Leserstimmen zu
Das Dunkel der Seele

Aimee Agresti

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Die Geschichte rundum Haven und ihre Freunde spielt in der glamourösen Hotelwelt von Chicago. Doch ihre Welt wird bald von dunklen Machenschaften getrübt. An sich hat mir das Buch, sowie die Protagonistin wirklich gut gefallen. Jedoch gab es einige Faktoren, die dafür gesorgt haben, dass ich nicht gänzlich Feuer und Flamme für das Buch geworden bin. Wenn ihr wissen wollte welche schaut bei meiner Videorezension vorbei :)

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Inhalt Haven ist eine Musterschülerin wie sie im Buche steht, dennoch kommt die Einladung des Lexington Hotels für sie sehr überraschend. Nach einem gut bezahlten Praktikum winkt ihr ein saftiges Stipendium. Haven zögert nicht lange und sagt zu. Ihre neue Chefin ist keine andere als die schöne und Furcht einflößende Aurelia. Gemeinsam mit dem geheimnivollen Lucian, der Haven von Anfang an interessiert, leitet sie das Praktikum. Doch schon bald entdeckt Haven, dass etwas dunkles hinter der schönen Fassade lauert und sie die einzige ist, die schlimmeres verhindern kann... Eigene Meinung "Die Erleuchtete" hat mich wegen des schönes Covers angesprochen, und auch weil die Idee hinter der Story eine ganz neue ist. Leider war ich nach den ersten 100 Seiten ziemlich enttäuscht. Die Autorin verstrickt sich in ausschweifende Beschreibungen, worunter der Lesefluss erheblich leidet. Auch gewinnt die Geschichte nicht wirklich an Fahrt, sondern plätschert nur vor sich hin. Erst ab der Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl, dass endlich Schwung rein kommt. Einige Wendungen in diesem Buch kamen für mich ziemlich überraschend und zwischendurch hatte ich den Eindruck als seien der Autorin die Ideen ausgegangen. Im Laufe des Buches verliert die Geschichte für mich immer mehr an Glaubwürdigkeit und wirkt ziemlich aufgesetzt. Die Charaktere sind so eine Sache für sich. Haven war mir anfangs doch recht sympatisch, aber im Laufe der Zeit nahm dies immer mehr ab. Lance ist mir nicht "rund" genug. Irgendwie scheint er keinen eigenen Willen zu haben und einfach nur zu funktionieren. Dante ist eigentlich ganz ok, aber für mich ein wenig zu klischeebehaftet. Schwule beste Freunde scheinen im Moment eh der Renner zu sein. Aurelia und Lucian mochte ich von Anfang an nicht, was sich auch nicht sonderlich geändert hat. Irgendwie verkörpern sie mir zu sehr, von Anfang an, das Böse. Der Schreibstil ist ganz ok, aber die ausschweifenden Beschreibungen waren doch zu viel des Guten. Fazit Da das Buch nach der Hälfte doch noch an Schwung gewonnen hat, finde ich es dann doch nicht so schlecht. Ob ich mir den zweiten Teil holen werde, das weiß ich noch nicht. Empfehlung "Die Erleuchtete" zu empfehlen fällt mir etwas schwer. Wer mal etwas neues lesen möchte und sich an Startschwierigkeiten nicht stört, der sollte es lesen.

