Leserstimmen zu
Ich fürchte mich nicht

Tahereh Mafi

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Juliette wurde in ihrem ganzen Leben noch nie geliebt, sogar ihre Eltern haben sie verstoßen. Denn die Berührung ihrer Haut ist tödlich. Sie wurde ausgeschlossen und ist nun seit fast einem Jahr in der Irrenanstalt. Dort sind die Verhältnisse entsprechend schlecht. Doch Juliette bekommt einen Zimmergenossen: Adam, den sie von früher kennt, der sich aber scheinbar nicht mehr an sie erinnert. Außerdem kann er sie berühren. Durch die vielen Aufenthalte in Jugendstraf- und Irrenanstalten hat Juliette seit drei Jahren nicht mitbekommen, wie die Welt sich verändert hat. Das ReEstablishment hat nun die Macht der ganzen Welt und den Menschen geht es elendig. Auch Juliettes Leben nimmt eine Wendung. Sie wird ins militärische Hauptquartier vom Sektor gebracht. Dort will der Oberbefehlshaber Warner Juliette scheinbar als Waffe nutzen. Anscheinend ist er sehr fasziniert von ihr. Doch Juliette fühlt sich mehr zu Adam hingezogen, denn Warners Behandlung gleicht einer Folter. Juliette ist durch ihre Erfahrungen ängstlich und sehr in sich zurückgezogen. Sie lässt niemanden an sich heran. Außerdem hat Juliette Angst vor sich selbst – vor der tödlichen Kraft in ihr. Sie hat nur einen Wunsch, ein glückliches, mit Liebe erfülltes Leben zu leben. Adam mag Juliette so wie sie ist, er versucht ihr so viel zu helfen, wie er kann. Ich wusste anfangs nicht, was ich von Warner halten sollte. Er scheint nicht der klassische Bösewicht zu sein, ist aber trotzdem gemein zu Juliette. In ihren Augen ist er ein Monster. Das Cover gefällt mir. Es wirkt mysteriös und lässt auf eine spannende Geschichte hoffen. Wenn man Juliettes Vergangenheit mit einbezieht, wirkt sie zwischendurch richtig stark. Wer wäre denn nicht am Boden zerstört, wenn er noch nie geliebt wurde? Juliette entwickelt sich im Laufe des Buches ins Positive. Hier hat es der Autor,Tahereh Mafi, geschafft einen starken, aber dennoch realistischen Charakter zu entwickeln. Dass die Beziehung zwischen Adam und Juliette sich so schnell entwickelt, scheint auf den ersten Blick merkwürdig, aber wenn man darüber nachdenkt, macht es Sinn. Auch der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut lesbar. Das Buch ist so spannend, dass es mich richtig in seinen Bann gezogen hat. Es kommt einem wie eine Tagebucheintrag vor, da Juliette alles aus ihrer Sicht schildert und auch Gedanken durchgestrichen sind, die sie nicht wahrhaben möchte. Es sind auch viele Wortwiederholungen vorhanden, doch ob man sie mag, muss jeder selbst entscheiden. Ich habe sie meistens überlesen. Das alles trägt jedoch dazu bei, dass man Juliette besser versteht und ihre Gefühle gut nachvollziehen kann. Ich wurde quasi „gezwungen“ dieses Buch zu lesen. Jetzt will ich euch auch „zwingen“. Das Buch ist der Hammer! Katharin Lerner, 15 Jahre

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Ich Fürchte Mich Nicht Autorin: Tahereh Mafi Format: HC, Taschenbuch, Ebook Preis: HC 16,99 TB 9,99 Ebook 8,99 Seitenanzahl: 336 Verlag: Goldmann ***KLAPPENTEXT***: »“Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. „Bitte fass mich an“, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.« Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht .. ***FAZIT***: Ich kann nur einfach sagen das diese Trilogie auf Platz 1 meiner Favoriten stehen, keine Reihe hat mich so stark berührt wie diese. Diese Bücher waren für mich unfassbar und unbeschreiblich schön, mit einer Intensität die ich selten bei einer Autorin gespürt habe. Es geht um ein Mädchen Namens Juliette, ihre eigenen Eltern lassen sie einsperren als Kind, weil sie alle verletzt die sie berührt. Sie sei ein Monster sagte man Ihr, obwohl sie doch gar nicht wusste was mit ihr los ist, sie war doch noch ein Kind und unwissend allem gegenüber. In einer zerstörten Welt, hat Juliette fast aufgegeben, und denkt