Leserstimmen zu
A Long Way Down

Nick Hornby

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Nick Hornby bring uns hier ein Meisterwerk. Das ist das erste Werk, das ich für ihn lese, aber ich bin verblüfft und es wird nicht das Letzte sein. Es geht hier um vier Personen, die sich in den absurdesten Momenten des Lebens treffen: Ein Suizidversuch am Silvesternacht. Am Anfang ist es selbstverständlich, dass sich sich umbnringen wollen. Doch mit dem Vergang der Zeit sind sie sich nicht mehr so sicher. Sie lernen sich kennen (obwohl sich sie nicht wirklich mögen) und helfen sich gegenseitg mit dem Leben, das sie ursprünglich entkommen wollten, umzugehen. Auf eine Wundersame Art und Weise hat Nick Hornby vier Charaktere geschaffen, die absolut lebendig, unterschiedlich, ausgefeilt, faszettenreich und echt sind. Es ist wirklich unglaublich, wie ihre Stimmen wie etwas aus der Realität klingen. Sie sind eine seltsame Clique, aber man kann nicht anders als sie verstehen und sie zuhören zu wollen. Hornbys Stil, der am meisten durchscheint, ist ein Statement Piece hier. Es ist so witzig und provokativ und überzeugend und vernünftig und bescheuert, alles gleichzeitig. Das Thema, das er behandelt (Suizid), ist etwas das heutzutage als ernsthaft und tabu herangetastet. Er aber geht damit locker und humorvoll um. Er ziegt, dass Selbstmord etwas, mit dem man umgehen kann, ist, und über den man reden darf. Er scheut sich auch nicht daraus ein Witz zu macht und verdeutlicht, dass Suizid nicht immer das Endziel eines diprimierten Menschen sein muss. Der Grund dafür ist hier tatsächlich viel banaler. Eins ist sehr klar und zwar, dass ich von diesem Buch sehr begeistert bin. Es hat mir einen Einblick in ein ziemlich ersnstes relevantes Thema gegeben ohne lastig und deprimierend und traurig zu sein. Ich hatte viel spaß beim lesen und ich habe viel gelernt. Ich schätze sehr, dass Nick Hornby mein Interesse geweckt hat und mein Vernunft angesprochen hat in ein Thema, das oft nur Emotionen anspricht und dem Mitleid der Leser erzielt.

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Vier Menschen auf dem Dach eines Londoner Hochhauses, die sich an Silvester das Leben nehmen wollen, schließen einen Pakt: neuer gemeinsamer Selbstmord-Termin ist der Valentinstag. Es bleiben sechs Wochen, die gemeinsam überlebt werden müssen. Und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen. (Klappentext) Der Autor war mir bisher unbekannt, ich hatte noch nicht mal einen der Filme gesehen, die auf seinen Büchern basierten. Obwohl ich nicht wusste, welcher Stil mich erwartete, macht mich die kurze Beschreibung der groben Handlung so neugierig, dass ich nicht lange überlegte. Außerdem wollte ich schon immer mal ein Hörbuch ausprobieren und dieses Buch schien mir passend für dieses Debüt. Für mich als Leseratte war es erstmal ungewöhnlich "vorgelesen zu bekommen", doch durch die verschiedenen Sprecher und die wechselnden Perspektiven, war genügend Abwechslung vorhanden, um mich bei der Stange zu halten. Der Einstieg (im Prinzip die erste der 4 CDs) war für mich inhaltlich am spannendsten und der Rest der Geschichte flachte meiner Meinung nach immer mehr ab. Und auch das Interesse an den Personen verlor ich mit der Zeit, da sie teilweise zu überzogene Charaktereigenschaften aufwiesen, die sie unnatürlich wirken ließen. Sie entsprachen jeweils ihren klischeebesetzten vorgefertigten Rollen und ihr Verhalten war meistens vorhersehbar. Darüber hätte ich hinweggesehen, wenn mich die Handlung selbst voll überzeugt hätte, doch das langweilige Ende zog gerade diese sehr in Mitleidenschaft. Ein typischer Fall von: tolle Idee, aber leider nur mangelhaft umgesetzt. Weil mir aber der Einstieg sowie die Sprecher sehr gut gefallen haben gebe ich dem Hörbuch gut gemeinte 3 Sterne.

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