Leserstimmen zu
Mickey Bolitar ermittelt - Das geheimnisvolle Grab

Harlan Coben

Die Mickey Bolitar-Reihe (3)

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Meine Meinung Nach den ersten beiden Bänden, war ich auf das Finale der Triologie gespannt und es war ein toller Abschluss mit kleinen schwächen. Der Schreibstil war sehr spannend und flüssig, so dass ich immer weiterlesen wollte. Die Länge der Kapitel war genau richtig. Auch der Humor ist diesmal nicht zu kurz gekommen. Das Buch fängt ein bisschen anders an,als die ersten beiden, da die Ausgangssituation sich verändert hat. Es kommen unerwartete und schockierende Wahrheiten ans Licht ,mit denen ich selbst absolut nicht gerechnet habe und diese machen die Geschichte erst richtig spannend machen. Als Ema ihn um Hilfe bittet um ihren Online-Boyfriend zu finden, der plötzlich wie vom Erdboden verschwunden ist, kommt Bewegung in die Geschichte. Doch alle Spuren führen ins Leere, den jungen Mann scheint es nicht zu geben ,was steckt dahinter? Unerwartet bittet ihn auch noch Troy Taylor um Hilfe um seine Unschuld zu beweisen. Mickey steht vor einem Gewissenskonflikt: Soll er dem Jungen helfen,der ihm und seinen Freunden immer Schwierigkeiten gemacht hat? Dazu sorgt er sich auch noch um seine suchtkranke Mutter,die in einer Entzugsklink untergebracht ist und zu zerbrechen droht. Doch weiterhin stellst sich die Frage, was ist mit seinem Vater passiert, was hat die Hexe und der Schlächter damit zu tun? Bewertung Der Abschluss der Triologie hat mir gut gefallen, das Ende und somit die Auflösung der ganzen Geschichte, kam mir persönlich zu plötzlich. Trotzdem hatte die ganze Geschichte eine durchgehende Spannung, die immer weiter gestiegen ist, mit jedem Kapitel. Und in jedem kamen neue du unerwartete Dinge ans Licht, bis zum spannenden Finale,das mich absolut unerwartet überrascht hat,da die Geschichte völlig anders endet als ich anfangs dachte. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne.

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Ich habe hier tatsächlich mit dem dritten Band angefangen - hatte also keinerlei Vorkenntnisse zur Serie um Mickey Bolitar, was ich für "Das geheimnisvolle Grab" jetzt auch nicht so schlimm fand. Meiner Meinung nach wurden genug Rückblenden gegeben um im groben zu erfahren, was in den Vorgängerbänden geschehen ist. Natürlich ist es immer schön, wenn man alle Bände kennt, aber die kann ich ja trotzdem noch nachschieben. Ich muss zugeben, dass ich bisher noch kein Buch von Harlan Coben gelesen habe, aber mir gefällt sein Schreibstil sehr gut und er versteht es auch immer wieder spannungsgeladenen Handlungsbögen aufzubauen. Auch deshalb liest sich das Buch wirklich schon fast von alleine weg. Mickeys Weg und der seiner Freunde ist gepflastert mit Geheimnissen und Aufträgen, die sie zu lösen haben und auch mit sich selbst haben die Freunde genug zu tun. Mickey möchte endlich einmal ankommen und irgendwo dazu gehören, Rachels Online-Freund ist verschwunden und Löffel, weiß nicht, wie es gesundheitlich um ihn steht. Ziemlich viel für so junge Menschen - und Rachel, die nun ohne Mutter klar kommen muss, darf man auch nicht vergessen. Harlan Coben hat ganz viele dieser Stränge gekonnt auf eine Art und Weise verwoben, dass man selbst nicht auf die Lösung gekommen wäre - aber hinterher ist alles klar. Ich finde auch, dass er das Ende hier sehr offen gelassen hat - das für Mickey wichtigste, die Sache mit seinem Dad ist aufgeklärt, dennoch wäre hier noch Platz für weitere Bände...wer weiß... Mir haben die geheimnisvollen und spannenden Ermittlungen mit Mickey, Ema, Rachel und Löffel sehr gut gefallen - und ich würde mich freuen, wenn ihre Abenteuer weiter gehen würden!

