Leserstimmen zu
Die Überlebenden

Alexandra Bracken

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Nun… wenn ich mir meinen Gemütszustand ansehe während des Buches, bin ich von mühsam konzentriert bis hin zu vor Spannung platzend gesprungen und schließlich zu einem heulenden Waschlappen mutiert ;) Mühsam konzentriert deshalb, weil mich das Buch zuerst nicht so richtig mitnehmen konnte – irgendwas hat gefehlt, ich konnte mir keine richtige Vorstellung machen wie es dort genau ausschaut. Es hat sich zwar nach und nach verbessert und ich konnte gut einsteigen, allerdings weiß ich zum Schluss doch nicht so wirklich wie die Welt nun aussieht. Kann ich mir das alles vorstellen wie in The Walking Dead? So zumindest klang es stellenweise. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte dadurch gut mitzuverfolgen, jedoch fehlten eben jene genaueren Beschreibungen, vielleicht auch etwas zwischen den Zeilen. Mir gefällt die Idee von Alexandra Bracken, es erinnert mehr an diverse Fernsehserien die jedoch schlecht verfilmt wurden. Es kreist eine Art Virus umher der die Kinder im Alter von ca. 10 Jahren verändert und jene die überleben haben gewisse Fähigkeiten erlangt ohne es zu bemerken. Ruby kann die Gedanken anderer plötzlich beeinflussen, doch sie weiß nicht wie und warum und was da genau passiert, sodass etwas Schlimmes passiert und sie mitgenommen wird in ein Lager. Natürlich ist es das berühmt berüchtigte Lager in dem zu Beginn allerlei Versuche unternommen wurden und Experimente an den Kindern vollzogen worden sind. Es hatte für mich viele Parallelen zu den Konzentrationslagern von damals. Die Kinder werden eingestuft von Grün, Blau, Gelb, Orange zu Rot – basierend auf den Fähigkeiten und wie „gefährlich“ sie sind. Nahezu alle Roten und Orangenen sind völlig verkorkst und tun schlimme Dinge nur zum Spaß. Um nicht zu viel zu verraten: es passieren viele Dinge, Ruby kämpft und verändert sich immer mehr, findet Gleichgesinnte. Ruby ist zu Beginn eher zurückhaltend, treibt mich in den Wahnsinn, ist aber auch nicht blöd. Jedoch sehr sehr unsicher mit einem grauenhaften Selbstbild. Sie hält sich für ein Monster, bis zur letzten Seite. Das hat mich teilweise völlig aus der Fassung gebracht, denn sie bekam nicht nur einmal vor den Latz geknallt dass das Blödsinn ist was sie da von sich hält. Beschrieben wurde sie, sowie die anderen auch, gut greifbar und lebendig. Chubs, Zu sowie Liam waren sehr präsent und äußerst liebenswert. Clancy habe ich genauso wenig durchschaut wie Ruby, muss ich gestehen. Hier hat Alexandra Bracken in meinen Augen gute Arbeit geleistet. An Emotionen war zwar auch einiges vorhanden, sickerte aber nicht völlig zu mir durch – bis kurz vor Schluss. Hier wurde ich zum heulenden Waschlappen ;) Natürlich entsteht auch in dieser Geschichte eine Liebe und es hat mich einfach völlig mitgenommen – wie kann sie nur? Und das ist das Ende? Ich will den nächsten Band lesen! Es ist wirklich sehr spannend….! Liebste Grüße, Liz von everydayliz.de