das sie ewig in ihrer Zelle dahin vegetieren wird, ihre Hoffnung ist nur noch ein ganz kleiner Funke, bis eines Tages ein junger Mann in ihre Zelle gebracht wird. Juliette hat schon sehr lange keinen Menschen mehr gesehen, und hat unbeschreibliche Angst vor ihm, doch er geht geradewegs auf sie zu und fordert sie praktisch heraus, sie hat keine andere Wahl als sich mit ihm abzufinden, teilen sie doch ab heute eine Zelle. Tag für Tag sitzen sie zu zweit in dieser Gott verdammten Hölle, und selbst zu Essen gibt es nur selten etwas, und wenn, ist es nichts was man freiwillig seinem schlimmsten Feind auftischen würde, doch sie haben keine andere Wahl, ihr Leben liegt in der Hand der Menschen die sie eingesperrt haben und denen sind diese eingesperrten Menschen herzlich egal. Selbst zur Dusche und Toilette kommen sie nur im Dunkeln, und dann haben sie nur wenige Minuten Zeit sich zu waschen, mit viel Glück liegt ab und zu sogar ein Stück Seife auf dem Boden der Dusche. Ein Menschen unwürdiger Zustand, der einem die Tränen in die Augen treibt. Doch kann sie ihrem neuen Zellengenossen vertrauen? Und warum kommt er ihr so wahnsinnig bekannt vor? Dann passiert etwas Unerwartetes und Juliette bekommt die Chance ihre Freiheit zurück zu erlangen, aber ist das, was sie dafür tun soll wirklich mit Freiheit gleichzusetzen? Juliette ist etwas ganz besonderes und das wissen leider auch noch andere… Die Autorin schreibt mit so einer Hingabe das man ständig Tränen in den Augen hat. Die Gefühle die sie beschreibt sind unglaublich tiefgründig und oft dachte ich mir, dass man dieses Buch als Hörbuch niemals hören könnte da es so viel Gefühle zu beschreiben gibt und Juliette ein sehr intensiver Charakter ist, genauso wie alle anderen Charaktere die wahnsinnig gut ausgearbeitet sind. Man fühlt sich jedem Protagonist verbunden und selbst die „bösen“ Charaktere haben immer einen Tick Liebenswürdigkeit an sich, und man ertappt sich jeden Mal, das man Mitleid mit ihnen hat, obwohl sie doch mehr als grausam sind, doch alles hat in diesem Buch einen Grund und vor allem einen Hintergrund, jedes Verhalten, jedes gesprochene Wort ist einzigartig und regt zum nachdenken an. Ich empfehle diese Reihe immer wieder, weil sie für mich in jedes Fantasy Bücherregal gehört. Wer diese Bücher gelesen hat, wird Fantasy aus einer ganz anderen Perspektive sehen. Danach schraubt man seine Ansprüche um einiges höher. 100% Empfehlenswert! Und jetzt wünsche ich euch ganz viel Spaß beim lesen meine Lieben, und freue mich auf eure Meinungen und Kommentare zum Buch. Bis zum nächsten Mal! Eure Arya Green <3

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...und mehr und mehr und mehr....!!!!!! EINFACH WOW!!!!! Eine mega gute Story! Die Autorin hat einen unverwechselbaren Schreibstil und eine weite Vorstellungskraft... ich bin total begeistert! Ich hatte das Buch auf meiner Wunschliste und nahm mir vor, es irgendwann zu lesen. Plötzlich sah ich es Freitag überraschend in der Stadtbücherei und zögerte nicht lange, obwohl ich gerade ein anderes Buch lese. Hätte ich gewusst, dass ich das Buch nach 6 1/2 Stunden am Stück durchlesen würde (ich konnte es einfach nicht aus den Händen legen), hätte ich gleich den zweiten Teil mitgenommen. :) Super gut gefällt mir auch, dass die Autorin sich hauptsächlich auf die Charaktere konzentriert hat und nicht alles Drumherum bis ins Kleinste beschrieben hat. So kam nie Langeweile auf wie bei vielen anderen Büchern. Man kann schlecht sagen, in welches Genre das Buch gehört: Fantasie, Sci Fi, Roman, Thriller... Es ist fesselnd wie ein Thriller, gefühlvoll wie ein Drama, fantasievoll und gleichzeitig erregend. Die Autorin beschreibt die romantischen Situationen ohne Erotik und dennoch fand ich einige Szenen sehr anregend wie ein Erotikroman. Die Gefühle fahren Achterbahn. Also nicht nur etwas für Jugendliche, auch für Erwachsene sehr aufregend! Ich kann es nur loben!!!!!!!!

