Leserstimmen zu
Das Dunkel der Seele

Aimee Agresti

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Die Erleuchtete ist eine Geschichte in der die Konstellation - ohne vorher zu viel vorweg zu nehmen - von Engel gegen Teufel aufgenommen wird. Dabei gibt es aber keine klare Linien zwischen den zwei Seiten und Hell und Dunkel, Gut und Böse lässt sich nicht ohne weiteres zuordnen. Obwohl man ja denken könnte, dass dieses ganze Teufel- und Engelchenspiel schon recht ausgelutscht und vorhersehbar ist, konnte mich das Buch in dieser Hinsicht echt überraschen. Ich wusste beim Lesen eine ganze Zeit nicht, wo die Geschichte hinsteuern würde und war dementsprechend neugierig, was als nächstes passieren würde. Trotzdem gab es einige Längen, in denen nur wenig passierte. Dadurch hat die Geschichte an Spannung verloren, die zuvor so sorgfältig durch die einzigartige Atmosphäre aufgebaut wurde. Die Handlung spielt nämlich in dem restaurierten Lexington Hotel und schon von Anfang an ist klar, dass es sich um kein gewöhnliches Hotel handelt, denn neben all dem Luxus ist es vor allem dem berüchtigten Gangsterboss Capone nachempfunden und solch eine schaurige und mysteriöse Atmosphäre soll es auch ausstrahlen. Anfangs hat es echt lange gedauert, in das Geschehen hineinzukommen, doch als die ersten Hürden geschafft waren, konnte mich das Buch mitreisen und hat mich auch bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Protagonistin der Geschichte ist Haven. Haven ist klug, hübsch und insgesamt ziemlich durchschnittlich. Sie ist zwar sympathisch, hat jedoch keine besonderen Ecken und Kanten, die sie auffällig oder außergewöhnlich machen. Abgesehen von ihrer mysteriösen Vergangenheit ist sie recht gewöhnlich und auch ihr Humor war nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Das ist zwar nicht zwangsläufig notwendig, es wäre aber doch schöner gewesen. Auch Lance, ein Mitpraktikant und Freund von Haven, ist sympathisch, aber dennoch genau wie Haven sehr gewöhnlich. Dante dagegen hat mir sehr gut gefallen, denn seine gute Laune ist ansteckend und es war eine deutliche Entwicklung zu spüren, auch wenn er meiner Meinung nach deutlich zu wenig vorkam und ich mir gewünscht hätte, er würde präsenter sein. Ebenfalls gefallen hat mir Aurelia, die anfangs noch mysteriös und unberechenbar erscheint, über die man aber nach und nach immer mehr in Erfahrung bringen konnte. Natürlich gibt es auch hier wieder eine Liebesgeschichte, die mich jedoch überraschen konnte, da sie nicht so verlaufen ist, wie ich zuerst angenommen hatte. Generell hatte das Buch einige Wendungen zu bieten, mit denen ich nicht gerechnet habe und die der Geschichte neue Spannung verliehen hat. Der Schreibstil von Aimee Agrestie ist sehr detailliert, wodurch es zu den schon oben genannten langatmigen Stellen kommt. Die Autorin beschreibt die Umgebung bis ins kleinste Detail, doch das ist meistens schon zu viel des Guten. Einerseits hat man dann ein klares Bild von der Umgebung vor Augen, andererseits wird man mit viel zu vielen Einzelheiten überladen und die eigentliche Geschichte wird in den Hintergrund gerückt. Trotzdem sind Sätze und Formulierungen einfach und schlicht gehalten und dadurch lässt sich das Buch problemlos und schnell lesen. Fazit: Insgesamt kann ich sagen, dass in dem Buch noch viel ungenutztes Potential schlummert. Die Charaktere konnten mich nur teilweise überzeugen und einige Längen hätten vermieden werden können, trotzdem unterscheidet sich die Geschichte von anderen aus dem Genre und konnte mich besonders am Ende packen und mit unvorhersehbaren Wendungen überraschen, so dass ich nun doch wissen muss, wie es im Kampf gegen das Böse weitergeht. Ich hoffe, dass das ungenutzte Potential im nächsten Band genutzt wird, um die Idee weiter auszubauen.

