Leserstimmen zu
Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

Trudi Canavan

Tyen & Rielle (1)

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Kurzbeschreibung Bei einer Ausgrabung mitten in den Maienlanden fördert der junge Zauber- Archäologe Tyen einen besonderen Fund in einer Grabkammer zu Tage. Denn mitten unter vielen hundert Jahren Staub, liegt ein Buch in den Händen eines Toten, sorgsam eingewickelt. Tyen der Archäologe will endlich etwas Großes finden und ist begeistert als er herausfindet, dass es sich hier um ein magisches Buch handelt. Allerdings verändert sich seine Sicht auf das Buch, nachdem er erfährt das es nicht ein "Es" sondern eine „Sie“ ist und Pergama heißt. Einst ein mächtiger Zauberer hatte Pergama in ein Buch verwandelt und seitdem fristet sie ihr Dasein in dieser Form. Tyen ist sich noch nicht sicher was er jetzt tun soll, aber die Gespräche mit Pergama und auch das Wissen scheinen ihn mehr und mehr in seinen Bann zu ziehen. Nur kann er die junge Frau aus ihrem Käfig, dem Buch befreien ... Cover Das Cover ist ein gelungener Eyecatcher wie ich finde und gefällt mir sehr gut. Zum einen das man hier eine junge Frau sieht und zum anderen mit der Magie in der Hand. Das macht Lust auf mehr. Schreibstil Die Autorin Trudi Canavan hat einen flüssigen und bildhaften Schreibstil, der mich nicht nur gleich wieder in eine Magische Welt entführt hat, sondern wo sich noch wesentlich mehr Möglichkeiten der Welten eröffnen. Dabei kommen die Protagonisten mit ihrer Charakteristika sehr gut zur Geltung. Sei es jetzt der junge Tyen der seinen Abschluss machen möchte und der nachdem er das Buch gefunden hat merkt, das ihn an Pergama mehr interessiert als nur das Wissen das sie bereithält und zum anderen lernt man im Wechsel die junge Rielle kennen, die nicht nur ungewöhnlich ist, sondern etwas kann, was andere nicht können. Sie kann die Schwärze der Priester sehen und das gehört sich nicht für eine junge Frau wie sie. Die eigentlich die Tempelschule besuchen und ansonsten brav und folgsam sein sollte. Diese abwechselnden Perspektiven, die allerdings immer so ein paar Seiten füllt, ist interessant und man hat hier nicht immer den fliegenden Wechsel. So kommt man immer in die jeweilige Story gut hinein. Wobei ich zugeben muss, immer wenn es spannend wird, wechselt die Perspektive, was an sich für mich ungeduldigen Leser etwas störend war, aber dem Buch und vor allem der Geschichte keinen Abbruch tat. Denn dazu war ich viel zu gespannt was als nächstes passieren wird. Dabei hat der erste Teil mir mehr Fragen aufgeworfen als genommen und ich freu mich jetzt schon auf die Fortsetzung. Für mich Spannung von Anfang bis Ende. 😍 💖 Meinung Wenn Magie ein Geheimnis bewahrt ... Dann sind wir bei dem jungen Archäologen Tyen, der seinen Abschluss machen möchte an der Akademie. Allerdings bis jetzt waren seine Ausgrabungen eher mager und mit dem Fund des magischen Buches in der Grabkammer im Maienland, erhoffte sich Tyan endlich denn Durchbruch. Aber bevor er mit seinem Fund angeben kann, kommen ihm Zweifel und er behält das Buch, das eigentlich eine Frau ist bei sich. Denn Pergama wie das Buch heißt gibt ihm nicht nur Einblicke, sondern die zwei kommunizieren so gut, dass er es vor seinem Professor Hofkraziners erst einmal verheimlicht. Denn Tyen will mehr über Pergama herausfinden und weshalb Raporien, der Schlaue einer der