Leserstimmen zu
Metamorphose am Rande des Himmels

Mathias Malzieu

(5)
(7)
(1)
(0)
(0)
€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Wenn Malzieu eine Geschichte erzählt, kann man sicher sein, dass sie von Liebe und Fantasie nur so überquillt. Nicht anders ist es in der Geschichte des Stuntman Tom, der den Traum vom Fliegen nicht aufgibt. Die Geschichte hat einen traurigen Beigeschmack, was aufgrund des Themas nicht vermeidbar ist. Man vergisst den Tod in Form der roten Beete nie. Mir kommt vor, das Buch ist ernster, als seine anderen, hat weniger phantastische Elemente, ist aber trotzdem wunderbar skurril und verzaubernd. "Fliegen" eignet sich wunderbar für tolle Metaphern, für die Malzieu so berühmt ist. Seine sprachlichen Bilder sind unvergleichbar. Die Geschichte plätschert an manchen Stellen leider ein bisschen vor sich hin und es fehlt an Spannung. Das Buch ist sehr kurz und doch hab ich länger gebraucht, da ich nicht immer nach Unterbrechung der Lektüre sofort wissen wollte, wie es weitergeht. Der leisen Schönheit des Gesamtwerkes tut dies aber keinen Abbruch. Malzieu hat wieder wunderbare Figuren kreiert, deren Unmöglichkeit zu existieren so selbstverständlich dargestellt wurde, als ob es das Normalste überhaupt sei. Malzieu verflechtet gekonnt Realität mit Phantastik und spielt mit den Möglichkeiten der Fantasie. Der Wunsch dem gegenwärtigen Zustand zu entkommen, zieht sich durchs ganze Buch. Die Metamorphose zur Freiheit ist das Ziel. Einem Vogel wird ein gewisser Grad an Freiheit zugesprochen. Wer hat sich noch nicht gewünscht ein Vogel zu sein und einfach wegfliegen zu können, zu Orten, die unerreichbar scheinen. Tom hat Krebs und will ihm natürlich entfliehen, damit sein Traum vom Fliegen wahr wird. Fazit Wiedermal eine traurigschöne Geschichte, die mit einer bildhaften Sprache und schönen Metaphern über das Leben überzeugt. Zwischendurch fehlt es zwar an Spannung und es kommt einem langwierig vor, jedoch machen die Liebe und die Fantasie alles wieder wett. Malzieu versteht die Liebe auf eine besondere Art und Weise, er versteht es vor allem sie wundervoll in Worten auszudrücken.

Lesen Sie weiter

Wenn Malzieu eine Geschichte erzählt, kann man sicher sein, dass sie von Liebe und Fantasie nur so überquillt. Nicht anders ist es in der Geschichte des Stuntman Tom, der den Traum vom Fliegen nicht aufgibt. Die Geschichte hat einen traurigen Beigeschmack, was aufgrund des Themas nicht vermeidbar ist. Man vergisst den Tod in Form der roten Beete nie. Mir kommt vor, das Buch ist ernster, als seine anderen, hat weniger phantastische Elemente, ist aber trotzdem wunderbar skurril und verzaubernd. "Fliegen" eignet sich wunderbar für tolle Metaphern, für die Malzieu so berühmt ist. Seine sprachlichen Bilder sind unvergleichbar. Die Geschichte plätschert an manchen Stellen leider ein bisschen vor sich hin und es fehlt an Spannung. Das Buch ist sehr kurz und doch hab ich länger gebraucht, da ich nicht immer nach Unterbrechung der Lektüre sofort wissen wollte, wie es weitergeht. Der leisen Schönheit des Gesamtwerkes tut dies aber keinen Abbruch. Malzieu hat wieder wunderbare Figuren kreiert, deren Unmöglichkeit zu existieren so selbstverständlich dargestellt wurde, als ob es das Normalste überhaupt sei. Malzieu verflechtet gekonnt Realität mit Phantastik und spielt mit den Möglichkeiten der Fantasie. Der Wunsch dem gegenwärtigen Zustand zu entkommen, zieht sich durchs ganze Buch. Die Metamorphose zur Freiheit ist das Ziel. Einem Vogel wird ein gewisser Grad an Freiheit zugesprochen. Wer hat sich noch nicht gewünscht ein Vogel zu sein und einfach wegfliegen zu können, zu Orten, die unerreichbar scheinen. Tom hat Krebs und will ihm natürlich entfliehen, damit sein Traum vom Fliegen wahr wird. Fazit Wiedermal eine traurigschöne Geschichte, die mit einer bildhaften Sprache und schönen Metaphern über das Leben überzeugt. Zwischendurch fehlt es zwar an Spannung und es kommt einem langwierig vor, jedoch machen die Liebe und die Fantasie alles wieder wett. Malzieu versteht die Liebe auf eine besondere Art und Weise, er versteht es vor allem sie wundervoll in Worten auszudrücken.

