Leserstimmen zu
Hollys Weihnachtszauber

Trisha Ashley

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Ursprünglich hatte ich nur den Klappentext auf der Rückseite des Romans gelesen und daraus völlig andere Schlüsse gezogen. Die Kurzbeschreibung vorne im Buch ist da schon ausführlicher, wie ich inzwischen festgestellt habe. Aber im Nachhinein bin ich froh, diese nicht vorab gelesen zu haben. Was sich im Buch so anders entwickelt als man der Kurzbeschreibung auf dem hinteren Buchdeckel entnehmen kann, darauf möchte ich gar nicht näher eingehen, denn gerade hier hält die Autorin eine Menge an Überraschungen für die Leser bereit. Holly ist eine sympathische Frau, und wenn sie Weihnachten ablehnt, kann man das voll verstehen. Nicht nur ihren Mann hat sie vor acht Jahren durch einen Unfall verloren, nun ist auch ihre Großmutter so kurz vor dem Weihnachtsfest gestorben. Als sie im Herrenhaus „Old Place“ bei dem kleinen Dorf „Little Mumming“ einzieht, hat sie sich auf ruhige Tage in Abgeschiedenheit eingestellt, nur in Gesellschaft eines Pferdes, einer Ziege und eines alten Hundes. Dort, in dem alten Anwesen, möchte sich Holly in die Tagebücher ihrer Großmutter vertiefen und an ihrem Kochbuch arbeiten. Aber es kommt alles völlig anders. Es tauchen einige recht interessante und unterschiedliche Charaktere auf und sorgen für Turbulenzen. Wie bereits erwähnt, der Roman entwickelt sich völlig anders als ich es erwartet hätte, aber er hat mir sehr gefallen. Holly ist die Ich-Erzählerin, und was sie in der kommenden Zeit erlebt, schildert sie in sehr liebenswerter Weise und mit einer guten Portion trockenem Humor. Sie schließt nicht nur mit den ihr anvertrauten Tieren Freundschaft, sondern sie gewinnt auch die Herzen einiger Dorfbewohner, denen sie begegnet. Was Holly aus den Tagebüchern ihrer Oma erfährt und welche Schlüsse sie daraus zieht, das erschien mir zwar ein wenig arg konstruiert, aber da es insgesamt ein zauberhafter Weihnachtsroman ist, sei es ihr verziehen, dass sie die Zufälle etwas stärker strapaziert hat. Rund um die Handlung geht es in diesem Buch auch sehr viel ums Essen und um englische Weihnachtstraditionen, was ich allgemein sehr interessant fand. Der Roman ist leicht und eingängig geschrieben und eignet sich daher perfekt für die gemütlichen Abende zwischen den Jahren oder auch noch für einen verschneiten Januartag, denn die Handlung zieht sich über einen Zeitraum von ca. zwei Wochen, beginnend kurz vor dem Weihnachtsfest, bis zur zwölften Rauhnacht. Man kann mit diesem Buch einige amüsante und kurzweilige Lesestunden verbringen. Dazu sollte man beim Lesen unbedingt eine feine Tasse Tee und eventuell auch eine winterliche Leckerei bereit halten und es sich dann, ausgestattet mit diesen Beigaben, so richtig gemütlich machen.

