Leserstimmen zu
Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer

Trudi Canavan

Tyen & Rielle (2)

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Es war ein ganz typisches Canavan Buch: Am Anfang war man gespannt, tauchte in die Geschichte ein, dann fächerten sich die Fäden auf, die Mitte zog sich wie Kaugummi und man fragte sich, wohin das alles führen sollte und am Ende haut es einen vollkommen von den Socken. Das Buch lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits war es großartig, andererseits hat es mich durchaus genervt. Da es ein sehr dickes und komplexes Buch war, weiß ich auch ehrlich gesagt nicht so ganz, wo ich anfangen soll (ohne zu spoilern). „Der Wanderer“ beginnt mit einem Zeitsprung in die Zukunft. Einige Zeit ist seit dem ersten Band vergangen, was mich nicht gestört hat, denn man kommt trotzdem gut rein. Dann kommt das Unerwartete. Denn die eigentliche Haupthandlung beginnt und es wird ziemlich komplex. Vor allem der Weltenaufbau ist ungeheuer breit gefächert und hinter jedem Detail steckt etwas sehr großes, was Canavan einiges an Kreativität abverlangt haben muss. Sie hat keine Welt erschaffen, sondern ein ganzes Universum. Davor kann ich nur den Kopf neigen. Allerdings wird ab einem gewissen Zeitpunkt genau das zum Problem. Es wird zu komplex, der rote Faden verläuft sich, es werden so viele neue Handlungsstränge aufgenommen, dass man gar nicht mehr weiß, welchen man gedanklich mitverfolgen soll. Und selbst ich, die Canavan liebt und ihr vertraut, war skeptisch ob sie das Ganze wieder sinnvoll zusammen führen würde. Außerdem passiert in der Mitte des Buches herzlich wenig. Obwohl das der falsche Ausdruck ist. Es passiert eine Menge, aber nichts wirklich relevantes, keine super wichtigen Entscheidungen oder Ereignisse, keine Kämpfe. Stattdessen lernen wir immer mehr Welten kennen und Tyen und Rielles Entwicklung schreitet voran. Dieser Teil des Buches las sich sehr zäh und von Rielle war ich irgendwann auch richtig genervt, weil sie so naiv war und irgendwie gar nichts Sinnvolles gemacht hat. Nur mein Vertrauen auf den oben beschriebenen Canavan-Effekt sorgte dafür, dass ich weiter las. Und es hat sich gelohnt. Ab S. 580 war ich wieder voll dabei, denn dann ging es plötzlich richtig los und es wurde rasant, die losen Fäden der Handlung wurden plötzlich zu einem komplizierten aber wunderschönen (und tödlichen) Spinnennetz, man wurde von einem Plot Twist völlig aus der Bahn geworfen und blieb doch nicht ohne Erklärung. Canavan hat es mal wieder geschafft: Nach einem zähen Mittelteil las man das Ende nur noch mit offenem Mund. Und möchte jetzt natürlich weiterlesen. Dringend. (der dritte Band hat noch nicht mal einen englischen Erscheinungstermin… ooooh die Wartezeit wird grauenvoll!) Allerdings gibt es noch zwei kleine große Dinge, die mich doch noch gestört haben: 1. Der Klappentext: LEST IHN BLOß NICHT! Er spoilert (ohne Witz) das GESAMTE Buch. Liebes penhaligon Team, bitte behebt das. 2. Den ganzen zweiten Band über habe ich mich gefragt, warum ich eigentlich den ersten Band gelesen habe. Die Vergangenheit von Tyen und Rielle war zwar spannend, hatte aber nicht viel mit der Haupthandlung zu tun. Wäre das Ganze jetzt eine größere Reihe fände ich das nicht so problematisch. Aber wenn bei einer Trilogie der erste Band eigentlich nur ein 700 Seiten langer Prolog ist, der mit dem eigentlichen Kern der Geschichte nur wenig zu tun hat und den man auch deutlich verkürzen hätte können… naja. Dann ist das irgendwie enttäuschend. Leider kann man den ersten Band aber nicht weglassen, da man sonst Tyen und Rielle und ihre Handlungen nicht versteht. Frustrierend war es trotzdem. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mich dieser zweite Band größtenteils überzeugt hat, er mich aber auf größere Fehler im Gesamtkonzept hingewiesen hat und er, wie so oft bei Canavans Büchern, einen zähen und anstrengenden Mittelteil hatte. Es wird nicht mein neues Lieblingsbuch, aber dennoch kann ich mich nur von Canavans Kreativität verneigen, denn sie hat mit dieser Reihe etwas sehr großes und unterschätztes erschaffen, was sich im dritten Band hoffentlich zu voller Blüte entwickelt.

