Leserstimmen zu
Ich und Earl und das sterbende Mädchen

Jesse Andrews

(4)
(9)
(6)
(7)
(6)
€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 8,99 [A] | CHF 11,00* (* empf. VK-Preis)

Hallo! Herzlich willkommen zu einer Rezension und zwar „Ich und Earl und das Mädchen“ von Jesse Andrews. Vielen Dank an den Heyne fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar. Inhalt: Ein etwas nerdiger Junge. Ein Mädchen, das stirbt. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon … Meinung: Zu allererst würde ich euch empfehlen dieses Buch nicht mit „ Das Schicksaal ist ein mieser Verräter“ von John Green zu vergleichen. Denn viele tun dies, da sich die Thematik sehr ähnelt. Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Ich liebe den Protagonist Greg. Er hat einen unglaublichen einzigartigen Humor , daher musste ich öfters auch sehr grinsen. Das ging so weit, dass ich mir diese Stellen im Buch makiert habe. Jedoch mochte ich die weiteren Charaktere auch total gerne. In der kurzen Zeit sind sie mir schnell ans Herz gewachsen. <3 Ich bin positiv überrascht, wie gut Jesse Andrwes diese dramatische Thematik- Leukämie- in eine so gute Stimmung geschrieben hat. Der Schreibstil war speziell, es gab mal Dialoge und mal wurde man persönlich Angesprochen. Das hat mir sehr gut gefallen, somit flog man durch die Seiten und hatte in wenigen Tagen das Buch beendet. Ich bin sehr gespannt auf den Film, ob der mir auch so gut gefallen wird. Das Buch hat von mir 4,5/5 Sternen bekommen.

Lesen Sie weiter

Einmal vorweg verstehe ich nicht, warum der Titel des Buches, welches im Original Me and Earl and the dying Girl heißt in der Deutschen Variante geändert wurde. Der Originaltitel fasst in sehr, sehr wenigen Worten zusammen worin es in dem Debütroman von Jesse Andrews geht. Bereits 2012 erschienen und in der ersten Deutschen Version 2013 publiziert (damals noch mit dem vollständigen Titel), gibt es – passend zum Film – nun auch eine Taschenbuchausgabe. Cut, cut, alles zurück auf Anfang! In Ich und Earl und das Mädchen erzählt Greg, die fiktive Erzählerstimme, von seinem letzten Highschool-Jahr, seiner Freundschaft zu Earl – mit dem er seit er 11 ist Filme des Neuen Deutschen Films, der Nouvelle Vague und anderer Kunstbewegungen nachdreht – und natürlich über Rachel, die an Leukämie erkrank ist. In einem fast schon viel zu heiteren Ton beschreibt Greg dabei wie er versucht sich mit allen Schulgruppen zu verstehen, die Nachmittage damit zubringt abgedrehte Filme zu gucken und sich um Rachel kümmert, mit der er eigentlich seit er zwölf ist gar nicht mehr befreundet ist, aber das ist seiner Mutter egal, denn schließlich braucht das sterbende Mädchen jeden Freund, den es kriegen kann. Immer wieder schwankt die Erzählung zwischen einem fast schon tagebuchartigen Stil hin zu einer Art Drehbuch, welches kurz Dialoge und Szenen zusammenfasst. Diesen Mix fand ich zu Beginn des Buches sehr eigenartig und fast schon etwas störend, sobald man jedoch erfährt, dass Greg eigentlich Filme macht ergibt der Stil plötzlich einen Sinn und fügt sich nahtlos in die sehr chaotische Szenerie ein. Kein Buch für jeden Ich finde es sehr spannend und mutig sich mit einem schweren Thema wie Leukämie bei Kindern auf eine sehr humorvolle, beinahe schon beiläufige Art zu nähern. Es zeigt, dass man ernste Themen behandeln kann, ohne auf gängige Klischees einzugehen. Dies ist auch etwas, dass immer wieder innerhalb des Buches thematisiert wird, wenn Greg zum Beispiel beschreibt, dass er in einem dramatischen Film sic unendlich in Rachel verlieben würde und sie sich in ihn und sie tragisch in seinen Armen sterben würde. Gerade der Verzicht auf diese Klischees und der satirische Umgang mit ihnen, macht dieses Buch sehr besonders. Ja, es hat einen bösen Humor und ja, deswegen wird es nicht jedem Leser gefallen, aber es zeigt auch, dass Jugendbücher sich nicht immer mit den gleichen Themen auseinandersetzen müssen und das nicht jede Freundschaft zwischen Jungs und Mädchen zu einer Liebesgeschichte führen muss. An vielen Stellen wirkt der Schreibstil noch etwas holperig und ich kann nicht wirklich beurteilen ob dies daran liegt, dass es Andrews Erstlingswerk ist oder ob es ein gewolltes Stilmittel ist. So oder so wirkt der Ich und Earl und das Mädchen gerade dadurch authentisch und ergreifend. Den Roman könnt ihr zum Beispiel bei Amazon in der neusten Version von Heyne kaufen. Kein Film für irgendwen Leider habe ich den Fehler gemacht und mir danach die Verfilmung von Alfonso Gomez-Rejon angetan. Ein sehr großer Fehler. Die chaotische Familie von Earl, die im Roman einen Großteil der wirklich absurden Szenen liefert, wurde für den Film komplett herausgestrichen. Dafür wurden zusätzliche Szenen eingefügt, die allen gängigen Highschool-Klischee-Dramen entspricht. Es gibt sogar eine schreckliche „Ich-wäre-so-gerne-mit-dir-zum-Abschlussball-gegangen“-Szenen, die wirklich nicht hätte sein müssen. Offenbar hat irgendwer den Roman gelesen und beschlossen, dass dies ein wunderbarer Jugendfilm sein könnte, wenn man fast den kompletten dunklen Humor – der den Roman auszeichnet – durch Kitsch – der dankenswerter Weise im Roman fehlt – ersetzt.

