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Leserstimmen (40)

Patrick Ness, Siobhan Dowd: Sieben Minuten nach Mitternacht

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-13507-2

Erschienen:  02.12.2013
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Sieben Minuten nach Mitternacht ∣ Hörbuchrezension

Von: Booksinside Datum : 12.08.2018

https://booksinside-de.blogspot.de/

Meine Meinung
„Sieben Minuten nach Mitternacht“ war für mich eine unglaublich emotionale Geschichte, die mich mitgerissen und stark bewegt hat.
Die Handlung des Buches ist kreativ und mit viel Fantasie ausgestattet. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte mit sehr vielen Bildern erzählt wurde, die Conors inneren Konflikt verdeutlicht haben. So wurde die Handlung auf eine sehr gefühlvolle Ebene angehoben, die mich direkt in ihren Bann gezogen hat. Der Verlauf des Buches war nicht vorhersehbar und ging oft in eine andere Richtung als von mir zuerst gedacht. So habe ich auch im Nachhinein über viele Aspekte noch einmal nachdenken müssen.
Die Sprecherin Maria Furtwängler hat das Hörbuch mit ihrer warmen und angenehmen Stimme sehr gut vertont. Zu Beginn hatte ich zwar das Gefühl, dass eine männliche Stimme besser für die Geschichte geeignet wäre. Dies hat sich allerdings schnell gelegt, denn die Sprecherin hat es gut verstanden an den wichtigen Passagen den richtigen Ton zu treffen.
Der Schreibstil von Patrik Ness war sehr schlicht und einfach gehalten. Es wurden kurze Sätze mit einer klaren Aussage verwendet. Da das Buch aus Conors Sicht erzählt wird, wurde auch oft eine kindliche Wortwahl verwendet. Dieses Detail hat mir gut gefallen, da ich so die Geschichte auf Conors Augenhöhe mitverfolgen könnte.
In der Handlung tauchen gerade mal eine Handvoll Charaktere auf, die zu Beginn des Buches recht stereotypisch wirken. Durch viele kleinere Wendungen innerhalb der Geschichte, erkennt man allerdings, wie viel mehr hinter den einzelnen Figuren steckt.
Insgesamt kann ich nur betonen wie unglaublich ergreifend „Sieben Minuten nach Mitternacht“ für mich war. Das Buch ist definitiv empfehlenswert aber man sollte wissen, dass man sich hier auf eine traurige Geschichte einlässt, die für den ein oder anderen vielleicht schwerer zu verdauen ist. Wenn man allerdings mit diesem Wissen an die Geschichte geht, erwartet einen ein sehr emotionales Lese- bzw. Hörerlebnis, welches auch noch lange nachwirkt.

Ein absolutes Herzensbuch

Von: eves-bookish-wonderland Datum : 08.08.2018

https://eves-bookish-wonderland.blogspot.de/

Wir begleiten in dieser Geschichte Conor, der Nachts wach wird und hört, dass er gerufen wird. Er stellt fest, dass ein Monster in seinem Garten steht und mit ihm spricht. Conor denkt, dass es wieder einer seiner Albträume ist, die ihn plagen und er spricht mit dem Monster. In den nächsten Nächten bekommt Conor regelmäßig Besuch von dem Monster und erlebt einiges mit ihm. Tagsüber geht Conor in die Schule, wo er sich alles andere als wohl fühlt und auch bei ihm Zuhause ist derzeit alles sehr schwer.
Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen, denn ich finde einfach, dass man das Buch einfach lesen sollte ohne zu viel zu wissen.
Das Buch ist aus der Sicht von Conor geschrieben und wir erleben mit ihm seinen Alltag. Über seine wahren Gefühle und Gedanken erfahren wir aber an sich eher weniger, was auch seinen Grund hat, denn die möchte der Junge sich selbst nicht eingestehen und versucht sie vor sich und allen anderen zu verbergen.
Optisch gibt das Werk sehr viel her, da es einfach wunderschöne Illustrationen hat, die die Geschichte und vor allem die Gefühle untermauern. Für mich waren die Illustrationen immer ein absolutes Highlight, denn sie sind wirklich so schön und irgendwie auch düster und absolut passend.
Mir ist Conor so wahnsinnig ans Herz gewachsen, ich hätte ihn am liebsten ganz doll geknuddelt und auch das Monster war ein sehr besonderer und toller Charakter.
Das Buch behandelt das Thema Verlust und Trauer und die Ängste der Betroffenen bzw. des Kindes, dass dabei ist seine Mutter zu verlieren. Es zeigt einfach auf eine sehr besondere Weise, wie es dem Jungen geht und womit er in dieser Situation zu kämpfen hat.

Fazit:

Eine unglaublich besondere Geschichte, die von einem kleinen Jungen erzählt, der vor der schlimmsten Situation Angst hat, nämlich seine Mutter sterben zu sehen. Das Buch erzählt von der Bindung zwischen Mutter und Sohn und vor allem von Hoffnung und Schmerz.
Durch die wundervolle Gestaltung und die fantastischen Elemente ist dieses Buch ein absolutes Highlight. Es ist düster und gleichzeitig schön und einfach sehr emotional. Ich habe schon viele Bücher mit ähnlicher Thematik gelesen, aber Patrick Ness hat mich auf eine ganz eigene Weise enorm berührt und auch jetzt, Wochen nachdem ich das Buch beendet habe, denke ich noch oft an die Geschichte. Es hat mir das Herz wirklich gebrochen und doch liebe ich es wirklich sehr.
Für mich ein absolutes Herzensbuch, dass ich wirklich jedem empfehlen kann, egal ob jünger oder älter. Meiner Meinung nach sollte man das Buch definitiv gelesen haben.
5 von 5 Sterne

Dieses Buch bricht einem das Herz

Von: Madita Datum : 24.07.2018

https://lucciola-test.blogspot.com

Conor liegt nach einem Albtraum nachts wach und entdeckt etwas, was sein ganzes Leben verändern wird: ein Monster, halb Baum, halb Mensch, steht in seinem Garten und spricht mit ihm. Es will ihm drei Geschichten erzählen und möchte als Gegenzug eine Geschichte von Conor. Und so besucht ihn nachts das Monster, während er tagsüber mit der grausamen Wahrheit konfrontiert wird, dass seine Mutter krebskrank ist und es ihr immer schlechter geht. Das Monster - alt und weise und längst nicht so gruselig, wie Conor befürchtet hatte - will ihm helfen, doch noch ist nicht klar, auf welche Weise diese Hilfe zum Ausdruck kommen wird...

Die gesamte Geschichte wird aus Sicht des Jungen Conors erzählt, auch wenn es hauptsächlich um alles Drumherum geht und weniger um seine echten Gefühle und Gedanken. Diese versucht er gekonnt vor allen zu verstecken - selbst vor dem Monster in seinem Garten. Dieser Umstand hält den Spannungsbogen aufrecht, sodass man bis zum Schluss nicht ganz sicher ist, was noch auf einen zukommt.


Dieses Buch lebt von all den fantastischen Metaphern, die den tieferen Sinn des Ganzen aufzeigen. Das Monster entspricht den unterdrückten Gefühlen, die Conor immer dann heimsuchen, wenn er sie am wenigsten gebrauchen kann. Das zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie hilflos Conor sich fühlt, welche Angst er hat und wie sehr er trauert. Das sehr schwierige Thema wird sensibel und für Kinder angemessen angegangen, insbesondere dadurch, dass die Gefühlsebene auf eine ganz besondere Art beschrieben wird, die Groß und Klein gleichermaßen anspricht und erreicht. Man kann sich sehr gut in Conor hineinversetzen, kann mit ihm mitfühlen und versteht, was in ihm vorgeht. Gleichzeitig wird aber nur wenig von Conors Gefühlwelt erzählt, sodass das Ende dennoch Überraschungen birgt.

Eine Geschichte, die von Hoffnung erzählt. Von der Liebe zwischen Mutter und Kind. Und von der Verzweiflung und der Trauer eines Kindes, das dabei ist, seine Mutter - den wichtigen Mensch in seinem Leben - zu verlieren. Auf eine zutiefst berührende und emotionale und dabei auch sehr fantasievolle und fantastische Weise beschreibt das Buch die Auseinandersetzung mit Trauer und Verlust. Taschentücher sollten unbedingt bereit gelegt werden!

Fazit

Die Geschichte um Conor und seine krebskranke Mutter erzählt von Hoffnung und Verzweiflung, von Liebe und den psychischen Abgründen eines trauernden und verzweifelten Kindes auf eine emotionale und zutiefst berührende Weise. Ein Buch, das einen mit gebrochenem Herzen zurück lässt.

Mein Fazit zu "7 Minuten nach Mitternacht"

Von: Calipa aus Berlin Datum : 17.02.2018

www.calipa.de

Traurig und zwar verdammt Traurig habe ich dieses Buch tief in mein Herz geschlossen. Mit ihm das Baumwesen und Conor. Ich habe Conors Welt gesehen was mir auch anhand der Illustrationen möglich war.

Und auch seine Gefühlswelt wurde hier offenbart. Schnell hat man die Phasen der Trauer erkannt und natürlich stieg das Mitleid beziehungsweise das Mitgefühl auf ein Maximum.

Für seine 13 Jahre ist Conor verdammt selbstständig und mutig, weiß sich in manchen Situationen gut zu behaupten. Eigentlich wäre bei dem Ende wieder ein Kritikpunkt von mir das es eben endet, wie es endet. Dadurch das dieses Ende aber so anders und so verdammt emotional war, könnte ich nicht sagen wie ich es mir „anders“ gewünscht hätte.

Sehr Emotional

Von: Shondra Datum : 28.01.2018

shondrasblogwelt.com

!Vorsicht Spoiler!
Conner lebt mit seiner krebskranken Mutter alleine, sein Vater lebt in Amerika bei seiner neuen Familie. Er übernimmt für sich und seine Mutter die Verantwortung, und versucht seiner Mutter alles abzunehmen. Als seine Großmutter sich ankündigt um die beiden zu unterstützen und ihn zu sich zu nehmen während seine Mutter behandelt wird, reagiert er wirsch. Conner und seine Mutter sind überzeugt das die Ärzte sie heilen können und klammern sich an diese Hoffnung.

Seit seine Mutter erkrankt ist hat Conner es nicht leicht, war er immer ein guter Schüler, meiden ihn jetzt die meisten. Sehen ihn gar nicht mehr, oder behandeln ihn wie ein rohes Ei. Doch einer seiner Mitschüler hat es auf ihn abgesehen und drangsaliert ihn immer wieder. Und noch dazu hat er Nachts immer wieder den selben Albtraum der ihn nicht loszulassen scheint.

Eines Nachts genau sieben Minuten nach Mitternacht kommt der große Baum auf das Haus zu und ruft nach Conner, zunächst hat er Angst und denkt am nächsten Morgen er hätte nur geträumt. Er versucht die Eibe einige Zeit zu ignorieren, doch als diese ihm droht fängt er an zuzuhören.

Die Eibe erzählt ihm vier Geschichten die ihm oft ungerecht erscheinen. Diese sollen Conner helfen mit der Krankheit seiner Mutter und dem bevorstehenden Verlust fertig zu werden.

Es ist eine sehr emotionale Geschichte die einem das ein oder andere Tränchen entlockt.



Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt!

Eine gewaltige und tief berührende Geschichte über Tod, Trauer, Verlust und Ängste

Von: readingfaraway Datum : 23.12.2017

https://readingfaraway.wordpress.com

Inhalt

Der 13jährige Conor O'Malley lebt alleine mit seiner krebskranken Mutter. Eines Nachts wird er um 00:07 von einer Stimme, die seinen Namen ruft, aus einem ihm wohlbekannten Albtraum, geweckt. Er macht sich auf die Suche nach dem Besitzer der Stimme und trifft auf ein Monster in Form der Eibe, die in dem Garten seiner Mutter steht. Das Monster verspricht ihm, dass es ihm drei Geschichten erzählen wird, bevor Conor ihm eine vierte, seine Geschichte, erzählen wird. 

Meine Meinung

"Geh weg", flüsterte Conor in die Dunkelheit seines Zimmers hinein, um den Albtraum zurückzudrängen und nicht zuzulassen, dass er ihm in die Wirklichkeit folgte." (S.14)

Das Erste, was mir gleich zu Beginn des Buches aufgefallen ist, ist, dass es extrem atmosphärisch geschrieben ist. Jeder Satz, jeder Abschnitt, jedes Kapitel ist wie durchtränkt von Conors Gefühlen: von der Angst, seine Mutter zu verlieren; der Wut, die Conor angesichts seiner eigenen Hilflosigkeit verspürt; von der Einsamkeit, die Conor empfindet, seit seine Mitschüler von der Erkrankung seiner Mutter erfahren haben. 

Diese düstere, bleischwere Atmosphäre dieses Buches, die wunderbar untermalt wird von den in Schwarz, Weiß und Grautönen gehaltenen Illustrationen von Jim Kay, führt dazu, dass ich dieses Buch mit einer gewissen Beklemmung gelesen habe. Es war mir von Anfang an klar, wie dieses Buch enden würde und vor allem, dass es mich zu Tränen rühren würde. Aber ich habe nicht damit gerechnet, wie sehr es mich aus der Bahn werfen würde, wie intensiv ich Conors Emotionen nachempfinden würde, und wie stark beeindruckt es mich zurücklassen würde. Patrick Ness gelingt es, diese Gefühlsachterbahn, die jemand durchlebt, wenn ein geliebter Mensch an Krebs oder einer anderen tödlichen Erkrankung leidet, so authentisch, so intensiv und so berührend darzustellen, dass es mich als Leser regelrecht umgeworfen hat. Doch er stellt nicht nur die verschiedenen Emotionen dar, die Conor empfindet, sondern auch, welche Auswirkungen dieser starke Einschnitt in sein Leben auf sein Umfeld bzw auf die Beziehungen zu seiner Familie, seinen Freunden, seinen Mitschülern und Lehrern hat.

