Leserstimmen zu
Das Dunkel der Seele

Aimee Agresti

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Die Erleuchtete Das Dunkel der Seele von Aimee Agresti Zum Buch: Verlag: Goldmann Seitenanzahl: 572 TB: 12,99€ Auch als Ebook erhältlich Zum Buch bei Amazon kommt Ihr Hier Hier kommt Ihr zur Verlagsseite Klappentext: Sie Locken Dich Mit Schönheit, Reichtum Und Macht, Doch Der Preis Ist Hoch... Sie Wollen Deine Seele Sie weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern sind, denn sie wurde einst ohne Erinnerungen am Straßenrand gefunden. Doch nun führt Haven ein behütetes Teenager-Leben, bis sie ein Praktikum im besten Hotel Chicagos antritt. Haven ist tief beeindruckt von der glamourösen Chefin Aurelia und deren atemberaubendem Assistent Lucian. Sie genießt die luxuriöse Atmosphäre ebenso wie Lucians zunehmende Aufmerksamkeiten. Bis sie merkt, dass sich hinter Aurelias schönem Äußeren eine finstere Seele verbirgt und dass ihre Chefin einen grausamen Plan verfolgt. Doch zum Glück steckt auch in Haven mehr, als ihre Widersacherin ahnt ... Meine Meinung: Ein unglaublich tolles Buch Geheimnisvoll, spannend und faszinierend Mit jeder Seite erfährt man mehr über das geheimnisvolle Luxushotel und seine Bewohner und deren Auftrag. Auch Haven erfährt immer mehr über sich selbst und ihre Aufgabe in diesem Hotel. Doch wer sie wirklich ist erfährt sie erst kurz bevor es zum alles entscheidendem Kampf kommt. Wird Haven ihre Aufgabe erfüllen? Wird sie sich und ihre Freunde vor dem Unheil bewahren können? Ich kann nur sagen einfach der Wahnsinn ... ein tolles Buch von einer tollen Autorin, der Auftakt einer tollen Triologie, ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil^^