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Kurzbeschreibung 9783442480210_CoverZur Weihnachtszeit zieht sich die junge Witwe Holly Brown am liebsten zurück. So kommt es der begabten Köchin gerade recht, als sie gebeten wird, auf ein Herrenhaus in einem winzigen Dorf in Lancashire aufzupassen. Dort gilt es nicht nur das imposante Anwesen zu hüten, sondern auch noch ein in die Jahre gekommenes Pferd, eine Ziege und einen altersschwachen Hund. Doch dann kehrt der attraktive aber abweisende Hausherr Jude Martland überraschend nach Hause zurück. Als dann auch noch das Dorf durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, müssen Holly und Jude wohl oder übel Weihnachten miteinander verbringen … Meine Meinung Wenn erst der Mann zu Weihnachten stirbt und dann auch noch ein paar Jahre später die Großmutter, so kann man nachvollziehen warum Holly keine Lust mehr hat groß Weihnachten zu feiern. Weswegen sie im Winter immer wieder Jobs als Housesitterin annimmt und so dem Fest zu entfliehen. So sollte es auch dieses Mal wieder sein, aber irgendwie hat es dann doch nicht so sollen sein. Holly kocht für eine Familie das Weihnachtsessen und muss feststellen, das es ihr doch noch gefällt. Auch der abweisende und manchmal sehr ruppigen Hausherr Jude Martland, der früher von seiner Reise zurück kommt wie angenommen, ist dann doch nicht so schlimm wie Holly dachte. Das Buch ist einfach toll und man kann es auch nach den Weihnachtsfeiertagen noch richtig gut lesen. Die Autorin hat die Charaktere toll beschrieben und auch die Situationen in denen Holly sich immer mal wieder befindet, ich konnte mich gut in sie hinein versetzen. Mich hat nur ein kleines bisschen die langen Passagen gestört, die rund ums kochen waren. Klar ist Holly gelernte Köchin und arbeitet auch im Sommer als Köchin für verschiedene Gesellschaften, aber das hätte nicht so ausgeschmückt werden müssen. Aber im großen und ganzen hat mir das Buch gut gefallen, weswegen es auch 4 von 5 Sternen von mir bekommt. Ein Stern muss ich wirklich für die langen Passagen abziehen.

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Ich war ein bisschen ernüchtert, nachdem ich einige doch eher durchschnittliche Rezensionen gelesen hatte und war aber gespannt, was mich 500 Seiten lang erwarten wird. Ich muss den Rezensenten, die sagen, dass das Buch langatmig ist, leider Recht geben. Trisha Ashley hätte durchaus an der einen oder anderen Stelle straffen können, ohne dass von der Geschichte etwas verlorgen gegangen wäre. Die zehnte Wiederholung davon, wie Hollys kocht, putzt oder backt hätte sicher nicht unbedingt Not getan. Interessanter Weise, habe ich mich aber an keiner Stelle gelangweilt oder Seiten überblättert. Ich habe jedes einzelne Wort gelesen und war völlig in der Geschichte gefangen. Ich habe jede freie Minute genutzt um weiterzulesen, da ich unbedingt mehr von Holly und der interessanten Familie Martland wissen wollte. Der Schreibstil von Trisha Ashley ist sehr ausschweifend. Wie gesagt, man hätte sicher um einiges kürzen können. Aber, er ist auch wunderbar berührend und sehr bildhaft. Bereits nach wenigen Seiten konnte ich Holly und später auch die Familie Martland vor mir sehen. Ich hatte zwischendurch wirklich das Gefühl, ich stehe mit im Gewusel der großen Küche und beobachte diese wunderbaren Menschen. Trisha Ashley hat es geschafft, wirklich jeder der Figuren ihre kleinen Eigenheiten auf den Leib zu schreiben. Keine Figur ist wie die Andere, keine ist irgendwie stereotyp. Sie sind liebenswert, egozentrisch, launisch, charmant, alles, was Menschen im wahren Leben auch sind. Holly selbst konnte ich meistens sehr gut verstehen. Nicht ganz erschlossen hat sich mir zu Beginn, warum sie Jude so kratzbürstig begegnet. Später waren sie beide nicht unschuldig an der Situation, so dass es da klarer wurde, warum sie einander so angingen. Die beiden haben sich einfach immer wieder und wieder gegenseitig hochgeschaukelt und keiner der beiden Sturköpfe wollte zuerst einlenken. Es war sehr amüsant ihren Wortgefechten zu lauschen. Judes Lebensgeschichte wurde erst sehr spät aufgedeckt, so dass ich auch bei ihm manchmal ein bisschen Probleme hatte, nachzuvollziehen, warum er so handelt, wie er handelt. Nichts desto trotz fand ich ihn in seiner ganzen Art aber sehr interessant. Aber auch alle Nebenfiguren, wie Tilda, Jess oder Noel waren liebevoll beschrieben und selbst die unausstehliche Coco habe ich ein bisschen in mein Herz geschlossen. Man kann eigentlich gar nicht anders, als Trisha Ashleys Figuren zu mögen, denn aus jeder Zeile spricht die Liebe der Autorin zu ihren Figuren. Als Kapitelbeginn und ganz selten auch zwischendurch eingestreut, lernen wir noch etwas über die Geschichte von Hollys Oma. Diese Häppchen waren geschickt platziert und immer genau in der richtigen Länge um ein bisschen was zu erfahren, aber auch neugierig auf mehr zu machen. Wer eine Liebesgeschichte erwartet wird eher enttäuscht werden. Es geht mehr um die Liebe in der Familie, die Freundschaft zueinander und das gegenseitige unterstützen. Man sollte eher einen manchmal nachdenklichen, manchmal lustigen, Familienroman erwarten. Ich denke, dass man dann mit diesem Buch hier gut bedient ist. Von mir gibt es 4 verdiente Sterne. Einen Stern muss ich leider abziehen, da ich aufgrund der manchmal zu langgezogenen Geschichte das Buch nicht uneingeschränkt empfehlen kann.

