Leserstimmen zu
Die Überlebenden

Alexandra Bracken

(42)
(44)
(10)
(0)
(0)
Taschenbuch
€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Mir gefällt das Cover wirklich richtig gut. Es hat so einen leicht düsteren Touch und verspricht dadurch sehr viel Spannung und Abenteuer - die im Buch definitiv geboten werden. Außerdem ist es nicht einfach nur glatt, sondern hat ganz viele kleine Erhebungen, die das Tunnelgewölbe darstellen sollen. Diese kleinen Specialeffects gefallen mir total gut. Das Buch steht schon wirklich lange auf meiner Wunschliste, und ich bin wirklich sehr froh, es endlich gelesen zu haben. Diese ganze Grundidee das Buches ist wirklich fantastisch und es klingt nach einer wirklich sehr guten Dystopie. Alles beginnt damit, das Ruby - die den tödlichen Virus überlebt hat - in ein Lager für Kinder wie gebracht wird. Für die Überlebenden. Mit Hilfe ihrer Gabe konnte sie verhindern, als eines der gefährlichen Kinder eingestuft zu werden und hat sich somit in Sicherheit gebracht. Als sie dann aber mit Hilfe einer Ärztin flüchten kann, schließt sie sich einer Gruppe Jugendlicher an. Dadurch lernt sie auch den charmanten Liam kennen. Mir war Ruby gleich richtig sympatisch. Ich konnte ihre Handlungen und Gefühle nachvollziehen. Man merkt sehr, wie sie sich im Laufe der Handlung zu einem anderen Menschen verwandelt. Wie sie in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Stärke wächst. Wie sie mehr Vertrauen in sich selbst und ihre Gabe gewinnt. Auch Liam hat mir sehr gut gefallen. Er ist der abgrundtief gute Kern den Vierer-Gespanns, zu dem auch Zu und Chubs gehören. Die beiden fand ich wirklich witzig. Sie haben die vielen Autostunden wirklich bereichert :) Die Handlung war durchgängig sehr spannend und ich konnte das Buch kaum aus den Händen lesen. Immer wieder jagte eine spannende Wendung die nächste. Langeweile kann einen hier garantiert nicht überkommen. Die Autorin hat wirklich das Talent einen von der ersten Seite an zu fesseln. An ihren Schreibstil musste ich mich allerdings am Anfang erst gewöhnen. Ich hab noch nie so einen Schreibstil gehabt. Aber je mehr ich gelesen habe, desto besser kam ich zurecht, und es wurde immer flüssiger beim Lesen. Man kommt also auch sehr gut voran und fliegt durch die Seiten. Dieses Buch ist absolut lesenswert! Und der Cliff Hänger am Ende ist nicht ganz so schlimm, wie immer gesagt wurde. Allerdings brauch ich so schnell wie möglich den nächsten Teil, denn ich möchte wissen wie es weiter geht mit Ruby und ihren Freunden.

Lesen Sie weiter

Während eine unbekannte Krankheit einen Großteil der Kinder und Jugendlichen dahin gerafft hat, verfügen die Überlebenden über besondere Fähigkeiten, durch die sich die Erwachsenen bedroht fühlen. Sie bringen alle übrigen Kinder ab einem bestimmten Alter in Rehabilitationslager, um sie dort kontrollieren zu können. Ruby gelingt die Flucht und sie schafft es, sich anderen Überlebenden anzuschließen. Sie machen sich gemeinsam auf den Weg zu einem geheimen Ort, an dem andere Überlebende in Sicherheit leben sollen... Mir gefiel an diesem Buch wirklich sehr gut, dass man direkt ab der ersten Seite so richtig im Geschehen ist. Es gibt kein langes, langweiliges Vorgeplänkel sondern geht sofort los. Es wird auch zunächst gar nicht viel darüber erklärt, wie es zu dieser Lage kam oder was es damit auf sich hat. Erst zum Ende hin werden ein paar Dinge aufgeklärt. Das machte es für mich die ganze Zeit durchweg sehr spannend. Außerdem habe ich den Schreibstil als sehr angenehm empfunden. Alexandra Bracken hat es geschafft die Geschichte sowohl sehr rasant und düster als auch zwischendurch mit einer Prise Humor zu gestalten. „Soweit ich wusste, war man fein raus, wenn man älter als dreizehn gewesen war, als sie angefangen hatten, die Kids zusammenzutreiben – man durfte auf dem Brettspiel des Lebens Freakland links liegen lassen und geradewegs nach Normalistan reisen.“ Seite 52 Die vielschichtigen Charaktere konnten mich durch ihre Authentizität alle überzeugen und für sich begeistern. Sie sind sehr liebevoll und durchdacht gestaltet. Einer meiner Lieblingscharaktere ist sicherlich die kleine Suzume, die zwar nicht mehr spricht aber trotzdem so quirlig und einnehmend ist, dass man sie einfach mögen muss. Es gibt mittlerweile so viele Dystopien und trotzdem sticht diese für mich positiv heraus. Die Geschichte gewinnt von Anfang an sehr an Fahrt und ist unglaublich actiongeladen. Immer, wenn man gerade etwas zur Ruhe kommt, geschieht etwas neues. Aber das Buch war für mich auch sehr emotional. Ich finde die Vorstellung, was Erwachsene selbst Kindern aus Angst antun würden, einfach schrecklich und die Umsetzung in diesem Buch sehr authentisch. Ich denke, wenn man gerne Dystopien liest, kommt man an dieser nicht vorbei und ich bin gespannt auf die Fortsetzungen.

