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Leserstimmen (33)

Veronica Roth: Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit (Die Bestimmung-Reihe) (2)

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit Blick ins Buch

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-30993-3

Erschienen: 08.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Spannende Unterhaltung

Von: Passion4Books Datum : 03.07.2017

https://passion4books.de/

Es geht weiter mit dieser spannenden Reihe und auch der Liebe von Tris und Four. (Achtung, es könnten Spoiler zu Teil 1 auftreten)

Das Cover:

Chicago’s Silouette im Sonnenuntergang. Wunderschön. Und im Mittelpunkt scheint wieder ein Zeichen einer Fraktion zu stehen. Da es ein Baum ist glaube ich, dass es das Zeichen der Amite ist, die friedfertig leben und die in diesem Teil für viele Menschen eine Zuflucht bedeuten.

Das Buch:

In diesem Teil gibt es Krieg. Nachdem die Ken eine Aktion gestartet haben, bei der fast alle Altruan umgekommen sind, sind die Fraktionen gespalten. Es gibt nur noch Menschen, die für die Ken und Jeannine Matthews sind oder Menschen, die dagegen sind. Und Tris und Four gehören zur zweiten Sorte. Sie konnten noch schlimmeres verhindern, werden aber jetzt verfolgt. Zunächst suchen sie auch Zuflucht bei den Amite, doch dort können sie nicht lange bleiben. Jeannine Matthews beginnt die Unbestimmten zu jagen und zu töten. Die Welt, wie die Menschen sie gekannt haben, existiert nicht mehr und es sind Zweifel am System geweckt worden. Tris und Four entschließen sich zu kämpfen und verlieren dabei Menschen, die ihnen wichtig sind.

Meine Meinung:

Der Kampf geht weiter und das Buch hat mich wieder gut unterhalten. Da es der zweite Teil der Reihe ist, werde ich mich mit meiner Meinung kurzfassen. Tris und Four sehnen sich nach Freiheit und danach, selbst entscheiden zu dürfen wer sie sind und wo sie hingehören. Die Menschen unterschiedlichster Fraktionen schließen sich zusammen und kämpfen für ihre Freiheit. Und natürlich gibt es hier immer noch Menschen, die sowohl die Fraktionen zurückwollen, als auch Menschen, die einfach an die Macht möchten und die Welt nach ihren Vorstellungen gestalten wollen.

Das Buch ist spannend und hat mich gefesselt. In Sachen Brutalität wird meiner Meinung nach nicht so ins Detail gegangen wie bei Teil 1, aber auch hier verlieren Menschen ihr Leben auf grausame Weise. Und das und andere Dinge, die ich nicht verraten möchte, bringt Tris dazu, sich auf eine Mission zu begeben, die für sie nur tödlich enden kann. Four möchte das natürlich nicht zulassen, aber erfährt erst sehr spät davon. Vielleicht zu spät?

Die Beziehung von Four und Tris scheint sich einerseits weiterzuentwickeln, andererseits haben beide Vertrauensprobleme und andere Vorstellungen was es heißt, eine Beziehung zu führen. Was mich an dieser Beziehung ein bisschen gestört hat ist, dass immer wieder Situationen auftauchen, die im Grunde von denselben Dingen verursacht worden sind, aber sie scheinen nicht wirklich daraus zu lernen.

Mein Fazit:

Es könnte eine meiner Lieblingsreihen werden.

Die Bestimmug - Tödliche Wahrheit

Von: Fuldi Datum : 21.03.2017

dasschongelesen.blogspot.de/

Das Cover

Das Cover des zweiten Bandes ist hauptsächlich orange. Mich selbst erinnert es sehr an Herbst. In der Mitte ist ein Baum abgebildet, dessen Blätter durcheinander gewirbelt werden. Sieht für mich aus wie der Baum der Amite. Ich mag das Cover, da es sehr einheitlich erscheint. Im unteren Teil kann man Umrisse einer Stadt sehen und einen Zug. Die Stadt spiegelt für mich die Ken wieder und der Zug die Ferox.




Der Titel

"Die Bestimmung" ist eindeutig, es geht um "Bestimmte" und "Unbestimmte". "Tödliche Wahrheit" hat bei mir die Frage aufgeworfen, was denn so erschreckend sein könnte, dass es tödlich endet. Natürlich erfährt man dies im Buch, sehr schade finde ich es, dass die Auflösung erst in den letzten zehn Seiten kommt. Ansonsten habe ich von "der tödlichen Wahrheit" erhofft, dass sie das System zu Fall bringen sollte, denn mir selbst gefällt die Vorstellung nicht in verschiedene Kategorien eingeteilt zu werden.