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Meine Meinung Ich habe das Buch bei Skoobe entdeckt und es lag anschließend sehr lange auf meiner Merkliste. Da einige Bücher mit dem Thema "Engel" zu meinen Lieblingsbüchern gehören, habe ich mich endlich aufgerafft und das Buch begonnen. Haven ist nicht, wie die anderen Schüler ihrer Highschool. Sie wurde mit fünf Jahren verletzt und mit Erinnerungslücken am Straßenrand gefunden und weiß bis heute nicht, wie ihr Leben davor aussah. Doch sie hatte Glück. Joan, eine der Krankenschwestern, die sich im Krankenhaus um Haven gekümmert hatten, nimmt sie bei sich auf und schenkt ihr dadurch eine behütete Kindheit. In der Schule ist Haven eine herausragende Schülerin. Sie liebt das Fotografieren und ihren besten Freund Dante. Als sie und Dante, sowie sein Freund Lance für ein einmaliges Praktikum auserwählt werden, kann es Haven zunächst gar nicht fassen. Doch dort angekommen, merken die drei schnell, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht. Aurelia, die Chefin und ihr Vertreter Lucian spielen mit gezinkten Karten. Haven mochte ich gleich zu Anfang. Sie ist Mädchen, dass ihre Handlungen durchdenkt und sich nicht so leicht von den Verführungen des Alltags leiten lässt. Andere Jugendliche gehen auf Partys, betrinken sich. Haven hingegen arbeitet freiwillig im Krankenhaus und lernt wie eine Besessene. Während ihrer Praktikumszeit gab es gewisse Situationen, in denen man Haven gerne wachrütteln wollte. Doch mit dem Verlauf der Geschichte merkte sie selbst, was falsch und was richtig war. Dante ist ein Wirbelwind. Aufgeschlossen, Schwul und Havens bester Freund. Er verfällt schnell in immer wieder neue Schwärmereien für irgendwelche Typen und das macht ihn irgendwie total sympathisch. Seine Sprüche, wenn er jemanden toll findet, sind zuckersüß und passen einfach zu ihm. Lance lernt man erst im Verlauf der Geschichte kennen und auch erst, als er und Haven sich näher kommen. Er ist einem trotz seiner anfänglichen Zurückhaltung sehr sympathisch. Dann hätten wir da noch "die Bösen". Gleich bei ihrem ersten Auftritt in der Geschichte wusste ich. Aurelia ist eine falsche Schlange! Ich weiß auch nicht, warum, aber es war einfach so. Grr. Lucian, ihr Stellvertreter, wirkte auf mich ebenfalls mehr als komisch, dennoch hat sich im Laufe der Geschichte schnell herauskristallisiert, weshalb er so ist. Der Schreibstil ist jugendlich, frisch und man kann das Buch in einem durchlesen. Was mich ein wenig gestört hat, waren die zwischendrin immer wieder langgezogenen, langweiligen Passagen. Die hätte man auch getrost überblättern können, ohne, dass man etwas verpasst hätte. Das Cover gefällt mir sehr. Immer, wenn ich auf meinem Kindle das Cover gesehen hatte, musste ich innehalten. Herrlich. Fazit Ich habe mir eine Geschichte, in der es um Engel geht, irgendwie religiöser vorgestellt. Dies ist ein Aspekt, der mir hier irgendwie vollkommen fehlt. Man redet immer wieder über die Hölle und die Dämonen, aber Gott, der für mich in fester Verbindung zu Engeln steht, findet null Erwähnung. Die Kräfte, die Haven als "Engel in Ausbildung" in sich trägt, sind auch nicht wirklich engelhaft. Trotz der Kritiken hat mir die Geschichte gut gefallen. Es ist nichts Neues, dass Engel gegen Dämonen kämpfen, aber hier ist es eben noch ein wenig anders. Ich vergebe, weil mir eben die Erwähnung zu Gott fehlt, drei von fünf Sternen. ★★★

