VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Leserstimmen (16)

Robin Sloan: Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra Blick ins Buch

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 14,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-41845-5

Erschienen:  08.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), Hörbuch Download

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

Kundenrezensionen

5 Sterne
(3)
4 Sterne
(4)
3 Sterne
(7)
2 Sterne
(2)
1 Stern
(0)

Ihre Bewertung

Leserstimme abgeben

Voransicht

Die Magie der Bücher

Von: Leuchtturmwaerterin Datum : 30.04.2018

https://leuchtturmwaerterin.blogspot.de/

Ein Webdesigner, der einen Job in einer Buchhandlung annimmt und dort während der Nachtschicht auf die Spur eines lang gehüteten Geheimnisses kommt.
Robin Sloan hat einen tollen Plot entwickelt, der sich um die Gemeinschaft der Ungebrochenen Buchrücken entspinnt.
Besonders die Mischung aus der Liebe zu den Büchern und der neuen Technologie, insbesondere Google und deren Forschungsarbeit, war sehr interessant.
Leider bleibt man als Leser in manchen Dingen zu Beginn ziemlich im Ungewissen, weswegen sich die Geschichte teilweise etwas langatmig lesen lässt.
Zu Beginn ist man neugierig und will wissen, was es mit den "Ladenhütern" auf sich hat, doch die Geschichte entwickelt sich etwas zu wirr, sodass man teilweise glaubt den Faden verloren zu haben.
Mir hat es tatsächlich geholfen, das Buch gleichzeitig als Hörbuch zu hören und es dabei zu lesen. So kam ich schneller voran und hatte das Gefühl besser in der Geschichte zu sein.

Sloans Schreibstil ist flüssig, einfach gehalten von der Sprache und lässt sich gut lesen. Nur eben die Entwicklung der Story war teilweise etwas konfus. Immer wieder sind dezente Fantasy-Elemente mit eingebaut, was teilweise etwas verrückt wirkt. Doch zum Ende hin löst sich der Knoten und man versteht nach und nach. Wenn die Story weniger verwirrend dahergekommen wäre, hätte die Spannung vielleicht weniger darunter gelitten.

Clay, Mat, Neel, Penumbra und Kat sind tolle Charaktere. Sie sind lebendig und glaubwürdig. Auch die anderen Figuren sind toll, werden aber nicht so stark ausgearbeitet. Besonders mit Clay fiebert man mit.

Fazit:
Eine schöne Geschichte über die Liebe zu Büchern und die Magie, die in ihnen schlummert. Mit einigen Längen und abfallender Spannung, aber einem schönen Ende. Es ist kein Buch, was ich noch einmal lesen würde, aber es hat mich Dank des zusätzlichen Hörbuchs gut unterhalten.
3 von 5 Sternen.

„Was hoffst du in diesen Regalen zu finden?“ (S. 212)

Von: leseratte_bookworm Datum : 19.04.2018

https://leserattebookworm.wordpress.com/

„Was hoffst du in diesen Regalen zu finden?“ (S. 212)

Der Roman „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ von Robin Sloan, erschienen im Blessing Verlag, ist alles andere als sonderbar. Viel mehr würde ich dieses Buch als wunderbar betiteln. Es steckt voller Überraschungen und philosophischer Überlegungen, was mich als Philosophie-Liebhaberin natürlich überzeugt hat.

Schon das Cover hat mich sehr angesprochen – ein Bücherregal, in dessen Mitte eine große Lücke in Form eines Kopfumrisses prangt. An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich den Umriss erst bewusst wahrgenommen habe, als ich etwa bei der Hälfte des Buches angelangt war. Aber das zeigt eigentlich auch nur nochmal, wie sehr ich vom Inhalt gefesselt wurde.



Klappentext

„Clay Jannon ist eigentlich Webdesigner, doch die Rezession hat ihn seinen Job gekostet. So führt ihn eine Stellenanzeige in die durchgehend geöffnete Buchhandlung von Mr. Penumbra. Clay merkt bald, dass dies keine gewöhnliche Buchhandlung ist und hier irgendetwas nicht stimmt. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Zusammen mit zwei Freunden macht er sich daran, dieses Geheimnis zu lüften.“



Clay Jannon erzählt uns in diesem Buch seine Geschichte. Und es ist eine tolle Geschichte. Clay ist so verzweifelt auf der Suche nach einem Job, dass ihm mittlerweile komplett egal ist, was für eine Arbeit er übernehmen muss. Es ist ihm sogar so egal, dass er, als er auf einem seiner Streifzüge durch San Francisco den Aushang („AUSHILFE GESUCHT Spätschicht Spezielle Anforderungen Gute Zusatzleistungen“) einer ominös wirkenden Buchhandlung entdeckt, direkt besagte Buchhandlung betritt und sich als Aushilfe vorstellt. Er wird eingestellt und stellt fest, dass diese Buchhandlung nicht nur ominös wirkt.

Es kommen nie richtige Kunden vorbei, immer nur exzentrisch wirkende Leute, die ganz aufgeregt nach einem Buch fragen und es gegen ein Mitgebrachtes tauschen wollen. Dazu legen sie einen Mitgliederausweis vor und Clay fragt sich, was für eine Gesellschaft das wohl sein mag. Es muss irgendwas mit den Büchern im Laden zu tun haben, die man aber gar nicht entziffern kann. Da Clay nicht viel zu tun hat, in dieser Buchhandlung, die mehr eine Bibliothek zu sein scheint, beginnt er mit seinen Kenntnissen als Webdesigner dem Rätsel der Buchhandlung des Mr. Penumbra auf die Spur zu gehen.



