Leserstimmen zu
Hollys Weihnachtszauber

Trisha Ashley

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Kurzbeschreibung 9783442480210_CoverZur Weihnachtszeit zieht sich die junge Witwe Holly Brown am liebsten zurück. So kommt es der begabten Köchin gerade recht, als sie gebeten wird, auf ein Herrenhaus in einem winzigen Dorf in Lancashire aufzupassen. Dort gilt es nicht nur das imposante Anwesen zu hüten, sondern auch noch ein in die Jahre gekommenes Pferd, eine Ziege und einen altersschwachen Hund. Doch dann kehrt der attraktive aber abweisende Hausherr Jude Martland überraschend nach Hause zurück. Als dann auch noch das Dorf durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, müssen Holly und Jude wohl oder übel Weihnachten miteinander verbringen … Meine Meinung Wenn erst der Mann zu Weihnachten stirbt und dann auch noch ein paar Jahre später die Großmutter, so kann man nachvollziehen warum Holly keine Lust mehr hat groß Weihnachten zu feiern. Weswegen sie im Winter immer wieder Jobs als Housesitterin annimmt und so dem Fest zu entfliehen. So sollte es auch dieses Mal wieder sein, aber irgendwie hat es dann doch nicht so sollen sein. Holly kocht für eine Familie das Weihnachtsessen und muss feststellen, das es ihr doch noch gefällt. Auch der abweisende und manchmal sehr ruppigen Hausherr Jude Martland, der früher von seiner Reise zurück kommt wie angenommen, ist dann doch nicht so schlimm wie Holly dachte. Das Buch ist einfach toll und man kann es auch nach den Weihnachtsfeiertagen noch richtig gut lesen. Die Autorin hat die Charaktere toll beschrieben und auch die Situationen in denen Holly sich immer mal wieder befindet, ich konnte mich gut in sie hinein versetzen. Mich hat nur ein kleines bisschen die langen Passagen gestört, die rund ums kochen waren. Klar ist Holly gelernte Köchin und arbeitet auch im Sommer als Köchin für verschiedene Gesellschaften, aber das hätte nicht so ausgeschmückt werden müssen. Aber im großen und ganzen hat mir das Buch gut gefallen, weswegen es auch 4 von 5 Sternen von mir bekommt. Ein Stern muss ich wirklich für die langen Passagen abziehen.

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Ich war ein bisschen ernüchtert, nachdem ich einige doch eher durchschnittliche Rezensionen gelesen hatte und war aber gespannt, was mich 500 Seiten lang erwarten wird. Ich muss den Rezensenten, die sagen, dass das Buch langatmig ist, leider Recht geben. Trisha Ashley hätte durchaus an der einen oder anderen Stelle straffen können, ohne dass von der Geschichte etwas verlorgen gegangen wäre. Die zehnte Wiederholung davon, wie Hollys kocht, putzt oder backt hätte sicher nicht unbedingt Not getan. Interessanter Weise, habe ich mich aber an keiner Stelle gelangweilt oder Seiten überblättert. Ich habe jedes einzelne Wort gelesen und war völlig in der Geschichte gefangen. Ich habe jede freie Minute genutzt um weiterzulesen, da ich unbedingt mehr von Holly und der interessanten Familie Martland wissen wollte. Der Schreibstil von Trisha Ashley ist sehr ausschweifend. Wie gesagt, man hätte sicher um einiges kürzen können. Aber, er ist auch wunderbar berührend und sehr bildhaft. Bereits nach wenigen Seiten konnte ich Holly und später auch die Familie Martland vor mir sehen. Ich hatte zwischendurch wirklich das Gefühl, ich stehe mit im Gewusel der großen Küche und beobachte diese wunderbaren Menschen. Trisha Ashley hat es geschafft, wirklich jeder der Figuren ihre kleinen Eigenheiten auf den Leib zu schreiben. Keine Figur ist wie die Andere, keine ist irgendwie stereotyp. Sie sind liebenswert, egozentrisch, launisch, charmant, alles, was Menschen im wahren Leben auch sind. Holly selbst konnte ich meistens sehr gut verstehen. Nicht ganz erschlossen hat sich mir zu Beginn, warum sie Jude so kratzbürstig begegnet. Später waren sie beide nicht unschuldig an der Situation, so dass es da klarer wurde, warum sie einander so angingen. Die beiden haben sich einfach immer wieder und wieder gegenseitig hochgeschaukelt und keiner der beiden Sturköpfe wollte zuerst einlenken. Es war sehr amüsant ihren Wortgefechten zu lauschen. Judes Lebensgeschichte wurde erst sehr spät aufgedeckt, so dass ich auch bei ihm manchmal ein bisschen Probleme hatte, nachzuvollziehen, warum er so handelt, wie er handelt. Nichts desto trotz fand ich ihn in seiner ganzen Art aber sehr interessant. Aber auch alle Nebenfiguren, wie Tilda, Jess oder Noel waren liebevoll beschrieben und selbst die unausstehliche Coco habe ich ein bisschen in mein Herz geschlossen. Man kann eigentlich gar nicht anders, als Trisha Ashleys Figuren zu mögen, denn aus jeder Zeile spricht die Liebe der Autorin zu ihren Figuren. Als Kapitelbeginn und ganz selten auch zwischendurch eingestreut, lernen wir noch etwas über die Geschichte von Hollys Oma. Diese Häppchen waren geschickt platziert und immer genau in der richtigen Länge um ein bisschen was zu erfahren, aber auch neugierig auf mehr zu machen. Wer eine Liebesgeschichte erwartet wird eher enttäuscht werden. Es geht mehr um die Liebe in der Familie, die Freundschaft zueinander und das gegenseitige unterstützen. Man sollte eher einen manchmal nachdenklichen, manchmal lustigen, Familienroman erwarten. Ich denke, dass man dann mit diesem Buch hier gut bedient ist. Von mir gibt es 4 verdiente Sterne. Einen Stern muss ich leider abziehen, da ich aufgrund der manchmal zu langgezogenen Geschichte das Buch nicht uneingeschränkt empfehlen kann.