Der Inhalt

Wieder einmal frage ich mich, warum dieses Buch so lange auf meinem SuB lag.




Die Welt von Tris ist mittlerweile gespalten, es gibt die Ferox die für das Gute kämpfen und die, die sich mit den Ken zusammengeschlossen haben. Auch die Candor sind zu den Ken gegangen. Die Altruan, zu mindestens das was von ihnen übrig ist, leben bei den Amite, auch sind alle anderen Fraktionen geteilt. Ken leben bei den Amites oder geflüchtete Candor haben sich Schutz bei den Fraktionslosen gesucht. Ich könnte immer weiter erzählen... die Welt ist gespalten. Für Tris und Four bedeutet das die Ken zu stürzen und ihr Wissen/ die Simulation zu vernichten.




Tris muss zusehen, wie ihre Freunde sterben. Sie hat Probleme alles zu verarbeiten und kann noch nicht einmal mehr eine Waffe tragen ohne daran zu denken, dass sie Will, ihren besten Freund umgebracht hat. Sie entschließt sich den Ken zu stellen, damit kein anderer mehr sterben muss, was sie nicht bedacht hat, Tobias stellt sich auch, denn wenn Tris stirbt, stirbt auch Tobias.

Bei den Ken gefangen genommen, werden an Tris Tests gemacht, damit die Simulation von Janine perfektioniert werden kann.

Doch alles kommt anderes Tirs trotzt Janine und sie beschließt Tirs zu töten.




Meine Meinung

Warum nochmal lag das Buch auf meinem SuB????? Eine Frage die sich mir die ganze Zeit stellt. Auch der zweite Teil ist so gut geschrieben und so super spannend, dass ich diese Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen/ eingeatmet habe. Ich finde in diesem Teil gut, dass auch gezeigt wird, dass Tris auch nur ein 16 Jähriges Mädchen ist, dass sie auch mal nicht kann. Zwar wirkt sie auf mich nicht schwach, macht sie für mich aber menschlich. Natürlich finde ich es auch gut, dass Tobias, alias Four, auch auf die Probe gestellt wird.

Im Ganzen fand ich das Buch super gut! Ich bin schon auf Teil drei gespannt!






Über die Aurotin

Veronica Roth lebt in Chicago und studierte an der dortigen Northwestern University Creative Writing. Im Alter von nur 20 Jahren schrieb sie während ihres Studiums den Roman, der später "Die Bestimmung" wurde und den Auftakt zu ihrer internationalen Bestseller-Trilogie bildet. Nun hat ihr Buchhit auch die Leinwand erobert. In der Verfilmung der preisgekrönten Romane begeistern die Stars Shailene Woodley als die tapfere junge Heldin Tris und Theo James als deren große Liebe Four.

Spannung Pur

Von: Dorothea Müller Datum : 02.04.2016

buecherebooksmehr.wordpress.com

Die Fraktionen zerfallen und man erfährt einiges über andere Fraktionen. Tris Welt steht auf dem Kopf es ist erst drei Tage her das sie Will getötet hat. Keiner weiß davon und Tris ist immer an ihre Seite und versucht ihr zu helfen. Doch jede Fraktion versucht die Oberhand zu bekommen. Die Jagd auf die Unbestimmten hat begonnen.

Dieses Buch ist eine Bewährungsprobe für Tris und Tobis. Endlich habe die beiden sich gefunden und dann werden sie großem Druck ausgesetzt. Beide können sich nur trauen, doch merkt man wie beide sich ändern. Durch das erlebte, die ungewisse Zukunft und den Geheimnissen die sich auch gegenseitig geheim halten. Die Spannung bleibt weiterhin immer greifbar und zieht einen immer mehr in ihren Bann. Wendungen die man kommen sieht und Wendungen die einen eiskalt erwischen. Ich kann es kaum erwarten das dritte und letzte Band zu lesen. Denn einige Andeutungen werden gemacht die mich wirklich neugierig machen.

gelungene, fesselnde Fortsetzung

Von: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog Datum : 01.04.2016

dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de/

Seit Dezember 2012 ist der zweite Teil der “Die Bestimmung” Reihe von Veronica Roth im cbt-Verlag erhältlich.
Mit “Die Bestimmung - tödliche Wahrheit” erzählt die Autorin auf 512 Seiten die Geschichte ihrer Protagonistin Tris weiter.

