Leserstimmen zu
Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

Robin Sloan

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Gleich mal vorweg: Ich rate euch, ohne Erwartungen dieses Buch zu beginnen, denn sonst ist die Gefahr groß, enttäuscht zu werden. Denn eines ist sicher, man erwartet garantiert etwas ganz anderes, als man tatsächlich bekommt. Dieses Buch ist teilweise doch sehr technisch geschrieben. In gefühlt jedem zweiten Satz wird Google erwähnt (ich hab mich nicht nur einmal gefragt, ob Google den Autor und das Buch sponsert). Leider verrät der Klappentext nicht wirklich viel, aber wer hier einen Fantasy-Roman über Monster oder sonstige unglaubliche, fantastische Ereignisse in einer Buchhandlung erwartet, dem kann ich wirklich nur von diesem Buch abraten. Wenn ihr allerdings auf die Kombination aus alt und neu steht, werdet ihr dieses Buch lieben – so wie ich. Also folgen wir unserem „Helden“ Clay, der durch Zufall einen neuen Job in einer alten (wirklich coolen!) Buchhandlung bekommt, ein Rätsel zu lösen, das ziemlich interessante Wendungen nimmt. Ein Schatzsuche im 21. Jahrhundert quasi – und was darf hier klarerweise nicht fehlen – Google natürlich. Wir wandern unter anderem über den Campus, bekommen Einblicke in deren Arbeitsweise und staunen über ungeahnte und unglaublichen Möglichkeiten. Nach jedem Abschnitt dieses Buches fragt man sich, was da jetzt wohl noch kommen mag. Denn obwohl es ein großes Rätsel ist, wird es doch in lauter Kleinen aufgeschlüsselt. Was mir besonders gefallen hat, ist der Humor des Protagonisten, der uns seine Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt. Immer wieder musste ich schmunzeln oder laut lachen dank seiner witzigen Nebenbemerkungen – und jedes mal dachte ich mir „Ach, ich liebe dieses Buch!“ – ok.. das eine oder andere Mal hab ich es wahrscheinlich sogar laut gesagt.. zu niemand bestimmten allerdings. Man nehme also ... einen alten verschrobenen Buchhändler ... eine Jahrhunderte alte „Sekte“ aus Buchverrückten ... einen reichen besten Freund ... einen künstlerischen Mitbewohner, der beim Film tätig ist ... eine Freundin, die bei – na ratet mal – Google arbeitet ... und natürlich unseren Helden der durch dieses Buch führt und erhält eine Schatzsuche der etwas anderen Art. Jede Person, in diesem Buch ist etwas besonderes und auf ihre eigene Art sympathisch. Natürlich gibt es dann auch noch den obligatorischen Bösewicht, der meiner Meinung nach aber nicht viel mehr als warme Luft ausstößt. Ach ja, und habe ich Google schon erwähnt? 😉 BEWERTUNG Mich stört es absolut nicht, wenn Bücher technisch geschrieben sind, da ich ja selbst auch beruflich aus dieser Branche komme – was mir das Buch gleich noch sympathischer gemacht hat. Ich wusste gleich worüber Sloan schreibt und kann daher nicht sagen, ob auch jemand der mit Programmieren nichts am Hut hat, alles verständlich erklärt bekommt. Gerade in den ersten Kapiteln dreht sich alles sehr stark um Programmiersprachen und dergleichen. Für mich eindeutig ein Buch, das die volle Punktezahl (oder besser gesagt Sternenzahl) bekommt. Witzig, gut geschrieben und es verknüpft gleich mehrere meiner Interessen – was will man mehr?

