Leserstimmen zu
Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

Trudi Canavan

Tyen & Rielle (1)

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Ich habe mich riesig auf die neue Trilogie von Trudi Canavan gefreut, bin ich doch ein großer Fan von Sonea und der Gilde der schwarzen Magier. Leider habe ich mir schon fast gedacht, dass man solch eine Reihe nur schwer toppen kann. Und ich hatte recht. Hier haben wir zwei Handlungsstränge die erst mal nicht miteinander zu tun haben. In Teil 1 des Buches lesen wir von Tyen, ein Student der Akademie, der während einer archäologischen Ausgrabung ein magisches Buch (Pergama) findet,und in Teil 2 treffen wir auf Rielle, eine Tempelschülerin mit unentdeckten Fähigkeiten (kommt uns bekannt vor, oder?) Danach welchsen sich Tyen und Rielle nach ein paar Kapiteln immer wieder ab. Die Kapitel sind jetzt nicht übermäßig lang, was auch gut ist, aber irgendwann fand ich die über Tyen recht langatmig und freute mich mehr über Rielle zu erfahren. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer brillant und ich liebe es wie sie die Charaktere in meinem Kopf zum Leben erwecken kann und die Welt um einen herum andere Formen annimmt. Wenn es nur darum ginge würde ich dem Buch glatt volle 5 Sterne geben. Aber das Buch packt mich nicht in dem gleichen Maße wie es seine Vorgänger tun konnten und daher gebe ich 4 immer noch sehr gute Sterne und freue mich auf die Fortsetzung, die hoffentlich etwas spannender wird.

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„Die Begabte“ ist der Auftakt „Der Magie der tausend Welten - Trilogie“ und die erste die nicht in Sonea`s Welt spielt. Ich persönlich mag Soneas Welt sehr gerne, aber nicht so gerne das ich Trudi Caravans Bücher lesen muss. Neugierig auf die neue High-Fantasy-Trilogie habe ich auf das ungekürzte Hörbuch zurück gegriffen. Das Hörbuch wurde mir vom Random House Audio Verlag zur Verfügung gestellt -Herzlichen Dank. Die Geschichte hat ein Länge von 19 Stunden und 32 Minuten, diese wird auf drei Mp3 CD´s abgespielt. Inhalt:
Der junge Archäologe Tyen findet bei einer Ausgrabung ein magisches Buch, in dem seit Jahrhunderten das Bewusstsein der Buchbinderin Vella gefangen ist. Fasziniert von dem Buch, behält es der Zauberer und gibt es nicht wie gefordert der Akademie. Pergama wie sich das Buch nennt, erzählt Tyen von längst verschollenem Wissen und von anderen Welten. Weiterhin steuert Tyens Welt auf eine Katastrophe zu, sollte ihr die Magie ausgehen. Eine actionreiche Verfolgungsjagd beginnt, wobei es Tyens Ziel ist, aus Pergama wieder eine Frauen werden zu lassen. Meine Meinung:
Ich bin sehr froh mich für das Hörbuch entschieden zu haben. Die Erzählerin Martina Rester schafft mit ihrer Stimme eine dichte atmosphärische Welt mit leuchtenden Charakteren. Wobei mir gefallen hat das sie jeder Figur ihre eigene Stimme verliehen hat. 
Als gelesenes Buch wäre es mir sicherlich schwergefallen, der reich ausgearbeiteten Welt folgen zu können. Die Idee Magie wie natürliche Energie zu nutzen,in einer Welt in der bald alle Magie verbraucht ist, gefällt mir sehr gut.
Die Geschichte wird mit Hilfe zweier Handlungsstränge erzählt. Der erste erzählt die Geschichte von Tyen. Der zweite Handlungsstrang erzählt von der Färberstochter Rielle, welche in einer Welt lebt in der Magie nur von Engeln und Priestern genutzt werden darf. Menschen ist der Gebrauch von Magie verboten, wer dagegen verstößt wird aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Um nicht ausgeschlossen zu werden hält Rielle geheim das sie über Magie gebieten kann. Beide Handlungsstränge laufen parallel nebeneinander her, haben aber bis auf ein ähnliches Magiesystem, nicht viel gemeinsam.
Tyen ist mir Charakter oft unlogisch und kindisch erschienen. Seine Handlungen sind für mich nicht immer unbedingt nachvollziehbar und manchmal gar komplett unlogisch. Mehr als einmal rennt er mit offene Augen, ins offene Messer. 
Rielle ist mir wesentlich sympathischer. Sie macht während ihrer Geschichte eine konstante Entwicklung durch. Ihre Welt hat mich sehr an den Orient erinnert, wo Frauen kaum Rechte haben und gut verheiratet werden müssen. Während des gesamten Hörbuches sind mir viele Wort und manchmal ganze Satzwiederholungen aufgefallen.
Trudi Canavan versteht es interessante magische Welten zu kreieren, auch die weiblichen Figuren empfinde ich als gelungen. Aber bei einigen männlichen Figuren, besonders bei Tyen hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Verstand gewünscht. „Die Begabte“ ist ein gelungener Auftakt für eine Fantasy-Trilogie, die mit fiesen Cliffhangern endet. Trotz einiger Schwächen bin ich mir sicher auch das zweite Buch hören zu wollen und der passenden Stimme von Martina Rees zu lauschen.

