Leserstimmen zu
Butterfly Code

Harlan Coben

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Spannung und Humor

Von: Alexander aus Potsdam

19.09.2014

Die Ausgangslage in Butterfly Code, dem 1. Band der neuen Jugendbuchreihe von Harlan Coben, ist für eine Detektivgeschichte denkbar günstig. Der 14 jährige Protagonist Mickey Bolitar wird in eine neue ihm fremde Umgebung geworfen und muss sich erstmal zurechtfinden und neue Freundschaften schließen. Hinzu kommen Kriminalfälle auf verschiedenen Ebenen, die aber dann doch irgendwie zusammengehören. Die Charaktere werden gekonnt eingeführt und haben alle ihre besonderen Eigenschaften, wobei auch das eine oder andere Klischee vorkommt. Es wird interessant zu sehen, ob und wie sich im Laufe der nächsten Bücher eine Charakterentwicklung vollzieht. Der Humor trägt einen guten Teil zum Lesespaß bei, wie auch schon beim großen Vorbild Myron Bolitar, der hier als Mickeys Onkel am Rande vorkommt, auf die Gewalt wird aber glücklicherweise verzichtet. Die Geschichte ist spannend und am Ende des Buches möchte man gleich den nächsten Band lesen.

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Butterfly Code von Harlan Coben

Von: Olivia Demmler aus Annaberg-Buchholz

12.09.2014

Vorsicht!Spoiler! Über randomhouse wurden wir als Testleser für das Buch Butterfly Code von Harlan Coben ausgewählt. Das Buch ist ab 13 Jahren und habe ich damit meiner Tochter Mary-Jane zum Lesen gegeben. Sie liebt spannende Geschichten, Krimis etc. (natürlich ihrem Alter entsprechend) und leiht sich immer viele Bücher aus der Stadtbibliothek aus. Butterfly Code ist im Juli 2014 beim cbt Verlag erschienen und umfasst 352 Seiten. Das Buch hatte meine Tochter ruck zuck durchgelesen,da es so spannend war. Das Buch handelt von einem 14-Jährigen Mickey, der zu seinem Onkel Myron ziehen muss, nachdem sein Vater bei einem Autounfall starb und seine Mutter sich mit Drogen betäubt und nicht mehr in der Lage ist, sich um ihren Sohn zu kümmern. Am ersten Schultag trifft Mickey Ashley und die beiden verlieben sich ineinander.Außerdem bekommt er auch neue Freundin, eine cleveres Mädchen, die als Außenseiterin gilt namens Ema und Löffel, der Sohn des Hausmeisters. Doch dann verschwindet seine Freundin Ashley ganz plötzlich und er macht sich mit seinen Freunden auf die Suche nach ihr. Dabei gelangen sie auch zum Haus der "Hexe". An diesem Ort verspüren sie große Angst und Unwohlsein, aber die Hexe eröffnet ihm, dass sein Vater noch lebt und auch,dass er einen gefälschten Ausweis besitzt. Seine Neugier ist geweckt, damit bringt er aber seine Freunde und sich in große Gefahr. Das Buch ist eine sehr spannende Geschichte, die von wichtigen Themen in diesem Alter handelt wie z.B. die erste Liebe, Freundschaft, Auseinandersetzen mit dem eigenen Leben und Konflikte mit den Eltern. Jugendliche können sich prima mit verschiedenen Rollen des Buches identifizieren wie z.B. der Sportler, die Außenseiterin usw. An manchen Stellen hat meine Tochter dann aber doch mal etwas nicht verstanden und musste mich fragen.Es ist an einigen Stellen doch kompliziert und nicht altersgerecht geschrieben. Im Großen und Ganzen ist der Roman aber sehr gelungen!

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kurzweiliges Buch

Von: Bjoern Laessle aus Usingen

11.09.2014

Eigentlich lese ich lieber Fantasy und dachte - vielleicht lese ich es nicht zu Ende. Doch einmal angefangen zieht die Geschichte einen in sich rein, so dass man unbedingt wissen möchte, wie es zu Ende geht. Diese Buch hat mir super gefallen und ich kann es nur jedem empfehlen! ;-)