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Inhalt: Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt hat. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Noch nicht ... Meine Meinung: "Die Überlebenden" ist eine sehr düstere Geschichte, die ein erschreckendes Zukunftsszenario ausmalt: Die Menschheit steht am Abgrund, denn ein gefährliches Virus hat die jüngere Generation entweder dahingerafft oder ihnen gefährlich anmutende Fähigkeiten verpasst. Ruby ist erst zehn, als sie ihre Kräfte zum ersten Mal unwissentlich benutzt und dadurch alles verliert. Wie unzählige andere Kinder wird sie in ein Lager eingesperrt, in dem sie unterdrückt und zur Zwangsarbeit gezwungen wird. Durch diese traumatische Erfahrung ist Ruby sehr verschlossen und und zurückhaltend, was den Kontakt zu anderen Menschen anbelangt. Stellenweise war sie mir zu verschüchtert und ängstlich und ich hätte mir gewünscht, dass sie noch mehr aus sich herausgeht und für ihre Ideale einsteht. Schließlich besitzt sie unheimlich starke Kräfte, die sie für das Gute einsetzen könnte. Stattdessen würde sie diese am liebsten vergessen und fürchtet sich davor, sie zu benutzen. Andererseits ist ihre Haltung natürlich auch verständlich. Die Grauen, die sie durch ihren Aufenthalt im Lager erlitten hat, kann man sich nur schwer vorstellen. Als unschuldiges kleines Mädchen wird ihr Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt und ihre Kindheit verwandelt sich in eine finstere Horrorgeschichte. Für Unbeschwertheit und persönliche Bindungen ist so im ersten Viertel des Buches kein Platz. Erst als sie auf ihrer Flucht das Dreierteam um Liam, Chubs und Zu kennenlernt, erfährt ihr Leben langsam wieder eine positive Wendung. Die drei sind wie sie aus einem Lager ausgebrochen und setzen alles daran, den grausamen Häschern zu entkommen. Anfangs eher widerwillig wird Ruby ein Teil ihrer Gruppe und begleitet sie auf einem Road-Trip etwas anderer Art durch das durch die Katastrophe stark gezeichnete Amerika. Ich fand es gut, dass durch diese neuen Charaktere wieder frischer Wind in die Geschichte gekommen ist und die Atmosphäre etwas aufgelockert wurde. Jeder von ihnen ist auf seine eigene Art und Weise liebenswert und bereichert die ansonsten eher pessimistische Story. Auch wenn der gutaussehende und selbstlose Liam geradewegs zum mutigen Helden prädestiniert ist, habe ich insbesondere den störrischen Chubs und die goldige Zu ins Herz geschlossen. Diese beiden waren für mich die charakterlichen Highlights des Buches, da sie mit ihren individuellen Wesenszügen herausstechen. Im Vergleich dazu fand ich Ruby und Liam ganz nett, aber etwas farblos. Die Geschichte liest sich relativ flüssig, stellenweise gibt es jedoch auch langatmige Passagen. Rubys innerer Konflikt à la "Ich darf keine persönlichen Bindungen eingehen" und "Was soll ich nur tun, ich darf ihn nicht berühren" hat mich sehr an Juliette aus der "Shatter Me"-Reihe erinnert. Zum Glück ist Ruby aber keine so nervige Protagonistin. Trotzdem - mit einer Wendung im letzten Viertel des Buches war ich gar nicht zufrieden. Das ging mir zu sehr in Richtung Liebesdreieck und ich fand es wieder stark an Tahereh Mafis Reihe angelehnt. Überzeugt hat mich dagegen die stets präsente Spannung und das Ende des Buches. Immer wieder findet Ruby die Tatsache bestätigt, dass man keinem trauen kann und Verrat an jeder Ecken lauert. Der Schluss unterstreicht dies noch einmal mit einem eindrucksvollen Cliffhanger, der einem verzweifelt nach der Fortsetzung schreien lässt. Fazit: "Die Überlebenden" ist ein spannender Roman für alle, die gerne Geschichten über düstere Zukunftsszenarien lesen. Besonders die Nebenfiguren machen die Dystopie zu einem unterhaltsamen Leseerlebnis.