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Inhaltsangabe: Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ... Meine Meinung dazu: Juliette hat eine Gabe, oder wie sie es sieht, ist sie verflucht. Sie ist seit 264 Tagen allein, in einer Zelle einer Irrenanstalt, eingesperrt. Doch plötzlich bekommt sie einen Zellengenossen namens Adam. Er erinnert sie an einen Jungen aus ihrer Vergangenheit. Der Zellengenosse irritiert sie sehr, denn er stellt ihr Fragen um Fragen und sie fürchtet sich davor, ihm zu nahe zu kommen, denn ihre Berührungen bringt den Menschen nichts als leid. Als sie beschließt Adam zu vertrauen, gerät Juliette in die Hände von Warner, der sie zu seiner Waffe machen will. Juliette beginnt sich zu wehren und kämpft dabei um ihr Leben. Man reist in diesem Buch in eine unfassbar dystopische Welt, die einen in ihren Bann zieht. Man liest die Geschichte aus der Sicht von Juliette, die zu Beginn ziemlich unentschlossen und unsicher ist. Der Schreibstil ist sehr besonders, da es auch einige durchgestrichene Sätze gibt, die Juliettes Gedanken und Gefühle wiederspiegeln, die sie ihren Mitmenschen jedoch nicht offen zeigt. Aber auch die vielen Wortwiederholungen und Zeilensprünge in einem Satz, lassen das gelesene sehr lebendig wirken. Ich musste mich anfangs erst einmal an diesen außergewöhnlichen Stil gewöhnen, dass ging jedoch schneller als zunächst gedacht. Im Nachhinein muss ich sagen, dass vielleicht gerade dieser Schreibstil das Buch noch besser gemacht hat, da es sich natürlich auch deswegen von der breiten Masse abhebt. In diesem Auftakt der Trilogie erfährt man viel über Juliettes tragische Kindheit, in der sie sehr viel Leid erleben musste und man erlebt, wie sie als 17 Jährige nun langsam anfängt, gegen die grausamen Dinge anzugehen und sich neuem zu öffnen und wieder Mut zum Leben findet. Man erlebt eine anfangs unfassbar schwach wirkende Protagonistin, die zunehmend stärker wird. Fazit: Eine wirklich spannende Dystopie, ein toller Schreibstil und eine Protagonisten, die sich sehr toll entwickelt. Ich kann das Buch wirklich empfehlen! Von mir erhält das Buch 3,5 von 5 Sternen.

