Leserstimmen zu
Das Lied des roten Todes

Bethany Griffin

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Klappentext: "In der Stadt, in der Araby lebt, tobt ein Bürgerkrieg, und zu der schrecklichen Seuche, die von jeher dort wütet, ist eine neue, noch tödlichere Krankheit gekommen. Mit einigen wenigen Freunden kann Araby gerade noch fliehen, doch sie hat alles verloren: Ihr Elternhaus ist zerstört, ihre Mutter wurde entführt und ihre beste Freundin ist infiziert. Zudem scheint ihre einstige große Liebe William sie betrogen zu haben. So bleibt Araby nur der Blick nach vorne: Sie stellt sich an die Spitze der Rebellion und kämpft für Gerechtigkeit, für ihr Volk, das so schrecklich leiden musste – und für eine neue Liebe, die von unerwarteter Seite entflammt …" Meine Meinung: Bitte nehmt euch einen Moment um auch dieses Cover zu bewundern. Covertechnisch steht dieses Buch Teil 1 in nichts nach, inhaltlich sieht es jedoch ein bisschen anders aus. Anfangs hatte es trotz dem Umstand, dass ich unbedingt wissen wollte wie es mit Araby und der Stadt weitergeht eine gewisse Anlaufzeit. Vor allem hat mich das ewige hin und her zwischen Will und Elliot, dass fast die gesamte erste Hälfte des Buches einnimmt, etwas genervt. Jedoch wurde es besser und offene Fragen wurden endlich geklärt und Araby übernimmt sehr viel Verantwortung und man fiebert wieder richtig mit ihr mit und Spannung wird sehr gut aufgebaut, jedoch wird diese mir gegen Ende hin etwas zu schnell wieder abgebaut. Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass dieser zweite Teil ganz ok ist. Zweite Teile haben es ja nicht immer ganz leicht ;)

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Auch bei diesem Buch ist das Cover wunderschön, aber mich stört etwas. Das Bild passt perfekt zum Titel, wegen der Maske, aber leider nicht wirklich zum Buch. Die Maske im Buch verdeckt den Mund und nicht die Augen. Es ist nur eine Kleinigkeit und da das Cover sonst wunderschön und interessant ist, lasse ich es auch nicht in meine Bewertung mit einfließen. Ich muss zugeben, dass mich das erste Buch 'Das Spiel des roten Todes' nicht richtig überzeugen konnte, aber ich wollte trotzdem das zweite lesen, da ich wissen wollte, wie es ausgeht. Elliot war mir leider immer noch unsympathisch und Araby scheint immer noch eine Schachfigur in seinem Spiel zu sein. Dafür ist er anscheinend einer der wenigen mit einer Persönlichkeit in der Geschichte. Aber auch Will wirkt endlich viel interessanter, als im ersten Teil. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und sollte so eigentlich Aufschluss in die Gefühle von Araby geben. Das gab es leider nicht so wirklich, Araby wirkte teilweise sehr gefühllos und ich konnte mich nicht ganz gut in sie hineinversetzen. Ich konnte auch wirklich nicht verstehen, wieso sie Elliot mag. Der Schreibstil ist fließend und die Geschichte konnte man flüssig runterlesen, auch wenn der Anfang sich etwas gezogen hat. Danach ging alles ziemlich schnell, etwas zu schnell meiner Meinung nach, aber Spannung war auf jeden Fall da. Ich fand das Ende hingegen ganz gut, ein ordentlicher Abschluss des Zweiteilers, indem alle Fragen geklärt wurden. Am Ende wurde natürlich auch die Frage geklärt für wen Araby sich entscheidet: Will oder Elliot?