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Besser als Band 1

Von: Jenny

18.01.2016

Meinung: Das Cover hat mir schon bei dem ersten Band sehr gut gefallen. Der schwarze Hintergrund gibt dem ganzen etwas Edles mit der goldenen Farbe zusammen und was geheimnisvolles. Die verhüllte Gestallt kommt dann noch hinzu, die gerade Magie wirkt. Es passt einfach. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich den 2. Band jetzt nicht gerade sehnsüchtig entgegen gefiebert habe, auch wenn ich gerne wissen wollte wie es weiter geht, was wohl auch der Hauptgrund war warum ich bei der Leserunde zum 2. Band teil genommen habe. Der Erste Band hatte mich einfach nicht richtig mitreißen können, das hat der nur an ein paar wenigen Stellen geschafft, deswegen war ich auch dem nächsten Teil gegenüber etwas skeptisch. Aber nun bin ich froh ihn gelesen zu haben, denn er war um einiges besser, als noch der erste Band. In dem 2. Buch gab es einfach häufig Situationen bei denen ich das Buch nur ungern zu Seite legen wollte. Auch von den Szenen her, ist dieses Buch völlig anders als das erste. Der erste Band spielt eigentlich nur in den beiden Heimatwelten von Rielle und Tyen. Dieses Buch spielt in ganz verschiedenen Welten, in denen sich die beiden Protagonisten mal länger oder auch mal kürzer aufhalten. Außerdem spielt zum ersten Mal der Raen eine wichtige Rolle und es wird aufgeklärt was es mit dem Engel in Riells Welt wirklich auf sich hat. Es war interessant völlig verschieden Lebensweisen kennen zu lernen, klar konnten die nicht in jeder Welt bis ins kleinste Detail ausgearbeitet werden, aber so wie die Autorin das gemacht hat, wurde es nie langweilig und es war nicht so, dass die Hälfte des Buches darum geht wie die verschiedenen Völker in den unterschiedlichsten Welten leben. So wie es ist wurde es gut geklärt und ich hatte nicht das Gefühl mir würde in dieser Hinsicht irgendwas fehlen. Leider hatte das 2. Buch genau wie das 1. Buch ein Manko. Und das war für mich einfach Rielle, ich bin mir noch nicht mal sicher woran genau es liegen könnte, es sind einfach verschiedene Gründe. Ihre Entscheidungen und ihr Denken haben mir nicht gefallen und gerade als ich gedacht habe, schlimmer kann sie es nicht machen, trifft sie eine Entscheidung über die ich einfach nur den Kopf schütteln konnte. Sie ist mir einfach zu unselbstständig. Ich denke das könnte viel mit ihrer Erziehung zu tun haben, aber mittlerweile ging mir das bei ihr einfach nur noch auf die Nerven. Aber auf den letzten beiden Seiten hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass Rielle dabei ist sich zu ändern, ich weiß aber nicht ob mir das helfen wird, sie irgendwann mal zu mögen. Tyen hingegen mochte ich sehr und ich habe seine Geschichte am liebsten verfolgt und wie nah er langsam der Lösung von Pergamas Problem kommt, was er dafür alles in Kauf nimmt, fand ich erstaunlich und ich freue mich darauf, wenn er das erreicht was er sich vor genommen hat. Fazit: Eine super Geschichte, bei der ich zwar nichts mit der Protagonistin Rielle anfangen konnte, die dafür aber eine Menge andere positive Aspekte hat, wie z. B. die Welt die Trudi Canavan geschaffen hat und einige Wendungen, die ich mal mehr und mal weniger erwartet hatte.