„[…] [mir wird klar], dass die Bücher, die ich am meisten liebe, wie offene Städte sind, in die man über alle möglichen Wege hineingelangen kann.“ (S. 221)



Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch. Zunächst dachte ich, dass es ein „klassischer“ Fantasyroman würde, aber ich wurde sehr schnell eines besseren belehrt. Robin Sloan, der selbst Erfahrung mit Webdesign hat, baut in die altehrwürdige Geschichte einer Organisation, die sich voll und ganz dem Studium von Büchern verschrieben hat, auf geschickte Art und Weise die moderne Technik ein. Ein unbekanntes Hackergenie, diverse Programmierer und sogar Google (das Unternehmen, nicht nur die Suchmaschine) selbst spielen eine Rolle in dem Unterfangen, den Geheimnissen der sonderbaren Buchhandlung auf die Schliche zu kommen.

Jede Figur wird von Robin Sloan sehr liebevoll beschrieben. Alle sind irgendwie besonders, ein bisschen anders als die meisten Menschen, und das macht sie so sympathisch. Es fällt, dank der ausführlichen Beschreibungen und des Schreibstils (einige innere Monologe von Clay, falls euch das was sagt und es euch interessiert), sehr leicht sich in Clay hineinzuversetzen.

Das einzige, was mir nicht gefallen hat, war der Schluss. Die letzten 50 Seiten wirken sehr hastig, ganz im Gegenteil zum Rest der Geschichte. Es schien so, als ob es jetzt ganz schnell zum Schluss kommen sollte, obwohl gleichzeitig noch möglichst viele neue Informationen und Geschehnisse untergebracht werden müssen. Das fand ich schade – es wäre praktischer gewesen, das Buch um ein paar Seiten zu verlängern. Denn die Informationen, die wir auf diesen letzten Seiten bekommen, sind essentiell wichtig für die Auflösung des Rätsels um besagte Buchhandlung.

Nichtsdestotrotz kann ich das Buch weiterempfehlen und würde 4/5 Sternen geben.

Anders als erwartet

Von: paperlove Datum : 08.04.2018

https://mrspaperlove.blogspot.ch/

Inhalt:
Zu Beginn lernen wir den jungen Mann Clay Jannon kennen, der seit einer Weile arbeitslos ist und deshalb nach einem neuen Job sucht. Eines Tages wird er zufälligerweise auf das "Aushilfe gesucht!"-Schild an der Buchhandlung eines gewissen Mr. Penumbra aufmerksam. Seine Aufgaben sind eigentlich recht simpel: Er soll die Nachtschicht übernehmen und jeden Kunden genau in einem Buch dokumentieren. Da - wenn überhaupt - höchstens eine Person während jeder Nacht im Laden auftaucht, sollte das also keine grosse Herausforderung darstellen. Doch nach Antritt seines neuen Jobs fällt Clay auf, dass die Kunden niemals ein Buch kaufen, sondern immer nur welche ausleihen. Und das ausgerechnet aus dem hinteren Teil des Ladens, in dessen Bücher Clay - auf Mr. Penumbras Anweisung hin - niemals einen Blick werfen darf. Irgendwann überkommt ihn dann doch die Neugierde und als er eines der Bücher aufklappt, entdeckt er nicht unbedingt das, was er erwartet hatte. Mit diesem Schritt verstrickt sich Clay in eine Reihe von weiteren Ereignissen, die darin münden sollten, das Rätsel der Unsterblichkeit zu lösen. Mithilfe der neusten Technik, insbesondere Google, sollte das ja nicht so schwer zu lösen sein, oder...?

Meine Meinung:
Das alles klingt eigentlich ganz vielversprechend, doch leider ist vor allem ein Stichwort in dieser Inhaltsangabe ausschlaggebend für die ganze Geschichte: Google. Ich gebe zu: Google ist nützlich und praktisch und ohne Google könnte ich mir das Internet nicht mehr vorstellen. Aber ob es deswegen so in den Himmel gelobt werden muss ist fraglich. Ausserdem "stinkt" damit das Ganze nach einer einzigen PR-Aktion für Google.

Alles in allem handelt es sich um eine nette Geschichte, die aber viel Potential verschenkt, indem der Fokus auf die falsche Dinge gelegt wird. Die Sache mit dem Rätsel der Unsterblichkeit hat mich wirklich interessiert, aber leider war dieses Google-lastige dann doch zu ablenkend, um sich nur auf den Hauptplot konzentrieren zu können. Und irgendwann konnte ich diese Lobhudelei für dieses Unternehmen nicht mehr lesen. Sehr schade.
"Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra" birgt eigentlich viel Potential, das aber letztendlich leider nicht wirklich genutzt wird und mich deshalb leider etwas enttäuscht zurückgelassen hat. Kann man lesen - muss man aber nicht.

Nette Unterhaltung, von der wir uns etwas mehr erhofft haben

Von: unzensiert♡team Datum : 14.08.2017

unzensiertblog.blogspot.de/

Auf der Suche nach einem Job stolpert der arbeitslose Webdesigner Clay in die Buchhandlung von Mr. Penumbra und wird ohne große Umstände als Verkäufer für die Nachtschicht eingestellt. Schnell stellt er fest, dass dieser Laden ein Geheimnis birgt: Was steht in den Büchern, die er nicht lesen darf, und wer sind die seltsamen Gestalten, die hin und wieder eines dieser unbekannten Werke ausleihen? Mit Hilfe eines nicht minder seltsamen Sammelsuriums von alten und neuen Freunden, alten Büchern und moderner Technik macht Clay sich daran, das Rätsel um die geheimnisvollen Bücher zu lösen.