Lesen Sie weiter

Während eine unbekannte Krankheit einen Großteil der Kinder und Jugendlichen dahin gerafft hat, verfügen die Überlebenden über besondere Fähigkeiten, durch die sich die Erwachsenen bedroht fühlen. Sie bringen alle übrigen Kinder ab einem bestimmten Alter in Rehabilitationslager, um sie dort kontrollieren zu können. Ruby gelingt die Flucht und sie schafft es, sich anderen Überlebenden anzuschließen. Sie machen sich gemeinsam auf den Weg zu einem geheimen Ort, an dem andere Überlebende in Sicherheit leben sollen... Mir gefiel an diesem Buch wirklich sehr gut, dass man direkt ab der ersten Seite so richtig im Geschehen ist. Es gibt kein langes, langweiliges Vorgeplänkel sondern geht sofort los. Es wird auch zunächst gar nicht viel darüber erklärt, wie es zu dieser Lage kam oder was es damit auf sich hat. Erst zum Ende hin werden ein paar Dinge aufgeklärt. Das machte es für mich die ganze Zeit durchweg sehr spannend. Außerdem habe ich den Schreibstil als sehr angenehm empfunden. Alexandra Bracken hat es geschafft die Geschichte sowohl sehr rasant und düster als auch zwischendurch mit einer Prise Humor zu gestalten. „Soweit ich wusste, war man fein raus, wenn man älter als dreizehn gewesen war, als sie angefangen hatten, die Kids zusammenzutreiben – man durfte auf dem Brettspiel des Lebens Freakland links liegen lassen und geradewegs nach Normalistan reisen.“ Seite 52 Die vielschichtigen Charaktere konnten mich durch ihre Authentizität alle überzeugen und für sich begeistern. Sie sind sehr liebevoll und durchdacht gestaltet. Einer meiner Lieblingscharaktere ist sicherlich die kleine Suzume, die zwar nicht mehr spricht aber trotzdem so quirlig und einnehmend ist, dass man sie einfach mögen muss. Es gibt mittlerweile so viele Dystopien und trotzdem sticht diese für mich positiv heraus. Die Geschichte gewinnt von Anfang an sehr an Fahrt und ist unglaublich actiongeladen. Immer, wenn man gerade etwas zur Ruhe kommt, geschieht etwas neues. Aber das Buch war für mich auch sehr emotional. Ich finde die Vorstellung, was Erwachsene selbst Kindern aus Angst antun würden, einfach schrecklich und die Umsetzung in diesem Buch sehr authentisch. Ich denke, wenn man gerne Dystopien liest, kommt man an dieser nicht vorbei und ich bin gespannt auf die Fortsetzungen. vorzeig-bar.blogspot.de

