Leserstimmen zu
Wir beide, irgendwann

Jay Asher, Carolyn Mackler

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Inhalt: Wir schreiben das Jahr 1996. Emma bekommt von ihrem Vater einen Computer geschenkt. Dank dem Internetzugang und der Hilfe einer seltsamen CD, die ihr bester Freund Josh ihr mitbringt, gelangt sie auf eine ziemlich seltsame Seite namens "Facebook" Entsetzt entdeckt sie ihre eigene Seite - 15 Jahre später. Während sie unzufrieden mit ihrem Leben ist, ist ihr bester Freund plötzlich mit dem beliebtesten Mädchen der Schule zusammen, reich und erfolgreich. Emma ist jedoch nicht gewillt, ihre Zukunft derartig vorzufinden. Als sie dann realisiert, dass sie in der Gegenwart Dinge verändern kann, die Auswirkungen auf die Zukunft haben werden, beginnt ein gefährliches Spiel... Meine Meinung: Ich fand dieses Buch einfach nur grandios! Nachdem ich bereits mehrere Bücher von Jay Asher gelesen hatte, wusste ich, dass auch dieses Buch definitiv nicht fehlen darf. Von der ersten Seite an war ich hellauf begeistert. Der Schreibstil ist locker und flockig. Er liest sich sehr flüssig und ist dennoch nicht ZU einfach verfasst, als das man sich womöglich unterfordert fühlen könnte. Stattdessen bewirkt dies, dass das Buch perfekt als unbeschwertes Sommerbuch geeignet ist. Faszinierend fand ich die Idee, wie man einfach in eine Zeit geht, in der es Facebook noch gar nicht gab. Etwas, das heute kaum mehr vorstellbar ist für manch einen. Gefährlich war wirklich die Tatsache, dass man so einfach die Zukunft durch Kleinigkeiten verändern kann. Als Emma dies dann auch noch bewusst tut... Es war verdammt spannend dabei zuzusehen, wie die beiden Charaktere (Emma und Josh) sich durch Facebook entwickeln. Oft gab es Situationen, in denen ich mal den einen, mal den anderen Schütteln wollte, endlich wach zu werden. Endlich mal die Reißleine zu ziehen. Es war nervenkribbelnd. Die Szenen mit Facebook und die neue Zukunften habe ich immer fieberhaft herbei gesehnt und wollte nur zu gerne wissen, was dabei neues herauskam. Ich muss sagen, dass ich auch die abwechselnde Sichtweise zwischen Emma und Josh richtig gut und passend gefunden habe, weil man dadurch die Gefühlsregungen, Emotionen und Entwicklungen der Einzelnen Figuren gut nachvollziehen konnte. Zu gerne hätte ich noch ein Buch über Facebook. Noch eines von dem atemberaubenden Jay Asher - vielleicht dieses Mal einfach nur aus der Sicht Anderer. Von ihren Freunden zum Beispiel? Oder ganz anderen Personen? Ich finde diesen Autor einfach nur grandios, was womöglich auch daran liegt, dass ich ihn als Kind auch schon gerne gelesen habe. Dieses Buch ist sehr schnell spannend und fesselnd geworden. Es ist nichts großartiges bei, die Geschichte ist nicht neu erfunden worden und auch das Ende (perfekt, finde ich) war dem Grunde nach klar gewesen. Dennoch finde ich es einfach nur wundervoll <3 Man muss das Rad nicht neu erfinden, um ein klasse Buch zu kreieren. Das Buch ist gewiss Geschmackssache. Aber für mein persönliches Lesevergnügen hat das Buch sämtliche Kriterien erfüllt, die es zu erfüllen gab. Mit vollster Zufriedenheit habe ich der Geschichte beigewohnt. Da kann ich nichts anderes geben, als: stolze 5 von 5 Pfoten