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Zur Weihnachtszeit zieht sich die junge Witwe Holly Brown am liebsten zurück. So kommt es der begabten Köchin gerade recht, als sie gebeten wird, auf ein Herrenhaus in einem winzigen Dorf in Lancashire aufzupassen. Dort gilt es nicht nur das imposante Anwesen zu hüten, sondern auch noch ein in die Jahre gekommenes Pferd, eine Ziege und einen altersschwachen Hund. Doch dann kehrt der attraktive aber abweisende Hausherr Jude Martland überraschend nach Hause zurück. Als dann auch noch das Dorf durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, müssen Holly und Jude wohl oder übel Weihnachten miteinander verbringen … Dieses Buch habe ich schon des Öfteren gesehen und jedes Mal den Wunsch verspürt, es zu lesen, weil ich mich immer wieder davon angesprochen gefühlt habe. Somit konnte ich mein Glück kaum fassen, dass ich es tatsächlich als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen habe. Aber ich muss gestehen, es ist doch ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe… Die Protagonistin Holly ist mir immer sympathischer geworden. Ich konnte mich in vielen Dingen mit ihr identifizieren, z. B. damit, dass sie in ihrer Freizeit gerne liest oder backt. Auch von ihrem Charakter her fand ich sie überaus liebenswürdig. Allerdings war mir oft unverständlich, warum sie Jude so behandelt hat, wie sie ihn eben behandelt hatte (doch ich werde jetzt nicht näher darauf eingehen). Auch die Nebencharaktere sind mir mit der Zeit ans Herz gewachsen. Jeder einzelne Charakter war einzigartig und unverwechselbar, dass es mir wirklich ein Freude war, über diese zu lesen. Zudem hat es an witzigen, humorvollen Begebenheiten nicht gefehlt, so dass ich mir des Öfteren ein Lächeln nicht verdrücken konnte. Was mich wirklich gewundert hat, war, dass ich dieses Buch trotz seiner 500+ Seiten innerhalb von weniger als zwei Tagen durchgelesen habe. Dies lag vor allem auch am Schreibstil, denn dieses Buch ließ sich wirklich schnell lesen. Anfangs jedoch fand ich die Handlung, ehrlich gesagt, etwas langatmig, doch trotz allem bin ich recht gut in die Geschichte hinengekommen. Allerdings wurden des Öfteren auch Detail wiederholt, was den Lesefluß (bei mir) dann doch ein wenig gestoppt hat, aber ich bin jedes Mal wieder relativ schnell weitergekommen. Insgesamt finde ich, dass dieses Buch eine leichte Lektüre ist, die sich sehr schön (z. B. zur Weihnachtszeit) lesen lässt. Es war nicht sehr langweilig, auch nicht sehr spannend, aber perfekt, um einfach abzuschalten und in eine schöne Geschichte abzutauchen. Von mir bekommt dieses Buch 3,5/4 von 5 Sternen.

