Leserstimmen zu
Die Suche

Charlotte Link

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Mein Buchtipp

Von: get lucky

29.11.2018

Die Suche --- Charlotte Link In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Kurze Zeit später wird ein weiteres junges Mädchen vermisst, die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht. Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur ... Ja, jetzt noch was für Krimi-Liebhaber, und das ganze über 600 Seiten --- 600 Seiten Spannung pur, ich konnte es nur schwer wieder aus der Hand legen. Verschiedene Handlungsstränge, falsche Spuren, Düsterness, menschliche Schicksale und wunderbare Charaktere! Ich fands einfach klasse Detective Chief Caleb Hale samt Detective Kate Linville wiederzubegegnen! Der Schreibstil ist einfach nur mitreißend, es kam mir keine Langeweile auf, und obwohl so viele mit in die Handlung einbezogen sind, habe ich nie den Überblick verloren, So, lange mitgefiebert mitermittelt, und doch hatte ich wohl keine Chance, doch lest selbst, wie es endet, es lohnt sich !

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Wenn mich ein Buch richtig fesselt, dann kann man mein Erlebnis damit in etwa als "hell-dunkle-hell-dunkel-hell-dunkel-fertig" beschreiben, denn dann schaffe ich es manchmal tatsächlich nicht, das Buch aus der Hand zu legen und das letzte, was ich abends tue, ist lesen und das erste, was ich morgens tue, ist das fortzusetzen. Ging mir nach etlichen eher mäßigen Krimis und Thrillern in letzter Zeit zum Glück mit "Die Suche", dem neusten Werk Links mal wieder so. Die weiß schon ganz genau, wie man seine Leser fesselt, muss ich sagen. Wobei ich auch zugebe, dass ich Charlotte Link immer nur in kleinen Dosen mag.  Zu viele Bücher von ihr am Stück und ich werde des Stils irgendwann überdrüssig, zumal dann immer irgendwann die Erkenntnis wiederkommt: Der Täter ist immer irgendeine frustrierte Frau. Zu dem Schluss bin ich glaub in den letzten 15 Jahren jedes Mal gelangt, wenn ich so 3-4 ihrer Bücher hintereinander gelesen habe. Aber nur mal 1-2 Bücher sind super.  Besonders schön - auch als Schnell- und Vielleserin bin ich hier gut beschäftigt, denn bei 650 Seiten, hab sogar ich Zeit mal zu denken, oha, da hast du ja noch ganz schön was vor dir. Meist ist bei dem Gedanken das Buch schon fertig :D Den vorherigen Band "Die Betrogene", der sich ebenfalls um die FBI-Agentin Kate Linville und Ermittler Caleb Hale dreht, kannte ich nicht, was aber im Grunde genommen keinen großen Einfluss nimmt. In Rückblenden und kurzen Erklärungen erfahren wir im Laufe des Buches nämlich, was im ersten vorgefallen ist und, wie die Personen daher zueinander stehen. Schnell ist man in der Geschichte drin, aber mit den vielen Handlungssträngen und Namen tue ich mir doch ein wenig schwer und muss anfangs manchmal nochmal ein bisschen blättern, um zuordnen zu können, um wen es denn nun genau wieder geht. Den Lesefluss behindert das aber nicht. locker und leicht kommt man zügig voran und rätselt begeistert mit.  Worum es geht? Kate kommt in ihr altes Heimatdorf zurück, nachdem Sie erfahren hat, dass ihre Mieter das alte Elternhaus völlig zerstört zurückgelassen haben, um für Ordnung zu sorgen und dieses endlich zu verkaufen. Vor Ort quartiert sie sich bei einer Familie ein, deren Tochter am nächsten Tag beim Einkaufen scheinbar spurlos verschwindet. Wurde sie entführt oder ist sie vor der verhassten Klassenfahrt davongelaufen? Als am gleichen Tag die Leiche eines gleichaltrigen 14-jährigen Mädchens auftaucht, das monatelang als vermisst galt, erscheint die Situation in einem völlig neuen Licht. Kate will sich zwar eigentlich aus allem raushalten, da es nicht ihr Fall ist, wird aber unweigerlich doch in das Geschehen eingebunden. Daneben ist eine kleine Ausreißerin im identischen Alter ebenfalls unauffindbar und was ist eigentlich aus Hannah geworden, die schon vor drei Jahren in eben diesem Dorf verschwunden ist? Sind die Mädchen abgehauen, wurden Sie entführt und hängen alle Fälle am Ende doch irgendwie zusammen?  Kate Linville ermittelt (doch). Abgesehen davon, dass ich mir schwer damit tue zu glauben, dass 14-jährige Mädchen zu so teils komplexen Gedankengängen fähig sind und sich vor allem so hochtrabend ausdrücken würde, wie sie es hier tun (ganz ehrlich, dazu sind heutzutage kaum die meisten Erwachsenen in der Lage), ein tolles Buch. Nicht pulitzerverdächtig, nicht enorm anspruchsvoll, aber eine gute, solide und fesselnde Krimilektüre, die ich mit gutem Gewissen für ein paar unterhaltsame Stunden und schlaflose Nächte empfehlen kann.