Robin Sloan erzählt auf leicht verdauliche Art und Weise die Geschichte von Clay und seinem Abenteuer. Die Sprache ist modern und überwiegend unkompliziert, nur hin und wieder etwas unverständlich für alle, die gar kein Basis-Programmier-Computerkram-Knowhow haben. Clay ist ein sympathischer Nobody, der in Anbetracht seiner Kenntnisse sein Licht stellenweise etwas zu sehr unter den Scheffel stellt. Seine Freunde scheinen allesamt Genies auf ihren Gebieten zu sein: Mat, der eine Miniaturwelt baut, Neel, ehemals Schuldnerd – jetzt Softwareentwickler, und Kat, die bei Google irgendwas mit Daten macht. Google und die digitale Welt spielen überhaupt eine große Rolle. Uns hat das allerdings nicht gestört, im Gegenteil, die Ähnlichkeiten zwischen Google und Dave Eggers „The Circle“ haben uns gut amüsiert. „Normale“ Leute scheint es in Clays Welt nicht zu geben, was es etwas erschwert, sich mit den Figuren zu identifizieren. Dafür werden aber die verschiedenen Positionen und Weltanschauungen durch die Figuren sehr plastisch dargestellt.
Der Vorteil dieses Buches ist zugleich auch sein großer Nachteil: Es verbindet den einzigartigen Geruch eines wertvollen alten Buches mit dem scheinbar seelenlosen Rattern eines Computers. Je nachdem, wie man das Ganze liest, kann man das Buch als Modernisierungsfreak oder als Technikfeind verdammen – wir finden, dass sich das Für und Wider eigentlich ganz gut die Waage hält und das Buch keine Richtung vorgibt. Kleine Seitenhiebe gibt es von Clay in beide Richtungen, was uns immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat.
Die Handlung an sich ist logisch strukturiert und ohne große Schnörkel erzählt. Die Idee hinter den geheimnisvollen Büchern hat uns gut gefallen, die Umsetzung hätte unserer Meinung nach – um ein richtig tolles Buch zu werden – noch etwas mehr Überraschungen und Mysterien vertragen. Auch wäre es schön gewesen, bei einem Buch voller Rätsel wenigstens eines mal selbst zu sehen und zu lösen.

Als kleinen Bonus gibt es in der Taschenbuchausgabe eine Zusatzgeschichte. Diese erzählt von Mr. Penumbras Ankunft in San Francisco und seinem Weg in diese besondere Buchhandlung. Zu Beginn ist sie etwas holprig erzählt, nimmt dann aber noch an Fahrt auf. Notwendig ist sie zwar nicht, aber wir haben sie gerne gelesen, denn schließlich ist uns Mr. Penumbra im Laufe des Buches (wie vermutlich jedem) ganz besonders ans Herz gewachsen.

Unser Fazit: Unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, für Fans von Codes, Büchern und Technik unter 30 Jahren geeignet. Wer Bücherliebe à la Funke oder Ende erwartet, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Für eine lange Zugfahrt oder einen Sommerurlaub ist Mr. Penumbras Buchhandlung aber genau das Richtige, deshalb bekommt sie von uns 3 von 5 Sternen und den Vermerk: gute Unterhaltung – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Sonderbare Buchhandlung

Von: Nicole Plath Datum : 07.05.2017

www.nicole-plath.de

Der arbeitslose Webdesigner Clay Jannon bekommt in der Buchhandlung von Mr. Penumbra einen Aushilfsjob. Er soll dort die Nachtschichten übernehmen, hat aber sehr merkwürdige Auflagen von seinem neuen Chef erhalten. So darf er beispielsweise nicht in den Büchern lesen. Genauso seltsam sind die Stammkunden. Sie leihen nur Bücher aus, welche im hinteren Raum in riesigen Regalen stehen.

Doch eines Tages überkommt Clay die Neugier und er schaut in eines der Bücher. Doch er wird enttäuscht. Statt Wörter befindet sich nur eine Art Code auf den Buchseiten. Buchstabe an Buchstabe ohne ein erkennbares Muster. Zusammen mit seiner Freundin Kat – die bei einer sehr bekannten Firma arbeitet – und seinem Kumpel Neel, Nerd und Inhaber einer Software-Firma, versucht Clay das Geheimnis der Buchhandlung zu lösen.

Ein Roman, der in einer Buchhandlung spielt und sich um Bücher dreht? Leserherz, was willst du mehr… Naja, vielleicht mit weniger hohen Erwartungen an diese Geschichte starten. Denn hier prallen zwei Welten aufeinander. Alte, gebundene Bücher treffen auf eBook-Reader und Suchmaschinen.

Je mehr Clay und seine Freunde herausfinden, was in der Bibliothek vor sich geht, desto mehr Rätsel ergeben sich. Wer ist Mr. Penumbra, und wer sind seine Stammkunden? Eine aussterbende Spezies für Geschichten in Papierform? Kat, Mitarbeiterin bei einer bekannten Suchmaschinen-Firma, lässt jedenfalls keine Gelegenheit aus, die Vorteile digitaler Bücher und überhaupt des ganzen digitalen Lebens anzupreisen.

