Leserstimmen zu
Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe

Colleen Houck

Eine unsterbliche Liebe (1)

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Da ich ein Fan von Tigern bin, finde ich dieses Cover noch um ein Vielfaches schöner! Der weiße Tiger, die geschwungene Schrift und die Verziehrungen in den Ecken und am Buchrücken sehen einfach toll aus! Also hier wieder ein Wink an alle Cover-Käufer unter euch:P Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich die gesamte Tiger Saga schon gelesen habe, den ersten Band habe ich jetzt zum x-mal gere-readed (meine Güte, gibt es dieses Wort überhaupt? :D ). Daraus könnt ihr schon sehen, wie sehr ich dieses Buch mag! Meine Mutter hat mir das Buch vor ein paar Jahren zum Geburtstag geschenkt und ich war erst mehr als skeptisch, zur Erklärung, damals war ich in einer Warrior Cats Phase, in der ich kein anderes Buch lesen wollte außer diese. Naja, nach ein paar Wochen des geflissentlichen Ignorierens war ich dann aber doch neugierig und habe das Buch aufgeschlagen - und war nach nur ein paar Seiten hin und weg. Kelsey war mir sofort sympathisch, sie ist einer der Charaktere, die, obwohl sie sehr nett sind, nicht kindlich oder schüchtern erscheinen. Sie ist taff und kann ihre Meinung sehr deutlich sagen, falls es sein muss. Außerdem merkt man sofort, dass die Autorin hier eine Protagonistin mit einem sehr großen Herz geschaffen hat, den Kelsey tut so viel um Ren zu helfen, obwohl ihr die ganze Sache anfangs sehr suspekt ist. Auf Ren trifft dies ebenfalls zu, denn er ist derjenige, der Kells permanent beschützt und ihr beisteht. Als Team sind die beiden einfach unschlagbar, sie verstehen sich auf Anhieb, auch wenn Kelsey ihn zunächst auf Abstand hält. Die Liebesgeschichte schreitet zwar nicht ganz langsam vorran, aber dennoch im Rahmen und so, dass es nicht unglaubwürdig wirkt und ohne zu überladen zu sein. Die Nebencharaktere ergänzen die Geschichte rund um Kelsey und Ren und runden das Ganze ab. Ein weiterer riesen Pluspunkt ist der Schreibstil von Colleen Houck! Sie geht ein bisschen mehr ins Detail, sodass die Schauplätze und auch die Charaktere sehr viel deutlicher hervortreten und an Glaubwürdigkeit gewinnen. Gerade die Szenen im Dschungel und in den Tempeln waren so gut beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, ich würde mittendrin sein, mich durch den Dschungel schlängeln und mich à la Indiana Jones durch Höhlengänge kämpfen, die mit Fallen versehen sind! Apropos, wenn wir schon bei Indiana Jones angelangt sind, die Handlung ist für einen ersten Band eine Reihe schon richtig abenteuerlich, es geschehen Dinge, Kelsey und Ren machen sich daran, den Fluch zu brechen und müssen dafür bestimmte Aufgaben erfüllen und Dinge finden. Und das verschiebt sich nicht erst in die nächsten Teile, nein, es geht direkt richtig los! Wegen den Aufgaben die sie erfüllen müssen um den Fluch zu brechen, müssen wir schon mit unseren Protagonisten mitleiden, mitlachen und vor Überraschung oder Entsetzen den Atem anhalten. Mir hat nicht wirklich etwas gefehlt, das Einzige, was mich etwas gestört hat, war Kelsey's Entscheidung am Ende des Buches. Ich wollte beinahe rufen "Nein! Warum tust du das?". Aber natürlich macht es das Ganze auch umso spannender und sorgt für einen guten Konflikt, auch wenn man sich als Leser in dem Moment am liebsten die Haare raufen würde. :D Fazit: Ein toller erster Band, der die Erwartungen an die Folgebände hochschraubt, da er durch eine spannende und gut durchdachte Handlung, sowie sehr sympathischen Protagonisten überzeugt. Ein Must-read für alle Romantasy-Fans!

