Leserstimmen zu
Ich und Earl und das sterbende Mädchen

Jesse Andrews

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MEINE MEINUNG: SCHREIBSTIL Ich weigere mich, Jesse Andrews hingerotzte Sätze als "Schreibstil" anzuerkennen. Das ist kein Stil, das ist keine Art und Weise, das ist einfach ein nervig-umgangssprachliches und völlig unglaubwürdiges Wirrwarr an sinnfreien Sätzen und endlosen Beschreibungen. Ab und zu wechselt der Autor in einigen keinem Muster folgenden Szenen in die Dialogform, obwohl Greg die Geschichte aus seiner Sicht erzählt, was sich einem folglich also nie erschließt. Hinzu kommt das ewige Ansprechen des Lesers, um ihm mitzuteilen, man möge doch das schreckliche Buch nun weglegen, was man darauffolgend dann auch des Öfteren tun möchte. CHARAKTERE Aber bei den Figuren wird es noch schlimmer: Greg ist wahrscheinlich der unausstehlichste Protagonist, der mir je untergekommen ist. Er hält sich selbst für sehr intelligent und gewitzt, denkt aber permanent in Schubladen, objektiviert jede heiße Frau als Sexobjekt und gibt nur Blödsinn von sich. Dass er das selbst merkt, macht es nicht besser. Earl kann nicht viel mehr punkten: Mit widerlichen Äußerungen und einer kranken Aggressivität bringt er einen schnell gegen sich auf - immerhin zeigt er Rachel gegenüber aber wenigstens einen Hauch des Mitgefühls. Diese selbst ist okay, ganz niedlich in ihrer Art, oft und viel zu lachen, aber was sie an den Kerlen findet, bleibt einem schleierhaft. Der Rest ist Beiwerk und besteht aus Stereotypen oder wird diskriminiert, ist also nicht weiter nennenswert. STORY Eine Geschichte ist im Grunde nicht vorhanden. Es geht irgendwie lose um Gregs und Earls Filme, um Gregs Masterplan, um in der Highschool nicht aufzufallen, und das sterbende Mädchen, natürlich. Aber das alles wird immer und immer wieder durchbrochen von Gregs schier endlosen Ausführungen zu a) den Cliquen seiner Schule und wie sehr er zu keiner gehören will b) seinem Kumpel Earl und wie sie sich die Zeit vertreiben c) den Brüsten irgendwelcher Mädchen d) seinen dämlichen Aussagen gegenüber Rachel/setze beliebigen Frauennamen ein. Man kann auch zusammenfassend sagen: Es geschieht die meiste Zeit über nichts. Und wenn doch, bekommt man davon im Halbschlaf dann auch nichts mehr mit. UMSETZUNG Ich bin normal nicht so gemein, denn jedes Werk verdient seine Leser. Aber nicht, wenn meiner Meinung nach mit einem solchen Thema so unsäglich rücksichtslos umgegangen wird. Natürlich muss nicht jedes Buch über Krebs eine poetische Liebesgeschichte à la John Green sein, denn seien wir mal ehrlich, so metaphorisch spricht auch kein Jugendlicher. Aber ein Buch über Krebs muss meiner Meinung nach wenigstens auch ein bisschen sensibel sein, denn es ist ein hartes Thema, eine schwere Krankheit und ein entsetzlicher Leidensweg für die Betroffenen. Doch hier wirkt die Leukämie von Rachel nur wie Beiwerk, etwas, um dem Ganzen den Stempel "Für Fans von John Green" aufdrücken zu können, und das stimmt ganz einfach nicht. Wie Greg selbst schreibt, er lernt aus der Geschichte nichts - obwohl da ein Mädchen stirbt. Das Ganze sollte wohl ein Versuch sein, dem Ganzen die Ernsthaftigkeit zu nehmen, aber die achtlose Weise ist mir einfach unangenehm aufgestoßen. FAZIT: "Ich und Earl und das Mädchen" kann ich gerade Fans von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" auf keinen Fall empfehlen, denn Greg ist ein so mieser Protagonist, dass ihn das Schicksal des sterbenden Mädchens herzlich wenig interessiert. Unsensibel, unlustig und unglaublich langweilig haut Jesse Andrews da seine Geschichte raus. Dafür mag ich nicht mehr als 1 Punkt vergeben.