größten Magier sie vor über tausend Jahren in ein Buch verwandelte. Eine Zeit des Austauschs beginnt und beide kommen sich näher. Dabei versucht Tyen einen Weg zu finden, Pergama zu helfen und sie wieder zu befreien. Nur kann ihm das gelingen Denn er ist selbst noch in der Ausbildung mit seiner Magie und noch weit entfernt von den großen Kräften. Im zweiten Teil lernt man dann auch Rielle kennen, die von der Tempelschule auf dem Weg nachhause war und entführt wurde als Geisel. Zum Glück konnte sich Rielle bemerkbar machen. Aber gerade die Priester sollten nicht zu aufmerksam werden, Denn Rielle hat ein Geheimnis das nur ihre Tante Narmah kennt. Sie kann die Schwärze sehen, Das versucht Rielle zu vertuschen, in dem sie es sich nicht anmerken lässt. Aber was passiert wenn die Priester das herausbekommen sollten. Denn solch etwas zu sehen ist für eine Frau weder normal, noch jemals vorgekommen. Beide Sichtweisen sind hier sehr gekonnt miteinander in einer fulminanten Geschichte verwoben und spannend umgesetzt.💖 Fazit Absolut empfehlenswerter Auftakt der Reihe der Lust auf mehr macht! 💖 Magie und ein Fund der alles verändern könnte. Die Reihe - Die Magie der tausend Welten - Die Begabte - Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer - Die Magie der tausend Welten - Die Mächtige 5 von 5 Sternen

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Ich habe mich riesig auf die neue Trilogie von Trudi Canavan gefreut, bin ich doch ein großer Fan von Sonea und der Gilde der schwarzen Magier. Leider habe ich mir schon fast gedacht, dass man solch eine Reihe nur schwer toppen kann. Und ich hatte recht. Hier haben wir zwei Handlungsstränge die erst mal nicht miteinander zu tun haben. In Teil 1 des Buches lesen wir von Tyen, ein Student der Akademie, der während einer archäologischen Ausgrabung ein magisches Buch (Pergama) findet,und in Teil 2 treffen wir auf Rielle, eine Tempelschülerin mit unentdeckten Fähigkeiten (kommt uns bekannt vor, oder?) Danach welchsen sich Tyen und Rielle nach ein paar Kapiteln immer wieder ab. Die Kapitel sind jetzt nicht übermäßig lang, was auch gut ist, aber irgendwann fand ich die über Tyen recht langatmig und freute mich mehr über Rielle zu erfahren. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer brillant und ich liebe es wie sie die Charaktere in meinem Kopf zum Leben erwecken kann und die Welt um einen herum andere Formen annimmt. Wenn es nur darum ginge würde ich dem Buch glatt volle 5 Sterne geben. Aber das Buch packt mich nicht in dem gleichen Maße wie es seine Vorgänger tun konnten und daher gebe ich 4 immer noch sehr gute Sterne und freue mich auf die Fortsetzung, die hoffentlich etwas spannender wird.

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Die Geschichte baut auf zwei Handlungsstränge auf und ist in elf Oberkapitel gegliedert, um die Ereignisse übersichtlicher zu gestalten. Die Stränge selbst ziehen sich ziemlich in die Länge, wobei der rund um eine in einem Buch gefangen gehaltene Zauberin extrem lang wirkt und sehr langatmig wird. Es wirkte teilweise so, als ob die Autorin kein Ende finden konnte. Das Ende wiederumg lässt - passend zum ersten Band einer Trilogie - viele Handlungsfäden offen. Allerdings verknüpft die Autorin auch nur wenige Fäden miteinander und dies trägt nicht zu einem guten Lesefluss bei. Dazu wirkt das ganze wie eine einzige, relativ langweilige Schnulze.

