Leserstimmen zu
Ich und Earl und das sterbende Mädchen

Jesse Andrews

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Titel: Ich und Earl und das Mädchen Autor: Jesse Andrews Seitenanzahl: 304 Sprache: Deutsch (aber auch auf Englisch zu kaufen) Preis: Gebundene Ausgabe 14,99€, Taschenbuch 8,99€, Ebook 7,99€ Verlag: heyne>fliegt Klappentext: Ein etwas nerdiger Junge. Ein Mädchen, das stirbt. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht - nahezu geschockt! - fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon ... Meine Meinung: Nach das Schicksal ist ein mieser Verräter habe ich mir eigentlich geschworen keine Bücher mehr zu lesen in dem einer der Protagonisten Krebs hat und dann stirbt. Trotz allem habe ich aber dieses Buch gelesen und ich muss zugeben das dieses Buch nicht so ist wie ich es erwartet habe. Dieses Buch hat sehr viel Humor, einen sehr tollen Schreibstil und man hat einfach Spaß beim Lesen. Jedoch ist dieses Buch keine Liebesgeschichte. Zwischen keinem der Protagonisten in dem Buch entsteht eine Liebesbeziehung. Der Film zu jenem Buch ist unter anderem ebenfalls sehr gut aber Unterschiede sind dennoch zu erkennen. Bewertung: ❤❤❤❤❤(5 von 5 Herzen) Sonstiges: 2015 wurde das Buch verfilmt.

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Nachdem ich auf meinem Flug nach Amerika dreimal den phänomenalen Film zu Me & Earl & the dying girl gesehen habe, hat mich nun die Lust gepackt auch den passenden Roman zu lesen. Wenn ich das Buch in ein paar Worten beschreiben müsste, wäre es wahrscheinlich skurril, anders und trotzdem grandios. Bis jetzt kann ich es mit keinem anderen Buch vergleichen, was ich je gelesen habe. Erst einmal wird Greg als Autor dargestellt, der seine Geschichte mit der krebskranken Rachel erzählt. Doch die Geschichte ist nicht mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" oder ähnlichen Krebsbüchern zu vergleichen, die eher auf "tiefgründigen" Zitaten beruhen und einen nach den ersten zehn Seiten zum Heulen bringen. Es geht um den 17-jährigen Greg in seinem letzten Jahr an der High School steckt. Bis jetzt ist er immer in der Schiene gefahren bei jedem dazuzugehören und nirgendwo negativ aufzufallen. Ein Niemand, der selbst sehr unsicher ist und einen gewissen Selbsthass hat. In seiner Freizeit hat er mit seinem "Kollegen" eventuell Freund Earl Filme gedreht, die jedoch niemand sehen darf. Doch gerade am ersten Schultag bringt ihn seine Mutter dazu sich mit der, an Leukämie erkrankten ehemaligen Freundin, Rachel zu treffen. Hieraus entwickelt sich eine Art Freundschaft und Greg soll auf ihre letzten Tage noch einen für sie Film produzieren, da sie die Erste war, die die gemeinsamen Filme mehr oder weniger gewollt sehen durfte Dabei produzieren Earl und Greg auf die letzten Meter von Rachel den schlechtesten Film, den sie je gedreht haben und auch die beiden Freunde scheinen sich auseinander zu leben. Letztendlich leidet man aber umso mehr mit Rachel und Greg und mit ihrer Freundschaft. Auch wenn Greg es sich nie eingestanen hat, braucht er genau wie alle anderen Freune und gewisser Maße Anerkennung. Bis zum Ende hin stellt er sich als Teil von allem und niemandem hin und erst sein bester "Kollege" Earl stößt ihn letztendlich mit der Nase auf die Realität. Doch zu diesem Zeitpunkt scheint es schon zu spät zu sein. Auch wenn manche Dialoge und Geschehnisse nicht ganz in den Kontext zu passen scheinen und auch Gregs Familie in vielen Bereichen eher über das Ziel hinausschießt hat mir das Buch doch sehr gut gefallen. Obwohl in diesem Buch nicht mit tiefgründigen Sätzen um sich geworfen wird und nicht der Sinn des Lebens auf den letzten Sekunden des Lebens gefunden wird, hat es mir doch gezeigt, dass das Leben lebenswert ist und man sich nicht nur in seiner eigenen Welt bewegen sollte. Denn gerade das war das Verhängnis von Greg. Natürlich kann es manche Menschen am falschen Nerv treffen, denn erst einmal scheint Greg sehr monoton und gefühllos auf die kranke Rachel zu reagieren, doch bei genauerem hinsehen wird klar, dass dies genau das ist, was Rachel in diesem Moment brauch. Greg redet nicht über medizinische Details oder ähnlichem. Im Grunde versucht er sie nur mit Selbstironie zum Lachen zu bringen ohne einen Gedanken an ihre Zukunft zu verschwenden. Vom Schreibstil her ist zu sagen, dass im Grunde für 300 Seiten in Gregs Leben steckt. Man sieht im fast über die Schulter, da er über seinen Schreibprozess berichtet und er vermehrt den Leser anspricht. Ebenso wechselt er zwischen verschiedenen Erzählperspektiven. Auf der einen Seite erzählt er die Geschehnisse aus seiner Sicht, auf der anderen Seite werden Dialoge wie in einem Drehbuch dargestellt. Vor allem die Covergestaltung in Verbindung mit dem Film gefällt mir sehr gut, doch dazu möchte ich nicht allzu viel vorwegnehmen, denn das Ende sollte doch für jeden neu und unerzählt bleiben. Letztendlich verbleibe ich nun mit einer sehr guten Bewertung.

