Leserstimmen zu
Battle Island

Peter Freund

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Inhalt: Die 16-Jährige Louisa hat einen Nebenjob bei dem bekannten TV Sender Your TV. Da der Sender bald ein Jubiläum hat, planen sie eine sensationelle Show, wo 10 Jugendliche in 10 Tagen die Chance auf einen Goldschatz in Millionen haben. Hierzu werden die Jugendlichen auf eine abgeschiedene Insel im Atlantik gebracht, wo sie knifflige Aufgaben lösen müssen um an den Schatz zu kommen. Auch Louisa wird angeboten das sie sich für die Show bewerben soll, jedoch will sie das zuerst nicht. Als dann ihre Mutter schwer krank wird und die Millionen ihre einzige Rettung sein könnten entscheidet sich Louisa um und bewirbt sich doch noch. Schon bald findet sie sich auf der Insel wieder und kämpft um den Goldschatz, doch aus der Show wird schon bald bitterer Ernst…. Charaktere: Louisa: Louisa ist 16 Jahre alt. Sie hat ein sanftmütiges Wesen und ist zielstrebig. In ihrer Freizeit macht sie mit ihren Freund viel Sport. Sie kann gut klettern und Bogenschießen. Ihren Vater hat sie sehr früh bei einem Segel Unfall verloren, doch davon weiß sie kaum noch was. Allerdings suchen sie immer wieder Albträume heim. Tim: Tim ist Luisas Freund. Er macht genauso viel Sport wie Louisa und ermutigt sie immer wieder. Er ist ein strikter Gegner von Your TV und nimmt auch an Demonstrationen teil. Jean-Luc: Jean-Luc scheint etwas zu verbergen. Er wird ziemlich schnell mal wütend und teilt gerne aus. Ihm ist fast jedes Mittel recht um an den Goldschatz zu kommen. Daniel: Daniel ist sehr vorlaut. Er teilt gern aus, kann aber manchmal nichts wegstecken. Auch ihm ist fast jedes Mittel recht um an den Schatz zu kommen und auch er scheint etwas zu verbergen. Sophie: Sophie ist skrupellos und würde alles für den Schatz tun. Sie ist die gemeinste im Camp und schikaniert die anderen immer wieder. Ihr ist jedes Mittel recht. Meinung: Das Cover ist sehr interessant gestaltet. Ich finde es hat etwas Düsteres an sich. Der Schreibstil ist, finde ich, am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da man zuerst bei Tag acht auf der Insel ist und danach wieder weit davor. Allerdings geht das nach einer Zeit des einlesen. Die Geschichte an sich sehr spannend. Manchmal erinnert sie mich an die Tribute von Panem. Die Charaktere finde ich auch gut beschrieben, genauso wie die Umgebung. Man kann sich alles sehr genau vorstellen. Die Liebesgeschichte steht bei diesem Buch eher im Hintergrund. Nach einer Zeit des Lesens konnte ich das Buch auch nicht mehr aus den Händen legen. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. Bewertung: Insgesamt gebe ich dem Buch 8 von 10 Federn -Kriegsfeder

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Hey Leute, ich habe letztes Jahr (2016) das Buch ´Battle Island´ vom Bloggerportal zugeschickt bekommen. Klappentext: Als Louisa die Castings für die brandneue TV-Show »Battle Island« erfolgreich besteht, glaubt sie sich ihrem Ziel ein Stück näher: Mit dem Preisgeld die Therapie ihrer Mutter bezahlen und sie so vor dem sicheren Tod retten. Millionen von Zuschauern werden ihre Suche nach einem Schatz verfolgen, der auf einer von der Außenwelt abgeschnittenen Insel im Atlantik versteckt ist. Doch auch die anderen Kandidaten wollen an das Geld – dazu ist ihnen jedes Mittel recht, und so wird aus der Unterhaltungsshow bitterer Ernst ... Schreibstil: Ich habe mich relativ gut in die Geschichte hineinlesen können, aber wahrscheinlich nur, weil ich dank des Klappentextes wusste, wo sich die Protagonistin gerade befand. Das Buch konnte mich nicht wirklich packen und ich habe dadurch immer wieder andere Bücher zwischendrin gelesen. Der Schreibstil war ´nicht wirklich meiner. Etwas zu detailliert und die Spannung, kam nicht wirklich an. Schlimm fand ich auch die ganzen Beleidigungen und Schimpfwörter, die von Anfang an sehr