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In Trudi Canavans neuer Trilogie geht es in Band eins um Tyen und Rielle. Die Geschichte erzählt Kapitelweise (Diese Kapitel sind in sehr große Abschnitte unterteilt sodass man von jedem Charakter viel erfährt) Tyen ist ein junger, Magiebegabter Archäologe welcher zusammen mit zwei Mitstudenten und seinem Professor auf einer Ausgrabungsreise sind. Dort findet Tyen ein Buch. Zuerst geht er davon aus das dieses Buch einfach nur ein langweiliges einfaches Buch ist, bis er bemerkt das dieses Buch magisch ist. Denn in dem Buch ist eine Frau gefangen. Diese Frau Pergama, war vor ettlichen Jahren eine Buchbinderin welche von einem sehr bekannten und gefürchteten Magier schließlich in dieses Buch verwandelt wurde. Nun versucht Tyen sie aus diesem Buch zu befreien und auch ihr Wissen auf den neusten Stand zu bringen bzw. sich das Wissen von ihr anzueignen. Doch natürlich ist das Ganze nicht so einfach, denn nicht nur sein Professor, sondern auch andere sehnen sich nach dem Buch welches so viel Wissen in sich birgt so muss der junge Archäologe fliehen… Rielle dagegen ist eine einfache Tochter eines Färbers an einem ganz anderen Ort. Doch auch in Ihr befindet sich Magie, doch diese Magie ist verboten, denn nur von Engel ausgewählte Priester dürfen Magie benutzen. So verheimlicht sie diese Magie, bis sie eines Tages einen Künstler kennen lernt welcher selbst ein Magier ist, sie versucht ihn zu überreden sie zu unterrichten auch wenn sie beide dafür bestraft werden könnten… Ich finde diese Geschichte sehr gut. Die Schreibweise ist sehr angenehm und ich musste auch öfters mal Schmunzeln. Der Wechsel zwischen den Charakteren wird durch verschiedene Kapitel unterteilt sodass man eindeutig weiß wer nun dran ist. Ich finde die Kleinigkeiten und die Welt bzw. Welten sehr schön auch finde ich die Insektoiden von Tyen sehr süß. Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

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Die Geschichte wird von Tyen und Rielle erzählt, den beiden Protagonisten. Zu Beginn taucht der Leser in die Welt von Tyen ein. Er studiert magische Archäologie an der Akademie und nimmt somit an vielen Expeditionen teil. Bei einer dieser Expeditionen findet er ein magisches Buch: Pergama. Pergama war einst eine berühmte magische Buchhändlerin, bis sie von ihrem Liebhaber in ein Buch verwandelt wurde, dass über alle Zeit das Wissen derjenigen speichert, das es berührt. Tyen beschließt das Buch zu behalten und mehr über Pergama zu erfahren, aber diese auch etwas über seine Welt zu lehren, bevor er sie an die Universität überreicht. Alle Funde gehören nämliche immer der Universität. Schnell wird klar, dass Pergama einen unschätzbaren Wert hat – der Kampf um das Buch beginnt. Die zweite Geschichte dreht sich um Rielle. Rielle lebt in einer Welt, in der Magie nur den Priestern vorbehalten ist. Jeder der Magie ausübt wird ausgestoßen und schwer bestraft. Sie kommt aus einer Färberfamilie, dass heißt dass ihre Familie hoch angesehen wird, sie aber nicht zu der privilegierten Oberklasse gehören. Um einen Mann zu finden, schickt sie ihre Familie zum Tempelunterricht in die Stadt. Sie hat zwei Gaben: zum einen kann sie sehr gut Malen und zum anderen sieht sie „Schwärze“, den Hohlraum, den der Gebrauch von Magie mit sich bringt. Da dies ebenfalls zu den verbotenen Fähigkeiten gehört, hält sie ihre Gabe versteckt. Eines Tages begegnet sie Isar, einen sehr bekannten Maler in ihrer Stadt. Schnell wird klar, dass die beiden mehr verbindet als nur das Malen. Rielle fühlt sich zum ersten Mal „Gesehen“ und