Lesen Sie weiter

Hi Leute 💕 Ich mache jetzt endlich die Rezi zu "Ich und Earl und das Mädchen" Steckbrief: Preis: 8.99€ Seiten: 300 Autor: Jesse andrews Verlag: Henye fliegt Format: TB Inhalt:Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon … Die Charaktere: Zu den Charakteren Greg & Earl sie sind beide zimlich gewöhnungsbedürftig , sie sind nicht diese 0815 Jugendbuch Protagonisten die man so kennt. Greg ist meiner Meinung nach ein idiotischer Antiheld und seine Monologe waren oft einfach nervend. Wenn man die ganze zeit lesen muss wie ach so scheisse dieses Buch doch ist frage ich mich warum genau lese ich diese Buch ? Und Earl , Earl mochte ich eigentlich am liebsten er war witzig und zum ende hin wurde er einfach der bessere Protagonist. Rachel das Mädchen hat man nicht wirklich gut kennen gelernt was vieleicht daran lag das man alles nur durch die Augen von Greg gesehen hat ansonsten erscheint mir Rachel wie ein ganz normales Mädchen das an Krebst erkrankt. Der Schreibstil: Also der Autor hat oft mit einem Punktesystem geschrieben in dem Aussagen von anderen Charakteren aufgelistet wurden. Was mir auch gefallen hat war das er Dialoge manchmal wie in einem Rheaterstück geschrieben hat also nicht " Reachel sagt hallo" sondern Rachel: hallo. Mein Fazit. Das Buch war nicht wirklich schlecht , das Ende war sogar richtig gut. Aber wenn ihr das Buch kaufen oder lesen wollt dann geht nicht mit dem Gedanken ran dass es nur im endfehrntesten so ist wie "Das Schicksal ist ein mieser verräter" Die Geschichte war nicht schlecht es war einfach nicht dass was ich mir erhoft hatte . Übrigens hat mich die Schrift einbisschen gestört ich weis nicht warum aber ich denke das die Buchstaben irgendwie zu dünn waren, oder so 😂🙌🏻 Punkte verteilung: Anspruch :3/5 Humor:4/5 Schreibstil3,5/5 Spannung:2,5/5 lesespass:2,5/5 Insgesammt:3,5/5