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Das Cover: Auf dem Cover sieht man eine Frau, die am Eingang eines Tunnels steht und durch den hellen Schein der Außenwelt beleuchtet wird. Es ist anzunehmen, dass diese Frau Ruby sein soll. Eine direkte Verbindung zu einem Tunnel gibt es in dem Roman nicht. Indirekt könnte man es aber so deuten, dass sich Ruby in einer dunklen Enge fühlt, sobald Sie mit ihren Fähigkeiten konfrontiert wird und sich einen Lichtblick am Horizont wünscht. Das ist eine Deutungsmöglichkeit, aber nichts Konkretes, von daher ist die Cover-Aufgabe "Parallele: Buch-Cover" gescheitert. ;-) Die Story: Das Buch ist sehr schwer einem bestimmten Genre zuzuordnen. Die Thematik ist eine Mischung aus Dystopie und Fantasy mit leichten Anklängen von Horror. Obwohl mich diese Zuordnung dennoch nicht zufrieden stellt. Es ist wirklich schwer zu definieren. In diesem Roman entwickeln die Kinder in der Regel zwischen 10 und 12 Jahren Fähigkeiten. Sie können z.B. Gegenstände bewegen, die Elektrizität oder Gedanken anderer beeinflussen. Aber in dieser Geschichte ist es nicht positiv, interessant und faszinierend, diese Fähigkeiten zu haben, sondern beängstigend und böse. Und da die Erwachsenen dieser Entwicklung nicht gewachsen sind, versuchen sie sich die Kinder vom Leib zu halten. Sie werden in Lager gesperrt, in denen sie rund um die Uhr bewacht und in Farben, je nach Gefährlichkeitsgrad und Fähigkeit, eingestuft werden. Allein diese Tatsache ist für mich als Leser schon mehr als hart, denn in den meisten Fantasygeschichten, in denen die Personen Gaben und Fertigkeiten haben, integrieren die normalen Menschen sie in ihren Alltag und ziehen positive Erfahrungen daraus. Doch nicht hier! Dieses Buch stellt für mich schon eher die Realität dar, zumindest was das Misstrauen und mitunter auch der Hass gegenüber Andersartigkeit bei den Menschen betrifft. Und obendrein richtet es sich auch noch ausschließlich gegen Kinder. Grauenvoll! Die Charaktere: Am Tag ihres 10. Geburtstags wird Ruby in das Lager in Thurmond gebracht, in dem sie jahrelang ein tristes und hoffnungsloses Dasein fristet bis ihr zur Flucht verholfen wird. Auf der Flucht trifft sie auf Liam (Lee), Charles (Chubs) und Suzume (Zu). Schnell freundet sie sich mit ihnen an. Ruby ist ein ruhiges, zurückhaltendes und ängstliches Persönchen. Im Laufe der Geschichte lernt sie nicht nur, mit ihren Fähigkeiten umzugehen, sondern auch mehr aus sich herauszukommen und für das zu kämpfen, was ihr lieb ist. Sie ist die Hauptprotagonistin und macht offensichtlich auch die größte Entwicklung in diesem Buch durch. Liam ist ein Fels in der Brandung. Stark und zuverlässig hält er die kleine Gruppe zusammen. Manchmal kann er auch sehr emotional sein. Chubs ist ein misstrauischer Mensch, immerfort nörgelnd und verunsichert. Aber auch ein treuer Freund. Zu ist die Jüngste im Bunde, spricht nie und weckt den Beschützerinstinkt bei unseren Protagonisten. Sie ist wie eine kleine Schwester. Schreibstil: Der Schreibstil von Frau Bracken hat mir mitunter nicht so gut gefallen. Zum einen sind ihre Beschreibungen nicht detailliert genug. Als Leser hat man dadurch ständig Schwierigkeiten, sich die einzelnen Szenen vor Augen zu führen. Die Autorin vergisst kleine, aber wichtige Details, wie z.B. einen Positionswechsel der Protagonistin. So kommt es vor, dass Ruby in meinem Kopf aufrecht steht, aber in der Geschichte eigentlich schon auf dem Boden liegt. Schon hat sich im Kopf des Lesers eine eigene Szene entwickelt. Ganz verwirrt musste ich oftmals zurückblättern und nochmals lesen, nur um in jeder Szene von Neuem festzustellen, dass der Fehler