Leserstimmen zu
Ich und Earl und das Mädchen

Jesse Andrews

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Taschenbuch
€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 9,30 [A] | CHF 12,90* (* empf. VK-Preis)

Hallo! Herzlich willkommen zu einer Rezension und zwar „Ich und Earl und das Mädchen“ von Jesse Andrews. Vielen Dank an den Heyne fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar. Inhalt: Ein etwas nerdiger Junge. Ein Mädchen, das stirbt. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon … Meinung: Zu allererst würde ich euch empfehlen dieses Buch nicht mit „ Das Schicksaal ist ein mieser Verräter“ von John Green zu vergleichen. Denn viele tun dies, da sich die Thematik sehr ähnelt. Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Ich liebe den Protagonist Greg. Er hat einen unglaublichen einzigartigen Humor , daher musste ich öfters auch sehr grinsen. Das ging so weit, dass ich mir diese Stellen im Buch makiert habe. Jedoch mochte ich die weiteren Charaktere auch total gerne. In der kurzen Zeit sind sie mir schnell ans Herz gewachsen. <3 Ich bin positiv überrascht, wie gut Jesse Andrwes diese dramatische Thematik- Leukämie- in eine so gute Stimmung geschrieben hat. Der Schreibstil war speziell, es gab mal Dialoge und mal wurde man persönlich Angesprochen. Das hat mir sehr gut gefallen, somit flog man durch die Seiten und hatte in wenigen Tagen das Buch beendet. Ich bin sehr gespannt auf den Film, ob der mir auch so gut gefallen wird. Das Buch hat von mir 4,5/5 Sternen bekommen.

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Okay!??!?!

Von: Zeilenkuss

09.07.2016

REZENSION 📚 (Danke nochmal an den @heyne.verlag für das Rezensionsexemplar) . Titel: Ich und Earl und das Mädcgen Autor: Jesse Andrews Seiten: 300 Preis: 8,99€ Verlag: Heyne fliegt . Inhalt: Greg ist 17 und hat einen sozialen Status für sich ausgetüftelt, bei dem er keine Feinde, aber auch keine Freunde (bis auf Earl) hat. Doch das alles scheint verloren zu gehen, als seine Mutter ihn zwingt sich mit der krebskranken Rachel zu treffen. . Schreibstil: Der Schreibstil ist locker und jugendlich, aber teilweise verstörend. . Idee: Die Idee ist klischeehaftm und sehr highschool-mäßig. . Umsetzung: Die Umsetzung ist jetzt nicht die berauschenste. Man hätte weit mehr rausholen können, zum Beispiel, indem man einen interessanten Plot aufstellt, der in der Geschichte leider null vorhandenm war. Man wollte nicht unbedingt wissen, wie es weiter geht, da es kein bisschen spannend war. Mein Lieblingsbuch ist zwar auch null spannend, aber es geht ans Herz und gibt mir was mit, was bei diesem nicht der Fall war. . Charaktere: Die Charaktere haben zwar etwas eigenes, aber nichts individuelles. Greg ist bescheiden. Zu bescheiden. Man muss gefühlt 10 Seiten am Stück lesen, wie er ein Lob bestreitet. Das nervt. Außerdem versuchte Greg immer lustig zu sein, was aber mehr auf pervers hinauslief. Aber nicht das lustige pervers, wenn ihr versteht, was ich meine. Insgesamt habe ich auch keine Beziehung zu den Charakteren aufgebaut und laß das Buch mehr oder weniger emotionslos. . Fazit: Es ist eine lockere Geschichte mit Witz (*hust*), die keinesfalls mit 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' zu vergleichen ist, wie es im Klappentext behauptet wird. Insgesamt war die 'Blödheit' der Prota- und Antagonisten aber unterhaltsam. Ich vergebe 3/5 ⭐. Ich habe keine Ahnung, wie es doch so gut abschneiden konnte.