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♥ Inhalt ♥ „Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes. Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung... Text: Goldmann ♥ Cover & Ausstattung ♥ Normalerweise ziehe ich immer das gebundene Buch vor, aber ich muss doch gestehen, dass die Taschenbuchausgaben sehr schön sind. Das Buch ist sehr stabil, recht klein und daher auch schön handlich. Das Cover ist mit einer Glanzbeschichtung versehen, also nicht matt, wie man es von den meisten Taschenbüchern gewohnt ist, was ich sehr schön finde. Obwohl ich die Originalcover deutlich lieber mag und eine junge Frau mit wehendem Kleid nicht gerade ein originielles Motiv ist, finde ich die deutschen Cover sehr hübsch gestaltet. Das leuchtend blaue, wallende Kleid hat zwar keinen wirklichen Bezug zum Inhalt, sticht aber vor dem zart graublauen Hintergrund aus Skyline und Wolken deutlich heraus. Es ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, in dem die Farben einfach perfekt harmonieren. Auch der Buchrücken ist sehr hübsch gestaltet. ♥ Umsetzung ♥ Tahereh Mafis Trilogie spielt in einer dystopischen Welt, deren Umwelt stark vom Menschen beeinträchtigt wurde. Viele Tiere und Pflanzen sind komplett ausgestorben, die Menschheit bangt ums Überleben. Mittendrin eine junge Frau, ausgestattet mit einer grausamen Gabe, die alle um sie herum in Angst und Schrecken versetzt. Die Geschichte beginnt in der Irrenanstalt, in die Juliette aufgrund ihrer gefürchteten Kräfte eingesperrt wurde. Dort fristet sie ein einsames, auswegloses Leben - bis ihr Adam als neuer Zellengenosse zugeteilt wird... Das Buch ist größtenteils nicht sonderlich actionreich, wie man es normalerweise von einer Dystopie erwarten würde. Mir gefiel das aber sehr. Schon von der ersten Seite an war ich begeistert, vollkommen in Mafis Welt gefangen und musste einfach immer weiterlesen. Die Geschichte ist sehr emotionsgeladen, fesselnd, mitreißend, eher ruhig, aber man bekommt einen so guten Einblick in Juliettes Psyche, ihre Gedankenwelt, das Leben in der Irrenanstalt, dass man gespannt weiterliest. Die Anstalt fand ich so interessant und erschreckend, sie hätte mir schon als Setting für die Geschichte gereicht. Ich hätte gerne noch mehr über das Leben dort erfahren und das Zusammenspiel der beiden Charaktere in einer Zelle fand ich auch sehr interessant. Dennoch verlagert sich die Geschichte sehr bald an einen anderen Handlungsort. In den Händen des Militärs und des skrupellosen Warners findet sich Juliette erneut in Gefangenschaft wieder und wird unfreiwillig zu einem Versuchsobjekt, einer menschlichen Waffe. Man bangt um dieses arme Mädchen und fiebert mit ihr mit, wie sie in dieser grausamen Umgebung besteht und an ihren Idealen festzuhalten versucht. Dabei erfährt man Stück für Stück mehr über die Welt draußen, Juliettes Gabe und durch kurze, gut platzierte Rückblenden auch eine Menge über ihre Vergangenheit. Die Gefühle und Überzeugungen der Charaktere stehen ebenso im Vordergrund wie die Suche nach sich selbst. So steckt auch die Liebesgeschichte voller Emotionen. Es gibt zahlreiche prickelnde wie emotionsgeladene und hochromantische Szenen, die mir mächtig Herzklopfen bereitet haben. Leider nimmt die Liebesgeschichte zwischen Juliette und Adam aber im weiteren Verlauf einen immer größeren Raum ein, sodass die Handlung ungefähr ab der Mitte des Buches recht stark abnimmt. Irgendwann wurde es mir ein bisschen zu viel Liebesgedöns, wenn sich die Charaktere doch eigentlich auf der Flucht befinden. Ab diesem Punkt ging mir vieles auch etwas zu glatt über die Bühne und ein wenig unlogisch/ aufgesetzt wurde es leider auch. Das Ende wiederum hat mir wieder sehr gut gefallen und macht Lust auf mehr. ♥ Charaktere ♥ Die Handlung wird stark von den vielschichtigen Charakteren und Juliettes Gedankenwelt getragen, in der Realität und Traum desöfteren verschwimmen. Juliette hat bei mir wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die eine harte Kindheit hinter sich hat, in der sie aufgrund ihrer Gabe niemand akzeptieren wollte. Die einsame Zeit im Irrenhaus hat sie an die Grenzen ihres Verstandes gebracht, dennoch würde ich sie keinesfalls als verrückt beschreiben. Sie hat so vieles durchmachen müssen und konnte lange mit niemandem reden, da wundert es mich nicht, dass ihre inneren