nicht auf meiner Seite liegt. Das stört gehörig den Lesefluss. Natürlich ist es gerade die Anregung der eigenen Phantasie, was das Lesen so einzigartig macht, aber ein paar notwendige und für den Verlauf einer Szene wichtige Angaben mehr, wären förderlich gewesen. Zum anderen sind des Weiteren Doppelungen, d.h. Anschlussfehler im Buch vorhanden. So schluckt Ruby z.B. eine Tablette 2x. Wenn man die "Stolpersteine" irgendwann ausblendet und es als gegeben hinnimmt, kommt man auch besser in die Geschichte rein. Insgesamt haben hier aber Lektorat und Autorin ganz schön geschlampt. Ende: Das Ende ist wirklich herzzerreißend und hat mich zum Weinen gerührt. Im Verlauf des Buches hatte ich diese Wendung schon einmal vermutet, aber sie ist glücklicherweise nicht eingetroffen. In das Ende passt es aber sehr gut hinein, auch wenn es so unglaublich traurig ist. Auf den letzten Seiten hat man das Gefühl, dass die Geschichte längst nicht vorbei sein kann, sondern eher gerade erst begonnen hat. Die Veröffentlichung weiterer 2 Bände bestätigt mein Gefühl. Fazit: Eine einfallsreiche Hintergrundgeschichte mit sympathischen Charakteren, der es leider an einem detailreichen und bildhaften Schreibstil mangelt. Darüber, ob ich den 2. Teil lesen werde, bin ich mir noch unsicher. 3 von 5 Isis'

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Das Cover: Auf dem Cover sieht man eine Frau, die am Eingang eines Tunnels steht und durch den hellen Schein der Außenwelt beleuchtet wird. Es ist anzunehmen, dass diese Frau Ruby sein soll. Eine direkte Verbindung zu einem Tunnel gibt es in dem Roman nicht. Indirekt könnte man es aber so deuten, dass sich Ruby in einer dunklen Enge fühlt, sobald Sie mit ihren Fähigkeiten konfrontiert wird und sich einen Lichtblick am Horizont wünscht. Das ist eine Deutungsmöglichkeit, aber nichts Konkretes, von daher ist die Cover-Aufgabe "Parallele: Buch-Cover" gescheitert. ;-) Die Story: Das Buch ist sehr schwer einem bestimmten Genre zuzuordnen. Die Thematik ist eine Mischung aus Dystopie und Fantasy mit leichten Anklängen von Horror. Obwohl mich diese Zuordnung dennoch nicht zufrieden stellt. Es ist wirklich schwer zu definieren. In diesem Roman entwickeln die Kinder in der Regel zwischen 10 und 12 Jahren Fähigkeiten. Sie können z.B. Gegenstände bewegen, die Elektrizität oder Gedanken anderer beeinflussen. Aber in dieser Geschichte ist es nicht positiv, interessant und faszinierend, diese Fähigkeiten zu haben, sondern beängstigend und böse. Und da die Erwachsenen dieser Entwicklung nicht gewachsen sind, versuchen sie sich die Kinder vom Leib zu halten. Sie werden in Lager gesperrt, in denen sie rund um die Uhr bewacht und in Farben, je nach Gefährlichkeitsgrad und Fähigkeit, eingestuft werden. Allein diese Tatsache ist für mich als Leser schon mehr als hart, denn in den meisten Fantasygeschichten, in denen die Personen Gaben und Fertigkeiten haben, integrieren die normalen Menschen sie in ihren Alltag und ziehen positive Erfahrungen daraus. Doch nicht hier! Dieses Buch stellt für mich schon eher die Realität dar, zumindest was das Misstrauen und mitunter auch der Hass gegenüber Andersartigkeit bei den Menschen betrifft. Und obendrein richtet es sich auch noch ausschließlich gegen Kinder. Grauenvoll! Die Charaktere: Am Tag ihres 10. Geburtstags wird Ruby in das Lager in Thurmond gebracht, in dem sie jahrelang ein tristes und hoffnungsloses Dasein fristet bis ihr zur Flucht verholfen wird. Auf der Flucht trifft sie auf Liam (Lee), Charles (Chubs) und Suzume (Zu). Schnell freundet sie sich mit ihnen an. Ruby ist ein ruhiges, zurückhaltendes und ängstliches Persönchen. Im Laufe der