Leserstimmen zu
BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Marc Elsberg

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Was in Italien und Schweden beginnt, dehnt sich über ganz Europa aus. Das Stromnetz fällt in immer mehr Staaten aus. Nicht nur für einige Minuten sondern für Stunden und schließlich sogar einen ganzen Tag. Regierungen, europäische Behörden und die Netzbetreiber arbeiten eifrig daran, diese Situation endlich in den Griff zu bekommen. Jedem Hinweis muss nachgegangen werden, um herauszufinden, warum der Strom ausgefallen ist. Anfangs reagiert die Bevölkerung noch hilfsbereit, aber je länger die Grundversorgung unterbrochen ist, desto mehr Menschen, wollen wissen, wie es weitergehen soll und wann der Strom wieder fließen wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Nicht nur um den Ärger der Menschen zu beschwichtigen sondern vor allem, um die Atomkraftwerke mit den notwendigen Mitteln zu versorgen, um große Unglücke abzuwenden. Wie hat es mir gefallen? Marc Elsberg war letztes Jahr beim Krimifest Tirol und dort las er von seinem neuest Buch "Helix". Sein Lesen und sein Vortrag über Recherche usw. haben mir sehr gut gefallen. Ich entschied mich schließlich sein erstes Buch "Black Out" zu kaufen und signieren zu lassen. Mein Mann brachte mich dazu, das Buch endlich zu lesen und hat mir seinen eReader geliehen, denn ich wollte unbedingt auch unterwegs von und zur Arbeit weiterlesen, da ich es unglaublich spannend fand. Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Kapitel in einem kleineren Kraftwerk in Österreich, um schließlich in Italien zu landen. Dort trifft der Leser auf Piero Manzano, der als IT Spezialist einen wichtigen Hinweis geben kann. Aber bei den Behörden auf taube Ohren stößt, da ihm sein Ruf vorauseilt. Er macht sich auf, um sein Wissen weiterzugeben und gerät damit mitten in den Strudel diverser Behörden und Regierungen. Die verschiedenen Perspektiven erhöhen die Spannung, da oft im richtigen Augenblick an einen anderen Schauplatz gewechselt wird. Manchmal sind die Kapitel recht kurz und dann wieder ausführlicher. Tja, jeder Bücherwurm kennt dieses Phänomen: Nur noch ein Kapitel, dann gehe ich schlafen oder kochen. Der Autor erzählt hauptsächlich über die Lösungsversuche. Sein Hauptaugenmerk liegt auf den verschiedenen Behörden, die tatsächlich gemeinsam versuchen das Problem in den Griff zu bekommen. Die menschlichen Schicksale, die mit dem Stromausfall einher gehen, werden natürlich auch erwähnt, aber eher am Rande, um so das Kopfkino zu animieren. Seither ist unser Keller mit Wasservorräten, Batterien, einem batteriebetriebenen Radio, Hygieneartikel, Taschenlampen und Konserven bestückt. Mir ist klar, dass dieses Buch kein Sachbuch ist, aber ich hatte das Gefühl, dass hier sehr gut recherchiert wurde. Die Auswirkungen eines längerfristigen Stromausfalls können wir kaum ermessen. Es gibt ziemlich am Anfang eine Szene, in welcher aufgezählt wird, woran die Behörden denken müssen. Diese Liste schien unendlich lang. So viele Punkte müssen berücksichtigt werden. Harte Entscheidungen müssen getroffen werden, die massive Eingriffe in das Leben der Bevölkerung darstellen. Selbst heute noch, einige Tage nachdem ich das Buch beendet habe, denke ich über einen Stromausfall nach. Kein Licht, keine Heizung, keine Möglichkeit um zu kochen, verdorbene Waren. weil die Kühl- und Gefrierschränke nicht mehr funktionieren, kein Benzin mehr ... wie oben beschrieben die Liste lässt sich endlos fortführen. Mich hat diese Geschichte zum Nachdenken gebracht. Ich habe meine Notvorräte aufgestockt. Gleichzeitig hoffe ich, dass so eine furchtbare Situation niemals eintreten wird. Auf jeden Fall wurde meine Merkliste um drei Bücher länger, denn Marc Elsberg gehört nun für mich wie Andreas Eschbach zu den Schriftstellern, die es schaffen Realität mit Fiktion zu vermischen und dennoch glaubwürdig zu bleiben.