Tris und Four sind auf der Flucht vor den Ken und den übergelaufenen Ferox.
Bei den Amite wollen sie Hilfe erbitten, doch Tris möchte zurück in die Stadt, um herauszufinden, was die Ken vorhaben.
Auch alle anderen Fraktionen müssen sich nun entscheiden - ein Kampf um die Fraktionen und ums eigene Leben beginnt …

Alles zerfällt um Tris und Four, doch sie kämpfen für ihre Zukunft und um ihre Lieben - so geht der zweite Teil von Veronica Roths “Die Bestimmung” weiter.
Nachdem sich die Ferox zerstreut haben und als Anhänger der Ken agieren, versuchen ein Teil der anderen sich neu zu ordnen, um herauszufinden, warum dies alles geschehen ist.

Vor allem der Beginn des Buches ist entscheidend, denn der Leser setzt genau dort an, wo der erste Teil beendet wurde. Somit werden keine riesige Lücken gebildet, sondern nahtlos an die Geschehnisse aus dem vorangegangenen Teil angebunden.
Ratlos sitzen nicht nur die Figuren vor der zerrütten Ordnung, sondern auch ich als Leser hatte ein großes Fragezeichen im Kopf.
Um Hilfe zu ersuchen, geht es zu den Amite, die Freundlichen und Friedfertigen, diese bringen mit ihrer Ruhe nicht nur die ungeduldige Tris zum Kochen, auch ich konnte die meisten Entscheidungen ihrerseits nicht verstehen.

Tris kam mir in diesem Teil noch zerrütteter als im Ersten vor, was durchaus nicht verwunderlich ist, bei den ganzen Ereignissen, die sie durchleben musste.
Sie ist wieder mit ihrem Bruder Caleb zusammen, aber auch Peter und Four Vater Markus haben die grausame Nacht überlebt und befinden sich bei den Amite.
Wer Tris kennt, dem ist klar, sie lässt dies alles nicht auf sich sitzen und versucht einen Weg aus dem ganzen Spinnennetz der Ken zu finden.

Four lernt man in diesem Teil viel besser kennen. War er noch im ersten Teil eine wichtige Bindung zu Tris, so gibt ihn die Autorin nun mehr Raum, damit auch die Leser ihn besser kennenlernen und einschätzen lernen.
Für mich ist er keineswegs der brutale und knallharte Kerl, den er bis zu einem gewissen Grad dargestellt hatte. Hier nun sagt er offen, auch unter Zwang, was er fühlt, zeigt diese auch Tris und muss mit ihren Launen leben.
Denn Tris driftet von ihm ab. Wo man noch zuvor das Gefühl hatte, sie würde ihm wirklich zugetan sein und an seiner Seite stehen, da ist sie sich selbst ihrer Gefühle meist nicht so sicher.

Was wohl auch der ganzen “Unbestimmten” Sache liegt, denn immer mehr und mehr erfahren die Figuren, warum manche unter ihnen “Unbestimmt” sind und weshalb den Ken das ein Dorn im Auge ist.
Tris ist keine Heldin, das war sie nie, das wollte sie nie, aber sie ist stur wie eh und je, und möchte um jeden Preis herausfinden, warum sich all dieses schrecklichen Dinge in ihrer Umgebung abspielen.
Sie ist nun sehr zerrüttet, aber ich verstehe sie auch und fühle sehr oft mit ihr. Halte den Atem an, wenn sie es tut, sehe die brutalen Bilder, die sie sieht und mein Herz schlägt schneller, sobald sie an Four denkt.
Der Leser wird kein stiller Beobachter, man wird dazu angehalten zu überlegen, zu ergründen und seine eigenen Schlüsse zu ziehen … und vielleicht bei manchen Entscheidungen der Protagonistin verzweifeln.
Die gesamten Nebenfiguren, die noch im Teil zuvor an Tris Seite auftauchten, dürfen jetzt auch nach vorn und selber ihre Geschichten erzählen.
Wie sie gelebt haben, was sie zum Leiden oder zum Lieben bringt und auf welcher Seite sie stehen.

Brutal geht es aber auch hier weiter, denn Veronica Roth bleibt ihren roten Fader treu und lässt einen erbitterten Kampf das eine ums andere Mal nicht aus.
Figuren kommen und gehen und die Frage zum Ende bleibt - was steckt hinter den Fraktionen?

“Die Bestimmung - tödliche Wahrheit” knüpft gekonnt an seinem Vorgänger an, aber wartet nicht nur mit Kampf, sondern auch mit Entscheidungen und vielen Veränderungen auf.