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Allgemeine Infos Das Buch „ Kuss des Tigers Eine unsterbliche Liebe“ geschrieben von Colleen Houck, ist am 23.01.2012 als Hardcover (543 Seiten) im Heyne Verlag erschienen. Mittlerweile gibt es dieses Buch auch als Taschenbuch (544 Seiten). Aussehen Der Einband ist dunkel Blau, mit einem Stich ins Lila. Die Ecken sind Silber und mit einem schwarzen Muster verziert. Auf der Mitte des Einbands befindet sich ein weißer Tigerkopf mit blauen Augen. Die Schrift ist in Silber und Pink gehalten. Inhalt: Im Buch geht es um ein siebzehnjähriges Mädchen namens Kelsey Hayes. Sie lebt bei der Familie Neilson, da ihre Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. In den Sommerferien nimmt sie einen Aushilfsjob beim Zirkus Maurizio an um etwas Geld fürs Collage beizusteuern… Im Zirkus trifft sie dann auf den Indischen Tiger Dhiren, der sie in seinen Bann zieht. Dann taucht auch noch ein seltsamer Mann auf, der dem Zirkus den Tiger abkaufen will, um ihn nach Indien in einen Reservat zu bringen und das ist noch nicht alles, denn der Mann will das Kelsey ihn und den Tiger begleitet. Wie es das Schicksal will fliegt Kelsey mit nach Indien und schon bald findet sie heraus das mehr hinter ‚ihrem‘ Tiger steckt als sie geahnt hat, denn Ren ist in Wahrheit ein verwunschener indischer Prinz und nur Kelsey kann ihn von seinem Fluch erlösen. Doch wird Kelsey es schaffen ihren geliebten Tiger von diesem Bann zu befreien? Und wie sollen sie ihm überhaupt helfen? Bewertung Ich finde das ist ein sehr tolles Buch! Ich konnte es beim Lesen gar nicht mehr aus den Händen legen. Ich glaube mittlerweile habe ich es schon drei bis vier Mal durchgelesen. Es ist spannend und man kann sich sehr gut in die Charakter hineinversetzen. Außerdem finde ich es gut dass man auch etwas über die Kultur Indiens erfährt. Ich freue mich auf die weiteren Bände und bin gespannt wie es mit Kelsey und Ren weitergeht. Insgesamt gebe ich dem Buch 9 von 10 Tiegertatzen

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Meine Meinung: Das Cover finde ich sehr hübsch. Es sind schöne Farben gewählt worden und es passt sehr gut zum Inhalt. Genrell weist die Gestaltung schon ein bisschen auf ein exotisches Land hin. Schon nach dem ersten Kapitel des Buches, wusste ich, dass mich eine besondere Geschichte erwartet. Ich habe mich richtig darauf gefreut zu erfahren wie es weiter geht und was es mit diesem Tiger auf sich hat. Der Anfang gefällt mir richtig gut, die Geschichte beginnt eigentlich total harmlos. Kelsey ist auf der Suche nach einem Ferienjob und soll zwei Wochen lang in einem Zirkus arbeiten. Dort kann sie sich sosort für den weißen Tiger Ren begeistern und verbringt immer mehr Zeit mit ihm. Sie vertraut ihm irgendwann so sehr, dass sie ihn sogar berührt. Kurz bevor die zwei Wochen rum sind, erscheint ein Mr. Kadam auf der Bildfläche, der Ren dem Zirkus abkaufen möchte um ihn in Indien aus zuwildern. Er bittet Kelsey bei der