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Inhalt: Holly Brown ist Mitte dreißig, Haushüterin, Köchin und Witwe. Während der Sommermonate kocht sie für große Gesellschaften und verdient gutes Geld. Sobald der Winter beginnt zieht sie sich jedoch zurück und hütet fremder Leute Heim und Hof. Gerade die Weihnachtszeit ist für Holly besonders schwer. Auch wenn der Tod ihres Ehemannes bereits 8 Jahre zurück liegt, trauert sie sehr um ihn. In diesem Jahr stirbt auch noch ihre Großmutter, die ihr nach dem frühen Tod ihrer Mutter quasi eine Ersatzmutter war und Holly bleibt allein zurück. Da kommt ihr ein Anruf ihrer Chefin Ellen von Homebodies ganz gelegen. Sie soll auf ein altes Herrenhaus aufpassen und sich um einen Hund und ein Pferd kümmern. Die eigentlichen Haussitter mussten überraschend abreisen, haben aber sämtliche Lebensmittel vor Ort gelassen und so könnte Holly ganz allein auch dieses Weihnachten hinter sich bringen. Ein wenig stutz Holly beim Namen des Hausherren - Martland. Ein eher ungewöhnlicher Name und es verwundert sie um so mehr, dass ausgerechnet ihre Oma als letzte Worte einen Namen erwähnte: Ned Martland. Das ist sicher nur ein Zufall. In Old Palace angekommen lernt sie als erstes Tilda und Noel Martland kennen - Tante und Onkel des Hausherren und beide schon in die Jahre gekommen. Während Noel sie beinahe vom Fleck weg als neues Familienmitglied adoptiert, ist Tilda eher abwartend. Schließlich hat sie etwas anderes erwartet zum Weihnachtsfest. Wie jedes Jahr sollte es ein großes Familienessen geben, doch nun ist nur Holly da und die ist nervend resistent gegen die wiederholend erwähnte Familienzusammenkunft. Schließlich ist zum Kochen ja alles im Haus. Doch Holly hält sich tapfer. Bis sie den ersten Anruft vom Hausherren Jude Martland erhält. Holly - eigentlich die Ruhe in Person - muss sich einiges gefallen lassen und schießt mit gleicher Münze zurück. Dieser Haushüterjob scheint nicht so ruhig zu werden wie sie es sich vorgestellt hat. Wie wahr das doch ist, stellt sich schon einen Tag später heraus. Meinung: 'Hollys Weihnachtszauber' von Trisha Ashley ist das perfekte Weihnachtsbuch. Holly ist alles andere als ein weihnachtlicher Mensch. Zum einen ist sie als 'Rätselhafte Baptistin' aufgewachsen und die feiern kein Weihnachtsfest. Zum anderen ist ihr Mann an Weihnachten bei einem Unfall ums Leben gekommen. Sie will an diesen Tagen nur ihre Ruhe haben. Die Martlands hingegen sind völlig aus dem Häuschen wenn es um das Weihnachtsfest geht. Jedes Jahr gibt es eine große Familienzusammenkunft, die in diesem Jahr nur ausfällt, weil Jude keine Lust auf seine Verwandtschaft hat. Vor allem nicht auf seinen Bruder Guy, der ihm im Jahr zuvor an Weihnachten seine Verlobte ausgespannt hat. So treffen also zwei Weihnachtsmuffel in der besinnlichen Zeit aufeinander und müssen irgendwie klar kommen. Trisha Ashley hat eine wunderbare Art zu schreiben. Obwohl das Buch mit seinen 500 klein bedruckten Seiten eher umfangreich ist, hat man nicht das Gefühl, dass es langatmig ist. Es passiert immer wieder etwas Neues und man freut sich schon darauf die Seite umzublättern. Die Figuren sind alle wunderbar unterschiedlich und klar umrissen. Bei den vielen erwähnten Essen muss man davon ausgehen, dass die Autorin eine leidenschaftliche Köchin ist. Mir lief so manches Mal das Wasser in Mund zusammen und ich hätte mich sehr über Rezepte gefreut. Immerhin zwei befinden sich am Ende des Buches. Einen Stern muss ich allerdings trotzdem abziehen. Obwohl mir das Lesen wirklich viel Freude bereitet hat, ging mir gerade am Anfang die ständige Erwähnung des schlechten Gewissens auf die Nerven. Hier hätte man ein wenig sparen können.