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Ich muss vorweg sagen, mir fiel es verdammt schwer, mich für dieses Buch zu entscheiden, denn... nach "der Gilde der schwarzen Magier" hat mich kein Trudi-Canavan-Werk mehr begeistern können. Schon nach kürzester Zeit gab ich auf, weil ich nur noch genervt und gelangweilt war. Daher habe ich lange mit mir gerungen und mich schließlich dafür entschieden, Trudi noch eine Chance zu geben. "Die Begabte" ist der Auftakt einer neuen Fantasy-Trilogie, in der es nicht nur um eine Geschichte, sondern gleich um zwei Haupthandlungsstränge geht. Das kann zu Beginn etwas irritieren, wenn man z. B. mitten in einer spannenden Stelle ist und wuschhhhh schon ist man GANZ wo anders. Ich war erst einmal verdutzt und habe dann auch nachgesehen, ob das Hörbuch kaputt ist, oder ob es wirklich so ist, dass es einfach ohne Vorwarnung wechselt. Nach dem man sich aber daran gewöhnt hat, war es nicht nur spannend, sondern auch nagend, weil immer in den besten und wichtigsten Szenen gewechselt wurde. Dennoch habe ich selbst nach Ende des Hörbuches immer noch keine Ahnung, warum die liebe Trudi beide Geschichten in ein Band gepackt hat und nicht einfach magische Einzelbücher geschaffen hat. In der ersten Geschichte geht es um Tyen, den jungen Archäologen, der bei einer Ausgrabung ein magisches Buch findet, dass eigentlich früher einmal eine Frau gewesen war. Ein gemeiner Magier hatte sie in ein Buch verwandelt und Tyen entschließt sich Vella wieder ihre menschliche Gestalt zurückzugeben. Dabei geriet er gerade zu Beginn in ein großes Problem, dass sein ruhiges, bisheriges Leben damit auch auf den Kopf stellt. In der zweiten Geschichte geht es um Rielle, die eigentlich eine einfache Tochter eines Färbers ist. Ihre besondere Gabe ist es nur, dass sie Ruß sehen kann. Das ist jedoch kein gewöhnlicher Ruß. So wird die Stelle bezeichnet, an der sich keine Magie mehr befindet. Das hat mich etwas an das "Zeitalter der Fünf" erinnert, denn dort wird Magie auch aus der Umgebung gezogen und zurück bleibt Schwärze. Ihre Gabe bringt sie nur leider in Gefahr und schließlich muss auch Rielle alles hinter sich lassen und sehen, wie sie ihr neues Leben meistert. Beide Geschichten waren wirklich sehr interessant. Gerade bei Ty mochte ich die Gespräche zwischen ihm und Vella sehr. Aber auch seine Reise und dass er bald erkennt, dass er eine große Reichweite hat, was das Einziehen und Verwerten von Magie angeht. Außerdem spricht Vella von anderen Welten und der Leser/Hörer wartet daher nur darauf, dass neue Welten entdeckt werden. Rielles Geschichte war interessant - auch wenn die Liebesgeschichte eindeutig zu lang. Die hat mich dann ab der Hälfte doch eher gestört, denn ich wollte einfach, dass bei ihr etwas geschieht. Doch dann kam alles irgendwie Schlag auf Schlag und Trudi hat die Magie und die Gedanken der einzelnen Personen wirklich gut beschrieben. Irgendwie eine Mischung aus "der Gilde" und "dem Zeitalter der Fünf" wie ich zum Schluss meine. Vielleicht kann Trudi doch nie ganz und gar von ihren früheren Werken weg. Gerade bei der Gilde kann ich es gut verstehen. Fazit: Nachdem ich von "Sonea", vom "Zeitalter der Fünf" und von "Magie" nicht begeistert war und es eher gähnend hingenommen habe, hat Trudi Canavan mit diesem Roman wieder eine Stufe bei mir erklommen, die mich neugierig auf mehr macht. Ich bin sooo froh, dass ich mich getraut habe und "Die Magie der tausend Welten" eine Chance gegeben habe. Nun hoffe ich, dass die Reihe mich weiterhin für sich gewinnen kann, denn Teil 2 liegt ebenso als Hörbuch bei mir bereit und wird in den nächsten Tagen begonnen. Drückt mir die Daumen, dass das magische Gefühl im Bauch anhält! Aber egal wie es ausgeht, ihr werdet es auf jeden Fall als Erste erfahren :) eure Nicky von Nickypaulas Bücherwelt Zur Videorezension bitte hier entlang: https://www.youtube.com/watch?v=yyrl-1GBvc0