Überführung dabei zu sein und für Ren zu sorgen. Sie willigt ein und beginnt damit eine wilde Reise. Ich war echt neugierig was es mit diesem Tiger auf sich hat. Mir war natürlich bewusst, dass es kein normaler Tiger ist aber ich war total gespannt auf die Geschichte dahinter. Ich fand es zuerst ein wenig suspekt, dass gerade jetzt ein Mann aus Indien auftaucht um den Tiger ab zukaufen. Und dann bittet er auch noch Kelsey um ihre Hilfe bei der Auswilderung. Aber umso erstaunter war ich, als Kelsey tatsächlich zustimmt. Ich meine sie ist gerade mal 15 Jahre alt und macht sich eben mal mit einem ihr unbekannten Mann und einem Tiger auf den Weg nach Indien. Da hatte ich schon ein wenig Bedenken. Aber natürlich hat sich Mr.Kadam als sehr vertrauenwürdig erwiesen, denn sonst hätte das Ganze ja wenig viel Sin ergeben ;) Kelsey erfährt von Mr. Kadam, dass der Tiger Ren eigentlich ein indischer Prinz ist, der vor etwas dreihundert Jahren mit einem Fluch belegt worden ist. Er kann sich jeden Tag für nur 24 Minunten in seine wahre Gestalt verwandeln. Kelsey scheint die Auserwählt zu sein, die Ren von diesem Fluch befreien kann und so machen sie sich auf den Weg quer durch Indien. Der Verlauf der Geschichte ist wirklich cool und super spannend gestaltet. Es hat richtig Spaß mit Kelsey, Ren und Mr. Kadam unterwegs zu sein. Wie sie sich von Rätsel zu Rätsel gearbeitet haben und gemeinsam durch die Fallen in den Tempel geschlagen haben, es hatte ein bisschen was von Indiana Jones ;) Also echt toll. Den Schreibstil finde ich auch gut gelungen, das Buch liest sich sehr leicht und damit sehr schnell. Die Seiten sind beim Lesen nur so an mir vorbei geflogen und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Dazu beigetragen hat natürlich auch, wie schon erwähnt, die spannende Handlung. Eine Sache hat mich am Ende dann aber doch noch ein wenig gestört und zwar ist es die Entwicklung zwischen Kelsey und Ren. Ich kann ihre Bedenken zwar nach vollziehen, hätte mir aber dann doch ein anderes Ende gewünscht. Dafür ist das Ende aber sehr offen gehalten und animiert einen sofort zum nächsten Band zu greifen, was ich auch sofort tun werde. Mein Fazit: Eine tolle Geschichte mit viel Potenzial. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Meine Bewertung: 3/ 5 Punkten

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Kelsey lebt bei Pflegeeltern, und um sich ein bisschen Geld dazu zuverdienen, nimmt sie einen Ferienjob in Zirkus an. Dort soll sie im Hintergrund aushelfen und sich zusätzlich ein bisschen um den Tiger kümmern. Als Kelsey Ren zum ersten Mal sieht, ist es magisch, diese blauen Augen treffen sie tief in der Seele und so fällt es ihr nicht schwer, das Angebot, Ren nach Indien zu begleiten, damit er dort in die Freiheit gelassen wird, anzunehmen. Aber was dort geschieht, hätte sie sich nicht im Leben vorgestellt, denn Ren ist gar kein Tiger, sondern ein verfluchter indischer Prinz. Kelsey will ihn helfen und begibt sich nicht nur in Gefahr, sondern