Leserstimmen zu
Ich und Earl und das sterbende Mädchen

Jesse Andrews

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eBook
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Ich finden den Look von dem Cover sehr schön und auch dieses “Retroartige” finde ich auf eine gewisse Art und Weise passend. Die Geschichtsidee an sich finde ich in Ordung, auch wenn es schon viele Bücher gibt, wo es um die Krankheit Krebs geht (siehe: “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”). Der Autor selbst oder Greg (genau kann man das nicht wirklich sagen) sagt jedoch selbst, dass es keine typische Geschichte ist und betont immer wieder wie unromantisch das Ganze wäre. Die Umsetzung ist jedoch nicht wirklich gut gelungen. Denn die Geschichtsidee ist nicht der Hauptbeschandteil des Buchs. Die Ansichten von Greg sind teilweise zwar interessant, aber an manchen Stellen einfach überflüssig. Außerdem ist es total nervig, wenn der Autor/Greg selbst das Buch dauernd runter macht und schreibt wie schlecht es doch ist. Am Anfang fand ich dies sehr amüsant, aber je mehr ich laß, desto mehr wollte ich einfach nur schreien, dass er es dann doch seien lassen solle dieses Buch zu schreiben. Auch das ständige Betonen, dass er Rachel nicht liebe gig mir relativ schnell auf die Nerven. Man hat so gut wie keinen Einblick in die anderen Charaktere, außer in Greg. Dieser ist an einigen Stellen gar nicht zu verstehen, was seine Handlungen und Gedanken angeht. Doch wie schon erwähnt sind einige Ansichten sehr interessant und amüsant. Außer das Earl gerne Fikalwörter benutzt weiß man nur, dass er in einer ziemlichen Problemfamilie lebt. Sehr agressive Geschwister und ähnliche Sachen. Er ist trotzdem feinfühliger als Greg, was man im Umgang zu Rachel bemerkt und am Schluss wurde er mir sympatischer als Greg. Einige Besonderheiten hat das Buch. Es werden immer wieder Dialoge in Regieanweisungen geschrieben und zwischendurch erfährt man einiges von dem Schreibprozess des Autors, welchen man mit der Hauptperson glaichsetzten kann. Die Geschichte habe ich mit gemischten Gefühlen gelesen und an vielen Stellen hätte ich gerne mehr Erfahren oder mehr Hintergrundinformationen gehabt. Fazit Alles in einem glaube ich, dass der Autor ein Buch schreiben wollte, welches anderes ist als die anderen Krebsgeschichten. Er wollte es realer wirken lassen, als die ganzen Romanzen in anderen Büchern. In meinen Augen hat er dies ur teilweise geschafft und hat ein Buch geschrieben in dem er sich selbst und dem Leser immer wieder klar machen muss, dass alles schlecht ist. Man sollte sich ein eigenes Bild von dem Buch machen, doch es ist keine Schande es nicht gelesen zu haben. Deswegen bekommt das Buch von mir 2 1/2 Sterne. ★ ★ ☆

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