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Beschreibung: Während Europa ohne Strom ums Überleben kämpft, entdeckt der Italiener Piero Manzano Hinweise, die darauf deuten, dass die Ausfälle gewollt sind. Er hat seine liebe Mühe sich Gehör zu verschaffen und gerade als er der Meinung ist, dass der Europool-Kommissar Bollard dies tut und vertraut, werden dubiose E-Mails auf seinem Rechner gefunden, die darauf deuten, dass er selbst in dieses Chaos verwickelt ist. Meinung: Wow! Einfach nur wow! Dieses Hörspiel ist eine Meisterleistung! Die Vertonung ist optimal auf einander abgestimmt, die Geschichte wird passend vermittelt, ebenso wie die Atmosphäre. Okay, in den etwas gefühlvolleren Szenen hat man das Gefühl, dass Dietmar Wunder gleich einen kleinen Softporno einspricht, aber so hatte ich wenigstens auch ein bisschen was zum Lachen, während die Welt dabei war unterzugehen. Das Buch von Marc Elsberg habe ich bisher nicht gelesen und wusste darum nur grob um was es sich bei der Geschichte dreht. Die Entwicklungen fand ich einfach und schlüssig erklärt. Die Funktionen von Kraftwerken, der Netzbetreiber und all dies. Ebenfalls sehr logisch und nachvollziehbar waren für mich der Erläuterungen zum Ende hin, als es darum ging die Welt wieder zum Laufen zu bringen. Als kleiner Dystopie-Fan habe ich mich schon häufig mit Gedankenspielen über diverse Dinge beschäftigt, aber in diesem Buch werden Dinge erwähnt, an die hätte ich im Leben nicht gedacht. So kam es des Öfteren auch zu dem „Ich klatsch mir die Hand an die Stirn und denke >>Ja, klar!<<“-Moment beim Hören des Buches bzw. des Hörspieles. Marc Elsberg hat wirklich kaum Möglichkeiten ausgelassen vor Augen zu führen wie fatal die Folgen eines solchen Blackouts für die Bevölkerung sind, vor allem wenn diese gleich ganz Europa betreffen. Auch die Emotionen wurden unglaublich gut vermittelt. Mehr als einmal wollte ich beim Autofahren ins Lenkrad beißen, weil ich mit den Protagonisten fieberte – oder wischte mir eine Träne aus dem Augenwinkel. Trotz allem hat Herr Elsberg die möglichen Folgen und Ausschreitungen noch recht human gestaltet, denn betrachte ich die heutige Gesellschaft, dann gehe ich sogar fast davon aus, dass es noch schlimmer werden würde, da das mehrheitliche Anspruchsdenken schon sehr ausgeprägt ist – und ja, das ist definitiv eine Kritik an der Gesellschaft. Wer sich angesprochen fühlt sollte vielleicht einfach mal das Buch lesen und darüber nachdenken. Doch für mich gab es auch ein großes Manko. So gut wie die Geschichte geschrieben ist, die Zusammenhänge verknüpft, so beging der Autor aus meiner Sicht einen Fehler, den sie fast alle machen. Zwar wurde es gegen Ende hin offensichtlich, dass es nicht das direkte Verschulden der Attentäter war, aber dennoch ist es für mich nicht nachvollziehbar. Da ich das wirklich nicht schreiben kann ohne zu spoilern, möchte ich einfach mal darauf hinweisen, dass es keinen Sinn macht, wenn gewisse Leute ihre Augen und Ohren quasi überall haben, es dann aber nicht mitbekommen, wenn ihnen jemand ganz gewaltig in die Suppe spuckt – oder sollte ich sagen, den Kochtopf weg nimmt? Das war es eigentlich auch schon. Mehr zu meckern habe ich gar nicht. Das Hörspiel war für mich super unterhaltsam, beängstigend und überhaupt habe ich eine ganze Palette an Gefühlen in den knapp 19 Stunden des Hören durchlebt. Wer also das Buch nicht lesen möchte, das Hörbuch nicht hören möchte, dem kann ich ganz klar das Hörspiel empfehlen. Eine Geschichte, die zum Denken anregt. Eine Geschichte die unter die Haut geht. Eine Geschichte, bei der man darauf wartet plötzlich selbst im Dunkeln zu sitzen. Fazit: Spannend, emotional, erschreckend - ganz klare Empfehlung!