Spannungsgeladen

Von: nadines-lesewelt Datum : 11.03.2016

nadines-lesewelt.de/

Tris, Tobias und eine andere haben sich zu den Amite geflüchtet. Doch auch dort sind sie nicht sicher, so dass sie abhauen und versuchen zurück in die Stadt zu kommen. Dabei landen Tris, Tobias, ihr Bruder Caleb und Susan bei den Fraktionslosen. Doch Tris und Tobias wissen das sie hier nicht bleiben können. Die beiden begeben sich schließlich zu den Candor, wo auch viele der Ferox hin geflüchtet sind. Dann jedoch greifen die Ken und die Abtrünnigen Ferox die Candor an, sie verletzten niemand, sind aber auch der Suche nach den Unbestimmten. Jeannie gibt nicht eher auf, ehe sie mind. einen Unbestimmten hat. Denn sie will die Simulation weiter entwickeln. Tris weiß genau was sie zu tun hat und so begibt sie sich in die Hände der Feinde, auch wenn sie sich damit gegen ihre Freunde stellen muss.

Tris hätte ich in diesem Teil gerne mehr als einmal richtig durch geschüttelt. Sie leidet darunter das sie Will erschossen hat, kann seitdem keine Waffe mehr in die Hand nehmen und sie spricht einfach nicht darüber. Tobias merkt dass mit ihr etwas nicht stimmt, aber sie sagt ihm einfach nicht die Wahrheit. Das hat mich total gestört, die Kluft der beiden wird im Laufe der Zeit immer größer, was aber nicht nur an Tris liegt.
Tris geht in diesem Band ständig gefährliche Dinge ein, ihr Leben ist ihr egal geworden. Sehr zum Leidwesen von Tobias. Sie bringt sich ständig in Gefahren.
Mir persönlich macht sie zu viele Alleingänge ohne mit jemand zu reden, manchmal ist ihr Handeln einfach zu unüberlegt.

Tobias mag ich recht gerne, auch wenn ich der Meinung bin das er selber Tris gegenüber auch offener sein könnte. Er verschweigt ihr auch einiges und man gerät ins Grübeln woran man bei ihm eigentlich ist. Trotzdem würde er alles tun um Tris zu beschützen und ihr zu helfen.

In diesem Band treffen wir einige neue Charaktere, aber natürlich tauchen auch etliche Charaktere aus dem ersten Band wieder auf.
Und ehrlich gesagt weiß man als Leser nie genau, wem man trauen kann und wem eigentlich nicht. Es ist wirklich schwer hinter die Fassaden der Charaktere zu schauen und ich als Leser war so gut wie jedem gegenüber Misstrauisch. Denn man weiß nie wer auf welcher Seite spielt oder das Lager wechselt. Und gerade auf diesen Hinblick, gab es einige überraschende Wendungen im Laufe des Buches, mit denen ich als Leser einfach nicht gerechnet hätte. Und gerade solche Entwicklungen halten die Spannung hoch.

Ich mag den Schreibstil der Autorin richtig gern, sie nimmt mich richtig mit in ihre Welt und ich kann richtig mit Tris mit fiebern, auch wenn ich sie nicht immer verstanden habe. Die Autorin versteht es die Spannung aufzubauen und konstant durchs ganze Buch zu transportieren.

Fazit:
Ich mag die Spannung im Buch und die Geschichte. Auch wenn ich Tris ab und zu gern geschüttelt hätte, hab ich doch mit ihr gefiebert. Deswegen vergebe ich für diesen Band 4 Sterne.

Spannende Fortsetzung

Von: Fragmentage Datum : 24.01.2016

fragmentage.blogspot.com

Ich sag' es gleich: "Tödliche Wahrheit" ist eine würdige Fortsetzung zu "Die Bestimmung". Die Handlung steigt genau dort ein, wo "Die Bestimmung" endet: Tris, Four, Caleb, Marcus und Peter sind auf dem Weg in die "Sicherheit" des Amite-Hauptquartiers. Tatsächlich ist Amite sofort bereit, sie aufzunehmen und auch allen anderen Altruan-Flüchtlingen Unterschlupf zu gewähren. Doch Tris und Four erkennen bald, dass die warmherzige Freundlichkeit nicht ganz echt ist, und finden sich viel zu schnell auf einer gefährlichen Mission wieder.

Im Laufe der Handlung wird immer deutlicher, dass nicht alles so ist, wie es scheint, und es gilt, eine geheime Wahrheit aufzudecken, bevor alle Dokumente darüber zerstört werden. Tris gerät in Konflikt zwischen ihrer Loyalität zu Four und ihrer Überzeugung für diese Wahrheit zu kämpfen und muss schmerzliche Entscheidungen treffen.