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Über das Buch Der Student Tyen findet bei einer archäologischen Ausgrabung ein altes Buch. Zunächst aufgrund der leeren Seiten enttäuscht muss er schon bald erkennen, dass sich hinter dem Buch ein unglaublich mächtiges magisches Artefakt verbirgt. Denn das Buch hat ein Bewusstsein, das sich „Pergama“ nennt, und über Jahrhunderte Altes Wissen verfügt. Einst war Pergama eine junge Frau, die schließlich von einem grausamen Magier hintergangen und zu einem Buch gebannt wurde. Tyen will versuchen, sie zu befreien. Doch zunächst hat er mit ganz anderen Sorgen zu kämpfen, denn seine Welt und auch er selbst stecken in großen Schwierigkeiten. In einer anderen Welt lebt Rielle, die Tochter einer wohlhabenden Färberfamilie, die sich entgegen den Wünschen ihrer Familie in den falschen Mann verliebt. Und dann droht auch noch ihr großes Geheimnis ans Licht zu kommen. Denn Rielle sieht „Schwärze“, die Abwesenheit von Magie, nachdem ein Zauber gewirkt wurde. Doch all jene, die Magie wirken, sind fortan „Befleckt“, da es nur den Priestern erlaubt ist, Magie anzuwenden. Die Befleckten werden der Stadt verwiesen und an einen Ort gebracht, von dem keiner zurück kehrt… Das Buch hat zwei Erzählstränge, von denen abwechselnd erzählt wird. Zum einen verfolgt man Tyen, den jungen Studenten, der sich nach Anerkennung sehnt und plötzlich in ungeahnte Schwierigkeiten gerät. Er ist clever und relativ besonnen, auch wenn er ab und zu mal eine dumme Entscheidung trifft. Ich mochte seinen Handlungsstrang sehr gerne und habe seine Reise durch die Welt mit Spannung verfolgt. Auf der anderen Seite ist da der Handlungsstrang von Rielle, der Tochter aus der reichen Färberfamilie, die trotz des Wohlstands ihrer Familie von den Töchtern der höheren Familie gemieden wird und eher eine Außenseiterin ist. Ihre größte Sorge ist es, mit einem Mann verheiratet zu werden, der ihr zuwider ist. Bis sie dem Künstler Izare begegnet und ihr Herz verliert. Rielle mochte ich am Anfang nicht besonders. Sie ist sehr Ich-bezogen und naiv und manchmal würde ich sie als schlichtweg dumm bezeichnen. Aber sie hat ein gutes Herz, und im Laufe der Geschichte macht sie eine erstaunliche Entwicklung durch, was mir wiederum sehr gut gefallen hat. Dabei durchläuft sie verschiedene Positionen, die ich euch an dieser Stelle noch nicht verraten werde. Irgendwann wurde sie mir auf jeden Fall doch endlich mal ein wenig sympathischer. Bei den Charakteren gab es wie immer einige, die im Mittelpunkt standen, oder eine wichtige Rolle i der Handlung gespielt haben, als auch solche, die eher