Leserstimmen zu
Da haben wir den Glückssalat

Gemma Burgess

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Aufmachung des Buches Das Cover von „Da haben wir den Glückssalat“ zeigt eine junge Frau mit rosa Schürze. Sie lehnt sich gegen einen Tresen auf dem ein belegter Bagel und ein Muffin liegt. Im Hintergrund sieht man eine Skyline. Das Titelbild ist gut gewählt. Es spiegelt den Inhalt wieder, der auch in New York spielt. Inhalt Die 22-jährige Pia lebt gemeinsam mit vier Mädels in einer WG im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Ein Tag nachdem sie eine wilde WG-Party gefeiert haben, verliert Pia ihren Job und ihre, in der Schweiz lebenden Eltern drehen ihr den Geldhahn zu. Sie stellen ihr ein Ultimatum von sechs Wochen. In dieser Zeit soll Pia ihr Leben in den Griff bekommen, ansonsten holen ihre Eltern sie nach Zürich. Pia dreht am Rad. Auf gar keinen Fall möchte sie aus New York weg. Kurzerhand kommt sie auf die Idee ein Foodtruck zu eröffnen und daraus ein Schlankmobil zu machen. Finanziert wird es durch einen gerissenen Kredithai, der mit allem Wasser gewaschen ist. Pia durchlebt ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits läuft ihr Job mit dem Schlankmobil wirklich gut und sie hegt Gefühle für den Briten Aiden. Anderseits macht ihr der Geldhai Druck und sie denkt noch an das Beziehungsaus zu ihrem Ex vor ein paar Jahren. Wird Pia ihren Eltern nach Ablauf der Frist von sechs Wochen beweisen können, was in ihr steckt? Oder wird sie ihre Freundinnen in New York den Rücken kehren? Meine Meinung Das Buch „Da haben wir den Glückssalat“ von Gemma Burgess lag schon länger bei mir auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher. Nun war endlich die Zeit gekommen, den Liebesroman zu lesen. Nebenbei habe ich jetzt festgestellt, dass es bereits Folgeromane gibt, bei denen es um Pias Freundinnen aus der WG geht. Mir hat die Geschichte gut gefallen. Man lernt Pia und ihre Mädels-WG kennen. Dazu gehören Pias beste Freundinnen Angie und Julia, sowie Julias Schwester Coco und Julias Freundin Madeleine. Nicht alle fünf von ihnen sind richtig miteinander befreundet. Angie und Julia konkurrieren miteinander. Madeleine zeigt Pia ihre kalte Schulter. Hierbei weiß Pia noch nicht einmal warum. Eigentlich haben sich die beiden kurze Zeit, als sie noch studiert haben, verstanden. Doch dann kam der Bruch. Während der Handlung nähern sich die fünf jungen Frauen an und es kommt zu Aussprachen. Für mich war es sehr interessant, wie sich die Freundschaften der WG entwickeln. Ich habe richtig gehofft, dass Pia sich mit Madeleine aussöhnt. Die fünf Mädels haben alle sehr unterschiedliche Charaktere, sind aber auf ihre Weise alle sehr liebeswert. Die Idee mit dem Schlankmobil gefällt mir gut. Ich habe mich mit Pia gefreut wie sehr sie ihre Arbeit im Foodtruck liebt. Es war richtig schön zu lesen mit welcher Leidenschaft sie plötzlich an ihre Arbeit geht. Zu Beginn ist Pia nämlich noch sehr unschlüssig in Sachen Job. Sie kann sich nicht so recht auf eine Sache konzentrieren, weil sie einfach noch nicht weiß, was sie machen möchte. Alles ändert sich als sie durch ihren Nachbarn Vic für kurze Zeit einen Job in einem Restaurant findet. Schon bald kommt sie auf den Einfall mit ihrem Schlankmobil. Doch es gilt in den sechs Wochen einige Hindernisse zu überwinden. Pia trifft in New York auf den Engländer Aiden. Sie ist gleich von ihm angetan. Allerdings hängt sie auch noch gedanklich sehr an ihren Exfreund, der sie vor ein paar Jahren auf unerfreuliche Art abserviert hat. So wird es für Pia schwierig sich auf eine neue Beziehung einzulassen. Für kleine Abenteuer ist sie zu haben, doch für die große Liebe wird es kompliziert. Ob Aiden ihr Herz wieder öffnen kann? Ich finde es schon hart, wie Pia noch nach so langer Zeit an ihrem Exfreund denken muss. Sie grübelt ständig darüber nach aus welchen Grund er mit ihr Schluss gemacht hat. Dadurch macht sie sich es mit Männern sehr schwer. Sie bezeichnet sich als beziehungsuntauglich. Die Liebesgeschichte an sich kommt mir etwas zu kurz in dem Buch. Das große Thema ist eher das Schlankmobil und wie Pia den Kredithai innerhalb von sechs Wochen ausbezahlen kann. Süß finde ich die kleinen Nebenhandlungen mit dem älteren Nachbarn Vic, der noch eine größere Rolle für Pias Misere spielen wird. Mir tat Pia auch leid, dass ihre Eltern ihr kaum etwas zutrauen. Pia hat in ihrem Jugendalter schon Mist gebaut, aber für sie wäre es eigentlich auch wichtig, dass ihre Eltern stolz auf sie sind. So kämpft sie in den sechs Wochen um nach Ablauf der Frist endlich Anerkennung von ihnen zu erhalten. Der Erzählstil von Gemma Burgess hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mit Pia mitgelitten und –gefiebert. Die Handlung war toll beschrieben und die Geschichte ist auf keiner Seite langweilig. Da ich nun festgestellt habe, dass es weitere Bücher über die Brooklyn Girls gibt, möchte ich auch diese sehr gerne lesen. Mein Fazit Ein toller Roman über eine Art Selbstfindung, Freundschaften und die Liebe. Ich freue mich mehr über die Brooklyn-Girls zu lesen. Das Buch erhält von mir 4 gute Lese-Sterne.

