Leserstimmen zu
Das also ist mein Leben

Stephen Chbosky

(8)
(3)
(0)
(0)
(1)
Paperback
€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Von: Lena Walter

11.08.2018

Ich finde das Buch sehr gut! Leider ist es manchmal so geschrieben, als ob charlie ein 10 Jähriger und kein 15 jähriger wäre. Ich bin selber fast 15 und würde sehr oft überhaubt nicht so reagieren wie Charlie. Z.B. raucht Charlie, hat eine Freundin und fährt sogar schon Auto, aber weint für sein alter doch ziehmlich oft und verhält sich msnchmal sehr kindlich. Das sind zwei Gegensätze, die meiner Meinung nach nicht zusammenpassen. Trotzdem ist "das also ist mein Leben ein tolles Buch"

Lesen Sie weiter

„Das also ist mein Leben” hat mich nicht sehr überzeugt. Ich mag den Schreibstil von Chbosky sehr. Die ganze Idee der Geschichte finde ich auch sehr schön, aber es nicht so toll umgesetzt, wenn man mich fragen würde. Ich finde Charlie, der Protagonist der Geschichte, ist manchmal vom Ding her schwer zu verstehen und man fragt sich des Öfteren, warum er etwas getan hat bzw. warum nicht. Zudem ist er ziemlich labil, was bedeutet, dass er ziemlich oft weint. Das ist in vielen Situationen echt unangemessen und nervt. Das ganze Buch besteht aus Briefen, welche Charlie an einen „Freund“ schickt, welchen er allerdings nicht kennt. In diesen Briefen erzählt er dann über seinen Tag, was so geschehen ist und was er denkt und fühlt. Es ist also theoretisch wie ein Tagebuch und dadurch ist man einfach viel näher an der Geschichte dran. In der Geschichte geht es auch oft um Bücher, Filme, Lieder, Zitate und andere Dinge. Dies war echt toll. Besonders bei den Büchern und Zitaten, da man diese sogar zum Großteil kennt. Aber dennoch ist das wahre Leben in diesem Buch echt gut dargestellt, da nicht annähernd alles perfekt ist und man dies gut erkennen kann. Ich kannte den Film schon vor dem Buch und finde diesen tatsächlich besser. Ich kann das Buch aber dennoch weiterempfehlen, da es inhaltlich tatsächlich so ist, dass man gelesen haben sollte. Auch wenn ich es nicht so umwerfend fand werde ich es wahrscheinlich irgendwann noch einmal lesen!

Lesen Sie weiter

scheisse

Von: mir

04.05.2016

das buch ist scheisse

Lesen Sie weiter

Das Cover passt sehr gut zur Handlung, denn in dem Debutroman schreibt der Protagonist Briefe an eine Person, die er selbst einen Freund nennt. Wer dieser Freund ist, und wie Charlies wirklicher Name ist, werde wir nie erfahren. Dadurch, dass der Charakter seinen Namen ändert, um seine Anonymität zu wahren, bekommt man als Leser sofort den Eindruck, dass es sich hier um eine reale Geschichte handeln würde. So beginnt man, schnell eine Beziehung zu Charlie aufzubauen. Man weint und lacht mit ihm und stellt sich mit ihm der Frage, wie er glücklich und traurig zugleich sein kann. Wir begleiten ihn während seines ersten Jahres an der Highschool, für Charlie eine schwierige Phase. Denn sein bester Freund, der seine liebste Bezugsperson war, hat sich im Sommer zuvor das Leben genommen. Charlie versteht nicht, warum, obwohl er die Antworten tief in sich wahrscheinlich kennt. Als Leser muss man aufmerksam sein und eigene Verknüpfungen herstellen, um zu erfahren, warum sein Freund sich umbrachte. Überhaupt ist es wichtig, das Buch aufmerksam zu lesen und über die Worte, die Charlie wählt, nachzudenken. Denn nur so bemerkt man, dass man während des Lesens tatsächlich die Antwort auf Charlies Ausgangsfrage finden wird. Die Antwort hat mich sehr geschockt zurück gelassen. Es gibt nur einen ausschlaggebenden Satz, der die Antwort verrät, und ich musste ihn einige Male lesen, um ihn zu verstehen - wahrscheinlich auch, weil ich sie nicht verstehen wollte. Für mich war Charlie tatsächlich mehr als nur der Protagonist in diesem Buch. Er war wie eine reale Person, und ich habe mir viele Gedanken um und über ihn gemacht. Dieses Erlebnis hatte ich bei einer Geschichte tatsächlich noch nie, und schon gar nicht so ausgeprägt. Charlie ist mit Abstand der liebenswerteste Charakter überhaupt. Wäre er real, würde ich ihn einfach nur in den Arm nehmen wollen, denn tatsächlich merkt er die meiste Zeit über gar nicht, wie schlecht es ihm geht. Ich hab während des Lesens wahrscheinlich mehr Tränen vergossen als bei den Büchern "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", "Die Tribute von Panem - Flammender Zorn" und "Eine wie Alaska" zusammen. Aber ich habe mindestens genauso oft lächeln müssen, über die Art, wie Charlie die Welt sieht. Das meine ich nicht negativ, im Gegenteil. Tatsächlich gab es Gedankengänge, die ich selbst auch schon hatte und mit denen ich mich identifizieren konnte. Vor allem aber hat mich "Das also ist mein Leben" zum Nachdenken gebracht. Was heißt "leben" überhaupt? Wann lebt mann? Wann ist man erwachsen und kein Kind mehr, und wie geht man mit traurigen Situationen um? "Ich will nur, dass du weißt, dass du etwas Besonderes bist, und ich sage dir das einzig und allein deshalb, weil ich nicht weiß, ob dir das jemals jemand gesagt hat." Und so wurde "Das also ist mein Leben" von Stephen Chbosky zu meinem Lieblingsbuch. Ich hoffe, dass euch diese etwas andere Rezension gefallen hat. Zum Schluss habe ich nur noch eine Bitte an euch: Lest dieses Buch.

