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Leserstimmen (88)

Tahereh Mafi: Ich fürchte mich nicht

Ich fürchte mich nicht Blick ins Buch

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-31301-3

Erschienen:  23.07.2012
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Tolle Einstieg in eine neue Trilogie

Von: Natascha M. (NatisWelt) aus Celle Datum : 15.05.2014

Erstmal möchte ich mich bei der Random House Verlagsgruppe bedanken, die so freundlich waren mir dieses Buch zur Verfügung zustellen.

Nun aber zum Buch selber....wie der Klappentext schon sagt, geht es um die 17-jährige Juliette, die seit fast einem Jahr eingesperrt ist. Das hängt alles mit ihrer "Fähigkeit" zusammen, da die Machthaber, diese nutzen wollen um ihre Gegenspieler zu zerstören. Denn jede Berührung von Juliette endet tödlich, nicht ganz, aber ich will da nicht zu viel verraten. Auf jeden Fall fängt sie eines Tages an sich zu wehren und bekommt dabei Unterstützung von Adam. Was es sonst noch mit ihrer "Fähigkeit" auf sich hat, ob sie damit alleine ist und wie die ganze Geschichte endet, solltet ihr dann schon selber lesen.

Ich muss schon sagen, das die Autoren sich da wirklich was hat einfallen lassen hat, denn so eine Geschichte ist mir bisher noch nicht über den Weg gelaufen. Der Schreibstil ist auch sehr einfach gehalten und aus der Sicht von Juliette geschrieben, so dass ich mich sehr gut hinein versetzen konnte. Man kann in dieser Geschichte mit Juliette mitfiebern, mitleiden und sich auch mit ihr freuen. Einfach ein Hammer Buch und sehr empfehlenswert.

Toller Auftakt einer tollen Geschichte mit Bestseller-Format!

Von: Anne. aus Offenburg. Datum : 28.04.2014

»"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«


Bereits bei dem Backcover des Buches war ich vollkommen gefesselt, fast hingerissen von diesem einzigarten Roman den ich so sehr liebe und einfach nicht mehr aus der Hand legen kann, so oft ich ihn auch lese.


Handlung:
Auch wenn die Geschichte von Juliette, ihrem "geliebten" Adam und dem fünften Rad am Wagen, Warner ziemlich vorhersehbar und interpretierbar ist, hat sie das gewisse Etwas.

Juliette verfügt über eine Gabe die gleichermaßen als Fluch bezeichnet werden kann. Ihre Berührung ist tödlich. Seit ihrer Kindheit gemieden, verachtet und gedemütigt, wird sie schließlich weggesperrt, ohne Kontakt zur Außenwelt. Diese befindet sich in einem katastrophalen Zustand: Die Nahrung ist knapp, die Umwelt und die Städte zerstört, das diktatorische Reestablishment auf das einst Menschen vertrauten regiert mit harter Hand. In ihrem Gefängnis schwankt Juliette zwischen Freiheitsdrang und Resignation. Der ehrgeizige und skrupellose Warner holt sie aus der Irrenanstalt, damit sie ihm als Waffe dient: Er will ihre Fähigkeit nutzen und das Potenzial das er in ihr sieht fördern in dem sie sich bereit stellt Leute (für ihn) zu foltern. Von Anfang an fasziniert sie ihn mit ihrer Außergewöhnlichkeit ebenso, wie er sie mit seiner Machtbesessenheit anwidert. Sie ist entschlossen, sich von ihm nicht einnehmen zu lassen und verachtet sich selbst für ihre brutale Gabe. Ihre einzige Hoffnung ist der Soldat Adam, den sie aus Kindertagen kennt und der ihr als Aufpasser und Spion zur Seite gestellt wird. Als den beiden schließlich die Flucht aus Warners Gefangenschaft gelingt, ist die Gefahr noch lange nicht vorbei. Erst in Freiheit beginnt Juliette zu begreifen, was ihre Gabe bedeutet und welche Rolle das für die Zukunft ihrer im Untergang begriffenen Welt spielen könnte…


Schreibstil:
Der Anfang ist wirklich hinreißend. Ich liebe Mafi´s spielt mit den Worten.Sie jongliert und würfelt mit ihnen und panscht sie anscheinend im ersten Moment gedankenlos zusammen, wie ein Salat der erst im Nachhinein gut schmeckt. Tahereh streicht einige Wörter durch oder wiederholt andere wieder mehrmals hintereinander ohne Satzzeichen.
Ich liebe die Gedanken die Juliette zwar denkt, dennoch nicht denken will oder versucht aus ihrem Kopf auszusperren.
Die Autorin scheint sich eine eigene Rechtschreibung, eine eigene Fügung der Wörter einfach so anzulegen, wie es ihr gefällt. Es ist definitiv eine spannende und reizvolle Erfahrung sich von ihren atemberaubenden Vergleichen hinreißen zu lassen.Die Schreibweise öffnet die geistige Welt der Hauptprotagonistin Juliette, die wie eine Art Tagebuch von ihr Veranschaulicht wird. Die Autorin verwendet keine gebräuchlichen Floskeln, sondern erfindet komplett neue Vergleiche, die zuerst nicht passend erscheinen, aber wenn man offen ist, dann haben sie etwas besonders.


