Leserstimmen zu
Ich und Earl und das Mädchen

Jesse Andrews

(4)
(9)
(5)
(7)
(6)
€ 8,99 [D] inkl. MwSt. | € 9,30 [A] | CHF 12,90* (* empf. VK-Preis)

Titel: Ich und Earl und das Mädchen Autor: Jesse Andrews Seitenanzahl: 304 Sprache: Deutsch (aber auch auf Englisch zu kaufen) Preis: Gebundene Ausgabe 14,99€, Taschenbuch 8,99€, Ebook 7,99€ Verlag: heyne>fliegt Klappentext: Ein etwas nerdiger Junge. Ein Mädchen, das stirbt. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht - nahezu geschockt! - fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon ... Meine Meinung: Nach das Schicksal ist ein mieser Verräter habe ich mir eigentlich geschworen keine Bücher mehr zu lesen in dem einer der Protagonisten Krebs hat und dann stirbt. Trotz allem habe ich aber dieses Buch gelesen und ich muss zugeben das dieses Buch nicht so ist wie ich es erwartet habe. Dieses Buch hat sehr viel Humor, einen sehr tollen Schreibstil und man hat einfach Spaß beim Lesen. Jedoch ist dieses Buch keine Liebesgeschichte. Zwischen keinem der Protagonisten in dem Buch entsteht eine Liebesbeziehung. Der Film zu jenem Buch ist unter anderem ebenfalls sehr gut aber Unterschiede sind dennoch zu erkennen. Bewertung: ❤❤❤❤❤(5 von 5 Herzen) Sonstiges: 2015 wurde das Buch verfilmt.

Lesen Sie weiter

Ich finden den Look von dem Cover sehr schön und auch dieses “Retroartige” finde ich auf eine gewisse Art und Weise passend. Die Geschichtsidee an sich finde ich in Ordung, auch wenn es schon viele Bücher gibt, wo es um die Krankheit Krebs geht (siehe: “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”). Der Autor selbst oder Greg (genau kann man das nicht wirklich sagen) sagt jedoch selbst, dass es keine typische Geschichte ist und betont immer wieder wie unromantisch das Ganze wäre. Die Umsetzung ist jedoch nicht wirklich gut gelungen. Denn die Geschichtsidee ist nicht der Hauptbeschandteil des Buchs. Die Ansichten von Greg sind teilweise zwar interessant, aber an manchen Stellen einfach überflüssig. Außerdem ist es total nervig, wenn der Autor/Greg selbst das Buch dauernd runter macht und schreibt wie schlecht es doch ist. Am Anfang fand ich dies sehr amüsant, aber je mehr ich laß, desto mehr wollte ich einfach nur schreien, dass er es dann doch seien lassen solle dieses Buch zu schreiben. Auch das ständige Betonen, dass er Rachel nicht liebe gig mir relativ schnell auf die Nerven. Man hat so gut wie keinen Einblick in die anderen Charaktere, außer in Greg. Dieser ist an einigen Stellen gar nicht zu verstehen, was seine Handlungen und Gedanken angeht. Doch wie schon erwähnt sind einige Ansichten sehr interessant und amüsant. Außer das Earl gerne Fikalwörter benutzt weiß man nur, dass er in einer ziemlichen Problemfamilie lebt. Sehr agressive Geschwister und ähnliche Sachen. Er ist trotzdem feinfühliger als Greg, was man im Umgang zu Rachel bemerkt und am Schluss wurde er mir sympatischer als Greg. Einige Besonderheiten hat das Buch. Es werden immer wieder Dialoge in Regieanweisungen geschrieben und zwischendurch erfährt man einiges von dem Schreibprozess des Autors, welchen man mit der Hauptperson glaichsetzten kann. Die Geschichte habe ich mit gemischten Gefühlen gelesen und an vielen Stellen hätte ich gerne mehr Erfahren oder mehr Hintergrundinformationen gehabt. Fazit Alles in einem glaube ich, dass der Autor ein Buch schreiben wollte, welches anderes ist als die anderen Krebsgeschichten. Er wollte es realer wirken lassen, als die ganzen Romanzen in anderen Büchern. In meinen Augen hat er dies ur teilweise geschafft und hat ein Buch geschrieben in dem er sich selbst und dem Leser immer wieder klar machen muss, dass alles schlecht ist. Man sollte sich ein eigenes Bild von dem Buch machen, doch es ist keine Schande es nicht gelesen zu haben. Deswegen bekommt das Buch von mir 2 1/2 Sterne. ★ ★ ☆

