Leserstimmen zu
Plastikfreie Zone

Sandra Krautwaschl

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Ist es möglich, ohne Plastik zu leben?

Von: hereIam-Andrea

04.10.2019

Ist es möglich, ohne Plastik zu leben? Plastik, soweit das Auge reicht. Im Supermarkt, in der Drogerie, in der heimischen Küche, im Bad, im Kinderzimmer. Plastik ist einfach überall und wir kommen kaum umhin, Produkte in oder aus Plastik zu kaufen. Wer einmal bewusst beim Einkauf darauf geachtet hat, was so alles in Plastikverpackung angeboten wird, ist schier entsetzt. Zumindest war ich es, nachdem ich das Buch von Sandra Krautwaschl gelesen hatte. Denn wie so viele andere war auch ich inzwischen daran gewöhnt, dass uns Plastik in allen Bereichen unseres Lebens ständig begegnet. Das Buch der österreichischen Autorin, die mit ihrer Familie inzwischen 1 Jahrzehnt fast vollständig auf Plastik verzichtet, hat mich wach gerüttelt. Schockiert über die Auswirkungen, die die gigantischen Plastikmengen auf Natur und Gesundheit haben, hatte Frau Krautwaschl ein Experiment gestartet: 1 Monat ohne Plastik leben. Gar nicht so einfach und die Autorin hatte sich schon gut auf den plastikfreien Monat vorbereitet. Sie suchte vorab nach Alternativen für Lebensmitteln, Spielzeug und Haushaltsgerät. Und stieß dabei mehr als einmal an die Grenzen. Denn Plastik ist allgegenwärtig. Nudeln im Supermarkt, Putzmittel in der Drogerie, Plastiktüten und Obstbeutel. Trotzdem gab die 5 köpfige Familie nicht auf, recherchiert, übte Verzicht, überdachte den Konsum. Und schaffte es schließlich, sehr viele Dinge unverpackt oder in weniger umweltschädlichen Verpackungen zu kaufen. Dabei war es Frau Krautwaschl wichtig, möglichst nicht mehr Wege mit dem Auto zurückzulegen als in der Vergangenheit. Aus dem auf einen Monat ausgelegten Experiment wurde eine Lebensphilosophie. Um zu zeigen, wie sie den Verzicht auf Plastik umgesetzt haben, führte die Autorin erst eine Blog und schrieb letztlich das Buch „Plastikfreie Zone“. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, das ich als Ratgeber bezeichnen würde. Ein Ratgeber, der verdeutlichen soll, was wir uns und unserer Welt tagtäglich antun. Ein Buch, das Ansätze aufzeigt, wie es anders laufen kann. Ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Druck aber mit einem eindeutigen Appell, dass jeder etwas ändern kann. Die Österreicherin schreibt von den Schwierigkeiten, unverpackte Lebensmittel zu kaufen. Von Frustration, wenn auffällt, dass in vielen Dingen (beispielsweise Deckel) kleine Plastikmengen enthalten sind, die uns gar nicht bewusst sind. Und von der Reaktion von Mitmenschen auf die Entscheidung, weniger Müll und vor allen Dingen weniger Plastikmüll zu verursachen. Für mich ein rundum gelungenes Buch, das verdeutlicht, wie weit der Stoff Plastik in unser Leben involviert ist. Es zeigt, welchen Widerständen man begegnet, wenn man versucht, weniger Plastik zu konsumieren. Und es macht Mut. Denn die Reduktion von Plastik und grundsätzlich von Verpackungen ist möglich. Wenn wir uns denn damit auseinander setzten und wirklich etwas ändern wollen. Bei mir hat das Buch viel bewirkt: Verpacktes Gemüse bleibt seitdem im Geschäft. Ich habe mich nach Möglichkeiten des Einkaufs umgesehen, die deutlich weniger Verpackungsmüll produzieren und ich bin fest entschlossen, weiter nach alternativen Möglichkeiten zum Kunststoff zu suchen. Noch mehr regionale Lebensmittel zu kaufen und intensiver darauf zu achten, dass Transportwege nicht unendlich lang sind. Das ist nicht immer möglich, aber ich bemerke schon nach kurzer Zeit einen deutlichen Rückgang von Verpackungsmüll. Was mich motiviert, weiter zu gucken und Plastik mit und mit aus meinem Leben zu verbannen. Nicht alles wird möglich sein und ich werde auch nicht jegliches Plastikteil aussortieren, das in unserem Haushalt ist. Aber ich habe das entfernt, was gesundheitlich bedenklich ist (sofern möglich, denn das Kindezimmer ist da ja auch so ein Hort von Weichmachern und Co.). Und ich werde das, was kaputt geht, durch andere Materialien ersetzten. Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen. Jeder, der sich Gedanken um unsere Umwelt und unsere Lebensqualität macht, sollte dieses Buch lesen. Denn es zeigt, dass es auch anders geht und dass es sich lohnt, dafür zu diskutieren, dass Plastik nicht mehr in allen Bereichen unseres Lebens so präsent ist.

