Leserstimmen zu
Belladonna

Karin Slaughter

Grant-County-Serie (1)

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€ 10,99 [D] inkl. MwSt. | € 11,30 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Inhaltsangabe: Sara Linton, Kinderärztin im Krankenhaus des verschlafenen Heartsdale und bei Bedarf auch Gerichtspathologin, findet in einer Restauranttoilette die schwer verletzte Sybil Adams mit zwei tiefen gekreuzten Schnitten im Bauch. Alle Versuche, die beliebte Collegeprofessorin zu retten, sind vergebens. Bei der Autopsie muss Sara feststellen, dass Sybil auf grauenhafte Weise misshandelt wurde. Dass das Opfer blind und damit fast wehrlos war, macht die Tat noch entsetzlicher … (© Amazon / Blanvalet Taschenbuch Verlag) Meine Meinung: Vermutlich werde ich jetzt wieder den Unmut eingefleischter Karin Slaughter Fans auf mich ziehen, aber ich konnte mit der Story – leider – nichts anfangen. Die Grundidee ist zwar ganz nett, aber es will einfach zu keinem Zeitpunkt so richtig Spannung aufkommen. Nach dem ersten erwähnten Mord aus der Inhaltsgabe, dauert es fast bis zur Hälfte des Buches, bis der Täter wieder zuschlägt und der Plot endlich ins Rollen gebracht wird. Zuvor erfährt man dafür vieles – in meinen Augen – Unnötiges über die Protagonistin Sara und deren Leben, sowie auch über diverse Nebencharaktere, die für mich so belanglos waren, dass ich mir nicht einmal ihre Namen merken konnte. Immer wieder versucht die Autorin mit ihrem scheinbar typisch anschaulichen Schreibstil den Leser ekeln zu wollen, indem sie Verletzungen oder Vergewaltigungen bis ins kleinste Detail schildert. Grundsätzlich habe ich gegen detaillierte Beschreibungen nichts einzuwenden, aber hier diente das Ganze dann doch ausschliesslich der Effekthascherei und konnte auch nicht über die langatmige Story hinwegtrösten. Bis zuletzt hatte ich gehofft, dass die Enthüllung des Täters mich vielleicht so aus den Socken hauen wird, dass ich meine Bewertung noch einmal überdenke. Aber leider war auch das nicht der Fall und mehr als ein Gefühl der Erleichterung, das Buch endlich beendet zu haben, hat es bei mir nicht bewirkt. Darüber hinaus haben mich auch zahlreiche Logiklücken, sowie immer wieder dieses "Yeah" anstelle eines einfachen "Ja"s genervt. Das klingt jetzt sehr hart und das ist es auch. Denn im Thriller/Krimi-Genre habe ich schon so einige fesselnde und gut durchdachte Bücher gelesen, dass ich meine Bewertung unweigerlich im Vergleich dazu machen muss. Gleichzeitig weiss ich aber auch, dass es sich um Slaughters Debütroman handelt, so dass es mit zunehmender Erfahrung noch viel Luft nach oben gibt, die die Autorin hoffentlich genutzt hat ;-) (Wobei ich „Pretty Girls“, eines ihrer neuen, hochgelobten Werke, auch bereits nach wenigen Kapiteln abbrechen musste. Und zwar aus ähnlichen Gründen: Wenig Handlung, dafür viel zu viele unnötig obszöne Schilderungen…) Trotzdem will ich ihr noch eine Chance geben und schauen, ob mich Band 2 der Reihe vielleicht doch noch von der Autorin überzeugen kann. Mehr als 2 von 5 Sternen kann ich „Belladonna“ aber trotz allem nicht geben.

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Sara Linton, Kinderärztin und Coroner des kleinen und verschlafenen Heartsdale, findet in der Toilette des beliebten Diners die schwer verletzte Sybil Adams. Der beliebten Collegeprofessorin wurden zwei tiefe Schnitte im Bauch zugefügt. Alle Versuche von Sara sie zu retten sind vergebens. Bei der Autopsie muss sie feststellen, dass die Schnitte nicht das einzige sind was dem Opfer zugefügt wurde, sondern das sie auch auf grauenhafte Weise misshandelt wurde. Das Sybil Adams blind und damit fast wehrlos war, macht die Tat noch entsetzlicher, und es wird nicht bei dem einem Opfer bleiben… Belladonna ist der erste Teil der Grant-County-Serie der Autorin Karin Slaughter. Dieses Buch lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Die eigentliche Story um den Täter und seine Morde, sowie die kleinen Nebenschauplätze, die das Leben andeuten in einer verschlafenen Kleinstadt in den Südstaaten der USA einfangen, haben mir wirklich gut gefallen. Aber die private Geschichte um Sara Linton und ihrem Exmann Jeffrey Tolliver, der natürlich der Polizeichef ist und die Ermittlungen führt, waren so gar nicht meins und nahmen mir viel zu viel Raum ein. Das hin und her der Beiden konnte mich überhaupt nicht überzeugen und war mir meist auch zu klischeehaft. Die eigentliche Story ist spannend erzählt und spart auch nicht mit teils blutigen und ekligen Details, die durch die Ergebnisse der Autopsien noch auf die Spitze getrieben werden. Wer der Täter sein könnte, habe ich bald erahnen können, fand es trotzdem spannend dem weiteren Verlauf zu folgen. Der Showdown um und mit Sara wirkte auf mich schon sehr amerikanisch und stilisierte sie fast zur Superheldin, was bei mir nur das Gefühl auslöste: muss das immer sein? Mit einer spannenden Story, aber Protagonisten die mich auf Grund ihres zwischenmenschlichen Geplänkels nicht so für sich einnehmen konnten, hielt dieses Buch Licht und Schatten für mich parat. Mein Fazit: Eine spannende Story, die ich eigentlich gerne gelesen habe, die aber durch die Beziehungsproblematik der Protagonisten ein wenig eingetrübt wurde.