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Erster Satz: Bis zu diesem Zeitpunkt war der Englischunterricht ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen. Meine Meinung: Dieses Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste, deshalb habe ich mich natürlich riesig gefreut, als ich es als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen habe. Leider hat es eine Weile gedauert, bis ich es tatsächlich zu Ende gelesen habe und das lag vor allem an dem endlosen Einstieg. Dieser war mir eindeutig viel zu langatmig und langweilig. Die vielen Beschreibungen waren sicher nicht schlecht gemeint, aber nachdem erst nach über 200 Seiten endlich etwas passierte, war das definitiv zu viel des Guten. Die Protagonistin Haven hat mir anfangs noch gut gefallen. Ich fand sie sehr sympathisch und konnte mich auch problemlos in sie hineinversetzen. Obwohl sie ein behütetes Leben führt, hat sie es dennoch nicht so leicht. Sie wohnt mit ihrer Ziehmutter zusammen und um ihr nicht später zur Last zu fallen, setzt sie alles daran, an eine gute Uni zu kommen. Durch ein Projekt, an dem sie teilnimmt, bekommt sie die einmalige Chance auf ein grandioses Praktikum - sie darf nämlich von nun an in einem Luxushotel arbeiten. Von ihrer Chefin Aurelia ist sie schon mal begeistert und auch der gutaussehende Lucian, Aurelias Assistent, lässt sie nicht kalt. Dennoch vermutet Haven schon bald, dass die beiden ein dunkles Geheimnis hüten... Bis zu diesem Zeitpunkt, fand ich die hübsche Haven wie gesagt sympathisch, aber dann verhielt sie sich in meinen Augen nur noch ziemlich passiv und emotionslos. Ich hatte auch das Gefühl, dass sie mit der Zeit als Charakter immer blasser wurde. Die anderen Romanfiguren fand ich auch spitze. Mein absoluter Lieblings in dieser Geschichte war eindeutig der Bad Boy Lucian, der die düstere Atmosphäre in dem Buch aufgelockert hat. Die Idee der Autorin fand ich spitze. Zwar handelt der Roman von Engel und Teufel, was an sich schon mal überhaupt kein originelles Thema ist, aber das Setting rund um das alte, restaurierte Luxushotel und die mysteriöse Stimmung waren auf jeden Fall nichts alltägliches und was man so bisher aus anderen Romanen so kennt. Außerdem waren die Rollen, die die beiden Figuren spielen überhaupt nicht in dieses "Gut" und "Böse"- Klischee sortiert und somit wusste man auch nicht woran man war. Da ich kein Freund vom Kastendenken bin, gefiel mir das natürlich sehr gut. Die Handlung klang vielversprechend - eine Protagonistin ohne Erinnerung und ein altes Hotel voller Geheimnisse. Leider war in meinen Augen die erste Hälfte des Buchs dennoch absolut nicht lesenswert. Ich habe mir mit den unzähligen Beschreibungen sowie den ziemlich langweiligen Konversationen sichtlich schwer getan. Ich fand es sehr schade, dass so lange Zeit einfach nichts entscheidendes und wichtiges passierte. Deshalb habe ich auch lange gebraucht um das Buch überhaupt zu beenden, da ich es immer wieder auf die Seite legen musste um mich anderen Romanen zu widmen. Glücklicherweise fand ich die letzten 300 Seiten dann doch noch spannend und vor allem sehr, sehr überraschend. Auf einmal nahm das Buch Fahrt auf und ich konnte mich von der Geschichte nicht mehr losreißen. Die vielen unvorhersehbaren Wendungen gefielen mir zudem auch richtig gut! Der Schreibstil ist auf jeden Fall sehr detailliert, aber meist dennoch flüssig und vor allem zum Schluss richtig fesselnd. Das Ende ist in meinen Augen spektakulär. Viele Ereignisse überschlagen sich und die Geschichte endet mit einem Cliffhänger. Somit steht fest, dass ich unbedingt den zweiten Band lesen muss! Zitat: Er trat einen Schritt zurück, um das Bild mal in Augenschein zu nehmen. "Nein, nie gehört. Ziemlich unheimlich, nicht?" Ich nickte, ein Schaudern überkam mich, und ich gab mich noch einen letzten langen Blick hin, bevor ich mich endlich losriss. Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut. Zu sehen ist die hübsche Haven. Sie trägt ein wunderschönes rotes Kleid, das ihre dunklen Haare unterstreicht. Auch die angedeuteten Flügel deuten auf eine Engelgeschichte und passen gut zum Inhalt. Die leuchtenden Schriftverzierungen gefallen mir auch sehr und sind auf dem düsteren und dunklen Hintergrund ein wahrer Eyecatcher. Fazit: Der Auftakt zu dieser neuen düsteren Fantasy- Trilogie überzeugt mit einem einzigartigen Setting, tollen Nebencharakteren und einer mysteriösen Stimmung. Die vielen Geheimnisse machen einen auf jeden Fall neugierig, sodass es ab einem bestimmten Zeitpunkt unmöglich ist, das Buch aus der Hand zu legen. Leider war mir der Mittelteil eindeutig viel zu langatmig und langweilig! Deshalb gibt es von mir 4 von 5 möglichen Sternen!

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Haven ist eine Musterschülerin und Außenseiterin. Nicht nur das Sie nicht weis wer sie ist und woher sie kommt. Schreibt sie nur gute Noten und arbeitet daraufhin auf eine gute Uni zu können. Dann bekommt sie die Möglichkeit, bei einem Programm mitzumachen. Nur zwei weitere aus ihre Schule wurde das Angebot. Ein Hotel in Chicago, soll sie als Praktikantin in die Welt des Managements rein schnuppern. Doch Aurelia, ihre Chefin, scheint nicht die zu sein für die Haven sie hält. Auch Lucian, ihr Assistent, der ein Auge auf Haven geworfen hat, scheint mehr zu verbergen als gedacht. Am Anfang dachte ich schön ein Jugendroman, mit einer tragischen Liebe. Doch um so mehr ich gelesen habe um so gespannt war ich was als nächstes passierte und das es ganz und gar nichts mit einer normalen Liebe zu tun hat. Eine ganze Zeit lang war ich wirklich sehr verwirrt und wusste nicht was auf mich zukommen wird. Jede Seite hatte eine Überraschung, neue Wendung und ein Geheimnis das es mir offenbarte, verbarg. Am Ende war ich nicht nur überrascht über das Ende, sondern fragte mich noch immer, wer ist Haven eigentlich. Zum Glück gibt es noch zwei weitere Bänder somit wird meine Neugier über Haven hoffentlich befriedigt. Da fast die ganze Geschichte im Hotel spielt, musste es gigantisch sein. Besser gesagt kam es mir so vor. Die Beschreibung der verschiedenen Räume des Hotels waren sehr detailliert. Teilweise konnte ich den Raum direkt vor mir sehen und selbst daran umher wandern. Haven´s Veränderung merkt man kaum, erst am Schluss stellt man fest das sie durch jede Seite mehr an Selbstvertrauen gewonnen hat.