Geschichte lernt sie nicht nur, mit ihren Fähigkeiten umzugehen, sondern auch mehr aus sich herauszukommen und für das zu kämpfen, was ihr lieb ist. Sie ist die Hauptprotagonistin und macht offensichtlich auch die größte Entwicklung in diesem Buch durch. Liam ist ein Fels in der Brandung. Stark und zuverlässig hält er die kleine Gruppe zusammen. Manchmal kann er auch sehr emotional sein. Chubs ist ein misstrauischer Mensch, immerfort nörgelnd und verunsichert. Aber auch ein treuer Freund. Zu ist die Jüngste im Bunde, spricht nie und weckt den Beschützerinstinkt bei unseren Protagonisten. Sie ist wie eine kleine Schwester. Schreibstil: Der Schreibstil von Frau Bracken hat mir mitunter nicht so gut gefallen. Zum einen sind ihre Beschreibungen nicht detailliert genug. Als Leser hat man dadurch ständig Schwierigkeiten, sich die einzelnen Szenen vor Augen zu führen. Die Autorin vergisst kleine, aber wichtige Details, wie z.B. einen Positionswechsel der Protagonistin. So kommt es vor, dass Ruby in meinem Kopf aufrecht steht, aber in der Geschichte eigentlich schon auf dem Boden liegt. Schon hat sich im Kopf des Lesers eine eigene Szene entwickelt. Ganz verwirrt musste ich oftmals zurückblättern und nochmals lesen, nur um in jeder Szene von Neuem festzustellen, dass der Fehler nicht auf meiner Seite liegt. Das stört gehörig den Lesefluss. Natürlich ist es gerade die Anregung der eigenen Phantasie, was das Lesen so einzigartig macht, aber ein paar notwendige und für den Verlauf einer Szene wichtige Angaben mehr, wären förderlich gewesen. Zum anderen sind des Weiteren Doppelungen, d.h. Anschlussfehler im Buch vorhanden. So schluckt Ruby z.B. eine Tablette 2x. Wenn man die "Stolpersteine" irgendwann ausblendet und es als gegeben hinnimmt, kommt man auch besser in die Geschichte rein. Insgesamt haben hier aber Lektorat und Autorin ganz schön geschlampt. Ende: Das Ende ist wirklich herzzerreißend und hat mich zum Weinen gerührt. Im Verlauf des Buches hatte ich diese Wendung schon einmal vermutet, aber sie ist glücklicherweise nicht eingetroffen. In das Ende passt es aber sehr gut hinein, auch wenn es so unglaublich traurig ist. Auf den letzten Seiten hat man das Gefühl, dass die Geschichte längst nicht vorbei sein kann, sondern eher gerade erst begonnen hat. Die Veröffentlichung weiterer 2 Bände bestätigt mein Gefühl. Fazit: Eine einfallsreiche Hintergrundgeschichte mit sympathischen Charakteren, der es leider an einem detailreichen und bildhaften Schreibstil mangelt. Darüber, ob ich den 2. Teil lesen werde, bin ich mir noch unsicher. 3 von 5 Isis'

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Worum gehts? Ruby hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie das Virus überlebt. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit, Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überleben´. Deshalb soll getötet werden. Aber Ruby hat nicht überlebt, um zu sterben. Sie wird kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren, Noch nicht.... Meine Meinung An sich wäre ich alleine wegen dem Cover nicht auf das Buch aufmerksam geworden, da ich dieses an sich jetzt für mich persönlich nicht unbedingt ansprechend finde. Was ich allerdings sehr ansprechend finde ist der Titel. Und eine weitere Besonderheit, welches dieses Buch hat,ist dieser tolle "Fühleffekt" denn über dem eigentlichen Cover ist wie eine art Folie.. allerdings ist diese Folie ganz rau und ermöglicht dem Leser ein besonderes Gefühl während dem lesen. An sich fand ich das Buch schon gelungen. Aber den Einstieg war mir zu holprig und sehr zäh. Denn so wirklich Spannung kam erst im Mittelteil des Buches auf. Der Anfang