Leserstimmen zu
Rette mich vor dir

Tahereh Mafi

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Juliette und Adam haben es geschafft zu fliehen. Sie befinden sich jetzt im Rebellenstützpunkt „Omega Point“. Von Castle angeführt, versuchen sie sich gegen das ReEstablishment zu wehren. Auch Juliette kann jetzt ihre Kräfte erforschen und trainieren sie zu beherrschen. Doch das klappt nicht so, wie sie es sich wünscht. Plötzlich scheint auch Adam sie nicht mehr berühren zu können. Juliette entwickelt sich im Laufe des Buches weiter. Sie wird immer stärker und zieht sich nicht mehr so zurück. Man kann auch an den durchgestrichenen Wörtern, die weniger werden, erkennen, dass ihr seelischer Zustand sich verbessert. Doch sie zieht sich etwas vor Adam zurück und erzählt ihm auch nicht mehr alles – was mich an dieser Stelle etwas genervt hat. Adam versucht einen Weg zu finden, damit Juliette ihn wieder berühren kann. Juliette ist sein ein und alles und er würde alles für sie tun. Allerdings geht er mir mit seiner Überfürsorglichkeit und seinen Launen auch manchmal auf den Keks. Warner ist natürlich auch wieder dabei. Es kommen Seiten in ihm durch, die man gar nicht erwartet hat. Kenji hat auch wieder viel zur Erheiterung beigetragen und ist mit seinen lustigen Bemerkungen mein absoluter Lieblings- Charakter – neben dem süßen James. Der Schreibstil des Autors ist, wie auch im ersten Band, super fesselnd und gut lesbar. Das gesamte Buch ist spannend, ich konnte es kaum zur Seite legen. Hier hat es Tahereh Mafi geschafft, mich in Juliettes inneres Gefühlschaos mitzunehmen. Ich habe die ganze Zeit mit ihr gefühlt. Auch das Cover hat mich wieder voll und ganz überzeugt. Mit ihm ist die Spannung schon vorprogrammiert. Bei der Wahl des Titels musste ich das Buch schon fast ganz lesen, um ihn zu verstehen. Doch er passt gut zum Buch. Zwar ist dieser Band – meiner Meinung nach – der schlechteste der Trilogie, dennoch schafft es Tahereh Mafi vor allem die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten meisterhaft darzustellen. Wer mit der Trilogie noch nicht begonnen hat, sollte das dringend tun. Katharin Lerner, 15 Jahre

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Nach dem wundervollen Auftakt war ich sehr gespannt, wie es mit Juliette, Adam und Warner weitergeht. Rette mich vor dir ist eine geniale Fortsetzung und zugleich eine Achterbahn der Gefühle. Obwohl die Trilogie eher auf Emotionen denn auf geballte Action setzt, wird es in keinster Weise langweilig. Längen sucht man vergeblich. Zudem gibt es erneut einige interessante Wendungen und Enthüllungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Der zweite Band ist spannend, mitreißend, einfach unglaublich intensiv. Eine romantische und heiße Liebesszene geht in ein tiefgründiges Gespräch über, ein herzliches, humorvolles Miteinander beim Mittagessen in eine Auseinandersetzung, die jedem Leser das Herz brechen sollte, und eine Gefahr folgt auf die nächste. Es wird nie langweilig, jedoch immer tiefgründiger. Zum Schluss präsentiert uns die Autorin noch einen recht überraschenden Showdown, der es wirklich in sich hat und wieder mit einem fiesen Cliffhanger endet. Wow. Was für eine geniale Fortsetzung! Trotz einiger kleiner Schwächen bin ich schlichtweg begeistert und habe auch Teil 2 wieder in wenigen Tagen verschlungen. Mir hat Rette mich vor dir sogar noch um einiges besser gefallen als der erste Band.