Ich mag Veronica Roths Schreibe. Wie schon beim Vorgängerband schafft sie es auch hier, ihre Leser zu fesseln. Bei allem Hinauszögern meinerseits erwischte mich der Cliffhanger eiskalt und viel zu früh. Nach "Die Bestimmung" war ich etwas nervös, wie Roth die Beziehungsgeschichte zwischen Tris und Four weiter entwickeln würde. Dreiecksbeziehungen sind inzwischen so abgelutscht, dass ich nur auf etwas mehr Kreativität in dieser Hinsicht hoffen konnte. Da ich nicht zu viel verraten möchte nur so viel: Ich stand beim Lesen konstant unter Strom und war ab und an sogar richtig ärgerlich. Am Ende hatte Roth mich dann aber trotzdem wieder soweit, dass ich sofort weiterlesen wollte.

Packende Fortsetzung

Von: Erika on Tour Datum : 06.09.2015

https://www.youtube.com/user/Heanewarrior

Der Simulationsangriff hat das Misstrauen zwischen den Fraktionen geschürt. Tris und Four kommen mit einigen überlebenden Altruan, unter ihnen auch Fours’ Vater, bei den Amite unter, aber auch dort sind sie nicht lange sicher. Die Fraktion der Ferrox spaltet sich in Ken-Günstlinge und solche, die den Simulationsangriff verurteilen und gegen die Methoden der Ken vorgehen wollen.

Während die Ken unermüdlich daran arbeiten, die anderen Fraktionen von ihrem Vorhaben zu überzeugen, wenn notwendig auch mit Gewalt, bildet sich eine Gegenbewegung im Untergrund mit den Fraktionslosen.

Tris gerät bald zwischen die Fronten, als Unbestimmte fühlt sie sich mehreren Fraktionen zugehörig und schließlich muss sie eine folgenschwere Entscheidung treffen.

Mit „Tödliche Wahrheit“ liegt nun die Fortsetzung der dystopischen Reihe rund um Tris und Four vor. Die Anforderungen an den Folgeband waren nach dem rasanten und spannendem ersten Teil denkbar hoch.

Erfreulich stellte sich heraus, dass Veronica Roth sich und ihren Charakteren treu geblieben ist und diese auch weiterhin nicht schont und mitten ins „Gewehrfeuer“schickt.

Tris ist ein starker Frauencharakter, der gerade durch die dargestellten, konsequent beschriebenen Schwächen authentisch und liebenswert wirkt. Die Welt an die sie 17 Jahre ihres Lebens glauben durfte, zerfällt wie Staub in ihren Händen und trotz allem hält sie den Kopf hoch und ist bestrebt ihre Umwelt mit zu gestalten und dafür auch Opfer zu bringen.

Weniger gefällt ihr Vorgehen und ihre Kompromisslosigkeit in manchen Belangen Four, dessen Liebe für Tris umfassend ausfällt und der sie beschützen und behüten möchte. Auch sein Charakter ist gut ausgearbeitet und auch er wirkt rund und glaubwürdig.

Die Welt in der sich die beiden befinden ist düster und wird im Verlauf der Geschichte immer unheilvoller. Dabei spannt die Autorin den Spannungsbogen geschickt von Anfang bis Ende, sodass bei „Tödliche Wahrheit“ niemals der Gedanke aufkommt, es sei nur ein Überbrückungsbuch, was bei manch anderen Reihen schon passieren kann.

Packende, dystopische Unterhaltung ist bei diesem Buch auf jeden Fall garantiert.

Nahtloser Übergang zum Vorgänger.

Von: Schattenkämpferin Datum : 05.09.2015

www.schattenwege.net

Die flüchtigen, nicht manipulierten Ferox haben es zum Unterschlupf der Amite geschafft und vor allem Tris hat mächtig mit den Erfahrungen und Entdeckungen der letzten Tage zu kämpfen. Trotz aller Verluste hört sie nicht auf, an das Gute zu glauben und all ihre Kraft dafür aufzuwenden und für ihre Ziele zu kämpfen. Sie ist stark angespannt und immer wieder kommt es zu Reibereien zwischen ihr und Tobias, der ihr Vertrauen in Frage stellt. Mit zahlreichen Kopf-Problemen ausgerüstet muss Tris sich also weiterhin durch die umkämpfte Welt schlagen, die längst nicht mehr in den geregelten Bahnen verläuft, die seinerzeit Hintergrund der Aufteilung der Fraktionen waren. Zusätzlich zu den bereits bekannten Problemen deckt die junge Wahl-Ferox im Laufe der Zeit noch weitere unerwartete, nicht immer angenehme Geheimnisse auf, die unter anderem auch ihre eigenen Eltern betreffen. Vor allem ein Geheimnis ihre Mutter betreffend ändert alles, und Tris muss sich darüber klar werden, was im Leben wirklich wichtig ist – auch wenn das bedeutet, sich gegen den Menschen zu stellen, der ihr am meisten am Herzen liegt. Doch die Aufgabe, die ihre Eltern in der Gesellschaft wirklich inne hatten, ist zu wertvoll, als dass sie durch ihren Tod unvollendet bleiben kann. Auch wenn es für Tris bedeutet, sich selbst ein Stück weit aufzugeben, steht schnell fest, dass sie das Vermächtnis ihrer Eltern fortführen muss – um jeden Preis und gegen jede Regel.