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Die Erleuchtete ist eine Geschichte in der die Konstellation - ohne vorher zu viel vorweg zu nehmen - von Engel gegen Teufel aufgenommen wird. Dabei gibt es aber keine klare Linien zwischen den zwei Seiten und Hell und Dunkel, Gut und Böse lässt sich nicht ohne weiteres zuordnen. Obwohl man ja denken könnte, dass dieses ganze Teufel- und Engelchenspiel schon recht ausgelutscht und vorhersehbar ist, konnte mich das Buch in dieser Hinsicht echt überraschen. Ich wusste beim Lesen eine ganze Zeit nicht, wo die Geschichte hinsteuern würde und war dementsprechend neugierig, was als nächstes passieren würde. Trotzdem gab es einige Längen, in denen nur wenig passierte. Dadurch hat die Geschichte an Spannung verloren, die zuvor so sorgfältig durch die einzigartige Atmosphäre aufgebaut wurde. Die Handlung spielt nämlich in dem restaurierten Lexington Hotel und schon von Anfang an ist klar, dass es sich um kein gewöhnliches Hotel handelt, denn neben all dem Luxus ist es vor allem dem berüchtigten Gangsterboss Capone nachempfunden und solch eine schaurige und mysteriöse Atmosphäre soll es auch ausstrahlen. Anfangs hat es echt lange gedauert, in das Geschehen hineinzukommen, doch als die ersten Hürden geschafft waren, konnte mich das Buch mitreisen und hat mich auch bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Protagonistin der Geschichte ist Haven. Haven ist klug, hübsch und insgesamt ziemlich durchschnittlich. Sie ist zwar sympathisch, hat jedoch keine besonderen Ecken und Kanten, die sie auffällig oder außergewöhnlich machen. Abgesehen von ihrer mysteriösen Vergangenheit ist sie recht gewöhnlich und auch ihr Humor war nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Das ist zwar nicht zwangsläufig notwendig, es wäre aber doch schöner gewesen. Auch Lance, ein Mitpraktikant und Freund von Haven, ist sympathisch, aber dennoch genau wie Haven sehr gewöhnlich. Dante dagegen hat mir sehr gut gefallen, denn seine gute Laune ist ansteckend und es war eine deutliche Entwicklung zu spüren, auch wenn er meiner Meinung nach deutlich zu wenig vorkam und ich mir gewünscht hätte, er würde präsenter sein. Ebenfalls gefallen hat mir Aurelia, die anfangs noch mysteriös und unberechenbar erscheint, über die man aber nach und nach immer mehr in Erfahrung bringen konnte. Natürlich gibt es auch hier wieder eine Liebesgeschichte, die mich jedoch überraschen konnte, da sie nicht so verlaufen ist, wie ich zuerst angenommen hatte. Generell hatte das Buch einige Wendungen zu bieten, mit denen ich nicht gerechnet habe und die der Geschichte neue Spannung verliehen hat. Der Schreibstil von Aimee Agrestie ist sehr detailliert, wodurch es zu den schon oben genannten langatmigen Stellen kommt. Die Autorin beschreibt die Umgebung bis ins kleinste Detail, doch das ist meistens schon zu viel des Guten. Einerseits hat man dann ein klares Bild von der Umgebung vor Augen, andererseits wird man mit viel zu vielen Einzelheiten überladen und die eigentliche Geschichte wird in den Hintergrund gerückt. Trotzdem sind Sätze und Formulierungen einfach und schlicht gehalten und dadurch lässt sich das Buch problemlos und schnell lesen. Fazit: Insgesamt kann ich sagen, dass in dem Buch noch viel ungenutztes Potential schlummert. Die Charaktere konnten mich nur teilweise überzeugen und einige Längen hätten vermieden werden können, trotzdem unterscheidet sich die Geschichte von anderen aus dem Genre und konnte mich besonders am Ende packen und mit unvorhersehbaren Wendungen überraschen, so dass ich nun doch wissen muss, wie es im Kampf gegen das Böse weitergeht. Ich hoffe, dass das ungenutzte Potential im nächsten Band genutzt wird, um die Idee weiter auszubauen.

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In 80 Wörtern durch das Buch: Haven Terra weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern sind, denn sie wurde einst ohne Erinnerungen am Straßenrand gefunden. Doch nun führt Haven ein behütetes Teenager-Leben, bis sie ein Praktikum im besten Hotel Chicagos antritt. Haven ist tief beeindruckt von der glamourösen Chefin Aurelia und deren atemberaubendem Assistent Lucian. Sie genießt die luxuriöse Atmosphäre ebenso wie Lucians zunehmende Aufmerksamkeiten. Bis sie merkt, dass sich hinter Aurelias schönem Äußeren eine finstere Seele verbirgt und dass ihre Chefin einen grausamen Plan verfolgt. Doch zum Glück steckt auch in Haven mehr, als ihre Widersacherin ahnt ... Die Autorin: Aimee Agresti ist Journalistin und Autorin. Sie schreibt regelmäßig für 'US Weekly' und führte bereits zahlreiche Interviews mit verschiedenen Berühmtheiten. Zudem erschienen ihre Beiträge in 'People', der 'Washington Post', 'Mademoiselle' und dem 'New York Observer'. Mit ihrer Trilogie um Haven Terra, 'Die Erleuchtete', eroberte sie die amerikanische Romantasy-Gemeinde im Sturm. Aimee Agresti lebt in Washington, D.C. Cover: Ich mag das Cover sehr, da es Haven zeigt wie sie im Buch beschrieben wird und die Flügel im Hintergrund deuten schon an, worum es in diesem Buch geht. Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr ausführlich und auch die Geschichte wird sehr detailreich und genau erzählt. Das macht das ganze zwar sehr realistisch und gut nachvollziehbar, aber auch langatmig und die Spannung wird dadurch auch zerstört. Auch ist die Geschichte generell mehr eine Einleitung als eine wirkliche Geschichte und dieses Ende ist viel zu kurz gehalten und die Lösung auch viel zu einfach für ein sooo schlimmes Problem. Die Protagonisten sind ganz süß, aber für meinen Geschmack ein bisschen zu lieb und unschuldig! Aber ich mochte die Idee hinter der Geschichte und viele Einfälle der Autorin. Das Buch war stellenweise auch spannend und ich hatte Spaß beim Lesen! Fazit: Durchschnittliches Buch mit süßen Protagonisten und eine Idee, die man viel mehr ausbauen hätte können!