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Die 16-jährige Emma bekommt 1996 ihren ersten Computer geschenkt. Als sie sich ins Internet einloggt, passiert das eigentlich unmögliche: sie landet auf Facebook – einer Seite, die es eigentlich noch gar nicht gibt und die ihr die Zukunft von 2011 zeigt. Eine Zukunft, in der sie scheinbar furchtbar unglücklich ist. Ganz im Gegensatz zu ihrem ehemals besten Freund Josh. Obwohl ihr Verhältnis zu ihm momentan eigentlich eher schwierig ist, machen sich die Zwei gemeinsam daran ihre Zukunft zu entdecken – und zu verändern. „Wir beide, irgendwann“ von Jay Asher und Carolyn Mackler stand erst mal ziemlich lange auf meiner Wunschliste und lag dann noch eine ganze Weile auf meinem SuB. Aber jetzt habe ich es gelesen, an einem Rutsch, an einem Tag, was ja eigentlich erst Mal ein gutes Zeichen ist. Jay Asher kannte ich schon von seinem gefeierten Bestseller Tote Mädchen lügen nicht, Carolyn Mackler kannte ich noch überhaupt nicht. Der Schreibstil in „Wir beide, irgendwann“ ist aber gut mit dem in „Tote Mädchen lügen nicht“ zu vergleichen. Recht einfach und flüssig, oft direkt, aber immer so, dass es zu den beiden Charakteren Josh und Emma passt, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist. Aber diese Charaktere sind… Ja, was soll man sagen. Sie sind auf jeden Fall glaubhaft, selbst wenn man sie nie vollständig kennenlernt. Dabei ist Josh wie Clay in dem eben schon erwähnten „Tote Mädchen lügen nicht“: immer nett und freundlich, so, dass jeder gut mit ihm auskommt. Immer. Er ist halt der nette Junge von nebenan, mit dem Emma schon im Sandkasten gespielt hat und der Samstagmorgens in Schlafanzug und mit Müslischale zu ihr kam um Disney-Filme zu schauen. Er ist halt… Josh. Und deswegen kann und will sie auch nicht mit ihm zusammensein. So sagt sie es im Buch und dafür hätte ich ihr am liebsten eine geklatscht. Bist du blind, Mädchen? Siehst du nicht, wie gut er dir tut? Überhaupt war Emma für mich absolut keine Sympathieträgerin. Sie ist launisch, zickig und glaubt, alles Gute in ihrem Leben würde man ihr einfach so schenken. Und wenn etwas schief läuft, dann sind die anderen Schuld. Die beiden Autoren haben hin und wieder versucht diesen Eindruck abzuschwächen, aber geklappt hat das – zumindest bei mir – nicht. Ich kann Emma nicht leiden und meiner Meinung nach hat sie Josh gar nicht verdient. Punkt. Und trotzdem habe ich mit den Beiden mitgefiebert. Wie oft saß ich da und habe das Buch angeschrien: „Wehe ihr kriegt das bis zum Ende nicht auf die Reihe! Wehe!“ Denn naja, sie gehören einfach zusammen und das merkt man als Leser ziemlich schnell. Da wurde die Facebook-Zeitreise für mich zur Nebenhandlung. Zu einem weiteren Grund, aus dem Josh und Emma nicht zusammen sein können und damit manchmal ziemlich ätzend. Aber auch spannend und witzig, wenn man unsere Zeit und unsere Art mit sozialen Medien umzugehen aus der Sicht der Neunziger sieht. Ein großer Pluspunkt für das Buch ist Kellan. Kellan ist Emmas beste Freundin und für mich wirklich der größte Lichtpunkt der Geschichte. Sie ist witzig, schlagfertig und sie weiß, was sie will. Und sie scheint mit allem klarzukommen, was man ihr in den Weg wirft. Sie ist die beste Freundin, die man sich wünschen kann und Emmas Sorge um sie ist eine Eigenschaft, die ich an Emma tatsächlich mochte. Fazit: „Wir beide, irgendwann“ war eine kurzweilige Lektüre, die Spaß gemacht hat und mich hin und wieder fast um den Verstand gebracht hätte. Die Charaktere konnten mich größtenteils nicht packen, besonders Emma nicht, aber mitgefiebert habe ich trotzdem mit ihr. Schlussendlich regt das Buch auf seine Art zum Nachdenken an: darüber, wie wir uns im Social Web bewegen und darüber, was wir eigentlich wollen. Für mich ist es damit ein schönes, rundes Jugendbuch.