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In 80 Wörtern durch das Buch: Haven Terra weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern sind, denn sie wurde einst ohne Erinnerungen am Straßenrand gefunden. Doch nun führt Haven ein behütetes Teenager-Leben, bis sie ein Praktikum im besten Hotel Chicagos antritt. Haven ist tief beeindruckt von der glamourösen Chefin Aurelia und deren atemberaubendem Assistent Lucian. Sie genießt die luxuriöse Atmosphäre ebenso wie Lucians zunehmende Aufmerksamkeiten. Bis sie merkt, dass sich hinter Aurelias schönem Äußeren eine finstere Seele verbirgt und dass ihre Chefin einen grausamen Plan verfolgt. Doch zum Glück steckt auch in Haven mehr, als ihre Widersacherin ahnt ... Die Autorin: Aimee Agresti ist Journalistin und Autorin. Sie schreibt regelmäßig für 'US Weekly' und führte bereits zahlreiche Interviews mit verschiedenen Berühmtheiten. Zudem erschienen ihre Beiträge in 'People', der 'Washington Post', 'Mademoiselle' und dem 'New York Observer'. Mit ihrer Trilogie um Haven Terra, 'Die Erleuchtete', eroberte sie die amerikanische Romantasy-Gemeinde im Sturm. Aimee Agresti lebt in Washington, D.C. Cover: Ich mag das Cover sehr, da es Haven zeigt wie sie im Buch beschrieben wird und die Flügel im Hintergrund deuten schon an, worum es in diesem Buch geht. Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr ausführlich und auch die Geschichte wird sehr detailreich und genau erzählt. Das macht das ganze zwar sehr realistisch und gut nachvollziehbar, aber auch langatmig und die Spannung wird dadurch auch zerstört. Auch ist die Geschichte generell mehr eine Einleitung als eine wirkliche Geschichte und dieses Ende ist viel zu kurz gehalten und die Lösung auch viel zu einfach für ein sooo schlimmes Problem. Die Protagonisten sind ganz süß, aber für meinen Geschmack ein bisschen zu lieb und unschuldig! Aber ich mochte die Idee hinter der Geschichte und viele Einfälle der Autorin. Das Buch war stellenweise auch spannend und ich hatte Spaß beim Lesen! Fazit: Durchschnittliches Buch mit süßen Protagonisten und eine Idee, die man viel mehr ausbauen hätte können!

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Bei diesem Buch war definitiv das Cover der Grund, warum ich es unbedingt lesen wollte. Ein traumhaftes Bild, was mich direkt angesprochen hat und mir einiges versprochen hat. Auch der Klappentext klingt absolut interessant und verspricht viel. Leider hatte ich zu Beginn doch sehr starke Schwierigkeiten dieses Buch zu lesen, ich kam nicht mit dem Schreibstil klar, wurde mit den Protagonisten nicht warm und fand das ganze Buch alles in allem etwas komisch. Da ich aber kein Buch abbreche, egal wie sonderbar es mir erscheint, habe ich mich durch die ersten 150 Seiten gebissen und immer wieder gehofft, dass es bald besser wird. Zum Glück wurde ich dann nach 150 Seiten für mein Durchhalten belohnt und das komplette Buch hatte mit einem Mal etwas magisches für mich. Ich konnte die Handlungen zu Beginn des Buches nachvollziehen, Haven war mir plötzlich sympathisch und ich bin komplett abgetaucht in diese Story. Ich werde nichts weiter zu den Charakteren sagen, denn ich möchte, dass ihr diese tollen Personen selbst auf euch wirken lasst. Auch zur Story werd ich nicht mehr sagen, als was der Klappentext hergibt, denn auch hier soll euch Aimee Agresti´s Wunder selbst begeistern. Sprachlich ist dieses Buch ein absolutes Meisterwerk, denn auch wenn sich die Story nach einem üblichen Fantasybuch bzw. Romantasybuch anhört, so hat es der Schreibstil wirklich in sich. Hier erwarten euch keine flachen Floskeln, kein umgangssprachlicher Stil, sondern wirklich etwas absolut Tolles. Dieses Buch ist in meinen Augen ein absolutes MUSS für jeden, der gute Romantasybücher mag, in denen nicht alles eitel Sonnenschein ist und man auch des öfteren an den Absichten der Protagonisten zweifelt (oder auch mal an seinem gesunden Menschenverstand). Vielen Dank an den Goldmann Verlag, dass ich dieses Buch lesen durfte und vor allem DANKE an Aimee Agresti, dass sie dieses tolle Buch geschrieben hat. Teil 2 wandert definitiv auf meine Wunschliste.