"Tödliche Wahrheit" schließt nahtlos an seinen Vorgänger an, hält sich jedoch nicht lange mit irgendwelchen Rückblenden auf – umgehend wird der Leser zurück ins Geschehen geworfen, was zumindest anfangs eventuell ein paar Schwierigkeiten bereitet – denn die lange Wartezeit und unzählige zwischengelesene Bücher haben die Erinnerung doch ein wenig getrübt. Trotzdem ist es ganz angenehm, sich beim Lesen wieder in die Geschichte zurückfinden zu müssen und nicht alles auf einem Silbertablett geliefert zu bekommen, denn gerade dadurch kann das erste, eher langwierige Drittel zumindest ein wenig Spannung erhalten. Manche Charaktere müssen erst wieder zugeordnet werden, wobei natürlich die Hauptrollen von Tris und Four/Tobias recht schnell wieder beim Leser angekommen sind. Da Veronica Roth auch im zweiten Band ihren leseleichten Schreibstil beibehalten hat und aus der Perspektive ihrer Protagonistin schreibt, fällt es auch hier wieder leicht, sich in Tris hineinzuversetzen – auch wenn man ihre Gedanken nicht immer nachvollziehen kann und so manches Mal sogar ein wenig genervt von ihrer Art ist. Besonders anstrengend sind die ständigen Dispute zwischen ihr und Four, die beim Leser vor allem die Frage auslösen, warum sie trotz dieser nicht unbedingt nebensächlichen Meinungsverschiedenheiten noch immer aneinander festhalten. Oftmals geht es sogar um grundlegend verschiedene Ansichten und keiner der beiden möchte in irgendeiner Weise nachgeben. Zwar übt auch diese nicht einfache Liebesgeschichte einen gewissen Reiz aus und macht "Tödliche Wahrheit" zu etwas Besonderem, trotzdem ist es an mancher Stelle doch etwas zu viel und entlockt dem Leser ein genervtes Aufstöhnen.

Was den zweiten Band der Trilogie noch stark vom Auftakt abgrenzt, sind zahlreiche Kampfszenen, die hier detailreich und ausdauernd beschrieben werden. Auch in "Die Bestimmung" wurde bereits viel gekämpft, doch jetzt scheint die Autorin Gefallen an solchen Szenen gefunden zu haben, denn sie machen einen Großteil des Buches aus. Ein anderer enormer Teil sind langwierige Gespräche rund um die Kriegsführung, die gerne mal zum Überblättern einladen, sich letztendlich aber durch Kleinigkeiten als wichtig herausstellen, um Hintergründe besser nachvollziehen zu können. Dazu kommen so manche überraschende Wendung sowie das eine oder andere streng gehütete Geheimnis, das nicht nur die Charaktere, sondern auch den Leser daran zweifeln lässt, ob er auf der richtigen Seite steht bzw. seine Sympathien den richtigen Charakteren zugute kommen lässt. Und obwohl sich insgesamt alles ein wenig hinzieht, ist man trotzdem gefangen und kann sich nicht vom Buch losreißen, was sich gerade im letzten Drittel bezahlt macht, denn hier überschlagen sich wieder einmal die Dinge und Veronica Roth lässt es sich auch dieses Mal nicht nehmen, den Leser mit einem Cliffhanger in eine erneute Wartezeit zu entlassen.

Alles in allem kann "Tödliche Wahrheit" ebenfalls überzeugen, auch wenn viele Punkte nicht unbedingt den Erwartungen entsprechen. "Die Bestimmung" hat eine enorm hohe Messlatte gelegt, an die nur schwer heranzukommen war. Mit dem Nachfolger ist Veronika Roth nicht ganz der Erfolgswurf gelungen, doch auch dieser band kann sich durchaus sehen lassen. Wie lange nun auf den abschließenden Band der Trilogie gewartet werden muss und mit welchen Überraschungen die Autorin dann noch auffahren will, um den Leser ein drittes Mal in den Bann zu ziehen, bleibt fraglich. Man kann nur hoffen, dass sie sich dieses Mal ein bisschen mit dem Schreiben beeilt und man bald erfahren darf, wie es mit Tris und Four weitergeht.

