Leserstimmen zu
Watersong - Sternenlied

Amanda Hocking

Watersong (1)

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€ 6,99 [D] inkl. MwSt. | € 6,99 [A] | CHF 9,00* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: Die 16-jährige Gemma lebt mir ihrer 18-jährigen Schwester Harper und ihrem Vater in dem friedlichen Küstenort Capri. Die Mutter der beiden lebt nach einem dramatischen Unfall im Pflegeheim. Gemma liebt es in jeder freien Minute zu schwimmen und trainiert um irgendwann mal bei den Olympischen Spielen teilzunehmen. Der Sommer könnte für sie nicht perfekter sein, da sie sich Hals über Kopf in den Nachbarsjungen Alex verliebt. Als jedoch drei fremde Mädchen in dem beschaulichen Örtchen Capri auftauchen, wird sich das Leben von Gemma dramatisch verändern. Sie ist von ihnen ab dem ersten Moment fasziniert. Jedoch misstraut Harper ihnen und verbietet Gemma den Umgang mit ihnen. Nachdem Gemma verbotenerweise mit ihren drei neuen Freundinnen auf einer Party war, ist nichts mehr wie es mal war. Das Meer und die dunkle Welt der Sirenen rufen unaufhörlich nach Gemma... Mein Fazit: Das erste Highlight dieses Buches, das ich unbedingt erwähnen muss, ist natürlich das Cover. Die Hardcover-Ausgabe dieses Buches schimmert in allen Regenbogenfarben und gibt somit den Eindruck, als würde man sich mit dem Mädchen auf dem Cover bereits unter Wasser befinden. Nun zum Inhalt :) Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Gemma und Harper beschrieben. Gemma wirkt noch sehr kindisch und naiv, Harper dagegen für ihr Alter schon sehr erwachsen, da sie nach dem Unfall der Mutter, schon mit 12-Jahren die Erziehung von Gemma übernehmen musste. Obwohl die Geschichte sich um das Schicksal von Gemma dreht, finde ich das Harper eine doch etwas größere Rolle in der Geschichte spielt. Da sie einfach sehr um ihre Schwester besorgt ist. Auch die beiden männlichen Charaktere Alex und Daniel finde ich sehr interessant dargestellt, wobei mir Daniel doch etwas mehr gefällt. Die kleinen Neckereien zwischen ihm und Harper sind einfach süß und witzig. Die drei fremden Mädchen namens Lexi, Thea und Penn wirkten auf mich von Anfang an sehr bedrohlich und mysteriös. Das einzige was mich anfangs ein klitzekleines bisschen gestört hat war, dass die Eltern von Harper und Gemma (fast) immer nur als Brian und Nathalie aufgeführt wurden. Ich hätte es sogesehen als familiärer empfunden wenn die Begriffe Mutter/Mom bzw Vater/Dad mehr in diesem Buch vorgekommen wären. Wirkt für mich bei einer Familie besser und liebevoller. Aber das ist nur meine Meinung. Das machte natürlich die Story nicht weniger spannend bzw. interessant. ;) Der Schreibstil von Amanda Hocking ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Die Ausdrucksweise ist sehr klar und schlicht. Die Spannung kommt in diesem Buch natürlich auch nicht zu kurz. Ich war sehr gefesselt und konnte das Buch so gut wie gar nicht aus der Hand legen. Da ich noch nie vorher ein Buch gelesen hatte, dass über Sirenen handelt war ich natürlich sehr gespannt wie mir dieses Thema gefällt. Aber ich muss sagen es hat mir echt gut gefallen und daher werde ich mir auf jeden Fall noch die anderen Teile dieser Reihe zulegen. Durch den Cliffhanger am Ende des Buches bin schon sehr gespannt drauf wie es mit Gemma, Harper und allen anderen weitergeht. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen!