Das Buch ist in mehrere Teile mit angenehm kurzen Kapiteln aufgeteilt. Stück für Stück enthüllt sich das Geheimnis, leider ohne besondere Spannungsmomente. Die Bibliothek ist auch nicht der Schwerpunkt in dieser Geschichte, wie man auf den ersten Blick meinen könnte.

Die Charaktere sind gut dargestellt. Kat, deren Arbeitgeber in diesem Buch gefühlte 1.000 plus X-mal genannt wird, ist von der Leistungsfähigkeit der heutigen Technik restlos begeistert. Clay, der die Geschichte aus der „Ich-Perspektive“ erzählt, ist ein sympathischer Mann, der sich auf seine Freunde verlassen kann. Neue Erkenntnisse nimmt er mit Gelassenheit hin und löst einfach das Rätsel um die Bibliothek weiter.

Das Buch ist nicht schlecht, konnte mich jedoch nicht richtig fesseln. Der Funke ist nicht übergesprungen. Vielleicht ist er aber auch jedes Mal, wenn eine „Lobeshymne“ auf die tollen Arbeitsbedingungen von Kat eingegangen wird, wieder erloschen. Ich habe wirklich kein Interesse daran gehabt, zu erfahren, wie man sich in dieser Firma für sein Essen in der Kantine anstellen muss.

Leider verläuft sich die Geschichte so immer wieder mal. Auch die anschließende Kurzgeschichte, wie Mr. Penumbra zu seiner Bibliothek gekommen ist, war nicht berauschend. Wort für Wort hat sich aneinander gereiht, und irgendwann war sie dann zu Ende. Nett gedacht, aber nicht notwendig gewesen.

Als lockerer Lesestoff ohne große Ansprüche ist das Buch geeignet. Buchfreunden sei allerdings gesagt, die Bibliothek ist wirklich nur der Handlungsort der Geschichte. Ein echtes Geheimnis, welches sich in den Büchern versteckt – à la Unendliche Geschichte und Co – gibt es in diesem Buch nicht.

Über die Liebe zu Büchern und ein altes Geheimnis

Von: Vorzeigbar aus Köln Datum : 09.03.2017

vorzeig-bar.blogspot.de/

Den Kern der Geschichte macht die urige alte Buchhandlung von Mr. Penumbra aus, bei der man sich fragt, wie sie sich noch halten kann, insbesondere, da sie laut dem Erzähler fast hauptsächlich aus den „Ladenhütern“ besteht und rund um die Uhr geöffnet hat. Die einzigen Kunden scheinen schrullige Gestalten zu sein, die hin und wieder in die Buchhandlung stürmen und nach einem ganz bestimmten Titel fragen, um diesen dann auch nur auszuleihen. Es dauert nicht lange, bis das alles dem Erzähler, Clay Jannon, seltsam vorkommt und so macht er sich mit zwei Freunden daran das Geheimnis zu lüften.

Eine davon arbeitet bei Google und es wird bei dem Versuch der Lösung auf die Spur zu kommen so viel Bezug zu Google genommen, dass es mir teilweise schon wie eine Werbemaßnahme vorkam. Dabei soll es wohl lediglich symbolisieren, wie das alte Rätsel mit Hilfe neuester Technik zu entschlüsseln versucht wird.
Die Charaktere sind allesamt zwar recht flach und nicht sehr ausgearbeitet, aber das empfand ich beim Lesen nicht als Nachteil, weil es für die Geschichte nicht so eine große Rolle spielt.

Die Geschichte um das Geheimnis der kleinen Buchhandlung hat mich wirklich in ihren Bann gezogen und ich hatte im Vorfeld überhaupt keine Idee, was es damit auf sich haben könnte. Die Idee ist richtig toll und durch die Rätsel spannend umgesetzt. Als ich nur noch wenige Seiten vor mir hatte, war die Lösung für mich immer noch nicht in Sicht. Daher hatte ich mir auch von dem Ende etwas mehr versprochen und war ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht... Bis auf diesen kleinen Abzug hat mir dieses Buch über die Liebe zu alten Büchern und ein uraltes Rätsel aber viel Lesefreude bereitet.

Nicht nur die Buchhandlung ist sonderbar..

Von: BücherKaterTee Datum : 30.05.2016

www.klausdaniel.de

Als Clay Jannon, Webdesigner, ohne Arbeit dasteht, bewirbt er sich bei Mr. Penumbra in San Francisco. Clay übernimmt in der alten und vernachlässigt wirkenden Buchhandlung, die Tag und Nacht geöffnet hat, die Nachtschicht. Schon bald findet er heraus, dass nicht nur die die Buchhandlung sonderbar ist: Die drei Stockwerke hohe Regale beherbergen riesige Folianten mit Reihen aus Buchstaben, die keinen Sinn zu ergeben scheinen. Clay forscht und findet heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Mit Unterstützung von Kat, seiner Freundin und Neel, seinem ältesten Freund, sowie ihrer gemeinsamen Fähigkeiten als digital natives, machen sich Clay und seine Freunde daran, dieses Geheimnis zu lüften.

Ich dachte, dass es um einen Buchladen geht, weil das Buch so aufgemacht ist. Es geht aber um ein großes Rätsel, eine Geheime Gesellschaft und es scheint so, als werden die ewig gestrigen Nicht – Ebookreader – Leser und Internet und Google – Hasser vorgeführt.