Fazit:

Eine fantastische Geschichte.
Eine experimentierfreudige Autorin.
Und eine faszinierende Art Dinge zu beschreiben von der man einfach nie genug bekommen kann.


Zitate:

"Ich weiß jetzt nur, dass die Wissenschaftler sich irren.
Die Erde ist eine Scheibe. Das weiß ich, weil ich von Rand gestoßen wurde, und seit 17 Jahren versuche mich daran festzuhalten. Seit 17 Jahren versuche ich wieder auf die Scheibe zu klettern, aber man kann die Schwerkraft nicht bezwingen, wenn niemand einem die Hand reicht. Wenn niemand es wagt, einen zu berühren."

"Und ich weiß dass hier jeden Tag der Himmel herabstürzt. Die Sonne fällt ins Meer und sprenkelt die Welt vor meinem Fenster braun, rot, gelb, orange. Millionen Blätter von hunderten von Ästen taumeln durch die Luft, als könnten sie fliegen. Doch der Wind packt ihre dürren Flügel nur, um sie nach unten zu pressen, wo sie vergessen und von den Soldaten draußen zertrampelt werden. "


Wenn eine Berührung tödlich ist!

Von: Nicola Gille aus Peine Datum : 29.04.2013

Gerade beendet habe ich das Buch ” Ich fürchte mich nicht” von Tahereh Mafi. Das Buch ist erschienen beim Goldmann Verlag und ist mit 317 Seiten ein eher dünnes Exemplar.

Der Aufdruck auf dem Umschlag: Sinnlich wie “Biss zum Morgengrauen” und mitreißend wie “die Tribute von Panem”, ließen erahnen welche Thematik das Buch wohl haben würde.

Fazit: das Buch war nicht schlecht, stach für mich, von der Story her , aus der Masse der Dystopien nicht sonderlich heraus. Der Sprach-/ Schreibstil allerdings ist gänzlich anders und das macht das Buch schon wieder interessant. Es ist das Debüt der Autorin und der Auftakt der Geschichte um Juliette und Omega Point.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Juliette ist ein Monster, sie kann mit einer Berührung Menschen töten, daher ist sie weggeschlossen und seit mehr als einem Jahr in Einzelhaft. Sie soll von der Regierung als Waffe eingesetzt werden und wird gezwungen Dinge zu tun die sie entsetzen und verzeifeln lassen, trotzdem kämpft sie gegen die Personen allen voran dessen Anführer. Ein alter Schulkamerad, ihre heimliche große Liebe, hat sich bei den Soldaten eingeschlichen um Sie zu retten und schließlich gelingt beiden auch die Flucht.

Zum Hintergrund: Die Welt ist durch Naturkatastrophen, Dürren und täglich wechselndem Klima kein lebenswerter Ort. Viele Menschen sind verhungert und durch die Verzweifelung konnte einer Regierung an die Macht kommen, welche nur noch nach absoluter Macht strebt, der Mensch ist nichts wert und kann jederzeit ersetzt werden, viele werden aus Grund von Unruhen ermordet, mehr als verhungert sind. Die Regierung will einen einheitlichen Mensch mit gleicher Sprache, gleichem denken und absolutem Gehorsam.

Zum Schreibstil: Die Autorin hat hier einmal etwas besonderes geschaffen, Juliette schreibt das Buch wie ein Tagebuch in dem immer wieder ganze Textpassagen gestrichen und neu geschrieben sind, so erfährt der Leser zum einen was Juliette den Leser lesen lassen will und was sie wirklich denkt.

Die Protagonistin ist stark und verzweifelt selbst in den grausamsten Szenen nicht, sie wird von ihrer Umwelt verachtet und gehasst und nur ist ihr größter Halt. Sie bleibt sich selbst treu und egal was ihr auch erfährt sie steht zu sich selbst und ihrer eigenen Einstellung.

