Leserstimmen zu
Der Prinz der Schatten

Torsten Fink

Schattenprinz-Trilogie (1)

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eBook
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Wo fange ich am besten an? Es passiert so einiges in dem Buch. Aber der Reihe nach. Ein Assassine ist dabei einen Anschlag zu verüben und stürzt dabei ab. Als er wieder zu sich kommt ist seine Erinnerung wie weggeblasen. Nicht mal seinen Namen kennt er mehr. Er bleibt deshalb gezwungenermaßen bei der Köhlerfamilie und wird unterdessen von kleinen "Lichtblitzen" geplagt die aus seiner Erinnerungen stammen. Ab und zu übernimmt "sein anderes Ich" die Führung und rettet ihn aus heiklen Situationen. Das andere Ich kann kämpfen und bringt ihn oft gerade noch in Sicherheit. Während dessen gehen in der kleinen Stadt Atgath, die Dinge erst richtig los. Der Verwalter der unter anderem für die Wachen der Burg zuständig ist, wird ermordet. Natürlich deutet auch alles darauf hin das "Anuq" damit zu tun hat. Sehr schnell erkennt man das ein "Schatten" in der Stadt ist. Auch Anuq erkennt bald, das er dieser Schatten ist. Doch er ist nicht der einzige der Bruderschaft der sich in Atgath aufhält . Immer mehr ziehen die Ereignisse ihre Fäden und immer mehr Personen scheinen in den anfangs noch nach Raubmord aussehenden Fall verstrickt zu sein. Vor allem die schöne Baroness hat ihre Hände mit im Spiel und die Intrigen die gesponnen werden suchen ihresgleichen. Anuq und auch die Köhlerfamilie geraten immer tiefer mit ins Geschehen und selbst unschuldige werden mit hineingezogen. Wow, ich muss schon sagen ich konnte das Buch kaum mehr aus den Händen legen. Die Geschichte um den Assassinen hatte mich am Anfang eigentlich am meisten gereizt aber je mehr ich gelesen habe, desto mehr war ich auch von den anderen Personen gefangen. Die Intrigen sind super, ich habe selten so toll durchdachte Intrigen gelesen. Man weis als Leser zwar wer was plant aber dann zu sehen wie sich alles fügt, oder doch nicht gelingt ist klasse. Angenehm war auch der Schreibstil.Neben tollen Beschreibungen und der klasse Handlung war auch der Wechsel zwischen langen und dann wieder kurzen Sätzen echt angenehm zu lesen. Die Spannung wurde gut aufgebaut und auch über die Seiten hinweg gehalten. Ich bin echt positiv überrascht und schon gespannt wie es in den beiden nach folgenden Teilen der Trilogie weitergehen wird. Einzig der Name hat mir so gar nicht gefallen. "Anuq" klingt für mich wie aus einem Eskimo Buch, das aber auch schon mein einziger Kritikpunkt den ich bei dem Buch habe. Deshalb gibt es auch keinen Abzug, den die Geschmäcker sind verschieden. Einem anderen gefällts, mir halt nicht. Fazit: Ein super Buch für Fantasy Liebhaber. Da bekommt ihr alles geboten: eine klasse Handlung, Magie, Intrigen und eine Menge Charaktere die alle ihre eigenen Persönlichkeit haben. Einfach toll. Der Prinz der Schatten erhält 5 von 5 Sternen

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MEINE MEINUNG Toller Auftakt ! Nachdem ich Tochter der schwarzen Stadt gelesen habe und den Auftakt von Prinz der Schatten verdient Torsten Fink eindeutig neben Kai Meyer und George Martin einen Ehrenplatz in den Reihen meiner Lieblingsautoren. Das Buch hätte fast 5 Sterne von mir bekommen aber es war mir irgendwie zu wenig Romance – ich weiß nicht… Ich hätte mir gewünscht, dass sich zwischen Sahif und irgendeiner anderen Person eine anfängliche Liebesbeziehung anbahnt …ich hoffe ihr versteht mich ;) Der Prinz der Schatten” ist mein zweiter Roman des deutschen Fantasy Autors Torsten Fink. Die Handlung im Roman ist recht komplex und in viele relativ kurze Abschnitte aufgeteilt, in denen der auktoriale Erzähler jeweils unterschiedliche Figuren des Buches begleitet. Wir lernen nicht nur den namenlosen Fremden, mit den scheinbar magischen Fähigkeiten im Umgang mit Waffen, kennen, sondern auch einen trunkenhaften Köhler, Mahre, Magier, mehr oder weniger rechtschaffene Soldaten einen weiteren geheimnisvollen Fremden und eine verlogene südländische Prinzessin. Facettenreiche Charaktere, die sowohl durch Sympathie, als auch durch Abneigung, ja sogar Ekel, zu begeistern wissen. Dadurch dass der Autor mal von diesem, mal von jenem erzählt, baut er eine starke Spannung auf, zumal der Leser schon recht früh ahnt, dass all die Einzelnen wichtig sind für das große Ganze und der Faden des Schicksals nicht nur von einem Einzigen gesponnen wird, sondern viele kleine Dinge die Zukunft beeinflussen. Lügen, Intrigen, Machtspiele – darauf baut die komplexe Geschichte auf. Dies ist in vielen High Fantasy Romanen der Fall, dennoch hatte ich das Gefühl hier etwas Neues zu lesen, etwas, das nicht unbedingt greifbar und damit in Worte zu fassen, aber dennoch deutlich zu spüren ist und für jede Menge Spannung sorgt, in einem Roman, dessen über 500 Seiten sich schnell lesen lassen. Dafür sind unter anderem die vielen Geheimnisse und Überraschungen verantwortlich, die der Autor immer dann einbaut, wenn ich das Gefühl hatte nun den Durchblick zu haben. Am meisten hat mich überrascht, wer der namenlose Fremde wirklich ist. Mein Lieblingscharakter ist Faran Ured, der geheimnisvolle Fremde, der diesen Charakterzug bis zum Ende hin bei behalten hat. Er verfügt über Magie und ich weiß gar nicht genau, auf wessen Seite er nun wirklich steht, ob er gut oder böse ist. Das sorgt für Abwechslung im Buch und hält die Spannung. Außerdem wächst durch sein undurchsichtiges Auftreten in mir die Hoffnung, dass ich dem geheimnisvollen Magier auch im nächsten Band begegnen werde. Torsten Fink ist es nicht nur gelungen die Spannung über den größten Teil des Romans aufrecht zu halten, sondern lässt sie zum Ende hin noch einmal aufbrausen wie die Stürme, die Meister Quent heraufbeschwört. FAZIT: (4,5 von 5 Sternen) Der Prinz der Schatten” ist der erste Teil von Torsten Finks neuer High Fantasy. Spannend, facettenreich und mit jeder Menge Action sorgt er für ein Lesevergnügen, dass trotz der über 500 Seiten recht kurz ist, da Seite für Seite verschlungen wird, um Intrigen und Geheimnisse aufzudecken.