Lesen Sie weiter

Anfangs war ich super gespannt auf das Buch, denn das Cover ist sehr ansprechend genauso wie der Klappentext. Doch im Endefekt bin ich ein klein wenig entäuscht. Der Schreibstiel des Buches ist speziell. Was mich später auch hin und wieder ziemlich genervt hat, denn so wie ich es interpretiere sollte dieser sehr jugendlich wirken, was dem Autor nicht gut gelungen ist. Die ersten Kapitel des Buches haben mir, abgesehen vom Schreibstiel, sehr gut gefallen. Den Mittelteil hingegen fand ich recht schleppend und dabei den Sinn hinter den Seiten nicht wirklich gesehen habe. Doch was ich dem Buch lassen muss, ist das Ende. Das fand ich wirklich gut und schon fast etwas rührend. Was ich auch gut gelungen fand, war die Atmosphäre das Buches. Diese ist nicht bedrückend oder gar traurig, was mal etwas ganz anders bei einem Buch ist wo, es auch um das Thema Krebs geht. Trotz allem fand ich die Geschichte nicht ganz rund, da sie mir zu oft zu langgezogen geschrieben war und dann andere Dinge, die man hätte ausführlicher schreiben können, in zwei Sätzen schnell beschrieben wurden. Fazit: Das Buch ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Wenn jemand nichts gegen sehr, schon fast übertrieben jugendlichen Schreibstiel hat sollte das Buch mal gelesen haben. Mein Fall war das Buch leider nicht. Es hatte zwar seine witzigen und durch aus tiefergehenden Passagen, diese waren aber sehr weit in der Unterzahl. Schade, denn ich hatte mir sehr viel von dem Buch erhofft. Mein Rat: man sollte das Buch definitiv zuende lesen, auch wenn der Mittelteil sehr schleppend ist, denn man wird mit einem schönen Schluss beloht, der das Buch doch noch mehr oder weniger rettet.

Lesen Sie weiter

Ich und Earl und das Mädchen Rezension Nr. 23 Titel: Ich und Earl und das Mädchen Autor: Jesse Andrews Verlag: Heyne>fliegt Seiten: 300 Seiten ISBN: 978-3-453-27032-9 Inhalt: Greg hat den ultimativen Plan um sich dieses Jahr in der Schule aus allem Rauszuhalten. Er macht sich weder Freunde noch Feinde und gehört irgendwie nirgendwo und doch überall dazu. Auserdem will er mit seinem besten Freund Earl Filme drehen. Alles läuft nach Plan- 8 Stunden lang- bis seine Mutter ihn dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kanken Rachel zu verbringen. Meinung: Ich fand das Buch so lala...jaaa ich weis das ist ein dummer Anfang für eine Rezi aber was soll ich tun? durch den Rückentext hab ich was anderes erwartet... Es ist so: es erinnert mich stark an Gregs Tagebuch und da die Hauptperson auch Greg heist macht es das die Sache net wirklich einfacher. Ich mag Gregs Tagebücher nicht! Naja zurück zum Buch. Also im Buch wird Greg ja von seiner Mutter gezwungen sich mit der an Leukämie (schreibt man das so?) erkrankten Rachel zu treffen. Naja mehr oder weniger freiwillig macht er sich dann an die 'Arbeit'. Ich habe bei der Beziehung zwischen Greg und Rachel mehr erhofft als es im Endeffekt dann war. Aber es kann ja net immer so laufen wie man es sich vorstellt. Auserdem ist er (Greg) immer wieder vom Thema abgekommen was mich tierisch genervt hat weil ich immer wissen wollte wie es bei Rachel und Greg weitergeht. Bei dem Schreibstil bin ich mir nicht sicher was ich davon halten soll, deswegen sag ich mal nichts dazu, da müsst ihr euch wohl selber ein Bild von machen. Die Charaktere hat man im Buch gut kennen lernen dürfen und obwohl ich es nicht so toll fand, konnte ich mich an manchen Stellen mit Greg identifizieren. Alles in allem ein Buch das man mal lesen kann aber net unbedingt sein muss... Auf dem Cover sieht man drei Menschen und es ist eher schlicht gehalten ( ich glaube das sind die Hauptdarsteller aus dem Film). Also ich gebe dem Buch leider nur 1/5 Sternen, da es mich weder vom Hocker gerissen, noch sonderlich überzeugt hat .. Bis Bald :*