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Zur Weihnachtszeit zieht sich die junge Witwe Holly Brown am liebsten zurück. So kommt es der begabten Köchin gerade recht, als sie gebeten wird, auf ein Herrenhaus in einem winzigen Dorf in Lancashire aufzupassen. Dort gilt es nicht nur das imposante Anwesen zu hüten, sondern auch noch ein in die Jahre gekommenes Pferd, eine Ziege und einen altersschwachen Hund. Doch dann kehrt der attraktive aber abweisende Hausherr Jude Martland überraschend nach Hause zurück. Als dann auch noch das Dorf durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, müssen Holly und Jude wohl oder übel Weihnachten miteinander verbringen … Dieses Buch habe ich schon des Öfteren gesehen und jedes Mal den Wunsch verspürt, es zu lesen, weil ich mich immer wieder davon angesprochen gefühlt habe. Somit konnte ich mein Glück kaum fassen, dass ich es tatsächlich als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen habe. Aber ich muss gestehen, es ist doch ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe… Die Protagonistin Holly ist mir immer sympathischer geworden. Ich konnte mich in vielen Dingen mit ihr identifizieren, z. B. damit, dass sie in ihrer Freizeit gerne liest oder backt. Auch von ihrem Charakter her fand ich sie überaus liebenswürdig. Allerdings war mir oft unverständlich, warum sie Jude so behandelt hat, wie sie ihn eben behandelt hatte (doch ich werde jetzt nicht näher darauf eingehen). Auch die Nebencharaktere sind mir mit der Zeit ans Herz gewachsen. Jeder einzelne Charakter war einzigartig und unverwechselbar, dass es mir wirklich ein Freude war, über diese zu lesen. Zudem hat es an witzigen, humorvollen Begebenheiten nicht gefehlt, so dass ich mir des Öfteren ein Lächeln nicht verdrücken konnte. Was mich wirklich gewundert hat, war, dass ich dieses Buch trotz seiner 500+ Seiten innerhalb von weniger als zwei Tagen durchgelesen habe. Dies lag vor allem auch am Schreibstil, denn dieses Buch ließ sich wirklich schnell lesen. Anfangs jedoch fand ich die Handlung, ehrlich gesagt, etwas langatmig, doch trotz allem bin ich recht gut in die Geschichte hinengekommen. Allerdings wurden des Öfteren auch Detail wiederholt, was den Lesefluß (bei mir) dann doch ein wenig gestoppt hat, aber ich bin jedes Mal wieder relativ schnell weitergekommen. Insgesamt finde ich, dass dieses Buch eine leichte Lektüre ist, die sich sehr schön (z. B. zur Weihnachtszeit) lesen lässt. Es war nicht sehr langweilig, auch nicht sehr spannend, aber perfekt, um einfach abzuschalten und in eine schöne Geschichte abzutauchen. Von mir bekommt dieses Buch 3,5/4 von 5 Sternen.