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Die Geschichte rundum Haven und ihre Freunde spielt in der glamourösen Hotelwelt von Chicago. Doch ihre Welt wird bald von dunklen Machenschaften getrübt. An sich hat mir das Buch, sowie die Protagonistin wirklich gut gefallen. Jedoch gab es einige Faktoren, die dafür gesorgt haben, dass ich nicht gänzlich Feuer und Flamme für das Buch geworden bin. Wenn ihr wissen wollte welche schaut bei meiner Videorezension vorbei :)

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Das Buch lässt sich nur mit den Worten hochgradig spannend und unvorhersehbar beschreiben. Zwei Aspekte, die ein Buch erst richtig gut machen. Auch auf den letzten Seiten konnte mich die Autorin noch einmal flashen. Mir war Haven von Anfang an total sympathisch. Auch jede andere Figur hatte seine ganz eigene Eigenschaft. Die Autorin hat ganz klar das Gespür eine Figur wieder erkennbar zu machen, wenn sie es soll. Die Story an sich ist gut ausgearbeitet worden, aber es wurden noch nicht alle Geheimnisse gelüftet, die Haven noch auf dem Grund gehen wird (hoffentlich!). Auch die Idee mit der Fotografie war mir persönlich neu. Die Geschichte ist nichts was man öfter liest, sondern wirklich mal etwas Neues. Die Lektüre macht Lust auf mehr. Irgendetwas hat mir dann aber doch gefehlt, um mich ganz von dem Buch überzeugen zu lassen. Ich weiß nur einfach nicht genau was. Ich gebe dem Buch 4 1/2 wohlverdiente Sterne, da es wirklich genial ist und der zweite Teil soll ja noch besser sein. 😋

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Der Schreibstil von Aimee Agresti ist sehr detailreich, sie beschreibt sehr gerne und lässt damit schöne Vorstellungen im Kopf des Lesers entstehen. Ein spektakuläres Hotel mit dem Flair der 20er Jahre - Al Capone lässt grüßen.. Besonders fasziniert hat mich der Gedanke an das nachgestellte Alcatraz in Form einer Dinnershow und der Club Tresor, indem man seine Gäste wie Schätze einsperrt um im inneren eine riesen Party zu feiern. Inklusive den Mitarbeitern, genannt das Syndikat, die alle aussehen als wären sie Supermodels aber leider so kalt wie Eis sind. »Das ist hier wie eine Reality Show: Sperr einen Haufen umwerfender Typen zusammen und sorg für Alkohol und einen Nachtclub in unittelbarer Nähe, das ganze Programm eben. Das würde doch der menschlichen Natur völlig widersprechen, wenn die nicht aufeinander anspringen würden.« Haven ist eine richtige Streberin im positiven Sinne, sie lernt ständig und lässt dafür auch so manches Wochenende draufgehen. Ihr einziger guter Freund ist Dante, den sie im Krankenhaus kennengelernt hat. Sie hat sich schon früh ein hohes Ziel gesteckt, sie möchte Ärztin werden und somit einiges neu aufrollen und verändern. Ihre Adoptivmutter Joan ist ihr in dieser Hinsicht ein großes Vorbild, sie ist zwar ein Workaholic, bekommt aber Familie und Arbeit sehr gut unter einem Hut. Anfangs war Haven sehr schüchtern, sie durchlebte aber eine stetige Verbesserung im Laufe des Buches und wurde vom grauen Mäuschen zu einer selbstbewussten Frau. Sie hat sich dennoch leider sehr oft selbst runtergezogen, so dass man sie am liebsten einmal durchgeschüttelt hätte.. Besonders im Umgang mit Lucian wurde sie zu einem stotternden Groupie, was sich aber gottseidank änderte. Dieser Wandel war aber so schleichend, das er nicht gezwungen wirkte, sondern ganz einfach glaubhaft. Lucian wirkte aalglatt. Er ist wahnsinnig selbstbewusst und auch ein wenig selbstverliebt. Er weiß sein Äußeres richtig einzusetzen und lässt seinen Charme gekonnt spielen. Er versucht Haven zu umgarnen, was ihm auch gelingt, aber immer nur bis zu einer gewissen Grenze. Haven merkt, dass hinter der schönen Maske noch etwas anderes stecken muss.. Lucian wurde mir erst gegen Mitte des Buches ein wenig sympathisch, man merkt leider sehr schnell seine Hintergedanken. Dennoch habe ich ihm eine zweite Chance gegeben und es gab eine berührende Szene zwischen Haven und Lucian die mich meinen Entschluss, Lucian zu mögen nicht bereuen lies. Kommen wir zu Lance.. Normalerweise, bin ich eher der Fan von Bad Boys, in diesem Fall hat mich aber Lance überzeugt endlich mal dem "Jungen von nebenan" eine Chance zu geben. Lance ist der Traum aller Schwiegermütter, intelligent, liebevoll, einfühlsam und loyal. Er ist weder ein Frauenverführer noch ein Draufgänger und dennoch hat er mit all seinen kleinen Macken bei mir gepunktet. Ich hätte ihn gerne in der Rolle des Freundes von Haven gesehen.. aber wer weiß.. ;-) »Dieses Mal sprachen wir kaum ein Wort, wurden aber von unserer ganz eigenen, gemütlichen Form von Stille umfangen. Ich fand, dass man eine Freundschaft ganz gut danach beurteilen konnte, wie angenehm das Schweigen mit diesem Menschen war. Denn in diesem Moment war man völlig man selbst.« Dante ist leider ein wandelndes Klischee. Schwul, modebewusst, überdurchschnittlich-intelligent und liebt es zu Kochen, seine Leidenschaft besteht darin sich um seine Freunde zu kümmern. Und dieses kleine Bündel an sovielen Klischees muss man einfach mögen. Dante ist ein Wirbelwind und verdient das Prädikat Bester Freund ohne Einschränkungen. Er baut Haven immer wieder auf und gibt ihr die unmöglichsten (aber gut gemeinten) Ratschläge, die sie, zwar selten beherzigt, aber immer aufbauen. Leider hat Dante kein Glück bei Jungs - ich hoffe das wird sich im zweiten Band ändern. Natürlich ist die Story nicht neu, und ja, auch Klischees werden hier verarbeitet, aber dennoch ist »Das Dunkel der Seele« empfehlenswert. Die Autorin hat einige gute Ideen umgesetzt und auch viele Überraschungsmomente miteingebaut. Das Ende war für mich so nicht vorhersehbar und ich fand das hier der romantische Anteil nicht Überhand nahm, was dem ganzen nocheinmal einen richtigen Schub gab, da man immer darauf hin fieberte, wann die beiden es denn nun endlich merken.. Wer auf Fantasy Geschichten mit einem Hauch Romantik und eine gute Portion Gruselfaktor steht, wird von Aimee Agrestis »Das Dunkel der Seele« begeistert sein. Das Buch endet ohne fiesen Cliffhanger und man könnte es als abgeschlossen bezeichnen, aber ich wäre verrückt mir den zweiten Band entgehen zu lassen! Es war mir ein teuflisches Vergnügen, so eine himmlische Geschichte zu lesen. ;-) Ich vergebe verdiente 4,5 / 5 Rawr's.

