Leserstimmen zu
Verlockung der Nacht

Jeaniene Frost

Cat & Bones (6)

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Nun, da die Gefahr gebannt ist, dass Cat zurück zu ihrem Ex geht und auch der böse Ghul-Imperator hops gegangen ist wurde, können sich die Guten unter den Vampiren auch wieder dem großen Übel zuwenden, dass sie ja doch immer wieder einzuholen scheint. Jippieh! - Nein, ohne Spaß: Ich würde gern mal lesen, wie die beiden mit ihren Freunden und ihren Familien eine ganz normale, ruhige Zeit verleben (naja, so ruhig wie ein Beisammensein mit den Familien eben sein kann...) und nicht nur, wie sie immer wieder gefühlt die halbe Welt retten, die Menschheit vielleicht und die Vampirgesellschaft sowieso. Ich meine, es kann ja nicht sein, dass sie die einzigen sind, die etwas gegen die Bösewichte der Frost-Welt unternehmen können - oder? Genug gestänkert. Diese Geschichte gefällt mir wieder sehr viel besser, denn die anderen Wesen, die Geister, die immer mal wieder aufgetaucht sind, gewinnen hier an Bedeutung. Sie steuern das ganze Geschehen, ihre Gattung macht den Bösewicht dieses Bandes aus und nebenbei scheint sich noch eine weitere Beziehung anzubahnen... Wie niedlich.. ;) Jetzt fehlt nur noch ein Band, dann habe ich die Cat & Bones-Reihe geschafft und kann mich den Bänden über die anderen Blutsauger zuwenden. Ich freue mich schon seit einigen Tagen darauf und kann es kaum erwarten, loszulegen. Fazit Ich finde wieder Gefallen an den Blutsaugern aus dem Hause Frost... :)

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Das Buch “Verlockung der Nacht” besteht aus 384 Seite und wurde von Sandra Müller aus dem amerikanischen übersetzt. Die Übersetzung ist sehr flüssig und liest sich hervorragend, wenn auch nicht anspruchsvoll. Am besten haben mit die kleinen Episoden mit Ian, Spade und natürlich Bones gefallen, die darauf hindeuten, dass die drei schon einige Jahrhunderte hinter sich haben und dieses in ihrer Sprache deutlich machen. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen. Bisher hat mich jedes Buch über Cat und Bones verzaubert. Allerdings hatte ich bei diesem Buch das Gefühl, dass Jeaniene Frost mit jeder Seite ein wenig mehr von ihrem eigentlichem Thema, dem Thema Vampire, abweicht. In diesem Buch stehen die Geister im Vordergrund. Cat, die von Marie Laveau die Macht über Geister und Zwischenwesen bekommen hat, muss einen Geist bannen. Bones steht ihr immer zur Seite. Nach und nach helfen auch Denise, Ian und Spade. Richtig toll fand ich die Idee, dass sich als Helfer die “Ghost Busters” finden ließen. Ich musste sofort an den Film denken und mein Kopf hat automatisch die passende Melodie hinzugefügt. Manchmal musste ich über mein eigenes Kopfkino lachen. In diesem Band hat Jeaniene Frost dem Buch das Medium Tyler hinzugefügt. Es war eine wirklich spritzige Person, die mich mit ihren Gedanken, die Cat und Bones hören könnten, häufig laut auflachen lassen hat. Sehr cool fand ich auch den bösen Geist Kramer. Er war sehr garstig und man hat alle Charaktere innerlich angefeuert diesem Geist das Handwerk zu legen. Als leidenschaftliche Historikerin habe ich selbstverständlich auch zum Hexenhammer (Malleus Maleficarum) recherchiert. Die Person Heinrich Kramer hat den Hexenhammer geschrieben, um die Verfolgung der Hexen während des Mittelalters zu legitimieren. Das ursprüngliche Werk wurde Auf Latein verfasst. Allerdings hat Jakob Sprenger eine deutsche Übersetzung angefertigt, die man bei googleBooks teilweise lesen kann. Wer sich für den Hexenhammer interessiert und ein wenig darin liest, wird viele Vorurteile und verquere Denkweisen finden. Diese Vorlage hat Jeaniene Frost aufgegriffen und in ihrem Buch verarbeitet. Ich finde, dass sie dies ganz wunderbar gemacht hat. Immer wieder gerät Cat mit Kramer aneinander. Die Wortgefechte und die daraus resultierenden Handlungen sind sehr spannend. Schade finde ich in diesem Buch allerdings, dass die Ehe zwischen Cat und Bones ziemlich kurz kommt. Ihre Leidenschaftlichen Intermezzi werden häufig durch Kramer unterbrochen, sodass ich an manchen Stellen das Gefühl hatte, dass Jeaniene Frost keine Lust hatte eine kreative erotische Szene zu schreiben. Außerdem habe ich in diesem Buch Cats Zusammenarbeit mit den Behörden vermisst. Die Institution, die von Tate übernommen wurde nach Dons Tod, bekommt einen harten Gegner. Ich selber konnte damit nichts anfangen und mich hat die neue Leiter zunehmend verwirrt. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass Don mehr herausfinden kann und und die Leser nicht im Unklaren bleiben. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Ich musste es bis zur letzten Seite lesen. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich mir den nächsten Band besorgen und lesen. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

