Leserstimmen zu
Das Haus der bösen Träume

Frank R. Tallis

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Taschenbuch
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: Suffolk, 1950er Jahre: Der junge Psychiater James Richardson tritt eine Stelle in Wyldehope Hall an, einer Privatanstalt unter der Leitung des renommierten Professor Maitland. Weitgehend allein bleibt ihm die Führung der Klinik überlassen; u.a. die Betreuung einer besonderen Station im Kellergewölbe des alten Hauses. Dort sind sechs Patientinnen in einen künstlichen Dauerschlaf versetzt – laut Maitland eine neuartige Behandlung ihrer psychischen Störung. Doch dann kommt eine junge Nachtschwester zu Tode, kurz nachdem sie in panischer Angst aus dem Keller floh. Richardson beschleichen Zweifel … Meine Meinung: Die Kulisse des Romans, Suffolk in den 1950er Jahren passt perfekt zur Geschichte. Man fühlt sich von Anfang an mitten im Geschehen und erfährt die Umgebung von Wyldehope Hall aus der Sicht des Psychiaters Dr. Richardson. James Richardson war mir von Beginn an sehr sympathisch und ich konnte sein Verhalten und seine Handlungen gut nachvollziehen. Er ist sehr neugierig und offen für neue Sichtweisen. Ich fand die Thematik an sich wahnsinnig interessant. Die neuartige Behandlung durch "Dauerschlaf" und generell die medizinischen Ansichten der Ärzte wurden sehr detailliert und realistisch beschrieben. Der Briefwechsel zwischen Prof. Maitland und anderen Ärzten war immer eine nette Abwechslung und hat den Lesefluss gelockert. Es gab schon einige "Gruselmomente" während des Lesens, hier kam auch deutlich Spannung auf. Ansonsten war die Stimmung im Buch eher unterschwellig unheimlich, als richtig packend und gruselig. Man muss allerdings schon einen gewissen Faible für Übernatürliches haben. Ansonsten kann die Geschichte schnell übertrieben wirken. Das Ende war spannend und unheimlich und hat definitiv gut zum Rest der Story gepasst. Fazit: Relativ ruhige Gruselgeschichte mit übersinnlichem Flair und spannenden Einzelsituationen. Für Fans von Oliver Susami usw. auf jeden Fall interessant. Mir hat der Roman gut und ich kann ihn nur empfehlen.

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3,5 Sterne Aufgrund des Klappentextes versprach ich mir von dem Buch eine spannende Gruselgeschichte mit interessantem Thema. Zum Glück wusste ich dank einiger Rezensionen schon im Vorfeld, dass man es bei "Das Haus der bösen Träume" mit einer eher ruhigeren Lektüre zu tun hat. Dementsprechend konnte ich mich schon darauf einstellen und wurde somit diesbezüglich nicht enttäuscht. Der Autor bietet mit einer Gruselgeschichte, die sich in einer psychiatrischen Anstalt in den 50er-Jahren abspielt, und einem daran wunderbar angepassten Schreibstil ein interessantes Setting, das mich letztendlich aber leider doch nicht komplett überzeugen konnte. Die erste Hälfte des Buches, in der man die Psychiatrie und die Charaktere besser kennenlernt und die ersten Geschehnisse mitbekommt, war schnell gelesen, ein Spannungsbogen entstand allerdings nicht. Tatsächlich wirkten die (leider doch etwas rar gesäten) paranormalen Vorfälle teilweise schon fast nebensächlich, während der Protagonist mit dem einen oder anderen persönlichen Problem zu kämpfen hatte. Vor allem gegen Ende hätte ich mir da noch einen Spannungsanstieg gewünscht, da mir das Buch stellenweise dann doch etwas zu ruhig war. Zumindest konnte der Autor aber noch mit einem überraschenden Twist am Ende aufwarten. Fazit: Kein Must-Read für Hartgesottene, die sich von diesem Buch eine zum Fingernägel kauen gruselige Geschichte erwarten, für Leser, die dieses Genre mal ausprobieren wollen, sich aber nicht zu sehr gruseln wollen, aber durchaus empfehlenswert.