Monologe etwas ausarten, sich ihre Gedanken im Kreis drehen und sie gegenüber anderen und sich selbst so widersprüchliche Gedanken/ Gefühle hat. Juliette erwacht schießlich aus ihrer psychischen Starre, als sie Adam begegnet. Zwischen Adam und Juliette besteht eine Chemie, die man definitiv spüren kann. Die Liebesgeschichte ist sehr schön und voller Emotionen, lässt beide innerlich aufblühen. Dennoch war er mir von Anfang an nicht ganz geheuer. Kann man sich wirklich sicher sein, auf wessen Seite er steht, oder bin ich zu paranoid? Jedenfalls ist Adam mir irgendwie suspekt. :D Es ist komisch, aber ich bekenne mich definitiv zu Team Warner. Er ist grausam, spielt seine Spielchen mit Juliette und verhält sich anfangs wie ein Arsch, außerdem scheint er nicht alle Tassen im Schrank zu haben. Trotzdem konnte ich ihn einfach nicht hassen. Er ist skrupellos, ja, aber es werden auch immer wieder Hinweise gestreut, dass er es ebenfalls nicht leicht hatte. Außerdem empfindet er gegenüber Juliette eine Obsession (Liebe?), die ich noch nicht so recht einordnen kann. Ist sie für ihn wirklich nicht mehr als eine menschliche Waffe? Der innere Zwiespalt, in dem er sich scheinbar befindet, fasziniert mich sehr. Warum müssen die Bad Boys auch immer so geheimnisvoll sein? :D Zum Ende hin tauchen noch einige interessante Nebencharaktere auf, die mich wirklich neugierig auf den zweiten Teil gemacht haben. Nur die brüderliche Beziehung zwischen Adam und James fand ich leider nicht wirklich greifbar. Dafür ist mir Kenji mit seinem anzüglichen Humor umso mehr ans Herz gewachsen. ♥ Schreibstil ♥ Ich habe noch nie einen Schreibstil erlebt, der so sehr im Einklang mit der Geschichte und den Gefühlen der Protagonistin ist, wie dieser. *.* Mafis Worte sind unglaublich fesselnd, berührend und einfach wunderschön. Ich habe bisher nichts vergleichbares gelesen. Am Anfang redet Juliette innerlich mit sich selbst, da sie mit niemandem kommunizieren kann, weshalb sich das Buch in großen Teilen als innerer Monolog liest. Es wiederholen sich einige Wörter oder Sätze, da ihre sich Gedanken oftmals im Kreis drehen und viele Gedankengänge, die sie nicht denken möchte oder darf, sind durchgestrichen. Dadurch kam bei mir aber absolut keine Langeweile auf, viel mehr hat mich dieser ungewohnte Stil wirklich fesseln können. Im späteren Verlauf liest sich das Buch dann etwas "normaler", sobald die Handlung in den Vordergrund tritt und Juliette ihre kleine Gedankenwelt verlässt. Das fand ich zwar ein wenig schade, aber sehr konsequent umgesetzt. Dieser eigenwillige, wunderschöne Schreibstil, der von Situation zu Situation mal mehr und mal weniger stark ausgeprägt ist, rundet das Leseerlebnis meiner Meinung nach sehr schön ab und ist einfach außergewöhnlich. ♥ Fazit ♥ Der Auftakt zur Shatter-Me-Trilogie besticht durch einen einzigartigen, mitreißenden Schreibstil, viele Emotionen, großartige Charaktere und einen interessanter Plot. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch! Hätte die Story nicht zwischendrin durch die - zu weit im Vordergrund stehende - Liebesgeschichte geschwächelt, wäre meine Wertung wohl noch weitaus höher ausgefallen.^^ Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band und bin gespannt, wie es mit Juliette, Adam und Warner weitergeht! 4/5 ♥

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Juliette lebt einsam in eine Zelle und niemand darf sie anfassen. Als plötzlich ein Junge in ihre Zelle gebracht wird. Änder sich ihre Welt, jede Berühung von ihr ist tödlich. Jetzt soll sie als Waffe benutzt werden. Doch Juliett kämpft um ihre Leben und für ihre Liebe. Ich bin durch einen Zufall über diese Reihe gestolpert. Die Titel der ganzen Reihe waren es was mich gefesselt haben und dich dann den Klappentext gelesen habe, musste ich mir einfach die Bücher holen. Erst einmal vorsichtig Band 1 geholt und bin total begeistert. Es fangt langsam an. Man wird in die Welt von Juliette geholt und erst mal glaubt man das sie den Verstand verloren hat. Doch diese Seite mehr und merkt das sie nur so überleben konnte. Als dann auch noch Adam auftaucht, ändert sich ihre Welt somit auch meine. Um so mehr man von dieser Welt sieht desto eher will man zurück in die Zelle. Die ganze Geschichte ist voller Spannung, Action und Romantik. Die plötzlichen Wendungen nicht so vergessen.