verliebt sich Hals über Kopf. Überlebt ihre Beziehung die gesellschaftliche Konvention? Beide Handlungsstränge wechseln sich ab, bisher ist noch nicht zu erkennen, wann die beiden Charakter zusammen treffen. Insgesamt sind beide Welten sehr umfassend und grundlegend verschieden: Während in Tyens Welt Magie für jede Kleinigkeit verwendet wird und diese auch jeder benutzen darf, lebt Rielle in einer Welt in der Magie den Priestern vorbehalten ist. Hier wird Magie so selten wie nur irgend möglich benutzt. Beide Charaktere machen in dem Buch eine gute Entwicklung durch, habe ihre Ecken und Kanten. Ich habe mich allerdings weder mit Rielle noch mit Tyen so richtig identifizieren können…Ich fand manche Stücke etwas langatmig. Das hat mich dann immer wieder abschweifen lassen. Bisher kann „Die Begabte“ nicht annähernd mit den anderen Werken von Canavan mithalten. Band 2 wird natürlich auch gelesen oder gehört und ich hoffe, dass sie dort zu gewohnten Höhen zurückkehrt. Ich will nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, es hat mich allerdings nicht mitgerissen. Ich habe mich an manchen Stellen gefragt, ob es für den Leser nicht einfacher gewesen wäre, zwei so komplexe Welten in seperaten Reihen zu verfolgen. Vielleicht hat der stetige Wechsel mich raus gebracht. Insgesamt ist es ein solider Start für eine neue Reihe. Ich hoffe allerdings, dass Band 2 besser wird.

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~~Meinung~~ Das Cover, gefällt mir wie bei den Büchern auch. Sie sind auch schön an die anderen Reihen angepasst worden. Sie sind zwar nicht spektakulär und nichts besonderes, aber dies stört mich in diesem Fall nicht. ~~Zum Inhalt~~ Die Geschichte verläuft in zwei Handlungssträngen. Einmal gibt es da den jungen Magierstudenten Tyen. Dieser befindet sich am Anfang bei einer Ausgrabung und findet dort ein mysteriöses Buch, welches eine sehr spezielle Gabe hat und schnell wird auch klar, dass dieses Buch ihm und seinem Land dabei helfen kann, das Problem mit der Magieknappheit zu lösen. Denn Magie wird in seinem Land sehr verschwenderisch benutzt. Es werden damit Maschinen betrieben, zur Produktion von Handelsgütern und sie wird auch als Treibstoff für Transportmittel genutzt. In Tyens Land, ist die Magie ein elementarer Bestandteil und wird als selbstverständlich hingenommen. Ganz anders ist es bei Rielle,welche den zweiten Handlungsstrang bildet. Sie lebt anders wie Tyen. In ihrem Land gibt es sehr viele Regeln und die Mädchen/ Frauen sind nicht emanzipiert. Magie, wird hier jedoch nur den religiös zugehörigen Männern erlaubt und hart bestraft, sollte diese von jemand anderem angewandt werden. Am Anfang gerät sie in eine Situation, in der ein Mitbürger von diesen Männern festgenommen wird, weil er Magie genutzt hat. Durch den spannenden Einstieg von beiden Strängen, war ich sofort in der Geschichte und konnte ihr sehr gut folgen. Im Hauptteil, machen sich beide auf die Reise und dort treffen sie auf unterschiedliche Menschen und man lernt auch die beiden Protagonisten viel besser kennen und deren Welten. Dieser Teil ist zwar sehr interessant aber zieht sich unheimlich und musste mich da immer ein wenig zwingen, da ich aber das Buch gelesen habe, war es nicht so schlimm. Das Ende, wurde offen gehalten, schließlich handelt es sich hier um eine Trilogie. Das Ende lässt sehr vieles offen und man bleibt auch mit dem Gedanken zurück, wie passen die beiden Stränge zusammen, denn diese sind bis zum Ende noch nicht zusammengefügt, jedoch stellt man da bereits Vermutungen an. ~~Figuren~~ Tyen ist ein junger Student, welcher sehr intelligent ist und