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Buchrücken Zur Weihnachtszeit zieht sich die junge Witwe Holly Brown am liebsten zurück. So kommt es der begabten Köchin gerade recht, als sie gebeten wird, auf ein Herrenhaus in einem winzigen Dorf in Lancashire aufzupassen. Dort gilt es nicht nur das imposante Anwesen zu hüten, sondern auch noch ein in die Jahre gekommenes Pferd, eine Ziege und einen altersschwachen Hund. Doch dann kehrt der attraktive aber abweisende Hausherr Jude Martland überraschend nach Hause zurück. Als dann auch noch das Dorf durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, müssen Holly und Jude wohl oder übel Weihnachten miteinander verbringen … Meine knappe Zusammenfassung: Holly Brown ist Mitte 30, Haushüterin bei Homebodies, Köchin und Witwe. In den Sommermonaten kocht sie für große Gesellschaften und im Winter ruht sie sich von dieser Arbeit mit dem Haushüten aus. Besonders die Weihnachtszeit ist für Holly schwer, da ihr Ehemann 8 Jahre zuvor, kurz vor Weihnachten starb und sie weiterhin trauert. Dieses Jahr kurz vor Weihnachten stirbt ihre Großmutter, eine 'Rätselhafte Baptistin' ,welche sie nach dem Tod ihrer Mutter aufzog. Also kommt der Anruf ihrer Chefin Ellen vom Homebodies grade zur rechten Zeit. Holly soll auf ein altes Herrenhaus aufpassen, weil die eigentlichen Haussitter einen Familiären Notfall hatten und abreisen mussten. Als Holly den Namen des Besitzers hört, wundert sie sich, da ihre Großmutter diesen Namen als letztes Wort gesagt hatte, bevor sie starb. Das scheint aber nur ein großer Zufall zu sein. Als Holly in Old Place angekommen ist, lernt sie auch direkt Tilda und Noel Martland, Onkel und Tante von Jude Martland dem Hausbestitzer, kennen und deren 13 jährige Enkelin Jess. . Noel nimmt sie direkt in die Familie auf während Tilda eher abwartend ist. Denn sie war auf ganz andere Weihnachten vorbereitet als sie nun kommen. Normalerweise findet jedes Jahr ein großes Familienessen statt, aber Holly möchte ja Urlaub vom kochen haben und geht nicht auf das wiederholte darauf hinweisen ein. Holly bleibt tapfer und sagt das sie kein Weihnachten feiert, bis sie einen Anruf von Jude Martland erhält. Das Gespräch ist sehr hitzig und wird abrupt beendet von Seiten Hollys. Langsam merkt Holly das dieser entspannte Haushüterjob alles andere als ruhig und entspannend wird. Meine Meinung Trisha Ashleys Buch Hollys Weihnachtszauber ist ein gut gelungenes Weihnachtsbuch mit Spannung und leckeren Rezepten, Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und habe richtig mitgefühlt. Es gibt viele Stellen an denen ich ein richtiges kribbeln im Bauch hatte oder aber auch einen dicken Knoten im Hals. Der Unterschied zwischen Holly und den Martlands ist was Weihnachten betrifft sehr groß. Sie mag dieses Fest gar nicht und die Martlands lieben Weihnachten. Es ist schön zu sehen wie sie Holly dieses Fest wieder näher bringen und zeigen das Weihnachten toll ist. Das Buch habe ich sehr ungern auf die Seite gelegt da es auf eine angenehme Weise geschrieben ist und man in den Bann der Geschichte gezogen wird. Außerdem werden viele leckere Gerichte gekocht die am Ende auch aufgelistet sind. Das Buchcover zeigt auch eine wundervolle Stimmung mit dem Schnee und lässt einen vermuten um was es in diesem Buch geht.

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Angesprochen … hat mich das winterlich-zauberhafte Cover als auch der Klappentext. Enttäuscht … wurde ich von einer langgezogenen Story, immer wieder kehrenden Handlungen, wie z. B. das morgendliche Ritual Asche aus dem AGA-Herd vor der Tür verstreuen ... was bitte schön ist ein AGA-Herd? Die Erklärung findet man im Netz, wenn man es nicht weiß (so wie ich) - die seitenlangen sich hinziehenden Kochvorgänge. Irgendwann fliegt man nur lose über die Zeilen/Seiten - schade. Im Endeffekt … hätte man das 512 Seiten umfassende Buch um gut ein Drittel kürzen können, was der Handlung sehr gut getan hätte. Vieles ist in der Handlung vorhersehbar, und die gewünschte Atmosphäre fehlte. Ärgerlich … für Nichtkenner Begriffe wie die Revels oder was genau es mit den zwölf Tagen zu Weihnachten auf sich hat. Hier hätte ich mir eine kurze Erklärung am Ende gewünscht. So pickt man sich die "Rosinen" im Buch heraus und irgendwann macht es "klick", ach ja, das könnte das ja gewesen sein. Interessant … die Rätselhaften Baptisten, das wurde sehr gut in der Handlung erklärt. Musste auch, da es mit der Hauptcharaktere Holly und ihrem Leben zu tun hat. Widersprüchlich … die Aussagen, es sei herzerwärmend als auch herrlich humorvoll. Man kann "Hollys Weihnachtszauber" lesen. Vielleicht bin ich zu verwöhnt von guten Büchern gerade zu dieser Weihnachtszeit, denn meinem Anspruch wurde es nicht gerecht.