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Inhalt: Greg hat so eine Strategie in der Schule. Es gibt immer diese Gruppenbildungen, die sich untereinander anfeinden. Greg ordnet sich erst gar nicht einer Gruppe zu, sondern ist praktisch in allen, indem er zu allen nett ist, aber auch nicht zu nett ist. ,,Einfach Augen zu und irgendwie durchkommen'', ist sein Motto. Einen Freund hat Greg jedoch trotzdem, er heißt Earl und zusammen drehen sie Filme. Schlechte, gute und mittelmäßige. Filme, die sie niemanden zeigen. Gregs Strategie scheitert dieses Schuljahr daran, dass seine Mutter ihn überredet, einem krebskranken Mädchen, Gesellschaft zu leisten. Rachel, mit der er sogar noch eine Rechnung offen hat. Er hat überhaupt keine Lust, macht es aber trotzdem und ohne dass er es weiß, wird sie sein sowie auch Earls Leben verändern. Meine Meinung: Nicht empfehlenswert (1/5) Ich konnte mich in einem Punkt gut mit Greg identifizieren, ich kann Gruppenbildung auch nicht leiden. Nur passe ich mich nicht an, sondern gehe eher von den Gruppen weg. Aber eins hat mich das ganze Buch durch an Greg genervt, er meckert an alles herum, findet alles schrecklich und beschwert sich über die Bücher, in denen das krebskranke Mädchen mit dem Jungen zusammenkommt und alles wieder gut wird. Das ist verständlich, aber er regt sich so um die 3x im ganzen Buch darüber auf und irgendwann hat man es auch verstanden, dass dieses Buch etwas BESONDERS sein will und total 100% EINZIGARTIG ist. Insgesamt hat das Buch Pluspunkte bei mir, weil es auf den Boden bleibt und realistisch ist, aber viele und viele Minuspunkte, weil auch der Schreibstil schrecklich und die Handlung oberflächlich geblieben ist, da sieht der Film schon besser aus. SPOILER, wieso die Handlung oberflächlich ist: Am Ende stirbt Rachel, muss ja natürlich irgendwo sein. Aber sie stirbt so wie als würde ein Reissack in China umfallen. Wochenlang ist er bei ihr und hilft ihr, lacht mit ihr und dann stirbt sie. BAM. Fertig, aus. Bisschen Trauer, aber nicht mehr. Eingeleitet wird ihr Tod mit: ,,Hast du schon gehört, dass Rachel tot ist?’’ Ich weiß, man muss das Leben nicht romantisieren, aber okay ich fand das Ende kalt. ,,Hast du schon gehört, da ist ein Reissack in China umgefallen.'' Hm, tragische Sache.

