Leserstimmen zu
Die Tochter des Uhrmachers

Kate Morton

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~ Und dass die einzige Gerechtigkeit in der Willkür besteht, mit der das Unglück verteilt wird. ~ Warum es geht: Birchwood Manor 1862: Edward Radcliff will den Sommer zusammen mit seinen Künstlerfreunden und seiner Muse Lily Millington verbringen. Doch was zu einem unvergesslichen Sommer hätte werden sollen, endet in einer Tragödie - eine Frau verschwindet, eine andere stirbt... Sommer 2017: Die Archivarin Elodie Winslow, entdeckt Zeichnungen eines Haus am Fluss und ein Foto einer atemberaubenden schönen Frau. Wer ist sie? Warum kommt ihr dieses Haus nur so vertraut vor. Meine Meinung: Ich brauchte zwei Anläufe für dieses Buch, brauchte einfach die richtige Stimmung dafür. Und jetzt wo ich es beendet habe, könnte meine Stimmung nicht anders sein. Ich bin wütend, enttäuscht und tieftraurig über das Schicksal von Birdie Bell. Bin erleichtert über die Wahrheit, die schon die ganze Zeit in mir wütete, weil ich wusste wie schrecklich sie sein wird und so hilflos weil ich nichts darin ändern kann. Ist es nicht verrückt, wie eine Geschichte einen mitreißen kann und so aufwühlen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und Zeitspannen erzählt. In jeder neuen Zeit bekommt man ein Gespür für die Charaktere, fühlt mit ihnen und begreift langsam die Zusammenhänge, alles steht in Verbindung mit Birchwood Manor. Birdie bleibt meine absolute Lieblingsfigur, ihre Kapitel waren die Schönsten und gleichzeitig hat sich eine leichte Melancholie um mein Herz geschlossen. Bei Lucy empfinde ich eine Hassliebe, ich wünschte sie hätte sich Edward anvertraut. Ada ist auch noch eine Herzensperson. Die Kapitel von Leonarnd haben sich etwas gezogen und das ist auch mein einziger Kritikpunkt. Mein Fazit: Es ist definitiv kein Buch für zwischendurch und das Ende ist leider für mich zu offen, ich hatte nachdem ganzen Drama doch auf ein Happy End gehofft. Daher gebe ich diesen außergewöhnlichen Buch 4,5 von 5 Sternen!!!