Tatsächlich werden die Themen Freundschaft, Lesefreude und Weltoffenheit sehr intensiv in diese Geschichte eingewoben, was mir große Freude gemacht hat. Möglicherweise hätte Robin Sloan den einen oder anderen Markennamen seltener verwenden können, aber: im Original stammt das Buch aus 2012. Da waren Kindle und Apple hipper als heute ��

Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Von: Booksbuddy (Carina) Datum : 09.04.2016

bksbddy.blogspot.de/

Nichts für Menschen, die gedruckte Bücher über alles lieben.
Autor: Robin Sloan
Verlag: HEYNE<
Band: Einzelbuch
Seiten: 429
Für Fans von: ?
Romantik: ❤♡♡♡♡
Humor: ❤❤❤❤♡
Schreibstil: ❤❤♡♡♡
Anspruch: ❤❤❤❤❤
Überraschung: ❤♡♡♡♡
Spannung: ❤♡♡♡♡
Story: ❤♡♡♡♡

Gesamtwertung: ❤❤♡♡♡

Ich weiß leider gar nicht so genau, was ich darüber sagen soll.

Ich bin zutiefst schockiert. Wie kann ein Buch, Bücher nur so sehr hassen? mir blutet das Herz und am Ende hätte ich beinahe geweint, weil es so zerrissen wurde. Robin Sloan hat damit gespielt und fürchterlich darauf herum getreten. Und warum? Weil ich e-reader echt nicht abkann und noch ziemlich vom alten Schlag bin: also Bücher NUR und AUSSCHLIEßLICH in gedruckter Version.
Und damit war ich nicht die Zielperson dieses Buches. Es geht nämlich hauptsächlich darum, eben genau das hinter sich zu lassen, weil die Digitalisierung einfach auf dem Vormarsch ist. Es ist dem Protagonisten also egal, ob er Bücher einfach einscannt, die schon hunderte von Jahre alt sind.. wo ich mich frag, ob das Licht des Scanners nicht diese alten Bücher beschädigt, oder ob er eine alte staubige Buchhandlung, in der man so schön stöbern könnte, komplett digitalisiert, indem er ein rießiges Model davon ins Internet stellt. .. ich hatte grad noch viel mehr solche Beispiele geschrieben, aber dann gemerkt, wie furchtbar ich spoiler, also hab ich sie wieder gelöscht, damit ihr es vllt doch noch selber lesen könnt.

Kurz um: ich habe eine Geschichte erwartet, ähnlich bezaubernd wie Mr. Magoriums Wunderladen, nur eben mit Büchern. Ich habe erwartet von der Buchhandlung in den Bann gezogen zu werden und meine Liebe zu Büchern nochmal neu zu entdecken. Diese Erwartung wurde leider in keinster Weise erfüllt.

Auch das Cover hatte mich sofort angesprochen und in mir Erwartungen geweckt, die das Buch nicht erfüllen konnte. Auch wenn das Cover eg ganz gut zur Geschichte passt.. Dieses kann also eg gar nichts für meine Vorstellung.

Positiv an dem Buch: Wer auf viel Humor, E-Books, gespenstische Geheimgesellschaften, Codes, die es zu entschlüsseln geht, und VOR ALLEM auf Technik mit allerhand Begriffen zu dem Thema steht, ist hier genau richtig aufgehoben. Außerdem hat es mir eg ganz gut gefallen, dass man im Anschluss noch einiges über Penumbras Vorgeschichte erfahren konnte. Auch der wahre Hintergrund der Geschichte verdient seinen Pluspunkt.

Für meine Verhältnisse war es zu langatmig, da der Autor ständig vom Thema abweicht und Seitenlang über total unbedeutende Sachen redet. Ich habe über 2 Monate dafür gebraucht und hätte es wahrscheinlich auch abgebrochen, wenn ich nicht noch auf ein spannendes Ende gehofft hätte. Stattdessen Enttäuschung auf ganzer Länge.

Ich bitte euch also inständig, euch eure eigene Meinung zu diesem Buch zu bilden. Ich sollte damit nicht angesprochen werden und hoffe aber, dass es den ein oder anderen doch noch begeistern kann. Wahrscheinlich kann das Buch nämlich gar nichts für meine Erwartungen und Eigenheiten.

Von mir gibt es nur 2 von 5 möglichen Herzen! <3

Eure Carina

Die Ladenhüter

Von: wal.li Datum : 21.03.2016

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Während der Wirtschaftskrise verliert Clay seinen Arbeitsplatz. Zunächst sucht er eine neue Stelle als Webdesigner, je länger er suchen muss, desto geringer werden seine Ansprüche. Schließlich übernimmt er die Nachtschicht in Mr. Penumbras Buchhandlung, 24 Stunden geöffnet. Ein eigenartiger Buchladen, der im vorderen Teil ein schlecht sortierter Verkaufsplatz zu sein scheint, und im hinteren Bereich eher eine Leihbücherei. Doch wer will diese seltsamen Bücher leihen. Langsam bemerkt Clay allerdings, dass schon Kundschaft da ist. Wie sollen diese paar Leutchen aber für den Umsatz sorgen, den man braucht, um zumindest seinen Lohn zu bezahlen. Clay beginnt sich Gedanken zu manchen.

Wie den Buchladen so betritt man auch dieses Buch, zunächst meint man in einem abgehalferten vielleicht auch Secondhandladen angekommen zu sein. Und so wie Clay bemerkt man langsam, dass wohl doch mehr dahinterstecken muss. Die Kunden scheinen sehr exzentrisch zu sein, in ihrer eigenen Welt versponnen, fahrig und irgendwie doch von ihrer Aufgabe gebannt. Wiederrum wie Clay wird man neugierig. Obwohl man es eigentlich nicht soll, interessiert man sich mehr und mehr für die Bücher in den hinteren Zimmern. Nach was für einem System sind sie sortiert. Was ist ihr Inhalt, wer sind die Autoren.