Fazit:

Mit enormer Ungeduld und ziemlich hohen Erwartungen wurde der Veröffentlichung des zweiten Bandes von "Die Bestimmung" entgegen geblickt. Und der Leser wird nicht enttäuscht: "Tödliche Wahrheit" kann ohne Probleme nahtlos an seinen Vorgänger anschließen und trotz einiger Abstriche fast ebenso überzeugen. Veronica Roth liefert eine großartige Fortsetzung mit überraschenden Wendungen und authentischen Charakteren, Spannung auf allen Ebenen und einem atemberaubenden Cliffhanger, der erneut Ungeduld schürt. Ein klares Lesemuss!

Wertung: 4 von 5 Schwertpaaren

Handlung: 3.5 / 5
Charaktere: 4.5 / 5
Lesespaß: 4 / 5
Preis/Leistung: 4 / 5

Ich bin gleichzeitig enttäuscht und begeistert

Von: Sabrina Cremer Datum : 17.02.2015

bookwives.de

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir richtig schwer. Dabei knüpft sie direkt ans Ende von Band 1 an – und den habe ich vor nicht allzu langer Zeit gelesen. Ich hatte Probleme mit den ganzen Personen und wusste erst nicht mehr so recht, wer wer ist und wozu gehört. Ebenso das Hin- und Herspringen zwischen den einzelnen Fraktionen machte mir zu schaffen. Zu meiner Verwirrung kam dann noch Frustration. Das Gelesene konnte ich mir einfach nicht merken und es ging scheinbar völlig an mir vorbei.
Aber. aufgeben kam für mich nicht in Frage. Und das war auch gut so! Nach und nach fand ich besser in das Geschehen und freundete mich mit dem Geschriebenen an.

Tris erfährt eine interessante Entwicklung. Der ein oder andere Charakterzug deutete sich schon im ersten Teil an – doch steigerte sich die Ausprägung viel mehr. Dazu zählt, dass sie überhaupt nicht an ihrem Leben zu hängen scheint – und das unterscheidet sie von Protagonisten in anderen Geschichten, die alles tun würden, um ihr Überleben zu sichern. Doch nicht so Tris. Ihr Verlangen, wieder bei ihren Eltern zu sein, nahm stellenweise überhand und hat mich des öfteren doch erstaunt und ins Grübeln gebracht.
Als Unbestimmte ist sie sich selber nicht sicher, ob die Entscheidung, den Ferox beizutreten, die richtige war. Doch mit Fortschreiten der Geschichte besinnt sie sich immer mehr ihrer Wurzeln – und möchte auch wieder Beatrice genannt werden. Ihre Beziehung zu Four ist weiterhin das Gegenteil von unkompliziert und harmonisch.

“Seine Hände zittern .Ich will etwas Nettes sagen. Ich werde schon nicht sterben – aber davon bin ich ja selbst nicht überzeugt. die Welt, in der wir leben, ist gefährlich, und ich hänge nicht so sehr am Leben, dass ich alles tun würde, um es zu behalten.” (Seite 280)

Four, Tobias, ist mir in diesem Teil etwas entglitten. Im ersten Band hätte ich noch alles für ihn getan. Doch hier hätte ich mir ab und zu anderes Handeln von ihm gewünscht. Zum Ende des Buches hin hatte ich ihn aber wieder lieb gewonnen. Doch mit einer Aktion drohte er das zu zerstören. Hach, was macht er wohl im Abschlussteil…?

Die anderen Personen haben mich, wie oben geschrieben, zu Anfang total verwirrt und ich konnte sie überhaupt nicht mehr Gut und Böse zuordnen. Caleb – ok, den konnte ich mir noch merken -, Peter, Tori, Christina, Marcus… Es hat eine Zeit gedauert, mich zu sortieren. Doch auch das wurde besser.
Ebenso der Plot. Ab ca. der Mitte hatte Veronica Roth mich wieder in ihren Bann gezogen. Die Geschichte brachte mir wieder Spannung und auch einige Wendungen, die ich so definitiv nicht erwartet hatte.
Der Zerfall der Fraktionen und des ganzen Systems, das diese mehr oder weniger zusammenhält, ist super beschrieben. Die düstere Stimmung, die zu diesem Genre dazugehört, kam gut bei mir an.
Und das Ende? Das fand ich ganz schön fies. Ich bin sehr froh, dass ich nur einen Monat auf die Auflösung warten muss! Auch wenn ich vor einiger Zeit diesen allerübelsten Spoiler zu Band 3 gelesen habe, der mir eigentlich alles versaut (ja, Vorsicht bei Rezis beim großen A) hat. Doch meine Neugier überwiegt und ich möchte unbedingt wissen, wie die Autorin diese Welt, die kurz vorm Zusammenbruch steht, weiterschreibt.