"(...) und bevor der Tag halb herum war, schien es, als hätte sich eine Zone um ihn gebildet, ein Niemansland mit Conor in der Mitte, umgeben von Landminen, auf die keiner treten wollte. Mit einem Schlag hörten Mitschüler, die er für seine Freunde gehalten hatte, auf zu reden, wenn er dazukam (...). Er merkte, wie sie flüsterten, wenn er über die Flure ging oder beim Mittagessen saß. Selbst die Lehrer bekamen einen anderen Gesichtsausdruck, wenn er sich im Unterricht meldete." (S.80)

Und dann ist da auch noch das Monster, das Conor nun immer öfter begegnet, und bei dem ich mich zunächst wie Conor selbst gefragt habe, was es mit seinen Geschichten denn nun eigentlich auf sich hat. Dabei stellt sich heraus, dass das Monster voller Weisheit steckt und für Conor noch eine entscheidende Rolle spielen wird. 

"Geschichten sind das Gefährlichste von der Welt, knurrte das Monster. Geschichten jagen, beißen und verfolgen dich." (S.47)

"Du schreibst die Geschichte deines Lebens nicht mit Worten, sagte das Monster. Du schreibst sie mit Taten. Es ist nicht wichtig, was du denkst. Wichtig ist nur, was du tust." (S.204)
Das Monster sorgt dafür, dass Conor sich mit seinem schlimmsten Albtraum, mit seinen geheimsten Gefühlen auseinandersetzt und es somit schafft, sich nicht selbst zu verlieren. Die letzten vierzig Seiten des Buches haben den Damm in mir zum Brechen gebracht und ich habe sie unter fließenden Tränen gelesen. Als ich das Buch beendet hatte, musste ich mir direkt ein neues schnappen um dieser tiefen Traurigkeit, die mich erfasst hatte, zu entkommen.

Ich bin mir sicher, dass dieses Buch noch lange in mir nachhallen wird und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. Wichtig ist, dass von diesem Buch eine gewaltige Triggergefahr besteht für alle, die grade den Verlust oder die unheilbare Erkrankung eines geliebten Menschen verarbeiten müssen. Dieses Buch ist überwältigend und so unfassbar traurig und gleichzeitig unglaublich schön und ermutigend, ich gebe ihm volle fünf Sterne.

Ein bewegendes, emotionales Buch über Trauer, deren Bewältigung, über Krankheit und das Loslassen

Von: Nicci Trallafitti Datum : 14.11.2017

trallafittibooks.com/

Zu Beginn möchte ich die optische Aufmachung des Buches loben. Nicht nur das Filmcover gefällt mir richtig gut, sondern auch die Illustrationen von Jim Kay innerhalb des Buches, ebenfalls die Fotos vom Film-Set. Schön finde ich die Vorbemerkungen des Autors, in dem er über den Prozess der Geschichte berichtet, denn er hat Siobhan Dowds Idee der Geschichte vollendet. Sie hatte die Ideen, den Anfang und die Figuren, jedoch fehlte ihr es an Zeit, denn sie starb 2007 an Krebs.

Die Geschichte handelt von einem Jungen, der an schlimmen Albträumen leidet und jede Nacht einem Monster begegnet. Später kommt die Wahrheit hinter seinem Traum heraus, wobei das Monster den Jungen begleitet. Es geht grundlegend um den Trauerprozess in Bezug auf die Krankheit eines Familienmitglieds und das Loslassen dieser Person. Die Umsetzung fand ich wahnsinnig gelungen. Der angenehme Schreibstil, der Emotionen hervorragend projizierte wurde durch faszinierende Illustrationen unterstützt. Das Ende war sehr traurig, aber passend, und hinterließ dennoch ein gutes und erleichtertes Gefühl in mir.

Überwältigend fand ich die beschriebenen emotionalen Ausbrüche des Jungen und die Reaktion der Großmutter, die ich so nicht erwartet hätte. Seine Anspannung übertrug sich auf mich, ebenso die befreiende Wirkung mancher Handlungen. Richtig beeindruckend fand ich die Geschichten des Monsters und deren Einfluss auf den Jungen.

„Wie bekämpft man all die verschiedenen Sachen in einem selbst?“
Indem man die Wahrheit ausspricht, sagte das Monster.

Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein bewegendes, emotionales Buch über Trauer, deren Bewältigung, über Krankheit und das Loslassen. Die Integration des Monsters in den gesamten Prozess fand ich sehr gelungen. Besonders die Rolle der Großmutter und die kleinen Geschichten faszinierten mich. Ich werde mir demnächst den Film anschauen und bin sehr gespannt auf die Umsetzung.

Sieben Minuten nach Mitternacht

Von: Eli`s Bücherecke Datum : 09.11.2017

elisbuecherecke.blogspot.de/

Wow! Dieses Buch hat mich echt emotional umgehauen!
Ich weiß gar nicht wo genau ich jetzt anfangen soll, denn das Buch hat mich auf eine ganz besondere Art mitgerissen.
Erstmal möchte ich über den Schreibstil reden. Der war nämlich super und hat einen völlig in den Bann gezogen. Es ließ sich also sehr flüssig lesen und auch sehr schnell.
Die Geschichte an sich hat mir total gut gefallen. Es hatte etwas märchenhaftes an sich, was ich einfach schön fand.
Conor als Protagonist, fand ich auch sehr passend, da beim Lesen seine verletzliche Art sehr gut rüber kam und ich manchmal selbst das Gefühl hatte, verletzlich zu sein. Am besten fand ich die Szenen mit dem "Monster", weil ich bei dem Hauptcharakter ein ganz neues Gefühl kennengelernt habe: Glück.
Auch wenn er es nie zeigen wollte, hatte ich als Leser das Gefühl, dass das Monster sein einziger Freund war.
Diese Begegnungen wurden einfach so wundervoll beschrieben, dass sie mir manchmal das ein oder andere Tränchen in die Augen trieben.
Ganz besonders hat mir die Aufmachung des Buches gefallen. Die Illustrationen sind einfach umwerfend und geben dem Buch etwas Magisches, wie ich finde. Jim Kay ist der Illustrator, der für mich auch kein Unbekannter ist und von dem ich auch nichts anders erwartet habe.
Die Bilder wirken sehr dunkel und mystisch, aber das passt sehr gut zu dem Buch und der Stimmung darin.
Sehr berührend fand ich immer wieder, wie er mit seiner kranken Mutter umgegangen ist. Da hatte ich echt Gänsehaut.
Den Lauf der Story fand ich wie gesagt sehr passend und total mitreißend. Ich konnte das Buch wirklich nur schwer zur Seite legen. Der Autor hat einfach eine ganz besondere Welt geschaffen, die vor allem dem Protagonisten Kraft und Stärke gibt. Und das merkt man als Leser auch, welche Wandlung er sozusagen nimmt.
Ich finde es ja immer schlimm, wenn Kinder so etwas miterleben müssen, wie es geliebten Menschen schlecht geht. Und deswegen gefiel mir die Idee mit dem Monster auch so gut, da es wie eine weitere Bezugsperson für den Jungen war.
Das Ende hat mir dann den letzten Rest gegeben und ich war emotional wirklich fertig. Ich hatte ehrlich gesagt schon mit so einem Ende gerechnet aber es ist immer wieder schlimm, wenn es dann wirklich so eintritt und man es sozusagen "schwarz auf weiß" hat.
Ich kann das Buch auf jeden Fall jedem empfehlen. Die Geschichte hat mich sehr berührt und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben.

Dieses Buch wird mich nie mehr loslassen

Von: Eva-Maria Obermann Datum : 18.08.2017

buchblog.schreibtrieb.com

Conor lebt allein mit seiner Mutter, die an Krebs erkrankt ist. An seiner Schule hat er sich völlig zurückgezogen und wird vom Schulschläger attackiert, nachts raubt ihm ein unsagbarer Albtraum den Schlaf. Doch plötzlich tauch ein Monster auf, ein richtige, dass die Grenzen zwischen Traum und Realität verschwimmen lässt. Während seine Großmutter, die er nicht leiden kann, kommt, um seiner Mutter zu helfen, geht das Monster mit Conor seinen ganz eigenen Weg. In dunkle Abgründe, in graue Schatten, bis zu dem, was Conor nie verraten will.
Siobahn Dowd, die das Konzept zum Roman erarbeitet hat, starb an Krebs, ehe sie ihn schreiben konnte. Dieser Hintergrund verleiht dem Roman eine geradezu greifbare Ebene. Was Patrick Ness weitergesponnen, umgeschrieben, hineingelegt hat – ich kann den Unterschied als Leserin nicht ausmachen – ist ein feinfühliger, tiefgehender Roman, der mich vom ersten Satz bis zum letzten Punkt gefangen hatte. Ich habe gelacht, gehofft, gelitten und geweint. Als Beobachterin eine solche Nähe zu verspüren war mir lange nicht vergönnt.
Conor ist eine starke Figur, die gerade am Anfang unumstößlich erscheint. Gleichzeitig merkt der Leser durch die angedeutete Schrecklichkeit des Albtraums, dass Conor ein Geheimnis hat. Eines, das er vor sich selbst verleugnet. In diese Abgründe führt das Monster ihn, bei dem die Frage bleibt, wie monströs es eigentlich ist. Die Geschichten, die Conor erfährt, sind nichts anderes als Metaphern zu seiner eigenen Situation und genauso vielschichtig. Gut und Böse, Richtig und Falsch, Held und Monster – alles verschwimmt dabei und die Perspektiven wechseln immer wieder. Eine gekonnte Strategie, die auch Connors scheinbar geordnetes Leben, seinen Charakter und Vieles in seinem Alltag in andere Lichter rückt.
Mit psychologischem Feingefühl wird Conors Figur regelrecht auseinandergenommen, während die Handlung ihrem Finale entgegensteuert, dessen Unausweichlichkeit doch immer wieder in Frage gestellt wird. Eine emotionale Achterbahn für den Protagonisten wie für den Leser. Nennenswert sind auch die Details zwischen den Zeilen. Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein Buch, das ebenso klar wie vieldeutig ist. Mich jucken so viele Analyseansätze in den Fingern und doch sagt die Geschichte im Ganzen mehr, als jede Untersuchung es je könnte.

Ein tragisch-schönes Märchen für Jung und Alt

Von: Wulf Bengsch | Medienjournal Datum : 17.08.2017

medienjournal-blog.de/2017/08/review-sieben-minuten-nach-mitternacht-patrick-ness-siobhan-dowd-buch/

Nicht nur hat Patrick Ness mit "Sieben Minuten nach Mitternacht" ein anrührendes, für alle Altersklassen geeignetes und von einer schlichten Schönheit beseeltes Fantasy-Märchen geschaffen, sondern auch der verstorbenen Kinderbuchautorin Siobhan Dowd, auf deren Ideen die Geschichte fußt, ein gleichermaßen melancholisches wie hoffnungsvolles Denkmal gesetzt. Nicht zuletzt aber dank der ungemein atmosphärischen Schwarzweiß-Zeichnungen bilden hier Form und Inhalt eine unumwunden stimmige Einheit.

Ein hochemotionales Hörbuch

Von: Mandys Bücherecke Datum : 26.07.2017

glutton-for-books.blogspot.de/

Inhalt
Conors Mutter hat Krebs. Er gibt die Hoffnung nicht auf, dass es ihr irgendwann besser geht und steht ihr bei. Eines Tages genau sieben Minuten nach Mitternacht wacht er aus dem Albtraum auf, der ihn verfolgt. An sein Fenster klopft ein Monster, es ist eine alte Eibe, die schon viel von der Welt gesehen hat. Sie möchte Conor Geschichten erzählen, die anders sind als alles was Conor bisher gekannt hat. Conor muss sich seinen Ängsten stellen, doch ist er bereit dafür?

Meine Meinung
Erst durch die Verfilmung wurde ich auf dieses Hörbuch aufmerksam und ich muss sagen, dass es mich überrascht hat. Ich hatte nicht erwartet, dass mich hier eine so aufwühlende, hochemotionale und tieftraurige Geschichte erwartet, die unglaublich tiefgründig ist.
Man begleitet Connor auf seinem schwierigen Weg mit der Krankheit seiner Mutter klarzukommen. Er hofft immer auf eine Heilung, obwohl es seiner Mutter immer schlechter geht.
Alles andere kommt für ihn nicht in Frage. In seiner Trauer stößt er viele Menschen von sich und ich finde die Darstellung seiner Gefühle so unglaublich authentisch und bewegend, dass ich immer wieder Tränen in den Augen hatte.
Conor ist ein Protagonist, der mir gleich ans Herz gewachsen ist.

Das Monster das ihn besucht mit seinen tiefgründigen Geschichten, konnte mich ebenfalls überzeugen. Die Geschichten bieten so einige Überraschungen und lassen Conor nach und nach in seine eigene Seele blicken. Hin und wieder fragt man sich, ob das Monster real ist oder Conor verrückt wird, was aber auch den Reiz des Ganzen ausmacht. Aber eigentlich ist es nicht wichtig, ob es das Monster wirklich gibt, denn das was es bewirkt ist großartig.

Der Schreibstil ist ebenfalls wundervoll, bildlich und passt grandios zu dem Plot. Alles wird aus Conor personaler Erzählperspektive geschildert, was mir sehr gut gefallen hat.
Einzig die Sprecherin des Hörbuches war nicht ganz nach meinem Geschmack. Weibliche Sprecher haben es bei mir sowieso immer schwer und ich empfand ihre Stimme als zu eintönig. Ich hätte mir eine Stimme mit mehr Emotionen, vielleicht sogar eine männliche Stimme gewünscht.
Nachdem ich mich aber an die Stimme gewöhnt hatte, habe ich ihr sehr gerne gelauscht.