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Im englischen Suffolk befindet sich die Privatanstalt Wyldehope Hall. Eine psychiatrische Einrichtung, die vom renommierten Psychiater Professor Maitland geleitet wird. Jedoch überträgt dieser für gewisse Zeit die Leitung dem jungen Doktor James Richardson, der sich mit größter Sorgfalt um die Patienten kümmert. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Betreuung der Schlafstation, wo 6 Patientinnen in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt wurden, um die psychischen Symptome zu kurieren. Eine gruselige Atmosphäre umgibt das Kellergewölbe des Hauses, wo die Schlafenden ruhen, und kurze Zeit später kommt eine Nachtschwester dort zu Tode... Endlich! Eine Horrorgeschichte im alten Stil. Man kriegt eine Gänsehaut bei den schaurigen Passagen die der Autor F.R: Tallis gekonnt durch literarisches Feingefühl erzeugt. Man wird in die Atmosphäre dieser Psychatrie hineingesogen. Ohne das man etwas dagegen tun kann! Eine Gruselgeschichte, die es auf alle Fälle in sich hat. Die Charaktere wurden auch sehr gut mit entsprechender Tiefe beschrieben und haben mir sehr gut gefallen. Das Buch endet abrupt und so wie ich es selber geschrieben hätte. am Schluss hat man bei dem Roman nicht nur eine spannende Story hinter sich, sondern man hat das Gefühl, dass man auch was dazugelernt hat, was Psychologie angeht. Meiner Meinung ein sehr gelungenenes Buch, das 4 Sterne mehr als verdient hat!

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Inhalt: 1950 in Suffolk: Der junge James Richardson findet eine neue Stelle in Wyldehope, einer psychiatrische Privatanstalt. Der Professor Maitland ist sofort angetan von Richardson und weißt ihn ein, sich um alle Patienten zu kümmern, einschließlich in dem Schlaflabor, welches sich im Kellergewölbe des alten Hauses befindet. Dort sind 6 Patientinnen im künstlichen Dauerschlaf versetzt, zur Behandlung ihrer psychischen Störungen. Doch es passieren eigenartige Dinge in der Psychiatrie, wodurch Richardson sich entscheiden muss ob er bleibt oder kündigt. Doch sein Verlangen ist groß, dieser Sache auf die Spur zu kommen. Meinung: Eine wirklich interessante Geschichte. Als erstes, ich finde das Cover und den Titel echt toll. Die Geschichte finde ich auch sehr gut gelungen und spannend. Was mir sehr gefallen hat, sind die Briefe an Maitland von den Schlafpatientinnen. Dadurch konnte man über diese Frauen mehr erfahren und auch den Zusammenhang verstehen, woher die psychischen Erkrankungen kommen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft. Ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass es früher wirklich so in einer Psychiatrie war, was einem schon erschaudern lässt. Das Ende war so wie ich diesen Roman -hätte ich ihn geschrieben-auch beendet hätte. Als ich dieses Buch zuklappte, hatte ich das Gefühl nicht nur eine tolle Geschichte gelesen zu haben, sondern auch etwas gelernt habe.