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Ich und Earl und das Mädchen Rezension Nr. 23 Titel: Ich und Earl und das Mädchen Autor: Jesse Andrews Verlag: Heyne>fliegt Seiten: 300 Seiten ISBN: 978-3-453-27032-9 Inhalt: Greg hat den ultimativen Plan um sich dieses Jahr in der Schule aus allem Rauszuhalten. Er macht sich weder Freunde noch Feinde und gehört irgendwie nirgendwo und doch überall dazu. Auserdem will er mit seinem besten Freund Earl Filme drehen. Alles läuft nach Plan- 8 Stunden lang- bis seine Mutter ihn dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kanken Rachel zu verbringen. Meinung: Ich fand das Buch so lala...jaaa ich weis das ist ein dummer Anfang für eine Rezi aber was soll ich tun? durch den Rückentext hab ich was anderes erwartet... Es ist so: es erinnert mich stark an Gregs Tagebuch und da die Hauptperson auch Greg heist macht es das die Sache net wirklich einfacher. Ich mag Gregs Tagebücher nicht! Naja zurück zum Buch. Also im Buch wird Greg ja von seiner Mutter gezwungen sich mit der an Leukämie (schreibt man das so?) erkrankten Rachel zu treffen. Naja mehr oder weniger freiwillig macht er sich dann an die 'Arbeit'. Ich habe bei der Beziehung zwischen Greg und Rachel mehr erhofft als es im Endeffekt dann war. Aber es kann ja net immer so laufen wie man es sich vorstellt. Auserdem ist er (Greg) immer wieder vom Thema abgekommen was mich tierisch genervt hat weil ich immer wissen wollte wie es bei Rachel und Greg weitergeht. Bei dem Schreibstil bin ich mir nicht sicher was ich davon halten soll, deswegen sag ich mal nichts dazu, da müsst ihr euch wohl selber ein Bild von machen. Die Charaktere hat man im Buch gut kennen lernen dürfen und obwohl ich es nicht so toll fand, konnte ich mich an manchen Stellen mit Greg identifizieren. Alles in allem ein Buch das man mal lesen kann aber net unbedingt sein muss... Auf dem Cover sieht man drei Menschen und es ist eher schlicht gehalten ( ich glaube das sind die Hauptdarsteller aus dem Film). Also ich gebe dem Buch leider nur 1/5 Sternen, da es mich weder vom Hocker gerissen, noch sonderlich überzeugt hat .. Bis Bald :*

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Über das Buch gab es viele geteilte Meinungen. Leute, die es hoch emotional und berührend fanden und andere, die so gar nicht mitgerissen werden konnten. Gerade weil die Meinungen zu diesem Buch so krass auseinander gehen, wollte ich mir selbst ein Bild davon machen. Und leider gehöre ich zur zweiten Sorte. Anfangs fand ich das Buch noch gar nicht so schlecht. In der Einleitung wird über Gregs Leben, seine Familie, seine Vergangenheit und alles mögliche berichtet - was ja öfters vorkommt bei so einem Buch. Dabei jedoch ist mir eins schnell bewusst geworden: Kein einziger Charakter war mir irgendwie sympathisch. Vielleicht noch der kiffende, faktensüchtige Lehrer Mr. McCarthy oder die Katze Cat Stevens ... Greg Gaines, der Hauptcharakter, war mir besonders unsympathisch. Er hat sich selbst irgendwie als Loser abgestempelt und beklagt sich andauernd wie blöd und uncool und hässlich er wäre und so weiter. Und selbst wenn er mal ein Kompliment bekam, weigerte er sich aufs Schlimmste, es anzunehmen (Was übrigens selbst im Buch mal zur Sprache kommt!). Bescheidenheit würde ich das Ganze schon nicht mehr nennen und dieses Teenagergeheule war in dem Fall so überzogen, dass ich es nicht mehr wirklich ernst nehmen konnte und nur noch genervt war. Earl ist ein dauernd schlechtgelaunter Miesepeter, der nur irgendwelchen Müll labert. Rachel ist total langweilig und bleibt in der Geschichte meiner Meinung nach ziemlich oberflächlich beschrieben. Gregs Mutter ist ignorant und aufgedreht. Die Charaktere waren nicht mal das Schlimmste an dem Buch. Sondern die Handlung. Wie gesagt war ich anfangs noch gar nicht so abgelehnt von der Einleitung. Aber nach so hundert Seiten schlich sich dann langsam eine kleine Stimme in meinen Kopf, die sich wunderte, wann denn endlich diese Einleitung vorbei sei. Ich wartete darauf, dass die Handlung in Gang kam, und das tat sie einfach überhaupt nicht. Das komplette Buch ist eine Erzählung ohne Höhen und Tiefen und meiner Meinung nach auch ohne roten Faden. Irgendwie springt Greg - der