stürzt sich in ihr größtes Abenteuer. Wird sie Ren helfen können? Warum schlägt ihr Herz so schnell in seiner Nähe? Was für Absichten hat Ren? Und warum wurde der Fluch ausgesprochen? Ich sage es gleich vorab, ich bin kein Indien Fan, ich mache mir nix aus Bollywood Filmen, bunten Kleidern, schiefer Musik oder den riesigen Städten. Aber trotzdem hat mich diese Reihe magisch angezogen. Nennt mich ruhig nostalgisch, aber meine Oma ist dran schuld. Früher haben wir immer einen Film zusammen geguckt und der spielte in Indien und ein Tiger kam auch im Namen vor und so musste ich einfach mal reinschnuppern und ich glaube, meiner Oma hätte es auch gefallen, denn diese Geschichte ist wirklich ganz toll umgesetzt und man hat einfach jede Menge Spaß und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Wir merken sofort das Kelsey, das liebe nette Mädchen von nebenan ist, immer hilfsbereit, versucht ihr Leben zu meistern und ist trotzdem einsam. Sie ist sich ihrer Ausstrahlung überhaupt nicht bewusst und steckt oft mit ihren Zweifeln fest. Als sie Ren trifft, fühlt sie sich sofort zu dem weißen Tiger mit den blauen Augen hingezogen und es entwickelt sich ein starkes Band zwischen den beiden. Das Ganze kommt erst dann ein bisschen durcheinander, als sich der Tiger in einem gut aussehenden Mann verwandelt und Kelsey mit ihren Gefühlen nicht klarkommt. Mit dem Tiger umzugehen ist kein Problem für sie, aber mit dem Mann, der sie in ein Gefühlschaos stürzt, lässt sie oft unüberlegte Dinge tun. Sie ist zwischen Vernunft und Gefühl hin und her gerissen und macht sich das Leben schwerer als es ist. Ren ist ein Märchenprinz, ehrenvoll, charmant, zuvorkommend und hat einfach ein bezauberndes Lächeln. Nach all den Jahren in Gefangenschaft schöpft er zum ersten Mal wieder Hoffnung und sieht in den Mädchen mehr als nur eine Freundin. Natürlich sind seine Beschützerinstinkte und sein Werben aus einer anderen Zeit und sorgen beim Lesen für einige Schmunzler und wer sich in diese Romanfigur nicht verliebt, ist einfach selber schuld. Colleen Houck hat hier einen Romanauftakt geschaffen, der mir absolut Spaß gemacht hat, sie erzählt zügig, mit viel Humor und lässt es locker und leicht, einfach zum Verschlingen. Dabei schafft sie eine ganz besondere Atmosphäre, wir haben Zirkusfeeling, ein bisschen 1001 Nacht Romantik und erleben Abenteuer wie im besten Indianer Jones Film. Rasend schnell zieht die Geschichte an einem vorbei und lässt eigentlich an Wünschen nichts offen, außer das ich nach dem Ende, sofort Band zwei lesen muss. Die Reihe hebt sich wunderbar positiv von der Masse ab und man merkt einfach, dass die Autorin ihre Geschichte mit ganz viel Liebe geschrieben hat. Eine Abenteuerreise, die den Leser für Stunden aus dem Alltag rausholt und nicht mehr loslässt, dadurch, dass sie ihre Geschichte so abwechslungsreich gestaltet hat, verfällt man einfach diesen Sog und kann nicht mehr aufhören. Dieser Auftakt hat mir ganz toll gefallen und ich will mehr!