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Nach dem wundervollen Auftakt war ich sehr gespannt, wie es mit Juliette, Adam und Warner weitergeht. Rette mich vor dir ist eine geniale Fortsetzung und zugleich eine Achterbahn der Gefühle. ♥ Inhalt ♥ Juliette ist die Flucht gelungen. Sie und Adam sind den Fängen des grausamen Regimes entkommen und haben Zuflucht gefunden im Omega Point, dem Stützpunkt der Rebellen. Hier gibt es andere wie sie mit übernatürlichen Kräften, und zum ersten Mal fühlt Juliette sich nicht mehr als ausgestoßene. Doch der Fluch ihrer tödlichen Berührung verfolgt sie auch hier – zumal Adam nicht länger völlig immun dagegen ist. Während ihre Liebe zueinander immer unmöglicher scheint, rückt der Krieg mit dem Reestablishment unaufhaltsam näher. Und mit ihm das Wiedersehen mit dem dunklen und geheimnisvollen Warner, hinter dessen scheinbar gefühlloser Fassade sich so viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat... Text: Goldmann ♥ Cover & Ausstattung ♥ Ich finde, dass die Taschenbuchausgaben sehr hübsch gestaltet sind, obwohl ich normalerweise immer die gebundene Ausgabe vorziehe. Das Buch ist sehr stabil, recht klein und daher auch schön handlich. Das Cover ist mit einer Glanzbeschichtung versehen, also nicht matt, wie man es von den meisten Taschenbüchern gewohnt ist, was ich sehr schön finde. Die deutschen Cover mag ich an sich ganz gerne, allerdings nicht das Motiv von Band 2. Anders als bei den anderen beiden Bänden sieht die abgebildete Frau, meiner Meinung nach, richtig "hineinkopiert" aus, passt mit ihrer traurigen, bekümmerten Ausstrahlung aber gut zur Geschichte. Zu den komischen roten Schlieren am unteren Bildrand, die an der Grenze zum Buchrücken einfach abgeschnitten wurden, sage ich jetzt mal nichts. Wenigstens fügt sich das Cover insgesamt gut in die Reihe ein. ♥ Umsetzung ♥ Wow. Was für ein geniales Buch! Im Gegensatz zu Ich fürchte mich nicht spielt sich die Handlung des zweiten Bandes größtenteils an einem einzigen Ort ab: Omega Point, dem Lager der Rebellen. Ich fand es spannend, mehr über die Rebellion im Untergrund und ihre unterschiedlichen Mitglieder in Erfahrung zu bringen, da sich ihre Situation sehr von einem Leben über der Erde unterscheidet. Der Plot wird immer interessanter, denn man lernt nun auch mehr über Juliettes Kräfte und deren eigentliche Form. Erstaunt hat mich, dass diese tatsächlich mit der zerstörten Umwelt/ Erde zusammenhängen. Nichts an den besonderen Gaben ist wirklich zufällig, alles hat immer einen (Hinter-)Grund oder es gibt zumindest eine Erklärung, wodurch sich die Trilogie von vielen anderen Büchern mit Fantasy- oder Supernatural-Elementen abhebt. Während Juliette ihre eigenen Kräfte verstehen lernt, kommt vor allem ein Aspekt immer wieder zur Sprache: Die (Un-)Möglichkeit zur Selbstakzeptanz, deren tragende Rolle ich sehr gelungen finde. Außerdem kamen bei mir als Leser schnell Zweifel an Juliettes Freiheit auf. Sie wird im Bunker des Omega Point genauso eingesperrt und überwacht wie zuvor in der Militärbasis bei Warner, wodurch in der jungen Frau ein starker Konflikt entsteht. Wird sie jemals für irgendjemanden mehr sein als eine menschliche Waffe? Jemals an Menschen geraten, die sie nicht für ihre eigenen Zwecke missbrauchen wollen? Ebenso wichtig für die Geschichte wird die Frage, wer einem das Recht gibt, einen Krieg zu rechtfertigen, zwischen Menschen zu selektieren, sich anzumaßen ein Urteil über Gut und Böse, über Leben und Tod zu fällen. Die Reihe strebt da eine sehr philosophische Richtung an, die mir unglaublich gut gefällt. Denn manche Menschen sind dumm genug zu glauben, dass es leuchtende Neonschranken gibt, die Gut von Böse trennen. (S. 161) Obwohl die Trilogie eher auf Emotionen denn auf geballte Action setzt, wird es in keinster Weise langweilig. Längen sucht man vergeblich. Zudem gibt es erneut einige interessante Wendungen und Enthüllungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hätte. Der zweite Band ist spannend, mitreißend, einfach unglaublich intensiv. Eine romantische und heiße Liebesszene geht in ein tiefgründiges Gespräch über, ein herzliches, humorvolles Miteinander beim Mittagessen in eine Auseinandersetzung, die jedem Leser das Herz brechen sollte, und eine Gefahr folgt auf die nächste. Es wird nie langweilig, jedoch immer tiefgründiger. Zum Schluss präsentiert uns die Autorin noch einen recht überraschenden Showdown, der es wirklich in sich hat und wieder mit einem fiesen Cliffhanger endet. ♥ Charaktere ♥ Erneut sind es die vielschichtigen Charaktere, die die Geschichte zu etwas ganz besonderem machen. Juliette gewinnt auch in Band 2 sehr viel an Charakterstärke. Die ersten Wochen im Omega Point gestalten sich für sie nicht gerade einfach, was sehr realistisch dargestellt wird. Es ist meiner Meinung nach sehr passend, dass die Autorin ihr nicht von jetzt auf gleich jede Menge Freunde zur Verfügung stellt, obwohl sich alle immer vor ihrer tödlichen Gabe gefürchtet haben. Sie ist nun einmal keine Person, die direkt zu jedem Vertrauen fasst und allen um sich herum ein Lächeln schenkt. Zwar ist es nicht schön, dass auch die Rebellen und Menschen mit besonderen Kräften Angst vor ihr haben, aber es ist konsequent umgesetzt. Immer wieder stößt Juliette an ihre Grenzen, wird von ihrer Vergangenheit, ihren Schuldgefühlen und der Angst vor ihren eigenen Kräften verfolgt, was sehr authentisch und herzzerreißend dargestellt wird, sodass es mir richtig im Herzen wehtat. Auch rückblickend konnte ich noch so gut mit diesem Mädchen mitfühlen, das nie ein normales Leben führen durfte. Hin und wieder hatte ich Tränen in den Augen, weil man richtig spürt, welche Qualen Juliette erleiden musste und noch immer muss. Nach und nach durchläuft sie allerdings eine Selbstreflexion, nimmt einen Teil ihres Ichs an und beginnt schließlich, anderen zu vertrauen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ich sollte abgebrühter, ungerührter, immun sein gegenüber der Meinung anderer. Ich sollte alles Mögliche sein. (S. 33) Aus Castle, dem Kopf der Rebellen, werde ich einfach nicht schlau. Er behauptet zwar, Juliette lediglich helfen zu wollen, aber letztendlich soll sie zur Waffe gegen das Regime werden, wozu er ihr noch nicht einmal die Wahl lässt. Auch finde ich, dass er ihr nicht wirklich hilft, sondern sie im Gegenteil stark unter Druck setzt, obwohl ihre Psyche ja offensichtlich sehr unter dem Vergangenen leidet. Er bringt ihr gegenüber gar kein Verständnis auf und macht ihr nichts als Vorwürfe, die das Mädchen auch noch bereitwillig schluckt. Einfühlsam ist der ja nicht gerade. Oder einfach manipulativ, keine Ahnung. Die Heilerinnen Tana und Randa finde ich dagegen toll, ebenso Kenji; sie wachsen mir immer mehr ans Herz. Letzterer hat mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, da sein Humor einfach schräg und toll ist, er aber dennoch zu Juliette steht und sie unterstützt. Als Schlüsselperson unter den Rebellen wird ihm nun auch in der Geschichte eine größere Rolle zuteil. Auch Winston, Brendan und dieses ganze "Undercover-Mission-Ding", in das sie involviert sind, fand ich sehr interessant. Die Dreiecksliebesgeschichte ist zwar nicht ganz nach meinem Geschmack - dieses Cliché ist mittlerweile einfach ausgeschöpft - aber wenigstens ist Juliette nicht mit beiden Typen gleichzeitig zusammen, wie in manch anderer Buchreihe. :D Adam und Warner stellen zwei sehr gegensätzliche Pole da, zwischen denen sich Juliette gegen ihren Willen hin- und hergerissen fühlt. Als Leser spürt man, dass sie beiden gegenüber wirklich starke Gefühle empfindet, aber in Band 2 wird vor allem Warner näher beleuchtet, was ich sehr gut fand. Warner ist noch immer ein unglaublich faszinierender, komplexer und widersprüchlicher Charakter. Trotz seiner Liebe zu