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„Die Magie der tausend Welten – Der Wanderer“ von Trudi Canavan ist der zweite Teil einer Fantasy-Trilogie. Um die Zauberin Pergama aus ihrem Buch zu befreien durchstreift Tayen die tausend Welten. Dabei stößt er auf den wohl möglich stärksten Magier, Valhan. Doch um dessen Hilfe zu bekommen, soll Tayen eine Rebellengruppe ausspionieren. Dies sind aber seine Freude. Tayen durchstreift die Welten um Pergama zu befreien. Dabei kann er seine Fähigkeiten weiter entwickeln und lernt mehr über die Magie. Er hat sich ein Stück weit auch weiterentwickelt. Um Pergama befreien zu können geht er ein großes Risiko ein. Doch er hat sich dieses Zeil nun mal gesetzt. Rielle ist immer noch etwas naiv. Sie scheint zwar mit ihrem alten Leben abgeschlossen zu haben. Sie lebt das Leben, was sie jetzt hat, erkundet die Magie und beschäftigt sich mit moralischen Aspekten des Zauberns. Die Charaktere sind wieder richtig gut gestaltet. Sie haben eine tolle Tiefe und man lernt immer noch etwas Neues von ihnen kennen. Auch die neuen Charaktere sind so und man kann sie sich richtig gut vorstellen. Es sind 5 Jahre seit dem ersten Teil vergangen. Die beiden Charaktere haben also einiges erlebt, was dem Leser zunächst verborgen bleibt. Etwas problematisch ist, dass man sich nicht so schnell einfindet. Es sind auch keine Rückblenden vorhanden. Genau wie im ersten Teil gibt es Abschnitte, die von Rielle handeln und welche die von Tayen handeln. Doch diesmal sind sie etwas mehr verwoben. In diesem Teil lernt man viele neue Welten kennen. Somit bekommt man auch mehr Magie zu sehen und versteht mehr von dem ganzen Konstrukt der Welten. Dies ist schon interessant. Trudi Canavans Schreibstil lädt wieder ein in die Welten ein zu tauchen. Es ist interessant durch die vielen Dinge, die man erkundet. Aber auch plötzliche Wendungen sorgen für Lesespaß. Das Cover zeigt einen Magier in einem ockergelben Gewand magiewirken. Es passt zum Ersten Teil und auch zur Handlung. Auf diesen Teil habe ich schon gewartet. Wie auch im ersten Teil hat mir etwas im Vergleich zu ihren anderen Werken gefehlt. Hinzu kam dann noch, dass ich mich schwer tat beim Reinkommen, weil eben die 5 Jahre vergangen sind. Sonst war es interessant und man konnte viel von den Welten entdecken. Es gibt 4 von 5 Wölfen!