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unerwartet gut

Von: Suse

09.10.2016

Suffolk, 1950er Jahre: Der junge Psychiater James Richardson tritt eine Stelle in Wyldehope Hall an, einer Privatanstalt unter der Leitung des renommierten Professor Maitland. Weitgehend allein bleibt ihm die Führung der Klinik überlassen; u.a. die Betreuung einer besonderen Station im Kellergewölbe des alten Hauses. Dort sind sechs Patientinnen in einen künstlichen Dauerschlaf versetzt – laut Maitland eine neuartige Behandlung ihrer psychischen Störung. Doch dann kommt eine junge Nachtschwester zu Tode, kurz nachdem sie in panischer Angst aus dem Keller floh. Richardson beschleichen Zweifel … Der Autor: F. R. Tallis, eigentlich Frank Tallis, ist Schriftsteller und praktizierender klinischer Psychologe. Neben einer Vielzahl an wissenschaftlichen Veröffentlichungen ist er vor allem für seine Erfolgsserie um den Wiener Psychoanalytiker Max Liebermann bekannt, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Tallis lebt in London. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Ich war auf der Suche nach einer Geschichte die mir Gänsehaut verschafft und hatte es schon fast aufgegeben, bis ich dieses Buch zu Hand nahm. Von der ersten Seite an war ich in der Geschichte gefangen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft. Ich konnte mir alles super vorstellen und es entstanden Bilder beim lesen in meinem Kopf. Die Atmosphäre im Buch kam super rüber und hat mir sehr gefallen. Ja ich hatte bei der Geschichte Gänsehaut und das will schon was heißen, denn ich lese viele Bücher in dieser Richtung und wurde meistens enttäuscht. Doch hier nicht. Der Autor schafft es einfach mit seiner Stimmung im Buch den Leser zu packen und auch bis zum Schluss nicht mehr los zu lassen. Es hat mir so gut gefallen, das ich schon ein zweites Buch des Autors geordert habe. Auch wieder eine Geistergeschichte und ich bin jetzt schon gespannt ob er mich wieder mitnimmt in eine tolle Welt voll Gänsehaut. Das Buch kann ich sehr weiterempfehlen und es hat riesen Spaß gemacht. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt und richtig abtaucht, dann ist Gänsehaut garantiert. Ich bin immer auf der Suche nach tollen Geistergeschichten und freue mich einen neuen Autor für mich entdeckt zu haben. Und dieses Buch hat bis zum Schluss seine Spannung nicht verloren. Ich konnte nicht mehr aufhören, da ich unbedingt wissen musste was als nächstes passiert. Absolute Empfehlung von mir.

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,,, die für mich rund ist, aber in meinen ein etwas ausgeweitetes Ende verdient hätte. Lesenswert und kurzweilig!

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Die Story: Psychiatrische Anstalten passen seit jeher sehr gut in unheimliche und gruselige Geschichten. F. R. Tallis hat sich diese Grundidee zunutze gemacht und in dieses Buch gepackt. Da er Psychologe ist, kennt er sich in vielen Fachgebieten der Psychologie gut aus und verknüpft dies gekonnt mit der Geschichte um James Richardson. Eingebettet in die authentische Darstellung der 1950er Jahre wird das Buch zu einem schaurig schönen Lesevergnügen. Überdies wird man als Leser fast sofort mit gruseligen Erscheinungen konfrontiert. Dabei sind die Begegnungen mit dem Unheimlichen gering, fast unbedeutend und werden nach und nach eingestreut, damit sich die beklemmende Stimmung langsam im Leser ausbreiten kann. Charaktere: Der Hauptcharakter James Richardson wird in der psychiatrischen Anstalt Wyldehope Hall angestellt, um sich neben den üblichen Tagesgeschäften auch um die 6 Schlafpatientinnen zu kümmern, die im Keller der Einrichtung behandelt werden. Ehrfürchtig tritt er seine Stelle an und begegnet seinem Vorgesetzten und Leiter der Anstalt Hugh Maitland mit Respekt. Aus den Augen von James erleben wir das Alltagsleben einer Anstalt und auch - so soll es in diesem Buch ja sein - übernatürliche Ereignisse. Sachlich und nüchtern stellt er seine paranormalen Sichtungen fest und analysiert diese ganz trocken, wie ein Psychologe dies eben tun würde. Sein gesamtes Erscheinungsbild ist steif und irgendwie fade, aber nicht im negativen Sinne. Es passt einfach zu ihm und zu der Geschichte. Alle Charaktere sind oberflächlich dargestellt, auch bei James geht der Autor nicht wirklich in die Tiefe. Das stört aber überhaupt nicht - im Gegenteil: der außenstehende Betrachter zu sein, erscheint hier einfach viel passender . Der Schreibstil: Herr Tallis unterteilt das Buch in James' Erzählungen und in Briefe anderer Psychiater an Dr. Maitland. Die Briefe beschreiben Werdegang und Krankheiten der Schlafpatientinnen, die derzeit in Wyldehope in Behandlung sind. Der tiefere Sinn der Briefe erschließt sich erst zum Schluss. Der Schreibstil des Autors ist klar und geradlinig und man kann dem Geschehen überaus flüssig folgen. Die 50er Jahre bildet Herr Tallis in den Dialogen und Umgebungsbeschreibungen glaubwürdig ab. Die Gruselmomente sind nur vereinzelt und unauffällig in die Story eingebaut, ansonsten bietet der Inhalt nicht viele spannende Elemente. Dennoch erschafft der Autor mit seiner mitreißenden Schreibweise einen Sog, der einen dazu zwingt weiterzulesen. Die Anstalt, die Umgebung, die Personen und Handlungen sind so anziehend beschrieben, dass man regelrecht darin versinken mag. Ende: Das Ende bietet eine Wendung, mit der ich eigentlich im Laufe des gesamten Buches gerechnet habe. Dennoch kam sie für mich überraschend - so komisch das auch klingen mag. :) Sie passte einfach super hinein und gab den ein oder anderen Aha-Effekt. Fazit: Die Geschichte ist klar und flüssig erzählt und schafft mit ihren schaurigen Gruselmomenten und der authentischen Darstellung von Raum und Zeit ein einzigartiges Lesevergnügen. 4 1/2 von 5 Isis'