Lesen Sie weiter

Ich war zutiefst berührt und vergoss ein paar Tränen. Die Geschichte war in gewisser Weise unendlich traurig und doch unendlich schön. Die traurigen Seiten des Lebens. Eine Krankheit, die einem das Leben nehmen kann, oder einem in den Himmel aufsteigen lässt. Ein Roman, der schöner nicht geschrieben sein könnte. Diese bildliche Erzählweise hat mich wieder einmal gefangen genommen… Kurz zum Inhalt: Ich heiße Tom »Häma-Tom« Cloudman. Man sagt, ich sei der schlechteste Stuntman aller Zeiten. Ganz falsch ist das nicht. Ich bin außergewöhnlich ungeschickt und laufe ständig überall gegen. Ich beneide die Vögel um ihre Freiheit, vielleicht schaue ich zu oft zu ihnen hoch. Schon auf dem Schulhof zog ich Rollschuhe an, um fliegen zu üben. Ich raste auf einem alten Skateboard das Schuldach hinunter und wedelte dabei heftig mit Pappflügeln. Aber ich flog nicht hoch, sondern immer nur auf die Nase. Nachts klettere ich eine Leiter hoch, öffne eine knarrende Falltür und bin auf dem Dach. Ich traue meinen Augen kaum. Eine gigantische Voliere! Ein Federnpalast! Alle erdenklichen Rottöne entflammen die Nacht. Eine Frauengestalt sitzt auf einer Schaukel: Ein hautenger Federanzug schmiegt sich an ihren Körper. Ich verspüre den unwiderstehlichen Drang, sie zu berühren. Die Vogelfrau streckt die Arme seitlich aus, geht in die Knie, drückt das Kreuz durch und stößt sich vom Boden ab. Sie schlägt elegant mit den Flügeln. Die Vogelfrau kreist einmal über mir, dann kommt sie wieder zu mir herabgeschwebt: »Möchten Sie fliegen lernen, Tom Cloudman?« Die Idee des Buches hat mich begeistert. Ich war so neugierig was auf mich zukommt und es kam noch besser als erwartet. Die Geschichte ist wunderbar aufgebaut und lässt den Leser mitfiebern und mitträumen. Eine fantasiereiche Erzählung in unserer ganz normalen Welt. Wer weiß, ob es so etwas vielleicht auch wirklich gibt. ;) Gleich nach den ersten Seiten viel mir wieder dieser unverkennbare Schreibstil auf, der mir so gut gefällt. Der Autor überzeugte mich sofort wieder durch seine bildliche Sprache und seine verrückten Ideen. Viele Metaphern die dem Text etwas ganz besonderes verleihen. Die Charaktere der Geschichte sind wirklich sehr ansprechende. Man findet alle verrückt, aber auch liebenswert. Man merkt, dass sich der Autor viele Gedanken darüber gemacht hat. Die Figuren sind mit sehr viel Liebe entstanden. Einzigartig. Der traurige Inhalt der Geschichte wird durch eine Liebesgeschichte wieder schön und doch noch traurig. Man durchlebt mit der Hauptperson die verschiedenen Szenarien seiner Krankheit, die guten und die schlechten Tage im Krankenhaus. Ich lachte und freute mich über diesen schönen Moment und weinte bei den traurigen Ereignissen. Ein wirklich dünnes Büchlein, das aber so eine bewegende Geschichte enthält, bekommt einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal. Metamorphose: die Anpassung an etwas neues. Die Entfaltung des größten Wunsches…

