Leserstimmen zu
Betrügen lernen

Werner Bartens

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Zehn Jahre verheiratet, zwei Kinder. Alex liebt seine Frau noch immer, und würde gerne öfter kuscheln. Clara liebt ihren Mann noch immer, und wünscht sich, er würde sich mehr für sie und für ihre Ehe interessieren und nicht nur versuchen, auf ihre Seite des Bettes zu kommen. So weit die Ausgangssituation, allzu alltäglich bei vielen Paaren, denen zwischen Berufs- und Familienleben die Beziehung abhanden gekommen ist. Nicht ganz so alltäglich die Hauptdarsteller: Er ist Affenforscher, und vergleicht das Paar- und Paarungsverhalten von Homo sapiens insgeheim mit dem der verschiedensten Tierarten. Sie dagegen ist Urologin, und wundert sich jeden Tag aufs neue darüber, dass Männer eine Krebsdiagnose leichter wegstecken als eine Erektionsstörung. Und die Hotelzimmertür auf dem Buchdeckel? Während Clara sich nach mehr Romantik sehnt und anfängt, in ein Paarberatungs-Seminar zu gehen, das eher dazu geeignet ist, Paare auseinander zu bringen als wieder zusammen, fragt sich Alex, ob er überhaupt noch irgendeine Frau für sich begeistern kann, und beschließt auf einer seiner Vortragsreisen, eine Affäre anzufangen. Allerdings steht ihm dabei seine Tollpatschigkeit gewaltig im Weg. Oder ist es die Treue zu seiner Frau? Dass Werner Bartens schreiben kann, wusste ich bereits; sein "Was hab ich bloß?" ist wahrscheinlich das amüsanteste Sachbuch, das man über Krankheiten finden kann. Mit "Betrügen lernen" beweist Bartens, dass er auch Romane schreiben kann, und zwar mit mindestens genau so viel Durchblick und Humor.

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