Lesen Sie weiter

Über das Buch gab es viele geteilte Meinungen. Leute, die es hoch emotional und berührend fanden und andere, die so gar nicht mitgerissen werden konnten. Gerade weil die Meinungen zu diesem Buch so krass auseinander gehen, wollte ich mir selbst ein Bild davon machen. Und leider gehöre ich zur zweiten Sorte. Anfangs fand ich das Buch noch gar nicht so schlecht. In der Einleitung wird über Gregs Leben, seine Familie, seine Vergangenheit und alles mögliche berichtet - was ja öfters vorkommt bei so einem Buch. Dabei jedoch ist mir eins schnell bewusst geworden: Kein einziger Charakter war mir irgendwie sympathisch. Vielleicht noch der kiffende, faktensüchtige Lehrer Mr. McCarthy oder die Katze Cat Stevens ... Greg Gaines, der Hauptcharakter, war mir besonders unsympathisch. Er hat sich selbst irgendwie als Loser abgestempelt und beklagt sich andauernd wie blöd und uncool und hässlich er wäre und so weiter. Und selbst wenn er mal ein Kompliment bekam, weigerte er sich aufs Schlimmste, es anzunehmen (Was übrigens selbst im Buch mal zur Sprache kommt!). Bescheidenheit würde ich das Ganze schon nicht mehr nennen und dieses Teenagergeheule war in dem Fall so überzogen, dass ich es nicht mehr wirklich ernst nehmen konnte und nur noch genervt war. Earl ist ein dauernd schlechtgelaunter Miesepeter, der nur irgendwelchen Müll labert. Rachel ist total langweilig und bleibt in der Geschichte meiner Meinung nach ziemlich oberflächlich beschrieben. Gregs Mutter ist ignorant und aufgedreht. Die Charaktere waren nicht mal das Schlimmste an dem Buch. Sondern die Handlung. Wie gesagt war ich anfangs noch gar nicht so abgelehnt von der Einleitung. Aber nach so hundert Seiten schlich sich dann langsam eine kleine Stimme in meinen Kopf, die sich wunderte, wann denn endlich diese Einleitung vorbei sei. Ich wartete darauf, dass die Handlung in Gang kam, und das tat sie einfach überhaupt nicht. Das komplette Buch ist eine Erzählung ohne Höhen und Tiefen und meiner Meinung nach auch ohne roten Faden. Irgendwie springt Greg - der übrigens die Geschichte selbst aufschreibt und mit dem Leser redet - mal hierhin und mal dorthin, beschreibt diese oder jene Person und schwelgt in verschiedenen Erinnerungen. Aber es gab keine durchgängige Handlung, die das Buch irgendwie lesenswert gemacht hätte. Ich war wirklich verwundert, denn so etwas habe ich selten erlebt. Vielleicht bin ich emotional etwas gestört und in dem Buch gibt es irgendeine Message, die mich nicht erreichen konnte. Das Buch könnte ein ganz normales Tagebuch eines jeden Schülers sein und ganz ehrlich: Würde euch das Tagebuch eurer Klassenkameraden interessieren? Wohl eher nicht, denn deren Leben ist nicht wirklich spannender als das eigene. Ich war wirklich enttäuscht von der Geschichte. Nach den so auseinander gehenden Meinungen habe ich natürlich gehofft, auf die Seite der Personen zu gehören, denen das Buch gut gefallen hat. Aber nachdem ich germerkt habe, dass ich keine richtige Handlung mehr zu erwarten habe, wurde ich irgendwie ungeduldig und genervt und wollte das Buch nur noch beenden. Besonders die letzten hundert Seiten waren dann schwer ... Die Dialoge, die Charaktere, die Handlung - nichts davon konnte mich überzeugen, was ich wirklich schade fand, jetzt aber auch viele Meinungen zu dem Buch verstehen kann.