Das Ende war so wie erwartet und ich musste es erst mal sacken lassen. Es ist ein ganz besonderes Hörbuch und ich werde definitiv auch noch den Film dazu schauen.

Fazit
"Sieben Minuten nach Mitternacht" ist ein ganz besonderes Hörbuch, mit einer tiefgründigen und hochemotionalen Geschichte. Leider war die Sprecherin nicht ganz mein Fall, aber dennoch konnte mich das Hörbuch fesseln und in seinen Bann ziehen und ich kann es auf jeden Fall empfehlen.

Sieben Minuten nach Mitternacht von Patrick Ness

Von: Vanessa Chase Datum : 12.07.2017

acityofbooksblog.blogspot.de

Die Rezension geht hauptsächlich um das Hörbuch selbt und nicht um den Inhalt.

Spieldauer: 4 Stunden und 34 Minuten
Format: Hörbuch-Download
Version: Ungekürzte Ausgab
Verlag: Der Hörverlag
Audible.de Erscheinungsdatum: 30. September 2011
Sprache: Deutsch

Inhalt

Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor bange den Alptraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diese Nacht klopft etwas an sein Fenster und ruft seinen Namen: ein Wesen, das uralt ist und wild und weise - und das wie niemand sonst Conors Seele und seine geheimsten Ängste kennt

Rezension

Gestaltung und Aufmachung: Die Gestaltung und Aufmachung des Hörbuches ist sehr gut gelungen. Das Cover passt gut zur Geschichte und dazu sieht es auch noch sehr schön im Regal aus. Auf jeder der 4 CDs ist das Cover drauf.

Hörbuch: Das Hörbuch an sich ist gut. Die Sprecherin Maria Furtwängler hat es wirklich toll vorgelesen! Die Sprecherin war verständlich und hat die Gefühle und Emotionen sehr gut „rübergesprochen“. Allerdings denke ich, dass ein Sprecher geeigneter wäre, als eine Sprecherin. Nichts desto trotz, hat sie es gut rübergebracht.


Wie bereits gesagt, das Hörbuch an sich ist gut, aber die Geschichte gefiel mir nicht so. Sie konnte mich leider nicht ganz packen. Es gab zwar Momente wo ich aufmerksam zugehört habe, weil es spannend wurde und auch Momente wo es traurig war, aber so ganz konnte mich die Geschichte leider doch nicht packen.

Fazit

Tolle Sprecherin, ein interessantes Monster und seine Geschichten, aber Connor's Geschichte gefiel mir nicht so. Es war ziemlich langweilig bis auf die ein, zwei Stellen, wo es spannend war. Die spannendsten Stellen waren da, wenn das Monster seine Geschichten erzählt hat und der Rest war ziemlich lahm.

Hörbuch Bewertung
4 von 5 Sternen

Wundervoller Roman

Von: TamisBücherwelt Datum : 24.06.2017

tamisbooks19.blogspot.de/

Sieben Minuten nach Mitternacht

Autor: Patrick Ness / Siobhan Dowd

Verlag: GOLDMANN

Preis: TB: 8,99 Euro / Ebook 7,99 Euro

Seiten: 215

Genre: Jugendroman

Ausgabe: TB / Ebook

ISBN: 978-3442485345

Erster Satz:
Das Monster tauchte kurz nach Mitternacht auf.
Klappentext:

Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor den Albtraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diesmal begegnet er einem Wesen, das seine geheimsten Ängste zu kennen scheint, ein Wesen, das uralt ist und wild und weise. Und schon bald begreift Conor, dass es der einzige Freund ist, der ihm in den Stunden der Not zur Seite steht. Denn er wird zerrissen von der einen Frage, die er nicht einmal zu denken wagt. Darf er seine Mutter, die er über alles liebt, loslassen? Oder muss er es sogar, um nicht selbst verloren zu sein?

Eigene Meinung:

Das Buch mit einem leichten Fantasy Aspekt hat mich in eine traurige Stimmung versetzt. Erzählt wird die Geschichte von Conor. Conor ist erst 13 Jahre und ist dabei seine Mutter an Krebs zu verlieren. Ihn plagen Albträume und als wäre das nicht genug wird er in der Schule gemobbt. Um Sieben Minuten nach Mitternacht taucht eines Nachts ein Monster vor seinem Fenster auf, und dieses Monster erzählt Conor vier Geschichten.

Gleich zu beginn musste ich erst mal tief Luft holen. „Siobhan Dawd hatte schon die Figuren, ein detailliertes Exposé und einen Anfang. Was sie leider nicht hatte, war Zeit.“

Es geht um so viel mehr, als nur um eine einfache Geschichte. In dem Buch steckt Hoffnung, Liebe, Trauer, Wut, Verzweiflung und Angst. Es hat mich von der ersten Seite an mitgerissen und nicht mehr losgelassen. Wunderschön geschrieben mit so viel Wahrheit. Der kleine Conor ist mir total ans Herz gewachsen, und am liebsten hätte ich ihn aus dem Buch heraus gezogen und wie meinen kleinen Bruder beschützt. Obwohl das Buch „nur“ 215 Seiten hat, geschieht so viel und es ist an keiner stelle langweilig. Auch konnte ich mir ein paar Tränen nicht verkneifen.

Eine klare Leseempfehlung für dieses Buch. Es hat mir richtig gut gefallen und wird auch noch länger in meinen Gedanken bleiben.

Zudem ist das Buch wunderschön Illustriert mit tollen Bildern, die man zwischen den Seiten betrachten kann.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und fesselnd.

Zitate:

„Ja klar, sagte Conor so leise wie möglich. Das wollen Monster ja immer. Reden.“ Seite 41

„Geschichten sind das Gefährlichste der Welt, knurrte das Monster. Geschichten jagen, beißen und verfolgen dich.“ Seite 47

„Aber wenn es nur ein Traum ist, spielt das doch eigentlich keine Rolle, oder? Warum sollte ein Traum nicht quer durch die Stadt laufen können? Wenn er so alt wie die Erde und so groß wie das Universum ist.“ Seite 100

Bewertung:

5 von 5 Sternen.


Rezension zu "Sieben Minuten nach Mitternacht" von Patrick Ness

Von: MiniMixi Datum : 21.06.2017

diebuchblogger.wordpress.com

Der Roman „Sieben Minuten nach Mitternacht“ wurde von Patrick Ness, nach einer Vorlage von Siobhan Dowd, geschrieben und erschien im Oktober 2016 in einer neuen Sonderauflage im Goldmann-Verlag. Das Buch hat 217 Seiten und enthält wunderschöne Illustrationen. Es geht in dieser Geschichte um Conor, der jede Nacht von einem Monster aufgesucht wird.
Angesprochene Themen sind unter anderem Freundschaft und Verlust.
Conor hat es im Leben nicht leicht. Zu seinem Vater hat er wenig Kontakt, seine Mutter ist an Krebs erkrankt und jede Nacht hat er den gleichen Alptraum. Doch eines Nachts, genau sieben Minuten nach Mitternacht, sucht ihn ein riesiges Monster auf. Es möchte ihm einige Dinge erzählen, doch Conor verschließt seine Augen vor der Wahrheit und weigert sich zunächst. Schnell merkt er jedoch, dass das Monster sein Freund ist und ihm in seiner Lage nur helfen möchte. Denn Conor wird früher oder später jemanden brauchen, der ihm hilft loszulassen.
Mehr kann ich gar nicht zum Inhalt sagen, ohne zu viel vorne weg zu nehmen und es sind ja auch nur 217 Seiten. Doch dieses Buch muss unbedingt von jedem gelesen werden!
Mir persönlich hat es richtig gut gefallen. Ich hatte mit den ersten 100 Seiten ein wenig zu kämpfen, da es mich nicht so fesseln konnte wie ich es mir gewünscht hätte, aber die zweite Hälfte des Buches hat alles wieder rausreißen können. Auch mit den Charakteren kam ich nicht von Anfang an klar. Ich empfand sie als relativ flach, aber im Laufe des Buches besserte sich dies und man erfuhr doch so einiges. Dass die Charaktere auf 217 Seiten nicht sehr viel Tiefe haben werden, war mir von Anfang an klar. Aber die Tiefe, die sie letztendlich bekamen hat mich sehr zum positiven überrascht. Der Fokus lag natürlich auf Conor und dem Monster und die Handlungen beider konnte ich sehr gut nachvollziehen. Je weiter sich die Geschichte dem Ende neigte, desto klarer wurde, welche Rolle das Monster übernimmt. Aber dies bleibt letztendlich dem Leser selbst überlassen. Man muss für sich selbst entscheiden, was das Monster symbolisieren soll. Mir jedenfalls hat dieses Buch sehr gut gefallen. Das Ende war super und danach saß ich einfach erstmal da und habe das Gelesene noch einmal Revue passieren lassen. Eine unglaublich tolle Geschichte, die die Menschen über ihre eigenen Monster nachdenken lässt.
Dieses Buch ist, durch den einfachen Schreibstil, auch für jüngere Leser sehr gut geeignet.
Jeder, der einmal für kurze Zeit dem Alltag entfliehen möchte und der seine Gedanken gerne auf Reisen schickt, sollte dieses Buch unbedingt lesen.
Von mir gab es 4 von 5 Sterne.

Stark, emotional und berührend...

Von: Daniel Allertseder | WeLoveBooks Datum : 18.06.2017

welobo.com/

Conor’s Mutter ist an Krebs erkrankt – sie muss unzählige Behandlungen durchstehen, Medikamente schlucken und ist mental am Ende. Der junge Conor muss den Haushalt machen, sich im Prinzip für sich und seine Mutter sorgen. Er liebt seine Mutter, und wünscht sich nichts Sehnlicher als dass sie wieder gesundwerden würde. Geplagt von den ständigen Ängsten, träumt er jede Nacht denselben, fürchterlichen Albtraum, bis um Punkt null Uhr sieben plötzlich ein Monster vor seinem Zimmerfenster steht, eine alte Eibe, das ihm vier Geschichten erzählen würde. Und die vierte wäre die Schrecklichste…

Ich war sehr gespannt, als ich die erste CD des Hörbuchs in mein Abspielgerät gelegt habe, da es von sehr vielen empfohlen und von den meisten in höchsten Tönen gelobt wurde. Man warnte mich vor, dass es emotional werden würde, dass es nichts für Zartbesaitete sein würde, und so habe ich mit großen Erwartungen die Geschichte gestartet. Die Sprecherin der Geschichte ist die erfolgreiche Schauspielerin Maria Furtwängler, die das Sprechen und Vertonen ja gewohnt war. Dennoch aber hatte ich – besonders zu Beginn – das Gefühl, dass Frau Furtwängler nicht die richtige Wahl war. Ihre Sprechweise wirkte zu stumpf, zu kühl, unsentimental und zu monoton. Besonders Conor kam dadurch sehr steif und einseitig rüber. Mit der Zeit aber legte sich dieses Gefühl, und ich meinte, Frau Furtwängler kam erst bei der zweiten CD richtig in Fahrt; besonders Conor’s Mutter, das Monster und die Großmutter wurden perfekt vertont, und man konnte der Sprecherin auch ohne Probleme folgen. Selbst Conor wurde mir immer sympathischer. Er war für mich halt sehr impulsiv, vorlaut und oberflächlich, als ich aber immer tiefer und weiter in die Geschichte eindrang, verschwand dieses Gefühl. Erst nach einiger Zeit merkte man, wie kaputt, ängstlich und … labil Conor war. Ihm plagen ständig die Ängste, seine geliebte Mutter würde sterben, und dann drangsalierten ihn auch noch seine Schulkollegen. Doch dann kam das Monster, immer um sieben Minuten nach Mitternacht, redet mit ihm, hilft ihm. Das Monster, welches während der ganzen Geschichte nur „das Monster“ genannt wurde, erzählt ihm drei Geschichten. Jede Geschichte war auf ihre Art interessant und logisch, aber erst am Ende erkannte man den wahren Sinn dieser drei Geschichten. Die vierte Geschichte aber war die von Conor, die Wahrheit, die man erst am Schluss erfahren würde, die erschütternd und ergreifend war. Das Monster wurde sehr bildlich dargestellt, und Maria Furtwängler vertonte es mit brummender, tiefer Stimme, was auch sehr realistisch klang. Ab der Mitte fand die Sprecherin die Emotionalität, die ich in der ersten CD leider etwas vermisst hatte, und besonders zum Schluss war das Hören eine harte Tortur, weil man Schlimmes ahnte, Schlimmes erwartete – Frau Furtwängler wurde leiser, lauter, ihre Stimme wurde weicher, wieder härter, dröhnender, trauriger – und diese Sprechgewandtheit und diese emotionale und professionelle Vertonung gefiel mir bei diesen Stellen besonders gut!
Die Geschichte von Conor, seiner schwerkranken Mutter und dem riesigen Monster war sehr traurig und bot wahrhaftig einen Grund zum Nachdenken. Die Story beinhaltet eine wahre Message, die sich jeder zu Herzen nehmen sollte. Tränen vergießen sei während der Geschichte nicht gesagt, doch das Ende forderte schon die ein oder andere Träne…

Fazit
Eine sehr emotionale und schauernde Geschichte, die mir sehr gefallen hat. Ich hatte zwar am Anfang einige Probleme mit der Sprecherin, doch schnell gewöhnte ich mich an ihre Art, die Protagonisten zu charakterisieren, und somit war das Hörbuch ein Genuss und ist – so wie viele vor mir bereits gesagt haben – eine große Empfehlung!