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Blutig, verworren und spannend. Das sind die drei Adjektive, die mir direkt in den Kopf kommen, wenn ich dieses Buch beschreiben sollte. Als Serienauftakt lässt es definitiv mehr erhoffen, die nächsten Bücher liegen schon bereit. Ich fand den Erzählerwechsel sehr gut gelungen, zwar gab es eine Hauptfigur, die immer am wichtigsten war, der Erzähler zoomt sich aber auch gelegentlich für ein oder zwei Kapitel in die Köpfe der anderen Figuren. So erfährt man auch Details, die einem sonst eventuell verborgen geblieben wären. Ebenfalls gut fand ich die Konzeption der Figuren, alle schienen sehr authentisch und interessant rüberzukommen. Vor allem die wichtigsten Personen, die Kinderärztin und Gerichtsmedizinerin Sara Linton, ihr Exmann und Polizeichef Jeffrey Tolliver und Lena Adams, ebenfalls Polizistin und Schwester des Opfers. werden sehr detailliert beschrieben und man hat richtig das Gefühl, als würde man sie kennen und könnte jeden Schritt voraussagen. Im Verlauf des Buchs merkt man jedoch, dass man eben nicht genau jeden Schritt vorhersehen kann. Neben dem grausamen Tod von Sybil Adams spielt auch sehr stark die Geschichte von Sara und Jeffrey in die Handlung rein. Beide sind mit der Trennung eher unglücklich, aber zusammen leben scheint auch nicht in Frage zu kommen. Dies gerät jedoch in den Hintergrund, als ein weiteres Mädchen verschwindet und Sara von ihrer Vergangenheit aufgeholt wird... Fazit: Blutig, verworren, spannend. Ich wiederhole mich. Karin Slaughter hat ihrem Nachnamen alle Ehre gemacht und ich freue mich schon auf die weiteren Bände.

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Zum Cover: (altes Cover) Das Cover zeigt einen Gesichtsauszug einer Frau mit erweiterter Pupille. Sonst ist es ziemlich minimalistisch gehalten. Für mich strahlt das Cover Mysteriösität aus und mit dem Hintergrund der Geschichte ist es auch gut gewählt. Zur Geschichte: Der 1. Teil einer tollen Reihe. Sara Linton, Kinderärztin im Krankenhaus des verschlafenen Heartsdale und bei Bedarf auch Gerichtspathologin, findet in einer Restauranttoilette die schwer verletzte Sybil Adams mit zwei tiefen gekreuzten Schnitten im Bauch. Alle Versuche, die beliebte Collegeprofessorin zu retten, sind vergebens. Bei der Autopsie muss Sara feststellen, dass Sybil auf grauenhafte Weise misshandelt wurde. Dass das Opfer blind und damit fast wehrlos war, macht die Tat noch entsetzlicher. Die Suche nach dem Mörder beginnt. Zusammen mit ihrem Ex-Mann Jeffrey Tolliver dem Polizeichef, beginnt die aufregende und hochgradig spannende Jagd. Meine Meinung: Belladonna war ein super Buch mit einer abgeschlossenen Geschichte. Ihr braucht also keine Angst haben, dass ihr an die nachfolgenden Bücher gebunden seid. Slaughter weiß ihr Publikum zu fesseln. Die Geschichte hatte einige unerwartete Wendungen (so etwas liebe ich einfach). Ihr Schreibstil ist klar verständlich und zieht schnell in den Bann. Das Einzige was sich anmerken lässt ist, dass die Beweggründe für die Tat des Mörders etwas unschlüssig sind. Wer aber auf einen besonders blutigen Schreibstil mit vielen Einzelheiten steht, dem ist dieses Buch absolut zu empfehlen! Fazit: Ein gelungenes Buch mit einer kleinen Schwachstelle. Trotzdem lesenswert und eine klare Empfehlung meinerseits, wenn die Story blutig sein soll. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Als Sara, Kinderärztin der örtlichen Klinik und Gerichtspathologin, die schwerverletzte Sibyl Adams auf der Restauranttoilette findet, versagen alle lebensrettenden Massnahmen ihr Ziel. Die Brutalität, mit der das Opfer behandelt worden ist, übertrifft alles bislang Gesehene und es ist erst der Anfang einer grausamen Serie von Vergewaltigungen und Schändungen an jungen Frauen. Ihr Exmann, Polizist in dem verschlafenen Ort, übernimmt den Fall mit seinem Team, tappt aber lange im Dunkeln. Ein Wettkampf mit der Zeit beginnt, denn wer weiss, wann der Täter das nächste Mal zuschlägt? Belladonna ist ein rasanter und packender Thriller. Er hat einen stringenten und stimmigen Plot, einen Hauptkonflikt, dessen Auflösung man als Leser entgegenfiebert, ebenso packende Nebenkonflikte, so dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legt. Die Figuren sind plastisch, man meint, sie zu kennen, kann mit ihnen mitdenken, mitfühlen, versteht ihre Handlungs- und Denkweisen. Was ab und an störend war, war die Übersetzungsleistung; so heisst es im Buch zum Beispiel ständig „Er machte die Liebe mit mir“ statt richtig „Er machte Liebe mit mir“ – eine Wendung, die mehrfach falsch vorkam und dementsprechend störte. Das aber nur eine Kritik am Rande. Fazit: Ein gelungener, packender Thriller mit Suchtfaktor. Absolut empfehlenswert.

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