aus der Unterschicht stammt. Er ist sehr neugierig und hilfsbereit und sieht nur das Gute in seinen Mitmenschen, was ich sehr liebenswert finde. Außerdem ist er sehr ehrgeizig. Auf seinen Wegen wird er von Käfer, einem Magischen und von ihm hergestellten technischen Wesen, begleitet. Rielle ist eine junge Frau, welche ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Ihr Eltern sind Färber, wodurch sie zwar genug Geld haben, jedoch nicht sehr gut in der Gesellschaft angesehen sind. Daher ist ihre Mutter um so motivierter, sie an einen Mann zu bekommen, welcher einen besseren Stand in der Gesellschaft hat. Rielles große Leidenschaft ist das Malen, an sich ist sie sehr künstlerisch begabt. Zu beiden Figuren konnte ich eine Beziehung aufbauen und mich in sie hineinfühlen. Gerade bei Rielle, welche sich selbst und von anderen unterschätzt wird. ~~Die Stimme~~ Wie bei den vorhergehenden Büchern von Trudi Canavan, wurde auch hier wieder die gleiche Erzählerin genommen, was mich sehr freut, aber hätte mir lieber zwei Erzähler gewünscht, denn zu Tyen passte diese eher sanfte Stimme nicht so gut. An einigen Stellen, war sie auch zu monoton und lies die ziehenden Stellen noch länger wirken. Bei der Beschreibung der Welt hat sie es jedoch geschafft, vor meinem inneren Auge, die Welt erblühen zu lassen und so konnte ich mir die Welt besser als beim Lesen des Buches vorstellen. ~~Fazit~~ Ein gelungenes Hörbuch und ist auf jeden Fall hörenswert. Egal ob man das Buch schon gelesen hat oder nicht. Vielleicht, weil man das Buch gelesen hat, sollte man es hören, denn die Erzählerin Martina Rester, schafft mit ihrer Stimme den beiden Welten einen Charakter einzuhauchen. Daher freue ich mich um so mehr, dem zweiten Teil zu lauschen. Ich würde es jedem empfehlen, welcher eine etwas facettenreichere Welt mag und sich von ziehenden Passagen nicht abringen lässt, denn sie werden wichtig sein nur nicht immer im gleichen Teil. ~~Bewertung~~ 5 von 5 Traumwolken

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Dieses Buch war eines jener, die man lediglich beenden möchte und dies ist definitiv kein gutes Zeichen. Eigentlich kann man das Buch nicht als "ein" Buch bezeichnen, sondern werden zwei beinahe gänzlich unterschiedliche Geschichten erzählt und ließe es sich ohne weiteres in zwei Bände teilen, wobei ich eines von beiden niemals in die Hand genommen hätte. Als Erstes wird man in die Welt von Tyen Eisenschmelzer (man hätte den englischen Namen ruhig beibehalten können) eingeführt, welche mit voller Magie gefüllt ist, die ich so bisher noch nie beschrieben gesehen habe, und einem Hauch Steampunk. Als Student findet er auf einer Expedition ein magisches Buch, Pergama. Dieses war einst eine Frau und ist nun von hohem Wert durch ihr Wissen sowie ihre außergewöhnlichen Kräfte, wodurch die Geschichte ins Laufen gerät. Nach fünf Kapiteln macht man Bekanntschaft mit Rielle aus einer anderen magischen Welt, die vollkommen anders als die von Tyen ist. Obschon sie Schwärze erkennen kann, entstehend nach dem Benutzen von Magie, ist es ihr dennoch nicht erlaubt zu zaubern, sondern dies ist nur den Priestern vorbehalten. Durch die Liebe begeht sie jedoch einen folgenschweren Fehler. An sich wäre die Verknüpfung zweier Geschichten sehr faszinierend und wird teils in anderen Büchern angewandt. Hierbei ist es jedoch so, dass beide Geschichten zum Schluss nicht zusammengeführt werden, sondern weiterhin alleinstehend sind. Außer der Magie haben sie vorerst keine Gemeinsamkeiten. Sie sind viel zu unterschiedlich. Am liebsten hätte ich nach wenigen Seiten jene Kapitel von Rielle einfach