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Inhalt Der junge Magier Tyen hat seine Heimat verlassen und durchstreift die tausend Welten auf der Suche nach einer Möglichkeit, das magische Buch Pergama zurück in einen Menschen zu verwandeln. Er bittet Valhan, den mächtigsten Magier, den er finden kann, um Hilfe. Doch dieser verlangt eine Gegenleistung: Tyen soll eine Rebellengruppe ausspionieren, die Valhans Herrschaft bekämpft. Dann gelingt es den Widerständlern, Valhan zu töten. Tyen kann nicht glauben, dass all seine Anstrengungen umsonst gewesen sein sollen – und als er einen Hinweis entdeckt, dass Valhan noch lebt, nimmt er dessen Fährte auf … (Quelle: Penhaligon) Cover Das Cover finde ich wieder mal fantastisch und unglaublich schön! Die Bücher von Trudi Canavan sprechen mich schon von Aussehen alle total an. Und so ist es auch hier wieder. Meinung Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Ein Jahr habe ich ungeduldig auf diese Fortsetzung gewartet und konnte es kaum erwarten, sie in den Händen zu halten. Und dann war es endlich so weit und ich konnte Tyens und Rielles Geschichten weiterverfolgen. Doch der Einstieg fiel mir gar nicht so leicht, weil Teil eins schon so lange her war. Doch während der ersten Kapitel an Rielles Seite kam meine Erinnerung so nach und nach wieder und dann wusste ich auch wieder, was passiert war. Doch trotzdem waren gerade diese ersten Kapitel mit Rielle etwas zäh und ich musste mich ein kleines bisschen durchbeißen und zusammenreißen, damit ich weiterlese. Nach und nach wurde die Story dann auch wieder gewohnt interessant und spätestens im zweiten Teil der Story (das waren Tyens erste Kapitel) war ich wieder voll da und gefesselt. Ich muss sagen, dass mir anfangs die Geschichte rund um Tyen und seine Kameraden tatsächlich (wieder) besser gefallen hat, aber mit der Zeit wurde auch Rielles Geschichte immer spannender. Es hat mir wieder richtig gut gefallen, dass man zwei so verschiedene Persönlichkeiten kennelernen darf und ihre Geschichte verfolgen kann. Doch noch immer ist mir lange nicht klar gewesen, wann und wie diese Storys zusammengehören. Tun sie das überhaupt? Doch irgendwann war der Punkt erreicht, wo es immer mehr Überschneidungen gab und das war fantastisch. Doch es gab auch Stellen im Buch, da hätte ich schreien und die Charaktere einmal duchschütteln können. Rielle hat sich manchmal so doof verhalten und die Story hat sich gar nicht so entwickelt, wie ich mir das gewünscht hatte. Das macht mich ja immer ganz fuchsig. Doch an und für sich waren mir Rielle und Tyen wieder unglaublich sympathisch und auch die neuen Charaktere habe ich schnell lieb gewonnen. Da gibt es zum Beispiel Baluka: ein unglaublich liebenswerter junger Mann! *.* Nach den anfänglichen Schwierigkeiten wurde das Buch zum Ende hin immer besser und die Story hat mir dann richtig gut gefallen. Fazit "Der Wanderer" ist eine solide Fortsetzung mit leichten Startschwierigkeiten. Doch mit der Zeit wird die Geschichte wieder richtig spannend und auch die Charaktere sind wieder wundervoll! Sehr lesenswert!

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Ein gelungenes Cover, passt optisch sehr gut zum ersten Band, obwohl ich Band 1 als gebundene Ausgabe bekommen habe so wollte ich Teil 2 gerne als Hörbuch ausprobieren und das hat mir wirklich Spaß gemacht. Trudi Canavan wird mir immer sympathischer! Vorab kann ich euch aber schon einmal sagen, das ich mir den zweiten Band doch lieber gebunden gekauft hätte, sieht einfach besser im Bücherregal aus wenn man eine Reihe in einem Format hat! Jedoch finde ich den Preis von 24,99€ ziemlich teuer, dafür das die Gestaltung des Hörbuchs so schlicht ist und ich