zahlreich gebrauch gefunden haben. Wie sagt man immer? Weniger ist mehr. Charaktere: Die Charaktere waren zwar sehr Detailreich beschrieben, allerdings konnte man ihnen die Gefühle nicht wirklich abnehmen, egal in welcher Hinsicht. Außerdem waren alle von Klischees nur so überladen. Reiches Mädchen das Aufmerksamkeit durch Drogen will. Kleines Mädchen, das nur mit einer Puppe schlafen kann. Blonde, herzlose Zicke. Abgesehen davon, fand ich sie alle Oberflächlich. Komisch fand ich auch, dass zum Beispiel Lou in den Battles als intelligent und sportlich beschrieben wurde, aber außerhalb sehr naiv war. Story: Die Geschichte a sich, also die gesamte Idee dahinter, fand ich eigentlich gut. Durch die unsympathischen Charaktere und dem Schreibstil, fand ich jedoch, dass die Idee nicht wirklich gut umgesetzt wurde. Ma hat nicht mit wirklich mit den Charakteren mitgelitten und das Ende war sehr vorhersehbar. Fazit: Also, die Idee hinter dem ganzen fand ich echt gut. Der Schreibstil war allerdings nicht meins und hat mir ein bisschen die Spannung geraubt. Die Charaktere fand ich eher unsympathisch, der Anfang war etwas verwirrend und das Ende sehr vorhersehbar. Wie ihr euch denken könnt, ist das Buch nicht gerade auch meiner Top 10 Liste gelandet, aber wer nach einer angenehmen Abenteuergeschichte für Jugendliche sucht, mit mäßiger Spannung ist hier richtig. Es war nur meine Meinung und vielleicht findet ein anderer es echt wundervoll, man weiß nie. Viel Spaß beim Lesen Lotti

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Durch einen scheinbar beruflichen Zufall erhält Louisa die Chance bei den Castings zu einer brandneuen TV-Show, namens "Battle Island", mitzumachen. Der sagenhafte Preis? Eine Millionen Euro aus purem Gold, versteckt auf einer, von der Außenwelt abgeschnittenen, Insel im Atlantik. Als Louisa dann tatsächlich die Castings erfolgreich abschließt, kann sie ihr Glück gar nicht fassen. Mit dem möglichen Geldgewinn könnte sie die Therapie für ihre schwerkranke Mutter bezahlen und diese somit vor dem sicheren Tod retten. Angekommen auf der Insel, bemerkt Louisa aber ziemlich schnell, dass dieses Vorhaben wohl nicht so einfach in die Tat umzusetzen wird. Denn nicht nur die anderen neun Kandidaten sind logischerweise genauso hinter dem Preisgeld her, wie Louisa. Nein, bald schon wird ihr klar, dass sich seltsame Vorgänge auf Battle Island abspielen. Sie muss einsehen, dass nicht nur die Rettung ihrer Mutter auf dem Spiel steht, sondern sogar ihr eigenes Leben, denn aus der ursprünglich geplanten Unterhaltungsshow wird bald schon brutaler Ernst... Auf das Buch "Battle Island" von Peter Freund habe ich mich schon lange vor Veröffentlichung sehr gefreut. Der Klappentext versprach spannende und actionreiche Unterhaltung vor einer traumhaften Kulisse. Nach der Lektüre muss ich aber leider sagen, dass "Battle Island" seinen Erwartungen nicht gerecht werden konnte. Aber der Reihe nach: Im Prinzip mag ich es, wenn Geschichten keinen obligatorisch geraden zeitlichen Erzählstrang haben. Wenn man daraus ein cleveres Erzählgerüst baut, erhält der Leser nötige Informationen, beispielsweise aus der Vergangenheit, genau zum richtigen Zeitpunkt und genau das trägt dann zum besseren Verständnis des Handlungsstrangs bei. Das Erzählgerüst in "Battle Island" war allerdings so wirr konstruiert, das es an vielen Stellen einfach zusammenbrach und ich somit den Faden verloren habe. Auch der Handlungsstrang selbst konnte die gute Voridee im Klappentext nicht verwirklichen. Viel zu oft verlor sich der Autor in Nebengeschichten, die die Lektüre des Buches oft sehr mühsam machten. Und auch die schlussendliche Auflösung konnte mich nicht überzeugen. Der zweite leider negative Punkt ist bei den Charakteren anzusiedeln. Für mich waren sie einfach viel zu klischeehaft. Die Rollen, die die Kandidaten auf der Insel einnahmen, wirkten