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Ich dachte, es wäre mal an der Zeit was neues auszuprobieren und die Geschichte von Kate Morton erschien mir perfekt dafür. Ich ging also recht unvoreingenommen an die ganze Sache ran und wurde mehr als positiv überrascht. Es geht um Geheimnisse, Verstrickungen und Geschichte, die sich über Jahrzehnte erstrecken. Personen, die auf den ersten Blick nicht die geringste Verbindung miteinander haben, auf den zweiten aber eng miteinander verbunden sind. Eine Geschichte, die die Zeit überdauert. Der Schreibstil von Morton ist Bildgewaltig und erschreckend fesselnd. Man will einfach wissen, wie es weiter geht, wie die Geschichten miteinander verbunden sind, wohin die Reise führt. "Die Tochter des Uhrmachers" ist ein Roman, in dem man sich verlieren und die Zeit vergessen kann. Für mich die perfekte Urlaubslektüre. Anspruchsvoll, emotional und dennoch nicht verstörend. Für mich wird es definitiv nicht das letzte Buch von Kate Morton gewesen sein und ich freue mich auf mehr. "Die Tochter des Uhrmachers" bekommt von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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as Buch spielt in verschiedenen zeitlichen Ebenen, doch die Handlung dreht sich vor allem um ein Rätsel: Was ist damals in dem schönen Haus Birchwood Manor passiert, was so viele Leben beeinflusst hat? Das möchte auch Elodie herausfinden, die als Archivarin in London auf einige interessante Gegenstände stößt, die in Zusammenhang mit dem Haus am Themseufer stehen. Dabei interessiert sie das Rätsel, wer damals in Birchwood Manor eine Frau erschossen hat, dass eine andere verschwunden ist und mit ihr ein wertvoller Schatz. Wieso kommt Elodie dieses Haus nur so bekannt vor, obwohl sie noch nie dort gewesen ist? Das Cover ist schon mal der Wahnsinn - super schön! Harmonische Farben, tolle Motive und zieht die Blicke auf sich. Auch die Haptik ist sehr angenehm. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, er ist sehr bildlich und die Personifikation von Gegenständen bzw. die Geschichte aus Sicht eines Geistes machen das Lesen zuerst etwas verwirrend. Der Anfang zieht sich ziemlich, doch so ab Seite 150 wird es dann endlich interessant und ziemlich spannend. Bis dahin habe ich mich auch wunderbar an den Schreibstil gewöhnt und der Lesefluss ist vorhanden. Durch die Zeitsprünge und Perspektivenwechsel wird man in den Bann der Geschichte gezogen und möchte alles erfahren, was damals in Birchwood Manor geschehen ist. Es werden viele falsche Fährten gelegt, die man mit jeder neuen Seite versucht aufzulösen und das Geheimnis zu erfahren. Dadurch war es echt schwierig, das Buch aus der Hand zu legen. Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet, vor allem der Geist hat es mir angetan, wohingegen Elodie mir zu Anfang nicht sehr gut gefiel, weil sie eine Frau ohne Persönlichkeit zu sein scheint. Das ändert sich allerdings im Laufe der Zeit, sodass man gegen Ende wirklich das Gefühl hat, Elodie habe sich befreit und sich stark weiter entwickelt. Das tragische, unglückliche und traurige Ende schließt den Roman neben wahnsinnig vielen "ahh", "ohh" und "oh mein Gott" Momenten ab. Wie Gewehrschüsse wird auf den letzten Seiten jeder Zusammenhang aufgeklärt, jedes Geheimnis gelüftet. Doch trotzdem ist das Ende der Gegenwart sehr offen, es bleibt Raum für Hoffnungen und Vermutungen. Alles in allem ein wirklich guter Roman, der nach den ersten hundert Seiten wahnsinnig fesselnd wird, sodass man gar nicht aufhören möchte zu lesen.

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Inhalt : Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt … Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben? Vita : Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf und studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane erschienen weltweit in 34 Sprachen und 42 Ländern und eroberten ein Millionenpublikum. Alle Romane sind SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England. Meine Meinung : Ich liebe ja die Bücher von Kate Morton und dementsprechend gespannt war ich natürlich auf ihr neuestes Werk. Allein schon das Cover ist toll gestaltet und macht richtig Lust aufs Lesen. Wie bei allen Büchern von Kate Morton sind wir auch hier wieder auf verschiedenen Zeitebenen unterwegs. In der Gegenwart begleiten wir Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London. Diese findet auf dem Dachboden ihres Arbeitgebers eine alte Aktentasche mit einem Skizzenbuch. Darin ist die Zeichnung eines Hauses am Fluss, die Elodie stark an eine Geschichte erinnert, die ihre Mutter ihr als Kind erzählte. Kannte ihre Mutter das Haus ? Parallel dazu treten wir in der Vergangenheit des Hauses Birchwood Manor mit seinen Bewohnern und Geschichten ein. Kate Morton verwebt hier viele Handlungsstränge, was mir teilweise fast zuviel war. Man streift als Leser die einzelnen Begebenheiten nur, taucht aber nicht tiefer in das Geschehen ein, was ich persönlich etwas schade fand. Trotzdem kann man sich das alte Haus am Fluss fast bildlich vorstellen und auch die Einschübe mit Birdie Bell lassen die Geschichte nur so dahinfliessen. Meiner Meinung nach reicht dieses Buch nicht ganz an die Qualität der Vorgängerbände heran, da auch nicht alle offenen Fragen geklärt wurden. Weniger Handlungsstränge und besser und ausführlicher ausgearbeitete Begebenheiten hätten dem Buch sicher gutgetan. Es gibt am Ende des Buches noch etliche lose Enden, was aber auch zum Nachdenken anregt und des Fantasie des Lesers Raum lässt. Mir hat das Buch gerade in der jetzigen Zeit ein paar tolle Lesestunden beschert, in denen man die aktuellen Sorgen einfach mal vergessen kann. Ich vergebe hier die Höchstbewertung von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung. Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

