Leserstimmen zu
Wir beide, irgendwann

Jay Asher, Carolyn Mackler

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Die 16-jährige Emma bekommt 1996 ihren ersten Computer geschenkt. Als sie sich ins Internet einloggt, passiert das eigentlich unmögliche: sie landet auf Facebook – einer Seite, die es eigentlich noch gar nicht gibt und die ihr die Zukunft von 2011 zeigt. Eine Zukunft, in der sie scheinbar furchtbar unglücklich ist. Ganz im Gegensatz zu ihrem ehemals besten Freund Josh. Obwohl ihr Verhältnis zu ihm momentan eigentlich eher schwierig ist, machen sich die Zwei gemeinsam daran ihre Zukunft zu entdecken – und zu verändern. „Wir beide, irgendwann“ von Jay Asher und Carolyn Mackler stand erst mal ziemlich lange auf meiner Wunschliste und lag dann noch eine ganze Weile auf meinem SuB. Aber jetzt habe ich es gelesen, an einem Rutsch, an einem Tag, was ja eigentlich erst Mal ein gutes Zeichen ist. Jay Asher kannte ich schon von seinem gefeierten Bestseller Tote Mädchen lügen nicht, Carolyn Mackler kannte ich noch überhaupt nicht. Der Schreibstil in „Wir beide, irgendwann“ ist aber gut mit dem in „Tote Mädchen lügen nicht“ zu vergleichen. Recht einfach und flüssig, oft direkt, aber immer so, dass es zu den beiden Charakteren Josh und Emma passt, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist. Aber diese Charaktere sind… Ja, was soll man sagen. Sie sind auf jeden Fall glaubhaft, selbst wenn man sie nie vollständig kennenlernt. Dabei ist Josh wie Clay in dem eben schon erwähnten „Tote Mädchen lügen nicht“: immer nett und freundlich, so, dass jeder gut mit ihm auskommt. Immer. Er ist halt der nette Junge von nebenan, mit dem Emma schon im Sandkasten gespielt hat und der Samstagmorgens in Schlafanzug und mit Müslischale zu ihr kam um Disney-Filme zu schauen. Er ist halt… Josh. Und deswegen kann und will sie auch nicht mit ihm zusammensein. So sagt sie es im Buch und dafür hätte ich ihr am liebsten eine geklatscht. Bist du blind, Mädchen? Siehst du nicht, wie gut er dir tut? Überhaupt war Emma für mich absolut keine Sympathieträgerin. Sie ist launisch, zickig und glaubt, alles Gute in ihrem Leben würde man ihr einfach so schenken. Und wenn etwas schief läuft, dann sind die anderen Schuld. Die beiden Autoren haben hin und wieder versucht diesen Eindruck abzuschwächen, aber geklappt hat das – zumindest bei mir – nicht. Ich kann Emma nicht leiden und meiner Meinung nach hat sie Josh gar nicht verdient. Punkt. Und trotzdem habe ich mit den Beiden mitgefiebert. Wie oft saß ich da und habe das Buch angeschrien: „Wehe ihr kriegt das bis zum Ende nicht auf die Reihe! Wehe!“ Denn naja, sie gehören einfach zusammen und das merkt man als Leser ziemlich schnell. Da wurde die Facebook-Zeitreise für mich zur Nebenhandlung. Zu einem weiteren Grund, aus dem Josh und Emma nicht zusammen sein können und damit manchmal ziemlich ätzend. Aber auch spannend und witzig, wenn man unsere Zeit und unsere Art mit sozialen Medien umzugehen aus der Sicht der Neunziger sieht. Ein großer Pluspunkt für das Buch ist Kellan. Kellan ist Emmas beste Freundin und für mich wirklich der größte Lichtpunkt der Geschichte. Sie ist witzig, schlagfertig und sie weiß, was sie will. Und sie scheint mit allem klarzukommen, was man ihr in den Weg wirft. Sie ist die beste Freundin, die man sich wünschen kann und Emmas Sorge um sie ist eine Eigenschaft, die ich an Emma tatsächlich mochte. Fazit: „Wir beide, irgendwann“ war eine kurzweilige Lektüre, die Spaß gemacht hat und mich hin und wieder fast um den Verstand gebracht hätte. Die Charaktere konnten mich größtenteils nicht packen, besonders Emma nicht, aber mitgefiebert habe ich trotzdem mit ihr. Schlussendlich regt das Buch auf seine Art zum Nachdenken an: darüber, wie wir uns im Social Web bewegen und darüber, was wir eigentlich wollen. Für mich ist es damit ein schönes, rundes Jugendbuch.