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Als ich den Klappentext von „Die Suche“ zum ersten Mal gelesen habe, bin ich nicht gerade vor Euphorie in die Luft gegangen, denn Charlotte Link zeichnet sich für mich eher durch subtile Spannung aus, Spannung, die sich langsam aufbaut, psychische Spannung. Das alles passte für mich auf den ersten Blick nicht unbedingt zu einem Krimi, in dem primär ermittelt wird. Erst als ich die ersten Seiten las, stieß ich auf den Namen Kate Linville und da machte es dann klick. Denn ihre unnachahmliche Art und ihr Wesen sind mir im Kopf geblieben – Kate Linville war nämlich bereits die Protagonistin in „Die Betrogene“, was vor drei Jahren erschien und „Die Betrogene" war jenes Buch, das das Erste war, das ich fürs Krimisofa rezensierte. Und ab da war ich Feuer und Flamme für „Die Suche". Kate Linville hat sich in den drei Jahren kaum geändert, eigentlich gar nicht. Ihr Selbstbewusstsein ist immer noch im suizidalem Bereich und die Selbstzweifel nehmen Sphären an, in denen man sich fragt, wie sie eigentlich eine Stelle bei Scotland Yard bekommen konnte (vermutlich durch Vitamin B) bzw. sich so lange dort halten konnte – vor allem, weil sie alles andere als glücklich damit ist und ohnehin von all ihren Kollegen geschnitten und ausgegrenzt wird. Kurz: Kate ist eigentlich ein Fall für einen Psychologen. Stattdessen sucht sie regelmäßig den Eskapismus und pfuscht in den Fällen des trockenen Alkoholikers Caleb Hale herum, der den Fall der verschwundenen Amelie untersucht. Schon in „Die Betrogene“ hat er sie gefragt, ob sie sich nicht bei der Polizei in Scarborough bewerben will, aber sie lehnte ab. Keiner weiß, wieso – am wenigsten sie selbst. Es gibt tatsächlich noch eine Fülle an Charakteren und Erzählsträngen, die ich euch näherbringen könnte; Charlotte Link hat sich offenbar einiges vorgenommen. Neben Amelie und ihrer Familie nimmt noch Mandy und deren Familie und deren Sozialarbeiterin, der Täter, Hannah, deren Vater, das aktuelle Opfer, diverse Zeugen und Caleb Hale samt seinem Team jeweils breiten Raum in die Geschichte ein. Unübersichtlich wird es überraschenderweise dennoch nie, aber irgendwann habe ich mich dann schon gefragt, warum es ein solches Konvolut braucht – zumal es irgendwann doch auch der Geschichte schadet, die stellenweise wie ein Erstlingswerk wirkt. Vielleicht gerade deshalb, weil es normalerweise eben nicht Links Art ist, solche verworrenen Geschichten zu schreiben. Auch der Fokus geht dadurch irgendwann verloren – wenn er überhaupt jemals da war –, man weiß nicht, was wichtig ist, weiß nicht, wer wichtig ist. Irgendwann kommt dann natürlich unweigerlich der Plot-Twist, der auch gut inszeniert und umgesetzt ist, aber das ist den Preis, den man als Leser bis dahin zahlt – nämlich primär Zeit – nur bedingt wert. Auch der Showdown, vor allem dessen Beginn, ließ mich ratlos zurück; so wirklich nachvollziehbar ist das Handeln mancher Personen da nicht. Charlotte Link legt dennoch ein gewisses Maß an Niveau an den Tag, das wir von ihr gewohnt sind, und auch Kate tritt facettenreicher auf als in „Die Betrogene“, sie ist nicht mehr nur voller Selbstzweifel, sondern hat auch ihre schlagfertigen Momente. Dennoch hat sie primär Selbstzweifel, was dann doch irgendwann nervt. Genau wie bei Deborah, der Mutter von Amelie, die einfach von Anfang bis Ende durchheult. Da will man als Leser manchmal in die Geschichte greifen und beide mal kräftig schütteln. Link lässt sich auch einiges für einen etwaigen dritten Teil offen, den ich aller Voraussicht nach auch lesen werde – aber vermutlich weit weniger euphorisch. Insgesamt wollte Link diesmal zu viel.