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Butterfly Code

Von: Katja Zimmermann aus Mainz

06.09.2014

Nach Jahren in aller Herren Länder wollen Mickeys Eltern ihm ein geregelteres Leben in den USA ermöglichen. Doch sein Vater stirbt bei einem Autounfall und seine Mutter betäubt sich danach mit Drogen. Der Junge muss also zu seinem Onkel ziehen und zum ersten Mal in eine Highschool gehen. Dort findet er schnell Anschluss zusammen mit ihm ist auch Ashley neu an der Schule, doch plötzlich verschwindet das Mädchen. Außer ihr findet Mickey in den Außenseitern Ema, ein verschlossenes aber cleveres Mädchen, und Löffel, dem chaotischen Sohn des Hausmeisters, gut Freunde, die sich mit ihm auf die Suche machen. Eine Spur führt zum Haus der „Hexe“, die schon jahrzehntelang die Kinder der Umgebung in Angst und Schrecken versetzt. Auch Mickey fühlt sich nicht ganz wohl dort. Als sie ihm eröffnet, dass sein Vater noch lebt, ist seine Neugier geweckt. Welcher Arbeit sind seine Eltern nachgegangen und warum besitzt auch er gefälschte Ausweise von hervorragender Qualität? Mickey ahnt noch nicht, dass er sich und seine Freunde in Lebensgefahr bringt. Ein spannender Jugendroman, der die großen Themen Freundschaft, erste Liebe, die Frage danach, wo man herkommt und die oftmals nicht leichten Beziehungen zu den Eltern aufgreift. Interessant, dass Coben hier seinen Protagonisten Myron Bolitar in ganz anderer Rolle und auch nur als Randfigur wiederauferstehen lässt und so seine andere Reihe mit dieser verknüpft. Die Jugendlichen bieten viel identifikationspotenzial. Mickey als mutiger Sportler, Ema das tätowierte Mädchen, das mit Computern umzugehen weiß und die intelligente Stütze der Gruppe ist, Löffel mit kuriosen aber guten Ideen und der Bereitschaft einiges für seine Freunde zu riskieren, auch wenn die Ideen bisweilen eher kritisch sind. Auch das Cheerleader-Mädchen Rachel, das nicht so oberflächlich ist, wie es scheint, bietet für junge Leser einen Anknüpfungspunkt. Daneben ist der Roman spannend, die Handlung möglicherweise an einigen Stelle etwas zu hochgegriffen für einen Jugendroman und nicht ganz glaubwürdig gemessen am Alter der Figuren. Der Fall wird jedoch sauber und klug gelöst und als Auftakt einer Serie ist Coben ein überzeugender Roman gelungen – ebenso wie in seiner Reihe für Erwachsene Leser.

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Mickey befindet sich in seiner neuen Schule. Dort werden gerade Tests veranstaltet, um die Schüler einander näher zu bringen, ihnen Vertrauen zu vermitteln und um ihnen ein Kennenlernen zu erleichtern. Mickey ist zusammen mit ein paar anderen Schülern in einer Gruppe. Er fühlt sich unwohl, und bemerkt außerdem, dass er nicht der Einzige ist, dem es so geht. Denn in seiner Gruppe befindet sich das dicke Mädchen Ema. Doch sie hält Mickeys Hilfe für eine Gemeinheit, um "das dicke Mädchen" zu blamieren. Doch die beiden werden Freunde und kommen zusammen mit einem anderen Schüler einigen Dingen auf die Spur. Mir hat die Idee der Geschichte gut gefallen. Mickeys Vater soll laut einer "Hexe" doch nicht tot sein, seine Freundin verschwindet spurlos und das Dreiergespann entdeckt seltsame Symbole, die später die Verbindung zwischen allen Geschehnissen darstellen sollen. Der Schreibstil war sehr flüssig und gut, sodass ich mich einfach hinlegen konnte und in einem Rutsch 100 Seiten durch hatte. Generell hat mich das Buch so gefesselt, dass ich viel Spaß am Lesen hatte und gar nicht gemerkt habe, wie die Zeit vergeht. Natürlich ist es ein Jugendbuch, als Erwachsener darf man nicht enttäuscht sein, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden, doch insgesamt war das Buch sehr gut! Mickey hat mir gefallen. Er kam mir viel älter vor, als er es eigentlich ist, denn im Buch heißt es, dass er 15 ist. Vielleicht lag das auch an dem Bild, welches ich im Kopf hatte, denn ich konnte ihn mir laut der Beschreibung richtig gut vorstellen. Und wer hält einen 2m großen, sportlichen Kerl schon für 15. Auch Ema war cool, sie ist das "kleine, dicke Mädchen", eine typische Aussenseiterin in der Schule und ein Goth. Mit ihren 14 Jahren ist sie wie Mickey bereits ziemlich erwachsen, außerdem hat sie ein paar Geheimnisse, von denen sie nicht mal ihren Freunden erzählt. Ich denke, dass wir im zweiten Band mehr über sie erfahren werden! Ich fand es sehr schön, dass mehrere Handlungen gleichzeitig erzählt wurden. Mickey versucht herauszufinden, wieso die "Hexe" ihm gesagt hat, dass sein Vater gar nicht tot ist, außerdem sucht er seine Freundin Ashley und dann finden sie auch noch dieses Symbol, das plötzlich überall auftaucht. Natürlich ist so etwas im "realen" Leben nicht allzu wahrscheinlich, doch im Buch hat es einfach gepasst! Ich fand das Buch sehr gut und habe mich sehr darüber gefreut. Der zweite Teil wird gleich auf meiner Wunschliste landen.

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