übersprungen. Hinzu kommen auch schlechte Übergänge zwischen den einzelnen Teilen. Nicht nur sind die Abschnitte für einen Charakter anfangs wesentlich zu lang, sodass man Teile des jeweils anderen vergisst, als würde man zwei Bücher hintereinander gleichzeitig lesen, sondern werden Sprünge in der Handlung gemacht. Sobald eine Situation augenscheinlich kompliziert wird, wird sie nicht ausformuliert. Wenn man Glück hat, bekommt man eine kleine Zusammenfassung. Für mich war hierbei das größte Problem, nicht mehr genau zu wissen, was nun geschehen und wer wer war, zumindest am Anfang als die einzelnen Teile noch sehr lang waren. Gegen Ende hin verkürzen sie sich immer weiter, bis Rielle und Tyen gemeinsam einen Teil bilden. Ein weiteres Hindernis in diesem Buch waren die unterschiedlichen Genres der "zwei" Bücher. Während es sich bei Tyen um eine einsteigende Abenteuer-High-Fantasy-Mischung handelt, liest man beinahe eine reine Liebesgeschichte bei Rielle, die nur wenige Elemente der Magie aufgreift. Nach nicht allzu langer Zeit platzt jedoch die schöne Idee der Magie und empfand ich die Welt, die Handlung, die Charaktere etc. rein oberflächlich. Das Interesse an allem ging für mich verloren, denn ist dieses Buch ohne richtige Tiefe. Die Handlungen geschehen, aber bei Tyen beispielsweise immer im gleichen Verlauf, sodass man ein andauerndes Auf und Ab ohne große Unterschiede hat. Mit der Zeit treten recht viele Wiederholungen auf und tauchen mehr Logikfehler auf. Beide Protagonisten sind eher schwammig und äußerst naiv. Ich kann nicht einmal sagen, wie alt sie waren, um ihr Handeln recht beurteilen zu können, ob es typisch für eine der Welten ist. Während Tyen zu manchen Zeiten interessant war, wenngleich auch nur mit einer beschriebenen, aber nicht spürbaren Entwicklung, war Rielle in ihrer kitschigen Liebesgeschichte unglaublich vorhersehbar, unpassend, nervend und in sich widersprüchlich. Schon recht früh bereiteten mir ihre Kapitel Unwohlsein, da es (kurz gesagt) schlecht war. Es ist unbegreiflich, weshalb die Autorin zum Ende hin noch solche Wege hatte einschlagen müssen. Ich fragte mich nur noch: "Ernsthaft?". Diesen Gedanken trug ich auch bei den Vorstellungen in beiden Welten, dass das männliche Geschlecht besser als das weibliche ist. Dieses Bild wird derart klischeehaft wendet und dabei waren Trudi Canavan in den tausenden Welten alle Wege offen. Zum Schluss konnte der Schreibstil auch nicht überzeugen. Es fehlten die meisten Beschreibungen von Personen oder wurden diesen anhand von nicht gegebenen Informationen gemacht, zum Beispiel war jemand größer als Tyen, doch kannte man nicht einmal dessen Größe. Nur manche Beschreibungen wurden vollzogen, die jedoch beispielsweise bei Izare, Rielles Liebhaber, zu Verwirrungen führten, denn war er anfangs als ein Priester eingeführt worden und später hieß es, er sei ein Künstler. Hierbei handelt es sich auch nicht um eine Stelle, an der ich mich verlas. Weiterhin sind Umschreibungen von Orten oder Gegenständen bis ins Detail vorhanden, aber sind sie dennoch nicht eindeutig. Wie ein Luftwagen aussieht, ist für mich immer noch unklar, ebenso manche Orte. Es entstehen Skizzen und keine vollständigen Bilder. Für ein besseres Verständnis wäre auch eine Karte definitiv hilfreich gewesen. Alles in einem war ich zu Beginn von dem Buch fasziniert, aber sobald manche Makel aufgefallen sind, waren diese nicht mehr zu ignorieren und es stellte ich mir nur der Wunsch ein, möglichst bald das Buch zum Schluss zu bringen. Hiermit hat mich Trudi Canavan nicht überzeugt, obschon es interessante Ansätze für die Fortsetzung gibt.