Fesselnde Geschichte

Von: EriSaw aus Mönsheim Datum : 04.06.2017

Man beginnt zu lesen und.... kann nicht mehr aufhören. Ich habe das Buch trotz 200 Seiten in einem Rutsch gelesen. Es ist spannend und sehr realistisch geschrieben - halb Märchen und halb das reale Leben. Sehr schwer zu verkraften, weil so lebensnah und man mit dem Jungen mitfühlen konnte.
Prima und detailliert be- und geschrieben. Danke Patrick Ness.... und danke an den Verlag, der mir dieses Buch aufgrund des monatlichen Gewinnspiels zukommen ließ.

Bewegend

Von: Nicole Katharina Datum : 04.06.2017

www.goldkindchen.blogspot.com

Meine Meinung zum Hörbuch:
Sieben Minuten nach Mitternacht

Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt erfahrt ihr auf meinem Blog. Denn dort ist die Original Rezension.

Inhalt in meinen Worten:
Immer sieben Minuten nach Mitternacht kommt zu Conor ein Monster. Doch dieses Monster ist nicht böse, wie man sich Monster oft vorstellt, sondern es ist uralt, weise und wild. Diese Mischung muss Conor erst einmal schlucken.
Es gibt vier Geschichten, die Conor und das Monster verbindet, doch diese Geschichten sind nicht wie all die anderen Geschichten und Märchen die es gibt, nein sie sind tiefer und schrecklicher und zugleich hoffnungsvoller als manch andere Geschichte.
Doch Conor muss merken, das es mit seiner Mama irgendwie nicht gut steht. Deswegen kam nämlich das Monster, um Conor nahe zu sein, um ihm beizustehen.
Wer eine reine Fantasy Geschichte erwartet, wird überrascht sein, um was es letztlich wirklich geht.

Wie ich das Hörbuch aufnahm:
Ich finde es charakterlich sehr stark, dieses Hörbuch. Es hat mich bewegt und zugleich erschüttert. Es hat mich berührt und zugleich wegstoßen um im nächsten Atemzug zu sagen, komm her und hör mich zu Ende an. So war klar, dieses Buch muss durchlaufen und es darf nichts anderes dazwischen kommen. Die Stunden die das Hörbuch benötigt sind aber sehr schnell voran gegangen und am Ende brauchte ich ein Taschentuch.

Sprecherin des Hörbuches:
Maria Furtwängler haucht dieser Geschichte eindeutig die besondere Note ein und schafft es, mich zu überraschen, zu überführen und auch am Ball zu bleiben.
Was dem Hörbuch jedoch echt einen deutlichen Schwung an Spannung gab, waren die Pausen. Diese werden bewusst gesetzt um entweder noch mehr Spannung aufzubauen, oder aber einfach mal kurz Atemluft zu holen und zu verdauen, was man gerade gehört hat.

Thema im Buch:
Es ist eine Krebsgeschichte, eine die einen Menschen nicht allein und kalt da stehen lässt, sondern eine Geschichte, die nahe an das Herz heran geht und berührt.
Mich vor allem, weil ich selbst schon mit Krebs in Kontakt stand und weiß wie hart es ist, wenn man einen Menschen bis zum bitteren Ende begleiten darf und zugleich muss. Gerade wenn es die eigene Mutter ist, ist es noch einmal härter. Und so finde ich es toll das Conor eine Hilfe bekommt, nämlich das Monster.
Gerade ein Satz im Hörbuch bewegte mich sehr tief:
"Ich bin nicht gekommen um deine Mutter zu heilen, sondern dich."
Hier muss man natürlich den Verlauf der Geschichte verstehen, um diesen Satz wirklich richtig zuzuordnen. Mich berührte der Satz sehr tief.
Wie Conor letztlich mit seiner Lebensgeschichte und die seiner Mutter umgeht, finde ich bewegend und kann anderen Jugendlichen helfen, um damit zurecht zu finden, was in ihrer eigenen Familie gerade los ist.

Empfehlung:
Dieses Hörbuch möchte ich gerne allen Menschen empfehlen, die gerade eine schwere Zeit durchmachen. Das Buch kann euch helfen, wieder positive Momente zu entdecken und möchte zeitgleich nahe sein. Das finde ich total klasse.

Bewertung:
Für das was ich erwartet hatte (eine Fantasygeschichte) hat mich das Buch einfach tierisch überraschen können und wirklich bewegt.
Und wenn mich etwas wirklich bewegt, dann muss es auch klare und gute Sterne geben, doch es reichte leider nicht ganz für fünf Sterne, denn auch wenn ich die Pausen im Hörbuch gut fand, irritierten sie mich auch immer wieder sehr und ich dachte mein Gerät ist kaputt.

Von der Macht der Geschichten...

Von: parden Datum : 26.05.2017

www.litterae-artesque.blogspot.de/

Conor ist 13 Jahre alt, und das Leben meint es zur Zeit nicht gut mit ihm. Seine Mutter ist an Krebs erkrankt, und auch wenn Conor nicht alles erfährt, so weiß er doch, dass es ihr nicht gut geht. Sein Vater hat die Familie vor Jahren verlassen und lebt jetzt mit seiner neuen Familie in Amerika. Conor möchte den Beteuerungen seiner Mutter glauben, dass es noch Hoffnung gibt, doch als sie ihm mitteilt, dass seine Großmutter für eine Weile bei ihnen wohnen wird, schwindet seine Hoffnung. Mit seiner Großmutter versteht er sich nicht, aber auch sonst hat Conor niemanden, mit dem er sich über seine Ängste austauschen kann. Und so versucht er stark zu sein und seine Mutter zu unterstützen, so sehr er es vermag.

Und als ob die Sorge um seine Mutter nicht ausreicht, um ihn zu quälen, träumt Conor auch noch schlecht. Fast jede Nacht hat er denselben Alptraum, der ihn nicht nur verstört und jedesmal schreiend hochfahren lässt, sondern ihm auch Schuldgefühle macht. Und eines Nachts um sieben Minuten nach Mitternacht klopft zu Conors großem Schreck jemand ans Fenster und ruft seinen Namen - mit eigentümlicher Stimme, einem monsterartigen Ton, wild und ungezähmt. Als der Junge vorsichtig nachschaut, wer da etwas von ihm will, erkennt er - tatsächlich ein Monster.


"Ich habe so viele Namen, wie die Zeit Jahre hat."


Doch dies ist kein Monster, vor dem Conor Angst hat - die Ängste seines Lebens sind viel größer. Uralt ist das Wesen, wild und weise, und allmählich begreift Conor, das es ihm tatsächlich nichts antun will. Aber es lässt sich auch nicht abschütteln - denn Conor hat es gerufen. Auch wenn Conor nicht versteht, was das bedeuten soll, spürt er, dass ihm das Wesen helfen will. Aber es verwirrt ihn auch. Denn was soll an dem Vorschlag hilfreich sein, dass das Monster ihm nach und nach drei Geschichten erzählen wird? Und am Ende soll Conor ihm seinerseits eine Geschichte erzählen: "Und es wird die Wahrheit sein...", fügt das Monster noch hinzu.

Conor hat genug Probleme - auch ohne das Monster. Doch es taucht auf, wann es will und besteht auf den Geschichten. Auch wenn Conor sie eigentlich nicht hören will, gerät er über die Geschichten ins Grübeln. Denn hier ist nicht die enfachste und fast unausweichlich scheinende Variante die wahrhaftigste, sondern die Erzählungen nehmen einen verwirrenden und unerwarteten Verlauf. Nichts ist, wie es scheint - und dies bereitet Conor auf seine eigene Geschichte vor, die er erzählen, von der er sich befreien soll, die ihm solche Schmerzen bereitet...

Siobhan Dowd hatte dieses Buch geplant - es gab bereits den Anfang der Geschichte, einige Protagonisten und eine grobe Vorstellung von der Handlung. Doch dann starb die Autorin an Brustkrebs, viel früher als befürchtet. Die Lektorin wollte die Idee des Buches jedoch nicht sterben lassen, und so bat sie einen anderen Autor, Patrick Ness, es zu vollenden. Und dieses gemeinsame Projekt ist gelungen.

Behutsam und einfühlsam nähert sich die Erzählung einem hochemotionalen Thema, glaubhaft sind die Gedanken und Emotionen des 13jährigen Conor, nachvollziehbar seine Reaktionen. Durch die oftmals ruppigen Auftritte des Monsters gerät die Geschichte nie in den Verdacht der Kitschigkeit oder Rührseligkeit, sondern lässt die Vorstellung zu, wie es ist, in einer solchen Situation zu stecken. Gut für Conor, dass sich das Monster als ein verlässlicher Freund entpuppt, der ihn nicht im Stich lässt - bis zum Ende. Ihn aber auch nicht schont. Neben emotionalen Momenten bietet die Erzählung auch unerwartet humorvolle Stellen, auch wenn einem das Lachen gleich darauf wieder im Halse stecken bleibt.

Maria Furtwängler liest die vollständige Lesung (4 h 36 min) auf eine angenehme und angemessene Weise, unaufgeregt aber behutsam, wirklich gekonnt. Mir hat die Lesung ausgesprochen gut gefallen.

Geeignet ist das Hörbuch ab 12 Jahren, aber auch für Erwachsene ist dies ein eindrucksvolles Hörerlebnis. In jedem Fall empfehlenswert! (Und im Mai kommt die Verfilmung ins Kino...)


© Parden

es hat mein herz in kleine Stücke gerissen

Von: Julia Datum : 24.05.2017

jkpbooks.blogspot.co.at/

Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein Buch, das mich absolut von den Socken gerissen hat.
Es ist unglaublich schön. Es hat wundervolle Illustrationen und es hat eine ganz besondere Botschaft.
Conors Mutter ist krank. Sehr krank. Seit kurzem wird er nachts von einem Alptraum gequält. Die Geschichte beginnt, als Conor erleichtert ist, weil es scheint dass er diese Nacht einen neuen Traum hat. Von einen Monster, genau sieben Minuten nach Mitternacht. Merkwürdigerweise kennt ihn das Monster ziemlich gut. Es willigt ein ihm zu helfen, zu erst muss er sich aber drei Geschichten anhören...
Gemeinsam mit Conor und dem Monster durchleben wir die psychischen Abgründe eines allein gelassenen Kindes. Die Geschichte ist bewegend, bedrückend und wunderschön.
Der Autor macht es einem sehr leicht sich in Conors Lage zu versetzen. Man muss ein wenig zwischen den Zeilen lesen, und kann es dennoch nicht aus der Hand legen. Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen, und am Ende bin ich noch 2 Stunden am Sofa liegen geblieben, unfähig irgendwas anderes zu tun als die Geschichte immer und immer wieder durchzudenken.
In knapp etwas über 200 Seiten schafft es Patrick Ness unter die Haut zu gehen.






ein wunder wunder wundervolles Buch, es gehört sicherlich zu den Büchern die mich emotional am meisten mitgenommen haben. Möglicherweise hat es mich so mitgenommen, da ich selber Halbwaise bin, dennoch denke ich, dass jeder etwas von diesem Buch mitnehmen kann. Es behandelt den Wunsch normal zu sein, nicht mit Samthandschuhen angefasst zu werden, Freundschaft und Schuldgefühle. Normalerweise sage ich sowas nicht, aber ich will das JEDER dieses Buch gelesen hat.

volle 5 Sterne

Sieben Minuten nach Mitternacht

Von: Manuela Hahn Datum : 21.05.2017

lesenswertesausdembuecherhaus.blogspot.de/

Inhalt: Der 13jährige Connor erlebt jede Nacht den selben Albtraum, der ihn quält und über den er mit niemandem reden kann, seine Mutter ist schwer erkrankt, sein Vater lebt in Amerika, Freunde hat er nicht. Bis eines Nachts um 7 Minuten nach Mitternacht ein Monster vor seinem Zimmer erscheint und von da an jede Nacht, aber dieses Monster macht ihm keine Angst.
Mehr will ich zum Inhalt gar nicht verraten, das Buch umfasst gerade mal 224 Seiten von denen nicht wenige aufwendig illustriert sind, da wäre alles schnell erzählt.


Meine Meinung:
Ich gebe zu, der Hype um das Buch, bzw. um den Film der daraus entstand hat mich neugierig gemacht, normalerweise lese ich keine Kinder und Jugendbücher. Und was ich jetzt dazu schreiben soll ohne etwas zu verraten und euch trotzdem neugierig zu machen weiß ich auch nicht. In der Schule mussten wir Geschichten und Fabeln interpretieren: Was will der Autor mit seiner Geschichte sagen? Irgendwann kam ich für mich zu dem Schluss: Meist gar nichts, er will uns einfach nur eine Geschichte erzählen. Hier ist das sicherlich anders. Die Idee zu der Story hatte die Schriftstellerin Siobhan Dowd, die verstarb ehe sie sie niederschreiben konnte, ausgeführt hat sie dann Patrick Ness.
Und das hat er richtig gut gemacht. Oberflächlich betrachtet, haben wir einen Jungen und einen Monsterbaum, der erschreckend real in das Leben Connors eindringt, der ihm Geschichten erzählt und ihm hilft sich gegen einen Schulkameraden zu wehren von dem er gemobbt wird und gegen seine scheinbar lieblose Großmutter zu rebellieren. Das die Geschichte tiefer geht, ist natürlich von vornherein klar. Sie erzählt davon wie Connor mit der Krankheit seiner Mutter umgeht und wie sein Umfeld mit ihm umgeht. Die Erwachsenen sind genauso hilflos wie Connor, erst das Monster hilft Connor zu verstehen was es mit seinem Albtraum der ihm so viel Angst macht auf sich hat. Die Geschichte macht uns klar, wie wichtig es ist, auch mit Kindern ehrlich zu sein was das Thema Tod betrifft, sie nicht allein zu lassen mit ihren Ängsten und ihrer Wut, sie nicht zu belügen und je nach alter der Kinder, sie darauf vorzubereiten was geschehen kann, natürlich nach Möglichkeit ohne sie noch mehr zu verängstigen. Manchen wird dieses Buch sicherlich dabei helfen. Die fantastischen Illustrationen begleiteten mich perfekt durch das Buch, für jüngere Leser sind sie aber vielleicht etwas zu düster.
7 Minuten nach Mitternacht, bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

Eine zutiefst bewegende Geschichte, einfach fabelhaft umgesetzt

Von: Buntes Tintenfässchen Datum : 18.05.2017

svenjasbookchallenge.blogspot.de/

Geschichte und Erzählstil:

Im Dezember durfte ich an der Pressevorführung zum Film "Sieben Minuten nach Mitternacht" teilnehmen, der seit Anfang Mai auch in den deutschen Kinos läuft (Review folgt noch, sobald meine Hand wieder voll einsatzfähig ist). Als Buchnerd war ich natürlich auch auf die Romanvorlage gespannt und habe sie als Hörbuch nachgeschoben. Der Film hatte bei mir einen unglaublichen Eindruck hinterlassen - so echt, lebensnah, traurig und ergreifend. Und ganz ähnlich ging es mir von der ersten Minute an mit dem Hörbuch.