hätte mir eine Übersicht, der Kapitel oder auch eine Karte gewünscht! Die Erzählweise war sehr angenehm, sie Stimme hat gut zur Geschichte gepasst, ich denke das ist auch ein bisschen Geschmackssache aber sie hat eine perfekte Betonung. Dadurch wird die Spannung noch größer und das Interesse bleibt erhalten. Ich habe mich keine Minute gelangweilt! Mir haben besonders die lebhaften Gespräche gut gefallen, die Erzählerin hat auch deutlich gemacht welcher Charakter wann redet, sodass man bei den ganzen Unterhaltungen nicht den Überblick verloren hat! Die Geschichte an sich geht spannend weiter und wir erfahren auch immer mehr über die Protagonisten, die mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen sind! Gott sei dank mussten wir nicht die 5 Jahre warten, in der die Handlung gesprungen ist, Rielle hat einiges mitgemacht und wir durften sehr gespannt sein wie es mit ihr weiter geht. Auch warum das Buch den Titel "Der Wanderer" trägt wurde relativ schnell klar. Tyen ist auch weiterhin auf der Suche nach einer Möglichkeit, Pergama zurück zu verwandeln. Bei seiner Suche erfährt er von Valhan, der stärkste Magier den es gibt und genau den möchte er um Hilfe bitten, das wird allerdings kein Zuckerschlecken. Wäre ja auch langweilig wenn alles so einfach wäre! Das Buch hat unheimlich viel Dynamik, ständig ist die Geschichte im Wandel, immer passiert etwas neues, ich hatte zwischenzeitlich Angst, nicht mehr hinterher zu kommen. Das legte sich jedoch wieder sehr schnell! Das ganze Ausm,aß der Welten ist einfach der Wahnsinn, es wirkt alles so greifbar und real, das man selbst eintaucht und die Zeit völlig aus den Augen verliert! Man sollte sich wirklich die Zeit nehmen und dem Hörbuch folgen, einfach die Seele baumeln lassen und sich dabei von der Stimme verzaubern lassen! Fazit: Eine wirklich tolle Fortsetzung, die mir als Hörbuch auch gut gefallen hat, da die Erzählerin, die perfekte Stimme hat allerdings muss ich ein paar Punkte Abzug geben. Die Gestaltung des Hörbuchs hat mir nicht so sehr gefallen, zu schlicht und eine kleine Kapitel Übersicht hätte ich mir auch gewünscht. Dennoch gefällt mir die Reihe sehr gut und ich freue mich schon auf den nächsten Teil! Die Wartezeit werde ich mir überbrücken, indem ich mal eine andere Reihe der Autorin ausprobiere!

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5 Jahre sind vergangen zwischen Band 1 und Band 2 - nun dürfen wir die Geschichten von Rielle und Tyen weiterverfolgen! Eckdaten zum Buch: Erscheinungsdatum: 23.11.2015 Verlag : Penhaligon ISBN: 9783764531065 Fester Einband 704 Seiten Sprache: Deutsch Genre: Fantasy Art: Trilogie (Band 2) Klappentext: Der junge Magier Tyen hat seine Heimat verlassen und durchstreift die tausend Welten auf der Suche nach einer Möglichkeit, das magische Buch Pergama zurück in einen Menschen zu verwandeln. Er bittet Valhan, den mächtigsten Magier, den er finden kann, um Hilfe. Doch dieser verlangt eine Gegenleistung: Tyen soll eine Rebellengruppe ausspionieren, die Valhans Herrschaft bekämpft. Dann gelingt es den Widerständlern, Valhan zu töten. Tyen kann nicht glauben, dass all seine Anstrengungen umsonst gewesen sein sollen – und als er einen Hinweis entdeckt, dass Valhan noch lebt, nimmt er dessen Fährte auf … Autor: Trudi Canavan wurde am 23. Oktober 1969 in Melbourne, Australien, geboren und wuchs in Ferntree Gully auf. Schon immer stand für sie ihre Kreativität im Vordergrund, egal ob Grafikdesign, Musik – oder natürlich das Schreiben. Da verwundert es nicht, dass sie die Kunst als Beruf wählte und Designerin wurde. Bevor sie sich 1995 selbstständig machte, war sie für mehrere namhafte Verlage tätig. Doch ihre Selbstständigkeit gab ihr auch die Möglichkeit, mehr zu schreiben – mit Erfolg! 