Leserstimmen zu
Hollys Weihnachtszauber

Trisha Ashley

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Ursprünglich hatte ich nur den Klappentext auf der Rückseite des Romans gelesen und daraus völlig andere Schlüsse gezogen. Die Kurzbeschreibung vorne im Buch ist da schon ausführlicher, wie ich inzwischen festgestellt habe. Aber im Nachhinein bin ich froh, diese nicht vorab gelesen zu haben. Was sich im Buch so anders entwickelt als man der Kurzbeschreibung auf dem hinteren Buchdeckel entnehmen kann, darauf möchte ich gar nicht näher eingehen, denn gerade hier hält die Autorin eine Menge an Überraschungen für die Leser bereit. Holly ist eine sympathische Frau, und wenn sie Weihnachten ablehnt, kann man das voll verstehen. Nicht nur ihren Mann hat sie vor acht Jahren durch einen Unfall verloren, nun ist auch ihre Großmutter so kurz vor dem Weihnachtsfest gestorben. Als sie im Herrenhaus „Old Place“ bei dem kleinen Dorf „Little Mumming“ einzieht, hat sie sich auf ruhige Tage in Abgeschiedenheit eingestellt, nur in Gesellschaft eines Pferdes, einer Ziege und eines alten Hundes. Dort, in dem alten Anwesen, möchte sich Holly in die Tagebücher ihrer Großmutter vertiefen und an ihrem Kochbuch arbeiten. Aber es kommt alles völlig anders. Es tauchen einige recht interessante und unterschiedliche Charaktere auf und sorgen für Turbulenzen. Wie bereits erwähnt, der Roman entwickelt sich völlig anders als ich es erwartet hätte, aber er hat mir sehr gefallen. Holly ist die Ich-Erzählerin, und was sie in der kommenden Zeit erlebt, schildert sie in sehr liebenswerter Weise und mit einer guten Portion trockenem Humor. Sie schließt nicht nur mit den ihr anvertrauten Tieren Freundschaft, sondern sie gewinnt auch die Herzen einiger Dorfbewohner, denen sie begegnet. Was Holly aus den Tagebüchern ihrer Oma erfährt und welche Schlüsse sie daraus zieht, das erschien mir zwar ein wenig arg konstruiert, aber da es insgesamt ein zauberhafter Weihnachtsroman ist, sei es ihr verziehen, dass sie die Zufälle etwas stärker strapaziert hat. Rund um die Handlung geht es in diesem Buch auch sehr viel ums Essen und um englische Weihnachtstraditionen, was ich allgemein sehr interessant fand. Der Roman ist leicht und eingängig geschrieben und eignet sich daher perfekt für die gemütlichen Abende zwischen den Jahren oder auch noch für einen verschneiten Januartag, denn die Handlung zieht sich über einen Zeitraum von ca. zwei Wochen, beginnend kurz vor dem Weihnachtsfest, bis zur zwölften Rauhnacht. Man kann mit diesem Buch einige amüsante und kurzweilige Lesestunden verbringen. Dazu sollte man beim Lesen unbedingt eine feine Tasse Tee und eventuell auch eine winterliche Leckerei bereit halten und es sich dann, ausgestattet mit diesen Beigaben, so richtig gemütlich machen.

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Buchrücken Zur Weihnachtszeit zieht sich die junge Witwe Holly Brown am liebsten zurück. So kommt es der begabten Köchin gerade recht, als sie gebeten wird, auf ein Herrenhaus in einem winzigen Dorf in Lancashire aufzupassen. Dort gilt es nicht nur das imposante Anwesen zu hüten, sondern auch noch ein in die Jahre gekommenes Pferd, eine Ziege und einen altersschwachen Hund. Doch dann kehrt der attraktive aber abweisende Hausherr Jude Martland überraschend nach Hause zurück. Als dann auch noch das Dorf durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten wird, müssen Holly und Jude wohl oder übel Weihnachten miteinander verbringen … Meine knappe Zusammenfassung: Holly Brown ist Mitte 30, Haushüterin bei Homebodies, Köchin und Witwe. In den Sommermonaten kocht sie für große Gesellschaften und im Winter ruht sie sich von dieser Arbeit mit dem Haushüten aus. Besonders die Weihnachtszeit ist für Holly schwer, da ihr Ehemann 8 Jahre zuvor, kurz vor Weihnachten starb und sie weiterhin trauert. Dieses Jahr kurz vor Weihnachten stirbt ihre Großmutter, eine 'Rätselhafte Baptistin' ,welche sie nach dem Tod ihrer Mutter aufzog. Also kommt der Anruf ihrer Chefin Ellen vom Homebodies grade zur rechten Zeit. Holly soll auf ein altes Herrenhaus aufpassen, weil die eigentlichen Haussitter einen Familiären Notfall hatten und abreisen mussten. Als Holly den Namen des Besitzers hört, wundert sie sich, da ihre Großmutter diesen Namen als letztes Wort gesagt hatte, bevor sie starb. Das scheint aber nur ein großer Zufall zu sein. Als Holly in Old Place angekommen ist, lernt sie auch direkt Tilda und Noel Martland, Onkel und Tante von Jude Martland dem Hausbestitzer, kennen und deren 13 jährige Enkelin Jess. . Noel nimmt sie direkt in die Familie auf während Tilda eher abwartend ist. Denn sie war auf ganz andere Weihnachten vorbereitet als sie nun kommen. Normalerweise findet jedes Jahr ein großes Familienessen statt, aber Holly möchte ja Urlaub vom kochen haben und geht nicht auf das wiederholte darauf hinweisen ein. Holly bleibt tapfer und sagt das sie kein Weihnachten feiert, bis sie einen Anruf von Jude Martland erhält. Das Gespräch ist sehr hitzig und wird abrupt beendet von Seiten Hollys. Langsam merkt Holly das dieser entspannte Haushüterjob alles andere als ruhig und entspannend wird. Meine Meinung Trisha Ashleys Buch Hollys Weihnachtszauber ist ein gut gelungenes Weihnachtsbuch mit Spannung und leckeren Rezepten, Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und habe richtig mitgefühlt. Es gibt viele Stellen an denen ich ein richtiges kribbeln im Bauch hatte oder aber auch einen dicken Knoten im Hals. Der Unterschied zwischen Holly und den Martlands ist was Weihnachten betrifft sehr groß. Sie mag dieses Fest gar nicht und die Martlands lieben Weihnachten. Es ist schön zu sehen wie sie Holly dieses Fest wieder näher bringen und zeigen das Weihnachten toll ist. Das Buch habe ich sehr ungern auf die Seite gelegt da es auf eine angenehme Weise geschrieben ist und man in den Bann der Geschichte gezogen wird. Außerdem werden viele leckere Gerichte gekocht die am Ende auch aufgelistet sind. Das Buchcover zeigt auch eine wundervolle Stimmung mit dem Schnee und lässt einen vermuten um was es in diesem Buch geht.

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