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Nach dem Unfalltod ihrer Eltern lebt Kelsey bei einer Pflegefamilie. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag sucht sie einen Sommerjob und landet bei einem kleinen Wanderzirkus. Dort wird sie sofort freundlich aufgenommen und kümmert sich um den Kartenverkauf, geht mit den Hunden Gassi und – macht Bekanntschaft mit einem weißen, indischen Tiger namens Dhiren. Der Tiger fasziniert Kelsey sofort, sie verbringt bald jede freie Minute im Tierzelt vor seinem Käfig. Sie beginnt ihm vorzulesen, mit ihm zu sprechen und ihn zu malen. Und sie spürt, dass sie mit dem Tier etwas verbindet, etwas, dass sie zunächst nicht einordnen kann. Plötzlich taucht ein gewisser Mr. Kadam auf und gibt vor den Tiger in ein Reservat in Indien auswildern zu wollen. Er kauft dem Zirkus das Tier für eine horrende Summe ab und kann Kelsey dazu gewinnen ihn und den Tiger nach Indien zu begleiten um Mr. Kadam dort zu helfen, das Tier in die Freiheit zu entlassen. Kelsey glaubt zunächst seine Erklärung, dass der Tiger in den letzten Wochen an sie gewöhnt sei und sie gut mit ihm umgehen könne und freut sich auf die Erfahrungen im fernen Indien. Dort angekommen findet sie sich rasch in einem halsbrecherischen Abenteuer wieder. Der weiße Tiger ist ein verwunschener Prinz und Kelsey die Auserwählte der Göttin „Durga“, die den Fluch bannen kann. Gemeinsam mit Dhiren, den sie nur noch liebevoll Ren nennt, und Mr. Kadam versucht Kelsey das Geheimnis um den Fluch zu lüften und Ren zu erlösen. Ren kann jeden Tag, für eine begrenzte Zeit, menschliche Gestalt annehmen und bald kommen Ren und Kelsey sich näher. Zwischen den gefährlichen Aufgaben die, die beiden erwarten, sind sie auch ihren stetig stärker werdenden Gefühlen kaum gewachsen. Kuss des Tigers ist ein wunderschönes Märchen. Die Geschichte trägt zuweilen äußerst dick auf, was Romantik und Kitsch angeht aber der Autorin gelingt es dies auf wundervoll stimmungsvolle Weise zu gestalten. Kelsey ist eine selbstbewusste junge Frau, aber sie kann auch zugeben, dass sie sich gerne an „ihren indischen Prinz“ anlehnt. Und welche Frau wünscht sich (wenn manchmal auch nur insgeheim) einen strahlenden Prinz an ihre Seite? Als Kind war ich ein Riesenfan von Sindbad, von sämtlichen Geschichten, Filmen, Serien – allem was sich irgendwie an „1000 und eine Nacht“ anlehnte. Gut Sindbad ist jetzt eher im persisch-arabischen Raum angesiedelt, trotzdem hat mich die Geschichte einfach an diesen Zauber erinnert, den ich als Kind verspürt habe bei fremdartigen Märchen voller exotischen Früchte, verwegener Krieger und schöner Frauen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.

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Hin und weg

Von: Kura

27.07.2015

!!!Achtung, enthält eventuell Spoiler!!! Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass ich das Buch „Kuss des Tigers“, sehr arg genossen und es regelrecht inhaliert habe, überraschenderweise. Wirklich interessant wird es erst sobald Ren sich Kelsey gegenüber offenbart und spätestens dann kam ich auch nicht mehr vom Buch weg. Kelsey und Ren machen sich gemeinsam, in Indien, auf den Weg, um den Fluch zu brechen, der auf Ren lastet, wobei sie viele Abenteuer beschreiten. Sehr oft passierte es mir, dass ich mich an Indiana Jones erinnert fühlte, von der Grundidee her, wenn es darum ging irgendwelche Aufgaben zu erfüllen. Die Einbringung von indischen Göttern und dessen Mythen hat mich auch sofort in seinen Bann gezogen, da ich sehr großes Interesse an diesen Themen habe. Kelseys Charakter sagt mir auch sehr zu. Mir gefällt einfach ihre ganze Art, denn sie hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, als sie erfuhr, dass Ren nicht mal ein Tiger ist. Klar denkt man zuerst womöglich: „Was passiert hier? Träume ich?