Lesen Sie weiter

Ein verrückter Protagonist, ein humorvoller Anfang, ein sprachliches Feuerwerk. Aber leider eine One-Man-Show. Mein bisher schwächster Malzieu.

Lesen Sie weiter

Ich heiße Tom »Häma-Tom« Cloudman. Man sagt, ich sei der schlechteste Stuntman aller Zeiten. Ganz falsch ist das nicht. Ich bin außergewöhnlich ungeschickt und laufe ständig überall gegen. Ich beneide die Vögel um ihre Freiheit, vielleicht schaue ich zu oft zu ihnen hoch. Schon auf dem Schulhof zog ich Rollschuhe an, um fliegen zu üben. Ich raste auf einem alten Skateboard das Schuldach hinunter und wedelte dabei heftig mit Pappflügeln. Aber ich flog nicht hoch, sondern immer nur auf die Nase. Nachts klettere ich eine Leiter hoch, öffne eine knarrende Falltür und bin auf dem Dach. Ich traue meinen Augen kaum. Eine gigantische Voliere! Ein Federnpalast! Alle erdenklichen Rottöne entflammen die Nacht. Eine Frauengestalt sitzt auf einer Schaukel: Ein hautenger Federanzug schmiegt sich an ihren Körper. Ich verspüre den unwiderstehlichen Drang, sie zu berühren. Die Vogelfrau streckt die Arme seitlich aus, geht in die Knie, drückt das Kreuz durch und stößt sich vom Boden ab. Sie schlägt elegant mit den Flügeln. Die Vogelfrau kreist einmal über mir, dann kommt sie wieder zu mir herabgeschwebt: »Möchten Sie fliegen lernen, Tom Cloudman?« Wie immer, sehr fesselt und sehr poetisch. Das ist jetzt mein drittes Malzieu Buch und ich habe mich bereits an seinen Schreibstil und Denkweise allmählich gewöhnt und finde diese bezaubernd. Beim Lesen von seinen skurrilen und dennoch sehr verträumten Geschichten, wie ich finde, wird man in diese magische Welt sofort mitgerissen. Diese kleinen Werke von Mathias Maltieu sind der Beweis dafür, dass man nicht viele Worte braucht um die Leser zu begeistern, es müssen nur die richtigen Wörter gewählt werden. "Metamorphose am Rande des Himmels" unterscheidet sich ein wenig von den ersten zwei Büchern, die ich gelesen habe. Hier handelt es sich nicht nur um Liebe sondern auch um ein ernstes Thema. Tom Cloudman erfährt von seiner Diagnose, er hat einen Tumor und nennt diesen " rote Bete". Er weiß, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Ich finde es unbeschreiblich toll, dass der Autor trotz des Themas und dieser tragischen Atmosphäre die in dem Buch herrscht, ein Märchen zaubern konnte. Man begegnet einigen tollen Charakteren unteranderem die Endorphina, eine verführerische Vogelfrau. Wiedermal ein wundervolles Werk von Mathias Malzieu. Das Cover von Benjamin Lacombe ergänzt das Ganze. Wer die Mechanik des Herzens oder der kleinste Kuss der Welt mochte, wird auch die Geschichte von Tom lieben.