Patrick Ness und Siobhan Dowd erzählen auf eindringliche und sehr behutsame Weise die Geschichte eines Jungen, dessen Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Mit bewundernswerter Sturheit sorgt Conor seit der Diagnose für sich selbst, entlastet seine Mutter, wo er nur kann, und weigert sich schlicht und ergreifend, auch nur eine Sekunde lang zu glauben, sie könnte den Kampf verlieren. Als Leser / Zuhörer spürt man jedoch ganz deutlich, wie er nach und nach den Boden unter den Füßen verliert. Sich zurückzieht, unsichtbar wird. Auch seine Mitschüler merken das und finden in Conor ein leichtes Opfer für Mobbingattacken. Auch das erträgt er mit vorgerecktem Kinn. Er will nicht bemitleidet oder bemuttert werden, denn das hieße, dass er sich mit dem Schicksal seiner Mutter abgefunden hat. Dabei will er nur ein ganz normaler Junge sein, mit einem ganz normalen Leben.

Diese Ausgangssituation nimmt einen ziemlich mit - man bewundert Conor für seine Stärke, gleichzeitig will man ihm aber sagen, dass es okay ist, zu weinen und verzweifelt zu sein. Zu schreien und zu kämpfen und am Ende vielleicht sogar aufzugeben - wenn es nötig ist. Und genau hier kommt das Monster ins Spiel. Das Monster, das Conor um sieben Minuten nach Mitternacht besucht, um ihm Geschichten zu erzählen. Geschichten, in denen die Dinge nicht nur schwarz und weiß sind, in denen es nicht immer ein Happy End gibt. Das Monster will Conor dazu bringen, der Wahrheit ins Auge zu sehen und durchläuft gemeinsam mit ihm verschiedene Phasen - beispielsweise Wut und Kontrollverlust. Das sind Phasen, die Conor durchmachen muss, um am Ende akzeptieren zu können, dass es vielleicht keine Therapie gibt, die seine Mutter heilen kann.

Ein schwermütiges, unendlich trauriges und bedrückendes Thema, das Ness eindrucksvoll und vor allem mit Feingefühl umsetzt. Ob das Monster tatsächlich da oder ein Ausdruck von Conors kindlicher Fantasie ist, bleibt offen. Das spielt aber auch keine Rolle, denn es ist seine Art und Weise, mit der Situation umzugehen. Wie auch der Film wartet die Buchfassung dabei mit unglaublichen, fesselnden Bildern auf, die den Leser mitreißen und bis zum Ende nicht los lassen. Von der Gestalt des Monsters über die anderen Figuren (Conors liebevolle Mutter, seine resolute, eher pragmatische Großmutter und sein abwesender Vater), die melancholische, aber am Ende doch hoffnungsvolle Atmosphäre bis hin zur Botschaft der Geschichte stimmt für mich einfach alles. Mit einer winzig kleinen Ausnahme: Das Ende des Filmes hat mir ein bisschen besser gefallen. Das Ende des Buches war mir einen Ticken zu abrupt.

Übrigens berührt die Geschichte auch vor dem Hintergrund ihrer Entstehung. Entworfen wurde die Romanidee nämlich von Siobhan Dowd, die jedoch vor Fertigstellung des Buches an den Folgen einer Krebserkrankung starb. Patrick Ness wurde dann gebeten, den Roman zu Ende zu schreiben und ich finde, mit diesem Buch hat er doch eine unglaubliche Hommage an Siobhan Dowd geschaffen.

Sprecher:

Gelesen wird Sieben Minuten nach Mitternacht von der Schauspielerin Maria Furtwängler, die auf jeden Fall eine sehr angenehme Erzählstimme hat. Wenn man ihr zuhört, fühlt man sich irgendwie an das Vorlesen in der Kindheit erinnert. Es gelingt ihr, die Stimmung der Geschichte zu transportieren und einen mitzunehmen auf Conors ebenso fantastische wie schmerzvolle Reise. Trotzdem hat ihre Stimme für mich nicht immer zu einhundert Prozent gepasst, vor allem in Bezug auf den jungen Protagonisten Conor.

Mein Fazit:

Wie schon der Film hat mich auch die Hörbuchfassung von Sieben Minuten nach Mitternacht gefesselt und tief berührt. Conors Schicksal, seine Art, mit der Krankheit seiner Mutter umzugehen, und die feinfühlige Umsetzung dieses schwierigen Themas können absolut niemanden kalt lassen und haben mich vollends überzeugt. Für mich ist Sieben Minuten nach Mitternacht eigentlich jetzt schon ein moderner Klassiker und nicht nur für Jugendliche ein Must-Read.

Hoffnung, Angst und ein drohender Verlust.

Von: BookTini Datum : 13.05.2017

https://www.youtube.com/channel/UCT3nDKca3oI3n19OzwiiV2Q

Hoffnung, Angst und ein drohender Verlust. Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein sehr emotionales Buch. In dieser Geschichte folgen wir Conor, dem droht ein wichtiger Bestandteil seines Lebens entrissen zu werden. Er muss aber nicht alleine mit dieser Situation zurecht kommen. Eine sehr einzigartige Unterstützung besucht ihn immer sieben Minuten nach Mitternacht.

Dieses Buch ist ein Must-Read. Allerdings ist es nichts für zartbesaitete Leser. Diese Geschichte besteht nicht nur aus dem Geschriebenen, sondern lebt von der Story, die zwischen den Zeilen geschrieben wurde. Anders als erwartet, handelt es sich bei dem Werk nicht nur um ein Kinderbuch.


Das Cover:
Da es sehr viele Cover für dieses Buch gibt, beziehe ich mich auf die Filmausgabe und muss sagen … ich liebe dieses Cover! Es fängt die Geschichte perfekt ein und ist sehr ansprechend. Definitiv ein Eye-Catcher im Bücherregal.


Das Hörbuch:
Danke Maria Furtwängler, für diese Lesung! Gerade in einer Story wie dieser, ist es sehr wichtig, dass Gefühle richtig „gesprochen“ werden. Natürlich ist es für eine erfahrene Schauspielerin (Tatort) ein Leichtes gute Hörbücher aufzunehmen. Jedoch ist es nicht selbstverständlich SO EINE GESCHICHTE richtig rüber zu bringen. Eine Konversation zwischen Conor und seine Mum, geht mir zum Beispiel nicht mehr aus dem Kopf und ich denke, damit hat das Hörbuch sein Ziel erreicht.


Buchempfehlung? Für wen?
Jeden. Auch wenn ich mich jetzt schon in letzter Zeit damit öfter wiederholt habe, aber die Story unterhält jeden und besonders könnte sie Menschen helfen, die sich in ähnlichen Situationen befinden. Ebenso bietet sie viel zum Analysieren, sollten sich Deutschlehrer endlich einmal dazu entscheiden, Kinder-/Jugendbücher im Unterricht zu behandeln.

Berührend, Tiefgehend, Lebensbereichernd!

Von: Daria Sekemoto Datum : 13.05.2017

dariasekemoto.blogspot.de/

Inhalt:

Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor den Albtraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diesmal begegnet er einem Wesen, das seine geheimsten Ängste zu kennen scheint, ein Wesen, das uralt ist und wild und weise. Und schon bald begreift Conor, dass es der einzige Freund ist, der ihm in den Stunden der Not zur Seite steht. Denn er wird zerrissen von der einen Frage, die er nicht einmal zu denken wagt. Darf er seine Mutter, die er über alles liebt, loslassen? Oder muss er es sogar, um nicht selbst verloren zu sein?

Meinung:

Ich war sehr glücklich darüber, das Buch, als Rezensionexemplar zu erhalten und hatte auch große Erwartungen daran, da ich nur positive Meinungen darüber gelesen habe. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Dieses Buch hat mich sehr berührt und Nachdenken lassen. Über Ängste, das Leben und vielen weiteren Sachen. Es ist kein einfaches Buch, dass man mal an einem Nachmittag so dahin liest und sich danach direkt das nächste schnappt. Ich habe öfters das Buch weggelegt und habe darüber nachgedacht. Ich weiß, dass klingt bestimmt komisch, aber ich finde man muss das machen, damit man das Buch wirklich richtig versteht. Mir haben besonders, die Illustrationen gezeichnet, die manchmal über zwei Seiten gingen. Sie waren alle düster, doch faszinierend. Außerdem finde ich noch gut, dass man erst zum Schluss erzählt bekommt, was für einen Albtraum Conor überhaupt hat. Während des ganzen Buch wird nur etwas von einer Finsternis gesagt, aber weiter erläutert wird gar nichts, bis halt zum Ende. An sich ist das Buch super aufgebaut. Dieses Monster das ihn immer besucht und ihm Geschichten erzählt, bis er endlich die Wahrheit einsieht. Grandios. Mehr kann man dazu nicht sagen.

Ich muss zugeben, bevor ich das Buch angefangen hatte, dachte ich das Conor erwachsen wäre. Doch da er noch dieser kleine 13-jährige ist, war er mir sehr sympathisch, da er, trotz seines Alters, erwachsener war, als die meisten richtigen Erwachsenen. Wegen seiner Mutter musste er schnell erwachsen werden. Er kümmerte sich alleine um den Haushalt und machte alles selbstständig. Er tat mir während des Buches Leid, da niemand so früh erwachsen werden sollte. Ansich so etwas erleben sollte. Doch Mitleid war das letzte, was er wollte. Er wollte ganz normal behandelt werden, wie jeder andere, auf seiner Schule. Und das machte ihn wütend. Das Monster hatte ich mir auch anders vorgestellt. Doch wie es dort im Buch dargestellt wird, ist einfach nur der Hammer. Dieses bedrohliche Wesen, das trotzdem freundlich und mitfühlend ist, war ein Freund den jeder gern hätte.

Also ihr seht, das Buch hat mir wirklich geflasht. Es hatte zwar keinen wirklichen Spannungsfaden, doch das braucht dieses Buch gar nicht. Ich wollte nicht weiter lesen, weil es spannend ist. Ich wollte weiterlesen, weil es ein sehr toller und interessanter Ratgeber ist, für jeden. Egal, ob jemand in der Familie krebskrank ist oder man in andere Schwierigkeiten im Leben bewältigen muss. Man kann es auf verschiedene Situationen beziehen, dass es vom unfassbaren Wert ist. Ich bin Patrick Ness, und auch Siobhan Dowd, die leider bevor sie ihre Idee umsetzten konnte, an Krebs gestorben ist, unglaublich dankbar, für diese Geschichte und sie wird mir bestimmt noch sehr sehr lange in Erinnerung bleiben und ich werde sie auch immer wieder lesen. Das heißt es gibt volle 5 von 5 Sterne und das zurecht.

Wunderschön und tieftraurig!

Von: Schatzkammer der Bücher Datum : 11.05.2017

buecherfeder.blogspot.com

Ein wirklich besonderes Buch. Die Gestaltung, die einen beim Lesen immer wieder unterstützt ist wirklich ganz besonders. Immer genau im richtigen Moment eingesetzt und sehr kreativ. Die Geschichte und Handlung hat von Anfang an einen sehr ernsten Touch. Man spürt, wie sehr die Situation Conor belastet und wie sehr er sich vor dem schlimmen Ende fürchtet. Der Baum, der zu ihm spricht macht Conor jedoch keine Angst. Aber das was der Baum sagt bzw. die Angst vor seinem schlimmsten Albtraum, die macht ihm Angst. Das Buch ist somit kein 0815 Fantasy Buch sondern behandelt das ernste Thema Angst. Nicht die Angst vor dem Dunkeln in der Nacht, sondern die echte Angst. Conor ist ein sympathischer kleiner Kerl und die Geschichte tut einem in der Seele weh. Das Buch ist so emotional und traurig und einfach nur empfehlenswert.

Zu Tränen gerührt

Von: Andrea Karminrot aus Berlin Datum : 10.05.2017

karminrot-lesezimmer.blogspot.de/

Heute, möchte ich dir einen Kinofilm ans Herz legen. Ein Film der nach einem Buch verfilmt wurde, das es schon seit 2011 gibt. Selten habe ich erlebt, dass ein Film mindestens so gut war wie das Buch! Aber in dem Fall, kann ich nur sagen, egal, was du zuerst in den Händen hältst, nimm es! Und vergesse die Taschentücher nicht!