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Buchrezension : Die Suche von Charlotte Link -Rezensionsexemplar- Autorin : Charlotte Link Erscheinungstag: 1.10.2018 Verlag: blanvalet Verlag Seitenanzahl: 656 Seiten (gebundenes Buch) ISBN: 978-3-7645-0442-7 Kosten: 24 Euro Inhalt: In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der 14jährigen Saskia Morris gefunden. Diese ist ein Jahr zuvor verschwunden. Nun wird die ebenfalls 14 jährige Amelie Goldsby vermisst, die plötzlich verschwunden ist, nachdem die Mutter nur kurz das Auto verlässt, um einzukaufen. Kate Linville (Detective Sergeant von Scotland Yard in London) wird in den Fall verwickelt, wobei sie eigentlich nicht zuständig ist. Sie ist in der Gegend um Scarborough um ihr Elternhaus zu verkaufen. Sie mietet sich in die Pension der Goldsbys ein und bekommt die prekäre Situation direkt mit. Eigentlich will sie die Finger von dem Fall lassen, da es ja auch nicht ihr Fall ist. Zuständig für den Fall ist Detective Chief Inspector Caleb Hale, der stark unter Druck gerät, weil in den Medien schnell von einem Hochmoorkiller die Rede ist. Die Suche nach den verschwundenen Mädchen spitzt sich immer mehr zu und dann verschwindet noch ein Mädchen ... Meinung: Charlotte Link hat wieder einen fesselnden Krimi geschrieben nach den letzten Bestsellern Die Betrogene und Die Entscheidung. Das Buch hat eine schöne und hochwertige Aufmachung. Das Cover hat mich gleich angesprochen. Es vermittelt eine düstere, geheimnisvolle und dramatische Stimmung. Auch der Titel verspricht einiges. Zu Beginn wird die Spannung langsam aufgebaut und es hat ein paar Längen, aber ab Mitte des Buches wird der Spannungsbogen immer dramatischer und die Lage spitzt sich immer mehr zu. Man fiebert richtig mit und kann garnicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und sie war spannend erzählt. Das Verschwinden von jungen Mädchen ist ohnehin schon Grundlage für eine dramatische Geschichte, aber Charlotte Link versteht es, falsche Fährten zu legen und die Ermittlungen bis zum Ende so offen zu halten, dass man nicht weiß wer der Täter ist. Die verzweifelte Suche nach den verschwundenen Mädchen,die Lage die sich immer mehr zuspitzt und an Dramatik zunimmt lässt einem beim Lesen nicht los und man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Die Auflösung war für mich nicht absehbar und war völlig überraschend. Kate Linville als eine der Hauptprotagonisten war mir gleich sympathisch bzw. ich konnte ihre Gedankengänge und Gefühle stark nachvollziehen. Die Beziehung zum Elternhaus, das für sie mit soviel Gefühlen verbunden ist, die Einsamkeit ohne Partner mit dem Wunsch auch einen Partner an der Seite zu wissen und der Wunsch nach Anerkennung und Respekt waren für mich sehr nachvollziehbar. Sie ist mit Leib und Seele Polizistin, was sie als Ermittlerin für mich sehr sympathisch macht. Die Person Kate Linville wird sehr ausführlich und genau beschrieben, auch ohne den Vorgängerroman gelesen zu haben, bekommt man eine sehr genaue Vorstellung der Kate Linville. Caleb Hale hätte genauer beschrieben werden können, man will doch mehr erfahren, was in ihm vorgeht. Ich weiss aber nicht, ob das nicht Bestandteil des Vorgängerromans ist. Caleb Hale lernt man als Ermittler kennen, der seinen Job auch nicht nur als Beruf sieht, sondern als Berufung. Die Suche nach den verschwundenen Mädchen nimmt ihn sehr mit, was durchaus sehr verständlich ist. Weder Caleb Hale noch Kate Linville sind "perfekt", aber grade das macht sie für mich sehr sympathisch, sie sind menschlich, haben Ecken und Kanten, was sehr authentisch wirkt. Es wird auch aus Sicht des Täter geschrieben, was ich genial fand, die Gedankengänge bzw. Gefühle des Täters zu erforschen fand ich genial. Es wird aus mehreren Perspektiven geschrieben, alle kommen zu Wort, Täter, Opfer und Ermittler. So bekommt man einen runden Blick über alle Perspektiven. Der Schreibstil von Charlotte Link ist toll, man kann sehr flüssig lesen und wird mitgenommen auf die verzweifelte Suche nach den Mädchen, die Dramatik ist spürbar, was sehr wichtig in dem Zusammenhang ist. Ich hatte beim Lesen viel Spaß, die Geschichte gefiel mir unheimlich gut, auch die Wendung in der Mitte des Buches und die Auflösung war genial. Ich hatte nicht damit gerechnet. Fazit: Ich kann das Buch sehr empfehlen, mir hat es unwahrscheinlich gut gefallen, die Dramatik in der Geschichte war toll und man hat sehr mitgefiebert. Das Ende war auch nicht absehbar, kurz um für mich ein fast fünf Sterne Buch, viel hat nicht gefehlt, ich vergebe 4,5 Sterne für die Suche von Charlotte Link.