“, aber sie hat es sehr schnell akzeptiert. Genauso wie sie es sofort akzeptiert hat, dass sie nun mal diejenige „Eine“ ist, die in der Lage ist den Fluch zu brechen und stellt sich mutig den Herausforderungen ohne zu nörgeln. Es gibt nichts schlimmeres als jammernde Protagonisten… Dhiren, der verwunschene Prinz. Nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich mir nicht mehr so sicher, was ich von ihm halten soll. Am Anfang war er mir noch recht sympathisch, jedoch ist es dann im Laufe der Handlung umgeschlagen, kann aber nicht genau sagen wann. Er ist nicht hochnäsig oder so, aber er hat halt dieses prinzische (ich weiß dieses Wort gibt es nicht, beschreibt es aber irgendwie am besten) Verhalten an sich, dass später immer deutlicher wird und mich genervt hat. Natürlich darf hier auch keine Liebesgeschichte fehlen. Das Mädchen verliebt sich in den Prinzen und Dhiren ist auch nicht sehr abgetan von Kelsey. Wie sich jedoch die Beziehung zwischen den beiden entwickelt, ging mir etwas auf die Nerven und brachte das eine oder andere Augenrollen hervor. Es hat leicht was von Kindergarten und ganz unbekannt ist die Entwicklung der Beziehung auch nicht. Das liest man gefühlt in jedem 6. Buch auch. Was mich noch gestört hat ist, dass alles was sie tun und anpacken scheinbar sehr glatt über die Bühne läuft und sie keine großen Hindernisse haben, um ihre Ziele zu erreichen. Irgendwo fehlte mir der Gegenpart, das „Böse“, was das ganze mit Sicherheit noch mehr aufgepeppt hätte. Cover: Mich spricht das Cover leider gar nicht an. Der Metallic-Effekt wirkt auf mich sehr hart und grob, was das gesamte Cover komplett überlagert und sehr vom eigentlichen Bild ablenkt. Fazit: Ein Buch voller Abenteuer und Spannungen, à la Indiana Jones, was es schwer macht, das Buch auch wieder loszulassen. Ein bisschen Mythologie, sympathische Protagonistin, eine Liebesgeschichte, die leicht an den Nerven kratzen könnte, runden das ganze noch ab. Ich zähle dieses Buch jetzt zu meinen absoluten Highlights dieses Jahres.

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Das Cover: Zu sehen ist ein anmutiger weißer Tiger mit wunderschönen blauen Augen. Um ihn herum sind mehrere helle und dunkle Ranken, die dem Buch einen indischen Touch geben. Der Titel ist in einem Rosa/Pink geschrieben und harmoniert gut mit dem Lila-/Blauton des Covers. Mich hat das Cover angesprochen und neugierig gemacht. Die Geschichte: Die 17-jährige Kelsey Hayes sucht einen Aushilfsjob, um ihr College zu bezahlen. Von der Vergabestelle für Aushilfsjobs bekommt sie das Angebot, für zwei Wochen im Zirkus Maurizio als Aushilfskraft zu arbeiten. Sie bekommt den Job und schnell lernt sie die Zirkusgemeinde kennen und fühlt sich wohl. Besonders der weißen Bengal-Tiger Dhiren hat es ihr angetan. Sie kümmert sich gut um ihn, was dem Tiger und der Zirkuscrew nicht entgeht. Eines Tages steht ein Mann vor Rens Käfig, der sich als Mr. Kadam vorstellt. Er möchte den Tiger wieder nach Indien bringen und Kelsey soll ihm dabei helfen und ihn begleiten. Der Zirkus stimmt zu und Kelseys Familie auch. So reisen sie nach Indien und dort erfährt Kelsey die Wahrheit: Ren ist ein indischer Prinz, der durch den Fluch eines Magiers zum Tiger wurde, so wie auch sein Bruder Kishan. Und nur Kelsey kann sie von dem Fluch befreien. So machen sie sich auf den Weg, um den Fluch zu brechen. Doch es warten ungeahnte Gefahren und Überraschungen auf sie … Meine Meinung: Selten habe ich so viele gute Meinungen über ein Buch gehört wie über ‘Kuss des Tigers’. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, das Buch nun auch endlich zu lesen und ich war total gebannt von dem Buch. Der Epilog enthält die Vorgeschichte, was für das Verständnis der Situation sehr gut ist. Nach und nach wird enthüllt, was es mit Ren und Mr. Kadam auf sich hat. Dank Kelsey kann er sich zeitweilig in einen Menschen verwandeln und wir lernen Ren jetzt richtig kennen. Er ist ziemlich charmant und hat für Kelsey etwas anziehendes, kann aber auch seine schlechten, dominanten Seiten zeigen, was manchmal ziemlich merkwürdig ist. Er und Kelsey bestehen eine besondere Abenteuerreise, die sehr fantasievoll und spannend ist. Für mich war es vor allem interessant, Rens Bruder Kishan endlich kennenzulernen, der mir recht sympathisch ist, auch wenn seine Absichten vorhersehbar sind. Besonders die beiden als Tiger sind unglaublich liebevoll und es gibt viele wundervolle Szenen mit Kelsey und den Tigern. Ich war im Allgemeinen so sehr gebannt von dem Buch, dass ich es in Kürze las und mir kurz danach den zweiten und dritten Band (Pfad des Tigers und Fluch des Tigers) gekauft habe. Für mich ist dieses Buch eines mit einer romantischen, traurigen, witzigen und spannenden Storyline, das mir unglaublich gut gefallen hat. Es hat etwas, in die Kultur und die Geheimnisse von Indien abzutauchen. Für mich ein Leseerlebnis der besonderen Art. Achso, und zum Abschluss noch die Info, dass wir die Geschichte aus Kelseys Sicht in der Ich-Form lesen dürfen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Aber achtung, es besteht die Gefahr, nicht mehr mit dem Lesen aufhören zu wollen … Meine Bewertung: ‘Kuss des Tigers’ ist für mich eine totale Überraschung gewesen, die mich sehr schnell begeistert hat. Es ist alles mit dabei: ein Aufmerksamkeit erregendes, wndervolles Cover, Romantik, Witz, Abenteuer und Drama, und das in einem der kulturell interessantesten Länder, in Indien! Ein absolutes Muss, von mir gibt es fünf Sterne und eine Kaufempfehlung.

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Ihr Ferienjob im Zirkus Maurizio verändert das Leben der 18-jährigen Kelsey ein für alle Mal, denn dort begegnet sie Ren, einem majestätischen weißen Tiger. Sofort spürt sie, dass zwischen ihr und dem Tiger eine ganz besondere Verbindung besteht. Als sie gebeten wird, Ren nach Indien zu bringen, um ihn dort auszuwildern, zögert Kelsey keine Sekunde. Noch ahnt sie freilich nicht, welch tragisches Geheimnis Ren verbirgt: Er ist ein verwunschener indischer Prinz, der einst von einem mächtigen Magier dazu verdammt wurde, sein Leben als Tiger zu verbringen. Wird Kelsey ihn erlösen können? Eines muss ich der Autorin lassen: Die ganze Geschichte ist wirklich originell. Indien als Setting und das Dasein als Tiger als Fluch. Die Idee ist nicht übel. Es gibt aber ein großes ABER. Naja, eigentlich sogar ein paar. Die Idee ist gut, ABER 50-100 Seiten weniger hätten es meiner Meinung nach auch getan. Einen großen Teil der Zeit sind Ren und Kelsey durch den Dschungel gewandert, haben in diesem und an jenem Ort im Dschungel übernachtet. Okay, ich habe es verstanden. Indien = Dschungel. Es wäre ganz in Ordnung gewesen, ABER Kelsey war mir extrem unsympathisch. Sie soll 18 sein, kommt mir aber wie ein unreifes und naives kleines Kind vor. Als Beispiel nehme ich mal die Stelle hinzu, als Mr Kadam Kelsey das Angebot macht, ihn und Ren nach Indien zu