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Klapptext: Sie weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern sind, denn sie wurde einst ohne Erinnerungen am Straßenrand gefunden. Doch nun führt Haven ein behütetes Teenager-Leben, bis sie ein Praktikum im besten Hotel Chicagos antritt. Haven ist tief beeindruckt von der glamourösen Chefin Aurelia und deren atemberaubendem Assistent Lucian. Sie genießt die luxuriöse Atmosphäre ebenso wie Lucians zunehmende Aufmerksamkeiten. Bis sie merkt, dass sich hinter Aurelias schönem Äußeren eine finstere Seele verbirgt und dass ihre Chefin einen grausamen Plan verfolgt. Doch zum Glück steckt auch in Haven mehr, als ihre Widersacherin ahnt ... Meine Meinung: Eigentlich liebe ich ja Bücher rund um Engel, aber irgendwie bin ich bei "Die Erleuchtete" zwiegespalten. Als ich das Buch zum erstenmal sah, habe ich natürlich direkt danach gegriffen, denn es sieht einfach toll aus, der Klapptext versprach mir auch einiges. Alles was ich dachte war, "Das muss ich lesen!", nur leider konnte es mich nicht komplett überzeugen. Es ist eine schöne Idee die Aimee Agresti da in "Die Erleuchtete" behandelt, jedoch war es einfach manchmal zu Beschreibung, aber dazu mehr in Schreibstil. Dafür das es ein verhältnismäßig dickes Buch ist, geht es mit Aktion sehr spät los, anfangs wird sehr viel rund rum erzählt was für mich das Buch zu Beginn sehr langatmig war. Jedoch ist es später dann mit den Ereignissen so fesselnd das ich es nicht mehr weglegen konnte. Wenn ich ganz ehrlich bin hätte ich nicht gedacht das ich das Buch beende, bin aber doch froh das ich am Ball geblieben bin denn ganz so enttäuscht wie ich am Anfang dachte wurde ich nicht. Haven Terra macht für mich in der Geschichte eine sehr große Entwicklung durch, erst ist sie die Streberin, sehr schüchtern und unscheinbar, doch als sie in dem Hotel anfängt, tun sich ihr neue Wege auf und sie wird immer mutiger. Meist mache ja die Protagonisten erst in Band 2 ein Wandlung durch, hier ist es aber anders, was ich persönlich sehr schön fand. Lucian wurde mir erst nach gewisser Zeit sympathisch, man merkt sehr schnell das er nicht ehrlich ist. Er könnte glatt ein Model sein jedoch weiß er seine Wirkung ganz genau einzusetzen und hat damit auch Glück bei Haven jedoch merkt auch sie schnell das er irgendetwas verbirgt. Bei ihm hat man immer das Gefühl, das egal was er tut macht er nicht ohne Hintergedanken. Dantee ist genauso wie die meisten einen Schwulen bezeichnen würden ( nicht böse gemeint!), er kocht gerne, ist modebewusst und sehr hilfsbereit. Er ist genauso wie ich mir einen Freund vorstelle, immer ist er für Haven da, baut sie auf und gibt ihr Ratschläge. Haven beherzigt diese aber nicht! Was mir sehr Leid tat das Dantee allein ist, niemand ist da der ihn liebt obwohl er das verdient hätte. Lance ist auch ein Freund von Haven, jedoch würde ich ihn lieber an Haven seite sehen, also mit ihm zusammen in einer Beziehung. Er ist genau das was sich jede Mutter für ihre Tochter wünschen würde. Lance ist gegenüber Haven liebevoll, loyal und sehr intelligent. Er war neben Haven für mich des aussagekräftigste und auch der den ich von allen am authentischsten fand. Das Cover hat mich erst auf das Buch aufmerksam gemacht, und wenn man es sich mal genauer anschaut kann man sich schon denken worum es geht. Gerade die Schrift und das Leuchten der Ornamente haben mir sehr gut gefallen und sind passend zum Buch. Der Schreibstil von Aimee Agresti ist schön jedoch auch sehr von Beschreibungen durchsetzt was das Buch für mich etwas zu langartmig macht. Klar will man als Leser viel erfahren aber manchmal war es einfach zuviel des guten. Andersrum konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und habe mich des öffteren wie im Kino gefühlt den der Film lief in meinem Kopf. Wie weiter oben gesagt bin ich da etwas zwiegespalten ob ich es gut oder nicht so gut finden soll. Ich bin sehr gespannt was in Band 2 geschieht, wird Haven sich noch mehr verändern? Was passiert mit ihr und Lucian? Wird mein Wunsch vielleicht erfüllt und Haven und Lance werden ein Paar? Fragen über fragen, die mir hoffentlich bald beantwortet werden. Fazit: Aimee Agresti hat mich mit dem ersten Band der Erleuteten Reihe in ihren Bann ziehen können, trotz des langatmigem Anfangs bekommt Band 1 von mir 4 von 5 Feen