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Im Jahr 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren aller ersten Computer geschenkt. Durch ihren besten Freund Josh kommt sie an AOL, wo sie sich sofort eine E-Mail erstellt und sich ins Internet begibt. Als sie sich einlogt, entdeckt Emma etwas merkwürdiges namens "Facebook". Voller Interesse klickt sie auf den Button, der sie sofort auf Facebook befördert. Die Seite verlangt, dass sie sich mit ihrer E-Mail Adresse einlogt. Emma weiß zwar nicht wohin das ganze führen mag, gibt aber trotzallem ihre E-Mail Adresse so wie ihr Passwort ein. Unglaublich! Emma scheint wirklich auf Facebook aktiv zu sein. Wie kann es sein? Sie hatte nie zuvor einen Computer und Internet schon gar nicht. Doch als Emma genauer hinsieht bemerkt sie, dass es nicht wirklich sie selbst ist. Zumindest nicht sie im hier und jetzt. Emma scheint 15 Jahre älter zu sein und laut Facebook geht ihr Leben dem Bach unter. Sie kann es nicht fassen, dass soll sie in 15 Jahren sein? Soll das alles ein schlechter Witz von Josh sein? Möchte er sie verarschen, weil sie damals nicht seine Gefühle erwidert hat? Doch als sie sich etwas genauer auf Facebook umschaut, bemerkt sie, dass auch andere bekannte Personen auf Facebook verzeichnet sind. Mit großem Interesse schaut sie sich deren Profile und somit deren Zukunft an. Emma informiert Josh unverzüglich über ihre Entdeckung. Beide sind sich einig, dass dies kein blöder Streich sein kann. Es ist viel zu realistisch und alles spricht dafür, dass dies der Wahrheit entspricht. Doch wie kann es möglich sein, dass man allein durch Facebook in seine Zukunft schauen kann? Da Emma mit ihrer Zukunft nicht gerade zufrieden ist, versucht sie immer wieder, alles so hinzudrehen, dass sie am Ende in Facebook glücklich ist. Doch die Zukunft zu verändern scheint alles andere als einfach zu sein. Komme was wolle, sie wird ihre Zukunft ins positive umwandeln, sie möchte nicht eine traurige und verzweifelnde Frau sein. "Wir beide, irgendwann" von Jay Asher und Carolyn Mackler, ein sehr bekannter und beliebter Facebook-Jugend-Roman. Ich habe mich schon sehr auf das Buch gefreut und bin mit großen Erwartungen an das Buch herangegangen. Wenn mehr als die halbe Lesewelt davon begeistert ist, dann muss es doch einen umhauen? Naja, umhauen kann man nicht gerade sagen. Wie üblich mit zu hohen Erwartungen an das Buch herangegangen und wie so oft wurden diese nur teilweise erfüllt. Der Schreibstil ist einfach, Jugendsprachlich gehalten. Das Buch wurde in zwei unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, einmal die von Emma und einmal die von Josh. Immer im Wechsel bekommen wir Emmas, wie auch Josh Gedanken und Gefühle mit. Diese "Facebook-Sache" finde ich sehr durcheinander. Sie wird meiner Meinung nach nicht richtig erläutert. Wie die beiden im Endeffekt auf dieser Seite landen, bzw. wieso sie ihre Zukunft vorab sehen können, wird am Ende nicht aufgedeckt. Mich hätte doch schon interessiert, was das ganze für eine Bedeutung hat und wieso ausgerechnet Emma von Facebook erfährt. Ich habe einfach am Ende auf mehr Erklärung und Information dazu erhofft. Alle Protagonisten waren mir sehr sympathisch, bis auf Emma und ihrer besten Freundin. Emma fand ich von der ersten Seite an unausstehlich. Sie hat eine schreckliche Persönlichkeit und denkt zum größten Teil nur an sich selbst. Hauptsache ihr geht es gut und sie bekommt alles was sie möchte. Dass sie andere damit verletzt scheint ihr egal. Es dreht sich alles nur um Emma! Zumindest in ihrer kleinen Welt. Sie ist für mich egoistisch und einfach unglaublich nervtötend. Ihre Gedankengänge konnte ich nie nachvollziehen, keinen einzigen davon. Und ehrlich gesagt tut mir Josh, ihr bester Freund, sogar ein wenig leid, dass er sich so bemühen muss, um Emma die Augen zu öffnen, dass es sich nicht nur um sie dreht, dass sie damit auch anderen Menschen schaden kann, wenn sie die Zukunft ständig versucht so hinzudrehen, dass sie damit zurecht kommt (sie ist grundsätzlich jedesmal unzufrieden, egal was sich verändert). Ich persönlich konnte mit Emma überhaupt nichts anfangen und fand es eher nervtötend mich durch ihre Kapitel zu lesen. Die Grundstory, bzw. die Idee der beiden Autoren fand ich spitze. Aber wie am Anfang schon gesagt, hätte ich etwas mehr Hintergrundwissen erwartet. Man hätte viel mehr aus der Geschichte machen können, das ganze Potential wurde, meiner Meinung nach, nicht genutzt. Ansonsten kann man, aber muss man nicht, dieses Buch lesen. Für zwischendurch ist es in Ordnung. Aber kein richtiges Lesehighlight.