begleiten. Plötzlich taucht da dieser komische Mann auf, der den Tiger kaufen und auswildern will und dafür benötigt er ganz dringend Kelseys Hilfe. Unbedingt Kelseys. Und die Gute akzeptiert das Angebot fast sofort, nachdem sie kurz mit ihren Pflegeeltern gesprochen hat. Misstrauen? Vorsicht gegenüber Fremden?Irgendwas? Nö, keine Spur. Aber von einer 18-jährigen würde ich schon erwarten, dass sie auch mal kritischer über etwas nachdenkt. Kelsey war aber nicht die einzige. Ich sage es ganz offen, ich habe keine Ahnung, wie es mit der indischen Mythologie ist, aber auch den Göttern, Prophezeiungen und Co., die die Autorin verwendet, hing für mich das Kindliche an. Okay, dann ist da Ren. Der Teilzeittiger. Als Tiger mochte ich ihn ganz gerne, er ist wie ein süßes kleines Kätzchen, nur eben in etwas größer, ABER als Mensch hingegen... Ich weiß auch nicht genau wieso, aber er hat es nicht geschafft, dass ich ihn mag. Vielleicht war es, dass ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, dass er Kelsey nur mag, weil sie dazu bestimmt ist, ihn von seinem Fluch zu erlösen, auch wenn er noch so oft versichern mag, dass er sie um ihretwillen mag. Aber wäre das so viel besser? Da bin ich mir auch nicht sicher. Ich mochte Kelsey nicht und wie oft die verschiedenen Charaktere auch sagen, dass sie etwas Besonderes ist, ich kann wirklich nicht verstehen, was Ren an ihr findet. Nachdem Kelsey der Reise zugestimmt hat, ertrinkt sie nur so im Luxus. Haufenweise neue Klamotten und immer die beste Unterkunft, wenn sie mit ihrem Tiger nicht gerade im Dschungel umherschleicht. Und Mr. Kadam ist natürlich nicht nur ein leidenschaftlicher, sondern auch ein richtig guter Koch, sodass Kelsey auch immer nur das Beste auf den Tisch kriegt. Klar hilft Kelsey einem Prinzen und er ist kein armer Waisenjunge, der von der Hand im Mund leben muss, aber ernsthaft? Trotzdem war es auch ganz witzig dieses Buch zu lesen. Allein für diesen Satz hier hat es sich schon gelohnt, den Rest auch in Kauf zu nehmen: "Diesmal verlasse ich dich." Er schloss die Augen und starb. (S. 307) Ich werde dazu und zu den weiteren Umständen der Szene nichts weiter sagen, denn so wichtig sind die nicht. Lasst diese geniale Stelle einfach auf euch wirken. XD Über die Autorin: Die US-amerikanische Autorin Colleen Houck studierte an der University of Arizona und war anschließend siebzehn Jahre lang als Dolmetscherin für Gebärdensprache tätig, ehe sie beschloss, sich dem Schreiben zu widmen. Ihr Romandebüt "Kuss des Tigers", das gleichzeitig den Auftakt zur Tiger-Reihe bildet, erschien zunächst als E-Book im Eigenverlag, eroberte die Herzen der Leserinnen und Leser im Sturm und belegte wochenlang Platz 1 der Kindle-Bestsellerliste. Die überarbeitete Fassung wurde inzwischen auch als Buch verlegt und erschien im Januar 2012 auch in deutschsprachiger Fassung. Auf den zweiten Teil "Pfad des Tigers" folgte 2013 mit "Fluch des Tigers" Band 3. Mit dem vierten Band "Schwur des Tigers" darf ab Anfang des Jahres 2015 gerechnet werden. Die Autorin lebt gemeinsam mit ihrem Mann und einem großen weißen Plüsch-Tiger in Salem im US-Bundesstaat Oregon. Fazit Dschungel, Dschungel, Tiger, Dschungel, Kind, Fluch, Dschungel. Das ist Der Kuss des Tigers für mich, eine Mischung aus all dem. Ich kann verstehen, wieso so viele Leser das Buch lieben, aber meins war es wirklich nicht. Ich habe keine Ahnung, ob die Reihe vielleicht noch besser wird und nicht wirklich das Bedürfnis, das herauszufinden, aber empfehlen würde ich die Tiger-Reihe nicht.

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