Lesen Sie weiter

Inhalt: Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht ... Meine Meinung Cover Das Cover fällt einem sofort ins Auge. Es wirkt düster, aber das Mädchen das im Licht am Ende eines Tunnels steht, verspricht Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Der Titel macht sehr neugierig auf die Geschichte die dahinter steht. Die Charaktere: Wir lernen die junge Ruby kennen. Diese hat das gefährliche Virus, welches nur Jugendliche bekommen können, überlebt und wird daraufhin in ein Lager voller Jugendlicher mit paranormalen Fähigkeiten gesteckt. Die Lebensverhältnisse dort sind erbärmlich und jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben. Ruby entkommt eines Tages aus dem Lager und trifft auf die drei Freunde Liam, Chubs und Zu. Ein spannender Road auch ganz toll Lia ist der immer versucht positiv zu denken und Zu, die aufgehört hat zu reden und Chubs darf natürlich auch nicht vergessen werden. Er ist der Schlaue in der Bande und würde am liebsten aufs College gehen. Die Charaktere unterscheiden sich so sehr voneinander, dass es mir einfach riesengroßen Spaß gemacht hat, ihre Abenteuer zu begleiten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Autorin schafft es unglaublich gut die Gedanken und Emotionen der Protagonisten glaubhaft rüberzubringen. Ruby und ihre Freunde waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Die Idee ist an sich richtig toll, wenn auch nicht sehr neu. Es gibt fünf verschiedene Fähigkeiten, wonach die Kids eingeteilt werden: Rot, Gelb, Orange, Blau und Grün. Gefährlich sind die ersten drei, Blau und Grün gelten als eher harmlos, obwohl die Blauen Telekinese anwenden können. Die Kräfte fand ich aber ganz spannend, da sie verschieden einsetzbar sind und jeder auch anders damit umgeht. Das Ende fand ich dann ganz gut, aber es konnte nicht mehr viel rausreißen. Es war ein wenig vorhersehbar aber dann doch gut aufgezogen. Es hat mich zwar nochmal packen können, aber nicht über die Enttäuschung von zuvor hinwegtrösten können. Auch ist der Schluss sehr offen gehalten, sodass man eigentlich wissen will, wie es weiter geht. Ein toller Auftakt einer Dystopie Trilogie!! Schockierend, brutal, actionreich, aber auch sehr berührend und emotional werden die Gefühle auf eine Achterbahnfahrt geschickt. Mich hat es völlig gefesselt.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: Eine Dystopie die im deutschsprachigen Raum und im englischen gehypt wird, muss ich natürlich auch lesen und mir meine Meinung darüber bilden. Das Buch stand schon sehr lange bei mir und jetzt, wo der dritte Teil raus gekommen ist, wurde es höchste Zeit das Buch vom SuB zu befreien. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr einfach gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. Die Kapitel sind verhältnismäßig lang, dennoch fliegt man sehr durch das Buch. Man hat überhaupt kein Gefühl dafür, wie viel man schon gelesen hat. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Ruby. Sie hat im Laufe der Geschichte eine unglaubliche Entwicklung durch gemacht. Zu Beginn ist sie noch eher schüchtern und zurückhaltend. Mit der Zeit wird sie aber immer stärker und steht zu sich und versucht sich zu wehren. Die Idee hinter dem Buch ist nichts Neues, aber die Autorin hat aus der Idee etwas gemacht, das mich schockiert hat, im positiven Sinne. Das Zukunftsbild, welches hier beschrieben wird, ist wirklich hart. Die Lager, um die zu Beginn geht, erinnern stark an die Konzentrationslager. Dieses Buch ist nicht nur dystopisch, sondern hat auch Fantasyelemente, die der Geschichte das gewisse Etwas gegeben haben. Das Buch ist unglaublich spannend und actionreich. Es gibt so viele Wendungen, so viele Dinge die passieren, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Der Leser bekommt nur wenig Zeit zum durchatmen, aber genau das macht eine gute Dystopie ja auch aus. Leider muss ich aber sagen das mir etwas fehlte. Ich kann gar nicht genau sagen was, ob es die Tiefe der Charaktere ist oder das Ereignis schlechthin. Fazit: "Die Überlebenden" ist ein wirklich toller Trilogieauftakt. Er überzeugt mit einer grandiosen und erschreckenden Idee und jede Menge Action und Spannung. Das Buch ist auf jeden Fall für Dystopie Fans ein Muss!