Lesen Sie weiter

Tom Cloudman, mit dem Spitznahmen "Häma-Tom", ist ein erfolgloser Stuntman, der eines Tages im Krankenhaus landet. Dort trifft in die Diagnose Krebs wie ein Schlag. Er selbst nennt sein Geschwür "rote Beete" und er versteht schnell, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Nachts trifft er auf ein seltsames Wesen - eine Vogelfrau. Er verliebt sich in sie und entscheidet sich irgendwann selbst zu einen lebensverändernen Schritt. Auch wenn ich die Story etwas seltsam fand. Es ist einfach unglaublich, was man für einen unnachahmlichen, poetischen Schreibstil von Monsieur Malzieu geschenkt bekommt. Denn es ist wirklich so, seine Art zu Schreiben, seine Wortfindung ist ein Geschenk in der Welt der Bücher. Die Handlung war für mich ein wenig zu skurril. Doch trotz alle dem, war ich wieder hin und weg vom Schreibstil. Die Gabe die Mathias Malzieu besitzt, Gedanken und Bilder in Worte zu fassen, ist wirklich einzigartig und wunderschön. So phantasievoll seine Geschichten auch sind, so eine Augenweide sind auch die Cover, die seine Bücher zieren. Auch das Cover von diesem Buch ist wirklich einfach nur schön und passt herrlich zum Inhalt des Buches. Ich mag die Charakterzeichnung, die der Autor hier vollzieht und begegne den Menschen in seinen Bücher sehr gerne als stiller Beobachter. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass man alles und jeden nur ganz vorsichtig und mit Samthandschuhen anfassen darf. Die Protagonisten sind still und würden uns auf der Straße vielleicht überhaupt nicht auffallen. Aber genau das mag ich an den Büchern des Autors. Die Charaktere sind zwar skurril und vielleicht auch etwas eigenbrötlerisch, aber sie poltern nicht durch die Welt. Für alle, die sich noch nicht an die Bücher gewagt habe, bitte lest sie!! Es lohnt sich auf jeden Fall. Man taucht ein in eine phantasievolle, melancholisch-poetische Welt und will dieser nur ungern wieder entsteigen. Ich freue mich, schon bald "Die Mechanik der Herzens" lesen zu können und mich wieder vom Autor in seine Welt entführen zu lassen. Mit seinem zweiten Buch gelingt es Mathias Malzieu wieder, mich in seine Welt eintauchen zu lassen. Ja, die Handlung war mir ein wenig zu skurril, aber trotzdem kann ich dieses Buch und diesen Autor nur wärmstens empfehlen. Es ist Entspannung pur und man fühlt sich wie in einem Kurzrlaub in einer wunderschönen poetischen Welt. Von mir gibt es 5 Eulen!