spielt im Lager und man lernt die kleine, verängstigte Ruby kennen und ihren Alltag in dem Lager. Durch ihre Verzweiflung und ihrem nicht vorhandenen Kampfgeist viel es mir schwer Ruby zu begleiten, da sie alles Widerstandslos über sich ergehen lässt und ich sie am liebsten ein paar mal wach gerüttelt hätte. Durch den detaillierten Schreibstil von Alexandra Bracken konnte ich mir schnell ein Bild von dem Lager und den Alltag machen. Überhaupt hat die Autorin einen flüssigen Schreibstil, welcher sich gut lesen ließ. Ich hätte mir zu Anfang allerdings mehr Spannung gewünscht. Durch einen Zwischenfall gelingt Ruby die Flucht. Ab diesem Zeitpunkt nahm die Geschichte richtig Fahrt auf und wurde immer spannender. Als Ruby schließlich Liam und seine Freunde kennen lernt, kamen Charaktere hinzu die richtig Pep und Witz mit rein brachten. Besonders Liam hat mir unglaublich gut gefallen. Ich mochte ihn auf Anhieb. Er ist ein Charakter der eine Situation schnell erfassen kann und dementsprechend auch schnell handelt ohne viel drüber zu reden. Durch seine ausgeprägten Beschützer Instinkt gibt er jeder Zeit alles für seine Freunde. Auch Ruby macht während der gemeinsame Zeit eine ungeheure Entwicklung. Sie wird von dem verängstigten Mädchen zu einer mutigen Frau, die sich mit ihren Fähigkeiten auseinander setzt und diese weiter Entwickelt. Seit dem Zeitpunkt der Flucht entwickelt dieses Buch einen richtigen Sog und die Ereignisse überschlagen sich förmlich. Und dann dieses fiese Ende hat mich völlig geplättet zurück gelassen und ich mir nur dachte, das kann doch jetzt nicht wahr sein! Fazit Trotz des holprigen und zähen Anfangs, entwickelte sich die Geschichte zu einem echten Pageturner, in dem sich die Ereignisse überschlagen. Ruby macht eine ungeheure Entwicklung, welche sie mir sehr viel sympatischer machte. Dieses Buch lebt von den starken Charakteren, insbesondere von Liam, welcher mir sehr gut gefallen hat. Anschließend ist zu sagen, dass dieses Buch ein gelungener Auftakt, einer viel versprechenden Trilogie ist.

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Bereits von der 1. Seite an, hat einen das Buch gefesselt. Das Amerika, in dem Ruby, unsere Protagonistin lebt, wird von einem Virus befallen, der Kindern besondere Fähigkeiten verleiht. Darüber sind die Erwachsenen alles andere als erfreut. Es werden Lager gegründet, in die die vom Virus befallenen Kinder gesteckt werden. Dort werden sie gefangen gehalten, gequält oder Tests unterzogen. Ruby muss ganze 6 Jahre im schlimmsten von allen Lagern verbringen: Thurmond. Doch irgendwie gelangt sie aus dem Lager heraus, woraufhin ihr Leben sich drastisch verändert, und sie anfangen muss zu kämpfen. Mir hat das wirklich sehr gut gefallen. Nicht nur das der Schreibstil toll ist, und zum Weiterlesen drängt, er ist realistisch, ehrlich und hat dabei ein wenig unterschwelligen Witz. Genau das trägt sich auch auf die Charaktäre über. Sei es Ruby oder Chubs; Jeder Charakter ein etwas Besonderes, dass man entweder hasst oder mag. Zudem gefällt mir die Idee, dass die Erwachsenen sich vor den Kindern fürchten :D Allem in Allem ein wirklich lesenswertes Buch, das für Fans des Genres ein Must-read ist. 4 Sterne :D

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Meine Rezension findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=V5CsRHqjxCg

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„Spannende Dystopie und Auftakt einer neuen, abenteuerlichen Buchreihe – eine großartige Protagonistin, eine durchdachte Handlung und viel Action machen diesen Jugendroman zu einem fesselnden Werk.“

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