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Die Story: Psychiatrische Anstalten passen seit jeher sehr gut in unheimliche und gruselige Geschichten. F. R. Tallis hat sich diese Grundidee zunutze gemacht und in dieses Buch gepackt. Da er Psychologe ist, kennt er sich in vielen Fachgebieten der Psychologie gut aus und verknüpft dies gekonnt mit der Geschichte um James Richardson. Eingebettet in die authentische Darstellung der 1950er Jahre wird das Buch zu einem schaurig schönen Lesevergnügen. Überdies wird man als Leser fast sofort mit gruseligen Erscheinungen konfrontiert. Dabei sind die Begegnungen mit dem Unheimlichen gering, fast unbedeutend und werden nach und nach eingestreut, damit sich die beklemmende Stimmung langsam im Leser ausbreiten kann. Charaktere: Der Hauptcharakter James Richardson wird in der psychiatrischen Anstalt Wyldehope Hall angestellt, um sich neben den üblichen Tagesgeschäften auch um die 6 Schlafpatientinnen zu kümmern, die im Keller der Einrichtung behandelt werden. Ehrfürchtig tritt er seine Stelle an und begegnet seinem Vorgesetzten und Leiter der Anstalt Hugh Maitland mit Respekt. Aus den Augen von James erleben wir das Alltagsleben einer Anstalt und auch - so soll es in diesem Buch ja sein - übernatürliche Ereignisse. Sachlich und nüchtern stellt er seine paranormalen Sichtungen fest und analysiert diese ganz trocken, wie ein Psychologe dies eben tun würde. Sein gesamtes Erscheinungsbild ist steif und irgendwie fade, aber nicht im negativen Sinne. Es passt einfach zu ihm und zu der Geschichte. Alle Charaktere sind oberflächlich dargestellt, auch bei James geht der Autor nicht wirklich in die Tiefe. Das stört aber überhaupt nicht - im Gegenteil: der außenstehende Betrachter zu sein, erscheint hier einfach viel passender . Der Schreibstil: Herr Tallis unterteilt das Buch in James' Erzählungen und in Briefe anderer Psychiater an Dr. Maitland. Die Briefe beschreiben Werdegang und Krankheiten der Schlafpatientinnen, die derzeit in Wyldehope in Behandlung sind. Der tiefere Sinn der Briefe erschließt sich erst zum Schluss. Der Schreibstil des Autors ist klar und geradlinig und man kann dem Geschehen überaus flüssig folgen. Die 50er Jahre bildet Herr Tallis in den Dialogen und Umgebungsbeschreibungen glaubwürdig ab. Die Gruselmomente sind nur vereinzelt und unauffällig in die Story eingebaut, ansonsten bietet der Inhalt nicht viele spannende Elemente. Dennoch erschafft der Autor mit seiner mitreißenden Schreibweise einen Sog, der einen dazu zwingt weiterzulesen. Die Anstalt, die Umgebung, die Personen und Handlungen sind so anziehend beschrieben, dass man regelrecht darin versinken mag. Ende: Das Ende bietet eine Wendung, mit der ich eigentlich im Laufe des gesamten Buches gerechnet habe. Dennoch kam sie für mich überraschend - so komisch das auch klingen mag. :) Sie passte einfach super hinein und gab den ein oder anderen Aha-Effekt. Fazit: Die Geschichte ist klar und flüssig erzählt und schafft mit ihren schaurigen Gruselmomenten und der authentischen Darstellung von Raum und Zeit ein einzigartiges Lesevergnügen. 4 1/2 von 5 Isis

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