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Da ihr Buch "Der letzte Single fängt den Mann" zu meinen liebsten Frauenromanen zählt, möchte ich auch die weiteren Bücher von Gemma Burgess unbedingt lesen. Auch dieses Buch hatte viel Schönes, aber leider konnte es mich nicht so richtig von sich überzeugen. Pia ist mit Anfang 20 noch sehr abhängig von ihren Eltern. Die Bank "Mama&Papa" hat für sie bisher immer offen gehabt. Aber für ihre Eltern zählt nur das, was jemand leistet und so drehen sie ihr kurzer Hand den Geldhahn zu. Zusammen mit ihren fünf besten Freundinnen wohnt sie in einer unterhaltsamen Mädels-WG, doch irgendwie scheint jeder den Weg ins Erwachsenenleben gefunden zu haben - nur sie nicht. Auf ihrer Suche nach dem richtigen Job muss sie sich einiges gefallen lassen, doch irgendwie muss sie einen Weg finden ihren Eltern zu zeigen, dass sie es auch ohne sie schaffen kann. Pia war mir anfangs ganz und gar nicht sympathisch. Sie war unglaublich naiv und ich habe mich wirklich gefragt, wie man mit Anfang 20 so gar keine Handlung überdenken kann. Für mich verkörperte sie extrem das amerikanische Dummchen, womit ich mich einfach nicht identifizieren konnte. Auch ihre Einstellung zur gesunden Ernährung ist sehr amerikanisch und wenig wissenschaftlich.. Dieser Punkt hat mich leider extrem genervt, da er sich durch das ganze Buch gezogen hat. Irgendwann wurde Pia mir etwas sympathischer, aber das Dummchen-Image konnte sie leider nicht verlieren. Zwar war es mal ganz angenehm, dass sich das ganze Buch um die Hauptprotagonistin dreht, aber trotzdem kam mir die Liebe viel zu kurz in der Geschichte. Ich weiß einfach, dass Gemma Burgess das richtig gut kann und hätte mich sehr über eine schöne Liebesgeschichte gefreut. Die Seiten ließen sich verschlingen, wie nichts. Auch wenn mich die Geschichte selbst nicht so richtig packen konnte, bin ich wirklich schnell vorwärts gekommen! Die Sprache ist sehr leicht und der Schreibstil flüssig lesbar. Auch wenn ich den Titel wirklich sehr passend zur Geschichte finde, kann ich das Cover der Geschichte nicht so richtig zuordnen. Nach indischen Wurzeln - so wie Pia sie haben soll - sieht die Frau für mich überhaupt nicht aus. Und auch die Lebensmittel sind irgendwie nicht die Richtigen. Trotzdem hatte ich ein paar schöne Lesestunden mit der Geschichte und freue mich schon auf mein nächstes Buch von Gemma Burgess!