“Ich beschließe, das T-Shirt zu behalten, damit es mich daran erinnert, wieso ich mich für die Ferox entschieden habe. Nicht weil sie perfekt sind, sondern weil sie so voller Leben sind. Weil sie frei sind.” (Seite 274)

Der erste Teil konnte mich mehr als begeistern. Bei diesem Band fuhren meine Gefühle mit mir Achterbahn. Entsprechend bin ich einerseits etwas enttäuscht, andererseits aber auch begeistert. Natürlich ist dieses Buch ein Muss, wenn der erste Teil einen überzeugen konnte. Allen, die noch schwanken, ob sie diese Reihe lesen wollen, kann ich nur sagen: JAAAA! Unbedingt! Auch wenn viele Stimmen Parallelen zu anderen Reihen sehen: die Autorin hat hier eine interessante Welt mit einer tollen Protagonistin geschaffen, der man definitiv seine Lesezeit schenken sollte.

Eine würdige Fortsetzung.

Von: Kate Rupp Datum : 17.02.2015

www.katesleselounge.de

Tris, Tobias und die restlichen Überlebenden haben Zuflucht bei den Amite gefunden. Jedoch wird nichts mehr so sein wie zuvor. Tris bekommt die Bilder nie wieder aus dem Kopf. Zu viel hat sie verloren - ihre Fraktion, Will, ihre Eltern. Insbesondere für Wills Tod verantwortlich zu sein, diejenige zu sein, die den Auslöser gedrückt hat, kann sie nicht ertragen.

Von Trauer und Schuldgefühlen zerfressen stürzt sie sich in jede waghalsige Aktion um die Ken und die abtrünnigen Ferox aufzuhalten und setzt dabei leichtfertig ihr Leben aufs Spiel. Dass sie dabei ist denjenigen zu verlieren, der ihr als Einziger noch geblieben ist, merkt sie nicht - bis es fast zu spät ist.

"Die Bestimmung" war für mich damals ein totales Überraschungungsbuch. Als ich es angefangen hatte zu lesen, hatte ich nicht allzu viel erwartet und dann hatte ich solch eine Perle in der Hand, die mich von der ersten bis zur letzten Seite einfach komplett umgehauen hat. "Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit" ist ein würdiger Nachfolger, der mir wiedermal atemlose und mehr als spannende Lesestunden beschert hat.

Die Geschichte geht nahtlos weiter und obwohl ich den ersten Teil schon vor einigen Monaten gelesen habe, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Ich war augenblicklich wieder drin und habe Seite um Seite vor Spannung die Luft aufgehalten. Selten musste ich mich so zusammen reißen nicht bis zum Schluss vor zublättern um zu erfahren, wie es ausgehen wird, weil es einfach so spannend war und ich nicht im geringsten sagen konnte, wie es weiter gehen könnte.

Und was habe ich mit Tris mitgefiebert! Ich konnte ihre innere Zerrissenheit voll und ganz verstehen und mitfühlen. Ich wollte sie ständig in den Arm und nehmen und ihr sagen, dass alles wieder gut wird. Sie ist keine typische Sympathieträgerin, sie hat mehr Ecken und Kanten als alles andere. Aber genau dies macht sie für mich so sympathisch. Was habe ich gebetet, dass sie und Tobias es schaffen. Dass sie alle Hindernisse aus dem Weg räumen, weil sie es einfach verdienen zusammen sein.

Auch hat die Autorin es geschafft mich nochmals mit diesem unglaublichen Verlauf der Geschichte zu überraschen. Es gab einige Wendungen, die bei mir pures Erstaunen ausgelöst haben. Veronica Roth hat eine Welt erschaffen, die eine unheimliche Faszination auf mich ausübt. Sie schafft es alles so zu verpacken, dass man sich der Geschichte einfach nicht entziehen kann und es auch gar nicht möchte.

Und dieses Ende! Am liebsten hätte ich das Buch durch geschüttelt, damit noch ein paar Seiten zum Vorschein kommen. Es war wie ein Schlag, der kurz die Zeit stehen lässt um dann mit voller Wucht wieder zuzuschlagen. Bei diesem Ende kann man gar nicht anders, als die Fortsetzung zu lesen. Ich lechze schon jetzt danach und kann es kaum erwarten ein weiteres Meisterstück der Autorin zu lesen.

Fazit:
Eine mehr als spannende Fortsetzung, die bei mir mehrmals Herzstillstand und Atemnot ausgelöst hat. Veronica Roth hat mich wiedermal begeistert und ich erwarte den letzten Teil mit Vorfreude und leichten Wehmut. Die Autorin wird uns mit Sicherheit wieder aus den Socken hauen.