Lesen Sie weiter

Inhalt: Charlie erlebt sein erstes Jahr an der Highschool und hat die Probleme, mit die sich jeder in diesem Alter herumschlägt: Mädchen, Schule, Selbstfindung. Deswegen berichtet er einem unbekannten „Freund“ in Briefen von seinem Leben. Dabei wird deutlich, dass Charlie eine besondere Sicht auf die Welt hat: Er beobachtet, hinterfragt und versucht zu begreifen. Somit lernt man Charlie kennen und durchlebt mit ihm das erste Highschool-Jahr und erfährt viele Geheimnisse… Der Story-Stapel *** Erster Satz: „Lieber Freund, ich schreibe Dir, weil sie meinte, dass Du zuhörst und verstehst und nicht versucht hast, auf dieser Party mit einer bestimmten Person zu schlafen, obwohl Du das gekonnt hättest.“ Das gesamte Buch ist in Briefform geschrieben, aber Charlie schreibt so bildlich und vor allem ausführlich an seinen imaginären Freund, dass es weder langweilig noch einseitig wirkt. Wir dürfen Charlie in der Geschichte bei seinem ersten Highschool-Jahr begleiten und erleben sein Leben, dass in geballter Form auf ihn eintrifft. Dabei gibt es Höhen und Tiefen und Charlie berichtet über teils schockierende Ereignisse so nüchtern, dass es Gänsehaut verursacht und auf jeden Fall berührt. „Das also ist mein Leben. Und ich will, dass du weißt, ich bin glücklich und traurig zugleich und versuche noch immer herauszufinden, wie das eigentlich sein kann.“ (Seite 9) Der Charakter-Stapel Charlie ist besonders, so besonders, dass dieses ganze Buch dadurch zu etwas besonderem wird. Ich denke auch, dass man Charlie nicht mit jemanden vergleichen kann, dass sich aber viele Jugendliche in irgendeinem Teil von ihm wiederfinden werden. Charlie symbolisiert sozusagen das „Mauerblümchen“ und hebt es sozusagen auf ein Podest. „Denn manchmal vergessen wir das wohl einfach. Und dabei ist doch jeder auf seine Art etwas Besonderes. Das glaube ich wirklich.“ (Seite 241) Charlie ist unglaublich klug und weise und wirkt auf eine Art sehr reif und auf der anderen wieder unglaublich naiv bzw. kindlich. Das kann man auch an seinen Briefen herauslesen, einige Dinge, die echt anspruchsvoll sind, beschreibt er so nüchtern-gelangweilt und andere Dinge bekommen wiederum kindlichen Charakter. In meinen Augen spiegelt genau diese Zweiseitigkeit auch die Jugend wider, die sich ja irgendwie finden muss – die Kindheit abstreift und ins Leben der Erwachsenen eintaucht – das ist dem Autor sehr authentisch gelungen. „Dieser Junge mit den krummen Zähnen namens Leonard nannte mich nach Bills Stunde draußen „Strebersau“, aber das machte mir nichts aus, weil er nicht verstanden hat, worum es eigentlich geht.“ (Seite 259) Am Anfang muss man sich an seine Art zu erzählen gewöhnen, da er teilweise sehr abgehackte Sätze verwendet und es eben so beschreibt, wie ein Schüler es beschreiben würde. Nur, dass er zusätzlich ein scharfer Beobachter ist und hinter die Fassaden blickt und ja, er nennt alles beim Namen – er verschönert nichts, er schwächt nichts ab. Neben den abgehackten Sätzen gibt es aber auch sehr lange, verschachtelte Sätze, über die man als Leser etwas stolpert. Besonders bemerkenswert ist außerdem, dass er von seinem Lehrer echte Klassiker zu lesen bekommt und er diese liest wie einen Groschenroman, also ohne Probleme beim Verständnis und schon mit eigenen Gedanken dazu. Natürlich könnte man auch behaupten, dass