In Sieben Minuten nach Mitternacht geht es um einen dreizehn Jahre alten Jungen. Connor, hat einen Albtraum. Er steht an einem Abgrund und kann die Hand nicht halten, die sich ihm entgegen streckt. Jedes Mal wird er wach, bevor der Traum zu Ende ist.
Normal ist das Leben von Connor nicht. Seine Mutter ist schwer krank und ist oft für den Jungen nicht ansprechbar. Der Dreizehnjährige hat in der Schule Ärger, einige Jungen ärgern ihn wegen seiner glatzköpfigen Mutter, sie hänseln ihn und machen Connor zum Opfer ihrer Schikanen. Zu allem Übel soll dann auch noch die akkurate Großmutter den Jungen zu sich nehmen, solange die Mutter wieder einmal ins Krankenhaus muss. Der Vater lebt mit einer neuen Frau in Amerika, auf den kann sich Connor auch nicht verlassen. Und dann taucht sieben Minuten nach Mitternacht ein Monster vor Connors Fenster auf. Der Junge hofft schon auf Hilfe, auf jemanden, der ihn vor den Schikanen in der Schule schützt, oder die Großmutter zum Teufel jagd. Stattdessen will die alte Eibe (das Monster) Connor Geschichten erzählen. Und am Ende, will sie die Geschichte des Jungen hören…

Geschichten sind das Gefährlichste von der Welt, knurrt das Monster. Geschichten jagen, beißen und verfolgen dich.

Alle nehmen ständig Rücksicht auf die prekäre Situation des Jungen, nur, um ihn nicht zusätzlich zu stressen. Und merken gar nicht, wie Connor, nur um ein wenig Normalität bettelt. Egal was er tut, er kommt mit allem “durch” und fühlt sich immer elender. Das Monster ist weise und uralt, hat Erfahrung und schon so viel gesehen. Es ist der Einzige, der Connor ernst nimmt. Genau das, was er braucht, um damit klar zu kommen, weil seine Mutter sterben wird. In dem Buch finden sich Zeichnungen, die man auch in dem Film wiederfindet. Außerdem Bilder vom Film.

Patrick Ness hat die Idee von Siobhan Dowd, die leider viel zu früh verstorben ist, aufgenommen und hat daraus einen Jugendroman über den Verlust und die Hoffnung geschrieben. Die Figuren sind ganz einfach beschrieben und der Text passt, so dass auch ein junger Mensch sehr wohl versteht, um was es hier geht.

In dem Film wird Connor, von Lewis MacDougall gespielt, ein zwölfjähriger Junge aus Schottland, der noch keine große Hollywood Erfahrungen hat. Sigourney Weaver, die die Großmutter spielt, war von ihrem jungen Kollegen sehr angetan und brachte ihm großen Respekt entgegen, “Die Rolle von Connor ist eine sehr anspruchsvolle, physisch und emotional. Lewis war dabei so tapfer, so präsent und so authentisch. Ich habe tatsächlich noch etwas von ihm lernen können, weil er immer so sehr im jeweiligen Augenblick ist “ Juan Antonio Bayona, der Regisseur, enthielt dem jungen Schauspieler das Ende des Drehbuchs vor, damit Lewis den Connor so natürlich und authentisch wie möglich spielen sollte “Und genau das war es, womit Lewis uns schließlich auch beschenkte “
Mich hat der Film Tage danach noch beschäftigt. Immer wieder musste ich an den Jungen denken und an den kleinen Schauspieler.

Beides, Buch sowohl der Film, haben mich zu Tränen gerührt. Absolut daran denken, egal ob Film oder Buch, nimm Taschentücher mit.

Sieben Minuten nach Mitternacht: Von Monstern und Geschichten [Buchrezension]

Von: Chochi Rain Datum : 06.05.2017

www.chochi-in-wonderland.com

Ein Knacken durchfährt die Nacht und ganz plötzlich steht vor Conor ein gewaltiges Monster. Halb Baum, halb Mensch reckt es sich empor und greift nach dem dreizehnjährigen Jungen. „Ich werde dir drei Wahrheiten erzählen.“, droht es mit seiner gewaltigen Stimme, die die Nacht durchschneitet. „Und dann erzählst du mir eine Wahrheit.“, fährt es fort, bevor es zu erzählen beginnt.

Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein Jugendbuch, welches von Siobhan Dowd begonnen wurde zu schreiben und nach ihrem Tod von Patrick Ness fertiggestellt wurde. Der 2011 unter dem Titel A Monsters Call veröffentlichte Roman verarbeitet zu weiten Teilen Dowds eigene Erfahrungen mit Brustkrebs und die Auswirkungen auf ihre Kinder.

Drei Geschichten und eine verdrängte Wahrheit

Ebenso wie Dowds Familie mit ihrer Erkrankung umgehen musste, geht es in Sieben Minuten nach Mitternacht um Conor, der gemeinsam mit seiner krebskranken Mutter in einem abgelegenen Haus lebt. Und obwohl Conor merkt, dass es seiner Mutter immer schlechter geht, versucht er dennoch daran zu glauben, dass sie wieder gesund wird. is plötzlich ein Monster vor ihm auftaucht und ihm märchenartige Geschichten über das Leben und den Tod erzählt und Conors Mutter so krank wird, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden und er zu seiner Großmutter ziehen muss.

Gleichsam versucht Conor eine Art von Normalität in seinem Schulalltag aufrecht zu erhalten, der plötzlich durchbrochen wird, als seine beste Freundin erzählt, dass seine Mutter schwer erkrankt ist, seine Mitschüler beginnen sich von ihm zu distanzieren – als wäre er der erkrankte – und das Monster ihn plötzlich auch dorthin verfolgt.

Im Grunde wird die ganze Handlung aus Conors Sicht erzählt. Dabei geht es vor allem um alles, was um ihn herum geschieht und weniger um seine wirklichen Gefühle, die er gleichermaßen vor dem Monster und dem Leser zu verstecken sucht. Unterbrochen wird diese recht realistische Erzählung immer wieder durch das Auftauchen des Monsters, welches Conor drei Geschichten darüber erzählt, dass es nicht immer ein Gut gegen Böse gibt, sondern viele Graustufen dazwischen oder unterschiedliche Motivationen. Immer wenn das Monster wieder verschwindet, lässt es dabei etwas zurück, welches auf seine wirkliche Existenz zurückschließen lässt.

Fantastische Metapher für unterdrückte Gefühle macht den Roman auch für Erwachsene lesenswert

Obwohl es sich bei Sieben Minuten nach Mitternacht um einen recht klassisch erzählten Kinder- oder Jugendroman handelt – der immer wieder durch wundervolle Illustrationen unterbrochen wird –, enthält die Geschichte so viel Tiefe, dass sie auch für Erwachsene sehr spannend ist. Das Monster als Metapher für unterdrückte Gefühle, welches immer wieder in Momenten auftaucht, in denen Conor es eigentlich nicht gebrauchen kann, ist ein solch starkes Bild für Trauer und Hilflosigkeit, dass es fast schon wieder zu naheliegend ist und gleichzeitig auf sehr geniale Weise beschreibt wie sich solche Gefühle anfühlen.

Es ist ein sensibler und für Kinder angemessener Umgang mit dem sehr schwierigen Thema eines erkrankten Elternteils, der die Gefühlsebene auf eine Art beschreibt, die alle Menschen gleichermaßen erreichen kann. Genau dies ist es, was das Buch zu einem solch besondern macht, denn jeder Mensch, der eine geliebte Person an eine Krankheit verloren hat, kann sich direkt in Conor hineinversetzen, mit ihm fühlen und verstehen was in ihm vorgehen muss. Gleichzeitig geben Dowd und Ness so wenig wie möglich über Conors Gefühlsleben preis, so dass der Leser nie genau weiß, was in ihm vorgeht und seinen eigenen Erfahrungen auf Conor projektieren kann.

Nur eine Warnung vor dem lesen dieses Romans, der seine fünf von fünf Sternen redlich verdient hat: Dieses Buch wird euch mit einem gebrochenen Herzen zurücklassen.

Tell me the truth!

Von: M. Datum : 24.04.2017

modetrend.myblog.de/

SIEBEN MINUTEN
NACH
MITTERNACHT

Tell me the truth!

Diese Trauer, immer diese verfluchte Trauer. Wer schon einmal in seinem Leben einen Menschen, mit dem er jahrelang in Liebe zusammenlebte, gehen lassen musste, der weiß, wie vernichtend Trauer sein kann. Und ganz genau darum geht es in „Sieben Minuten nach Mitternacht“.

Und das Buch ist heftig, sehr, sehr heftig, nix für schwache Nerven und nix für zart Besaitete, nix für Leute, die lieber in einer heilen Welt leben. Aber die Welt ist eben sehr oft für viele Menschen nicht heil.

Für Conor war sie das. Auch, wenn er in der Schule noch nie der Beliebteste war. Wenn er nachhause kam, dann war die Welt in Ordnung. Denn dort war seine Mutter, mit der er sich beneidenswert gut verstand. Die beiden gucken abends zusammen alte Filme, die Mutter malte mit ihm. Als Freigeist erklärt die Mutter ihrem kleinen Sohn die Welt nicht, sondern lässt sie ihn selbst entdecken.

Als sie schwer erkrankt, sagt sie ihm auch nicht wirklich die Wahrheit, sondern schenkt ihm täglich Hoffnung. „Das wird schon wieder!“, „Die Ärzte probieren nun ein neues Medikament mit mir aus!“, „Diese Behandlung hat zwar nicht den gewünschten Erfolg gebracht, aber die nächste wird ihn bringen!“, „Alles wird gut, Conor!“, so tröstet die junge Mutter ihren Sohn. Aber über dessen Gemüt haben sich bereits dunkle Wolken gelegt. Er ahnt Schlimmstes, will das aber nicht wahrhaben. Schließlich redet die Mutter doch positiv. Und auch die Oma meint, dass nun endlich ein offenes Gespräch fällig wäre. Aber die Mutter weigert sich. „Es wird schon alles gut werden…!“

Wird es nicht! Das wird in dem Buch ziemlich schnell klar. Und Conor quält sich zwischen Hoffnung und Verzweiflung durch Tag und Nacht. Und dann, plötzlich, sieben Minuten nach Mitternacht, erscheint ein Monster in seinem Zimmer. Es ist groß und kräftig und zerstörerisch und zeigt Conor, was er alles mit seiner Gedankenkraft schaffen kann. Das Monster will Conor nix tun und es ist auch nicht wirklich böse. Es will Conor jeden Tag eine Geschichte erzählen. Aber Conor hat überhaupt keine Lust auf doofe Geschichten, wo doch seine Mutter dem tödlichen Abgrund immer näher kommt. Er will glauben, dass die Mutter wieder gesund wird.

„Was glaubst du wirklich, Conor?“, fragt das Monster ihn. „Was empfindest du wirklich in den Tiefen deines Unterbewusstseins, Conor?“, will das Monster wissen. „Dass alles gut wird natürlich!“, antwortet der Junge. „Und das ist das, was du wirklich fühlst? Tell me the truth!, erzähl‘ mir die Wahrheit, Conor!“

Und immer, wenn das Leben ganz besonders schwer ist und zwar wirklich, wirklich schwer, wenn das Leben einer Hölle gleicht und wir nicht verstehen, warum es so hässlich zu uns ist, warum es sich so fad anfühlt, warum es so weh tut, dann drücken wir uns vor der Wahrheit. Und zwar vor der wirklichen Wahrheit.

Das Monster erzählt Conor Geschichten. Geschichten von Gut und Böse, Geschichten von Wahrheit und Lüge, Geschichten von Entstehung und Zerstörung, von Leben und Tod. Ist immer alles klar? Ist immer offensichtlich, wer der Gute und wer der Böse ist? Können wir uns der Wahrheit stellen? Ertragen wir die Wahrheit? Was ist Wahrheit? Trauen wir uns, genau hinzusehen? Oder wollen wir nur, dass alles gut wird?

Und auch die Mutter ermutigt ihren Sohn auf ihre bewundernswert freidenkende Art: „Wenn du wütend bist, Conor, dann sei wütend. Und wenn du später einmal wütend darüber bist, dass du mal wütend warst, dann, Conor, Sohn, dann sollst du wissen, dass ich dich verstehe, immer verstehe, denn dein Herz schlägt wie meins.“

Irgendwann erkennt Conor, dass er seine Mutter verlieren wird. Bei den täglichen Gängen ins Krankenhaus ist es offensichtlich. Die junge Mutter wird immer schwächer und kränker. Die Oma nimmt Conor zu sich. Er muss sich darauf einstellen, dass er bei der Oma leben wird. Beide mögen sich nicht besonders. „Aber wir müssen lernen, miteinander auszukommen, Conor!“, sagt sie. Sie trauert um ihr Kind, das Kind um die Mutter. Mutterliebe in ihrer reinsten Form, Mutterliebe in ihrer traurigsten Form. Mutterliebe, die alles schaffen will. Tragik pur. Leben eben.