Lesen Sie weiter

Freitag, 25. Dezember 2015 Infos Autor: Jesse Andrews Seiten: 300 Verlag: heyne fliegt Preis: 8.99 Euro Ich und Earl und das Mädchen Der 17 jährige Greg, der gerne Filme mit Earl dreht und ein Mädchen, das sterben wird. Greg ist an seinem letzten Jahr an der Highschool angelangt. Für ihn ist die Highschool der nervigste Ort auf der ganzen Welt. Sein Plan für sein letztes Jahr auf dieser Schule: Immer schön unauffällig bleiben, nirgendwo so richtig dazugehören. Denn seiner Meinung nach kommt man so auch nicht in irgendeine unbeliebte Clique, was er natürlich vermeiden möchte. Das Einzige was er machen möchte ist in Ruhe mit seinem besten und einzigem Freund Filme zu drehen. Doch da hat er die Rechnung ohne seine Mutter gemacht. Denn diese zwingt ihn regelrecht mit Rachel abzuhängen. Doch Rachel ist an Leukämie erkrankt und wird sterben. Sie hat keine Lust, dass sie jemand nur besucht aus Mitleid. Greg und Earl beginnen einen Film für sie zu drehen... Und irgendwie scheinen sie sich immer mehr zu mögen... Meinung: Das Buch liess sich sehr gut lesen, da es auch in einem "einfachen" Schreibstil geschrieben ist. Mir gefällt Greg als Charakter sehr, wie auch sein Überlebensplan für das neue und letzte Schuljahr. Das Buch lässt einem auch definitiv sehr zum Denken anregen! Ich und Earl und das Mädchen ist Jesse Andrews Debütroman und ich bin gespannt, was noch von diesem Autor kommen wird. Information Writer: Jesse Andrews pages: 300 publisher: heyne fliegt price: 8.99 Euro Ich und Earl und das Mädchen The 17 years old Greg, who likes to make movies with Earls and a girl who is going to die. Greg is now at his last school year at highschool. For him is highschool the most annoying place on earth. His plan for his last school year: Always being unobtrusively, not being anywhere a part of. Because in his opinion, this is the best way not to get in a unpopular group at his school, because that's what he really doesn't want. The only thing he wants to do is making movies with his best and only friend Earl... But he wasn't alert to his mom. Because she forces him to hang out with Rachel. But Rachel has leukemia and she will die. She doesn't want, that someone hangs out with her because he or she feely sorry for her. Greg and Earl start to make a film for her... And somehow they become friends... opinion: The book is really good to read, because it has a really easy way of writing. I really like Greg as a Character, like his plan to survive his new and last school year. The book defenitely makes you think! Ich und Earl und das Mädchen Jesse Andrews debut novel and I'm agog, what else will "come" from this writer. Eingestellt von Su Haskaya um 15:06 Keine Kommentare: Diesen Post per E-Mail versenden BlogThis! In Twitter freigeben In Facebook freigeben Auf Pinterest teilen

Lesen Sie weiter

Inhaltsangabe: Ein etwas nerdiger Junge. Ein Mädchen, das stirbt. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon … Meinung: Als aller erstes muss ich loswerden, dass man dieses Buch nicht mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" vergleichen oder mit der Erwartung daran gehen sollte, als würde man ein John Green Buch lesen. Denn dieses Buch ist zwar auf die eine oder andere Art ein Krebsbuch, aber auch wieder nicht. Zu Beginn des Buches hatte ich einige Startschwierigkeiten mit Greg. Er schien mir ein sehr stereotypischer Jungendlicher zu sein, einer der versucht die Highschoolzeit einfach so schnell wie möglich und ohne viel Aufsehen zu absolvieren. Unzählbar oft erläutert Greg am Anfang des Buches was er alles nicht ist, nicht kann und nicht versteht. Ein wenig anstrengend meiner Meinung nach. Doch im Verlaufe des Buches konnte ich mich immer mehr mit Greg anfreunden. Das Buch scheint authentisch, denn es erzählt einem nicht nur die Geschichte eines an Krebserkrankten Mädchens, sondern behandelt auch Themen wie zum Beispiel das Erwachsenwerden. Mir hat an Ich und Earl und das Mädchen wirklich gut gefallen, dass es mir vorkam als wäre ich anwesend während Greg das Buch schreibt, da er den Leser oftmals persönlich anspricht. Die Sprache in dem Buch ist teilweise vulgär und einfach Jugendlich, dies macht das ganze aber noch authentischer, da es nun mal von Greg, einem Jugendlichen, geschrieben ist. Bewertung: Alles in allem ein unfassbar tolles Buch, was mich zum positiven überrascht hat. Einen Abzug bekommt es, für den für mich persönlich am Anfang des Buches zu stereotypischen Hauptcharakter, Greg. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen.

Lesen Sie weiter

"Jesse Andrews braucht den Vergleich mit John Green nicht zu scheuen." wird Kirkus Reviews auf dem Klappentext zitiert. Für mich trifft dieser Vergleich allerdings nur sehr bedingt zu. Was das Grundthema und die Akteure angeht, so kann man dem sicher zustimmen. Die Stimmung und gleichfalls der Schreibstil jedoch sind durchaus individuell und haben mich in keiner Weise an Green erinnert. Jesse Andrews schreibt meiner Meinung nach wesentlich rauer und ist viel drastischer in seiner Wortwahl. Man sollte Ich und Earl und das Mädchen also unvoreingenommen lesen, denn es ist auf seine eigene Weise wirklich besonders und wenn man sich auf den außergewöhnlichen Schreibstil einlässt, ist es ein lesenswertes Buch. Emotional, witzig und beeindruckend.