Lesen Sie weiter

Spannender Auftakt einer Dystopie-Trilogie Dieser erste Band der Trilogie um Ruby hat mich überzeugt, es ist ein spannender erster Teil. Ruby gehört zu den Teenies die besondere Fähigkeiten besitzen, aber niemand setzt sich damit auseinander, sondern die Kinder werden eingesperrt, weil die Menschen Angst vor den Kindern haben. Sie sperren Sie ein und unterziehen manche sogar grausamen Versuchen, da sie die Kinder von diesen Fähigkeiten heilen wollen. So ist Ruby seit Jahren in einem dieser Lager und hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden, sie kann sich die Welt außerhalb des Lagers gar nicht mehr vorstellen, sie ist nur darauf bedacht nicht aufzufallen, ihre Arbeit gut zu machen und keinen Ärger auf sich zu ziehen. Da die Strafen sehr grausam sind. Die Schilderungen im Lager erinnern mich an Konzentrationslager, die Zustände und die Abläufe ähneln sich sehr stark. Ruby ist nicht mutig und keine die sich in ein Abenteuer stürzen würde, sie will einfach nur in Ruhe gelassen werden und unsichtbar im Lager überleben. Daher ist es auch so überraschend dass genau Sie von einer Aufständischen Gruppe aus diesem Lager gerettet wird um mit Ihnen gegen die Regierung zu kämpfen. Rubys Charakter aber wächst mit dieser Aufgabe und so entwickelt Ruby erst ihren Kampfgeist innerhalb der Geschichte und als Leser begleitet man Ruby bei dieser Entwicklung. Sie ist ein sympathischer Charakter, gut ausgearbeiet und man fühlt von Anfang an mit Ihr mit. Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann Ihre Handlungen und Gedanken gut nachvollziehen, die Autorin hat es wirklich gut hinbekommen dem Leser jeden Charakter näher zu bringen. Während des Verlaufes des Buches wachsen die Charaktere einem ans Herz und umso mehr macht einen das Ende des ersten Teils tief traurig und betroffen. Ich war geschockt von diesem Ende, ich dachte so kann es doch nicht zu Ende gehen, damit hätte ich wirklich NIE gerechnet eine unglaubliche Wendung! Grandios! Alexandra Bracken bringt in dem Buch immer wieder spannende Stellen die einen den Atem stocken lassen. Hier ein Beispiel, eine einfache Szene die mich hat erschrecken lassen: „Entschuldige.“ Er lächelte und streckte mir die Hand hin. „Hey…ich glaube, wir kennen uns noch gar nicht. Ich bin Liam.“ Da ich nicht spoilern möchte kann ich gar nicht mehr so viel schreiben wie ich gerne würde, ich kann nur betonen dass es sich wirklich lohnt diesen spannenden dystopischen Roman zu lesen! Als ich das Buch beendet hatte musste ich erst einmal tief Luft holen und alle Geschehnisse noch mal durchgehen. Das hat mich wirklich noch beschäftigt. Da die Situation so wahnsinnig real sein kann und schließlich so ähnlich schon mal wahr war. Die Kinder, die wie zu NS-Zeiten in Lager deportiert werden, in diesen Lagern nicht mehr als Menschen angesehen werden, sondern nur noch kategorisiert werden. Als Arbeitskräfte missbraucht und auf schlimmste erniedrigt werden. Das nimmt einen sehr mit während des Lesens. Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen, aber zum Glück steht diese nicht im Vordergrund, aber trotzdem gibt es eine kleine schmalzige Situation: (Er) „Weißt du eigentlich, dass du mich manchmal so glücklich machst, dass ich glatt vergesse zu atmen? Ich schaue dich an, und meine Brust wird so was von eng, und es ist, als hätte ich nur einen einzigen Gedanken in meinem Kopf, nämlich wie sehr ich dich küssen möchte.“ (…) (Sie) „Ich kann nicht mitkommen. Ich kann dich doch nicht in eine solche Gefahr bringen.“ „Unsinn“, erwiderte er. „Kann nicht schlimmer sein, als wenn wir getrennt sind.“ Das macht das Ende nur noch schlimmer. Der Schreibstil ist sehr flüssig und mitreißend, das Buch ist aus der Sicht von Ruby geschrieben und bringt sie so dem Leser besonders Nahe und macht Ihre Entscheidungen und Gedanken nachvollziehbar. Man wird direkt ins Buch gezogen und die Spannung hält sich bis zum Schluss, da immer wieder neue spannende Dinge geschehen. Zum Cover muss ich jetzt auch noch sagen, es ist toll! Die Tunnelwand auf dem Cover ist rau gestaltet, so dass man auch was zum fühlen hat. Gefällt mir sehr gut! Ich kann diesen Roman nur sehr empfehlen! 5 von 5 Punkten