übrigens die Geschichte selbst aufschreibt und mit dem Leser redet - mal hierhin und mal dorthin, beschreibt diese oder jene Person und schwelgt in verschiedenen Erinnerungen. Aber es gab keine durchgängige Handlung, die das Buch irgendwie lesenswert gemacht hätte. Ich war wirklich verwundert, denn so etwas habe ich selten erlebt. Vielleicht bin ich emotional etwas gestört und in dem Buch gibt es irgendeine Message, die mich nicht erreichen konnte. Das Buch könnte ein ganz normales Tagebuch eines jeden Schülers sein und ganz ehrlich: Würde euch das Tagebuch eurer Klassenkameraden interessieren? Wohl eher nicht, denn deren Leben ist nicht wirklich spannender als das eigene. Ich war wirklich enttäuscht von der Geschichte. Nach den so auseinander gehenden Meinungen habe ich natürlich gehofft, auf die Seite der Personen zu gehören, denen das Buch gut gefallen hat. Aber nachdem ich germerkt habe, dass ich keine richtige Handlung mehr zu erwarten habe, wurde ich irgendwie ungeduldig und genervt und wollte das Buch nur noch beenden. Besonders die letzten hundert Seiten waren dann schwer ... Die Dialoge, die Charaktere, die Handlung - nichts davon konnte mich überzeugen, was ich wirklich schade fand, jetzt aber auch viele Meinungen zu dem Buch verstehen kann.

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Titel: Ich und Earl und das Mädchen (Originaltitel: Me and Earl and the Dying Girl) Autor: Jesse Andrews Verlag: Heyne fliegt / Verlagsgruppe Random House Inhalt: Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon … Meine Meinung: Ehrlich gesagt war ich von diesem Buch mehr als enttäuscht. Vielleicht waren meine Erwartungen auch etwas zu hoch gesetzt, vor allem, da Jesse Andrews von Kirkus Reviews mit John Green verglichen wurde. Anfangs war ich positiv überrascht von Gregs Weltbild. Seine Idee und Art, die High School unbeschadet zu überleben, war originell und spannend. Doch bereits nach kurzer Zeit hat mich sein Charakter ziemlich genervt. Ich konnte seinen Humor nicht wirklich nachvollziehen und fand Greg sogar irgendwann nahezu unsympathisch. Den Charakter seines Freundes (oder eher Partners) Earl fand ich dagegen gut aufgebaut. Er hebt sich ganz klar von vielen anderen Mainstream-Charakteren ab, und das hat mir gut gefallen. Der Klappentext des Buches hat sich meiner Meinung nach nicht verwirklicht: Rachel taucht erst nach einer gefühlten Ewigkeit auf und auch eher als „das Mädchen, das Krebs hat“. Gregs und Rachels Gespräche laufen immer nach dem gleichen Muster ab: Greg redet ununterbrochen belangloses Zeugs aus seinem Leben und Rachel hört zu. Dazu kommt, dass Greg im Buch mehrmals, und auch im Verlauf des Buches, zugibt, dass er mit Rachel eigentlich nicht viel anfangen kann. Er findet sie unattraktiv und nervig. Gregs Gedanken waren für mich allgemein schwer zu ertragen. Auf den letzten paar Seiten wandelt sich Greg plötzlich zu einem komplett anderen Menschen und realisiert, dass Rachel sterben wird. Nach ihrem Tod ist diese plötzliche Tiefsinnigkeit aber wieder wie weggeblasen. Der Schreibstil: Jesse Andrews schreibt in einem sehr lockeren Stil. Dass Greg ein Jugendlicher ist, kommt ziemlich gut rüber. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, er wäre 12 statt 17 Jahren alt, da die Witze und Gedanken nicht denen eines fast erwachsenen Menschens entsprachen. Leider muss ich sagen, dass ich auch kaum gefesselt war. Ein Spannungsbogen konnte ich für mich nicht entdecken, und das Buch lag oft über mehrere Tage bei mir rum, weil ich zu wenig Motivation aufbringen konnte, um weiter zu lesen. Außerdem ist die Story an manchen Stellen unlogisch: Wenn Leukämie diagnostiziert wird, wird in kürzester Zeit eine Behandlung eingesetzt. Rachel dagegen saß gefühlte zwei Wochen in ihrem Zimmer rum. Was mir aber sehr gut gefallen hat, ist, dass sehr viel Text in Form von drehbuchartigen Dialogen und Listen erzählt wurde. Fazit: Leider hat mich dieses Buch gar nicht angesprochen. Die Story war zu langatmig und das ernste Thema wurde schon fast ins Lächerliche gezogen. Der Protagonist war mir unsympathisch. Ich würde dieses Buch nicht unbedingt weiterempfehlen, aber vielleicht hatte es ja auch einen tieferen Sinn, der an mir vorbeigezogen ist.