Lesen Sie weiter

Titel: Ich und Earl und das Mädchen (Originaltitel: Me and Earl and the Dying Girl) Autor: Jesse Andrews Verlag: Heyne fliegt / Verlagsgruppe Random House Inhalt: Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon … Meine Meinung: Ehrlich gesagt war ich von diesem Buch mehr als enttäuscht. Vielleicht waren meine Erwartungen auch etwas zu hoch gesetzt, vor allem, da Jesse Andrews von Kirkus Reviews mit John Green verglichen wurde. Anfangs war ich positiv überrascht von Gregs Weltbild. Seine Idee und Art, die High School unbeschadet zu überleben, war originell und spannend. Doch bereits nach kurzer Zeit hat mich sein Charakter ziemlich genervt. Ich konnte seinen Humor nicht wirklich nachvollziehen und fand Greg sogar irgendwann nahezu unsympathisch. Den Charakter seines Freundes (oder eher Partners) Earl fand ich dagegen gut aufgebaut. Er hebt sich ganz klar von vielen anderen Mainstream-Charakteren ab, und das hat mir gut gefallen. Der Klappentext des Buches hat sich meiner Meinung nach nicht verwirklicht: Rachel taucht erst nach einer gefühlten Ewigkeit auf und auch eher als „das Mädchen, das Krebs hat“. Gregs und Rachels Gespräche laufen immer nach dem gleichen Muster ab: Greg redet ununterbrochen belangloses Zeugs aus seinem Leben und Rachel hört zu. Dazu kommt, dass Greg im Buch mehrmals, und auch im Verlauf des Buches, zugibt, dass er mit Rachel eigentlich nicht viel anfangen kann. Er findet sie unattraktiv und nervig. Gregs Gedanken waren für mich allgemein schwer zu ertragen. Auf den letzten paar Seiten wandelt sich Greg plötzlich zu einem komplett anderen Menschen und realisiert, dass Rachel sterben wird. Nach ihrem Tod ist diese plötzliche Tiefsinnigkeit aber wieder wie weggeblasen. Der Schreibstil: Jesse Andrews schreibt in einem sehr lockeren Stil. Dass Greg ein Jugendlicher ist, kommt ziemlich gut rüber. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, er wäre 12 statt 17 Jahren alt, da die Witze und Gedanken nicht denen eines fast erwachsenen Menschens entsprachen. Leider muss ich sagen, dass ich auch kaum gefesselt war. Ein Spannungsbogen konnte ich für mich nicht entdecken, und das Buch lag oft über mehrere Tage bei mir rum, weil ich zu wenig Motivation aufbringen konnte, um weiter zu lesen. Außerdem ist die Story an manchen Stellen unlogisch: Wenn Leukämie diagnostiziert wird, wird in kürzester Zeit eine Behandlung eingesetzt. Rachel dagegen saß gefühlte zwei Wochen in ihrem Zimmer rum. Was mir aber sehr gut gefallen hat, ist, dass sehr viel Text in Form von drehbuchartigen Dialogen und Listen erzählt wurde. Fazit: Leider hat mich dieses Buch gar nicht angesprochen. Die Story war zu langatmig und das ernste Thema wurde schon fast ins Lächerliche gezogen. Der Protagonist war mir unsympathisch. Ich würde dieses Buch nicht unbedingt weiterempfehlen, aber vielleicht hatte es ja auch einen tieferen Sinn, der an mir vorbeigezogen ist.