wie gewollt aber nicht gekonnt. Und so wurde das Ganze unecht. Der traumhaften Kulisse wurde "Battle Island" allerdings gerecht. Obwohl das Ganze als Abenteuer gedacht war, konnte es zwischendurch das ein oder andere Mal ein Urlaubsgefühl hervorbringen. Was ich ebenfalls positiv hervorheben möchte, ist die klare Gesellschaftskritik, die hinter "Battle Island" steckt. Die Geschichte spielt zwar im Jahr 2022 aber das TV-Format und das gesamte Imperium, das dahinter steht, ist auch heutzutage präsent und genauso kritisch anzusehen. Wirklich schade finde ich allerdings, dass die Geschichte mit der guten Ausgangsidee und der berechtigten Gesellschaftskritik nicht mithalten konnte.

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Der Inhalt: Louisa ist Teil einer neuen TV-Show bei welcher es darum geht, den Schatz vor den anderen Teilnehmern zu finden. Alleine auf einer Insel kämpfen die Teilnehmer nun um Ruhm und Reichtum. Was als Unterhaltungsshow gedacht war, wird auf einmal grausame Realität, denn den Teilnehmern machen vor nichts Halt - und Louisa ist mittendrin. Rezension: Das Cover hat mich wirklich sofort neugierig gemacht! Es ist nicht verträumt, sondern passt gut zur Handlung des Buches. Zu sehen sind vier Jugendliche, die den Leser anschauen.. naja zwei davon zumindest. Von der Stimmung her fand ich, dass es spannend und dramatisch wirkte. Also das Cover mag ich auf jeden Fall! Zu Beginn habe ich recht schnell in die Geschichte gefunden, aber das lag wohl auch daran, dass ich durch den Klappentext wusste wo sich Louisa befindet. Leider hat mich der Anfang aber nicht richtig fesseln können, sodass ich das Buch erst mal beiseite gelegt hatte. Habe dem Buch aber dann doch noch mal eine Chance gegeben. Leider musste ich feststellen, dass die Szenen zwar von der Handlung her oft spannend und nervenaufreibend sind, mich aber der Schreibstil nicht richtig packen konnte. Daher kam diese Spannung auch nicht ganz bei mir an. Das hat sich leider so (für mich) durch das Buch gezogen. Auch die vielen Schimpfwörter und Beleidigungen fand ich manchmal etwas zuuuu viel und übertrieben. Die Zeitsprünge in der Geschichte find ich generell gar keine so schlechte Idee, nur waren sie manchmal einfach zu lang, was dann die Spannung genommen hat. Außerdem musste man immer genau schauen, wie weit man zurück springt, denn das variierte auch ab und zu... hat man da nicht aufs Datum geschaut war es schon mal etwas verwirrend. Tendenziell finde ich es aber eine gute Möglichkeit die beiden Seiten Louisas kennen zu lernen. Die auf "Battle Island" und die Louisa vor Battle Island. Dennoch hat mich der manchmal distanziert wirkende Schreibstil eben nicht richtig warm werden lassen mit Louisa und den anderen Charakteren. Obwohl ich fand, dass sie sich schon deutlich voneinander unterschieden, bleiben sie alle irgendwie nur sehr oberflächlich und sind oft von typischen Klischees und Vorurteilen geprägt. Die grundsätzliche Idee fand ich aber gut. Die Idee der TV-Show und auch die Hintergründe wie diese entwickelt und aufgebaut wird hat mir gut gefallen. Da Peter Freund selber in dieser Branche tätig ist, konnte er hier sein wissen natürlich super einsetzen! Denke die Handlung selber hätte aber auf jeden Fall Potenzial. Schade, dass es mich dann doch nicht überzeugen konnte. Denn die über 500 Seiten haben sich dann doch sehr gezogen und mir war das Ende persönlich einfach zu sehr "Happy End".. es wirkte vor allem runtergerattert. Fazit: Ich habe echt lange überlegt, wie viel und was ich alles in die Rezension schreibe. Ich denke aber ich halte sie "kurz". Ich fand den Schreibstil leider wenig überzeugend, was einfach daran lag, dass die Spannung gefehlt hat. Für eine andere Art der Geschichte mag dieser mit Sicherheit gut geeignet sein. Das viele hin und her hat im Lesefluss oft gestört und die Charaktere bleiben nur sehr oberflächlich.