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Fakten Taschenbuch: 512 Seiten Verlag: Goldmann Verlag Originaltitel: Twelve Days of Christmas, Avon, London (2010) Sprache: Deutsch Genre: (Weihnachts-)Roman Klappentext Zur Weihnachtszeit zieht sich die junge Witwe Holly Brown am liebsten zurück. So kommt es der begabten Köchin gerade recht, als sie gebeten wird, auf ein Herrenhaus in einem winzigen Dorf in Lancashire aufzupassen. Dort gilt es nicht nur das imposante Anwesen zu hüten, sondern auch noch ein in die Jahre gekommenes Pferd, eine Ziege und einen altersschwachen Hund. Doch dann kehrt der attraktive aber abweisende Hausherr Jude Martland überraschend nach Hause zurück. Als dann auch noch das Dorf durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, müssen Holly und Jude wohl oder übel Weihnachten miteinander verbringen … Meine Meinung Die Geschichte Besonders jetzt mitten in der Weihnachtszeit, wollte ich unbedingt ein weihnachtliches Buch lesen. Der Klappentext dieses Buches hatte es mir sofort angetan und ich war ganz gespannt auf die Geschichte. Leider fand ich, dass es sehr langsam voran ging, mir war es als würde Holly immer wieder den gleichen Tag erleben und das über 300 Seiten lang. Es drehte sich sehr oft ums Essen (meiner Meinung nach etwas zu viel), da Holly eine leidenschaftliche Köchin ist. Es trägt zwar nicht wirklich zur Geschichte bei, jedoch hatte ich vor lauter Essen überhaupt keinen Überblick mehr. Wie ich finde, hätten die letzten 200 Seiten für das Buch total gereicht. Diese waren nämlich voller Überraschungen, Chaos und Aufregung. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir etwas mehr Zweisamkeit zwischen Holly und Jude erhofft. Das Haus war aber wohl eher eine Familienunterkunft und daher war für Zweisamkeit wohl nicht sehr viel übriggeblieben. Die Charaktere Holly, die Protagonistin, gefiel mir sehr mit ihrer selbstsicheren Art. Sie ist jemand, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt und auch nicht davor scheut, ihre Meinung jemandem ins Gesicht zu sagen. Manchmal hat sie mich aber auch wirklich nervös gemacht. Diese Momente kenne ich eigentlich hauptsächlich aus Filmen, wenn jemand etwas wichtiges zu sagen hat und diesem einfach nicht zugehört wird. Holly war des Öfteren eine solche 'Nicht-Zuhörerin'. Allerdings hat es so die Geschichte auch etwas spannender gestaltet, dadurch dass ich endlich Antworten haben wollte. Der Schreibstil Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Holly erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, da man so am besten den Protagonisten kennenlernt. Was ich auch besonders mag ist, wenn die Kapitel einen Namen haben, wie in diesem Roman. Die Kapitel sind etwas länger, aber keineswegs zu lang um die Motivation am Lesen zu verlieren. Der Titel Wie bei so manchen Büchern, gefällt mir auch hier der englische Titel besser, da er einfach passender ist. Von einem Zauber habe ich nämliche leider nicht sehr viel gespürt. Das Cover Ich finde das Cover ist wunderschön und auch richtig weihnachtlich gestaltet. Anfangs des Buches habe ich mich gewundert, weshalb so viele Menschen in dem abgebildeten Haus waren. Dies wurde mir im Verlaufe des Buches jedoch immer klarer und ist somit auch völlig passend zur Geschichte. Fazit Eine sehr schöne Geschichte über die Familie und die Liebe. Jedoch war es für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge gezogen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es jenen sehr gut gefallen könnte, die es gerne langsam und harmonisch haben. :D Bewertung 3 von 5 Sternen.