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Er hat sein Gedächtnis verloren, wacht allein in einem fremden Land auf. Das Einzige, was er viel zu schnell begreift, ist, dass er die Fähigkeit besitzt zu töten, schnell, lautlos und ohne Erbarmen. Oder doch nicht? Als der Köhler Grams einen bewusstlosen Mann aus einem Bach zieht und mit zu sich nach Hause nimmt, ahnt er nicht, mit wem er es genau zu tun hat. Der Fremde scheint sein Gedächtnis verloren zu haben, verfügt aber übermenschlich schnelle Reflexe. Und wird von den Soldaten des Herzogs von Atgath gesucht. Bei dem Versuch herausfinden, wer und was er wirklich ist, gerät der Unbekannte in eine weit reichende Verschwörung, die mehr als nur ein Leben kosten soll, unter anderem auch sein eigenes. Und über all dem stehen die Bruderschaft der Schatten, die offensichtlich dafür verantwortlich ist, und ein uraltes, mächtiges Geheimnis, das sich in der Stadt Atgath verbirgt. Die Geschichte beginnt unvermittelt mit einer Reihe von Szenen, die anfangs scheinbar nur wage oder gar nicht miteinander in Zusammenhang stehen. Man wird regelrecht hineingeworfen in das Geschehen um den Namenlosen, der einer Mischung aus Jason Bourne und Altair aus der Computerspielserie Assassins Creed ähnelt: Ein Auftragsmörder mit erstaunlichen Fähigkeiten in einem Reich, das dem Nahen Osten des Mittelalters nachempfunden zu sein scheint, der sich nicht einmal an seinen Namen erinnern kann und aus dem Grund gejagt wird. Es dauert etwas, bis man in die Story hineinfindet und mit den unterschiedlichen Figuren warm wird, was aber nicht darin liegt, dass diese nicht interessant oder nicht vielschichtig genug wären. Vielmehr präsentiert der Autor die Hintergründe nur in wohldosierten Häppchen wie einzelne Puzzlestückchen, die allmählich ein Ganzes ergeben. Mit jeder Szene erfährt man mehr, taucht tiefer in die dargestellte Welt und die Gedanken und Gefühle der Charaktere ein, bis sich alles zusammenfügt und in einem großen Showdown gipfelt. Und auf diese Weise wird auch die Spannung aufgebaut: Zuerst will man mehr über die einzelnen Protagonisten und ihre Motive wissen und dann alles darüber, ob und wie ihre Pläne erfolgreich sein werden. Das alles kleidet Fink in einen Sprachstil, der einerseits sehr flüssig zu lesen ist, andererseits aber auch nicht zu banal daherkommt. Stimmige Beschreibungen schaffen eine zur Handlung passende Atmosphäre und machen es dem Leser leicht, sich Atgath und seine Umgebung bildlich vorzustellen. Dabei benötigt dieses Stück High-Fantasy-Literatur keine neuen oder altbekannten übernatürlichen Rassen, es gibt lediglich wenig nicht-menschlichen Wesen. Typische Rassen wie Elfen, Orks, Oger oder Zwerge sucht man vergeblich. Dagegen wird die Magie detailliert und mit deutlichem Bezug zu den Elementen dargestellt, was sicher noch weiter ausbaufähig ist. Allerdings bieten die zwei Folgebände genug Gelegenheit dazu. Der Prinz der Schatten ist der spannende Auftakt zu einer fantastischen Trilogie mit facettenreichen Figuren, die viel Spielraum lassen, sich in den restlichen Büchern der Serie neu zu präsentieren. Bis jetzt sind nicht alle Motive und Geheimnisse gelüftet oder die Geschichte zu Ende erzählt. Man möchte sofort nach der letzten Seite weiterlesen und mehr über das Schicksal des Assassinen ohne Namen erfahren. Denn trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit den unterschiedlichen Perspektiven bietet der Roman fesselnde Unterhaltung vor morgenländischer Kulisse und macht definitiv Lust auf Mehr aus dem Goldenen Meer und seinen angrenzenden Reichen.

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