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Die Idee an sich ist super und das Buch hat auch ein super Ambiente, aber leider ist es viel zu langatmig. Man hätte das Buch gut um knappe 200 Seiten kürzen können, dann wäre es ein 5 Sterne Buch geworden. Allerdings dank dem Goldmann Verlag hat es eine sehr schöne Aufmachung, die absolut fürs Auge gemacht ist.

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Inhalt Ein viel versprechendes Praktikum soll ihr zu einem Studienplatz an einer der besten Universitäten Amerikas verhelfen. Doch welchen Preis ist sie bereit, dafür zu zahlen? Haven Terra kann sich an nichts aus ihrer frühsten Kindheit erinnern, sie weiß nicht einmal, wer ihre leiblichen Eltern waren. Sie wurde am Straßenrand gefunden und von einer Krankenschwester adoptiert, von ihrer Vergangenheit hat sie nichts behalten außer seltsamen Narben auf Brust und Rücken. Umso mehr will sie sich hervortun und Ärztin werden und lernt ehrgeizig für gute Noten und einen möglichst perfekten Abschluss. Als sie dann an einem speziellem Programm für hochbegabte Schüler teilnehmen darf, in einem der angesehensten Hotels Chicagos unter den Fittichen der erfolgreichen und schönen Aurelia Brown, ist sie sofort begeistert. Allerdings ahnt sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht, welche Gefahren und vor allem Versuchungen sie erwarten werden und was sie im Lexington Hotel verlieren kann. Meinung Als ich den Klappentext zu Das Dunkel der Seele las, fühlte ich mich sofort angesprochen. Ich wollte schon länger wieder einmal eine engelhaft angehauchte Geschichte lesen, wie es das Cover verspricht. Leider konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen. Das lag nur zum Teil an den Figuren. Haven, Dante und Lance haben jeweils ihre ganz eigenen Persönlichkeiten, mit denen sie den Leser überzeugen und für sich einnehmen können. Besonders den besten Freund der Hauptheldin habe ich dank seines umwerfenden Charmes und seiner Ehrlichkeit sofort ins Herz geschlossen und fand es daher sehr schade, dass er im Mittelteil weniger präsent war. Die Bösen waren dagegen meiner Meinung nach etwas blass und klischeebeladen, sodass zwar ihre Seelenlosigkeit unterstrichen wird, sie aber auch gleichzeitig eher langweilig als Furcht einflößend wirken. Das war vor allem im Fall von Aurelia frustrierend, da sie echt Potential zu einem gefährlichen und faszinierenden Gegner hatte. Einzig Lucian sticht aus der Gruppe hervor und zeigt zumindest einen gewissen Ansatz von charakterlicher Tiefe, selbst wenn ich von seiner Entwicklung noch nicht völlig überzeugt bin. Der Schreibstil entspricht der Qualität anderer Jugendbücher: Er ist sehr flüssig zu lesen, spiegelt wunderbar die Gefühle und Gedanken Havens wider und erschafft eine passende Atmosphäre für das luxuriöse, alterwürdige und zugleich unheimliche Lexington Hotel. Dabei werden interessante Details zu Al Capone und dem Chicago seiner Zeit eingestreut, die über einige Längen in der Handlung hinweghelfen. Ab einem gewissen Punkt kann man sich dann den spannenden Ereignissen nicht mehr entziehen, wenn unerwartete Geheimnisse gelüftet werden und der finale Kampf beginnt. Bis dahin zieht sich die Story allerdings immer wieder wie Kaugummi, der sich einfach nicht von der Schuhsohle lösen will. Gerade am Anfang muss man viel Geduld mitbringen, da sich die Autorin in zahlreichen unwichtig erscheinenden Details verliert. Zudem kommt die eine oder andere Wendung zu leicht beziehungsweise zu gewollt daher, als müsste man bestimmte Dinge mit Gewalt hinbiegen, damit am Ende die Guten siegen. Das war etwas, das meiner Meinung nach nicht hätte sein müssen, denn der Plot hat an sich so viel ungenutztes Potential, das dem Roman mehr als ein paar Mal deutlich anzumerken ist. Fazit Der erste Band der Engel-Serie Die Erleuchtete von Aimee Agresti ist ein guter Einstieg in die Fantasyreihe. Die lebendigen Hauptfiguren, die einen in ihrer Unterschiedlichkeit mitreißen und von sich begeistern können, das offensichtliche Potential des Plots, der flüssig zu lesende Schreibstil und die Spannung zum Ende hin sprechen für sich. Leider wirken die Nebencharaktere, besonders die bösen, blass und keineswegs so teuflisch, wie sie hätten sein können. Außerdem verliert sich die Autorin gerne in unwichtigen Details, die die Story unnötig in die Länge ziehen und beim Lesen Langeweile aufkommen lassen. Wer sich gerne Romane liest, die mit sympathischen und facettenreichen Protagonisten aufwarten können, traditionellen Geschichten über den Kampf Gut gegen Böse viel abgewinnen kann und sich zudem mit dem alltäglichen Leben von Jugendlichen stark identifiziert, für den ist dieses Buch wunderbar geeignet.