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Es ist der Mai im Jahr 1996. Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten und auch die 16-jährige Emma bekommt ihren ersten Computer geschenkt. Es ist das bislang teuerste Geschenk ihres Vaters, der von der Familie getrennt lebt. Ein Stück weit will er sich dadurch die Liebe seiner Tochter sichern, denn gerade in dem Alter ist das Verhältnis zu Teenagern alles andere als einfach, wobei hier noch erschwerend die Scheidung hinzukommt. Um gleich durchstarten zu können, gibt ihr Josh, ihr bester Freund und Junge von nebenan eine AOL-Starter-CD. Als sie sich nach einer zeitraubenden Installation ins Internet einwählt, erscheint ihr eine etwas merkwürdige Seite, die sich Facebook nennt. Ihr ist nicht ganz klar, was passiert ist, aber dieses Facebook, das sich ihr offenbart, scheint ihr Leben in 15 Jahren widerzuspiegeln und was sie dort liest, gefällt ihr so ganz und gar nicht. Sie ist mit ihrem Leben vollkommen unzufrieden, arbeitslos und unglücklich verheiratet. Josh hingegen, der in 15 Jahren ebenfalls auf diesem Facebook vertreten ist, ist mit einer Schönheit verheiratet und führt ein perfektes Leben. Wann genau ist aus Josh, dem netten Jungen von nebenan, ein Frauenheld geworden? Auf jeden Fall kann es nicht angehen, dass ihr Leben so den Bach runtergehen wird! Soweit der Vorsatz, doch wie in die Tat umsetzen? Fest steht, sie weiß, wo es wohl in 15 Jahren enden wird, doch eigentlich müsste sie dieses Leben verändern können, wenn sie sich konsequent Vorsätze setzt und diese auch strikt einhält. Tatsächlich versucht sie sich erst in kleineren Gegebenheiten und es scheint zu funktionieren - der Status auf diesem Facebook verändert sich. Allerdings, so ganz optimal ist es noch nicht gelaufen und überhaupt, man kann ja einiges austesten, immerhin wird sie erfahren, welche Konsequenzen es nach sich ziehen wird. Josh hingegen beobachtet die Veränderungen anfänglich durchaus interessiert, bis ihm bewusst wird, dass sich durch die Änderungen Emmas auch das Leben der anderen Menschen in ihrem Umfeld radikal verändern wird ... Wenn du alles ändern könntest! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut haben mir die Interaktionen der Figuren Emma und Josh gefallen, denn obwohl Josh anfänglich diesem Experiment gegenüber recht aufgeschlossen ist, so sieht er doch relativ schnell die Gefahr, die dieses birgt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Mir hat es besonders die Figur des Josh angetan, denn dieser verfügt einer einen gesunden Menschenverstand und weiß, dass auch nur kleine Änderungen in der Gegenwart große Konsequenzen haben werden. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch nette Lesestunden bereitet hat, das Buch jedoch nicht an "Tote Mädchen lügen nicht" vom selben Autoren heranreicht.

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Schade!

Von: Booktownrezis

25.08.2015

Vor ein paar Wochen habe ich schon Tote Mädchen Lügen Nicht von Jay Asher gelesen, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Kurz darauf entdeckte ich dieses Buch Wir beide, irgendwann und ich habe gehofft das es mir genauso gut gefällt. Zur Story: In Wir beide, irgendwann geht es um 2 Teenager, Josh und Emma.Die Geschichte spielt 1996 wo das Internet seine Anfänge hat und gerade populär zu werden scheint. Emma bekommt von Ihrem Vater einen Computer geschenkt und kurz darauf bringt Josh ihr eine CD mit 100 Freistunden um das Internet kostenfrei zu nutzen vorbei, da seine Mutter das Internet fürchtet und diese CD deshalb nicht nutzen möchte. Emma und Josh gehen dann das erste mal ins Internet und entdecken aus Zufall eine Facebook- seite von Emma die 20 Jahre später in der Zukunft zu liegen scheint. Die beiden trauen der Sache zwar nicht, möchten aber trotzdem herausfinden was dahintersteckt. Das Hörbuch ist am 27. August 2012 im Hörverlag erschienen und kostet derzeit 19,99€ Zum Hörbuch: http://www.randomhouse.de/Hoerbuch/Wir-beide-irgendwann/Jay-Asher/e415072.rhd Zum Verlag: http://www.randomhouse.de/hoerverlag/ Nun zu meiner Meinung: Ich muss erstmal sagen das ich die Grundidee des Hörbuches eigentlich überhaupt nicht schlecht finde, im Gegenteil. Trotzdem muss ich leider sagen, dass das Buch nicht gelungen ist. Ich weiss nicht, mich hat das Buch einfach überhaupt nicht gepackt. Das liegt hauptsächlich überhaupt nicht an der Umsetzung des Hörbuches sondern schlicht und einfach an dem Buch selbst. Die Synchronsprecher sind auch nicht unbekannt, Josh wird von niemand anderes als Kostja Ullmann und Emma von Judith Hoersch gesprochen. Die beiden machen Ihren Job auch wirklich gut. Ich denke das Jay Asher wesentlich bessere Bücher alleine schreibt als mit Co- Autoren, was leider oft der Fall bei Büchern mit 2 Autoren ist. Zum positiven: Die Synchronsprecher finde ich wirklich super gesprochen und die beiden verleihen den Hauptcharakteren auch teilweise Tiefe, was sonst gefehlt hätte. Auch die Grundidee finde ich wirklich interessant , es mangelt einfach an der Umsetzung. Zum negativen: Flache Charaktere, langweilig. Ich weiss nicht, ich finde einfach das Buch an sich nicht sehr gelungen.. Alles in allem gebe ich dem Buch dann doch guten Herzens noch 1,5 Sterne und ich hoffe das Jay Asher sein nächstes Buch alleine schreibt.