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„Die Begabte“ ist der Auftakt „Der Magie der tausend Welten - Trilogie“ und die erste die nicht in Sonea`s Welt spielt. Ich persönlich mag Soneas Welt sehr gerne, aber nicht so gerne das ich Trudi Caravans Bücher lesen muss. Neugierig auf die neue High-Fantasy-Trilogie habe ich auf das ungekürzte Hörbuch zurück gegriffen. Das Hörbuch wurde mir vom Random House Audio Verlag zur Verfügung gestellt -Herzlichen Dank. Die Geschichte hat ein Länge von 19 Stunden und 32 Minuten, diese wird auf drei Mp3 CD´s abgespielt. Inhalt:
Der junge Archäologe Tyen findet bei einer Ausgrabung ein magisches Buch, in dem seit Jahrhunderten das Bewusstsein der Buchbinderin Vella gefangen ist. Fasziniert von dem Buch, behält es der Zauberer und gibt es nicht wie gefordert der Akademie. Pergama wie sich das Buch nennt, erzählt Tyen von längst verschollenem Wissen und von anderen Welten. Weiterhin steuert Tyens Welt auf eine Katastrophe zu, sollte ihr die Magie ausgehen. Eine actionreiche Verfolgungsjagd beginnt, wobei es Tyens Ziel ist, aus Pergama wieder eine Frauen werden zu lassen. Meine Meinung:
Ich bin sehr froh mich für das Hörbuch entschieden zu haben. Die Erzählerin Martina Rester schafft mit ihrer Stimme eine dichte atmosphärische Welt mit leuchtenden Charakteren. Wobei mir gefallen hat das sie jeder Figur ihre eigene Stimme verliehen hat. 
Als gelesenes Buch wäre es mir sicherlich schwergefallen, der reich ausgearbeiteten Welt folgen zu können. Die Idee Magie wie natürliche Energie zu nutzen,in einer Welt in der bald alle Magie verbraucht ist, gefällt mir sehr gut.
Die Geschichte wird mit Hilfe zweier Handlungsstränge erzählt. Der erste erzählt die Geschichte von Tyen. Der zweite Handlungsstrang erzählt von der Färberstochter Rielle, welche in einer Welt lebt in der Magie nur von Engeln und Priestern genutzt werden darf. Menschen ist der Gebrauch von Magie verboten, wer dagegen verstößt wird aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Um nicht ausgeschlossen zu werden hält Rielle geheim das sie über Magie gebieten kann. Beide Handlungsstränge laufen parallel nebeneinander her, haben aber bis auf ein ähnliches Magiesystem, nicht viel gemeinsam.
Tyen ist mir Charakter oft unlogisch und kindisch erschienen. Seine Handlungen sind für mich nicht immer unbedingt nachvollziehbar und manchmal gar komplett unlogisch. Mehr als einmal rennt er mit offene Augen, ins offene Messer. 
Rielle ist mir wesentlich sympathischer. Sie macht während ihrer Geschichte eine konstante Entwicklung durch. Ihre Welt hat mich sehr an den Orient erinnert, wo Frauen kaum Rechte haben und gut verheiratet werden müssen. Während des gesamten Hörbuches sind mir viele Wort und manchmal ganze Satzwiederholungen aufgefallen.
Trudi Canavan versteht es interessante magische Welten zu kreieren, auch die weiblichen Figuren empfinde ich als gelungen. Aber bei einigen männlichen Figuren, besonders bei Tyen hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Verstand gewünscht. „Die Begabte“ ist ein gelungener Auftakt für eine Fantasy-Trilogie, die mit fiesen Cliffhangern endet. Trotz einiger Schwächen bin ich mir sicher auch das zweite Buch hören zu wollen und der passenden Stimme von Martina Rees zu lauschen.

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