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Inhalt Emma bekommt von ihrem Vater einen Computer geschenkt und von ihrem ehemals besten Freund Josh, die benötigte CD-Rom um den Computer internetfähig zu machen. Kaum wählt sie sich schließlich ins Internet ein, öffnet sich die Facebook-Seite. Einziger Haken: Es ist 1996 und Facebook existiert noch gar nicht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten findet sie auch ihre und Josh’s Seite. Zu ihrer Überraschung ist sie 15 Jahre später totunglücklich. Josh hingegen führt ein Leben wie im Bilderbuch. Zeit, etwas zu ändern. Eigene Meinung Kaum angefangen, hatte ich das Buch auch schon nach knapp zwei Tagen durch. Das lag allerdings nicht unbedingt an der tollen Geschichte, sondern vielmehr an dem leichten Schreibstil. Erzählt wird aus zwei Perspektiven abwechselnd, was zum einen gut ist, da man so Einblick in die Gefühle von Emma und Josh bekommt, zum anderen hat mir die Ausarbeitung aber nicht gefallen. So musste ich immer schauen, in welchem Kapitel ich jetzt lese, da ich keine Veränderung des Schreibstils beim Wechsel von Josh zu Emma, oder umgekehrt, feststellen konnte. Außerdem gefiel mir Emma einfach nicht. Sie wirkte teilweise extrem egoistisch und scheint anderen Leuten kein Glück zu gönnen. Ständig bastelt sie in der Gegenwart an ihrem zukünftigen Leben herum und immer hat sie am Ergebnis etwas auszusetzen. Und wehe Josh führt ein glückliches Leben. Von Josh’s Liebe zu Emma hat man leider auch nur sehr wenig mitbekommen. Fazit Ich habe mir insgesamt mehr Liebe im Buch gewünscht und gehofft, dass die Sache mit der Facebookseite in der Zukunft schöner umgesetzt wird. Trotzdem ließ sich hiermit gut die Zeit vertreiben.

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