„Dies, Conor!“, sagt eines Nachts das Monster, „ist dein Alptraum! Aber du wirst ihn überleben. Glaub‘ mir! Das ist schlimm, Conor, aber es wird noch viel schlimmer. Aber du wirst es schaffen, Conor. Sicher! Und jetzt sag‘ mir die Wahrheit! Was fühlst du?“

Und Conor spricht es aus, spricht es endlich aus, sagt es, sagt das Unfassbare, sagt das tief Traurige, sagt das, was er nie sagen wollte, aber das, was die erschütternde Wahrheit ist. „Aber du musst dich der Wahrheit stellen, Conor …!“ Und der Junge macht das. Und vor ihm tut sich ein Abgrund auf, ein fürchterlicher Abgrund. Aber das „Monster“ weiß es besser: „Nun kennst du die Wahrheit, Conor, aber, glaub‘ mir, du schaffst das. Es wird noch schlimmer, aber du schaffst das…!“

Und welche Wahrheit Coner umtreibt, welche Wahrheit das wunderbare, helfende Monster meint, das beschreibt „Sieben Minuten nach Mitternacht“. Selten so eine berührende Geschichte gelesen. Und das „Monster“, das gönnen wir Conor so sehr. Denn wenn es jemand brauchen kann, dann dieser kleine Junge …

Das, was Conor durchmacht, eine „Geschichte“, wie sie vermutlich täglich passiert, diese hin- und herwandernde Story zwischen traurigster Realität und rettender Fantasy, ist kaum zu ertragen … Die Worte sind gewaltig, die Situationen kaum auszuhalten, die Fantasy entpuppt sich als Retter, ein Monster, das die furchtbare Realität erträglicher macht, Geschichten, die zum Nachdenken anregen, eine Philosophie, die das Leben schreibt und die Trauer ausspuckt … Und wir ertragen sie doch, die Realität … Sicher, ganz, ganz sicher … Wir müssen uns ihr nur stellen, der Wahrheit, nicht dem, was wir hoffen, was wir glauben, sondern dem, was wirklich geschieht. Und dann werden wir ihn überleben, den Alptraum …

c) M. / 24.4.2017
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Ein sehr berührendes Buch

Von: lesewuermchen Datum : 22.04.2017

kathisbuecherinsel.blogspot.de/


Klappentext

Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor den Albtraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diesmal begegnet er einem Wesen, das seine geheimsten Ängste zu kennen scheint, ein Wesen, das uralt ist und wild und weise. Und schon bald begreift Conor, dass es der einzige Freund ist, der ihm in den Stunden der Not zur Seite steht. Denn er wird zerrissen von der einen Frage, die er nicht einmal zu denken wagt. Darf er seine Mutter, die er über alles liebt, loslassen? Oder muss er es sogar, um nicht selbst verloren zu sein?


Meine Meinung

Dieses Buch darf man nicht so bewerten wie alle anderen. Normalerweise bewerte ich ein Buch nach Personenbeschreibung, Schreibstil der Autorin, etc. Doch bei diesem Buch muss ich nach meinem Herzen bewerten. Was jetzt für euch kitschig klingt, wird es das nicht mehr tun, wenn ihr dieses Buch gelesen habt. Denn dieses Buch hat etwas in mir berührt, was bis jetzt noch kein anderes Buch geschafft hat. Ich hatte beim Lesen immerzu das Gefühl: Der Autor will dem Leser etwas sehr wichtiges mitteilen. Die ganze Geschichte ist absolut traurig und regt einen definitiv zum Nachdenken an. Noch lange, nachdem ich das Buch beendet habe, bin ich einfach nur da gelegen und habe über das Gelesene nachgedacht. Diese Geschichte hat eine Platz in meinem Herzen gefunden, und so hat es wirklich noch keine andere Geschichte geschafft.

Die liebevoll künstlerisch gestalteten Seiten haben das Buch noch einmal abgerundet.


Mein Fazit

Ich habe noch nie so ein berührendes und gleichzeitig wunderschönes Buch gelesen und es hat seine Chance bei jedem Leser verdient.

En Monster oder ein Freund?

Von: die.buecherdiebin Datum : 19.04.2017

https://www.instagram.com/die.buecherdiebin/

Seit seine Mutter an Krebs erkrankt ist, hat der 13jährige Conor jede Nacht einen Albtraum um genau sieben Minuten nach Mitternacht. Eines Nachts erwacht die riesige Eibe, die seine Mutter ständig vom Fenster aus anstarrt, zum Leben und wird zu einem riesigen Monster. Zwar sieht es furchterregend aus, doch es ist gekommen, um Conor zu helfen Abschied zu nehmen. Es ist uralt, weise und wild und kennt Conor's Ängste genau. Denn Conor leidet sehr unter der unerträglichen Situation und weiß nicht, ob er seine geliebte Mutter loslassen darf.
Das Buch „Sieben Minuten nach Mitternacht“ schrieb Patrick Ness nach einer Idee der an Krebs verstorbenen Siobhan Dowd mit seinen eigenen Worten. Die düsteren, ausdrucksstarken Zeichnungen stammen von Jim Kay (dem Illustrator der Harry Potter Schmuckausgaben). Die Zeichnungen passen hervorragend zum Text und unterstreichen die Atmosphäre der Geschichte perfekt.
Das Schicksal von Conor ist sehr hart. Da er allein mit seiner Mutter lebt (sein Vater lebt mit seiner neuen Familie in Amerika und will ihn auch nicht bei sich aufnehmen und seine Großmutter mag er nicht), erledigt er viele Aufgaben im Haus und sorgt für sich und seine Mutter. In der Schule ist er ohne Freunde und wird gemobbt. Er ist völlig überfordert mit der Situation und seinen Gefühlen. Das Monster zeigt ihm, dass man nicht immer stark sein muss und eröffnet ihm neue Denkweisen.
Das Buch ist eigentlich ein Kinder- und Jugendbuch, doch auf jeden Fall auch für ältere Leser empfehlenswert. Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig und die Kapitel relativ kurz. Schon nach dem ersten Satz war ich in der Geschichte. Ich habe das Buch an einem Abend gelesen, da ich es nicht weglegen konnte. Obwohl das Thema sehr traurig ist, fand ich die Geschichte nicht bedrückend, sondern tief berührend und mitreißend.

Eine traurige und nachdenklich stimmende Geschichte von einer Tiefe, die ich nie erwartet hätte

Von: theklaus Datum : 19.04.2017

www.bookola.de

Das grobe Gerüst dieses Buches schrieb Siobhan Dowd kurz vor ihrem Tod und Patrick Ness übernahm auf Wunsch des Verlages die Aufgabe daraus eine fesselnde Geschichte zu machen. Und er hat seine Aufgabe mehr als gut gemacht. Ihm ist etwas gelungen, was niemand so erwartet hätte, denn obwohl es eigentlich ein recht dünnes Buch ist (nur 216 Seiten), das auch noch mit vielen Illustrationen gefüllt ist, war es für mich besser als manch dicker Wälzer.
Der Protagonist Conor O’Malley ist eine Figur, die man sofort ins Herz schliesst und mit der man ohne irgendwelche Kompromisse mitfühlen und mitleiden kann. Und er hat es auch nicht wirklich einfach. Seine Mutter ist schwer an Krebs erkrankt und jedes Treffen von Conor und seiner Mutter wird eine Prüfung für die Gefühle des Lesers. Patrick Ness schildert alle Situationen extrem einfühlsam und bringt sie treffsicher auf den Punkt. Auch das Monster in Form einer riesigen Eibe, das immer punktgenau um 7 Minuten nach Mitternacht auftaucht, erscheint nicht surreal sondern man glaubt auch daran. Der Junge fühlt sich von ihm in den ersten Situationen bedroht, erkennt aber nach und nach den tieferen Sinn. Denn das Monster erzählt ihm nach und nach 3 Geschichten und am Ende muss Connor selbst eine Geschichte erzählen.

Fazit:
Ein Buch, das man gelesen haben sollte, angereichert mit wunderbaren schwarzweiß Illustrationen von Jim Kay.
Eine traurige und nachdenklich stimmende Geschichte von einer Tiefe, die ich nie erwartet hätte.

Aufwühlend und fesselnd!

Von: Lady Moonlight Datum : 16.04.2017

www.hoerbuchecke.eu/

Dieses Buch hat einen besonderen Hintergrund. Die Autorin Siobhan Dowd hatte die Idee dazu, starb aber bedauerlicherweise, bevor sie das Buch schreiben konnte. Patrick Ness hat ihre Ideen übernommen und daraus dann eine eigene Geschichte erschaffen.

Um dieses Buch kommt man irgendwie nicht herum, ich habe von allen Seiten nur Gutes darüber gehört. Normalerweise lese ich Bücher, in denen es um schlimme Krankheiten wie Krebs geht, nicht besonders gerne. Lesen soll mich hauptsächlich unterhalten und nicht allzu traurig stimmen. Die Idee, ein so ernstes Thema mit einem Hauch Fantasy zu verpacken, machte mich aber sehr neugierig auf die Geschichte. Deswegen habe ich mich entschieden "Sieben Minuten nach Mitternacht" zu lesen.

Die Geschichte hat mich sofort mitgerissen, ich konnte den Roman kaum aus der Hand legen. Die Illustrationen im Buch sind übrigens wunderschön, sie unterstreichen die besondere Atmosphäre. Beim Lesen habe ich einige Tränen vergossen, das will ich nicht verheimlichen. Trotzdem empfinde ich die Geschichte auch rückblickend nicht so bedrückend, wie ich es mir vorgestellt hätte. Natürlich ist alles sehr traurig, das Ende hat für mich persönlich aber auch etwas Positives. Es vermittelt Hoffnung, zeigt auf, dass das Leben immer weitergeht. Man muss es nur wollen. Conors Gedanken und Gefühle sind beeindruckend, sie wirken ehrlich und geradlinig.

Viel zu kritisieren gibt es hier eigentlich nicht. Eine Sache hat mich aber gestört. Conor wird ab und zu ziemlich wütend, sogar richtig gewalttätig. Dieses Thema wird hier etwas zu locker genommen, finde ich. Das ist auch der einzige Grund, warum ich dieses Buch nicht unter 16 Jahren empfehlen möchte. Dabei geht es mir nicht darum, dass Jugendliche nicht mit dem Tod umgehen können, diese Meinung teile ich ganz und gar nicht. Die Verharmlosung von Gewalt ist der Grund. Conor wird für seine Taten nämlich nicht bestraft. Von jüngeren Lesern könnte das falsch interpretiert werden.

Ich kann euch dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, wenn ihr nicht vor ernsteren Themen zurückschreckt und ihr glaubt, dass ihr für dieses Thema gewappnet seid. Die Thematik ist allerdings schon sehr deprimierend. Das Ganze ist zwar Ansichtssache, ich empfinde es wie schon gesagt nicht ganz so schlimm, trotzdem sollte man das bedenken, bevor man sich auf diesen Roman einlässt. Meiner Meinung nach wird dieses Buch Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen fesseln und nicht mehr loslassen, bis es nach der letzten Seite endgültig geschlossen wird.

Mein Fazit:
Idee/Storyentwicklung: 4,5 von 5
Schreib- und Sprachstil: 5 von 5
Charaktere: 5 von 5
Unterhaltung: 4 von 5
Durchschnittlich gesamt: 4,625 Punkte

Meine Altersempfehlung:
Ab 16 Jahren

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

Sehr emotional und wahnsinnig schön gestaltet

Von: Tintenblüte Datum : 08.04.2017

tintenbluete.blogspot.de/

Als allererstes muss ich sagen, dass ich die Aufmachung von dem Buch wahnsinnig toll finde! Schon das Cover gefällt mir sehr gut, aber im Inneren hat das Buch sogar noch mehr zu bieten. Die einzelnen Seiten sind mit Zeichnungen versehen, die super gut mit der Geschichte harmonieren und ihre düstere Stimmung noch stärker spürbar werden lassen. Das macht das Leseerlebnis für mein Empfinden ganz besonders.

Auch der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut, da er flüssig zu lesen ist, es aber trotzdem schafft, eine Stimmung aufzubauen. Außerdem trifft er für meinen Geschmack genau das richtige Maß an Detailliertheit, so hatte ich beim Lesen stets ein Bild der Umgebung und der Charaktere vor Augen, ohne dass zu viel vorgegeben wurde.

Da das Buch nur ungefähr 200 Seiten dick ist, wird am Anfang nicht viel Zeit verschwendet, sondern der Leser wird direkt mitten in das Geschehen, sprich in einen von Connors Albträumen, hineingeworfen. Diese Albträume haben mir zwar keine Gänsehaut beschert, doch ich fand sie durchaus interessant und spannend, weil ich mich die ganze Zeit gefragt habe, was deren Bedeutung ist und wie am Ende alles miteinander zusammenhängt. Damit konnte der Autor direkt zu Beginn meine Neugier wecken.

Connor, den Protagonisten der Geschichte, mochte ich sehr gerne. Seine Gefühle und Motive haben sich mir manchmal nicht direkt erschlossen, doch je weiter die Geschichte voran geschritten ist, umso besser konnte ich ihn verstehen und am Ende habe ich einfach nur noch mit ihm gefühlt. Die anderen Charaktere stehen eher im Hintergrund, was ich angesichts des Inhalts aber durchaus positiv fand; den Fokus mehr auf sie zu legen, hätte nur den Fortschritt der eigentlichen Geschichte verzögert.

Während ich zu Beginn des Buches noch an einigen Stellen etwas verwirrt war, hat sich mir, je weiter ich gelesen habe, die Botschaft des Buches immer mehr erschlossen. Das Ende war für mich zwar nicht komplett überraschend, aber dafür absolut stimmig und emotional. Ich glaube, dass jeder, der schon einmal mit der Angst zu kämpfen hatte, einen geliebten Menschen zu verlieren, sich hundertprozentig in Connor hineinversetzen kann. Mir jedenfalls ist es so ergangen und genau deshalb ist das Buch meiner Meinung nach etwas ganz Besonderes.
Es kommt selten vor, dass ich beim Lesen eine Träne verdrücke, doch dieses Buch hat es geschafft. Und trotzdem war ich am Ende nicht nur traurig, weil mir die Botschaft der Geschichte gleichzeitig auch ein Gefühl der Hoffnung vermittelt hat.

Mein einziger Kritikpunkt an dem Buch bezieht sich auf den geringen Umfang. Irgendwie tue ich mir immer schwer damit, weil es dann immer noch einiges gibt, was mich interessieren würde, aber leider nicht behandelt wird, und ich das Gefühl habe, die Charaktere noch nicht richtig zu kennen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass der Autor gerade Letzteres bewusst so handhaben wollte, da man dadurch den Eindruck bekommt, dass es gar nicht so wichtig ist, wem genau das alles passiert, weil es eben jedem passieren könnte.