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Inhalt: Emma bekommt zu ihrem Geburtstag einen Computer. In dieser Zeit eine totale Neuheit. Mit einer mysteriösen CD erscheint plötzlich Facebook mit ihrem Profil. Nur ist sie dort einige Jahre älter und verheiratet. Erst denkt sie, ihr bester Freund Josh hat sich einen Scherz erlaubt, aber der ist genauso ratlos. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich mit auf eine kleine Zeitreise genommen. In die Zeit vor den sozialen Netzwerken und speziell vor Facebook. Das Cover fällt schön auf. Die Farben, gestreift über das ganze Cover, die Silhouetten. Richtig schön und ein toller Hingucker im Regal. Emma hat Geburtstag und bekommt einen Computer. Allein das ist für sie schon ein Highlight. Dank des Internet-Anschlusses gibt es sogar ihre ersten E-Mails. Aber plötzlich kommt sie auf ihre eigene Facebooks-Seite. Nur ist sie dort ein paar Jahre älter und verheiratet. Aber das gefällt ihr so gar nicht. Sie überlegt, was sie im jetzt tun kann, um ihre Zukunft zu beeinflussen. Da auch ihr bester Freund Josh seine Neugier nicht stillen kann, schauen die beiden auch mal, ob es von ihm so ein Profil gibt. Eine aufregende Zeit beginnt für die beiden, denn Emma spielt ein wenig in ihrer und Joshs Zukunft herum. Es war toll zu lesen, wie ein kleiner Fleck auf dem Teppich die Zukunft beeinflussen kann. Oder wie sich das Lieblingsessen ändert. Manchmal erwische ich mich selbst bei solchen Gedanken, ob das Leben anders verlaufen wäre, wenn man damals sein Glas nicht umgeworfen hätte oder sich an einem bestimmten Tag nicht im Internet eingeloggt hätte Und bei diesem Buch kann man das genau so lesen. Es ist lustig, auf welche Ideen Emma kommt und wie das ihre Zukunft oder zumindest die Ausschnitte, die sie selbst bei Facebook sehen kann, ändert. Das Buch ist einfach und locker geschrieben. Die Sprache war nicht extra jugendlich gemacht, super schön zu lesen. Fazit: Klare Leseempfehlung. Am Ende hätte ich mir vielleicht noch ein paar Seiten mehr gewünscht, aber das macht die Geschichte definitiv nicht schlechter. „Wir beide, irgendwann“ ist für alle etwas, die sich nochmal vor die Zeit von Facebook versetzen möchten.