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Auch wenn Harlan Coben den dritten Band seiner Reihe um Mickey Bolitar mit einer kleinen Zusammenfassung startet, sollte man zwingend zuerst die beiden Vorgänger lesen. Die Bände der Trilogie haben zwar jeweils ein eigenes Schwerpunktthema, bauen aber unbedingt aufeinander auf. Ich konnte es kaum erwarten, die Abenteuer der Außenseiter-Clique endlich weiter verfolgen zu können. Die ungewöhnlichen Charaktere sind so wunderbar liebenswert gezeichnet, dass man einfach gern Zeit mit ihnen verbringt. Coben versteht es auch immer wieder aufs Neue, der Handlung einen besonderen Twist zu verleihen, so dass es auch im dritten Band immer noch extrem spannend ist und viele Geheimnisse aufzudecken gilt. Mickey, der Ich-Erzähler, nimmt sich gern selbst auf die Schippe, vor allem in Situationen, die ihm die Sprache verschlagen. Die Wortwechsel mit Ema und seinem Kumpel Löffel sind erfrischend und machen einfach Spaß. Aufgrund seines unsteten Lebens in vielen Ländern ist Mickey für sein Alter sehr selbständig und unabhängig. Dadurch wirkt er manchmal älter als er ist. Aber wenn er dann die Mobber der Schule als armselige Würstchen, die es nötig haben ihr Selbstwertgefühl aufzuwerten, in dem sie versuchen, das der anderen zu zerstören, entlarvt, ist es einfach eine Herzensfreude. Ein cooler Typ, der nie abhebt und vor allem ein treuer Freund ist. Die Reihe um Mickey Bolitar, die mit „Das geheimnisvolle Grab“ scheinbar ihren Abschluss findet, hat mich auf ganzer Linie zum Fan gemacht. Eine fesselnde Story, viele Geheimnisse, sympathische Charaktere mit Ecken und Kanten und vor allem spannend geschrieben – ein Lesevergnügen nicht nur für Jugendliche. Auch wenn der dritte Teil einen zufriedenstellenden Abschluss findet, so hat die Geschichte durchaus noch Fortsetzungspotenzial. Es gibt noch lose Fäden, die meiner Meinung nach verfolgt werden könnten. Wobei ich zugeben muss, das liegt wohl auch daran, dass ich mir so wünsche noch mehr Zeit mit Mickey, Ema und Löffel verbringen zu können. So werde ich wohl aber nun doch die Myron-Bolitar-Reihe, in der es um Mickeys Onkel geht, beginnen. Bisher hatte mich immer das Sportthema abgeschreckt, aber ich konnte dank Mickey ja bereits feststellen, dass seine Leidenschaft für Basketball zwar wichtig aber nicht raumgreifend und damit erträglich ist, auch wenn man mit dem Sport so gar nichts anfangen kann. © Tintenhain

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Der Schreibstil von Harlan Coben war mir von Anfang an sympathisch, weshalb mir der Einstieg in das Buch leicht fiel. Er schreibt sehr ausführlich und kann mit seinen Beschreibungen Bilder vor dem geistigen Auge hervorrufen. Ich konnte mir wirklich alles genau vorstellen: die Charaktere, die Orte und das Klima zwischen den einzelnen Personen, auch wenn das Buch „nur“ aus der Sicht von Mickey geschrieben ist. Harlan Coben schreibt aus der Sicht eines 15-jährigen Jungen, der sehr groß und kräftig ist und sich auch mal behaupten muss und kann! Soweit ich weiß, ist dieses Buch das dritte Jugendbuch, dass Harlan Coben geschrieben hat und im Gegensatz zu vielen anderen Autoren kann er sich sehr gut in Jugendliche hineinversetzen, wie ich finde. Die Handlung hat mich wieder vollkommen überrascht! Harlan Coben versteht sich wirklich darauf, Spannung entstehen zu lassen und diese auch zu halten. Die Handlung startet mit der Endfrage des zweiten Buches und knüpft an das Ende an. Mickey möchte endlich herausfinden, ob sein Vater wirklich noch lebt, oder ob er sich das nur einbildet. Dazu lassen er und sein Onkel die Leiche seines Vaters exhumieren, wobei sich herausstellt, dass dieser verbrannt und in einer Urne bestattet wurde, die wiederum in einem Sarg bestattet wurde. Doch als Mickey unerlaubt seine Mutter besucht, findet er heraus, dass sie die Verbrennung gar nicht angeordnet hat, weshalb Mickey versucht weiterzuforschen. Und obwohl Mickey schon so viel erlebt hat (vor allem mit der Polizei) versucht er ein normales Leben zu führen. Dabei hilft ihm das Baskettballspielen und etwas mit seinen Freunden zu unternehmen. Doch das ist alles gar nicht so einfach, denn sein Freund Löffel liegt immernoch im Krankenhaus, Emas Onlinefreund ist auf einmal verschwunden und Troy wird wegen Dopings aus dem Team geworfen und behauptet aber, dass ihm jemand etwas untergeschoben hat. Und so macht sich Mickey wieder ans ermitteln, wobei ihm mal wieder der Tisiphone Abeona begegnet – und ihn auf eine heiße Spur führt… Die Charaktere finde ich insgesamt sehr spannend! Mickey als Protagonist ist wirklich super. Obwohl er der gutaussehende Junge ist auf den sogar die Schulzicke einen zweiten Blick wirft ist er immer nett und achtet auf Andere. Er verteidigt zum Beispiel Ema, die etwas fülliger ist, wenn sie deswegen gemobbt wird. Ema hat mir als Charakter gefallen auch wenn sie an einigen Stellen etwas merkwürdig reagiert und genauso beschert sein kann wie Löffel, der immer Sachen sagt, die kein Mensch wissen sollte. Insgesamt sind die Charaktere sehr unterschiedlich und haben starke Persönlichkeiten, was ich wirklich toll finde, und sie sind wirklich gut beschrieben. Außerdem hat man sich jetzt mit Myron Bolitar angefreundet, was in Band 1 und 2 noch nicht so wirklich geklappt hat 🙂 Wiederholt kommen auch noch die Hexe und Troy vor, die man beide aber nicht so wirklich durchschauen kann! Fazit: Ein super Abschluss für eine Trilogie, die den Leser nicht nur in Atem hält, sondern auch noch gleichzeitig Wissen vermittelt! Die Bücher sind einfach unglaublich gut und sympathisch geschrieben und machen süchtig 🙂

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