Wenn die eigene Phantasie auch manchmal über das Ziel hinausschießt und man dem Autor zutrauen würde, dass er weitergeht, so ist der gewählte Weg doch sehr stimmig. Mr. Penumbra, der das richtige Maß findet zwischen Altertum und Modern, gewinnt die Sympathie der Leser ebenso wie Clay, sein neugieriger Lehrling. Beide verfolgen ihren Weg durch die Welt der Bücher und bieten sehr gut lesbare Unterhaltung. Diesem Buch über das Geheimnis des Schreibens und Lesens gönnt man gerne die entsprechende Aufmerksamkeit.

3,5 Sterne

So ein tolles Buch!

Von: daisie Datum : 08.03.2016

blog.daisie.at

Gleich mal vorweg: Ich rate euch, ohne Erwartungen dieses Buch zu beginnen, denn sonst ist die Gefahr groß, enttäuscht zu werden. Denn eines ist sicher, man erwartet garantiert etwas ganz anderes, als man tatsächlich bekommt.
Dieses Buch ist teilweise doch sehr technisch geschrieben. In gefühlt jedem zweiten Satz wird Google erwähnt (ich hab mich nicht nur einmal gefragt, ob Google den Autor und das Buch sponsert). Leider verrät der Klappentext nicht wirklich viel, aber wer hier einen Fantasy-Roman über Monster oder sonstige unglaubliche, fantastische Ereignisse in einer Buchhandlung erwartet, dem kann ich wirklich nur von diesem Buch abraten. Wenn ihr allerdings auf die Kombination aus alt und neu steht, werdet ihr dieses Buch lieben – so wie ich.

Also folgen wir unserem „Helden“ Clay, der durch Zufall einen neuen Job in einer alten (wirklich coolen!) Buchhandlung bekommt, ein Rätsel zu lösen, das ziemlich interessante Wendungen nimmt. Ein Schatzsuche im 21. Jahrhundert quasi – und was darf hier klarerweise nicht fehlen – Google natürlich. Wir wandern unter anderem über den Campus, bekommen Einblicke in deren Arbeitsweise und staunen über ungeahnte und unglaublichen Möglichkeiten. Nach jedem Abschnitt dieses Buches fragt man sich, was da jetzt wohl noch kommen mag. Denn obwohl es ein großes Rätsel ist, wird es doch in lauter Kleinen aufgeschlüsselt.

Was mir besonders gefallen hat, ist der Humor des Protagonisten, der uns seine Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt. Immer wieder musste ich schmunzeln oder laut lachen dank seiner witzigen Nebenbemerkungen – und jedes mal dachte ich mir „Ach, ich liebe dieses Buch!“ – ok.. das eine oder andere Mal hab ich es wahrscheinlich sogar laut gesagt.. zu niemand bestimmten allerdings.

Man nehme also

... einen alten verschrobenen Buchhändler
... eine Jahrhunderte alte „Sekte“ aus Buchverrückten
... einen reichen besten Freund
... einen künstlerischen Mitbewohner, der beim Film tätig ist
... eine Freundin, die bei – na ratet mal – Google arbeitet
... und natürlich unseren Helden der durch dieses Buch führt

und erhält eine Schatzsuche der etwas anderen Art. Jede Person, in diesem Buch ist etwas besonderes und auf ihre eigene Art sympathisch. Natürlich gibt es dann auch noch den obligatorischen Bösewicht, der meiner Meinung nach aber nicht viel mehr als warme Luft ausstößt. Ach ja, und habe ich Google schon erwähnt? ��

BEWERTUNG
Mich stört es absolut nicht, wenn Bücher technisch geschrieben sind, da ich ja selbst auch beruflich aus dieser Branche komme – was mir das Buch gleich noch sympathischer gemacht hat. Ich wusste gleich worüber Sloan schreibt und kann daher nicht sagen, ob auch jemand der mit Programmieren nichts am Hut hat, alles verständlich erklärt bekommt. Gerade in den ersten Kapiteln dreht sich alles sehr stark um Programmiersprachen und dergleichen.

Für mich eindeutig ein Buch, das die volle Punktezahl (oder besser gesagt Sternenzahl) bekommt. Witzig, gut geschrieben und es verknüpft gleich mehrere meiner Interessen – was will man mehr?

Eine Homage an die Welt der Bücher

Von: Petra Donatz Datum : 10.02.2016

leseratte1969.blogspot.de/

Gastrezension von Karl
Klappentext
Der SPIEGEL-Bestseller erstmals im Taschenbuch

Clay Jannon ist eigentlich Webdesigner, doch die Rezession hat ihn seinen Job gekostet. So führt ihn eine Stellenanzeige in die durchgehend geöffnete Buchhandlung von Mr. Penumbra. Clay merkt bald, dass dies keine gewöhnliche Buchhandlung ist und hier irgendetwas nicht stimmt. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Zusammen mit zwei Freunden macht er sich daran, dieses Geheimnis zu lüften.

Der Autor
Robin Sloan wurde 1979 in der Nähe von Detroit geboren und hat an der Michigan State University Wirtschaftswissenschaften studiert. Er hat für Twitter und verschiedene andere Onlineplattformen gearbeitet und schreibt gerade an einem neuen Roman. Er lebt in San Francisco.