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“Ich kletterte aus dem Bett und holte sein Foto in dem Reiserahmen von der Platte des Waschtischs; und so schlief ich ein, meine verlorene Liebe fest im Arm, mein Gesicht nass von Tränen.” (Seite 172) Schon das Cover verbreitete für mich von Anfang an Weihnachtsstimmung. Und es passt so gut zum Buch. Holly ist eine tolle Protagonistin. Den Sommer über kocht sie für Veranstaltung und ist dabei sehr gefragt. Pünktlich zur Weihnachtszeit nimmt sie Haushüterjobs an, um Weihnachten zu entkommen. Sie hasst diese Zeit, seit sie einige Jahre zuvor ihren Mann durch einen Unfall verloren hat. Ihr ist dann überhaupt nicht nach Feiern, Backen und Kochen zumute. Auch von ihrer besten Freundin lässt sie sich nicht überreden, Weihnachten mit ihr zu verbringen. Und hinter der Anonymität dieses Haushütertätigkeit kann sie sich gut verstecken, und unangenehmen Fragen aus dem Weg gehen. In Judes Haus wird sie erstmals mit Tieren konfrontiert, um die sie sich vorher nie gekümmert hat: ein Pferd und eine Ziege. Doch obwohl sie sich damit nicht auskennt, beißt sie sich hier durch. Und erhält später auch noch Hilfe durch Becca – Judes Schwester – und Jessi – Judes Nichte. Abends genießt sie die Ruhe und liest in den alten Tagebüchern ihrer verstorbenen Oma. Auch hier taucht ein Martland auf. Gibt es etwa eine Verbindung? Mit Jude gibt es von Anfang an Reibereien. Am Telefon erscheint er ihr total herrisch und unsympathisch. So hofft sie, ihm so schnell nicht zu begegnen. Jude war für mich anfangs wirklich ein Ekel. Doch die Streitereien zwischen ihm und Holly haben mich echt erheitert. Als er dann im Haus auftauchte, konnte ich nach und nach mehr mit ihm anfangen und er wurde mir sympathischer. Sein Bruder Guy und seine Ex-Verlobte Coco brachten frischen und aufregenden Wind in die Geschichte. Und Joel, Tilda, Jessi und Becca – alles ebenfalls Verwandschaft von Jude – mochte ich von Beginn an. “Ich war einfach nur die zupackende, tüchtige Holly Brown von der Agentur Homebodies, die ihren Job machte – eine Art Mary Poppins aus Merchester.” (Seite 35) Der Plot konnte mich überzeugen. Die Geschichte ist herrlich erzählt, immer wieder mit Witz und ganz viel Charme. Die eine oder andere Handlung mag vorhersehbar gewesen sein. Das hat mich aber überhaupt nicht gestört. Ganz im Gegenteil. Die Geschichte liest sich flüssig und die Seiten rauschen nur so durch die Hände. Und natürlich erwarte ich als Leser einer solchen Geschichte natürlich, dass bei der Protagonistin auch wieder das Interesse an Weihnachten zurück kehrt. Jedes Kapitel beginnt mit einem Auszug aus dem Tagebuch der Oma. Diesen zweiten Handlungsstrang mitzuverfolgen, war sehr spannend. Und ich konnte es kaum abwarten, wieder etwas Neues über sie zu erfahren. Das Setting hat mir ebenfalls gut gefallen. Dieses kleine und abgeschieden gelegene Dorf in Lancashire passt sehr schön dazu. All die detaillierten Beschreibungen der Autorin lassen den Leser auf den zugeschneiten Pfaden des Ortes wandeln und verzweifelt nach Handyempfang suchen. “Hollys Weihnachtszauber” ist ein herzerwärmendes Buch, mit einer schönen Geschichte und liebenswerten Personen. Die Geschichte hat bei mir auf jeden Fall Weihnachtsstimmung verbreitet (nicht zuletzt durch die feinen Backwaren, die ich quasi vor mir sehen und riechen konnte) und mich gut unterhalten, auch wenn das ein oder andere vorhersehbar erscheinen mag. Für Kurzentschlossene: ein toller Geschenktipp!