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Inhalt Haven ist eine Musterschülerin wie sie im Buche steht, dennoch kommt die Einladung des Lexington Hotels für sie sehr überraschend. Nach einem gut bezahlten Praktikum winkt ihr ein saftiges Stipendium. Haven zögert nicht lange und sagt zu. Ihre neue Chefin ist keine andere als die schöne und Furcht einflößende Aurelia. Gemeinsam mit dem geheimnivollen Lucian, der Haven von Anfang an interessiert, leitet sie das Praktikum. Doch schon bald entdeckt Haven, dass etwas dunkles hinter der schönen Fassade lauert und sie die einzige ist, die schlimmeres verhindern kann... Eigene Meinung "Die Erleuchtete" hat mich wegen des schönes Covers angesprochen, und auch weil die Idee hinter der Story eine ganz neue ist. Leider war ich nach den ersten 100 Seiten ziemlich enttäuscht. Die Autorin verstrickt sich in ausschweifende Beschreibungen, worunter der Lesefluss erheblich leidet. Auch gewinnt die Geschichte nicht wirklich an Fahrt, sondern plätschert nur vor sich hin. Erst ab der Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl, dass endlich Schwung rein kommt. Einige Wendungen in diesem Buch kamen für mich ziemlich überraschend und zwischendurch hatte ich den Eindruck als seien der Autorin die Ideen ausgegangen. Im Laufe des Buches verliert die Geschichte für mich immer mehr an Glaubwürdigkeit und wirkt ziemlich aufgesetzt. Die Charaktere sind so eine Sache für sich. Haven war mir anfangs doch recht sympatisch, aber im Laufe der Zeit nahm dies immer mehr ab. Lance ist mir nicht "rund" genug. Irgendwie scheint er keinen eigenen Willen zu haben und einfach nur zu funktionieren. Dante ist eigentlich ganz ok, aber für mich ein wenig zu klischeebehaftet. Schwule beste Freunde scheinen im Moment eh der Renner zu sein. Aurelia und Lucian mochte ich von Anfang an nicht, was sich auch nicht sonderlich geändert hat. Irgendwie verkörpern sie mir zu sehr, von Anfang an, das Böse. Der Schreibstil ist ganz ok, aber die ausschweifenden Beschreibungen waren doch zu viel des Guten. Fazit Da das Buch nach der Hälfte doch noch an Schwung gewonnen hat, finde ich es dann doch nicht so schlecht. Ob ich mir den zweiten Teil holen werde, das weiß ich noch nicht. Empfehlung "Die Erleuchtete" zu empfehlen fällt mir etwas schwer. Wer mal etwas neues lesen möchte und sich an Startschwierigkeiten nicht stört, der sollte es lesen.