Lesen Sie weiter

In der folgenden Rezension könnten Spoiler enthalten sein, aber ich werde probieren sie so klein, wie möglich zu halten. Ich weiß zwar nicht, was ich bei diesem Buch erwartet hatte, aber laut meiner Vorstellung sollte ich zutiefst berührt sein und die ein oder andere Träne verlieren. Spätestens nach den Vorwort des "Autors" wurde mir klar, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden und es sich in eine komplett andere Richtung entwickelt, wie gedacht. Es muss nicht unbedingt negativ sein. Nein, im Gegenteil ich war überrascht und habe diese Art wirklich sehr genossen, in der sich das Buch entwickelt hat. Es erzählt nicht unbedingt diese bekannte Geschichte, bei der sich die Protagonisten trotz des bald anstehenden und unvermeidlichen Tod in einander verlieben und der Abschied schwer und herzzerrreißend ist. Fasst das nicht falsch auf, aber der Autor ist schlicht weg einfach realistisch und scheut nicht davor, die Realität knallhart auszudrücken. Zum Beispiel produzieren Earl und Greg zusammen Filme, die, da sie über nicht sonderlich viel Budget verfügen, ehr nicht so gut sind. Sie kommen nicht groß damit raus, gewinnen keinen Preis oder sowas. Sie sind einfach zu schlecht gefilmt dafür. Seit langem habe ich kein so realistisches Buch gelesen, bei dem der Autor nur die Tatsachen schön reden will. Wie euch oben bestimmt schon aufgefallen ist, habe ich "Autor" in Ausrufezeichen gesetzt. Es ist nämlich so: Der wahre Autor, Jesse Andrews, hat selbstverständlich dieses Buch auch selber geschrieben, allerdings lässt er es so aussehen, als hätte es Greg im Nachhinein geschrieben, weil er nun keine Filme er dreht. Das fällt zum einen an der jugendlichen Sprache auf, in der es geschrieben ist. Zum anderen ist der Inhalt auch so gestrickt. Zu Beginn erzählt er zum Beispiel, er würde nun keine Filme mehr drehen und stattdessen ein Buch schreiben. Mir war an dieser Stelle selbst noch nicht bewusst, dass es Greg ist, der die Rolle des Autors übernimmt und dachte, der wahre Autor hätte früher Filme gedreht. Erst im Nachhinein wurde es mir klar. Das ist glaube ich der Punkt, der mich am Meisten an diesem Buch begeistert hat. Generell nimmt der Autor sich selbst nicht ernst und macht sich manchmal selbst schlechter, als er ist. Manchmal gibt es auch Einschübe in der Geschichte, bei denen er sich entschuldigt, dass geschrieben zu haben. Ich finde, dass das sehr untypisch ist und es dieses Buch nur noch einzigartiger ist, als es eigentlich schon ist. Durch die witzige Schreibweise, die ebenfalls lustigen Charaktere und die lockere Art, wie er es schreibt, macht dieses Buch zu einem, was man innerhalb eines Tages durchlesen kann. (Was ich auch gemacht habe...) Die Art, in der das Buch geschrieben wurde, variiert sehr stark. Manchmal ist es ein normaler Blocktext, wie bei jedem anderen Buch, manchmal eine Aufzählung von Antwortmöglichkeiten und manchmal auch einfach eine Art Drama mit Regieanweisung, was natürlich super zu der Tatsache passt, dass dieses Buch sich auf Gregs und Earls Liebe zu Filmen stützt. Außerdem ist dieses Buch meiner Meinung nach für wirklich jeden etwas und begeistert bestimmt auch Nichtleser, genauso wie Lesedrachen. Besonders als lustig empfand ich die Art von Greg, wie er sich einen Plan ausdenkt, um auf der High-School klarzukommen. Er möchte sich mit jeder Gruppe anfreunden, aber zu keiner dazugehören. Leider muss er auch Opfer dafür bringen, da er keine festen Freunde hat, abgesehen von Earl, der aber ehr so etwas wie ein Arbeitskollege ist. Als er dann von deiner Mutter dazu gezwungen wurde, mit Rachel Zeit zu verbringen, da diese an Leukämie erkrankt ist und sie so etwas wie "befreundet" waren als Kinder. Anfangs ist das Greg einfach zuwider, aber mit der Zeit freunden sie sich an und verbringen viel Zeit miteinander, denn Rachels Tod kommt schneller als ihnen lieb ist. Dabei hat er gerade sowas, wie einen Freund/in gefunden! Wie oben schon erwähnt ist dieses Buch anders, als ich erwartet hätte. Es gibt überraschend wenig Trauer, Drama und Herzschmerz. An manchen Stellen ist es ehr gefühlslos und plump. Allerdings kann diese kleine Macke durch die ganzen anderen positiven Punkte teilweise wieder gut gemacht werden. Fazit: Es ist wirklich anders, als ich erwartet hätte. Statt Trauer kommt überraschenderweise viel Humor vor. Und das gerade bei einem so ersten Thema. Es könnte von manchen als negativ empfunden werden, allerdings werte ich dies als einfach einzigartig. Durch abwechslungsreiche Schreibformen, jugendlichen Humor und trotzdem spannenden Hintergrund macht es das Buch zu einem, das von jedem als gut befunden werden kann. Und zu guter Letzt wollte ich den Heyne fliegt Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars danken