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Ich glaube ich kenne wenige Fantasy Bücher die so sehr ins Detail gehen wie diese, hier kann man wirklich alles bildlich vor sich sehen. Man denkt es ist vor einem und man kann danach greifen und es anfassen. Das Hotel konnte ich mir genau vorstellen. Fliesen, Decke und die Wände waren einfach so toll beschrieben das man dachte man steht selber im Hotel. Auch die Protagonisten in den Buch kann man sich von Kopf bis Fuß ganz genau vorstellen. Das fand ich einfach toll und so Stark wie bei diesem Buch hatte ich das noch bei keinem anderen. So ist der Schreibstil der Autorin sehr schön. Flüssig und und leicht zu lesen. Wenn man mal eine kleine, oder auch längere, Pause einlegt und dann wieder weiterliest weiß man sofort wieder wo man ist in der Geschichte. Zusammen mit Haven erlebt man wie sie von einem kleinen schüchternen Mädchen zu einer sehr reifen jungen Frau wird. Diese Entwicklung ist sehr gut gelungen und man kann sie Schritt für Schritt auch nachvollziehen ohne sich zu Fragen wo denn jetzt die selbstbewusste Haven auf einmal herkam. Lucian ist direkt ein sehr starker Charakter, selbstbewusste und selbstverliebt. So wirkt er auf mich. Dieser Charakter war mir von Anfang an schon nicht sympathisch und er hatte es schwer mich zu überzeugen. Genau das fand ich auch so toll an dem Buch. Das man nicht von jetzt auf gleich alle Charakter mag sondern das hier ein Charakter war der mich überzeugen musste. Was Lucian langsam aber sich nach der Hälfte vom Buch schafft. Das Cover gefällt mir sehr gut und die Farben sind in echt noch schöner als auf dem Bild. Durch die tollen Farben sticht einem Das Buch super in die Augen. Ich hoffe wirklich das die Autorin bei ihrer Reihe sich treu bleibt und weiter diesen wunderbaren Schreibstil behält und auch ihre Charakter nicht noch zu sehr verändert. Von mir bekommt der erste Band 5 verdiente Sterne.

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Inhalt: Ein altes Luxushotel, ein dunkler Pakt und eine fast unlösbare Aufgabe für die junge Haven Terry Sie weiß nicht, woher sie kommt oder wer ihre Eltern sind, denn sie wurde einst ohne Erinnerungen am Straßenrand gefunden. Doch nun führt Haven ein behütetes Teenager-Leben, bis sie ein Praktikum im besten Hotel Chicagos antritt. Haven ist tief beeindruckt von der glamourösen Chefin Aurelia und deren atemberaubendem Assistent Lucian. Sie genießt die luxuriöse Atmosphäre ebenso wie Lucians zunehmende Aufmerksamkeiten. Bis sie merkt, dass sich hinter Aurelias schönem Äußeren eine finstere Seele verbirgt und dass ihre Chefin einen grausamen Plan verfolgt. Doch zum Glück steckt auch in Haven mehr, als ihre Widersacherin ahnt ... Informationen zum Buch: Taschenbuch: 576 Seiten Verlag: Goldmann Verlag (20. Mai 2013) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442477549 ISBN-13: 978-3442477548 Originaltitel: Illuminate Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 4,9 x 20,8 cm Meine Meinung: Dieses Buch kann ich wirklich jedem ans Herz legen, der gern Dark Fantasy mit hohen Sprachanforderungen liest. Es ist wirklich ein Buch, das ich bisher so noch nie gelesen habe. Der Schreibstil ist wirklich toll. Es wurde die Ich-Perspektive gewählt, was Haven zu einem besonders nachdenklichen Charakter macht. Man konnte direkt gut einsteigen, weil die Autorin hier die Protagonistin dazu veranlasst, ein wenig über sich zu erzählen, bis die eigentliche Story dann in Gang kam. So habe ich Haven Terra als eine facettierte Persönlichkeit mit einem großen Hang zu Tagträumen kennengelernt. Sie macht eine unglaubliche Wendung durch in diesem Band und hinterfragt auch sehr