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Inhaltsangabe: Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt … Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben? Meine Meinung zur Autorin und Buch: Kate Morton hat es wieder geschafft mich mit ihrem neusten Roman zu begeistern, ein Buch das man nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es ist ihr ein großer Spagat gelungen, in verschieden Zeitebenen unterwegs zu sein, die sie wundervoll miteinander verwoben hat. Eine Geschichte voller Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Liebe, Verrat , Tragik und dunkle Geheimnisse kommen zum tragen , eine Geschichte voller Poesie die zu Herzen geht. Wie schreibt sie in einem Interview „ Als ich diesen Roman schrieb, war der Gedanke immer besonders Präsent , dass das Leben kostbar ist“. Das spürt man beim Lesen dieser ungewöhnlichen und Grandiosen Geschichte, die voller Facetten ist und in einem verwunschen und romantischen Gegend spielt, das man selbst gerne dort dabei gewesen wäre. Eine Alte Ledertasche und deren Inhalt, eine geheimnisvolle Altes Porträtfoto von einer schönen Frau und ein Notizbuch, sind der Dreh und Angelpunkt in der Geschichte, die uns zu diesem Haus voller Geheimnisse führen. Ich fühlte mich von der Autorin an der Hand genommen um mit ihr auf eine Zeitreise nach Birchwood Manor zu gehen und Abzutauchen, in eine dramatische und Geheimnisvolles Geschehen, das sich vor 150 Jahren ereignete. Das Haus sah ich vor mir, und es war fantastisch in die Gedanken der Erzählerin einzutauchen, ein Ort wo es zu spucken scheint. Was geschah dort wirklich an dieser Zeit, jedenfalls werden wir ganz schön auf die Folter gespannt. Den jeder der Protagonisten dort, scheint ein dunkles Geheimnis zu haben. Ein wertvolles Schmuckstück, das spurlos Verschwindet, wie auch die Frau auf dem Bild, wer ist Birdie wirklich und was spielt sie für eine Rolle. Ob die Archivarin Elodie das Geheimnis aufdecken kann, irgendwie hat sie das Gefühl das Haus und die Frau auf dem Foto zu kennen. Was verbindet sie mit dem Haus, auf Fragen in der Familie weicht man ihr aus. Jedenfalls fiebert man mit Elodie und möchte zu gerne die ganze Wahrheit erfahren. Der Schreibstil, ist flüssig und sehr fesselnd, auch ist alles so Bildhaft beschrieben, das verwunschene Haus, die grandiose Landschaft, es war wie Kopfkino beim Lesen. Romantik, Verrat, Liebe, dunkle Geheimnisse und Krimi sind in diesem schon fast Poetischen Roman gut miteinander kombiniert. Ihre Protagonisten und die Handlung sind Authentisch, auch die einzelnen Charaktere konnte man sich gut hineinversetzen. Eine wundervolle Verhängnisvolle Geschichte, ergreifend und Poetisch...