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Pia, 22 Jahre alt, lebt mit ihren Freundinnen in einer WG in New York. Nach einer sehr intensiven und lauten Party fällt ihr Leben förmlich in sich zusammen. Es wurden Bilder gemacht, die sie halbnackt tanzend auf einem Tisch zeigen und die auf Facebook veröffentlicht werden. Daraufhin wird ihr von ihrem Chef gekündigt. Einen weiteren Job verliert sie ebenfalls nach ein paar Tagen, weil sie sich als Kellnerin nicht alles von ihren Kunden gefallen lässt. Als ihr dann noch ihre in der Schweiz lebenden Eltern den Geldhahn zudrehen, ist guter Rat teuer. Sie stellen ihr ein Ultimatum von 2 Monaten, entweder hat sie bis dahin ihr Leben in den Griff bekommen oder sie nehmen ihre Tochter nach einem Urlaub wieder mit nach Hause und verpassen ihr eine Arbeitsstelle nach deren Gutdünken. An Ideen, sich aus der Misere herauszuziehen, mangelt es Pia nicht, aber am Geld. Ihre beste Idee, sich einen Food-Truck zuzulegen und in diesem kalorienreduziertes Essen für jedermann anzubieten, will sie in die Tat umsetzen, das Geld leiht sie sich bei einem berüchtigten Geldhai und damit fangen die Sorgen erst an ... Eigentlich ist Pia eine taffe junge Frau. Nur immer am 26.08. tickt es bei ihr aus, das ist der Tag, an dem ihr letzter Freund sie verlassen hatte. Für sie jedes Jahr ein Tag des Absackens. So fällt ihre Party, die eine Einweihungsparty bei den Mädels der WG sein soll, zufällig auf den Tag und Pia schlägt über die Stränge. Von da an bekommt sie keinen Fuß mehr auf den Boden, ein Unglück jagt das nächste. Die Autorin legt hier einen lockeren Unterhaltungsroman vor. Pia, 22 Jahre, anfänglich etwas naiv und leichtgläubig, entwickelt sich von einer gedankenlosen Partymaus in eine ernst zu nehmende junge Frau. Sie musste erst durch die Hölle gehen, um wirklich zu begreifen, worauf es ankommt. Ihr Liebesleben ist eine Katastrophe. Sie schläft mit dem Bruder einer Mitbewohnerin, was ein totales No-Go ist, wissend, dass es nicht mehr als ein One-Night-Stand bleiben wird. Gefühle sind ihrerseits nicht vorhanden. Sie trifft auf Mr. Right, kann und will ihn aber nicht halten. Als sie über ihren Ex, über den sie noch immer nicht hinweg ist, trifft, bricht alles wieder hoch. In der WG wohnen 5 Frauen, die recht unterschiedlich sind. Auf ihre Art und Weise sind sie mir aber sympathisch, die Einzige, die lange heraus sticht, ist Pia mit ihrer verqueren Gedankenlosigkeit. Was sie zusammenhält, ist ihre Freundschaft untereinander, sie nicht immer gleich stark ist, aber stetig wächst. Als es Pia richtig schlecht geht, stehen alle 4 Mädels hinter ihr und unterstützen sie, wo sie nur können, auch wenn die ein oder andere gerade ihre Differenzen mit Pia hat. Es macht Spaß, die Protagonistin Pia auf ihrem Weg zu begleiten. Wenn man auch nicht alles nachvollziehen kann, was sie so auf den Weg bringt, so hofft und bangt man mit ihr, dass alles gut ausgehen möge. Das Buch ist für die Altergruppe 20 - 25 Jahre konzipiert, was aber nicht heißen muss, dass man es auch im fortgeschrittenen Alter unterhaltsam findet. Es ist ein Buch, das man mal zwischendurch lesen kann, ohne groß nachdenken zu müssen. Man kann hervorragend abschalten und sich unterhalten lassen, einfach mal die Seele baumeln lassen. Mir hat es gefallen und ich empfehle es gern weiter.

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