Toller Auftakt einer neuen packenden Trilogie

Von: Martina Bookaholic aus Wien Datum : 13.12.2012

http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/08/14/rezension-ich-furchte-mich-nicht/

Hier habe ich nun ein Buch, das wieder die Meinungen spaltet. Die einen finden es toll, die anderen können nur den Kopf schütteln und verstehen den Hype darum nicht. Ich habe das Buch ohne jegliche Erwartung begonnen, schon mit dem schlimmsten, nach einigen schlechten Rezis von Bloggerfreunden, gerechnet und kann nun klarstellen: Ich gehöre zur ersten Gruppe–der Fans! :)

Überraschenderweise hat es mir wirklich gut gefallen und ich verstehe nicht ganz warum das Buch von einigen so zerrissen wird. Bis auf den Schreibstil, okay – der war besonders am Anfang wirklich gewöhnungsbedürftig – ist es wirklich spannend und auch Juliette ist ein guter Charakter, mit dem ich etwas anfangen konnte. Sie jammert nicht zu viel, genau im richtigen Maße und für die Situation, in der sie sich befindet auch ganz verständlich.

Nochmal kurz zurück zum viel diskutieren Schreibstil: Der Anfang ist wirklich verwirrend und Mafi spielt mit den Worten: jongliert und würfelt mit ihnen und fügt sie anscheinend im ersten Moment gedankenlos zusammen, streicht einige Wörter durch oder wiederholt andere wieder mehrmals hintereinander ohne Satzzeichen.
Wer nur normale Standardtexte, brav nach den Regeln der Rechtschreibung, lesen möchte, ist hier falsch und der wird wahrscheinlich auch Probleme mit dem Buch haben. Aber wer sich darauf einlassen kann, es hin nimmt wie es ist und offen ist für Neues und mit der Sprache experimentieren lässt, wird hier ein tolles Buch finden. Das ist aber wie gesagt hauptsächlich nur zu Beginn des Buches, als Juliette noch verwirrt und komplett neben sich steht und daher fand ich diese Schreibweise auch so toll, weil sie die geistige Welt von ihr veranschaulichte. Und es wird im Verlauf auch wieder anders und der Text wieder normal/ maßen-tauglicher, nachdem auch sie sich als Charakter verändert und wieder festigt. Mafi schreibt zwar auch später noch manchmal etwas ‚anders‘, aber das hat mich nicht gestört. Sie verwendet keine gebräuchlichen Floskeln, sondern erfindet komplett neue Vergleiche, die zuerst nicht passend erscheinen, aber wenn man offen ist, dann haben sie etwas besonders – ich würde sogar sagen, etwas lyrisches und es hat mir toll gefallen.

Die Handlung war anfänglich verwirrend, wurde rasch schneller und hat sich bis zum Ende hin in wieder verändert. Die meiste Zeit war es wirklich spannend und ich bin quasi über die Seiten geflogen. Das Ende ging zwar gut aus und ich war froh damit, aber es auch etwas zu einfach, zu absehbar und die Erklärung mit den Fähigkeiten und diese Organisation hat mich zu sehr an X-Men erinnert und daher kommt auch der Punkteabzug – war mir für den eigenen Stil und der Eigenständigkeit im Anfang, dann viel zu unkreativ.

Die Charaktere waren dafür wirklich nach meinem Geschmack. Juliette konnte sich gut wandeln, hat wie gesagt immer Stärke und Mut bewiesen, ist für ihre Meinung eingestanden und hat nur ab und zu gejammert. Dafür hat sie mir aber ab der Mitte etwas zu oft geheult, genauso wie mir Adam – den ich sonst klasse find *yummy* – der sich ständig durch die Haare gefahren ist. Gut, dass sogar Juliette das einmal erwähnt hat, als Zeichen einer Unruhe/ Anspannung gedeutet hat, sonst wäre es schon etwas lächerlich geworden.

Aber Adam ist bis auf diese Kleinigkeit ein männlicher Hauptcharakter, den ich auch gerne kennenlernen würde. Er hat mich bewegt und ich habe mehr mit ihm und den beiden mit gefiebert, als mit einigen anderen Charas der letzen Zeit. Adam sieht einfach toll aus, hat sein Herz am rechten Fleck und ist dazu noch ein starker Kämpfer, ein liebenswürdiger großer Bruder, ein sinnlicher Liebhaber – Herz, was willst du mehr? ;D *schön* Also von meiner Seite aus, hätte es ruhig noch mehr bzw. intensiveres ‚Geknutsche‘ geben können. Liegt aber wohl auch daran, dass ich Adam ebenfalls komplett erlegen bin! *hach*

Cover:
Finde beide Cover total toll, egal ob das deutsche oder das englische Cover. Nur den Titel vom Deutschen, finde ich nicht ganz passend zur Geschichte, besonders im Vergleich zum englischen Titel.

All in all:
Ein neuer Auftakt einer interessanten Geschichte mit sympathischen Charakteren, von denen man nur zu gerne noch mehr lesen möchte. Man darf gespannt auf den nächsten Teil sein – ich kann es zumindest kaum erwarten.

Tolles Buch-mal was anderes

Von: Jasmin aus Wolnzach Datum : 04.10.2012

Also ich fand das Buch von Anfang an sehr spannend, leider hätte ich mir das Ende etwas anders vorgestellt, aber ist auch so ok.