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Meine Meinung: „Watersong – Sternenlied“ von Amanda Hocking ist ein faszinierender Jugendroman aus dem Bereich Fantasy, der den Mythos Sirenen neu aufleben lässt. Es ist der erste Band der „Watersong-Reihe“. Die klare und leicht verständliche Sprache bietet ein kurzweiliges Lesevergnügen und trotz, dass man vielleicht schon so einige Geschichten über Sirenen gelesen hat, schafft es die Autorin eine neue und spannende Geschichte zu präsentieren. Besonders gelungen finde ich den Aufbau der Geschichte. Im Prolog erfahren wir vornweg, dass das Buch keinesfalls nur Friede, Freude, Eierkuchen zu bieten hat und es u.a. auch mal ziemlich blutig zu gehen kann. Denn schließlich sind Sirenen eben nicht nur wunderhübsche Meerjungfrauen, denen niemand widerstehen kann, sondern bergen auch eine dunkle Seite in sich. Allein durch diesen kleinen Einblick, hat es die Autorin bereits geschafft mich an die Geschichte zu fesseln. Die Geschichte dagegen beginnt im Allgemeinen eher ein wenig ruhiger, nimmt dafür aber ab der Hälfte ordentlich an Fahrt auf und hält die Spannung bis über das Ende hinaus. Auch sehr schön finde ich, dass die Autorin eine Hintergrundgeschichte nach Erzählungen der griechischen Mythologie eingebaut hat um die drei fremden Mädchen, besser gesagt, die Sirenen besser zu beschreiben. Der Erzählweise wirkt womöglich zu Beginn ein wenig befremdlich, da sie aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschildert wird. Man gewöhnt sich aber rasch daran. Die Charaktere sind zwar nicht sonderlich Tiefgründig, doch wirken sehr authentisch. Die 16-jährige Gemma, die Hauptprotagonistin, ist ein lebensfroher Teenager und sehr ehrgeizig. Sie möchte irgendwann einmal bei Olympia teilnehmen, denn ihr größtes Hobby ist das Schwimmen – sie liebt das Meer über alles und kann sich nicht vorstellen davon getrennt zu sein. Ihre ältere Schwester Harper ist eher das komplette Gegenteil von ihr. Seit dem Unfall ihrer Mutter, fühlt sich Harper verpflichtet auf ihre kleine Schwester und ihren Vater aufzupassen und den Haushalt ordnungsgemäß zu schmeißen, dass ihr eigenes Leben dabei zu kurz kommt, verdrängt sie ganz gerne mal. Ein besonderes Augenmerk liegt natürlich auch auf Penn, Lexi und Thea, die drei fremden Mädchen, die seit kurzem die Stadt unsicher machen. Sie sind wunderschön, aber haben so ihre unschönen Geheimnisse. Die männlichen Protagonisten entsprechen den typischen Charakteren eines Jugendbuches. Attraktiv, ehrlich und hilfsbereit. Alex, der Nachbar von Gemma und Harper ist schon jahrelang der beste Freund von Harper und hat seit einigen Jahren ein Auge auf Gemma geworfen und Daniel, ist einfach ein liebevoller Chaot, der langsam versucht das Herz von Harper zu erobern. Die aufkeimende Liebe zwischen den zwei Pärchen ist keineswegs übertrieben dargestellt, sondern beginnt eher zaghaft und sie haben gemeinsam so manche Komplikationen zu bekämpfen, eben einfach wie im richtigen Leben. Ein Pluspunkt dafür, dass mal auf verstricke Dreiecksbeziehungen verzichtet wurde und sich die Liebesgeschichte nicht in den Vordergrund drängelt, sondern eine ordentliche Mischung aus Romantik, Drama und Fantasy bietet! Den Titel „Watersong – Sternenlied“ finde ich sehr treffen gewählt, da das Lied der Sirenen eine wichtige Rolle spielt. Auch die Covergestaltung ist einfach umwerfend. Zu sehen ist die Hauptprotagonistin Gemma, wie sie im funkelten Meer schwimmt, bzw. taucht. Der Umschlag ist mit einer besonderen Schicht behaftet, wodurch das Cover in der Sonne herrlich glitzert. Aber worum geht es überhaupt? Die 16-jährige Gemma ist ein lebensfrohes Mädchen und sehr ehrgeizig. Ihr größtes Hobby ist das Schwimmen udn sie liebt das Meer über alles. Gemeinsam mit ihrer Schwester Harper und ihrem Vater Brian lebt sie in einem friedlichen, kleinen Küstenörtchen namens Capri. Doch seit der Anwesenheit dreier wunderhübscher fremder Mädchen geschehen schreckliche Dinge und Jugendliche verschwinden. Diese Mädchen sind jedoch keine gewöhnlichen Mädchen - hinter ihrer so wunderschönen Fassade birgt sich ein grausames Geheimnis. Mit ihrer Schönheit und ihrer bezaubernden Stimme schaffen sie es die Menschen in ihrem Umfeld in einen Bann zu ziehen und so gerät auch Gemma ihnen bei einem ihrer nächtlichen Schwimmausflüge in die Falle... Fazit: Nicht nur die Sirenen, sondern auch Amanda Hocking zieht die Leser mit ihrer „Watersong-Reihe“ magisch in ihren Bann! Der Fantasy-Roman bietet eine hervorragende Mischung aus Romantik, Drama und Spannung. Er lässt den Mythos Sirenen neu aufleben! Eine absolute Leseempfehlung!

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