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Einmal vorweg verstehe ich nicht, warum der Titel des Buches, welches im Original Me and Earl and the dying Girl heißt in der Deutschen Variante geändert wurde. Der Originaltitel fasst in sehr, sehr wenigen Worten zusammen worin es in dem Debütroman von Jesse Andrews geht. Bereits 2012 erschienen und in der ersten Deutschen Version 2013 publiziert (damals noch mit dem vollständigen Titel), gibt es – passend zum Film – nun auch eine Taschenbuchausgabe. Cut, cut, alles zurück auf Anfang! In Ich und Earl und das Mädchen erzählt Greg, die fiktive Erzählerstimme, von seinem letzten Highschool-Jahr, seiner Freundschaft zu Earl – mit dem er seit er 11 ist Filme des Neuen Deutschen Films, der Nouvelle Vague und anderer Kunstbewegungen nachdreht – und natürlich über Rachel, die an Leukämie erkrank ist. In einem fast schon viel zu heiteren Ton beschreibt Greg dabei wie er versucht sich mit allen Schulgruppen zu verstehen, die Nachmittage damit zubringt abgedrehte Filme zu gucken und sich um Rachel kümmert, mit der er eigentlich seit er zwölf ist gar nicht mehr befreundet ist, aber das ist seiner Mutter egal, denn schließlich braucht das sterbende Mädchen jeden Freund, den es kriegen kann. Immer wieder schwankt die Erzählung zwischen einem fast schon tagebuchartigen Stil hin zu einer Art Drehbuch, welches kurz Dialoge und Szenen zusammenfasst. Diesen Mix fand ich zu Beginn des Buches sehr eigenartig und fast schon etwas störend, sobald man jedoch erfährt, dass Greg eigentlich Filme macht ergibt der Stil plötzlich einen Sinn und fügt sich nahtlos in die sehr chaotische Szenerie ein. Kein Buch für jeden Ich finde es sehr spannend und mutig sich mit einem schweren Thema wie Leukämie bei Kindern auf eine sehr humorvolle, beinahe schon beiläufige Art zu nähern. Es zeigt, dass man ernste Themen behandeln kann, ohne auf gängige Klischees einzugehen. Dies ist auch etwas, dass immer wieder innerhalb des Buches thematisiert wird, wenn Greg zum Beispiel beschreibt, dass er in einem dramatischen Film sic unendlich in Rachel verlieben würde und sie sich in ihn und sie tragisch in seinen Armen sterben würde. Gerade der Verzicht auf diese Klischees und der satirische Umgang mit ihnen, macht dieses Buch sehr besonders. Ja, es hat einen bösen Humor und ja, deswegen wird es nicht jedem Leser gefallen, aber es zeigt auch, dass Jugendbücher sich nicht immer mit den gleichen Themen auseinandersetzen müssen und das nicht jede Freundschaft zwischen Jungs und Mädchen zu einer Liebesgeschichte führen muss. An vielen Stellen wirkt der Schreibstil noch etwas holperig und ich kann nicht wirklich beurteilen ob dies daran liegt, dass es Andrews Erstlingswerk ist oder ob es ein gewolltes Stilmittel ist. So oder so wirkt der Ich und Earl und das Mädchen gerade dadurch authentisch und ergreifend. Den Roman könnt ihr zum Beispiel bei Amazon in der neusten Version von Heyne kaufen. Kein Film für irgendwen Leider habe ich den Fehler gemacht und mir danach die Verfilmung von Alfonso Gomez-Rejon angetan. Ein sehr großer Fehler. Die chaotische Familie von Earl, die im Roman einen Großteil der wirklich absurden Szenen liefert, wurde für den Film komplett herausgestrichen. Dafür wurden zusätzliche Szenen eingefügt, die allen gängigen Highschool-Klischee-Dramen entspricht. Es gibt sogar eine schreckliche „Ich-wäre-so-gerne-mit-dir-zum-Abschlussball-gegangen“-Szenen, die wirklich nicht hätte sein müssen. Offenbar hat irgendwer den Roman gelesen und beschlossen, dass dies ein wunderbarer Jugendfilm sein könnte, wenn man fast den kompletten dunklen Humor – der den Roman auszeichnet – durch Kitsch – der dankenswerter Weise im Roman fehlt – ersetzt.