1999 gewann sie den Aurealis Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte. In Deutschland wurde sie bekannt mit ihrer Trilogie um »die Gilde der Schwarzen Magier«, die vollständig bei Blanvalet erschienen ist. Cover: Zu dem Cover muss ich sagen, dass ich es sehr schön finde, dass man die Cover einfach zu Trudi Canavan zu ordnen kann. Sie hat ähnlich wie die Autorin Jojo Moyes ein sehr einheitliches Coverdesign bei ihren Büchern, die man so automatisch als die Ihren identifizieren kann. Schlicht und ausdrucksstark beschreibt die Cover wohl am besten. Schreibstil: Der Schreibstil von Trudi Canavan ist flüssig wie immer und was soll ich anders sagen, als dass ich ihren Schreibstil einfach liebe - nicht umsonst ist diese Frau meine absolute Lieblingsautorin im Bereich Fantasy. Es ist unglaublich wie sie mit der Magie der Worte umgeht. Sie schafft es immer wieder mich an ihre Bücher zu fesseln und so vergehen 8 Stunden wie nichts und man ist einfach verbunden mit der Geschichte. Sie hält die Wage zwischen Gefühlen der Personen, ergänzenden Erklärungen und Beschreibungen und relevanter Handlung und das finde ich einfach klasse! Meinung: Das Buch knüpft gut an den ersten Teil an (man sollte aber trotzdem bedenken dass zwischen den beiden Bücher rund 5 Jahre liegen) und man hat wieder diese bereits aus Band 1 gewohnte Abschnittsgliederung von Tyen und Rielle. Was die Namen angeht bin ich übrigens hellauf begeistert - ihre Namen sind extravagant aber auch nicht zu kompliziert, dass ich sie mir nicht merken könnte. Besonderes gerne mag ich es an Romanen, wenn sie so konzipiert sind, dass man während des Lesen merkt wie die Protagonisten aus ihren Fehlern lernen und an ihren Aufgaben quasi wachsen und genau das ist hier der Fall. Man merkt wie Tyen und Rielle sich entwickeln und versuchen ihre Ziele zu verwirklichen auch wenn sie dabei etwas auf Umwege geraten, haben beide ihr Ziel vor Augen. Das ist übrigens wieder sehr typisch für Trudi Canvan, da dies auch schon in anderen Büchern von ihr der Fall und sie dort auch einen gewissen Schwerpunkt setzt. Für Band 3 würde ich mir jedoch erhoffen, dass mehr auf Rielle eingangen wird, Tyen gefällt mir bis jetzt ziemlich gut und der Charakter erweist sich als komplex, bei Rielle fehlt mir aber etwas Tiefe. Fazit: Eine zauberhafte Fortsetzung im wahrsten Sinne des Wortes und ich freue mich wie jedes Mal bald eine neues Buch, genauer gesagt Band 3 von Trudi Canavan in den Händen zu halten. Cover: 1 von 1 Stern Schreibstil: 0,8 von 1 Stern Protagonisten: 0,8 von 1 Stern Thematik/Umsetzung: 1,6 von 2 Sternen Gesamteindruck: 4,4 von 5 möglichen Sternen

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Mittlerweile sind fünf Jahre vergangen und der junge Zauberer Tyen hat seine Heimat nach dem schrecklichen Verrat seines Professors verlassen. Er durchstreift die Welten auf der Suche nach Wissen, denn er sucht nach wie vor nach einer Möglichkeit, um Pergama zurück in einen Menschen zu verwandeln. Er bittet den mächtigen Magier Valhan um Hilfe, doch dieser verlangt eine Gegenleistung von Tyen. Tyen soll seine Freunde ausspionieren, die eine Rebellengruppe gegen Valhan und seiner Herrschaft gegründet haben. Rielle lebt nach ihrer Verbannung in einem weit entfernten Land. Der Engel Valhan sucht sie jedoch erneut auf und bittet sie, als Künstlerin mit in seine Welt zu kommen und dort zu leben. Doch Inekera, eine Anhängerin von Valhan, erkennt Reilles magisches Potential und versucht Rielle zu beseitigen, indem sie sie in eine unbewohnte Welt verbannt. Durch pures Glück wird Rielle jedoch von Wanderern gerettet… Die Geschichte der beiden