Juliette verhält er sich ihr gegenüber nicht immer gut und es wird schnell klar, dass in ihm ein Kampf tobt - um das Gute in ihm, seine Menschlichkeit. Auch Juliette bemerkt seine innere Zerrissenheit, seinen schleichenden Wandel zum Besseren und ist mit ihren eigenen Gefühlen vollkommen überfordert. Meine Gedanken verstören mich. In meinem Bauch macht sich ein aufgebrachtes Glühen bemerkbar, das ich nicht spüren will. In meiner Brust flattern Schmetterlinge, deren Existenz ich leugnen möchte. Wunderschön. Er ist so wunderschön. Ich muss wahnsinnig sein. (S. 291) In einigen Punkten erinnert er mich leider auch ein wenig an einen Stalker. (Schon bald fand ich es irgendwie... ekelig... und unpassend, wie Warner so übertrieben oft "Süße" zu Juliette sagt) Für mich hat Warner Adam trotzdem längst überholt, daraus mache ich kein Geheimnis.^^ Er und Juliette kommen sich in diesem Band sehr nahe, was sehr schön dargestellt wird. Besonders eine Szene fand ich unglaublich emotionsgeladen, sodass ich unglaubliches Herzklopfen hatte! Ihre Annäherungen, die Dialoge - alles ist so gar nicht wie die zahlreichen anderen Liebesgeschichten, die ich kenne. Ich kann das irgendwie nur schwer beschreiben, aber Mafi hat da so ihren ganz eigenen Weg gefunden, ihre Charaktere sich einander kennenzulernen. ♥ Schreibstil ♥ Bereits auf den ersten Seiten von Ich fürchte mich nicht hatte ich mich sofort Mafis Worte verliebt. Der Stil ist hier nicht ganz so eigenwillig geraten wie in Band 1, hat aber definitiv noch eine Menge Wiedererkennungswert. Juliettes Gedankengänge und Gefühle werden durch plötzliche Absätze, alleinstehende Wörter oder durchgestrichene Phrasen besonders hervorgehoben, was eine einzigartige Wirkung auf den Leser ausübt. Die außergewöhnliche, bildhafte, emotionale Sprache, wunderschönen Metaphern und ausdrucksstarken Stilmittel machen auch Rette mich vor dir zu einem unglaublich poetischen, intelligenten und beeindruckenden Roman. Doch ich frage mich voller Sorge, was geschehen wird, wenn falls ich versage, falls ich nicht richtig trainiere, falls ich absichtlich versehentlich jemanden verletze. (S. 9) ♥ Fazit ♥ Wow. Was für eine geniale Fortsetzung! Trotz einiger kleiner Schwächen bin ich schlichtweg begeistert und habe auch Teil 2 wieder in wenigen Tagen verschlungen. Mir hat Rette mich vor dir sogar noch um einiges besser gefallen als der erste Band und ich kann es kaum erwarten, bald auch Band 3 zu lesen! Dieser steht zum Glück schon lesebereit im Regal. 5/5 ♥

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Man wird wieder von soviel Aspekten überrascht/ geschockt. Die arme Juliette muß sich damit auseinander setzen dass sie in Sicherheit ist, jedoch fällt ihr das sehr schwer und verständlicher weiße. Kann man das auch nachvollziehen. Die Geschichte bekommt noch sehr viele Wendepunkte, die ich nicht erwartet habe jedoch natürlich Spannung erzeugen. Man hängt an dem Buch, ist gefesselt und begeistert von der autorin! Sie hat eine wunderschöne Schreibweise und stellt alles so bildlich dar als wäre es vor einem, zum greifen nahe. Besonders die Emotionen von Juliette Spiegelt sie wunderschön tragisch. Man kann das Buch einfach nicht weg legen! Teil 2 ist anfänglich etwas schwächer als Teil 1, jedoch wird die fehlende Dramatik und Verzweiflung wieder schnell aufgeholt und man fragt sich warum man den Anfang als so harmlos empfunden hat. Einfach nur genial !!! Sehr erfreut war ich auch wieder von Warner, er ist eigentlich mein liebster Charakter in dem Buch. Er verstellt sich nicht, man muss nicht Rätseln was sein wichtigstes Ziel ist ! Freu mich auf Teil 3 ♡