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Von dem Buch habe ich nicht viel gutes gehört, trotzdem war ich sehr gespannt auf das Buch! Es hat sich sehr gut angehört und ich hatte sehr Lust dieses Buch zu lesen. In die Geschichte bin ich super schnell hinein gekommen. Die Protagonisten Greg und Earl mochte ich gerne. Sie waren nicht so wie die ganzen anderen Protagonisten aus Büchern, ein bisschen verpeilt, ein bisschen verwirrend und sehr chaotisch und genau das mochte ich an ihnen. Rachel mochte ich auch von Anfang an. Sie war ruhig, ausgeglichen und ging sehr gut mit ihrer Krankheit um. Die Geschichte die sich zwischen Greg, Earl und Rachel aufgebaut hat, hat mich einfach unglaublich berührt. Generell hat mich das ganze Buch sehr berührt. Jedoch war es auch sehr lustig und chaotisch, ohne diese schlimme Krankheit ins lächerliche zu ziehen. Die Mischung aus Leid, Trauer aber auch Humor und Sympathie hat mich sehr berührt und begeistert. Ich liebe dieses Buch! Es ist mein drittes Buch dieses Jahr und es gehört schon zu meine Jahreshighlights. Es hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht. Das Buch war nicht wie jedes andere und genau das habe ich geliebt!

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Inhalt Der 17-jährige Greg hat für das neue Schuljahr den perfekten Überlebensplan ausgetüftelt: Er hält sich einfach aus allem raus. Stattdessen dreht er mich seinem verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Der Plan funktioniert genau acht Stunden lang. Dann zwingt ihn seine Mutter, mit der unheilbarkranken Rachel zu verbringen. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es war... Meine Meinung Wenn man zuerst den Klappentext liest, hält man dieses Buch wahrscheinlich für ein ganz normales "Krebs-Buch" mit einer dramatischen Liebesgeschichte. Aber dieses Buch ist genau das Gegenteil. Die Geschichte handelt nicht vom Sterben. Sie handelt vom Leben . Ganz besonders ist, dass der Autor mit so einem witzigen und außergewöhnlichen Stil schreibt, dass man gar nicht anders kann als lachen. Wenn ihr erwartet bei diesem Buch zu weinen, liegt ihr ganz falsch. Jeder einzelne Charakter ist komplett verschieden und sonderbar aus seine eigene Weise. Nicht wie in anderen Romanen sind die Protagonisten perfekt. Eigentlich sind sie sogar das volle Gegenteil von perfekt. Aber gerade das macht Ich und Earl und das Mädchen so besonders. Das Cover Ich mag das Cover recht gerne, vor allem weil es zum Film passt- Fazit Dieses Buch ist wirklich lesenswert und eine vollkommen andere Geschichte als man anfangs erwartet. Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen

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