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Inhalt: Holly Brown ist Mitte dreißig, Haushüterin, Köchin und Witwe. Während der Sommermonate kocht sie für große Gesellschaften und verdient gutes Geld. Sobald der Winter beginnt zieht sie sich jedoch zurück und hütet fremder Leute Heim und Hof. Gerade die Weihnachtszeit ist für Holly besonders schwer. Auch wenn der Tod ihres Ehemannes bereits 8 Jahre zurück liegt, trauert sie sehr um ihn. In diesem Jahr stirbt auch noch ihre Großmutter, die ihr nach dem frühen Tod ihrer Mutter quasi eine Ersatzmutter war und Holly bleibt allein zurück. Da kommt ihr ein Anruf ihrer Chefin Ellen von Homebodies ganz gelegen. Sie soll auf ein altes Herrenhaus aufpassen und sich um einen Hund und ein Pferd kümmern. Die eigentlichen Haussitter mussten überraschend abreisen, haben aber sämtliche Lebensmittel vor Ort gelassen und so könnte Holly ganz allein auch dieses Weihnachten hinter sich bringen. Ein wenig stutz Holly beim Namen des Hausherren - Martland. Ein eher ungewöhnlicher Name und es verwundert sie um so mehr, dass ausgerechnet ihre Oma als letzte Worte einen Namen erwähnte: Ned Martland. Das ist sicher nur ein Zufall. In Old Palace angekommen lernt sie als erstes Tilda und Noel Martland kennen - Tante und Onkel des Hausherren und beide schon in die Jahre gekommen. Während Noel sie beinahe vom Fleck weg als neues Familienmitglied adoptiert, ist Tilda eher abwartend. Schließlich hat sie etwas anderes erwartet zum Weihnachtsfest. Wie jedes Jahr sollte es ein großes Familienessen geben, doch nun ist nur Holly da und die ist nervend resistent gegen die wiederholend erwähnte Familienzusammenkunft. Schließlich ist zum Kochen ja alles im Haus. Doch Holly hält sich tapfer. Bis sie den ersten Anruft vom Hausherren Jude Martland erhält. Holly - eigentlich die Ruhe in Person - muss sich einiges gefallen lassen und schießt mit gleicher Münze zurück. Dieser Haushüterjob scheint nicht so ruhig zu werden wie sie es sich vorgestellt hat. Wie wahr das doch ist, stellt sich schon einen Tag später heraus. Meinung: 'Hollys Weihnachtszauber' von Trisha Ashley ist das perfekte Weihnachtsbuch. Holly ist alles andere als ein weihnachtlicher Mensch. Zum einen ist sie als 'Rätselhafte Baptistin' aufgewachsen und die feiern kein Weihnachtsfest. Zum anderen ist ihr Mann an Weihnachten bei einem Unfall ums Leben gekommen. Sie will an diesen Tagen nur ihre Ruhe haben. Die Martlands hingegen sind völlig aus dem Häuschen wenn es um das Weihnachtsfest geht. Jedes Jahr gibt es eine große Familienzusammenkunft, die in diesem Jahr nur ausfällt, weil Jude keine Lust auf seine Verwandtschaft hat. Vor allem nicht auf seinen Bruder Guy, der ihm im Jahr zuvor an Weihnachten seine Verlobte ausgespannt hat. So treffen also zwei Weihnachtsmuffel in der besinnlichen Zeit aufeinander und müssen irgendwie klar kommen. Trisha Ashley hat eine wunderbare Art zu schreiben. Obwohl das Buch mit seinen 500 klein bedruckten Seiten eher umfangreich ist, hat man nicht das Gefühl, dass es langatmig ist. Es passiert immer wieder etwas Neues und man freut sich schon darauf die Seite umzublättern. Die Figuren sind alle wunderbar unterschiedlich und klar umrissen. Bei den vielen erwähnten Essen muss man davon ausgehen, dass die Autorin eine leidenschaftliche Köchin ist. Mir lief so manches Mal das Wasser in Mund zusammen und ich hätte mich sehr über Rezepte gefreut. Immerhin zwei befinden sich am Ende des Buches. Einen Stern muss ich allerdings trotzdem abziehen. Obwohl mir das Lesen wirklich viel Freude bereitet hat, ging mir gerade am Anfang die ständige Erwähnung des schlechten Gewissens auf die Nerven. Hier hätte man ein wenig sparen können.

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