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Ich musste mich durchkämpfen

Von: vielleser18 aus Hessen

05.05.2016

ch kann nicht genau beschreiben, was ich von diesem Buch erwartet hatte, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, aber auf alle Fälle etwas ganz anderes. Die Geschichte ist eine Art Niederschrift von Greg Gaines, dem 17jährigen Highschool-Schüler. Er beschreibt sein Leben, seinen Alltag, seine Schulumgebung. Seine Pläne, sich aus allem herauszuhalten. Seine Freundschaft zu Earl, dem Jungen mit einer (nie auftauchenden) alkohlkranken Mutter und um es vorsichtig auszudrücken zwielichtigen Brüdern aufwächst, nimmt viel Raum in dem Buch ein, genau wie die Filme, die die beiden nachdrehen oder es einfach nur versuchen. Dann wird ihre Klassenkameradin Rachel krank und Gregs Mutter zwingt ihn, sie zu besuchen. Die Stilmittel in dem Buch verändern sich laufend. Da gibt es eine Art Tagebucheintrag, wie eine Nachzählung, da gibt es Filmsequenzen, da gibt es pure Unterhaltungen, die zitiert werden, das lockert das alles etwas auf. Dennoch ist gerade der erste Teil mir dermaßen schwer gefallen zu lesen, vielleicht einfach deshalb, weil ich weder mit der Sprache und auch mit den Gedanken des Protagonisten so gar nicht zurecht kam. Vielleicht weil ich einfach nicht das passende Alter habe ? Ich weiß es nicht. Das ganze hat mich jedenfalls eher abgeschreckt. Ich habe aber durchgehalten und habe das ganze Buch gelesen. Im zweiten Teil, als Rachel immer kränker geworden ist, hat sich auch die Sprache und die Gedanken von Greg verändert, genauso, wie man als Leser durchaus zugeben muss, dass ein Wandel beim Protagonisten stattgefunden hat. Dennoch hat das für mich nicht ausgereicht, um das Buch positiv bewerten zu können. Fazit: Wer hier ein Buch der Art "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" erwartet, der liegt daneben. Dennoch war es eine origenelle Version, die mich aber in seiner Gesamtheit nicht überzeugen konnte.

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MEINE MEINUNG: SCHREIBSTIL Ich weigere mich, Jesse Andrews hingerotzte Sätze als "Schreibstil" anzuerkennen. Das ist kein Stil, das ist keine Art und Weise, das ist einfach ein nervig-umgangssprachliches und völlig unglaubwürdiges Wirrwarr an sinnfreien Sätzen und endlosen Beschreibungen. Ab und zu wechselt der Autor in einigen keinem Muster folgenden Szenen in die Dialogform, obwohl Greg die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, was sich einem folglich also nie erschließt. Hinzu kommt das ewige Ansprechen des Lesers, um ihm mitzuteilen, man möge doch das schreckliche Buch nun weglegen, was man darauffolgend dann auch des Öfteren tun möchte. CHARAKTERE Aber bei den Figuren wird es noch schlimmer: Greg ist wahrscheinlich der unausstehlichste Protagonist, der mir je untergekommen ist. Er hält sich selbst für sehr intelligent und gewitzt, denkt aber permanent in Schubladen, objektiviert jede heiße Frau als Sexobjekt und gibt nur Blödsinn von sich. Dass er das selbst merkt, macht es nicht besser. Earl kann nicht viel mehr punkten: Mit widerlichen Äußerungen und einer kranken Aggressivität bringt er einen schnell gegen sich auf - immerhin zeigt er Rachel gegenüber aber wenigstens einen Hauch des Mitgefühls. Diese selbst ist okay, ganz niedlich in ihrer Art, oft und viel zu lachen, aber was sie an den Kerlen findet, bleibt einem schleierhaft. Der Rest ist Beiwerk und besteht aus Stereotypen oder wird diskriminiert, ist also nicht weiter nennenswert. STORY Eine Geschichte ist im Grunde nicht vorhanden. Es geht irgendwie lose um Gregs und Earls Filme, um Gregs Masterplan, um in der Highschool nicht aufzufallen, und das sterbende Mädchen, natürlich. Aber das alles wird immer und immer wieder durchbrochen von Gregs schier endlosen Ausführungen zu a) den Cliquen seiner Schule und wie sehr er zu keiner gehören will b) seinem Kumpel Earl und wie sie sich die Zeit vertreiben c) den Brüsten irgendwelcher Mädchen d) seinen dämlichen Aussagen gegenüber Rachel/setze beliebigen Frauennamen ein. Man kann auch zusammenfassend sagen: Es geschieht die meiste Zeit über nichts. Und wenn doch, bekommt man davon im Halbschlaf dann auch nichts mehr mit. UMSETZUNG Ich bin normal nicht so gemein, denn jedes Werk verdient seine Leser. Aber nicht, wenn meiner Meinung nach mit einem solchen Thema so unsäglich rücksichtslos umgegangen wird. Natürlich muss nicht jedes Buch über Krebs eine poetische Liebesgeschichte à la John Green sein, denn seien wir mal ehrlich, so metaphorisch spricht auch kein Jugendlicher. Aber ein Buch über Krebs muss meiner Meinung nach wenigstens auch ein bisschen sensibel sein, denn es ist ein hartes Thema, eine schwere Krankheit und ein entsetzlicher Leidensweg für die Betroffenen. Doch hier wirkt die Leukämie von Rachel nur wie Beiwerk, etwas, um dem Ganzen den Stempel "Für Fans von John Green" aufdrücken zu können, und das stimmt ganz einfach nicht. Wie Greg selbst schreibt, er lernt aus der Geschichte nichts - obwohl da ein Mädchen stirbt. Das Ganze sollte wohl ein Versuch sein, dem Ganzen die Ernsthaftigkeit zu nehmen, aber die achtlose Weise ist mir einfach unangenehm aufgestoßen. FAZIT: "Ich und Earl und das Mädchen" kann ich gerade Fans von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" auf keinen Fall empfehlen, denn Greg ist ein so mieser Protagonist, dass ihn das Schicksal des sterbenden Mädchens herzlich wenig interessiert. Unsensibel, unlustig und unglaublich langweilig haut Jesse Andrews da seine Geschichte raus. Dafür mag ich nicht mehr als 1 Punkt vergeben.