Fazit
„Sieben Minuten nach Mitternacht“ erzählt eine sehr berührende Geschichte, die todtraurig ist, aber doch auch Hoffnung vermittelt. Aufgrund des geringen Umfangs ist es eine eher kurzweilige Geschichte, die mir aber wegen ihrer Einzigartigkeit und ihrer wichtigen Botschaft bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Geht unter die Haut

Von: Lovelyceska Datum : 14.03.2017

https://lovelyceska.wordpress.com

»Geschichten sind das Gefährlichste von der Welt, knurrte das Monster. Geschichten jagen, beißen und verfolgen dich.«

Autoren: Patrick Ness & Siobhan Dowd – Verlag: Goldmann (16. Januar 2017) – Format: Taschenbuch mit schwarz-weiß Illustrationen – Buchlänge: 224 Seiten – Preis: 8,99€ – ISBN: 978-3442485345 (Erwerben ♥)

ÜBER DIE AUTOREN:

Patrick Ness

Patrick Ness wuchs in den Vereinigten Staaten und auf Hawaii auf. Seit Ende der 90er-Jahre lebt er in London und ist dort als Literaturkritiker für die Tageszeitung The Guardian tätig. Für seine Kinder- und Jugendbücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, er gewann unter anderem den renommierten Costa Children’s Book Award und war auf der Auswahlliste für die Carnegie Medal.
Für »Sieben Minuten nach Mitternacht« erhielt er als erster Autor gleichzeitig die Carnegie Medal und den Kate Greenaway Award sowie neben unzähligen anderen Auszeichnungen den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012.

In »Sieben Minuten nach Mitternacht« schreibt Patrick Ness eine Idee seiner mit der Carnegie Medal ausgezeichneten Schriftstellerkollegin Siobhan Dowd weiter. Ihr früher, tragischer Krebstod verhinderte die Umsetzung ihrer Idee in eine eigene Geschichte. (Quelle)


Siobhan Dowd

Siobhan Dowd, in London geboren, stammte aus County Waterford, Irland, und verbrachte dort einen großen Teil ihrer Kindheit. Nach der Schulzeit in London studierte sie in Oxford und begann dort als Redakteurin für PEN International und als freischaffende Autorin zu arbeiten. Bereits ihr Debutroman kam auf die Auswahlliste des Deutschen Jugendliteraturpreises, für ihr drittes Jugendbuch wurde sie mit der Carnegie Medal ausgezeichnet. Nach schwerer Krankheit erlag Siobhan Dowd 2007 ihrem Krebsleiden. (Quelle)


KLAPPENTEXT:

Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor den Albtraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diesmal begegnet er einem Wesen, das seine geheimsten Ängste zu kennen scheint, ein Wesen, das uralt ist und wild und weise. Und schon bald begreift Conor, dass es der einzige Freund ist, der ihm in den Stunden der Not zur Seite steht. Denn er wird zerrissen von der einen Frage, die er nicht einmal zu denken wagt. Darf er seine Mutter, die er über alles liebt, loslassen? Oder muss er es sogar, um nicht selbst verloren zu sein? (Quelle)

MEINE MEINUNG:

Der 13-jährige Conor hat schon einiges Schlimmes erlebt. Dementsprechend findet er schwer den Schlaf, denn Albträume plagen ihn. Eines Tages taucht sieben Minuten nach Mitternacht ein riesiges Monster bei ihm auf… Doch Conor hat keineswegs Angst, denn schlimmer kann es doch eigentlich gar nicht mehr werden… oder?

In dieser Geschichte geht es um den Umgang von Conor mit der tödlichen Krankheit seiner Mutter. Es ist düster und emotional. Die Illustrationen passen perfekt hinein und sind zudem wunderschön, was bei einem Künstler wie Jim Kay (Illustrator der neuen Schmuckausgaben von Harry Potter!!) nicht anders zu erwarten war. Die Begegnungen mit dem Monster sind schaurig, aber auch märchenhaft. Auf jeden Fall ist es anders als erwartet.

»Geschichten sind wilde Wesen, sagte das Monster. Wer weiß, was für Unheil sie anrichten können, wenn man sie loslässt?«

Das Buch stimmt einen nachdenklich, es hat mich sehr berührt. Die Geschichte ging mir wahrlich unter die Haut und ich habe es geliebt. Den vom Charakter her starken Conor habe ich sehr ins Herz geschlossen. ♥

Die Kapitel sind super kurz und der Schreibstil ist sehr einfach. Es lässt sich perfekt zwischendurch lesen.

BEWERTUNG:

Wieder mal ein Lesehighlight! Ich habe jede Seite geliebt und genossen. Die passenden Illustrationen hätte ich mir gar nicht wegdenken können. Kauft euch unbedingt die illustrierte Ausgabe. Es ist einfach schaurig schön. Deshalb eine wunderbare 1. ♥

Ihr müsst unbedingt in das Buch hineinschauen, weshalb ihr hier sofort eine Leseprobe bekommt.

Die düsteren Illustrationen sowie schaurigen Stimmungen und Gefühle haben mich etwas an „Die Insel der besonderen Kinder“ von Ransom Riggs erinnert. Ich denke, wenn ihr die Geschichte mögt, wird es bei dieser hier ebenfalls der Fall sein. ♥ Vielen lieben Dank an Yasmin (@stellette_reads) für diese wunderbare Leseempfehlung. Du hast bei mir ins Schwarze getroffen! ♥

P.S. Ab dem 04. Mai 2017 läuft die Verfilmung des Buches in den deutschen Kinos. Informationen und den Trailer zum Film verlinke ich euch gerne hier. Aber Achtung! Möglicher Spoileralarm! ♥ Ich freue mich schon auf den Film und hoffe, dass er der Geschichte gerecht wird.

Eine überwältigende Geschichte, die emotional sehr aufwühlt.

Von: Leyla Datum : 09.03.2017

https://buecherwolfde.wordpress.com/

“Geschichten sind wichtig. Sie können wichtiger sein als alles andere. Wenn sie die Wahrheit in sich tragen.“ -das Monster

Inhalt: Wir lernen zum Beginn des Romans den 13-jährigen Jungen Conor kennen und begleiten ihn von da an in seinem Alltagsleben. Schlimm genug, dass er seinen Vater kaum sieht, da er mit seiner neuen Familie in Amerika lebt, nein, seine Mutter leidet an Krebs, und auch wenn sie sich tapfer hält, weiß der junge Conor, dass seine Mutter langsam stirbt. Er weiß, dass sie ihn verlassen wird. Eines Tages, nach einem dieser Albträume, die für ihn alltäglich sind, steht ein Monster vor ihm. Es wird Coner drei Geschichten erzählen. Eine vierte will es von Coner hören und es will keine Lügen, es will die Wahrheit, die auch erklärt, warum Conor überhaupt diesen einen immer wiederkehrenden Albtraum hat.

Meine Meinung: Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass das Buchcover sowie der Titel sehr passend zur Handlung gewählt worden sind, was ich sehr gut finde, denn ich mag Bücher die einen Bezug zur Geschichte, die erzählt wird, haben. Zwar finde ich, dass das Buch mit „nur“ 216 Seiten, den vielen Bebilderungen und den wenigen Sätzen pro Seite etwas kurzweilig ist, aber der Roman erzählt seine Geschichte und da reicht das. Die Bilder zwischen den Seiten sind passend zu der jeweiligen Situation, und auch wenn manche etwas beängstigend wirken, vermitteln sie die richtige Stimmung. Die ganze Lektüre über hatte ich ein leicht düsteres Gefühl, da das Buch viele Themen anspricht, die so nicht alltäglich sind. Die Krankheit seiner Mutter, die Abwesenheit seines Vaters und dann wird er in der Schule auch noch von seinen Mitschülern gemobbt. Das sind zwar Situationen, die jedem von uns passieren könnten, aber für mich ist es keineswegs Alltag und ich bin teilweise richtig erschrocken, als ich las, was der kleine Coner alles miterlebt. Zudem wurden seine Gefühle erschreckend echt geschildert, und auch wenn ich seinen Schmerz nicht wirklich nachvollziehen kann, war ich doch sehr bewegt und bestürzt von dem jungen Conor. Ohne zu viel zu verraten, möchte ich erwähnen, dass ich am Ende des Romans echt Tränen in den Augen hatte. So sehr war ich von Coners und meinen Gefühlen überwältigt!

“Du schreibst die Geschichte deines Lebens nicht mit Worten. Du schreibst sie mit Taten. Es ist nicht wichtig, was du denkst. Wichtig ist nur, was du tust.“ -das Monster

Fazit: Eine überwältigende Geschichte, die emotional sehr aufwühlt. Ich kann “Sieben Minuten nach Mitternacht“ jedem, auch Nichtlesern, empfehlen. Durch die anschaulichen Bilder wird es nicht langweilig und die Geschichte ist es wert, gelesen zu werden!

Das Taschenbuch ist eine illustrierte Ausgabe und es gibt einen gleichnamigen Film zum Buch, den ich mir direkt am Wochenende anschauen werde!

[Gelesen] Sieben Minuten nach Mitternacht

Von: poesielos Datum : 03.03.2017

https://poesielos.wordpress.com/

Bei manchen Büchern weiß man schon im Vorfeld, dass sie einem wahrscheinlich das Herz brechen werden.. und Sieben Minuten nach Mitternacht gehört definitiv mit zu diesen Büchern. Trotzdem mag ich die Zeit, die ich mit Conor und dem Monster verbracht habe, auf keinen Fall missen!

Conor ist dreizehn und leidet schon einige Zeit unter Alpträumen. Seine Mutter kämpft gegen Krebs, was den Alltag der beiden bestimmt. Als Conor mal wieder nachts aus einem Alptraum aufwacht, hat er Besuch: Vor seinem Fenster steht ein Monster. Dieses Monster wird in der darauffolgenden Zeit ihn immer wieder nachts besuchen und Geschichten erzählen. Die Geschichten sind halb Märchen, halb Fabel, und ihre Lektionen erschließen sich Conor und dem Leser nicht unbedingt sofort. Jede der drei Geschichten fügt sich aber perfekt in die Handlung ein und danach ist es an Conor eine Geschichte zu erzählen…

Dieses kleine Buch hat mich von Anfang an absolut überrascht. Patrick Ness gelingt es, ein schwieriges Thema für alle Altersstufen gerecht aufzubereiten und auch wenn es primär um das Krankheitsbild Krebs geht, lässt sich die Geschichte doch leicht auf andere Krankheitsbilder übertragen. Als Leser begleitet man Conor sowohl durch den Alltag Zuhause und in der Schule, als auch in den Nächten, wenn das Monster kommt. Dabei ist vor allem die Rolle als Familienmitglied, das nur unterstützen aber nichts direkt gegen die Krankheit machen kann, sehr spannend und was es für die Personen bedeutet so machtlos zu sein. Dazu kommt noch Mobbing in der Schule, das schwierige Verwandschaftsgefüge, in dem Conor sich befindet, und all die Erwachsenen, die mit ihm reden wollen.

Ganz herrlich unterstützt wird der Text dabei von Illustrationen durch Jim Kay, die sich auf fast allen Seiten von Sieben Minuten nach Mitternacht tummeln. Vor allem die Gestaltung des Monsters gefällt mir sehr gut, ebenso wie die Entscheidung keinen der Charaktere außer ihm wirklich darzustellen. Das hilft auch wieder in der Übertragung auf einen selbst, da Conor theoretisch genauso gut ein weiblicher Charakter sein könnte.

Wie Patrick Ness zum Schreiben des Buchs gekommen ist, erklärt er in einem kurzen Vorwort: Die Idee zu Sieben Minuten nach Mitternacht stammt ursprünglich von Siobhan Dowd, die selber an Krebs verstorben ist und die Geschichte selbst nicht mehr schreiben konnte. Das Buch hat zwar so einen bedrückenden Einstieg bzw. im Ganzen ein bedrückendes Thema, aber ist keineswegs niederschmetternd dabei. Vor allem eine Aussage, die relativ zu Ende der Geschichte fällt, berührt ungemein und es schwingt sehr viel Hoffnung und Trost im Text mit. Dadurch ist es sowohl für Leser sehr gut geeignet, die bereits ähnliches erlebt haben, oder die noch nie mit dieser Thematik in Berührung gekommen sind. Wirklich ein kleines Kleinod, dass man (vielleicht mit einer Packung Taschentücher dabei) nur jedem ans Herz legen kann.

Super Buch mit einer traurigen, aber tollen Thematik

Von: ElizasWorld Datum : 01.03.2017

elizasbeauty.wordpress.com

Dieser Roman ist wirklich nicht für jeden etwas und doch hat er mich gefesselt!

Worum geht es :



Es geht um den 13 jährigen Conor O'Malley und seine Art mit der Krankheit seiner Mutter und den Folgen fertig zu werden.

Es handelt von Monstern, Mobbing, Einsamkeit und Trauerverabeitung eines jungen Menschen.

Meine Meinung :

Der Autor hat einen klaren und flüssigen Schreibstil.

Man fliegt quasi durch die Seiten!

Ausserdem beschreibt er alles wirklich gut und dies wird durch passende Illustrationen super unterstützt.

Conor ist der Hauptprotagonist und von ihm erfährt man auch am meisten, dadurch kann man sich gerade zum Ende hin sehr gut mit ihm fühlen.

Die Nebencharaktere bleiben dagegen eher blass und bekommen kaum Tiefe, was für mich aber auch nicht so wichtig war.

Denn es geht ja hauptsächlich um Conor und wie er die schwere Phase in seinem Leben bewältigt.

Da das Buch sehr viele Bilder enthält und diese sich auch komplett über zwei Seiten verteilen, habe ich das Buch an einem Abend durch gelesen.

Also ein wirklich gutes Buch für einen Abend, den man gemütlich mit Tee oder heißem Kakao auf der Couch verbringt.


Ich kann gar nicht soviel dazu schreiben ohne zu spoilern, aber lest es selber.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!