Protagonisten Tyen und Rielle knüpft nicht nahtlos an den Vorgänger an, da mittlerweile fünf Jahre vergangen sind. Die Protagonisten hatten also fünf Jahre Zeit, um sich weiter zu entwickeln und vor allem um Erwachsener zu werden. Doch grade Rille merkt man die voran geschrittenen Jahre nicht an und sie wirkt immer noch viel zu naiv. Zudem hat sich, meiner Meinung nach, auch Tyen für fünf Jahre einfach zu wenig weiterentwickelt und ich verstehe einfach nicht, warum die Autorin diesen Zeitsprung gewählt hat. Auch im zweiten Band treffen die Protagonisten zunächst nicht aufeinander und es werden einfach zwei getrennte Geschichten erzählt. Tyen erkundet nach seiner Flucht verschiedene Welten und trifft daher auch auf Welten, die vor Magie nur so strotzen, dies ermöglicht Tyen seine magische Begabung noch intensiver zu erkunden. Ich habe im zweiten Band also wesentlich mehr Informationen über die Magie der Welten oder auch über das Weltenwandern erhalten, sodass die Geschichte und vor allem die Magie mehr Tiefe erhält und weniger eindimensional wirkt. Nach wie vor zeichnet sich der Schreibstil von Trudi Canavan vor allem durch eine leichte Wortwahl aus, sodass ich den Roman in einem Rutsch beenden konnte, zumal die Geschichte nicht besonders komplex ist und eher einfacher gehalten ist. Ich hatte jedoch grade im zweiten Band das Gefühl, dass sich die Autorin zu sehr in Details verliert und teilweise den roten Faden aus den Augen verliert. Ein wichtiges Kommunikationsmittel der Wandere ist das Gedankenlesen und dies hat mich grade zu anfangs sehr irritiert und im ersten Drittel hat diese Kommunikationsform einfach überhand genommen. Auch in ,,Der Wandere“ konnte mich Rielle weiterhin nicht überzeugen, da sie sich einfach nicht weiterentwickelt und sich immer noch sehr naiv und unreif benimmt, obwohl sie einige wirklich schwierige Situationen durchlebt hat. Sie hält weiterhin felsenfest an ihrer Religion fest und lässt sich auch nicht durch logische und beweisbar Argumente umstimmen. Bis zu einem gewissen Grad kann ich dies durchaus nachvollziehen, da ihr ihre Religion in dieser unsicheren Zeit einen gewissen Halt gibt, doch sie verteidigt ihre Religion durch sehr trotzige und kindliche Antworten. Zudem stellt sich Rielle mit fast jeder männlichen Figur eine Beziehung vor und dies ist einfach nur verdammt anstrengend. Ich habe die Hoffnung schon fast aufgegeben, dass ich Rielle jemals auch nur ansatzweise sympathisch finden werde, als sie grade im letzten Viertel eine deutliche Entwicklung durchmacht, sodass durchaus noch Hoffnung für den dritten und letzten Band besteht. Nach wie vor gefällt mir Tyen wesentlich besser als Rielle und ich habe immer aufgeatmet, wenn die Geschichte aus seiner Sicht geschildert wurde. Auch er hat eine eher geringe Entwicklung in den fünf Jahren durchlebt. Er hat immer noch nicht das Geheimnis rund um Pergama gelöst und scheint es auf einmal auch nicht mehr allzu eilig zu haben, obwohl dies sein dringendster Wunsch im ersten Band der Trilogie war. Tyen hat sich jedoch in einer neuen Akademie weiter ausbilden lassen, sodass er mittlerweile ein wesentlich größeres Wissen über Magie besitzt. Trudie Canavan gelingt es, denn inneren Konflikt von Tyen glaubwürdig darzustellen, da Tyen seine Rebellenfreunde ausspioniert ihnen aber auch gleichzeitig das Leben retten möchte und er so täglich in Konflikt mit seinen moralischen Werten liegt und er sich des Öfteren fragen muss, ob er wirklich richtig handelt. Alles in allem besitzt der zweite Band der Trilogie wesentlich weniger Schwächen, dennoch sind mir die Figuren immer noch zu eindimensional und die Geschichte zu vorhersehbar. Dem Roman fehlt einfach das gewisse etwas.

