Leserstimmen zu
Die Verstummten

Stephanie Fey

Die Carina-Kyreleis-Thriller (2)

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Die Verstummten

Von: mamenu

22.10.2017

Klapptext Ein neuer Fall für Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis:Nachdem sie nur knapp einem Autounfall entgangen ist,wird Carina Kyreleis im Wohnhaus des jugendlichen Fahrers mit einem schrecklichen Bild konfrontiert. Im Schlafzimmer findet sie die Eltern des Fahrers auf tot und in bizarrer Hochzeitstracht gemeinsam auf dem Ehebett liegend. Kriminalhauptkommissar Matte Kyreleis übernimmt den Fall. Überraschenderweise will er Carina bei den Ermittlungen nicht dabei haben. Was verbirgt er? Meine Meinung Das ist der zweite Teil mit der Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis. Da ich schon den ersten Teil gelesen habe, musste ich auch dieses Buch lesen. Was mir gleich am Anfang gut gefallen hat, ist, das der zweite Teil nahtlos an den ersten anschließt. Auch ist der Schreibstil wieder sehr flüssig und leicht, sodass ich gut in dieser Geschichte zurecht kam. Die Geschichte fängt gleich Spannenend an. So zieht sich das auch bis zum ende durch, sodass ich es nicht aus der Hand legen wollte. Die einzelnen Erzähl-Passagen passen erst nicht so richtig zusammen, aber die Autorin hat es mal wieder geschafft alles im nachhinein gut zusammen zu fügen. Das hat mir beim lesen großen Spaß gemacht. So konnte ich immer wieder gut miträtseln und wurde doch irgendwie immer erst auf eine falsche Fährte gelockt. Was die Spannung beim lesen dann doch sehr hoch hielt. Auch in dieser Geschichte hat mir Carina, die Hauptperson, wieder gut gefallen. Denn auch hier erfährt man einiges aus ihrem Privatleben, was gut in diese Geschichte reinpasst. Carina ist ein Mensch der genau weiß, was er will. Manchmal tut sie auch Dinge, die nicht überlegt sind und die sie einfach aus einer Situation heraus geschehen lässt. Was mir dann aber sehr gut gefallen hat, ist, das man immer wieder beim lesen von ihr Überrascht wird. Also auch hier kann ich wieder sagen, dieses Buch hat mir gut gefallen und ich freue mich jetzt auch schon auf den nächsten Teil,den ich schon im Regal stehen habe.

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Das Cover und der Klappentext Das Cover gefällt mir gut und es passt zum anderen Teil, auch wenn es sich hierbei nicht direkt um eine Reihe handelt. Allerdings sollte man die Bücher in der Reihenfolge lesen, da sie chronologisch aufgebaut sind. Sie können aber auch unabhängig von einander gelesen werden. Den Klappentext finde ich gut aufgebaut. An sich erfährt der Leser nur etwas über den Anfang. Wie es weitergeht, wird verschwiegen. Der Schreibstil Der Schreibstil gefällt mir wieder sehr gut. Die Autorin schreibt flüssig und sehr bildlich, sodass ich mich gut in das Geschehen versetzen konnte. Allerdings schreibt sie auch sehr komplex durch die Verschachtelung ihrer Handlungsstränge. Die Charaktere Wie auch im ersten Teil nimmt Carina einen großen Teil der Geschichte ein. Sie ist Gerichtsmedizinerin und beschäftig sich mit der Rekonstruktion von Gesichtern. Sie ist eine interessante Frau, die sehr neugierig ist und gerne aus ihrem Gerichtsmedizineralltagstrott ausbricht und sich auf Ermittlungen begibt. Auch ihr Vater Matte spielt eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Die Beziehung zu ihm findet im Buch viel Platz. Matte ist Polizist und nicht immer mit Carinas Ansichten einverstanden. So viel zum ersten Handlungsstrang. Der zweite Handlungsstrang beschreibt die Taten einer kriminellen Bande bzw. Vereinigung, die einigen Menschen das Leben genommen hat. Wie diese in die Geschichte reinpasst, solltet ihr am Besten selbst nachlesen. Der Einstieg Am Anfang berichtet die Autorin von der zuvor genannten Vereinigung und ihrer Machenschaft. Den Einstieg finde ich gut gewählt, da er beide Handlungsstränge miteinander verbindet. Also den von Carina und der Vereinigung. Die Spannung, Handlung und Idee Die Spannung war gleichmäßig auf das Buch verteilt. Es ließ sich gut lesen und ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass ich mich sehr langweile. Allerdings hat mir hier der Thriller-Charakter aus dem ersten Teil gefehlt. Wo ich im ersten Teil schockiert war, über die grausame Tat und wie die Autorin es beschrieben hat, hatte ich das Gefühl hier gar nicht. Vielmehr wurde der Fokus auf das Ermitteln und Aufdecken gelegt. Allerdings hat mich das nicht so viel gestört, denn es war auch ohne viel Blut und Grausamkeit interessant zu lesen. Die Idee fand ich gut, aber an viele Stellen sehr komplex. Bei diesem Teil muss der Leser auf jeden Fall mitdenken, damit er den Faden nicht verliert. Das Ende Am Ende klärt sich viel auf, aber auch viel bleibt ungeklärt. Die Vereinigung wird den Leser wohl auch im dritten Band begleiten, wo hoffentlich mehr Erkenntnisse ans Licht gelangen, sodass es ein rundes Ganzes ergibt. Mein Fazit Eine gelungene Fortsetzung der Reihe, die durch ihre komplexen Handlungsstränge zum mitdenken anregt.

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