viel. Allerdings ist sie dennoch sehr vorsichtig, was ihr in ziemlich vielen Fällen auch das Leben rettet. Sie wird vom kleinen grauen Mäuschen zu einer wirklich starken Persönlichkeit, was ihr auch gut tut. Ich könnte mir sogar vorstellen, im realen Leben mit ihr befreundet zu sein. Auch ihr bester Freund Dante ist sehr gut beschrieben. Er tut Haven sehr gut und ich könnte mir in dem Fall keinen besseren besten Freund für sie vorstellen als ihn. Dadurch das er so ganz anders ist als Haven, rundet er das Gespann, dass die beiden bilden perfekt ab. Lance hingegen ist der dritte Hauptprotagonist und wirklich niedlich. Da bin ich so richtig für ihn ins Schwärmen gekommen und hab mir so gewünscht, dass er und Haven sich finden, da sie meiner Meinung nach so richtig gut zusammenpassen würden. Er ist aber nicht so der typische Held, sondern der schlaksige Junge der sich eher im Hintergrund aufhält. Diese drei Figuren bekommen die große Chance, ein ganz besonderes Praktikum in einem Luxushotel in Chicago anzutreten und dies ist zum einen ein Türöffner in die Welt der Schönen und Reichen, zum anderen birgt es jedoch unglaubliche Gefahren. Aurelia, die Chefin des Hotels ist ziemlich Charakterstark und einschüchternd beschrieben, sodass man sich am liebsten vor ihr verstecken möchte bzw. es sehr schwer fällt sie wirklich zu durchschauen. Da bin ich definitiv mit Haven einer Meinung. Lucien ist dafür der zugänglichere, aber auch er scheint nicht wirklich so zu sein, wie er sich gibt. Etwas Dunkles scheint ihn ständig zu umgeben und ich finde, er verstrickt sich ein bisschen zu oft in Ausreden. Auch der Rest der Belegschaft ist zu schön um real zu sein. Ich konnte mir hier alles so toll vorstellen, als wäre ich selbst neben Haven gestanden und hätte mit ihr zusammen all das erlebt, was ich gelesen habe. Auch, das hier sehr viele Geheimnisse vorhanden waren fand ich überaus gelungen, denn sie haben einem nicht nur Angst gemacht, man wollte auf jeden Fall unbedingt weiterlesen um diese zu ergründen. So hat mir dieses Buch einige schlaflose Nächte bereitet und ich hab die Autorin auch direkt in meine Liste von Lieblingsautoren aufgenommen. Meinerseits ist es eine absolute Empfehlung. Daher vergebe ich hier volle 10 Stöberkisten und werde auch in Zukunft alles weitere dieser Autorin suchten, das verspreche ich euch.

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Die Idee an sich ist super und das Buch hat auch ein super Ambiente, aber leider ist es viel zu langatmig. Man hätte das Buch gut um knappe 200 Seiten kürzen können, dann wäre es ein 5 Sterne Buch geworden. Allerdings dank dem Goldmann Verlag hat es eine sehr schöne Aufmachung, die absolut fürs Auge gemacht ist.

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Inhalt: Mit 5 Jahren wurde Haven halbtot am Straßenrand aufgefunden. An die Zeit davor erinnert sie sich bis heute nicht. Joan, die Krankenschwester die sie betreut hat, hat Haven bei sich aufgenommen und kümmert sich um sie wie eine Mutter. Mittlerweile ist Haven 16 Jahre alt und überdurchschnittlich gut in der Schule. Deshalb gewinnt sie kurz vor ihrem Highschool-Abschluss ein ganz besonderes Stipendium. Sie darf im luxuriösen Lexington-Hotel ein Praktikum absolvieren. Danach sollen ihr für die Zukunft sämtliche Türen offen stehen. Auch ihr schwuler Freund Dante und ein Mitschüler (Lance) sind dabei und alle drei wollen die Chance nutzen. Anfangs sind sie geblendet von der Schönheit des Hotels, der Bezahlung und den anderen Mitarbeitern. Aber als Haven ein Buch in die Hände fällt, welches ihr Anweisungen gibt, ändert die Geschichte ihre Richtung. Haven erfährt brisante Neuigkeiten. Denn sie ist nicht die, für die sie sich immer gehalten hat. Sie ist zu viel mehr bestimmt. Und auch Lance ist übervorsichtig geworden. Doch mittlerweile sind Dante, Haven und Lance in größter Gefahr. Man ist hinter ihren Seelen her... Meine Meinung: Das Buch hat mich von Klappentext her sofort angesprochen, weil es mal eine komplett andere Geschichte ist. Der Einstieg in das Buch fällt dem Leser nicht schwer. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und detailliert. Sogar der Leser würde sich nach einer gewissen Zeit blind in dem großen Hotel zurecht finden. Allerdings lassen gerade diese detaillierten Beschreibungen das Buch am Anfang sehr langatmig wirken. Es dauert lange bis endlich etwas passiert und für mich hat sich erstmal kein wirklicher Spannungsbogen aufgebaut. Man muss als Leser wirklich dran bleiben, denn die Autorin braucht ewig um auf den Punkt zu kommen. Das Buch ist aus der Sicht der Protagonistin Haven geschrieben. Haven war mir als Charakter eigentlich sofort sympathisch. Mir persönlich braucht sie allerdings etwas zu lange, bevor wie reagiert, nachdem sie erfahren hat, was wirklich im Hotel vor sich geht. Manchmal ist sie mir sogar ein bisschen naiv vorgekommen. Vielleicht liegt das aber auch an Lucian, der ihr von Anfang an den Kopf verdreht. "Und was steckt in dir, Haven Terra?" S.229 Das ist eine gute Frage, die lange ungeklärt bleibt. Wir erfahren bröckchenweise, dass Haven zu Größerem bestimmt ist und zum Ende des Buches fällt auch das entscheidende Wort. Allerdings wird man im Dunkeln gelassen, was es mit diesem Posten und dieser großen Aufgabe auf sich hat. Lucian ist der Bad Boy schlechthin. Er sieht gut aus, ist sympathisch und versucht Haven für sich zu gewinnen. Eigentlich hört sich das ja ganz gut an. Bis man erfährt auf welcher Seite Lucian steht. Ich mochte Lucian sofort und das hat sich auch mit dieser eigentlich schlechten Erkenntnis nicht geändert, da ich gehofft habe, dass doch mehr in ihm steckt. Ob dies der Fall ist, solltet ihr dann besser selber lesen ;) Dante ist Havens schwuler, bester Freund. Ich mag Dante total. Er kann scheinbar jede Situation irgendwie retten und ist für Haven da. Deshalb fand ich es besonders schlimm, dass das Hotel so schnell und so starken Einfluss auf ihn genommen hat. So rutschte der Charakter Dante nämlich rasch in den Hintergrund der Geschichte und taucht erst zum Ende wieder auf. Auch hier erfahren wir interessante Neuigkeiten und werden aber wieder einmal mit offenen Fragen zurück gelassen. Lance ist ein Mitschüler von Haven und Dante. Ein schüchterner Typ in Bandshirts. Aber Lance merkt schnell, dass im Hotel irgendetwas schief läuft und schließt sich mit Haven zusammen. Als Duo beschaffen sie sich immer neue Informationen, die die Geschichte endlich voran treiben. Ich muss sagen, dass ich auch Lance sehr mochte und lange nicht wusste, ob ich lieber ihn oder Lucian an Havens Seite hätte. Aurelia ist Havens Chefin und quasi der Wolf im Schafspelz. Ich mochte sie von Anfang an nicht. Auch ihrem Charme konnte ich nicht erliegen, im Gegensatz zu Haven. Ich hatte direkt das Gefühl, dass Aurelia was zu verbergen hat. Die Idee der Geschichte hat mir gut gefallen. Der Einstieg war mir allerdings viel zu langatmig. Mit den Informationen die Lance und Haven sammeln, kommt langsam etwas Spannung in die Geschichte. Zwar hat es mich auch hier noch nicht zu 100% gepackt, aber man hatte zumindest einen Grund am Ball zu bleiben. Wirklich spannend wurde es dann erst in den letzten Kapiteln. Und die haben mich dann wirklich gefesselt. Die Geschichte nimmt endlich mal an Fahrt auf, die Informationen werden gesammelt und zusammengefügt, sodass auch für den Leser ein Sinn ersichtlich wird. Nach dem grandiosen Finale, bleiben allerdings viele Fragen ungeklärt. Das hat mich wirklich etwas gestört, denn wir haben kaum etwas über die Bestimmung von Lance, Haven und Dante erfahren. Auch was es mit dem geheimnisvollen Buch auf sich hat, dem Haven so blind vertraut, erfahren wir leider nicht. Da es aber noch weitere Teile gibt, wird sich sicher dort das eine oder andere klären. Fazit: Trotz der von mir genannten Minuspunkte hat mich das Buch unterhalten und zum Schluss auch wirklich gefesselt. Ich bin neugierig geworden auf die nächsten Bände und vergebe daher 4 Sterne.

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