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Klappentet Als Louisa die Castings für die brandneue TV-Show »Battle Island« erfolgreich besteht, glaubt sie sich ihrem Ziel ein Stück näher: Mit dem Preisgeld die Therapie ihrer Mutter bezahlen und sie so vor dem sicheren Tod retten. Millionen von Zuschauern werden ihre Suche nach einem Schatz verfolgen, der auf einer von der Außenwelt abgeschnittenen Insel im Atlantik versteckt ist. Doch auch die anderen Kandidaten wollen an das Geld – dazu ist ihnen jedes Mittel recht, und so wird aus der Unterhaltungsshow bitterer Ernst ... Der Autor Peter Freund ist seit 1980 in der Film- und Fernsehbranche tätig und lebt und arbeitet in Berlin. Schon seit Ende der 80er-Jahre hat er neben Drehbüchern für Filme und Serien immer wieder auch Romane und Geschichten geschrieben und veröffentlicht. Viele seiner Bücher stürmten die Bestsellerlisten, wurden in neunzehn Sprachen übersetzt und in dreiundzwanzig Ländern veröffentlicht. In Battle Island verarbeitet er nun erstmals sein berufliches Insiderwissen in Form eines aufregenden Romans. Meine Meinung Story Die Leser unserer Rezensionen wissen, dass wir sehr selten,( fast überhaupt nie) ein Buch abbrechen. Bei Battle Island konnte ich aber meine Lesezeit nicht weiter verschwenden. Ich bin völlig unbefangen an das Buch heran gegangen, aber nach wenigen Seiten fingen mich die Protagonisten an zu nerven. Ihre Pöbeleien auf unterstem Niveau wurde von der Gossensprache, die der Autor schriftlich übernommen hat, noch getoppt. Ich habe der Handlung, die für mich verwirrend, langweilig und alles andere als gut zu lesen war, nach 180 Seiten abgebrochen. Auch die ständigen, sehr verwirrenden Zeitsprünge waren echt nervig. Erst in nachhinein habe ich gesehen, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine war und das Buch sehr schlechte Kritiken bekommen hat. Schreibstil Wie bereits erwähnt, war der Schreibstil recht nervig. Die langweiligen, teilweise niveaulosen Dialoge waren nicht gerade motivierend. Also mich konnte an der Story und der Schreibweise nichts fesseln. Es war teilweise echt eine Zumutung. Charaktere Hierzu kann ich nur sagen, langweilige und oberflächliche Charaktere haben mir absolut nicht zugesagt und waren null sympathisch. Sie waren sehr kindlich naiv und konnten mich absolut nicht fesseln. Mein Fazit Also, da ich das Buch abgebrochen habe, weil mir die Charaktere zu nervig, die Sprache teilweise zu gossenmäßig und die Spannung absolut nicht vorhanden war, gebe ich dem Buch nur eine von fünf Leseratten / Sternen. Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen, vergeudet nicht eure Lesezeit mit solch einem Buch.