Meine Meinung

Story
Robin Sloan entführt uns in seinem Buch in eine geheimnisvolle Buchhandlung. Die Kunden kaufen keine Bücher, sondern leihen sie sich aus. Clay Jannon ist grade neu eingestellt worden. Aber nicht nur das Bücherleihen verwundert Clay. Je länger er in der Buchhandlung arbeitet, desto mehr Geheimnisse hütet die Buchhandlung und der Besitzer, der Geheimnisvolle aber freundliche Mr. Penumbra. Clay beschließt das Geheimnis zu lüften. Mit Hilfe zweier Freunde legen sie los .

Schreibstil
Das Buch ist leicht zu lesen. Verständlich in einer leicht blumigen Sprache. Die Beschreibung diverser Orte, wie z.B die Googel Zentrale, fand ich sehr interessant die ganze Geschichte wird aus der Sicht des Clay Jannon erzählt.

Charaktere
Alle Charaktere sind echt und originell beschrieben. Man kann sich leicht in sie hinein versetzen. Sloan gelingt es ohne viele Worte, die jeweilige Figur zu beschreiben. Da es in der Geschichte kein Gut und Böse gibt, sind alle Personen mehr oder weniger sympathisch.

Mein Fazit

Für Menschen mit einem Hang zum Lesen ist das Buch ein Muss. Man merkt dem Autor seine Liebe zu Büchern an. Das Buch macht Spaß zu lesen. Ein Buch, an das man noch einige Zeit zurück denkt. An der ein oder anderen Stelle geht der Autor etwas über das Ziel hinaus. Im Gesamtkontext der Geschichte, kann man aber drüber weg sehen .
Die mir vorliegende Taschenbuch Ausgabe enthält zwei Geschichten. Neben der hier rezensierten, findet sich am Ende die Vorgeschichte zu dem Buch, eine Kurzgeschichte. Mein Tipp lest sie zuerst (muss man aber nicht). Egal wie man es liest, das Buch ist eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher. Ich vergebe gute fünf von fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

Nicht ganz das, was ich erwartet hatte

Von: Aleshanee von Weltenwanderer Datum : 18.01.2016

blog4aleshanee.blogspot.de/

Dieses Buch war ja einige zeitlang viel im Gespräch, zumindest ist es mir "damals" bei Erscheinen durch die Präsenz auf einigen Plattformen aufgefallen. Das Cover hatte mich zwar überhaupt nicht angezogen, aber da die Meinungen zur Handlung sehr auseinandergingen, wollte ich das auf jeden Fall ausprobieren.

Es geht um eine Buchhandlung – und Bücher. Natürlich ;)
Und um Mr. Penumbra, den Hüter der Bücher und um Clay, der bei ihm einen Job gesucht und gefunden hat. Doch „normale“ Bücher sind hier recht wenig im Angebot und so gibt es auch wenig Kundschaft – bis auf wenige ältere Damen und Herren, die immer wieder kommen und nach Büchern verlangen, die in den hinteren Regalen stehen. Bücher, die Clay übergeben, aber niemals hineinschauen darf.

Clay erzählt das ganze aus der Ich-Perspektive. Er müsste so Anfang 20 sein und hat seinen ganz eigenen Stil, die Erlebnisse in Worte zu fassen. Anfangs erfährt man erstmal ein bisschen was aus seinem Leben, was später auch noch relevant wird und es hat auch nicht gestört, dass die mysteriösen Umstände in der Buchhandlung nur langsam in den Mittelpunkt gerückt werden.
Auf mich wirkte Clay menschlich und sympathisch, hat mich aber von der ganzen Art her eher an einen Jugendroman erinnert. Die anderen Figuren sind alle gut skizziert und haben ihre speziellen Eigenheiten, blieben mir aber im Endeffekt zu oberflächlich.

Was ich mir erwartet habe weiß ich nicht so genau, auf jeden Fall nicht das, was sich hier entwickelt hat. Es ist ein Mix aus alter, eingefleischter Tradition und den neuen Medien und wie diese beiden entgegen gesetzten Tendenzen zusammenspielen können. Vor allem Google stand hier im Mittelpunkt und wie sich dessen "Allwissenheit" gegenüber der Realität durchzusetzen vermag. Es war sehr flüssig zu lesen, trotzdem hat mir etwas gefehlt, denn es war insgesamt sehr locker leicht, was mir nicht ganz zum Thema gepasst hat.

Auch wenn die Geheimnisse des Ladens lange im Dunkeln bleiben war meine Neugier geweckt.
Der Aussage am Ende fehlt es leider ein bisschen an Präsenz. Ich weiß zwar, was gemeint ist und es würde sich auch lohnen, darüber nachzudenken, aber dafür blieb es mir insgesamt einfach zu flach. Die Grundlage einer Satire (wie es in einigen Pressemitteilungen heißt) hab ich hier nicht entdecken können oder ich habs einfach nicht verstanden ^^

Fazit

Eine unterhaltsame Geschichte über den Wert von Büchern, dem unendlichen Wissensschatz und wie das Internet bzw. Google sich an den reellen Möglichkeiten reibt.