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Nachdem mir der erste Band der Shatter Me-Reihe im Oktober letzten Jahres wahnsinnig gut gefallen hat, habe ich mich sehr darauf gefreut, die Reihe weiter zu lesen. Die Geschichte setzt wenige Tage nach dem Ende des Vorgängers "Ich fürchte mich nicht ein". Juliette und Adam sind zum Omega Point geflohen, einem Zufluchtpunkt für Menschen mit übernatürlichen Kräften, wie Juliette sie besitzt. Dort muss sie sich zunächst zurechtfinden, was ihr nach der jahrelangen Isolation sehr schwer fällt. Doch nach und nach lernt man gemeinsam mit der Protagonistin einige Bewohner des Omega Point kennen und trifft auch ein paar Figuren aus Band 1 wieder, wie zum Beispiel Kenji, der Adam und Juliette damals half. Die Nebencharaktere haben mir gut gefallen, allerdings hätte ich mir gewünscht, etwas mehr über sie zu erfahren und mehr Zeit mit ihnen zu verbringen . Vor allem Kenji, der die Geschichte enorm aufgelockert und den nötigen Humor und Charme in die Geschichte gebracht hat, kam mir etwas zu kurz. Denn obwohl ich die Protagonistin Juliette sehr mag, empfand ich sie zeitweise als recht anstrengend. Obwohl ich es sehr schätze, dass sie kein astronomisch hohes Selbstbewusstsein hat, hätte ihr etwas mehr doch gut getan, da mich ihre Schwarzmalerei und Naivität teilweise sehr gestört haben. Ihr Verhalten besserte sich aber zum Ende des Buches hin, weshalb ich zuversichtlich bin, dass sich ihr Charakter im dritten Band noch einmal sehr weiterentwickeln wird. Auch der Schreibstil der Autorin war wie gewohnt großartig, auch wenn er dafür sorgt, dass man das Buch sicherlich nicht einfach mal so nebenbei lesen kann. Ich liebe den poetischen Aspekt, den sie so gut in der Geschichte unterbringt. Teilweise sind die Texte tatsächlich wie die Verse eines Gedichts geschrieben, und auch ihre Worte sind poetisch, ausfüllend und einfach nur wunderschön. Zudem regen mich die Worte der Autorin stets sehr zum Nachdenken an. Die Liebesgeschichte gefiel mir wieder sehr gut, vor allem die intimeren Szenen waren toll beschrieben und gut gelöst. Allerdings störte mich die Dramatik zunehmend, denn Adam und Juliette bekommen einige Schwierigkeiten. Das Liebesdreieck hingegen war wieder gut gelöst, und die Gefühle der Protagonistin waren glaubhaft beschrieben. "Rette mich vor dir" ist eine äußerst gelungene Fortsetzung, bei der lediglich die Charaktere etwas blass erschienen. Das Buch war nur minimal schlechter als sein Vorgänger, weshalb ich ihm wie schon dem ersten Band 4 von 5 Schwalben gebe.

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Inhalt: Wenn die Liebe Fluch und Erlösung zugleich ist ... Juliette ist die Flucht gelungen. Sie und Adam sind den Fängen des grausamen Regimes entkommen und haben Zuflucht gefunden im Omega Point, dem Stützpunkt der Rebellen. Hier gibt es andere wie sie mit übernatürlichen Kräften, und zum ersten Mal fühlt Juliette sich nicht mehr als ausgestoßene. Doch der Fluch ihrer tödlichen Berührung verfolgt sie auch hier – zumal Adam nicht länger völlig immun dagegen ist. Während ihre Liebe zueinander immer unmöglicher scheint, rückt der Krieg mit dem Reestablishment unaufhaltsam näher. Und mit ihm das Wiedersehen mit dem dunklen und geheimnisvollen Warner, hinter dessen scheinbar gefühlloser Fassade sich so viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat ... Meine Meinung: Das Cover gefällt mir wieder ausgesprochen gut. Es wirkt düster, kalt, verheißungsvoll und gleichzeitig so richtig "Endzeitmäßig". Es passt auch hervorragend zum Stil der Reihe, denn das Cover des Vorgängers ist ähnlich gestaltet worden. Es spiegelt den Inhalt des Buches wieder. Einsamkeit. Zweifel. Auch diesmal konnte mich der flüssige und sehr gut zu lesende Schreibstil überzeugen. Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Das Buch wurde wieder aus der Sicht von Juliette geschrieben. So konnte ich als Leserin ihre Handlungen, die auf ihren Emotionen basierten besser verstehen und nachvollziehen. Juliette hat es in diesem Band noch schwerer als im ersten Band. Bei ihrem Kampf gegen das Reestablishment erreicht sie ihre Grenzen und übertritt diese sogar noch. Zudem kommt der Beziehungsstress zwischen ihr und Adam auch noch dazu. Und als würde das nicht reichen, hat sie auch noch Warner am Hals... Langweilig wird ihr garantiert nie. :) Ich wünsche mir nur, dass sie im nächsten Band weniger jammert bzw. nicht mehr so naiv ist und wieder die toughe Protagonistin ist, wie zu Beginn. Warner ist schwer zu durchschauen. Er hat so viele verschiedene Seiten an sich, sodass ich mich frage, ob er überhaupt weiß wer er selbst ist. Mit Sicherheit sagen kann ich, dass er auf jeden Fall noch eine große Rolle spielen wird. Und ich muss zugeben, irgendwie macht ihn die ganze Geheimniskrämerei auch attraktiver *Schande über mich*. Kenji ist zu einem meiner Lieblinge geworden. Mit seine lustigen Art, versucht er jeden aufzumuntern. Was ihm nicht immer gelingt. Ich finde es bewundernswert, dass er trotz seines Schicksals so offen und gut gelaunt ist. Ich hätte gerne noch ein wenig mehr über ihn erfahren. Adam tut mir irgendwie leid und irgendwie auch nicht. Schwer zu sagen aus ihm werde ich irgendwie nicht schlau... Und die Beziehung der Beiden, war hier so gut wie gar nicht vohanden. Ich denke das wird kein gutes Ende nehmen... Die anderen Nebencharaktere, wie zum Beispiel Castle oder die anderen Leute in Omega Point, fand ich super gestaltet und authentisch. Und damit meine ich nicht nur die Charaktere, sondern auch die Handlungsorte. Super ausgewählt und beschrieben, sehr detailreich. Da das Ende kein Ende ist, sondern ein Cliffhanger kann ich nicht so viel dazu sagen bis auf: wow. Waaah, ich liebe es! Ich bin richtig gespannt wie es weiter geht. Von daher bin ich froh, dass der dritte Band schon bei mir bereit liegt. Leseempfehlung? Aber sicher doch! :)

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Meine Meinung: Mir hat der erste Teil dieser Trilogie unheimlich gut gefallen, dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen gegenüber diesem Teil. Ich hatte am Anfang des Buches so meine Probleme wieder in die Geschichte hineinzukommen. Allerdings erleichtern das kleine Rückblicke. Besonders gut hat mir wieder der einzigartige Schreibstil der Autorin gefallen. Mafi schreibt wieder sehr poetisch. Dadurch bringt sie die Gefühle der Protagonistin Juliette super rüber und der Leser bekommt einen guten Einblick in ihre Persönlichkeit. Juliette hat im ersten Teil eine tolle Entwicklung durch gemacht und war am Ende sehr selbstbewusst und stark. Leider hielt das nicht bis zum zweiten Band. Am Anfang war sie wieder sehr eingeschüchtert und fiel ziemlich oft in Selbstmitleid, was mich leider sehr oft genervt hat, obwohl ich sie auch irgendwo verstehen konnte. Trotzdem war ich sehr froh, als sie wieder im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch gemacht hat. Sie wurde wieder selbstbewusster. Die Liebesgeschichte zwischen Adam und Juliette im ersten Teil gefiel mir wirklich gut. Hier war es aber ein ständiges hin und her und war an manchen Stellen auch sehr kitschig, aber schön. Dennoch rückte Adam immer mehr in den Hintergrund, ich fand ihn an der einen oder anderen Stelle auch wirklich unsympathisch da er sich oft nur wie ein kleiner Junge verhalten hat und nicht wie ein Mann. Überrascht hat mich in diesem Teil Warner. Der Mann steckt voller Überraschung und ist wirklich ein toller Charakter, von dem ich bisher noch nicht genau weiß, was ich von ihm halten soll. Ich bin wirklich gespannt, wie es weiter geht mit ihm. Neben Warner gab es in diesem Buch aber noch viele weitere Überraschungen und Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Fazit: Alles in allem kann Tahereh Mafi wieder mit einem tollen Schreibstil und reichlich Wendungen sorgen. Dennoch konnte mich das Buch nicht zu 100% überzeugen, da Juliette mich an einigen Stellen wirklich genervt hat und manche Passagen waren in meinen Augen zu zäh. Trotzdem ist "Rette mich vor dir" ein MUST READ für alle Fans des ersten Teils!