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Dieses Buch ist einfach so wichtig. Zeigt es doch auf, wie viel Plastik sich in unseren Alltag geschlichen und dort im Laufe der letzten Jahrzehnte dir Vorherrschaft an sich gerissen hat. Die Familie der Autorin versucht möglichst plastikfrei zu leben und nimmt den Leser mit auf diesem Weg. Dabei ist es keineswegs eine Anleitung im herkömmlichen Sinne oder ein Appell mit erhobenem Zeigefinger. Dir Autorin erzählt einfach nur von ihren Erfahrungen und jeder darf davon mitnehmen, was ihn oder sie weiterbringt. Spannend ist auch zu sehen, wie sich die Welt in den letzten zehn Jahren (als das Buch entstand ) verändert hat. Denn heute ist es zum Glück (!) bereits einfacher auf Plastik zu verzichten als es für die Autorin war. Es gibt inzwischen immer mehr unverpackt Läden zum Beispiel. Man bekommt hier einen Einblick in jeden Lebensbereich und dazu die individuelle Lösung der Autorin. Vieles habe ich ähnlich gemacht, einiges fand ich zwar interessant, aber habe ich persönlich anders gelöst. Und das ist eben das Schöne. Jeder kann den für dich richtigen Weg suchen, um gesünder und umweltbewusster zu leben (was wir tun müssen, wenn wir wollen, dass unsere Kinder eine Zukunft haben) - und dieses Buch ist eine schöne Inspirationsquelle dafür.

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Das Buch 'Plastik freie Zone: Wie meine Familie es schafft fast ohne Kunststoff zu leben' geschrieben von Sandra Krautwaschl erzählt den Beginn eines plastikfreien Haushalts nach. Von der Idee, über das Experiment einen Monat lang ohne Platik zu leben, bis hin zu neuen Angwohnheiten und Vorträgen über das Thema schildert Sandra Krautwaschl ihre Erlebnisse in einem ehrlichen und sehr persönlichen Ton. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es über ein sehr aktuelles Thema berichtet und dabei nicht predigend wirkt, sondern einfach nur realistisch. Kompromisse und Frustation machen ebenso wie Erfolge und Fortschritte einen großen Teil des Weges aus und genau das wird dem Leser in diesem Buch auch bewusst. Besondern begeistert haben mich die Tipps und Links im Anhang des Buches, die jeden Interessierten Leser mit einer Reihe von hilfreichen Ideen für den plastikfreien Einkauf austatten. Das Buch gehört definitiv nicht zu den Büchern, die man nach einmaligen Lesen im Schrank verstaut. Denn es geht um so viel mehr als um das Experiment. Auch wenn das Ziel ein komplett plastikfreies Leben ist, geht es in dem Buch im Besonderen um den Weg zum plastikfreieren Leben und um die kleinen Schritte, die auch jeder von uns gehen kann.

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Von: Lisa aus Bali

12.09.2017

Plastikfreie Zone – der Titel klingt interessant und man stellt sich die Frage "Wie soll das gehen?". Immerhin befinden wir uns in einer Welt, die quasi voll ist mit Plastik. Plastiktüten, Plastikflaschen und vieles mehr. Ich habe das Buch bereits einmal verschenkt. Die beschenkte Familie war sehr happy mit ihrem Geschenk :) Es ist interessant zu sehen, wie man es als Familie schafft bzw. schaffen kann, auf Plastik zu verzichten. Vor knapp einem Jahr haben wir unsere Weltreise gestartet. In Asien angekommen wurde uns sehr schnell die gewaltige Müllproblematik vor Augen geführt! Plastik überall! Nach einer Zeit haben wir unseren Alltag auch Step by Step sehr umgestellt: Wiederverwendbare Trinkflasche statt Wasser aus der Plastikflasche, eine nahezu vegane Ernährung, Nein zur Plastiktüte, Ja zu Clean Up Events. Auch wurden Shampoo aus dem Kulturbeutel verbannt. Mittlerweile teilen wir auf unserem Blog EcoYou diese Erfahrungen und möchten auf die Plastikproblematik aufmerksam machen. Das Buch von Sandra Krautwaschl ist daher quasi Pflichtlektüre :) Tolles Buch! Viele Grüße Lisa & Joy

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