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Spannend und realitätsnah

Von: Ingo

23.07.2019

Ich hatte mir das Buch in den Urlaub mitgenommen - dabei schon befürchtend, dass die Woche für so einen dicken Wälzer nicht ausreichend sein würde. Doch nach nur vier Tagen war ich durch - habe teilweise bis spät in die Nacht gelesen, während der Rest der Familie schon lange schlief. Die Story hat mich einfach nicht losgelassen ... Dies lag sicherlich auch daran, dass die Geschichte in meinem Metier spielte (bin Ingenieur und Software-Entwickler) und ich die Entwicklung sehr gut nachvollziehen konnte. Einzig die fehlerhafte Absicherung der nicht einmal verschleierten Webseite der Terroristen empfand ich als "eher unwahrscheinlich" - hier hätte der Held vielleicht noch etwas kompliziertere Aufgaben zugewiesen bekommen können. Erwähnen möchte ich gerne auch noch einen Gedanken zum Bargeld, welches in dem Buch ja eine große Rolle spielt, da es aufgrund des Ausfalls der elektronischen Zahlungssysteme als einziges Zahlungsmittel noch akzeptiert wird: Da in den skandinavischen Ländern das Bargeld inzwischen so gut wie abgeschafft ist, dürften in diesen Ländern die Probleme bei einem länger andauernden Blackout deutlich größer sein als in den anderen Ländern, in denen es noch Bargeld gibt - darauf hätte in dem Buch auch noch eingegangen werden können (aber vermutlich war dies damals, als das Buch geschrieben wurde, noch nicht absehbar). Auf alle Fälle ein Argument für die Beibehaltung des Bargeldes, das in der bisherigen öffentlichen Diskussion noch keine Rolle gespielt hat.

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An einem kalten Tag im Februar fallen ohne Vorwarnung alle Stromnetze Europaweit aus. Ein Wettlauf gegen die Zeit und der Kampf ums überleben beginnt. Der Science-Triller „Black Out“ von Marc Elsberg ist ein tiefgründiges Hörspiel, welches mehrere wichtige Themen anspricht. Eine Geschichte die deutlich macht, worüber man sich heute im Alltag überhaupt keine Gedanken macht. Für uns ist es mittlerweile selbstverständlich das Wasser aus dem Wasserhahn kommt und man Lebensmittel im Supermarkt kaufen kann. Kaum vorstellbar, wenn es vom eine auf den anderen Moment nicht mehr so wäre. Anfangs waren die ganzen Nebengeräusche etwas ungewohnt, da es ein Hörspiel ist. So hat es sich aber angefühlt, als wäre man auch vor Ort. Auch Dietmar Wunder hat als Erzähler das ganze wieder super authentisch gelesen, so wie man es von ihm kennt. Er ist absolut einer meiner Lieblings Leser, ich könnte ihm ewig zuhören. Aber auch die anderen Sprecherbesetzungen waren gut gewählt und angenehm anzuhören. Das Hörspiel verdient deutlich mehr als 5/5. Eine ganz klare Hör-/ und Leseempfehlung!

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unbedingt verfilmen.