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Eine schöne Geschichte zur Weihnachtszeit

Von: Monika Stutzke aus Berlin

09.12.2013

Holly hat Weihnachten abgeschworen. Alles Schwere und Negative in ihrem Leben passierte um die Weihnachtszeit herum. Ihr Mann brach vor 8 Jahren im Eis ein, ihre Mutter starb nach ihrer Geburt, die am 25.12. war und ihre Großmutter starb nun kürzlich auch vor Weihnachten. Nach dem Tod ihres Mannes gab sie ihren Job auf und verdingt sich im Sommer mit Kochen für Party und Catering ihren Unterhalt und im Winter betreibt sie Housesitting. Holly hat gerade geschafft, den Haushalt ihrer Oma aufzulösen, da bekommt sie einen dringenden Auftrag zum Housesitten. Die ursprünglichen Sitter haben einen Notfall in der Familie, so dass Holly einspringen soll. Ihr Aufgabe ist es, auf das Haus aufzupassen und die Tiere zu versorgen und das über die Weihnachtszeit in einer verlassenen Gegend. Es kommt ihr wie gerufen und gern nimmt sie den Auftrag an. Sie nimmt noch die Tagebücher ihrer Oma mit, die sie beim Ausräumen gefunden hat und macht sich auf den Weg. Der Hauseigentümer hält sich derzeit in den USA auf, nicht wissend, in welche Bedrängnis er damit seine eigene Verwandschaft bringt. Holly, die darauf vertraut, ein einsames und ruhiges Weihnachten dort verbringen zu können, erlebt dort das Weihnachten ihres Lebens ... Die erhoffte Ruhe fällt aus, als einer nach dem anderen bei Holly vorbeischaut, um zu sehen, ob alles rechtens ist. Glücklicherweise ist Holly in der Lage, sich durchzusetzen, so dass sie zwar Hilfe annimmt, aber ansonsten darauf besteht, allein zu bleiben. Eigentlich trifft sich jedes Jahr die Verwandschaft von Jude Martland in seinem Haus, um dort gemeinsam mit ihm die Feiertage zu verbringen. Dieses Jahr soll das ausfallen, da der Hausherr durch Abwesenheit glänzt. Aber durch Umstände, die nicht voraussehbar waren und Hollys gutes Herz sieht sich diese gezwungen, Weihnachten mit Judes Verwandschaft zu verbringen und obendrein erscheint auch noch der Hausherr persönlich. Ein Entkommen ist unmöglich, denn sie sind eingeschneit und können nicht weg. Die Stimmung ist entsprechend. Jude und Holly haben Probleme, miteinander klarzukommen, sind doch beide Sturköpfe und auch sonst ist das Zusammenleben mit einigen von ihnen nicht ganz so einfach. Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte, die Trisha Ashley hier erzählt. Ihre Protagonistin erlebt ein Weihnachten, das sie so nicht wollte. Abgeschieden und ruhig wollte sie es und aus genau diesem Grund nahm sie den Auftrag an. Keine Menschen wollte sie um sich herum haben, aber es wurde alles ganz anders als geplant. Hier hat das Schicksal so richtig aus dem Vollen geschöpft. Es geht sogar soweit, dass sie selbst Leute einlädt, Weihnachten mit ihr zu verbringen, zugegebenerweise aus einer Not heraus, aber immerhin. Sie bekocht und bedient Personen, die sie vorher nicht gekannt hat, die sie aber in ihr Herz geschlossen hat und denen sie sich bald verbunden fühlt. Nebenbei erfährt der Leser auch etwas über ihre Herkunft. Hollys Großmutter hat ihr ihre Tagebücher hinterlassen und aus denen erfährt sie einiges über das Leben ihrer Oma in den 40er- Jahren und kommt dabei einem Familiengeheimnis auf die Spur. Es ist ein sehr schön ausgearbeiteter Plot, nur leider hat er einige Längen, weshalb ich 1 Pfötchen abziehe. Es wird sehr viel beschrieben, was sie genau kocht, und sie kocht sehr viel, und wann und was sie putzt. Ein paar Episoden davon weniger, wären für das Gesamterlebnis effektiver gewesen. Was ich nach der Lektüre auch bemerkt habe, ist, dass sich die Schriftfarbe der geprägten Worte "Hollys Weihnachtszauber" auf dem Cover während des Lesens abgegriffen hat. Ich habe keine Schweißhände, wo das schon mal vorkommen kann und habe das Buch ganz normal festgehalten, trotzdem hat sich die Farbe abgegriffen. Finde ich schon komisch. Aber alles in allem fühlte ich mich mit dem Buch gut unterhalten, auch wenn es ab und zu eine kleine Durststrecke gab. Die Idee fand ich gut umgesetzt. Zum Ende des Buches gibt es als Zugabe noch ein paar wenige Rezepte, die Holly auch im Buch gekocht hatte.

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