Lesen Sie weiter

"Ich heiße Tom »Häma-Tom« Cloudman. Man sagt, ich sei der schlechteste Stuntman aller Zeiten. Ganz falsch ist das nicht. Ich bin außergewöhnlich ungeschickt und laufe ständig überall gegen. Ich beneide die Vögel um ihre Freiheit, vielleicht schaue ich zu oft zu ihnen hoch. Schon auf dem Schulhof zog ich Rollschuhe an, um fliegen zu üben. Ich raste auf einem alten Skateboard das Schuldach hinunter und wedelte dabei heftig mit Pappflügeln. Aber ich flog nicht hoch, sondern immer nur auf die Nase." (Seite 9) Schon als kleiner Junge hat Tom Cloudman immer davon geträumt, sich wie ein Vogel in die Lüfte zu schwingen und alles hinter sich zu lassen. Er findet seine Berufung im Dasein eines Stuntmans, auch wenn er dabei eine eher schlechte Figur macht. Doch er kann die Menschen, wohin er auch kommt, immer bestens unterhalten, und so schlimm sind seine Verletzungen auch nicht, dass er damit aufhören würde. Stattdessen baute er sich einen fahrbaren Sarg, der gleichzeitig Fortbewegungsmittel und Schlafplatz für ihn ist, und begann, die Welt zu bereisen. Denn arbeiten konnte er schließlich überall, als Stuntman braucht man keine Festanstellung, sondern nur Möglichkeiten zum Runterspringen. Als Tom sich jedoch eines Tages so schwer verletzt, dass er tatsächlich ins Krankenhaus muss, ist es schlagartig vorbei mit seiner Karriere als Stuntman, denn die Ärzte stellen eine unheilbare Krankheit fest und Tom ist für den Rest seines voraussichtlich nur noch kurz andauernden Lebens förmlich ans Bett gefesselt. Doch auch das hindert ihn nicht daran, weiterhin seiner Berufung nachzukommen, und so lernt er eines Nachts Endorphina kennen – eine zauberhafte Vogelfrau, die auf dem Dach des Krankenhauses lebt. Sie hat die Möglichkeit, Tom das Leben zu retten und ihm gleichzeitig seinen größten Traum zu erfüllen. Doch dieser Deal ist an Bedingungen geknüpft und dadurch mit Entscheidungen verbunden, die nicht leichtfertig zu treffen sind … Nach "Die Mechanik des Herzens", das den Leser schon enorm verzaubern konnte, folgt nun mit "Metamorphose am Rande des Himmels" der lang ersehnte Nachfolger von Mathias Malzieu. Und auch dieses Mal versteht der Autor es, eine sanfte Liebesgeschichte in poetische und anspruchsvolle Sprache zu packen. Wie auch schon in seinem ersten Roman wird das Hauptaugenmerk hier ebenfalls auf die romantische Seite der Story gelegt, doch auch die zu übermittelnde Botschaft für das Leben kommt wieder nicht zu kurz. Dieses Mal geht es im Grundsatz um die Kernaussage, dass kein Traum zu unrealistisch und schon gar nicht unerreichbar ist – der Autor macht aber auch deutlich, dass man manchmal auch Risiken eingehen und Abstriche machen muss, um sich Träume zu erfüllen. Für den Leser ist der Genuss von Malzieus Büchern also gar nicht unbedingt so sehr der Unterhaltung geschuldet, sondern darf gerne auch darüber hinaus beschäftigen. Das zeigt auch die Gestaltung der Charaktere – Tom scheint von Geburt an ein hoffnungsloser Fall zu sein, doch er hat eine genaue Vorstellung vom Leben und arbeitet in all den Jahren auf nichts anderes hin, als auf die Erfüllung seines Traumes vom Fliegen. Ihm ist dabei egal, dass er sich in den Augen anderer Menschen vielleicht lächerlich machen könnte, diese Tatsache nutzt er stattdessen zu seinem Vorteil und macht sich auf diese Weise einen Namen. Von ihm kann man nicht viel Überraschendes erwarten, doch während des Krankenhausaufenthaltes wird dem Leser schnell klar, dass Tom eine gute Seele hat und es nur gerecht wäre, wenn ihm sein großer Wunsch erfüllt werden würde. Endorphina hingegen erscheint verhältnismäßig spät auf der Bildfläche und der Leser hat kaum Gelegenheit, sie wirklich kennen zu lernen, als sie auch schon die erste Überraschung parat hat. Versteckt scheint Malzieu also vermitteln zu wollen, dass niemand wirklich die Person ist, wie es im ersten Moment den Anschein haben mag, und dass sich ein zweiter Blick immer bezahlt macht. Auch die Darstellung der verschiedenen Lebensbereiche von Tom und Endorphina bieten dem Leser einen tollen Einblick in die Welt, wie sie eben ist. Man entdeckt ganz plötzlich ein zauberhaftes Paradies inmitten eines alltäglichen Gebäudes und stellt fest, dass man der Erfüllung seiner Träume um einiges näher ist, als man zu hoffen wagte. Eine schöne Symbolik, die Malzieu in seinem zweiten Roman verwendet und in eine wundersam anmutige Sprache zu verpacken weiß. Im Gesamtpaket kann "Metamorphose am Rande des Himmels" einmal mehr von Mathias Malzieus schreiberischen Fähigkeiten überzeugen und den Leser in seinen Bann ziehen. Liebhabern von Sprachfeinheiten und bildreichen Worten sei dieses Kleinod der Literatur vorbehaltlos ans Herz gelegt und zum genießerischen Schmökern empfohlen. Zwar kann die ausschweifende Sprache des Autors mitunter etwas zu viel sein, doch die mit Worten gezeichneten Bilder entschädigen für jede eventuelle Anstrengung, bevor man wirklich angestrengt ist. Eine Leseempfehlung für all die, die sich an etwas Neuem versuchen möchten und dabei nicht vor ein wenig Kopf-Arbeit zurückschrecken – denn um Malzieu wirklich genießen zu können, muss man sich ihm und seinem Sprachstil öffnen. Doch dieser Schritt lohnt sich in jedem Fall. Fazit: In gewohnter Manier kann Mathias Malzieu auch mit seinem zweiten Roman "Metamorphose am Rande des Himmels" sprachlich auf höchstem Niveau begeistern und verzaubern. Eine zarte Liebesgeschichte mit phantastischen Elementen, die ein wenig wehmütig macht, aber auch beweist, dass Träume sich manchmal erfüllen können. Ein wunderbarer Roman, der nicht nur Sprachliebhabern und Romantikern das Herz wärmen wird und der nachhaltig auch über eigene Träume nachdenken lässt. Wertung: 4 von 5 Schwertpaaren Handlung: 3.5 / 5 Charaktere: 4.5 / 5 Lesespaß: 4 / 5 Preis/Leistung: 4.5 / 5