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Inhalt: Im November 2013 verschwindet die vierzehnjährige Hannah auf dem Rückweg vom Geburtstag ihrer Großmutter. Fast vier Jahre später wird die ebenfalls vierzehnjährige Amelie entführt und fast zeitgleich findet man die Leiche, der im Jahr zuvor verschwundene Saskia in den Hochmooren Nordenglands. Die Polizei der Gegend tappt im Dunkeln und Kate Linville von Scotland Yard muss sich zurückhalten, denn sie ist nur zufällig in das Geschehen gerutscht und darf sich nicht in die Ermittlungen einmischen, denn das hat sie vor Jahren schon einmal gemacht und schon da war Chief Inspector Caleb Hale sauer auf sie. Meine Meinung: Obwohl ich nicht alle Bücher der Autorin kenne, war Charlotte Link mein Start in die Kriminalromane. Immer schon habe ich ihre ineinander verwobenen Geschichten geliebt. Handlungen, die aus mehreren Ecken in der Mitte zusammentreffen und meist erst da richtig Sinn ergeben. Mit “Die Suche” habe ich mir ihr aktuelles Buch vorgenommen und war erst einmal entsetzt, wie dick es ist. Das Thema kann eine Mutter, oder Eltern generell, sehr mitnehmen und doch konnte ich Abstand halten. Vielleicht liegt es daran, dass meine Kinder noch weit von diesem Alter entfernt sind, vielleicht gab es aber auch zu wenig Gefühle, denn nur Amelies Mutter platzte mit ihren Gefühlen heraus und wirkte eher wie eine Dramaqueen, als eine trauernde Mutter. Immer wieder hatte ich die Eltern der vermissten Amelie vor meinen Augen. Sie wissen nicht, wo ihre Tochter steckt und die Polizei glaubt erst einmal eine ganze Weile, dass sie abgehauen ist. Bis die Leiche einer Gleichaltrigen auftaucht und die Polizei einen Serientäter vermutet. Kate Linville, die eigentlich nur in der Gegend ist um ihr Elternhaus zu verkaufen, fragt sich schnell, ob auch Hannah in die Fänge des Serienmörders geraten ist und vielleicht sogar sein erstes Opfer war. Sie scheint die Einzige zu sein, die Ähnlichkeiten zu dem Fall von vor vier Jahren sieht. Weil sie als Sergeant nicht angefordert wurde, darf sie sich nicht einmischen, ermittelt aber auf eigene Faust und bringt sich selbst in Gefahr. Auch wenn sie wie eine verbitterte Jungfer geschildert wurde, mochte ich sie sehr. Sie war kein starker Charakter, weder von ihrem Wesen her, noch von ihrem Auftreten im Buch. Es war als wäre sie die ewig anwesende Randfigur und doch habe ich ihr eine Mischung aus Mitleid und Interesse entgegenbringen können. Meiner Meinung nach steckten aber zu viele verschiedene Personen in der Geschichte, zu viele Geschichten, selbst für Charlotte Link ungewohnt. Es hätten locker 200 Seiten weniger sein können und dafür die ein, oder andere Problemfamilie nicht erwähnt. Vom Katzenmann zur Kindesvernachlässigung und sogar Misshandlung, von Eltern, die diesen Titel nicht verdient haben, von Pubertierenden und Traurigen – es war alles dabei und zwar zu viel. Fazit: Ein spannender Kriminalroman von Charlotte Link, dem etliche Seiten weniger wahrscheinlich noch besser getan hätten. Trotz allem waren die Ermittlungen von Caleb Hale und die geheimen Erkundungen von Kate Linville ziemlich interessant.