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Meine Meinung Ich habe das Buch bei Skoobe entdeckt und es lag anschließend sehr lange auf meiner Merkliste. Da einige Bücher mit dem Thema "Engel" zu meinen Lieblingsbüchern gehören, habe ich mich endlich aufgerafft und das Buch begonnen. Haven ist nicht, wie die anderen Schüler ihrer Highschool. Sie wurde mit fünf Jahren verletzt und mit Erinnerungslücken am Straßenrand gefunden und weiß bis heute nicht, wie ihr Leben davor aussah. Doch sie hatte Glück. Joan, eine der Krankenschwestern, die sich im Krankenhaus um Haven gekümmert hatten, nimmt sie bei sich auf und schenkt ihr dadurch eine behütete Kindheit. In der Schule ist Haven eine herausragende Schülerin. Sie liebt das Fotografieren und ihren besten Freund Dante. Als sie und Dante, sowie sein Freund Lance für ein einmaliges Praktikum auserwählt werden, kann es Haven zunächst gar nicht fassen. Doch dort angekommen, merken die drei schnell, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht. Aurelia, die Chefin und ihr Vertreter Lucian spielen mit gezinkten Karten. Haven mochte ich gleich zu Anfang. Sie ist Mädchen, dass ihre Handlungen durchdenkt und sich nicht so leicht von den Verführungen des Alltags leiten lässt. Andere Jugendliche gehen auf Partys, betrinken sich. Haven hingegen arbeitet freiwillig im Krankenhaus und lernt wie eine Besessene. Während ihrer Praktikumszeit gab es gewisse Situationen, in denen man Haven gerne wachrütteln wollte. Doch mit dem Verlauf der Geschichte merkte sie selbst, was falsch und was richtig war. Dante ist ein Wirbelwind. Aufgeschlossen, Schwul und Havens bester Freund. Er verfällt schnell in immer wieder neue Schwärmereien für irgendwelche Typen und das macht ihn irgendwie total sympathisch. Seine Sprüche, wenn er jemanden toll findet, sind zuckersüß und passen einfach zu ihm. Lance lernt man erst im Verlauf der Geschichte kennen und auch erst, als er und Haven sich näher kommen. Er ist einem trotz seiner anfänglichen Zurückhaltung sehr sympathisch. Dann hätten wir da noch "die Bösen". Gleich bei ihrem ersten Auftritt in der Geschichte wusste ich. Aurelia ist eine falsche Schlange! Ich weiß auch nicht, warum, aber es war einfach so. Grr. Lucian, ihr Stellvertreter, wirkte auf mich ebenfalls mehr als komisch, dennoch hat sich im Laufe der Geschichte schnell herauskristallisiert, weshalb er so ist. Der Schreibstil ist jugendlich, frisch und man kann das Buch in einem durchlesen. Was mich ein wenig gestört hat, waren die zwischendrin immer wieder langgezogenen, langweiligen Passagen. Die hätte man auch getrost überblättern können, ohne, dass man etwas verpasst hätte. Das Cover gefällt mir sehr. Immer, wenn ich auf meinem Kindle das Cover gesehen hatte, musste ich innehalten. Herrlich. Fazit Ich habe mir eine Geschichte, in der es um Engel geht, irgendwie religiöser vorgestellt. Dies ist ein Aspekt, der mir hier irgendwie vollkommen fehlt. Man redet immer wieder über die Hölle und die Dämonen, aber Gott, der für mich in fester Verbindung zu Engeln steht, findet null Erwähnung. Die Kräfte, die Haven als "Engel in Ausbildung" in sich trägt, sind auch nicht wirklich engelhaft. Trotz der Kritiken hat mir die Geschichte gut gefallen. Es ist nichts Neues, dass Engel gegen Dämonen kämpfen, aber hier ist es eben noch ein wenig anders. Ich vergebe, weil mir eben die Erwähnung zu Gott fehlt, drei von fünf Sternen. ★★★

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