Lesen Sie weiter

https://www.youtube.com/watch?v=o92p8melDxk

Lesen Sie weiter

"Die ganze Welt wird dein Feind sein, Fürst mit tausendfachen Feinden, und wann immer sie dich fangen, werden sie dich töten. Aber zuerst müssen sie dich fangen, Gräber, Lauscher, Läufer, Fürst der schnellen Warnung. Sei schlau und voller Listen, und dein Volk wird niemals vernichtet werden." TITEL Der Titel passt sehr gut zur Geschichte und dessen Inhalt. Das Buch erzählt die Geschichte einer Überlebenden - Ruby - die verzweifelt versucht, in diesem Leben zurecht zu kommen. "Die Überlebenden" trifft den Nagel auf den Kopf. 2 | 2 Punkte COVER Auch das Cover finde ich sehr gelungen. Zuerst ist da der Fühleffekt, den man leider beim Betrachten eines Bildes nicht fühlen kann. Ich kann euch sagen, es ist ein ganz besonderes Gefühl, ein Buch in den Händen zu halten, das Fühleffekt hat. So einzigartig. Das Cover gefällt mir aber nicht nur aus diesem Grund. Man sieht ein Mädchen, das am Eingang eines Tunnels steht. Vermutlich ist dieses Mädchen Ruby und der Tunnel stellt ihr Leben dar. Um frei zu sein, muss sie durch den Tunnel gehen. Doch dieser ist dunkel und voller Gefahren. So hätte ich es zumindest gedeutet, da im Zusammenhang mit der Geschichte kein Tunnel auftaucht. 2 | 3 Punkte INHALTSANGABE Die Inhaltsangabe finde ich zwar an einigen Stellen etwas plump und ungeschickt formuliert, im Großen und Ganzen jedoch sehr angenehm. Man erfährt die groben Züge der Geschichte und sogar einige Details. Diese halten sich jedoch in Grenzen, was ich sehr gut finde. 3 | 4 Punkte IDEE / THEMA Die Idee des Buches gefiel mir sehr gut. Zwar wirkte es auf mich wie eine Mischung aus Tribute von Panem, Maze Runner und "Die 5. Welle", aber im Großen und Ganzen fielen mir dann doch einige neue Aspekte auf, die das Ganze dann etwas Spannender machen. Das Thema des Buches gefiel mir auch gut und wurde sehr intensiv behandelt. 3 | 4 Punkte UMSETZUNG Die Umsetzung der kompletten Geschichte fand ich ebenfalls sehr gut. Aber dazu muss ich sagen, dass das Buch einige Wochen auf meinem Nachttisch gelegen hat, ehe ich es ausgelesen habe. Richtig packen konnte es mich erst nach ungefähr 200 Seiten. Es ist auch das erste dickere Buch, das ich seit langem gelesen habe, da ich sonst vor diesen "Wälzern" eher Angst habe. "Die Überlebenden" hat mir jedoch Mut gemacht, es auch mit anderen, dickeren Büchern zu versuchen. 3 | 4 Punkte SCHREIBSTIL Der Schreibstil war in meinen Augen sehr gelungen. Packend und abenteuerlustig beschreibt Autorin Alexandra Bracken die ein oder andere spannende Szene. Einfühlsame Gestaltung lässt sich auch wiederfinden. Zwar finde ich Bücher, die ein bisschen tiefer gehen, immer ein bisschen besser als solche, die es nicht gehen, aber "Die Überlebenden" braucht diesen Aspekt gar nicht - es konnte mich auch so packen und faszinieren. Locker und einfach rauscht man durch das Buch, sodass man die hohe Seitenzahl schnell vergisst und das Buch schnell durchgelesen hat, nachdem man diesen einen Moment erlebt hat, indem das Buch richtig, richtig, richtig spannend wird. 4 | 5 Punkte CHARAKTERE Ich mochte Ruby sehr gerne. Zwar hätte sie in meinen Augen etwas persönlicher sein können, aber so ging es mir im Grunde mit allen Charakteren. Zu, Liam und Chubs sind mir ebenfalls schnell ans Herz gewachsen, ebenso andere Charaktere, die kommen und gehen. Nette Figuren, mit denen man es gut und gerne aushalten kann. 2 | 3 Punkte GESAMTEINDRUCK Obwohl ich euch mit der Rezension sehr lange habe warten lassen, lässt sich über "Die Überlebenden" sagen, dass es einem entweder gefällt oder aber nicht. Ich gehöre definitiv zu jenen, denen das Buch supergut gefallen hat, auch wenn mir hier und da noch dies oder jenes gefehlt hat. Ich bin positiv gestimmt, dass die Autorin diese kleinen, kaum auffallenden Mängel im zweiten Teil geschickt wieder ausbügelt. Zwar ist die Geschichte nicht besonders tiefsinnig, strahlt aber eine dennoch eine gewisse Besonderheit aus. "Ich hatte plötzlich ein ganz komisches Gefühl, als hätte ich etwas verloren, das ich niemals richtig besessen hatte." 19 | 25 Punkte ~ Eine nette Geschichte, die man sicher nicht bereut, gelesen zu haben.

Lesen Sie weiter