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Ich bin verflucht ~ Ich habe eine Gabe. Ich bin tödlich ~ Ich bin das Leben. Niemand darf mich berühren ~ berühr mich! ~ ~ ~ Man hat sie weggesperrt. Alleine, eingekerkert in einer Kammer ohne jeglichen Kontakt zur Aussenwelt oder anderen Menschen. Seit 264 Tagen schon vegetiert die 17jährige Juliette hier vor sich hin und versucht alles, um nicht doch irgendwann den Verstand zu verlieren. Und sie weiss, es ist besser so; weiss, sie ist gefährlich, denn eine Berührung von ihr bedeutet den Tod und sie kann es nicht kontrollieren. Doch eines Tages öffnet sich die Tür und sie bekommt einen "Zellengenossen" Adam, ein Junge, mit dem sie früher zusammen zur Schule gegangen ist. Juliette ist irritiert über die Gefühle und Gedanken, die er in ihr auslöst. Zum Glück erkennt er sie nicht, weiss nicht, dass er mit ihr zusammen eingesperrt ist, dem Mädchen, das den Tod bringt. Und dann öffnet sich die Tür ein weiteres Mal und Juliette muss sich die Frage stellen, wer ist Adam wirklich, Freund oder Feind? ~ ~ ~ Wow, was soll ich sagen... Dieser Roman hat mich einfach umgehauen. Ein Buch, das mir völlig unerwartet unter die Haut gekrochen ist und dabei ist der Fakt, dass es sich um eine Dystopie handelt, fast nebensächlich. Die Geschichte(n) der Protagonisten, Juliettes Gedanken, die Gefühle der Beiden... davon lebt und atmet das Buch. Da sitzt jedes Wort ~ da trifft jedes Wort. Die Gefühle sind fast greifbar, man spürt die Liebe, die Angst, die Unsicherheit, bis hin zum Knistern in der Luft. Die Autorin hat einen wunderschönen, wenn auch etwas ungewöhnlichen Schreibstil, der es ermöglicht, diese Palette an Emotionen in ihrer ganzen Weite und Tiefe zu transportieren. Der einem Juliette nahebringt, obwohl sie selber nicht weiss, wie sie aussieht; der einen Adam lieben lässt, obwohl man nicht weiss, auf welcher Seite er steht... Fazit: Eine Dystopie mit einer gar nicht so aussergewöhnlichen Geschichte, aber ein aussergewöhnliches Buch, das ganz klar und vor allem positiv aus der Masse heraussticht. Bitte, bitte mehr davon!

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So ein wundervolles Buch, soviel zum Nachdenken, soviel zum Verdauen !Kaum möglich eine Meinung ohne Inhaltswiedergabe zu setzen. Man wird direkt von Schreibstil beeindruckt und mitgerissen, Fragen werden eröffnet; Wer ist Juliette ? Wer ist Ihr Zimmernachbar ? Vertrautheit ist eine viel zu teures Gut, hoffentlich wird es Juliette nicht zum Verhängnis !? Juliette, Ihre Gefühle und Ihre Vergangenheit, alles wird langsam aufgedeckt, wir sind schnell auf Juliettes Seite und möchten Ihr helfen ! So viele Emotionen, Sie muss erst wieder lernen Kontakt zu haben. So viel Spannung und so viele Gefühle. Beeindruckend wie fesseln es wird. Man bekommt eine Bild eines gebrochenen Menschen, der soviel durchgemacht hat und dann auch noch isoliert von anderen und der Welt in einer Zelle lebt, so wenig erhält, dass es Sie am Leben erhält aber Sie schwächt, nicht nur körperlich als auch physisch. Dann Hoffnung, durch Adam, aber sollte man mit Vorsicht so schnell vertrauen! Adam, der Zimmergenosse, eine Gefahr ? Eine Hilfe ? Definitiv jemand vertrautes, sehr spannend wird es und wir zittern mit, für wen steht Adam ein ? Aber auch andere Charakter und überraschende Handlungsweisen tauchen auf. Warner ist ein Charakter der überrascht, ich hoffe Wir werden noch mehr von Ihm lesen, ein Bad Boy braucht jede Geschichte ! Tiefsinnig, Emotionsvoll und viel Spannung erwartet den Leser !

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