Leserstimmen zu
Kleopatra

Stacy Schiff

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Kleopatra

Von: Jandy

05.09.2018

Klappentext Kleopatra VII., letzter weiblicher Pharao Ägyptens, ist heute hinter Mythen, übler Nachrede und märchenhafter Schönheit verborgen. Stacy Schiff , Pulitzer-Preisträgerin, zeigt in ihrer Biografie dank intensiver Recherche und neuer Auswertung antiker Quellen nicht nur die laszive Verführerin und das intrigante Machtweib, sondern enthüllt eine außerordentlich starke Herrscherin – selbstbewusst, versiert in politischem Kalkül, diplomatisch und visionär. Detailfülle und Mut zum zugespitzten historischen Urteil, sprachliche Eleganz und provokantspritzige Porträts der mächtigen Mit- und Gegenspieler an Kleopatras Seite versetzen den Leser ins alte Reich am Nil mit seinem weltläufigen Charme und seiner machtpolitischen Unerbittlichkeit. Meine Meinung Wir alle kennen ihren Namen, doch nur die wenigsten wissen die Geschichte hinter dieser Person. Wie kam es dazu, dass sie mit Caeser kooperierte. Einerseits geht die Autorin recht willkürlich mit den Quellen um. Die damaligen Autoren sind recht voreingenommen, da sie auch Römer sind und die erschienen Ausgaben der Quellen gewaltigte Zeitsprünge vorweisen. Trotzdem erhebt sie den Anspruch auf historische Genauigkeit, was dazu führt, dass zahlreiche Belege und langatmige Erklärungen der Hintergründe den Lesefluss immer wieder stören. Trotzdessen ist es schön und interessant eine andere Seite der Königin zu sehen, als die die Hollywood weiß machen möchte. Empfehlenswert nur für Fachkundige Leser.

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Als starke Frau, kluge Politikerin und auch skrupellose Herrscherin war Kleopatra eindeutig vielschichtiger, als die gängigen Klischees vermuten lassen, wie Stacy Schiff zeigt. Als Liebhaberin von Romanbiografien und als studierte Althistorikerin war dieses Buch für mich allerdings in doppelter Hinsich eine Enttäuschung. Einerseits geht die Autorin recht willkürlich mit den Quellen um (sind alle voreingenommen, weil Männer, Römer und kaum zeitgleich) und ihre Auswahl an Sekundärliteratur ist ziemlich erratisch. Trotzdem erhebt sie den Anspruch auf historische Genauigkeit, was dazu führt, dass zahlreiche Belege und langatmige Erklärungen der Hintergründe den Lesefluss immer wieder stören.

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