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Ich muss meine Rezi leider mal wieder mit dem leidigen Thema Kurzbeschreibung des Verlags anfangen. Die ist nämlich so ein übler Spoiler und zudem noch Vorgriff auf Teil 3, dass man sich als Rezensent wirklich fragt, warum man darauf achten soll, nicht zu viel vom Inhalt zu verraten. Aber das laste ich weder Buch noch Autor an. Ich erwähne es nur, weil ich hoffe, dass sich die Verlage da irgendwann auch mal mehr Gedanken drum machen. Nun aber zum Buch: Es ist ein Jahr her, seit ich Teil 1 gelesen habe, aber ich war sofort wieder in der Geschichte drin. Die Autorin schildert das neue Leben der beiden Protagonisten, streut ein paar kleine Erinnerung ein und schon ist der Leser wieder auf dem Laufenden. Und dann entfaltet Trudi Canavan zwar nicht alle der tausend Welten vor dem Augen des Lesers, aber dennoch eine große Zahl. Es ist wunderbar, mit Tyen oder den Fahrenden eine Welt nach der anderen zu entdecken. Manche streift man nur kurz (und hat dennoch ein Bild davon vor Augen), manche darf man ausgiebiger besuchen. Die beiden Hauptfiguren müssen und dürfen sich enorm weiterentwickeln. Vor allem Rielle muss erkennen, dass sie nicht länger in Furcht und Selbstmitleid erstarren darf, sondern ihr Leben selbst in die Hand nehmen muss. Aber auch Tyen erkennt nach und nach, wieviel Kraft wirklich in ihm steckt und welche Möglichkeiten ihm das eröffnet. Die Autorin stellt beiden Helden neue, interessante Gefährten zur Seite und schafft mit dem Raen einen großartigen Gegenspieler. Je weiter die Geschichte fortschreitet, lernt der Leser ihn näher kennen. Was dabei besonders interessant ist, sind die beiden völlig verschiedenen Sichtweisen von Rielle und Tyen auf diesen mächtigsten aller Magier und wie sich die Wahrnehmung langsam ändert. Dem Leser bleibt es selbst überlassen, die Figur zu bewerten. Ist er ein grausamer Herrscher? Oder ist er derjenige, der die Welten zusammenhält und das Chaos verhindert? Diese Frage bleibt auch am Ende dieses Bandes unbeantwortet und so muss der Leser sich wohl oder übel in Geduld üben. Ein paar Wendungen in der Geschichte gingen mir zu glatt und vor allem zu schnell, daher gibt es diesmal „nur“ 4 Sterne. Aber natürlich schmälert das nicht die unbedingte Leseempfehlung für „Die Magie der Tausend Welten“. Es sei auch gesagt, dass dieses Buch nicht das Problem vieler zweiter Teile hat, dass sie zwar die Geschichte weitererzählen, aber irgendwie eingeschoben wirken zwischen tollem Auftakt und dem sehnlich erwarteten Ende. Canavan führt die Geschichte konsequent fort und macht mehr als neugierig auf den letzten Band. Schließlich sind die beiden Protagonisten sich gerade erst flüchtig begegnet und man darf darauf hoffen, dass sie das Ende der Geschichte dann gemeinsam bestreiten dürfen. Fazit: Tausend Welten, ein mächtiger Magier – wie kann er sie beherrschen? Spannende Fortsetzung, die nur noch vom Finale getoppt werden kann.

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