nebensächlich waren. Ich konnte mir alle sehr gut vorstellen, und Trudi Canavan schafft es sehr gut, mit wenigen Informationen das Bild einer Person zu vermitteln. Es gab sympathische und unsympathische Personen und solche, gegen die ich eine regelrechte Aversion entwickelt habe und damit hat sie eine gute Grundlage geschaffen. Obwohl man meinen sollte, dass der Wechsel zwischen den Erzählsträngen für einiges an Spannung sorgt, da ein Wechsel natürlich an spannenden Szenen erfolgt, muss ich sagen, dass ich es manchmal als überaus frustrierend empfunden habe. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass für mich Rielles Erzählstrang meist zu einem notwendigen Übel wurde, während ich eigentlich nur darauf gewartet habe, das es bei Tyen weitergeht. . Als ich das erste Mal von „Die Begabte“ gehört habe, habe ich mich sehr gefreut, endlich wieder etwas von Trudi Canavan zu lesen. Seit “Die Gilde der schwarzen Magier“ habe ich all ihre Bücher verschlungen, auch wenn ich zuletzt fand, das die „Sonea“ Bücher etwas langatmig waren. So ging es mir dann auch mit „Die Begabte“. Die Idee mit den verschiedenen Welten und der Magie ist sehr gut. Ich mochte den Handlungsstrang von Tyen lieber, als den von Rielle, aber ihren nicht schlecht. Manchmal hat mir aber tatsächlich alles ein bisschen zu lange gedauert und es hat sich gezogen. Auch wurde bis zum Ende nicht so richtig klar, was die Handlungsstränge von Rielle und Tyen eigentlich miteinander zu tun haben, da es keine Verbindung zwischen ihnen gibt und schnell klar wird, dass sie sich in unterschiedlichen Welten befinden müssen. Zum Glück schafft es die Autorin mit ihrem angenehmen Schreibstil, hier einiges auszugleichen und die Welten so zu beschreiben, dass man sie sich sehr gut vorstellen kann. Die Hörbuch-Umsetzung hat mir gut gefallen. Vor allem die Tatsache, dass es sich um eine Komplett-Lesung handelt hat mich begeistert. Vielleicht wären Kürzungen hier nicht einmal allzu sehr ins Gewicht gefallen, aber ich habe immer das Gefühl etwas zu verpassen, wenn ich ein gekürztes Hörbuch höre. Die Stimme von Martina Rester hat mir gut gefallen und ich fand ihr Lesetempo und ihre Betonungen sehr angenehm. Fazit "Die Begabte" ist ein guter, wenn auch zum Teil etwas langatmiger Auftakt zu Trudi Canavans neuer Fantasy-Trilogie, dem man die Auftakt-Funktion ein bisschen anmerkt. Dennoch gibt es gute Charaktere und Charakterentwicklung, und die Grundidee des magischen Buches hat mir sehr gefallen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung, die im November erscheint

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