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Jeanine Frost ist die in Florida lebende Autorin von schon insgesamt 9 herausgekommenden Büchern. “Verlockung der Nacht” ist der 6. Band der Reihe, den man unter die Kategorie “Abenteuer von Cat & Bones” einteilen kann. “Verlockung der Nacht” erzählt von einem Abenteuer, dass das Ehepaar miteinander erlebt, bei dem kaum eine wirklich gefährliche Waffe, der Gefahr etwas antun kann. Damit ein Krieg zwischen Vampire und Ghule vermieden werden konnte, erhielte Cat die Macht über Geister, die sie von der Voodoo-Königin Marie Laveau bekam. Am Anfang dachte Cat, dass sich die Macht nicht viel weiter bemerkbar machen würde, doch wurde sie zu einem wahrlichen Geistermagneten. Die Zweisamkeit konnte sie mit ihrem Ehemann Bones somit auch aufs Eis legen. Doch nicht nur die Anwesenheit so vieler Geister zerstörte die Vorstellung an Romantik, denn es tummelte sich auch das Böse in einer solchen Spezies. Dadurch, dass Geister keinen festen Körper besitzen, wird es umso schwerer dem Bösen das Handwerk zu legen. Die Autorin des Buches hat sich diesmal sehr humorvoll ausgetobt. Trotz des Kampfes gegen einen schwer zu bekämpfenden Geist hat Jeanine Frost den Charakteren einen gewissen Humor zugelegt. Man sollte jetzt dadurch nicht den Anschein haben, dass das Buch keine Seriösität im Handeln besitzt, denn die Spannung wird dennoch erhalten. Das Lustige lockert die ernste Atmoshphäre, die im Buch geschaffen wird, ein wenig auf. Somit hat man zwischendurch etwas zum Schmunzeln. Da Cat und Bones Vampire sind und sie wie typische Vampire nunmal sind, auch Kräfte besitzen die ein normal Sterblicher nicht hat, führt dieses Buch auch eine Brutalität mit sich. Die Satzbildung ist meist einfach gestaltet und es gibt viele Metaphern. Die Orte werden meist sehr präzise beschrieben, damit der Leser sich diesen auch gut vorstellen kann. Ich persönlich kann zu diesem Band leider nicht wirklich etwas Negatives sagen, da ich von der Schreibweise und dem Geschehen der ganzen Bandreihe begeistert bin. Ich empfehle das Buch Leuten, die Handlungen beziehungsweise Abenteuer mit Vampiren gut finden. Die Bücher von Jeanine Frost haben immer ein wenig Erotik mit sich, was aber nie, in meinen Augen zumindest, krass übertrieben ist. Liebe, dramatische Ereignisse, Kampf und Trauer sind in einem einzigen Buch zusammengefasst. Als kleiner Tipp würde ich euch aber empfehlen in mein Bücherregal zu schauen, dort sind die ganzen Bücher von Teil 1 bis 6 geordnet.

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