Lesen Sie weiter

Wenn die Liebe Flügel verleiht. Hobby Stuntman Tom träumt vom Fliegen. Doch jeder Flugversuch endet mit einer Bruchlandung. Nach einem besonders heftigen Sturz wacht er in einem Krankenhaus auf. Nicht nur das er eine Schockdiagnose bekommt und nun mit einer roten Beete leben muss, nein auch aus dem Fliegen wird jetzt nichts mehr. Doch auf dem Dach des Krankenhauses trifft er auf Endorphina, die halb Vogel halb Mensch ist und schlägt Tom einen gewagten Plan vor. Sie verleiht ihm Flügel, wenn ihre Liebe stark genug ist. Lässt Tom sich auf das Spiel ein? Meine Meinung Was für ein bizarres Märchen. Ich liebe ja ab und an Märchen die anders geschrieben sind, sprich was Außergewöhnliches an sich haben und bei diesem Buch ist man genau richtig. Noch verrückter kann eine Story einfach nicht sein. Tom ist ein regelrechter Unglücksrabe mit einem großen Vogelherz. Das er am liebsten ein Vogel wär, wird einem ganz schnell klar. Scheinbar wird sein Wunsch Wirklichkeit als er auf die Vogelfrau Endorphina trifft. Der Schreibstil des Autoren ist einfach was besonders, auch wenn man nicht auf solche Story‘s steht, versteht er es einem am Lesen zu halten allein um zu wissen wie es endet. Die Geschichten sind jetzt nicht besonders lang und man kann sie auch schnell durchsuchten. Ich fühlte mich sehr unterhalten und hab am Ende sogar das ein oder andere Tränchen vergossen, weil ich es so ergreifend fand. Zum Cover muss man nichts weiter zu sagen, man sieht das die Bücher einfach immer wieder ein echter Hingucker sind und sich einfach toll im Bücherregal machen. Bald erscheint auch sein neues Buch und ich bin am Überlegen ob ich es mir nicht gleich mal zulege um wieder in eine sehr außergewöhnliche Geschichte abzutauchen.

Lesen Sie weiter