Lesen Sie weiter

Titel: Ich und Earl und das Mädchen (Originaltitel: Me and Earl and the Dying Girl) Autor: Jesse Andrews Verlag: Heyne fliegt / Verlagsgruppe Random House Inhalt: Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon … Meine Meinung: Ehrlich gesagt war ich von diesem Buch mehr als enttäuscht. Vielleicht waren meine Erwartungen auch etwas zu hoch gesetzt, vor allem, da Jesse Andrews von Kirkus Reviews mit John Green verglichen wurde. Anfangs war ich positiv überrascht von Gregs Weltbild. Seine Idee und Art, die High School unbeschadet zu überleben, war originell und spannend. Doch bereits nach kurzer Zeit hat mich sein Charakter ziemlich genervt. Ich konnte seinen Humor nicht wirklich nachvollziehen und fand Greg sogar irgendwann nahezu unsympathisch. Den Charakter seines Freundes (oder eher Partners) Earl fand ich dagegen gut aufgebaut. Er hebt sich ganz klar von vielen anderen Mainstream-Charakteren ab, und das hat mir gut gefallen. Der Klappentext des Buches hat sich meiner Meinung nach nicht verwirklicht: Rachel taucht erst nach einer gefühlten Ewigkeit auf und auch eher als „das Mädchen, das Krebs hat“. Gregs und Rachels Gespräche laufen immer nach dem gleichen Muster ab: Greg redet ununterbrochen belangloses Zeugs aus seinem Leben und Rachel hört zu. Dazu kommt, dass Greg im Buch mehrmals, und auch im Verlauf des Buches, zugibt, dass er mit Rachel eigentlich nicht viel anfangen kann. Er findet sie unattraktiv und nervig. Gregs Gedanken waren für mich allgemein schwer zu ertragen. Auf den letzten paar Seiten wandelt sich Greg plötzlich zu einem komplett anderen Menschen und realisiert, dass Rachel sterben wird. Nach ihrem Tod ist diese plötzliche Tiefsinnigkeit aber wieder wie weggeblasen. Der Schreibstil: Jesse Andrews schreibt in einem sehr lockeren Stil. Dass Greg ein Jugendlicher ist, kommt ziemlich gut rüber. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, er wäre 12 statt 17 Jahren alt, da die Witze und Gedanken nicht denen eines fast erwachsenen Menschens entsprachen. Leider muss ich sagen, dass ich auch kaum gefesselt war. Ein Spannungsbogen konnte ich für mich nicht entdecken, und das Buch lag oft über mehrere Tage bei mir rum, weil ich zu wenig Motivation aufbringen konnte, um weiter zu lesen. Außerdem ist die Story an manchen Stellen unlogisch: Wenn Leukämie diagnostiziert wird, wird in kürzester Zeit eine Behandlung eingesetzt. Rachel dagegen saß gefühlte zwei Wochen in ihrem Zimmer rum. Was mir aber sehr gut gefallen hat, ist, dass sehr viel Text in Form von drehbuchartigen Dialogen und Listen erzählt wurde. Fazit: Leider hat mich dieses Buch gar nicht angesprochen. Die Story war zu langatmig und das ernste Thema wurde schon fast ins Lächerliche gezogen. Der Protagonist war mir unsympathisch. Ich würde dieses Buch nicht unbedingt weiterempfehlen, aber vielleicht hatte es ja auch einen tieferen Sinn, der an mir vorbeigezogen ist.