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Beeindruckend

Von: Kurt Siebert

23.06.2019

Hallo Herr Elsberg, mein Name ist Kurt Siebert, ich wohne in Nordhessen, bin 65 Jahre alt und habe in meinem Leben vielleicht 3 -4 Bücher gelesen. Meine Familie empfahl mir dieses Buch. Ich hebe es gelesen und bin erschüttert und ernüchtert über das, was sein könnte. Wir sind ja sooo dicht dran und "verwundbar". Besonders gefielen mir die zeitlichen und personellen "Sprünge" sehr. Ich glaube, dass die Menschen noch schneller und brutaler zum Tier (obwohl der Vergleich so nicht stimmt; mit den Tieren). Man sieht es ja schon beim Ausverkauf oder beim Super-Angebot im Supermarkt, wie sich Menschen verhalten! Am 16.6.2019 zeigte das ZDF einen Film "Black out". Wie wahr! Am 16.6.2019 gab es in Argentinien einen großflächigen Stromausfall....Und der bayrische Rundfunk hatte zu Gast einen Autor " Cem Karakaya, Cyberkriminalitätsexperte - Er hat kein Problem mit der Digitalisierung. Kritisch sieht er die zunehmende Technisierung aber trotzdem. Warum er zu weniger menschlicher Faulheit aufruft und wie das sichere Passwort aussieht, erklärt er bei Moderatorin Gabi Fischer. ", der sich mit IT Sicherheit befasst. - https://www.br.de/mediathek/podcast/blaue-couch/cem-karakaya-cyberkriminalitaetsexperte/1636661 - Also: ich bin erstmal geplättet; und ich finde es Schade, dass sehr viele Menschen mit Ihren Daten und Handies etc. so leichtfertig umgehen. Für mich und mein Umfeld werde ich - in begrenzem Maße - eine Bevorratung angehen, sowie mit den Medien noch sensibler umgehen, als ich es bisher schon tat. Danke für Ihr Buch! Mit Grüßen aus Nordhessen von Kurt Siebert

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Es wird dunkel in Europa. Immer mehr Elektrizitätswerke schalten sich ab. Der Italiener Piero Manzano entdeckt, dass es sich bei dem plötzlichen internationalen Stromausfall nur um Sabotage handeln kann — doch so richtig Ernst nimmt ihn zunächst niemand. Bei der Bundesregierung in Berlin und bei Europol in Brüssel suchen sie hektisch nach den Ursachen, während sich die Lage überraschend schnell zuspitzt. Denn als sich der Ausfall zum totalen Blackout ausweitet, zeigt sich, wie abhängig ganz Europa von so etwas Banalem wie der Stromversorgung ist — und wie schlecht man eigentlich darauf vorbereitet ist. Wer hält das länger als 24 Stunden durch? Mit „Blackout“ hat Marc Elsberg 2012 ein beängstigendes und überaus realistisch anmutendes Szenario entwickelt, in dem er uns die möglichen Folgen eines europaweiten Stromausfalls vor Augen führt. Dafür hat er gründlich recherchiert und auseinander klamüsert, wie die weit verzweigten Netzwerke in Zeiten von Strombörsen, wechselnden Klima- und Verbrauchswerten eigentlich zusammenarbeiten. Das macht auch die besondere Spannung seines Katastrophenthrillers aus. Jetzt ist in Zusammenarbeit von Random House Audio und Audible das ungekürzte Hörspiel der Geschichte herausgekommen. Als Sprecher und Sprecherinnen mit dabei sind Christoph Maria Herbst, Sven Hasper, Katrin Hess, Edda Fischer, Matthias Koeberlin, während uns Dietmar Wunder sicher durch die Handlung führt. Herausgekommen ist ein einzigartiger Hörgenuss, hochspannend, perfekt inszeniert und immer noch hochaktuell. Das Hörspiel ist für den lauschigen Abend vor dem Kerzenleuchter ebenso geeignet, wie für die Wartezeit im liegengebliebenen ICE oder die gemütliche Nacht in der Fahrstuhlkabine — ach nein, wir wollen ja nicht gleich dramatisch werden… oder besser doch? Ab jetzt gilt: Immer ausreichend Trinkwasser und Konserven im Haus!

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Sehr realistisch

Von: Wolge

03.05.2019

Beim lesen des Buches stellt man sich gedanklich eine Liste an überlebenswichtigen Dingen zusammen, die man zu Hause bunkern sollte...

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