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Leserstimmen (2)

Jack Kilborn: Das Hotel

Das Hotel

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€ 7,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 9,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-07196-7

Erschienen: 12.12.2011
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Irre, im wahrsten Sinne des Wortes!

Von: Alexandra Hübler aus Kapfenberg Datum : 22.09.2016

Für alle, die Blut, Sex und Wahnsinn lieben, ist dieses Buch das Richtige! Von den Hunderten von Büchern, die ich gelesen habe, ist dieses in den Top 10. Durchgeknallte Story, durchgeknallte Hinterwäldler und eine starke weibliche Hauptfigur. Grandios!

Willkommen im Horror-Hotel.

Von: Jessi Datum : 28.04.2015

jessireneleseratten.blogspot.de/

Titel: Das Hotel
Originaltitel: Endurance
Autor: Jack Kilborn
Genre: Horror
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3453528833

Inhalt

"Einladend wirkt das Rushmore Inn zwar nicht gerade, aber der Profisportlerin Maria bleibt nichts anderes übrig, als sich dort ein Zimmer zu nehmen. Als ihr klar wird, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, ist es schon zu spät – denn aus dem Rushmore Inn reist niemand lebend wieder ab ..."

Schreibstil

Schon lange wollte ich ein Buch von Jack Kilborn lesen, da ich großer Horrorfan bin und immer wieder gerne neue Autoren entdecke. Um "Das Hotel" schlich ich deswegen schon länger herum und nun, nach dem Lesen frage ich mich, warum ich mich nicht schon viel früher an Kilborns Bücher gewagt habe. Der Autor hat es nämlich wirklich drauf und hat mit "Das Hotel" eine Geschichte geschaffen, die sowohl spannend, als auch gruselig ist.

Sein Schreibstil ist perfekt für das Horrorgenre. Das Buch nimmt bereits auf den ersten Seiten so viel Fahrt auf, dass es unmöglich erscheint, es wieder aus den Händen zu legen. Jack Kilborn versteht sein Handwerk und lässt seine Leser gleich zu Beginn bereits in dieses Horror-Hotel einchecken. Das Buch hat mich in einen Bann gezogen und mich bis zum grandiosen Ende nicht mehr losgelassen. Für kurze Zeit war ich Gast im Rushmore Inn und habe diese ganzen Grausamkeiten am eigenem Leib erleben müssen. So muss ein gutes Horrorbuch sein, es muss die Leser tief in die Geschichte ziehen und ihnen das Gefühl geben, alles hautnah mitzuerleben. "Das Hotel" hat dies bei mir geschafft!

Charaktere

Jack Kilborn lässt in seinem Buch viele verschiedene Charaktere miteinander agieren, die alle auf ihre Art sehr spannend sind. Zum einen ist da Maria, die vor einem Jahr das Rushmore Inn betreten hat und dann nie wieder gesehen wurde. Ein Jahr später macht sich ihr Verlobter zusammen mit ihrem labilen Bruder auf die Suche nach ihr und kommt dabei einem dunklen Geheimnis auf die Spur.

Zudem lernen wir Deb kennen, eine junge Frau, die anfangs sehr normal erscheint, aber schon einiges durchgemacht hat. Sie hat beide Beine verloren und trägt seitdem Prothesen. Das Hotel, in das sie eigentlich hatte einchecken wollen, sind plötzlich sämtliche Zimmer ausgebucht und sie muss auf das Rushmore Inn ausweichen. Zusammen mit einem Reporter, der sie wegen dem Ironwoman-Wettbewerb interviewen möchte, fährt sie zu dem Hotel, ohne zu wissen, was dort eigentlich auf sie wartet.