Lesen Sie weiter

In dem Buch geht es hauptsächlich um Greg und wie er sozusagen mit anderen Menschen umgeht. Er hat fast keine Freunde, bis auf Earl. Aber diesen sieht er als einen Kollegen, da sie gemeinsam, seit ihrer Kindheit Filme drehen. Das besondere an den Filmen ist, dass es ihre eigene Versionen von Filmklassikern sind. Aber die Beiden zeigen niemandem ihre Filme. Eines Tages zwingt ihn seine Mutter Zeit mit Rachel zu verbringen, da bei ihr Leukämie diagnostiziert wurde. Eigentlich will Greg nichts mit Rachel zu tun haben, aber letztendlich geht er doch zu ihr, damit ihn seine Mutter nicht weiter nervt. Bei Rachel angekommen fängt er an sich witzig zu benehmen, um Rachel aufzumuntern. Aus dem ersten Treffen werden immer mehr und als Rachel dann wegen der Chemotherapie ins Krankenhaus muss, kommt Madison (Rachels "Freundin") auf die Idee, dass Greg und Earl einen Film für Rachel drehen sollten, da Rachel die einzige Person ist, die die Filme der beiden Jungen gesehen hat... Am Anfang habe ich gedacht, dass das Buch so ähnlich wie "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" sein würde und Greg und Rachel ein Paar werden würden. Aber da lag ich vollkommen falsch und das wird auch von Greg in dem Buch erwähnt. Im Laufe des Buches spricht Greg, der Ich-Erzähler, den Leser direkt an und das hat mir sehr gut gefallen. Dadurch hat man das Gefühl, dass die Geschichte direkt an den Leser erzählt wird. Als ich angefangen habe das Buch zu lesen ,war es schwer für mich rein zu kommen, weil es nicht ein typischer Ich-Erzähler Roman ist, sondern ein Wechsel zu Drehbuchartigen-Passagen da ist. Ehrlich gesagt fand ich das ein bisschen komisch, aber es war auch mal schön etwas anderes zu lesen, als einen normaler Ich-Erzähler Roman. Was auch erwähnt wird ist, dass der Roman eine Nacherzählung der Geschehnisse ist. Es ist aber nicht nur eine Nacherzählung von den Dingen, die kürzlich geschehen sind, wie zum Beispiel Rachels Tod (das ist kein Spoiler, denn das wird gleich am Anfang erwähnt), sondern auch Dinge die viel weiter zurückliegen. Man könnte also sagen, dass es so Biographie-mäßig ist, denn immerhin erzählt Greg von seinem Leben. Normalerweise gefallen mir solche Bücher nicht, die in diesem Stil geschrieben sind, aber bei "Ich und Earl und das Mädchen" war es irgendwie anders. Es wird jetzt nicht mein Lieblingsbuch, aber es ist definitiv eins, dass ich irgendwann einmal wieder lesen möchte. An manchen Stelle musste ich sogar laut lachen bzw. musste mein Lachen unterdrücken, weil ich Wartezimmer eines Arztes gelesen habe (das ist übrigens eine sehr schlechte Idee bei diesem Buch. Lest es am Besten in vertrauter Umgebung). Ich gebe dem Buch 4 von 5 möglichen Sternen, weil es mir im Großen und Ganzen echt gut gefallen hat, aber irgendwie war es mir zu kurz, obwohl es 304 Seiten hat. Nachdem ich jetzt das Buch gelesen habe, muss ich mir auch bei Gelegenheit den Film anschauen, weil ich wissen möchte wie bestimmte Stellen umgesetzt wurden.

Lesen Sie weiter