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Wir schreiben das Jahr 1862 und in einem wunderschönen alten Haus am Ufer der Themse in England verbringt eine Freundesgruppe den Sommer. Sie sind alle Künstler oder deren Musen und werden geeint von dem talentierten Edward Radcliffe. Erfüllt voller Liebe zu seinem Haus und berauscht von seinem Erfolg möchte Edward sein Meisterwerk erschaffen. Doch alles kommt anders und der Sommer endet in einer Tragödie, nach der eine Frau verschwindet und eine andere stirbt. Elodie Winslow lebt über hundertfünfzig Jahre später ebenfalls in London und arbeitet als Archivarin. Überraschend taucht in den Untiefen des Archivs eine Kiste mit unbekanntem Inhalt auf und begibt sich auf den Weg zu Elodie. Sie ist Feuer und Flamme, als sie die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung darin findet. Sofort hat Elodie das Gefühl, dass ihr das Haus bekannt vorkommt und sie bekommt die Frau nicht mehr aus ihren Gedanken. Welches Geheimnis steckt dahinter und wo besteht die Verbindung zu Elodie? Meine Meinung Auf den neuen Roman von Kate Morton musste ich ganze zwei Jahre warten, aber das Warten hat sich definitiv gelohnt. Nachdem mir ihr letzter Roman Das Seehaus nicht so gut gefallen hat, sprüht die neue Geschichte nur so vor spannendem Sog. Ich konnte mich gar nicht mehr von Die Tochter des Uhrmachers losreißen, bis ich nicht endlich die Wahrheit entdeckt hatte. Dieses Mal handelt es sich nämlich nicht nur um einen Liebesroman, der parallel aus zwei verschiedenen Perspektiven in der Gegenwart und Vergangenheit erzählt wird, sondern auch um einen Krimi. Der sechste Roman der Autorin überrascht neben den neuen kriminalistischem Element eines ungeklärten Mordes in der Vergangenheit auch mit mystischen Elementen. Anfangs war ich deswegen etwas verwirrt, aber das ganze fügt sich zu einem atemberaubenden Ganzen zusammen, das den Leser packt und verzaubert. Dazu kommt eine romantisch tragische Liebesgeschichte über die einzige wahre Liebe, die mich sehr berührt hat. Eine weitere Neuerung ist das Buchcover mit seinem neuen frischen Design aus Blättern, Blumen, Tieren und Uhrenteilen. Bei den früheren Romanen waren meist ein Haus oder der Teil eines Gartens abgebildet. Dieses Mal spielt die Geschichte nicht nur auf zwei verschiedenen Ebenen, sondern es gibt auch noch weitere Abschnitte, die zu anderen Zeitpunkten in der Vergangenheit spielen. Dadurch existieren viele Charaktere, was zwar einerseits die Spannung der Geschichte steigert und permanent hält, aber ihre Vielfalt ließ mich an manchen Kapitelanfängen fragen, wer nun erzählt. Die Charaktere sind alle authentisch mit weitgefächerten Lebensgeschichten gestaltet, jedoch konnte ich nicht zu jeder Person eine Verbindung aufbauen. Dadurch berührten einige Teile der Handlung mich weniger. Deswegen habe ich mich auch öfter gefragt, warum manche Personen so handeln, wie sie handeln. Die Geschichte um Elodie hat mich sehr fasziniert, hat aber in der Handlung eine etwas untergeordnete Rolle gespielt. Denn die Aufdeckung des Mordes und des Verschwindens der Frauen steht im Vordergrund der Geschichte, was ihr zu ihrem spannenden Sog führt, der mich immer wieder zum Weiterlesen gebracht hat. Die Auflösung hat mich sehr überrascht, aber auch schockiert. Fazit Die Tochter des Uhrmachers von Kate Morton ist ein unglaublich schöner Liebesroman über die wahre und einzige Liebe, der ebenfalls eine packende Krimigeschichte über einen ungeklärten Mord und mythischen Elementen bieten kann. Viele verschiedene Perspektiven von unterschiedlichen Charakteren machen die Handlung etwas unübersichtlich, aber verleihen dem Werk seinen spannenden Sog. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu Lesen, bis ich erfahren hatte was damals passiert ist. Hierbei handelt es sich endlich wieder um einen tollen und empfehlenswerten Roman von Kate Morton.