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STIMME Das Hörbuch wird gesprochen von Kostja Ullmann und Judith Hoersch. Einige von euch kennen Kostja Ullmann sicher aus "Groupies bleiben nicht zum Frühstück". Ich mag ihn eigentlich recht gerne, seit er in letzter Zeit in einigen Filmen mitgespielt hat, ist auch sein Bekanntheitsgrad gestiegen. Jedenfalls mag ich seine Stimme sehr und ich fand, dass er perfekt in die Rolle von Josh passte. Judith Hoersch dagegen fand ich eher nicht so gut. Ihre Stimme war mir zu rauchig, ich konnte mir sie irgendwie gar nicht gut als Emma vorstellen. Ich weiß auch nicht genau, woran es lag, es war einfach nicht meins. 1,5 || 3 Punkte BETONUNG Mit der Betonung verhält es sich ähnlich wie mit den Stimmen. Ich fand, dass Kostja Ullmann an den passenden Stellen die richtige Betonung findet. Mit Josh konnte ich auch immer gut mitfühlen. Sprach jedoch Emma, war ich jedoch schneller abgelenkt und musste einige Stellen erneut anhören, um die Handlung richtig zu verfolgen. Teilweise fand auch Judith Hoersch eine in meinen Ohren sehr gute Betonung. Aber es gab eben auch die Stellen, an denen sie mir eher weniger sympathisch war und ich sie mir als Emma wirklich nicht vorstellen konnte. 2,5 || 4 Punkte UMSETZUNG Allein die Idee zum Buch gefiel mir schon sehr lange sehr gut und ich war sehr interessiert an der Geschichte. Irgendwie kam es dann trotzdem nie dazu, dass ich mir das Buch gekauft habe, da ich sowieso viel zu viele Bücher auf meinem SuB habe. So kam es, dass der Gedanke, das Hörbuch zu kaufen, mir immer besser gefiel. Ich fand die Umsetzung des Hörbuchs sehr gut gemacht. Dadurch, dass man zwei Sprecher eingebunden hat, dessen Stimmen sich nicht im Entferntesten ähneln, weiß man immer, wer gerade spricht. Ich war gefesselt von der Geschichte, die die beiden erzählen und fand auch die Idee dahinter schlicht und einfach klasse. Orginell. Jedenfalls war die Umsetzung auch sehr gelungen. 3 || 3 Punkten FAZIT Mir gefällt das Hörbuch "Wir beide, irgendwann" sehr gut. Obwohl ich mich mit der weiblichen Sprecherin nicht ganz anfreunden konnte, was ihre Stimme und ihre Betonung anging: Mit der männlichen Sprecherrolleging es dafür umso besser. Ich denke, dass das Geschmackssache ist und jeder einfach mal reinhören sollte, um zu entscheiden, ob man sich mit den Stimmen und deren betonung anfreunden kann. Mich hat die Geschichte und die Handlung sehr angesprochen und ich war fasziniert von der orginellen Idee. Für mich ist nicht ausgeschlossen, dass ich auch noch das Buch dazu lesen werde. 7 || 10 Punkte ~ Tolle Umsetzung! Leider konnte ich mich mit der weiblichen Sprecherin nicht anfreunden.

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Im Jahr 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren aller ersten Computer geschenkt. Durch ihren besten Freund Josh kommt sie an AOL, wo sie sich sofort eine E-Mail erstellt und sich ins Internet begibt. Als sie sich einlogt, entdeckt Emma etwas merkwürdiges namens "Facebook". Voller Interesse klickt sie auf den Button, der sie sofort auf Facebook befördert. Die Seite verlangt, dass sie sich mit ihrer E-Mail Adresse einlogt. Emma weiß zwar nicht wohin das ganze führen mag, gibt aber trotzallem ihre E-Mail Adresse so wie ihr Passwort ein. Unglaublich! Emma scheint wirklich auf Facebook aktiv zu sein. Wie kann es sein? Sie hatte nie zuvor einen Computer und Internet schon gar nicht. Doch als Emma genauer hinsieht bemerkt sie, dass es nicht wirklich sie selbst ist. Zumindest nicht sie im hier und jetzt. Emma scheint 15 Jahre älter zu sein und laut Facebook geht ihr Leben dem Bach unter. Sie kann es nicht fassen, dass soll sie in 15 Jahren sein? Soll das alles ein schlechter Witz von Josh sein? Möchte er sie verarschen, weil sie damals nicht seine Gefühle erwidert hat? Doch als sie sich etwas genauer auf Facebook umschaut, bemerkt sie, dass auch andere bekannte Personen auf Facebook verzeichnet sind. Mit großem Interesse schaut sie sich deren Profile und somit deren Zukunft an. Emma informiert Josh unverzüglich über ihre Entdeckung. Beide sind sich einig, dass dies kein blöder Streich sein kann. Es ist viel zu realistisch und alles spricht dafür, dass dies der Wahrheit entspricht. Doch wie kann es möglich sein, dass man allein durch Facebook in seine Zukunft schauen kann? Da Emma mit ihrer Zukunft nicht gerade zufrieden ist, versucht sie immer wieder, alles so hinzudrehen, dass sie am Ende in Facebook glücklich ist. Doch die Zukunft zu verändern scheint alles andere als einfach zu sein. Komme was wolle, sie wird ihre Zukunft ins positive umwandeln, sie möchte nicht eine traurige und verzweifelnde Frau sein. "Wir beide, irgendwann" von Jay Asher und Carolyn Mackler, ein sehr bekannter und beliebter Facebook-Jugend-Roman. Ich habe mich schon sehr auf das Buch gefreut und bin mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen. Wenn mehr als die halbe Lesewelt davon begeistert ist, dann muss es doch einen umhauen? Naja, umhauen kann man nicht gerade sagen. Wie üblich mit zu hohen Erwartungen an das Buch herangegangen und wie so oft wurden diese nur teilweise erfüllt. Der Schreibstil ist einfach, Jugendsprachlich gehalten. Das Buch wurde in zwei unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, einmal die von Emma und einmal die von Josh. Immer im Wechsel bekommen wir Emmas, wie auch Josh Gedanken und Gefühle mit. Diese "Facebook-Sache" finde ich sehr durcheinander. Sie wird meiner Meinung nach nicht richtig erläutert. Wie die beiden im Endeffekt auf dieser Seite landen, bzw. wieso sie ihre Zukunft vorab sehen können, wird am Ende nicht aufgedeckt. Mich hätte doch schon interessiert, was das ganze für eine Bedeutung hat und wieso ausgerechnet Emma von Facebook erfährt. Ich habe einfach am Ende auf mehr Erklärung und Information dazu erhofft. Alle Protagonisten waren mir sehr sympathisch, bis auf Emma und ihrer besten Freundin. Emma fand ich von der ersten Seite an unausstehlich. Sie hat eine schreckliche Persönlichkeit und denkt zum größten Teil nur an sich selbst. Hauptsache ihr geht es gut und sie bekommt alles was sie möchte. Dass sie andere damit verletzt scheint ihr egal. Es dreht sich alles nur um Emma! Zumindest in ihrer kleinen Welt. Sie ist für mich egoistisch und einfach unglaublich nervtötend. Ihre Gedankengänge konnte ich nie nachvollziehen, keinen einzigen davon. Und ehrlich gesagt tut mir Josh, ihr bester Freund, sogar ein wenig leid, dass er sich so bemühen muss, um Emma die Augen zu öffnen, dass es sich nicht nur um sie dreht, dass sie damit auch anderen Menschen schaden kann, wenn sie die Zukunft ständig versucht so hinzudrehen, dass sie damit zurecht kommt (sie ist grundsätzlich jedesmal unzufrieden, egal was sich verändert). Ich persönlich konnte mit Emma überhaupt nichts anfangen und fand es eher nervtötend mich durch ihre Kapitel zu lesen. Die Grundstory, bzw. die Idee der beiden Autoren fand ich spitze. Aber wie am Anfang schon gesagt, hätte ich etwas mehr Hintergrundwissen erwartet. Man hätte viel mehr aus der Geschichte machen können, das ganze Potential wurde, meiner Meinung nach, nicht genutzt. Ansonsten kann man, aber muss man nicht, dieses Buch lesen. Für zwischendurch ist es in Ordnung. Aber kein richtiges Lesehighlight.