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Gastrezension von Karl Klappentext Der SPIEGEL-Bestseller erstmals im Taschenbuch Clay Jannon ist eigentlich Webdesigner, doch die Rezession hat ihn seinen Job gekostet. So führt ihn eine Stellenanzeige in die durchgehend geöffnete Buchhandlung von Mr. Penumbra. Clay merkt bald, dass dies keine gewöhnliche Buchhandlung ist und hier irgendetwas nicht stimmt. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Zusammen mit zwei Freunden macht er sich daran, dieses Geheimnis zu lüften. Der Autor Robin Sloan wurde 1979 in der Nähe von Detroit geboren und hat an der Michigan State University Wirtschaftswissenschaften studiert. Er hat für Twitter und verschiedene andere Onlineplattformen gearbeitet und schreibt gerade an einem neuen Roman. Er lebt in San Francisco. Meine Meinung Story Robin Sloan entführt uns in seinem Buch in eine geheimnisvolle Buchhandlung. Die Kunden kaufen keine Bücher, sondern leihen sie sich aus. Clay Jannon ist grade neu eingestellt worden. Aber nicht nur das Bücherleihen verwundert Clay. Je länger er in der Buchhandlung arbeitet, desto mehr Geheimnisse hütet die Buchhandlung und der Besitzer, der Geheimnisvolle aber freundliche Mr. Penumbra. Clay beschließt das Geheimnis zu lüften. Mit Hilfe zweier Freunde legen sie los . Schreibstil Das Buch ist leicht zu lesen. Verständlich in einer leicht blumigen Sprache. Die Beschreibung diverser Orte, wie z.B die Googel Zentrale, fand ich sehr interessant die ganze Geschichte wird aus der Sicht des Clay Jannon erzählt. Charaktere Alle Charaktere sind echt und originell beschrieben. Man kann sich leicht in sie hinein versetzen. Sloan gelingt es ohne viele Worte, die jeweilige Figur zu beschreiben. Da es in der Geschichte kein Gut und Böse gibt, sind alle Personen mehr oder weniger sympathisch. Mein Fazit Für Menschen mit einem Hang zum Lesen ist das Buch ein Muss. Man merkt dem Autor seine Liebe zu Büchern an. Das Buch macht Spaß zu lesen. Ein Buch, an das man noch einige Zeit zurück denkt. An der ein oder anderen Stelle geht der Autor etwas über das Ziel hinaus. Im Gesamtkontext der Geschichte, kann man aber drüber weg sehen . Die mir vorliegende Taschenbuch Ausgabe enthält zwei Geschichten. Neben der hier rezensierten, findet sich am Ende die Vorgeschichte zu dem Buch, eine Kurzgeschichte. Mein Tipp lest sie zuerst (muss man aber nicht). Egal wie man es liest, das Buch ist eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher. Ich vergebe gute fünf von fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

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Ich habe zunächst gezögert das Buch zu lesen, weil ich aus irgendeinem Grund glaubte es sei der zweite Teil einer Reihe um diese besondere Buchhandlung oder Mr. Penumbra. Als ich es endlich zur Hand nahm und las, ärgerte ich mich über mich selbst, denn ich lag völlig falsch. Die Geschichte um Clay, Mr. Penumbra und seine sonderbare Buchhandlung hat mich vom Fleck weg gefesselt. Ist es nicht der Traum eines jeden Bücherwurms in einer so geheimnisvollen Buchhandlung zu arbeiten? Auch wenn ich den Bedingungen keines der Bücher je zu öffnen, nie zustimmen könnte. Es ist eine hübsche Real-Fantasy-Story voller Spannung und Humor, mit Drama, etwas Romantik und ganz viel Geheimnissen. Ich fand die liebevoll gestalteten Figuren und deren Hintergrund bzw. deren jeweiligen Fachgebiete äußerst interessant. Beispielsweise Mitbewohner Matt, der leidenschaftlicher Requisitenbauer ist. Oder Clays bester Freund Neel, der als Softwarehersteller ein Vermögen verdient hat. Oder Kat die bei Google arbeitet und Einblicke in dieses überdimensionale Unternehmen gibt. Und natürlich der liebenswerte Mr. Penumbra mit seiner geheimen Bruderschaft und Clay selbst. Das Buch hat viele schöne Einfälle und amüsante Zwischenspiele, die ich sehr genossen habe. Nicht zuletzt die angehängte Kurzgeschichte über den jungen Mr. Penumbra und wie er zu seiner Buchhandlung kam. Daher empfehle ich es auch sehr gern weiter. Ein tolles und besonderes Buch.

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