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Meine Meinung: „Battle Island“ von Peter Freund hätte so gut werden können, entpuppte sich für mich allerdings als große Enttäuschung. Dieser Titel war im Juli letzten Jahres DAS Must-Have schlechthin für mich. Sicherlich war von Anfang an erkennbar, dass hier niemand versucht, das Rad neu zu erfinden, aber ich hatte mich so richtig auf spannende Unterhaltung mit ordentlich Herzrasen, Nervenkitzel und stockendem Atem gefreut. Bekommen habe ich stattdessen ein Buch, mit dem ich Monate zu kämpfen hatte, weil es konsequent jedes aufkommende Interesse im Keim erstickt hat. Peter Freund versucht, mit „Battle Island“ die Medien zu kritisieren, was ihm stellenweise auch sicherlich gelingt, jedoch wird dieser Aspekt, wie so viele andere, von ebenjener Effekthascherei überschattet, die er anzuprangern versucht. In diesem Buch passiert eine ganze Menge und gleichzeitig kommt es einem vor, als wäre eben nichts passiert. Der rote Faden entpuppte sich als die Nadel im Heuhaufen. Schuld daran sind vor allem die sehr seltsamen zeitlichen Abläufe. Zuerst erlebt man ein traumatisches Erlebnis der Protagonistin, was letztlich erst am Ende noch einmal aufgegriffen wird als ich es schon völlig vergessen hatte. Dann springt die Geschichte zwischen den letzten (!) Tagen der Sendung und der Zeit kurz vor Lous Anmeldung hin und her. Zur Mitte des Buches geht Freund dann doch noch zu den ersten Tagen der Sendung über, die mich zu dem Zeitpunkg schlichtweg gar nicht mehr interessiert hatten, um dann kurz vor knapp wieder zum Ende zu springen und mir einen Showdown vorzusetzen, der mich zum Gähnen brachte. An sich würde ich den Autor gerne dafür loben, dass er etwas anderes versucht hat, aber leider hat mir genau das den kompletten Spaß daran geraubt. Wäre die Zeit auf den Azoren zum Großteil linear erzählt worden, wäre bestimmt auch Spannung aufgekommen, doch so hat man vorgefestigte Meinungen von den Teilnehmer vorgesetzt bekommen, die sich weder durch Rückblicke noch durch die weiteren Ereignisse geändert haben. Lange haben ich nicht mehr so eindimensionale Figuren vorgesetzt bekommen, die auch noch so anstrengend dämlich waren. Tut mir wirklich Leid, das so zu sagen, aber wie kann es denn sein, dass kein einziger Teilnehmer seinen Vertrag gelesen hat? „Sie können uns bestimmt nicht 24h lang filmen.“ Natürlich können sie das, darum geht es ja! Am meisten ärgert mich jedoch das verschenkte Potenzial. Das Schöne an so Wettkampf-Geschichten ist doch die Spannung, die langsam aufgebaut wird. Nicht zu wissen, wie man die anderen Kandidaten einschätzen soll, wem man vertrauen und wer einem gefährlich werden könnte. Jeden Tag aufs Neue auf die zu lösenden Aufgaben hinzufiebern, die sich kontinuierlich steigern und immer anspruchsvoller werden…das sind die Bücher, die mich die Nächte durchlesen lassen. Bei „Battle Island“ hielt ich kaum einmal 100 Seiten am Stück durch. Fazit: Peter Freunds „Battle Island“ gehörte zu den Büchern, auf die ich mich in 2016 am meisten gefreut haben – und entpuppte sich als einer der größten Flops. Die sprunghafte Erzählung raubte mir nicht nur jeden Anreiz, sondern verdammte die Figuren zu eindimensionalen Stereotypen, die krampfhaft in Schubladen passen musste. Die Kritik ging nach hinten los und was eigentlich genau hinter der ach so großen Verschwörung steckte, habe ich jetzt schon wieder vergessen. Mehr als einmal kam mir der Gedanke, dass so unbedarfte Teilnehmer es gar nicht anders verdient hätten; ich bezweifel, dass das der Sinn und Zweck des Ganzen war. 1,5/5 Bücher!