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Titel: Ich und Earl und das Mädchen (Originaltitel: Me and Earl and the Dying Girl) Autor: Jesse Andrews Verlag: Heyne fliegt / Verlagsgruppe Random House Inhalt: Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon … Meine Meinung: Ehrlich gesagt war ich von diesem Buch mehr als enttäuscht. Vielleicht waren meine Erwartungen auch etwas zu hoch gesetzt, vor allem, da Jesse Andrews von Kirkus Reviews mit John Green verglichen wurde. Anfangs war ich positiv überrascht von Gregs Weltbild. Seine Idee und Art, die High School unbeschadet zu überleben, war originell und spannend. Doch bereits nach kurzer Zeit hat mich sein Charakter ziemlich genervt. Ich konnte seinen Humor nicht wirklich nachvollziehen und fand Greg sogar irgendwann nahezu unsympathisch. Den Charakter seines Freundes (oder eher Partners) Earl fand ich dagegen gut aufgebaut. Er hebt sich ganz klar von vielen anderen Mainstream-Charakteren ab, und das hat mir gut gefallen. Der Klappentext des Buches hat sich meiner Meinung nach nicht verwirklicht: Rachel taucht erst nach einer gefühlten Ewigkeit auf und auch eher als „das Mädchen, das Krebs hat“. Gregs und Rachels Gespräche laufen immer nach dem gleichen Muster ab: Greg redet ununterbrochen belangloses Zeugs aus seinem Leben und Rachel hört zu. Dazu kommt, dass Greg im Buch mehrmals, und auch im Verlauf des Buches, zugibt, dass er mit Rachel eigentlich nicht viel anfangen kann. Er findet sie unattraktiv und nervig. Gregs Gedanken waren für mich allgemein schwer zu ertragen. Auf den letzten paar Seiten wandelt sich Greg plötzlich zu einem komplett anderen Menschen und realisiert, dass Rachel sterben wird. Nach ihrem Tod ist diese plötzliche Tiefsinnigkeit aber wieder wie weggeblasen. Der Schreibstil: Jesse Andrews schreibt in einem sehr lockeren Stil. Dass Greg ein Jugendlicher ist, kommt ziemlich gut rüber. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, er wäre 12 statt 17 Jahren alt, da die Witze und Gedanken nicht denen eines fast erwachsenen Menschens entsprachen. Leider muss ich sagen, dass ich auch kaum gefesselt war. Ein Spannungsbogen konnte ich für mich nicht entdecken, und das Buch lag oft über mehrere Tage bei mir rum, weil ich zu wenig Motivation aufbringen konnte, um weiter zu lesen. Außerdem ist die Story an manchen Stellen unlogisch: Wenn Leukämie diagnostiziert wird, wird in kürzester Zeit eine Behandlung eingesetzt. Rachel dagegen saß gefühlte zwei Wochen in ihrem Zimmer rum. Was mir aber sehr gut gefallen hat, ist, dass sehr viel Text in Form von drehbuchartigen Dialogen und Listen erzählt wurde. Fazit: Leider hat mich dieses Buch gar nicht angesprochen. Die Story war zu langatmig und das ernste Thema wurde schon fast ins Lächerliche gezogen. Der Protagonist war mir unsympathisch. Ich würde dieses Buch nicht unbedingt weiterempfehlen, aber vielleicht hatte es ja auch einen tieferen Sinn, der an mir vorbeigezogen ist.

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