Leserstimmen zu
Vergiss mein nicht

Karin Slaughter

Grant-County-Serie (2)

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Taschenbuch
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Von: Lisa aus Bocholt

18.09.2016

Ich finde das Buch sehr gut geschrieben. Klar gibt es in jedem Buch kleine Schwachstellen, aber das macht eine Story auch so erfolgreich. Die Storys um die es sich in dem Buch handelt bewirkt das jeder über das Thema nachdenkt. Gut geschrieben und auch der Erste Teil "Belladonna " war großartig und ein wenig verstörend. Man wird süchtig nach den Geschichten von Karin Slaughter.

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wieder hat Karin Slaughter mich bereits nach den ersten Seiten gefesselt. Sara und Jeffrey dringen in die "Dunkelheit" ihrer Kleinstadt ein. Niemand hat so etwas vermutet und es zieht weite Kreise. Ein Thema das immer aktuell ist und Karin Slaughter hat es sehr gut aufgegriffen. Wie ihre anderen Büchern, schreibt sie flüssig und spannend dahin. Das ganze Ende ist wirklich erst zum Schluß auf den letzten Seiten abzusehen. Ein sehr gutes Buch von ihr, schreckliche Thematik, aber sehr spannend geschrieben. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Serie mit Sara und Jeff.

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Gut gemacht

Von: Nicole Plath

15.04.2016

Eine Pathologin, welche gleichzeitig auch als Kinderärztin tätig ist, und ein Polizeichef sind durch Zufall dabei, als ein 13-jähriges Mädchen einen Jungen mit einer Pistole bedroht. Polizeichef Tolliver versucht alles, um das Mädchen davon zu überzeugen, nicht zu schießen. Doch Jenny fordert ihn regelrecht auf, sie zu erschießen. Tolliver zögert, doch ihm bleibt letztlich keine andere Wahl, das Leben des Jungen oder des Mädchens. Um den Jungen zu retten, schießt er. Während Mark von Jenny bedroht wird, entdeckt Pathologin Linton die Leiche eines Babys, und da Jenny kurz vorher blutverschmiert nach draußen gelaufen ist, liegt der Verdacht nahe, dass es Jennys Kind ist. Handelt es sich hier um eine Tat aus Liebeskummer? Mitnichten. Jenny und Mark sind nur die Spitze des Eisberges einer viel größeren Sache. In einer Kleinstadt konnte sich eine wahre Brutstätte der Kinderpornographie entwickeln. Immer mehr Details kommen ans Licht, und es zeigt sich, dass nicht nur die Männer das Sagen in dieser Branche haben. Doch mehr sei hier nicht verraten. Man fühlt mit Sara Linton mit, als sich herausstellt, dass Kinder bei ihr in Behandlung waren, die in die Geschichte verwickelt waren. Trotz dieser Gefühle flammt auch die Liebe zu ihrem Ex-Mann Jeffrey Tolliver wieder auf. Während der Leser also einerseits in die tiefsten Abgründe der Menschheit gezogen wird, spielt sich zeitgleich eine angedeutete Romanze ab. Je mehr ans Licht kommt, desto “lauter” kann der Leser die Schreie der gequälten Kinder “hören”. Welches Leben erwartet die geschundenen Seelen, wenn sie die Torturen überleben sollten? Erschreckend ist jedoch, dass das beschriebene Szenario weltweit so oder so ähnlich weiterhin stattfindet. Aber Vorsicht: Eine zerstörte Kinderseele kann zu allem fähig sein.

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Zum Cover: Das Cover ist eher schlicht gehalten. Das schwarze, zerfressene Ahornblatt und die Blutstropfen drum herum verleihen dem Cover einen dunklen, geheimnisvollen Flair, der das Interesse auf sich zieht. Meine Meinung: Nachdem mir der Auftakt der Reihe (Belladonna) sehr gut gefiel, wollte ich noch mehr von Sara Linton und ihrem Exmann Joffrey lesen. Belladonna war an einigen Stellen etwas unklar und nicht nachzuvollziehen. Diesmal wurde ich in einen weiteren, grausamen und durchaus blutigen Thriller geführt. Kaputte, missbrauchte Kinder, die sich nicht mehr selbst zu helfen wissen und schließlich aufeinander schießen wollen. Die Rede ist von der 13 jährigen Jenny. Jenny möchte Mark erschießen um endlich aus diesem Teufelskreis herauszukommen. Dem Polizeichef Joffrey Tolliver bleibt nichts anderes übrig als Jenny zu erschießen, bevor sie Mark tötete... und da ist der erste Haken... muss man ein 13 jähriges Kind erschießen? Gab es keinen anderen Ausweg? Vielleicht ein weniger tödlicher Schuss? Als Polizeichef sollte er wissen welche Stellen weitaus weniger tödlich, aber trotzdem effektiv sind. Für mich ist diese Tat nicht ganz nachzuvollziehen, auch wenn Tolliver danach ziemlich mit sich und dem Geschehnis zu kämpfen hat. Die weitere Geschichte entwickelt stetig Spannung, sodass der Leser, das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. An einigen Stellen musste ich selbst mal kurz durchschnaufen... Das mit den missbrauchten Kindern, ist kein leichtes Thema und nicht jeder kann so eine Thematik gut verarbeiten. Trotzdem war das Buch in meinen Augen ein durchaus gelungener Thriller und ich möchte auf jeden Fall mehr von Sara Linton lesen. Slaughter hat mit ihr eine wahnsinnig gute Protagonistin geschaffen. Sara ist sympathisch und es fällt leicht sich in ihre Rolle hineinzuversetzen. Bei Slaughter ist einfach vieles extrem, ihre Figuren, ihre Handlungen sind vielleicht für viele Leser etwas too much, aber ich empfinde ihre Thriller gerade deshalb als gelungen. Ich freue mich daher auf den nächsten Thriller, der Grant-County-Reihe. :) Fazit: "Vergiss mein nicht" war ein spannender Thriller mit leichten Schwachstellen. Trotzdem empfehle ich ihn gerne weiter, wenn die Story besonders blutig sein soll. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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