das eher unrealistisch ist, aber Charlie als Charakter ist ja in gewisser Weise hochbegabt und dementsprechend empfand ich dies als passend, um diesen Teil seiner Persönlichkeit darzustellen. „Ich habe übrigens „Der ewige Quell“ fertig gelesen, und es war eine wirklich tolle Erfahrung. Es ist seltsam, Lesen als „tolle Erfahrung“ zu bezeichnen, aber irgendwie hat es sich so angefühlt. Es war anders als die anderen Bücher, weil es nicht darum ging, jung zu sein. Und es war auch nicht wie „Der Fremde“ oder „Naked Lunch“, obwohl ich schon fand, dass es philosophisch war – aber nicht so, dass man erst danach suchen musste. Ich fand, es war ziemlich direkt, und ich habe das, worüber die Autorin schrieb, auf mein eigenes Leben übertragen. Vielleicht heißt das ja, ein Sieb zu sein – ich weiß es nicht.“ (Seite 224) Der Stil-Stapel Besonders, unglaublich und sehr philosophisch – hier gibt es nicht einfach nur ein Jugendbuch zu lesen, sondern ein Buch, dass durch die Erzählform alles beim Namen nennt, dabei wird nichts ausgelassen. Es werden viele Themen angesprochen, die eher in die Tabuszene gehören wie Homosexualität, Drogen und Gewalt in der Familie. Dabei wird aber nichts verschönert, sondern es wird versucht, zu erklären bzw. es so aufzubereiten, dass es auch junge Leser verstehen. „Wir nehmen die Liebe an, von der wir glauben, dass wir sie verdienen, Charlie.“ (Seite 38) Außerdem steckt in dem gesamten Erzählstil des Buches unglaublich viel Weisheit und Wissen. Damit macht es irgendwie Hoffnung und hilft beim Verstehen und ja, auch irgendwie beim Leben. „[…] und das hat mich gefreut. Sie war nicht verbittert. Sie war traurig. Aber auf eine hoffnungsvolle Art – die Art, die einfach etwas Zeit braucht.“ (Seite 261) Der Kritik-Stapel Perfekt – dieses Buch ist anders, besonders und einfach wahr! Hier hat der Autor ein Meisterwerk geschaffen, dass mit seiner Erzählform besticht und einen Protagonisten geschaffen hat, der so Vielschichtig ist, dass jeder sich in ihm finden kann. Es ist ein Buch, dass man gewiss nicht 2 oder 3 Mal lesen wird, aber man wird viele Sätze und Aussagen markieren und diese immer wieder durchlesen und diese immer wieder anders wirken lassen. Es ist in meinen Augen nicht die ganz seichte Jugendunterhaltung, sondern stellt einen gewissen Anspruch an den Leser. Auch der Spannungsbogen ist durch die Erzählform und gesamte Handlung nicht so hoch angesetzt, dass man es in einem Rutsch durchlesen möchte, sondern es hat eine gewisse Ruhe und Langsamkeit in der Erzählung. „Und so denke ich, dass wir aus ganz vielen Gründen sind, wer wir sind. Und vielleicht werden wir die meisten davon nie erfahren. Aber auch, wenn wir uns nicht aussuchen können, woher wir kommen, können wir doch immer noch wählen, wohin wir gehen. Wir können immer noch unsere Entscheidungen treffen. Und versuchen, glücklich mit ihnen zu sein.“ (Seite 279) Auf den Lesen-Stapel? Ja, dieses Buch gehört gelesen – es ist unglaublich! Es konnte mich berühren und ganz viele Emotionen und Gedanken in mir wecken. Ein sehr weises Buch, das durch seinen Erzählstil und den Protagonisten besticht! Wer das Besondere sucht, kann hier beruhigt zugreifen. Absolut lesenswert und deswegen gibt es zu Recht 5 Sterne und landet auf Karlys Schätzestapel – klare Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter

Charlie fürchtet sich ein wenig vor der Zeit der Highschool. Mit 15 ist das Leben eh nicht leicht und dann noch der Schulwechsel. Ein Mitschüler, mit dem Charlie viel abhing, hat sich das Leben genommen, ohne eine Erklärung zu hinterlassen. Und so muss Charlie die ersten Schritte im neuen Schuljahr nicht nur alleine tun, er wird auch zum Außenseiter, der sich schwer tut, neue Kontakte zu knüpfen. Erst nachdem er Sam und ihren Bruder Patrick kennenlernt, die etwas älter sind, wird es besser und Charlie beginnt mehr und mehr sich auf eigene Füße zu stellen. Aufmerksam geworden den Film „The Perks of being a Wallflower“ wollte ich mir nun auch das Buch zu Gemüte führen. Die Verfilmung, in die ich eher per Zufall reingeschaltet hatte, zog mich nach und nach in ihren Bann, so dass ich mich schließlich voll darauf einließ und das Coming-of-Age von Charlie und seinen Freunden mitempfinden konnte. Gespannt, ob das Buch mich ebenso mitnehmen würde, las ich die ersten paar Seiten und musste mich zunächst daran gewöhnen, dass es sich um einen Briefroman handelt. Nichte gerade meine bevorzugte Art der Lektüre, doch schon nach einigen wenigen Briefen, konnte ich mich überzeugen, dass dies für Charlies Mitteilungsbedürfnis genau das richtige Medium ist. Ein wenig fühlte ich mich selbst wie der unbekannte Freund, dem Charlie sein Herz öffnet. Mehr und mehr konnte ich in die Handlung eintauchen, Charlies Empfindungen und Sehnsüchte nachfühlen, die seltsame Mauer erspüren, die er um sich errichtet hat. Manchmal scheint es, als ob er nie ganz dabei ist, als ob er derjenige ist, der einen Hauch abseits steht. Etwas, das seine Freunde unterschwellig erspüren, etwas, mit dem sie ihn sein lassen, und trotzdem Freunde bleiben, auch wenn es mal schwierig wird. Die Pubertät, gleichzeitig oft die schönste und auch die schwierigste Zeit im Leben, man ist froh, sie hinter sich zu haben, sehnt sich aber oft zurück. Dieses herausragende und mitreißende Buch bringt ein wenig von der Zeit zurück und ist wohl für Leser aller Altersklassen eine wunderbar berührende Lektüre. Schließlich ergänzen sich Buch und Film bestens und so ist es bei ausreichendem Zeitabstand meiner Meinung nach egal, in welcher Form man die erste Begegnung mit Charlie wählt. 4,5 Sterne

Lesen Sie weiter

Wow!

Von: Linh

15.08.2012

Also erst einmal muss ich anmerken, dass die Leseprobe zu 'Das also ist mein Leben' viel zu kurz war. Ich hätte mir einen längeren Auszug gewünscht, aber trotzdem konnten mich die wenigen Seiten davon überzeugen, dass ich ein geniales und tiefgründiges Buch auf meinem Bildschirm habe. Charlie muss sich an der High-School durchschlagen, mit dem Selbstmord seines Freundes Michaels klar kommen und irgendwie funktioniert das mit dem Freunde finden nicht. Man fühlt mit ihm mit und man kann sich gut in seine Lage hineinversetzen (ich muss das wissen, denn ich bin ebenfalls ein hoffnungsloser Teenager, der alles beobachtet und Dinge versteht, aber niemals auffällt). Ich kann nicht wirklich behaupten, Charlie zu verstehen und das kann ich auch nicht durch diesen kurzen Textauszug sagen, aber trotzdem fühlt man sich mit ihm verbunden. Für Teenager ist es gut zu wissen, dass es da draußen jemanden gibt, der sich genauso verloren fühlt, wenn er in die große weite Welt der ersten Liebe, des richtigen Lebens und der Partys betritt. Es lehrt uns, dass man nur durch Freunde durchhalten kann und den Wahnsinn in des typischen Schulalltag übersteht. Ich fände es wirklich genial, das Buch einmal vollständig zu lesen! Zumal der dazugehörige Film bald in den Kinos anläuft! Wenn ich wählen könnte, welches Buch ich gerne aus dem Programm von Heyne Fliegt! hätte, würde ich auf jeden Fall 'Das also ist mein Leben' nehmen! Faszinierend, fesselnd und tiefgründig! Perfekt für so jemanden wir mich, der neugierig darauf ist, was ein anderer Teenager so denkt, fühlt und erlebt!

Lesen Sie weiter

Kurzes Gedicht zu dem Roman: ....Das soll also mein Leben sein, Keine Spur von Sonnenschein? Lauter Probleme daheim, Auch in der Schule läuft nicht grade fein. Bis eines Tages das Leben einbricht In voller Stärke ihre Kraft und Werke: Liebe, Freunde, Erlebnisse, Wagnisse - mich überfluteten all die Ereignisse....

Lesen Sie weiter