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Ein Vorwort Wenn ich erfahre, dass Kate Morton ein neues Buch herausbringt, dann bin ich ein paar Tage später in der Buchhandlung meines Vertrauens und kaufe es. Dabei ist es mir auch egal, dass die Hardcover, die zunächst erscheinen, einen stolzen Preis haben. Denn seit "Die fernen Stunden" konnte mich Mrs. Morton (fast) immer vollständig in ihren Bann ziehen und mit ihren Geschichten verzaubern. So stand nun die Tochter des Uhrmachers auf dem Plan. Die Handlung Elodie stößt bei einem Archivjob auf einen Brief und ein Bild, die ihr keine Ruhe mehr lassen. Bei ihren Nachforschungen trifft sie auf Birchwood Manor. Einst das Haus des Künstlers Edward Radcliffe birgt es zahlreiche Erinnerungen und Geheimnisse. Meine Meinung Kate Morton ist eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an das Buch, denn bisher konnten mich (fast) alle Bücher von ihr sofort in den Bann ziehen und verzaubern. Am Anfang kam ich diesmal etwas schwieriger in die Geschichte rein, eben gerade weil ich erwartete, sofort verzaubert zu werden. Nachdem ich es jedoch noch einmal ein paar Tage liegen ließ und dann mit einer erwartungsvollen Spannung, aber nicht mehr mit hohen Anforderungen einen neuen Versuch startete, stellte sich auch bereits nach ein paar Seiten das altbekannte Gefühl ein. Morton schafft es sofort sympathische Charaktere zu erschaffen, mit denen man mitfühlt. Hier sind es zunächst Elodie und Birdie, die damit die beiden Protagonisten bilden. Dabei ist es diesmal schwierig von Protagonisten zu sprechen, denn eigentlich steht Birchwood Manor selbst im Mittelpunkt. Es geht um die verschiedenen Bewohner von einer Tragödie im Jahre 1883 bis in die heutige Zeit. Dabei hat jeder seine ganz eigene Geschichte zu erzählen und doch zieht sich ein Geheimnis wie ein roter Faden durch das Buch. Dabei wird jede Geschichte mit gleichviel Respekt geschrieben und kein Aspekt scheint unwichtig und doch kann man das große Finale mit der Aufklärung des großen Rätselns kaum erwarten. Hier wird man auch nicht enttäuscht, denn Morton verbindet alle einzelnen Handlungsstränge miteinander. Leider ist mir der Ausgang der Geschichte um Elodie dann doch etwas zu kurz gehalten und zu viel Raum für ein eigenes Ende gelassen. Das Fazit Eine wundervolle Geschichte über ein Anwesen, dass die Jahre überdauert im typischen Morton-Stil. Hier nach Schwachstellen zu suchen ist wirklich ein Meckern auf ganz hohem Niveau, denn auch wenn das Ende etwas zu kurz gekommen wirkt, ist es dennoch rund.

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Eine Geschichte die einen auf eine Reise durch Zeit und Raum nimmt. Wir erleben die Geschichte rund um Birchwood Manor aus der Sicht von vielen Bewohnern aus verschiedenen Zeiten. Und, auch wenn die Tochter des Uhrmachers eine der wichtigsten Personen im Buch ist, so finde ich diesen Titel nicht unbedingt passend. Ich fand es spannend immer von einer Person und ihrer Zeit zur nächsten zu springen. Währenddessen war ich sowohl in der neuen Geschichte gefangen, habe aber zugleich überlegt wie es bei der anderen Person weiter ging. Bis jetzt habe ich noch nie etwas von Kate Morton gelesen, aber mittlerweile schon viele neue Romane von ihr auf meine Wunschliste. Selten habe ich so eine tolle Geschichtenerzählerin erlebt wie Sie es ist. Denn obwohl wir durch so viele Geschichten reisen, erfahren wir den wahren Grund für den Vorfall von 1862 erst ganz zum Schluss…

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