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Inhalt Der 17-jährige Greg hat für das neue Schuljahr den genialen Überlebensplan ausgetüftelt: Er hält sich einfach aus allem raus. Stattdessen dreht er mit seinem verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Der Plan funktioniert genau acht Stunden lang. Dann zwingt ihn seine Mutter Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es war... Meine Meinung Über dieses Buch habe ich schon viele geteilte Meinungen gehört, deshalb musste ich es auch unbedingt mal lesen, um mir eine eigene Meinung bilden zu können. Und nun muss ich feststellen, dass ich in mir selbst zwiegespalten bin, was dieses Buch betrifft. Kommen wir erst einmal zu den Dingen, die mir gefallen haben. Auch wenn viele Andere den Schreibstil kritisieren, empfand ich ihn als flüssig und angenehm, sodass ich schnell vorankam. Außerdem war es recht humorvoll geschrieben.. So entstand auch einer sehr leichte Atmosphäre anders als bei anderen Büchern über Krebs. Doch ich hatte das Gefühl, dass der Autor so sehr auf diese lockerer Atmosphäre geachtet hat, dass er keine Gefühle einbauen wollte. Denn obwohl es den ein oder anderen emotionalen Moment in diesem Buch gab, kam bei mir nichts an. Freude, Trauer... Gar nichts. Und da wären wir auch schon bei den Dingen, die mir nicht gefallen haben. Etwas störte mich, dass der Autor sehr häufig betont hat, wie schlecht dieses Buch ist, wie sinnlos einige Passagen. Man hätte dies auch verstanden, ohne die ständigen Hinweise. Ein kleines Problem hatte ich mit Earl, der mehr oder weniger mit Greg befreundet ist. Für mich passt irgendwie seine ganze Persönlichkeit nicht zusammen. Teilweise ist er ein lieber und netter Junge mit wirklich tiefgründigen Gedanken und dann wieder jemand, der sich prügelt und Wörter und Sätze benutzt, die wirklich nicht jugendfrei sind. Aus ihm bin ich einfach nicht schlau geworden. Ich weiß immer noch nicht, was ich von diesem Buch halten soll. Es war lustig und schnell zu lesen, aber Emotionen hat es bei mir keine geweckt und das obwohl ich schon sehr wenig Emotionalität in diesem Buch erwartet habe