Lesen Sie weiter

Nachdem ich auf meinem Flug nach Amerika dreimal den phänomenalen Film zu Me & Earl & the dying girl gesehen habe, hat mich nun die Lust gepackt auch den passenden Roman zu lesen. Wenn ich das Buch in ein paar Worten beschreiben müsste, wäre es wahrscheinlich skurril, anders und trotzdem grandios. Bis jetzt kann ich es mit keinem anderen Buch vergleichen, was ich je gelesen habe. Erst einmal wird Greg als Autor dargestellt, der seine Geschichte mit der krebskranken Rachel erzählt. Doch die Geschichte ist nicht mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" oder ähnlichen Krebsbüchern zu vergleichen, die eher auf "tiefgründigen" Zitaten beruhen und einen nach den ersten zehn Seiten zum Heulen bringen. Es geht um den 17-jährigen Greg in seinem letzten Jahr an der High School steckt. Bis jetzt ist er immer in der Schiene gefahren bei jedem dazuzugehören und nirgendwo negativ aufzufallen. Ein Niemand, der selbst sehr unsicher ist und einen gewissen Selbsthass hat. In seiner Freizeit hat er mit seinem "Kollegen" eventuell Freund Earl Filme gedreht, die jedoch niemand sehen darf. Doch gerade am ersten Schultag bringt ihn seine Mutter dazu sich mit der, an Leukämie erkrankten ehemaligen Freundin, Rachel zu treffen. Hieraus entwickelt sich eine Art Freundschaft und Greg soll auf ihre letzten Tage noch einen für sie Film produzieren, da sie die Erste war, die die gemeinsamen Filme mehr oder weniger gewollt sehen durfte Dabei produzieren Earl und Greg auf die letzten Meter von Rachel den schlechtesten Film, den sie je gedreht haben und auch die beiden Freunde scheinen sich auseinander zu leben. Letztendlich leidet man aber umso mehr mit Rachel und Greg und mit ihrer Freundschaft. Auch wenn Greg es sich nie eingestanen hat, braucht er genau wie alle anderen Freune und gewisser Maße Anerkennung. Bis zum Ende hin stellt er sich als Teil von allem und niemandem hin und erst sein bester "Kollege" Earl stößt ihn letztendlich mit der Nase auf die Realität. Doch zu diesem Zeitpunkt scheint es schon zu spät zu sein. Auch wenn manche Dialoge und Geschehnisse nicht ganz in den Kontext zu passen scheinen und auch Gregs Familie in vielen Bereichen eher über das Ziel hinausschießt hat mir das Buch doch sehr gut gefallen. Obwohl in diesem Buch nicht mit tiefgründigen Sätzen um sich geworfen wird und nicht der Sinn des Lebens auf den letzten Sekunden des Lebens gefunden wird, hat es mir doch gezeigt, dass das Leben lebenswert ist und man sich nicht nur in seiner eigenen Welt bewegen sollte. Denn gerade das war das Verhängnis von Greg. Natürlich kann es manche Menschen am falschen Nerv treffen, denn erst einmal scheint Greg sehr monoton und gefühllos auf die kranke Rachel zu reagieren, doch bei genauerem hinsehen wird klar, dass dies genau das ist, was Rachel in diesem Moment brauch. Greg redet nicht über medizinische Details oder ähnlichem. Im Grunde versucht er sie nur mit Selbstironie zum Lachen zu bringen ohne einen Gedanken an ihre Zukunft zu verschwenden. Vom Schreibstil her ist zu sagen, dass im Grunde für 300 Seiten in Gregs Leben steckt. Man sieht im fast über die Schulter, da er über seinen Schreibprozess berichtet und er vermehrt den Leser anspricht. Ebenso wechselt er zwischen verschiedenen Erzählperspektiven. Auf der einen Seite erzählt er die Geschehnisse aus seiner Sicht, auf der anderen Seite werden Dialoge wie in einem Drehbuch dargestellt. Vor allem die Covergestaltung in Verbindung mit dem Film gefällt mir sehr gut, doch dazu möchte ich nicht allzu viel vorwegnehmen, denn das Ende sollte doch für jeden neu und unerzählt bleiben. Letztendlich verbleibe ich nun mit einer sehr guten Bewertung.

Lesen Sie weiter