Als letztes lernen wir auch noch eine Familie kennen, die eine Übernachtung im Rishmore Inn in einem Preisausschreiben gewonnen hat. Die einzelnen Familienmitglieder sind sehr interessant. Da ist zum einen die Tochter Kelly, die ebenfalls an dem Wettbewerb teilnehmen möchte und ziemlich genervt von dem plötzlichen Auftauchen ihrer Oma ist. Die Großmutter hat sich nämlich wenig für die Familie interessiert und sich stattdessen etlichen Hilfsprojekten zugewandt. Florence ist sehr tough und weiß sich zu verteidigen. Doch wird sie auch das Rushmore Inn lebend verlassen können???

Meine Meinung

Das Buch fängt gleich mit einer sehr spannenden Szene in dem Hotel an. Maria hat dort eingecheckt und ist wenig begeistert von der "freakigen" Einrichtung. Das Rushmore Inn könnte nämlich als Museum aller ehemaligen Präsidenten durchgehen! Überall hängen Bilder, alte Erinnerungsstücke und im Foyer stehen sogar lebensgroße "Wachs"-Figuren. Es scheint, als wären die Besitzer des Hotels sehr verrückt und natürlich kommt es wie es kommen muss und es passiert etwas sehr Gruseliges! Hier möchte ich nicht zu viel verraten, aber ich kann sagen, dass es Jack Kilborn schafft, den Spannungsbogen gleich ins unermessliche zu steigern.

Die eigentliche Geschichte in "Das Hotel" beginnt aber erst ein Jahr später, als erneut der jährliche Ironwoman-Wettkampf stattfindet. Felix macht sich auf die Suche nach seiner Verlobten und gleichzeitig verschlägt es auch noch andere "Gäste" in das Hotel. Der Autor wechselt die Sichtweisen alle paar Seiten, weswegen die Geschichte sehr schnell Fahrt aufnimmt. Jack Kilborn ist zudem ein Meister von Cliffhangern. Es gibt kaum ein Kapitelende, das den Leser nicht animiert, sofort weiterzulesen. Aus diesem Grund konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und auch zwischen dem Lesen musste ich mit den einzelnen Charakteren mitfiebern, "Das Hotel" war ein Buch, das mich nicht mehr losgelassen hat, das mich mit eisigen Klauen gefangen hielt, um mich tiefer in diese unheimliche Geschichte zu ziehen. So muss ein guter Horrorroman sein!

Der Autor schafft es, durch das geheimnisvolle Hotel und die ganzen Leute drumherum, eine angespannte Atmosphäre zu schaffen, Was geht im Rushmore Inn wirklich vor? Wer steckt dahinter? und vor allem, was passiert mit den Menschen dort? Fragen über Fragen, die alle nach und nach sehr kreativ beantwortet werden. Bei Richard Laymon gibt es oft keinerlei Erklärung, wieso seine "Hinterwäldler" zu solchen "Kreaturen" wurden, doch Kilborn lässt den Leser mit keinerlei Unwissenheit zurück. Alles wird aufgeklärt und ich muss sagen, dass ich dieses Hotel mit all den Leuten da als absoluten Horror empfinde! Ich hoffe, dass ich niemals in einer ähnlichen Unterkunft übernachten werde!

Der unterschwellige Humor des Autoren hat mir auch sehr gut gefallen. In "Das Hotel" gab es zwei oder drei Stellen bei denen ich wirklich lachen musste. Das hat die Geschichte noch einmal aufgelockert und gezeigt, dass Jack Kilborn seinen Lesern nicht nur das Gruseln lehrt, sondern sie auch zum Lachen bringen kann.

Mein erster Kilborn wird mit Sicherheit nicht der letzte sein! Ich bin froh solch einen talentierten Autoren entdeckt zu haben und freue mich schon riesig, weitere Bücher von ihm zu lesen!

Fazit

Willkommen im Horror-Hotel, das Rushmore Inn wird niemand so schnell wieder verlassen! Eine grandiose Geschichte bei der man das Gefühl hat, selbst Gast in diesem Hotel des Grauens zu sein. Meine absolute Empfehlung!