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Inhalt: Greg hat so eine Strategie in der Schule. Es gibt immer diese Gruppenbildungen, die sich untereinander anfeinden. Greg ordnet sich erst gar nicht einer Gruppe zu, sondern ist praktisch in allen, indem er zu allen nett ist, aber auch nicht zu nett ist. ,,Einfach Augen zu und irgendwie durchkommen'', ist sein Motto. Einen Freund hat Greg jedoch trotzdem, er heißt Earl und zusammen drehen sie Filme. Schlechte, gute und mittelmäßige. Filme, die sie niemanden zeigen. Gregs Strategie scheitert dieses Schuljahr daran, dass seine Mutter ihn überredet, einem krebskranken Mädchen, Gesellschaft zu leisten. Rachel, mit der er sogar noch eine Rechnung offen hat. Er hat überhaupt keine Lust, macht es aber trotzdem und ohne dass er es weiß, wird sie sein sowie auch Earls Leben verändern. Meine Meinung: Nicht empfehlenswert (1/5) Ich konnte mich in einem Punkt gut mit Greg identifizieren, ich kann Gruppenbildung auch nicht leiden. Nur passe ich mich nicht an, sondern gehe eher von den Gruppen weg. Aber eins hat mich das ganze Buch durch an Greg genervt, er meckert an alles herum, findet alles schrecklich und beschwert sich über die Bücher, in denen das krebskranke Mädchen mit dem Jungen zusammenkommt und alles wieder gut wird. Das ist verständlich, aber er regt sich so um die 3x im ganzen Buch darüber auf und irgendwann hat man es auch verstanden, dass dieses Buch etwas BESONDERS sein will und total 100% EINZIGARTIG ist. Insgesamt hat das Buch Pluspunkte bei mir, weil es auf den Boden bleibt und realistisch ist, aber viele und viele Minuspunkte, weil auch der Schreibstil schrecklich und die Handlung oberflächlich geblieben ist, da sieht der Film schon besser aus. SPOILER, wieso die Handlung oberflächlich ist: Am Ende stirbt Rachel, muss ja natürlich irgendwo sein. Aber sie stirbt so wie als würde ein Reissack in China umfallen. Wochenlang ist er bei ihr und hilft ihr, lacht mit ihr und dann stirbt sie. BAM. Fertig, aus. Bisschen Trauer, aber nicht mehr. Eingeleitet wird ihr Tod mit: ,,Hast du schon gehört, dass Rachel tot ist?’’ Ich weiß, man muss das Leben nicht romantisieren, aber okay ich fand das Ende kalt. ,,Hast du schon gehört, da ist ein Reissack in China umgefallen.'' Hm, tragische Sache.

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Ich und Earl und das Mädchen, Jesse Andrews Titel: Ich und Earl und das Mädchen Autor/in: Jesse Andrews Originaltitel: Me and Earl and the Dying Girl Aus dem Amerikanischen von Ruth Keen Genre: Kinderbuch Erschienen: 09.11.2015 (Filmausgabe) Verlag: Heyne fliegt ISBN: 978-3-453-27032-9 Seitenanzahl: 301 Seiten Preis: € 8,99 [D] (Broschiert) Quelle Inhaltsangabe: Ein etwas nerdiger Junge. Ein Mädchen, das stirbt. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon … Der Autor: Jesse Andrews hat einen Harvard-Abschluss und lebte schon in Spanien und Deutschland (wo er in einer Jugendherberge arbeitete). Er kommt ursprünglich aus Pittsburgh, Pennsylvania, und wohnt derzeit in Brooklyn, New York. Ich und Earl und das sterbende Mädchen ist sein Debüt-Roman. Meine Meinung: Zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben ist ziemlich schwer. Ich bin hin- und hergerissen und habe zwiegespaltene Meinungen zu diesem Buch. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir gefallen. Er ist total humorvoll, obwohl es eigentlich eine sehr ernste Thematik ist, aber genau das ist es, was das Buch besonders macht. Das Buch wird aus der Ich - Perspektive von Greg erzählt. Charaktere: Greg fand ich okay, er war lieb aber manchmal auch ziemlich anstrengend. Er redete öfters um den heißen Brei und das fand ich ab und zu ziemlich nervig. Allerding war er auch total ehrlich, was ich sehr schätzte. Allgemein war das ganze Buch sehr realitätsnah. Die anderen Charaktere haben mir auch ganz gut gefallen. Die Handlung: Dieses Buch ist sehr realitätsnah und ehrlich, nichts wird verschönert. Der Autor bzw. Greg schreibt alles so, wie er es empfindet. Das habe ich sehr geschätzt. Er schreibt so wie es auch im richtigen Leben ist. Es ist nicht alles so perfekt wie es scheint, sondern genau das Gegenteil. Fazit: Ein sehr spezielles, aber auch realitätsnahes Buch. Ganz anders als erwartet, nicht gut, aber auch nicht schlecht. Das Buch bekommt von mir 2 von 5 Sternen.

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