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Gut gegen Böse im Luxushotel!

Von: Atelier Maikind

22.05.2015

***Spoiler*** In der Schule ein unbeliebter Außenseiter und im Nebenjob immer gefragt – das ist das Leben von Haven Terra bis sie ein geheimnisvolles Praktikum angeboten bekommt. Auch zwei ihrer Mitschüler, darunter auch ihr bester Freund Dante, haben einen dieser Plätze bekommen. Doch schon nach kurzer Zeit bemerkt Haven das etwas nicht Stimmt. Fotografien, die sie von den Angestellten des Hotels gefertigt hat, beginnen sich zu verändern. Aus den sonst so makellos schönen Menschen sind echte Horrorgestalten geworden. Dieser Fakt begrenzt sich bald nicht mehr auf die Bilder. Das Syndikat will den drei Freunden böses und Haven muss alles geben um sie zu retten. Zugegeben, diese Geschichte war anders als die, die ich bisher jemals gelesen habe. Diese Engels-Idee habe ich ja schon mal bei Tanja Heitmann gelesen, aber da sie mir dort gar nicht gefallen hat, habe ich dieses Thema schnell wieder abgehakt. Dieses Buch hier ist anders – sehr anders. Vielleicht sollte ich noch sagen, dass dieses Schmuckstück der erste Band einer Trilogie ist und genau deswegen habe ich mir nicht allzu viel Hoffnung auf Action und Spannung gemacht und somit meine Erwartungen recht niedrig gehalten. Zum Glück! Es war wirklich sehr langatmig. Die Spannung hat so spät eingesetzt, dass ich mich durch die ersten beiden Teile hindurch quälen musste. Lediglich der letzte Teil war wirklich fesseln und reich an Action. Mich hat das Ende am meisten gefreut, nein, damit meine ich nicht, dass ich mich darüber gefreut habe endlich fertig zu sein. Ich meine lediglich das Pairing des Endes. Lance war mir ja eh sehr sympathisch und daher freue ich mich wirklich sehr für ihn. Wie schon gesagt, dass Buch war wahnsinnig langatmig. Zum einen mag das sicherlich an der Länge dieses Buches liegen, zum Anderen ist der sehr detailreiche Schreibstil der Autorin sicher daran Schuld. Aimee Agresti versucht uns wirklich mit Details zu ersticken. Sie beschreibt die Farbe der Zimmer, die Uniformen, das Hotel, der Menschen – kurz gesagt: einfach alles – viel zu genau. Normalerweise liebe ich es alle möglichen Einzelheiten erklärt zu bekommen, aber bei diesem Buch war das anders. Dieses ganze Beschreiben hat einem einfach die Spannung genommen und das ist der absolute Lesefluss-Killer schlecht hin. Geschrieben wurde das Buch übrigens aus Haven‘s Sicht. Daher gehört natürlich auch das typische Mädchengeschwärme für Lucian dazu, aber das hält sich wirklich in Grenzen. Das Cover hat mich durch seine geheimnisvolle Atmosphäre überzeugt. Darauf ist eine Frau abgebildet, welche ein rotes Kleid trägt, das aussieht wie eines der Kleider wie Haven es bei einer Feier im Hotel getragen haben könnte. Der dunkle Hintergrund harmoniert gut mit der gelben Schrift und greift hier das Thema “hell gegen dunkel“ oder eben „gut gegen böse“ wieder auf. Jenes optische Hauptthema setzt sich auf dem Buchrücken sowie der Buchrückseite fort. Würde ich dieses Buch weiterempfehlen? Schwierige Frage. Es hat sich wirklich zu lang gezogen, jedoch am Ende war es wirklich sehr spannend. Meine Kaufempfehlung geht daher an Menschen, die sich durch langweilige Anfänge nicht abschrecken lassen und auf Geschichten rund um Engel stehen. Von mir bekommt „Die Erleuchtete – Das Dunkel der Seele“ leider nur 3 von 5 Sternen. ★★★☆☆ Ich bedanke mich recht herzlich bei dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar und hoffe, dass ich einige Leser für diese Reihe begeistern konnte

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