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Idee: Wie gesagt hat mich die Idee wirklich sehr angesprochen. Das Buch spielt in 2021 und handelt von einer - theoretisch durchaus denkbaren - TV-Show, in der 10 Jugendliche aus ganz Europa als Konkurrenten auf einer Insel nach einem Schatz suchen - Kameras natürlich immer dabei. Struktur: Puh, die hat mich fertig gemacht. Zu Beginn gibt's andauernd Zeitsprünge. Von mitten in der Show bis Monate davor usw. Das ist schon problematisch, da es gleich zu Anfang so ist, wenn man sich erstmal orientieren muss. Doch hier waren sie leider besonders schlimm. Immer wenn es gerade auch nur ein wenig spannend während der Show wurde, gab es einen langen Rückblick - sehr lang. Länger als die spannende Stelle. Und das Komische: Diese Rückblicke waren einfach langweilig und haben nichts wirklich Wichtiges erklärt. Das war wirklich nervtötend und meinen Lesefluss stark gestört. Und dann auf einmal: Chronologisch. Kurz vor der Mitte gab es auf einmal kaum Zeitsprünge mehr, aber dafür - Perspektivwechsel. Angebrachter, da man die verschiedenen Charaktere schon kennt, doch irgendwie hat es sich immer noch nicht 'rund' angefühlt. Schreibstil: Und jetzt geht's schon erst richtig los, leider. Der Prolog - sehr spannend, Protagonistin läuft um ihr Leben - war noch toll. Doch dann...Puh. Erst einmal muss man sich fragen, was für ein Bild der Autor von der heutigen Jugend hat. Die Kandidaten beleidigen sich nämlich andauernd - von Anfang an, das war auf einmal so - mit den geschmacklosesten und oberflächlichsten Beleidigungen. Ein Junge mit Narbe wird nur "Scareface" (=Narbengesicht) genannt, sämtliche Vorurteile über Länder werden ausgepackt. Jetzt kommt's noch schlimmer: Eine rothaarige Irin namens Poppy wird "Feuermuschi" genannt. Richtig gelesen. Einfach so, obwohl sie nichts gemacht hat, außer rote Haare zu haben. Ich bin 17, gehe auf noch zur Schule, und kann sagen, selbst wenn da Leute gemobbt werden - niemals in einer solchen Sprache. Diese Beleidigungen haben mich so angenervt. Neben der Kleinkindsprache waren auch die vielen merkwürdigen Anglizismen fehl am Platz. Mitten im Satz tauchen Wörter wie strange etc. auf, was ebenfalls meinen Lesefluss störte. Es passte einfach nicht. Mal was anderes: Teilweise wurden recht unaufregende Ereignisse sehr detailliert beschrieben. Außerdem konnte sich der Autor gefühlt nicht immer entscheiden: Mal werden die wichtigen Wettbewerbe einfach abgekürzt von wegen 'Ja, hat Lou alles geschafft.' und dann tauchten sie mal wieder total ausführlich in einem Rückblick bzw. der späteren Chronologie auf. Die Geschichte ist übrigens in der 3. Person geschrieben, was die Perspektivwechsel natürlich erleichterte. Doch leider konnte ich kaum Verbindung mit den Personen spüren, was aber wohl eher an den Charakteren lag. Charaktere: Durchatmen... Oberflächlich. Damit wäre eigentlich schon alles gesagt. Lou, Protagonistin, hat mir so gar nicht gefallen. Zum einen tut sie so, als wäre sie ein richtig nettes Mädchen, was sich für andere einsetzt während des 'Battles', doch zum anderen beleidigt sie die 'Bösen' genauso kleinkindartig und herablassend, geht nur von Vorurteilen aus. Ihre Gefühle zu ihrem Freund Tim konnte ich ihr überhaupt nicht abnehmen. Dann wird sie während der Wettbewerbe immer als sehr intelligent dargestellt, obwohl sie natürlich auch total sportlich ist und gut kämpfen kann, doch dann ist sie einfach so richtig naiv. Gott, bitte verzeiht den Ton, mich hat dieses Mädchen so sehr aufgeregt. Doch auch die anderen Charaktere sind, gelinde gesagt, unsympathisch und pure Klischees. Das reiche Kind wird von den Eltern vernachlässigt und sucht Aufmerksamkeit durch Drogen, die blonde Zicke ist herzlos und eine Schlampe, das jüngere Mädchen kann nur mit einer Puppe im Arm einschlafen und die Irin ist religiös bis zum geht nicht mehr. Ihr merkt es, oder? Handlung: Auch so ein Knackpunkt. Durch den Schreibstil und diese Struktur wurde