Ein tolles und besonderes Buch

Von: Susanne Datum : 11.01.2016

https://wortgestalten.wordpress.com/

Ich habe zunächst gezögert das Buch zu lesen, weil ich aus irgendeinem Grund glaubte es sei der zweite Teil einer Reihe um diese besondere Buchhandlung oder Mr. Penumbra. Als ich es endlich zur Hand nahm und las, ärgerte ich mich über mich selbst, denn ich lag völlig falsch.
Die Geschichte um Clay, Mr. Penumbra und seine sonderbare Buchhandlung hat mich vom Fleck weg gefesselt. Ist es nicht der Traum eines jeden Bücherwurms in einer so geheimnisvollen Buchhandlung zu arbeiten? Auch wenn ich den Bedingungen keines der Bücher je zu öffnen, nie zustimmen könnte.
Es ist eine hübsche Real-Fantasy-Story voller Spannung und Humor, mit Drama, etwas Romantik und ganz viel Geheimnissen. Ich fand die liebevoll gestalteten Figuren und deren Hintergrund bzw. deren jeweiligen Fachgebiete äußerst interessant. Beispielsweise Mitbewohner Matt, der leidenschaftlicher Requisitenbauer ist. Oder Clays bester Freund Neel, der als Softwarehersteller ein Vermögen verdient hat. Oder Kat die bei Google arbeitet und Einblicke in dieses überdimensionale Unternehmen gibt. Und natürlich der liebenswerte Mr. Penumbra mit seiner geheimen Bruderschaft und Clay selbst.
Das Buch hat viele schöne Einfälle und amüsante Zwischenspiele, die ich sehr genossen habe. Nicht zuletzt die angehängte Kurzgeschichte über den jungen Mr. Penumbra und wie er zu seiner Buchhandlung kam.
Daher empfehle ich es auch sehr gern weiter. Ein tolles und besonderes Buch.

ein bisschen langweilig...

Von: JustArtBlog Datum : 02.01.2016

justartbooks.blogspot.de/

Inhalt / Klappentext:
Der SPIEGEL-Bestseller erstmals im Taschenbuch


Clay Jannon ist eigentlich Webdesigner, doch die Rezession hat ihn seinen Job gekostet. So führt ihn eine Stellenanzeige in die durchgehend geöffnete Buchhandlung von Mr. Penumbra. Clay merkt bald, dass dies keine gewöhnliche Buchhandlung ist und hier irgendetwas nicht stimmt. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Zusammen mit zwei Freunden macht er sich daran, dieses Geheimnis zu lüften.

Meine Meinung :

Die Geschichte beginnt relativ gemächlich, und über sehr, sehr viele Seiten wusste ich nicht, in welche Richtung sie eigentlich führen wird. Handelt es sich einfach um ein Buch über Bücher, um einen Krimi, eine Liebesgeschichte, einen Fantasyroman? Es hätte alles sein können, und ich will hier zukünftigen Lesern nicht den Spaß nehmen, es selbst herauszufinden. Mir wäre es allerdings lieber gewesen, ich hätte das Ziel schon früher gekannt, dann hätte ich besser mit den Protagonisten mitfiebern können. Das Buch hätte mich dann mehr mitgerissen, nehme ich an. So dümpelte es anfangs etwas vor sich hin.

Allerdings machte es trotzdem viel Spaß, es zu lesen, denn Robin Sloans Sprachstil ist einfach toll. Hier liefern sich bildhafte Beschreibungen, poetisch anmutende Formulierungen und humorige Szenen ein Duell, das der Leser gewinnt.


Wie nicht anders zu erwarten, spielen in einem Roman über eine Buchhandlung Bücher die Hauptrolle, und zwar ganz besondere Bücher. Doch Sloan hat auch die aktuelle Entwicklung mit eingebaut, daher ist auch viel die Rede von E-Readern, einer großen Internet-Suchmaschine und der Firma mit dem angebissenen Apfel als Logo. Dadurch wirkt der Roman stellenweise recht nerdig und zum Teil war mir das auch ein bisschen zu viel Werbung.

Trotz der Kritikpunkte hat mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht. Besonders das letzte Viertel war einfach klasse. Der Schluss ist eine runde Sache und ausführlich ausgearbeitet. Alle Handlungsstränge werden zu Ende geführt.

Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Von: Sarah von Sarahsbücherhöhle Datum : 21.11.2015

sarahsbuecherhoehle.blogspot.de/



Inhalt
Clay Jannon ist eigentlich Webdesigner, doch die Rezession hat ihn seinen Job gekostet. So führt ihn eine Stellenanzeige in die durchgehend geöffnete Buchhandlung von Mr. Penumbra. Clay merkt bald, dass dies keine gewöhnliche Buchhandlung ist und hier irgendetwas nicht stimmt. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Zusammen mit zwei Freunden macht er sich daran, dieses Geheimnis zu lüften.

Quelle: Heyne Verlag






Meinung:
Als ich angefangen habe zu lesen, zog es mich schon ab der ersten Seite in den Bann. Man findet sich in eine komplett neue Welt wieder wo die Zukunft von digitalen Medien eine große Rolle spielen. Die ganze Geschichte wird von Clay Jannon erzählt, sie selber hat eigentlich Webdesing studiert, arbeitet aber als Aushilfe in der Buchhandlung Penumbra.


Im wahrsten Sinne des Wortes, ist die Buchhandlung echt sonderbar sie hat 24 Stunden auf und scheint aber kaum etwas zu verkaufen. Wie hält sie sich über Wasser? Natürlich geht sie den Geheimnissen auf den Weg und es entsteht ein grandioses Abenteuer!



Das Lesen hat echt Spaß gemacht und mir geniale Lesestunden beschert! Man kann einfach die Welt vergessen und in was ganz neues eintauchen. Ich werde es auf jeden Fall weiter empfehlen!!


Cover:
Das Cover sieht echt genial aus! So schön buchig :D Da bekommt man richtig Lust zum Lesen.


Fazit:
Grandios, grandios!!