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Juliette hat es bis ins Camp Omega Point geschafft, wo sie auf Gleichgesinnte trifft, die genauso wie sie besondere Gaben haben. Auch Adam und Kenji kommen bei dem Oberhaupt Castle unter. Omega Point ist nicht nur ein Zufluchtsort sondern noch mehr eine Widerstandsbewegung gegen die Regierung des Reestablishments. Castle bildet die Bewohner in ihren Fähigkeiten aus und schafft sich so nach und nach eine Armee aus Menschen, die im Laufe der Zeit gegen Warner und seine Truppen werden kämpfen müssen. Juliette nimmt sich zunächst nicht viel hiervon an und verkriecht sich völlig. Wie in der Zeit in der Anstalt zieht sie sich auch hier beinahe gänzlich in sich zurück und lässt die ihr wohlgesonnenen Menschen um sie herum nicht an sich heran. Die Beziehung zu Adam ist ein Auf und Ab, schnell erkennt Juliette dass Adam in großer Gefahr lebt wenn er mit ihr zusammen ist. Doch als Warner wieder auftaucht und es klar wird dass ein Kampf bevorsteht geht alles ganz schnell und Juliette beginnt sich zu öffnen und an sich und ihrer Kraft zu arbeiten. Eins geht ihr dabei immer wieder durch den Kopf: was macht diese Faszination an Warner für sie aus? Sie will ihn hassen und Adam lieben und beides gelingt ihr nicht. Nachdem ich Band 1 dieser Reihe verschlungen hatte musste ich schnell mit diesem zweiten Teil weitermachen. Ich hatte dennoch zunächst etwas Startschwierigkeiten weil erstmal nicht Viel in der Handlung passiert. Die Szenen zwischen Juliette und Adam sind sehr explosiv und gut aufgebaut, der Schreck über die Erkenntnis, dass sie kein Paar sein können, sitzt. Oft wollte ich Juliette schütteln und ihr sagen sie soll sich nicht so verkriechen, soll Kenji als guten Freund akzeptieren und endlich anfangen ihre Kräfte unter Kontrolle zu bekommen. Dass sie für diese Einsichten so lange braucht lässt das Buch streckenweise langatmig erscheinen. "Es ist, als sei ich vollgestopft mit trockenen Zweigen, und sowie ich meine Muskeln anspanne, zerbricht mein Körper." - Seite 57 Ungefähr ab der Hälfte des Buchs steigt die Spannung aber enorm an. Warner wirft Juliette vollkommen aus der Bahn und sie beginnt an allem zu zweifeln was sie bisher angenommen hat. Juliette ist mir auch in Band 2 wieder sympathisch, allerdings finde ich sie hier auch etwas weinerlich und doch sehr naiv. Diese Naivität passt meiner Meinung nach aber sehr gut zu ihrer Geschichte, denn wie kann man erwachsen sein wenn man mehrere Jahre seines Lebens in vollkommener Isolation verbracht hat? Wie soll man unter diesen Umständen wissen sie ein Zusammenleben mit anderen Menschen funktioniert? All diese persönlichen Details hat Tahereh Mafi sehr gut herausgearbeitet und wirklich überzeugend in die Story einfließen lassen. Wie Schwimmen in Zuckersirup ist dieser Kuss, wie Eintauchen in flüssiges Gold, wie Treiben in einem Ozean von Empfindungen, und die Wellen sind so wild, dass ich nicht mehr spüre, wie ich ertrinke, und dass alles andere gleichgültig ist. - Seite 94 Auch der Twist zwischen Warner und Juliette bringt viel Würze in die Handlung. Sie sind so weit voneinander entfernt und stehen sich doch so nah dass es einem beim lesen fast selbst weh tut. Die einzige Person die ich überhaupt nicht einschätzen kann und für die ich auch wenig Sympathie übrig habe ist Castle. Und natürlich der Anführer von allem, Anderson, der hier der Bösewicht ist und spielt Diese Rolle auch perfekt spielt. "An den dunkelsten Tagen muss man nach einem Hauch von Licht suchen, an den kältesten Tagen nach einem Hauch von Wärme; an den trostlosesten Tagen muss man die Augen nach vorne und nach oben richten, und an den traurigsten Tagen muss man die Augen offenhalten, um sie weinen zu lassen. Und dann trocknen zu lassen. Damit der Schmerz hinausfließen kann und sie wieder frisch und klar werden." - Seite 292 Alles in allem finde ich ist "Rette mich vor dir" ein recht starker zweiter Band und kann für viele Fortsetzungen anderer Reihen ein Vorbild sein. Da es sich aber in der ersten Hälfte ein wenig zieht muss ich trotzdem einen Stern abziehen. So lande ich bei einer Wertung von 4 von 5 Sternen.

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