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Also eigentlich bin ich ja gar nicht die Zielgruppe dieses Romans. Ich bin aus dem Alter längst raus, um Highschool-Geschichten zu lesen und weder habe ich mich damals Mitte der 90er für Computer interessiert (ich hatte eine kurze Computer-Phase in den 80ern, als es den C64 und später den Amiga 500 gab) noch bin ich heute bei Facebook. Aber dieses Buch hat mir trotzdem wirklich super gefallen. Es ist lustig und spannend geschrieben. Besonders die Idee, eine Zeitreise auf diese Art zu gestalten, finde ich klasse. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Perspektive von Emma und Josh geschrieben, die natürlich immer dann wechselt, wenn es gerade spannend wird. Aber auch wenn die beiden zusammen sind, wechselt die Sicht und da das Buch von zwei Autoren geschrieben wurde, ist dieser Wechsel wirklich immer sehr überzeugend. Die Schrift (in meiner Ausgabe aus der Bücherei) ist relativ groß, was besonders abends angenehm für die Augen ist. Außerdem liest sich das Buch dadurch sehr schnell. "Ach die eine Seite noch...ach noch schnell das Kapitel zu Ende...ach noch schnell den Rest des Tages lesen..." Die Geschichte beschreibt einen Zeitraum von sechs Tagen, sie beginnt am Sonntag und endet am Freitag. Der Beginn jedes neuen Tages ist gekennzeichnet. Was mir besonders gut gefallen hat: Die Jungen und Mädchen sind recht emanzipiert. Mädchen gehen mit jüngeren Jungs aus und holen sie auch zuhause ab, wenn die Jungs noch keinen Führerschein haben. Die Mädchen sind sportlich, sie spielen Fußball und machen Leichtathletik. (Zu meiner Zeit waren Mädchen in solchen Geschichten höchstens Cheerleader.) Und die Moral von der Geschichte? Lebe hier und jetzt!

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