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Die Protagonisten und ihre Geschichte Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist nach Scarborough gekommen, um private Angelegenheiten zu regeln und stolpert in die Ermittlungen von DCI Caleb Hale, der im Fall einer in den Hochmooren von Nordengland geborgenen Leiche eines 14-jährigen Mädchens unterwegs ist. Kurz darauf verschwindet ein weiteres Mädchen und die Befürchtung, dass es einen Serientäter gibt, macht sich breit. Meine Gedanken zum Buch Charlotte Link bedient sich vielfältiger Handlungsstränge, falscher Spuren, verschiedener Perspektiven und einer Vielzahl von Charaktere, die miteinander verwoben sind. Der Fall ist gut skizziert, hin und wieder vielleicht ein bisschen zu konstruiert, doch am Ende konnte die Autorin mich noch überraschen. Ein typischer Charlotte-Link-Krimi, gute Unterhaltung und – aufgrund einiger Verwicklungen und der eingeschoben Kapitel aus Tätersicht – spannend bis zum Schluss. Ein Buch, das ich einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen konnte.

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Inhalt: Detective Sergant Kate Linville von Scotland Yard wohnt einige Tage in dem Bed & Breakfast der Familie Goldsby, weil sie ihr Elternhaus in Scarborough verkaufen möchte. Dann wird die Leiche der vor einem Jahr verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris in den Hochmooren gefunden und nur wenig später verschwindet Amelie, die ebenfalls 14-jährige Tochter der Goldsbys. Eher unfreiwillig wird Kate in den Fall hineingezogen. Meine Meinung: Die Ermittler Kate Linville aus London und Chief Inspector Caleb Hale von der Polizei in Scarborough sind mir bereits aus dem Buch „Die Betrogene“, das einige Jahre früher spielt, bekannt. Beide Charaktere sind zwar sympathisch, aber ziemlich problembeladen. Kate ist äußerst unscheinbar, zurückhaltend und hatte noch nie eine Beziehung. Caleb kämpft täglich gegen seine Alkoholsucht. Beide ermitteln unabhängig voneinander. Der Schreibstil von Charlotte Link ist wie immer sehr flüssig zu lesen, aber obwohl es in der ersten Hälfte des Buches immer wieder fesselnde und spannende Passagen gibt, zieht sich die Handlung doch ziemlich. Doch je weiter ich las, desto mehr packte mich das Buch. Wie bei der Autorin üblich, erzählt sie aus mehreren Perspektiven, was die Geschichte komplexer macht und der Leser Einblick in die Gedanken und Handlungen der verschiedenen Protagonisten bekommt. Alle Charaktere sind individuell ausgearbeitet, egal ob sympathisch oder unsympathisch. Besonders interessant fand ich die Kapitel aus der Sicht des Täters und trotz diverser Spekulationen war ich ebenso ratlos wie Kate und Caleb. Bis zum spannenden Ende gibt es noch einige überraschende Wendungen. Fazit: Ein komplexer, zum Schluss immer spannender werdender Kriminalroman, der mir trotz einiger Längen gut gefallen hat.