ich leider null gefesselt. Die Charaktere sind sind so unsympathisch, dass bei keinem gelitten habe. Diese Schatzsuche stellte sich auch als sehr unaufregend heraus, sodass ich auch - ich gebe es zu - mal einen Absatz übersprungen und eine Seite nur überflogen habe. Die Umsetzung der eigentlich guten Idee ist einfach total misslungen. Meiner Meinung nach jedenfalls. Das Ende ist sehr vorhersehbar. Es hat sich ziemlich abgezeichnet, und natürlich kam es für unsere Intelligenzbestie Lou total überraschend. Dieses Buch ist definitiv eine hohe Platzierung auf meiner Flop-Liste wert und manchmal fragte ich mich wirklich, warum sich dieser Verlag (von dem ich sehr viele Werke mag) dieser Geschichte angenommen hat. FAZIT Tja... eines meiner absoluten Flops. Weder Schreibstil, Charaktere oder diese merkwürdige Struktur konnten mir zusagen, ich wurde wirklich wahnsinnig enttäuscht. Jediglich die Idee ist toll. Es hat mich weder emotional berührt noch in irgendeiner Weise gefesselt. Ich kann und will es euch nicht empfehlen. - Enttäuschte 1,5 von 5 Feenfaltern - Dennoch natürlich vielen Dank an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar. © Anna Salvatore's Bücherreich

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Battle Island von Peter Freund ist eine faszinierende Idee , und hat mich zugleich angesprochen, ebenso wie das tolle Cover. Doch dann musste ich leider schon bald feststellen, dass ich irgendwie etwas anderes erwartet habe....Auf langen Strecken bleibt das Gefühl von Mitfiebern und Spannung ein wenig auf der Strecke.... Auch der Umstand, dass das Buch mitten in der Geschichte anfängt und man so kopfüber in das Geschehen purzelt, von dem man noch nichts weiß....das verwirrte mich nicht nur, sondern störte mich am meisten an der ganzen Story^^ Danach bekommen wir zwar noch nach und nach die ersten Entwicklungen mit, dennoch war der Aufbau für mich in diesem Fall nicht gerade förderlich.... Doch beschäftigen wir uns ein Wenig mit der Handlung: Louisa , die ein Praktikum bei der angesagten Produktionsgesellschaft von YOUR TV macht, wird kurzerhand selbst angesprochen beim Casting für eine neu geplante Fernsehshow mitzumachen. Lou, die aufgrund der Krankheit ihrer Mutter dringend Geld für deren Therapie benötigt, versucht daher ihr Glück mit ihrer Bewerbung, denn wenn sie für die Show : Battle Island ausgewählt würde, hätte sie zusammen mit den anderen Teilnehmern die Chance einen wahren Geldschatz zu finden. Kaum kann sie es glauben als sie tatsächlich die Zusage für die Show erhält und bald schon auf der sogenannten Insel des Teufels um den Gewinn kämpfen kann. Doch auch ihre Konkurrenz , Teenager aus verschiedenen Ländern von Europa , sind darauf aus zu gewinnen! Und einige von ihnen würden für den Sieg fast alles tun....doch würden sie auch über Leichen gehen??? Tja das solltet ihr wohl selbst lesen^^ Ebenso wie die Aktivistengruppe No TV für gehörigen Wirbel sorgen wird.... Die einzelnen Charaktere der Mitspieler waren interessant und facettenreich angelegt worden, dennoch konnte man nicht mit allen von ihnen einen näheren Bezug aufbauen, wie z.B: mit Nicolo, Leonie, Josh oder Poppy....Dafür waren eindeutig die restlichen Teenager mehr in den Vordergrund gesetzt worden. Doch auch mit den anderen konnte man leider keine Verbindung eingehen...bzw sie waren nicht gerade sehr sympathisch. Auch die Battles die auf der Insel abgehalten wurden, waren mir einfach zu genau beschrieben, bzw hier habe ich mich meistens ausgeklinkt, und diese Spiele nur überflogen, da ich sie nicht gerade spannend fand. Auch das Ende fand ich etwas holprig....und für mich nicht gerade überraschend. Ein Buch dass nicht wirklich meine vorherigen Erwartungen erfüllen konnte. Ich finde die Story an sich hätte viel mehr Ausbaupotential gehabt. Dennoch eine angenehme Abenteuergeschichte für Jugendliche, die mit gemäßigter Spannung ein Game mitverfolgen möchten^^

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