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Ich bin ein großer Charlotte Link-Fan und habe mich deshalb sehr auf ihr neues Buch gefreut – leider aber konnte mich die Autorin diesmal gar nciht überzeugen, dafür war mir die Geschichte über lange Strecken einfach zu langatmig. Ein totes Mädchen, ein Verschwundenes und dann noch ein Vermisstes – die Polizei tappt lange im Dunkeln und tritt bei ihren Ermittlungen auf der Stelle. Detective Kate Linville ist zufällig vor Ort und ermittelt auf private Faust – und kommt damit nicht nur dem Täter auf die Schliche, sondern gerät auch in große Gefahr. Der Plot klang interessant, auch wenn die Autorin auf Altbekanntes zurückgreift, die Umsetzung aber hat mir aber leider gar nicht gefallen. Nach einem spannenden Einstieg bleibt die Geschichte dann lange Zeit sehr ruhig – für mich zu ruhig, denn ich hatte gar nicht das Bedürfnis weiterzulesen, weil das „Auf-der-Stelle-Treten“ der Polizei und das ständige Wiederholen der wenigen vorhandenen Fakten einfach nur langweilig war. Leider hat die Autorin mich in dieser Zeit auch nicht mit anderen Geschehnissen, Charakteren oder Beschreibungen fesseln können, und ich musste lange warten, bis wieder etwas Schwung in die Geschichte kam. Erst im letzten Drittel war ich dann gefesselt und hier bin ich auch mehrfach überrascht worden – als Täter hatte ich jemand ganz anderen im Visier, die Auflösung war etwas konstruiert und daher überraschend, trotzdem konnte ich mit ihr gut leben. Vielleicht hat mich die erste Hälfte auch so gelangweilt, weil ich die Charaktere fast alle unsympathisch fand. Detective Kate hat ein großes Problem mit ihrem Selbstbewusstsein und hat mich damit sehr genervt, ihr Kollege Caleb erfüllte das Klischee des ehemaligen Alkoholikers, der nur allzu oft kurz vor dem Rückfall steht. Richtig gut gezeichnet fand ich nur eines der verschwundenen Mädchen, das vor Energie nur so strotzte und einen starken Überlebenswillen hatte – am Ende fand ich hier eine Situation zwar auch etwas übertrieben, trotzdem habe ich mit ihr tatsächlich gefiebert. Bei Kate und Caleb kann ich das leider nicht behaupten, auch wenn Kate dann doch irgendwann ihre Frau steht und über sich selbst hinauswächst. Interessant fand ich die Kapitel, in denen der Täter zu Wort kommt und er seine Gedanken und Gefühle beschreibt. So krank dieser Mensch auch ist, so interessant waren aber die Einblicke in seine Psyche. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig zu lesen, manche Dialoge wirken etwas hölzern und leider hat die Autorin diesmal auch nicht eine besondere Atmosphäre einfangen können. Der Aufbau der Geschichte ist interessant mit seinen wechselnden Perspektiven und Zeitebenen, wer aber schon andere Bücher von Charlotte Link gelesen hat, dem wird dies nicht ganz unbekannt sein. Insgesamt kann ich dem Buch leider nur 3 von 5 Sternen vergeben, weil die erste Hälfte viel zu langatmig war und es mir an Spannung einfach gefehlt hat. Und das konnten leider auch die Charaktere nicht wettmachen, weil sie zu blass und unsympathisch gewesen sind. Schade – für mich leider eine Enttäuschung. Mein Fazit Dieses Buch konnte mich trotz den ansprechenden Plots leider gar nicht überzeugen – zu langatmig in der ersten Hälfte, Charaktere, die mich nicht einfangen konnten und die zum Teil auch etwas klischeehaft geraten sind. Im letzten Drittel nimmt die Geschichte dann aber doch noch Fahrt auf und konnte mich dann auch fesseln. Dennoch kann ich leider nicht mehr als 3 von 5 Sternen vergeben.

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