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Als ich letztens die Dystopien in meinem Bücherregal angeschaut habe, musste ich feststellen, dass ich die Dilogie Das Mädchen mit der Maske von Bethany Griffin nicht beendet habe. Und da ich versuche, Reihen, die mir gefallen haben, möglichst zu beenden, wollte ich natürlich Das Lied des roten Todes lesen, vor allem da mich Die Stadt des roten Todes überzeugen konnte. Und auch wenn mir die Fortsetzung nicht ganz so gut gefallen hat, wie Band 1, so fand ich Das Lied des roten Todes trotzdem lesenswert und würde diese Dilogie gerne Leuten empfehlen, die auf der Suche nach weniger bekannten Dystopien sind. Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Sache mit der Dreiecksgeschichte. Schon im ersten Buch hat mich Arabys Liebesgeschichte gestört und im Band 2 hat sie mich regelrecht genervt. Irgendwie konnte sich Araby wohl nicht entscheiden, aber ehrlich gesagt hat es mich nicht wirklich interessiert, welcher Junge denn ihr Herz am Ende erobert hat. Ich fand es daher schade, dass Das Lied des roten Todes so sehr auf die Dreiecksbeziehung eingegangen ist. Vielmehr war ich daran interessiert, zu erfahren, was nun mit Arabys Eltern passiert ist und ob es ein Wiedersehen zwischen ihnen geben wird. Weiterhin wollte ich erfahren, ob April gerettet werden kann, oder nicht. Was mir dennoch gefallen hat, waren Bethany Griffins lebendige Beschreibungen dieser düsteren Welt, in der Araby lebt. Ich finde den Schreibstil der Autorin sehr schön und bin gerne in die erschreckende Welt eingetaucht, die sie erschaffen hat. Und auch wenn ich Arabys Liebesgeschichte nicht so toll fand, hat mich ihre Entwicklung als Protagonistin auf jeden Fall begeistern können. Da mich aber die Dreiecksgeschichte genervt hat und das Buch dadurch weniger spannend für mich war, kann ich dem Buch leider nicht mehr als 3 Sterne geben. Rating: 3 von 5 Sternen

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Daten: Autorin: Bethany Griffin Verlag: Goldmann Preis: 12,99€ (Broschiertes Buch) (E-Book: 9.99€) Seitenanzahl: 347 Originaltitel: Dance of the Red Death ISBN: 9783442478286 Erscheinungstermin: 17. März 2014 Info: •Band 1: Die Stadt des roten Todes •Band 2: Das Lied des roten Todes -------------------------------------------------------------------------------- Klapptext: Quelle: Goldmann Verlag Der Rote Tod bittet zum Tanz In der Stadt, in der Araby lebt, tobt ein Bürgerkrieg, und zu der schrecklichen Seuche, die von jeher dort wütet, ist eine neue, noch tödlichere Krankheit gekommen. Mit einigen wenigen Freunden kann Araby gerade noch fliehen, doch sie hat alles verloren: Ihr Elternhaus ist zerstört, ihre Mutter wurde entführt und ihre beste Freundin ist infiziert. Zudem scheint ihre einstige große Liebe William sie betrogen zu haben. So bleibt Araby nur der Blick nach vorne: Sie stellt sich an die Spitze der Rebellion und kämpft für Gerechtigkeit, für ihr Volk, das so schrecklich leiden musste – und für eine neue Liebe, die von unerwarteter Seite entflammt … Cover: Dieses Cover ist meiner Meinung nach eins der Besten in meinen Regal! Im Vordergrund steht ein Mädchen (wahrscheinlich Araby) mit einem dunkelrot-pinken Kleid und einer farblich passenden Blume an der schwarzen Maske. Oben rechts sind schimmernde Ranken. Am besten gefällt mir, wie auch schon bei dem vorigen Band der Himmel. Ebenfalls passend zum Kleid ist er grau- rot. Meinung: ***Spoiler-Alarm an alle die den ersten Teil noch nicht gelesen haben*** Nachdem Araby mir ein paar wenigen Freunden mit einem Luftschiff aus der Stadt aufgrund einer zweiten Seuche geflüchtet ist, fliegen sie Richtung Supf, wo es auch nicht so recht sicher ist, da dort Krokodile und Infizierte der Seuche leben. Außerdem sind noch Malcontents und Prosperos Männer hinter ihnen her. Nebenbei sind noch sehr viele Fragen offen nachdem der erste Teil so abrupt abgebrochen wurde. Was wird aus April? Stimmen die Gerüchte um Arabys Vater? Wie kann die Seuche und der rote Tod aufgehalten werden? Können sie überhaupt noch aufgehalten werden? Dieser zweite Teil fängt genau da an, wo der Erste aufgehört hat und man kann so sehr schnell wieder in die Geschichte finden. Allerdings habe ich schon sehr bald einen meiner Meinung nach großen negativen Punkt gefunden: Viele Charaktere werden zu gefühlslos dargestellt. Und besonders ist es mir bei Araby aufgefallen. Ein kurzes Beispiel: Elliott möchte die Leichen der Infizierten verbrennen, anstatt wie üblich sie den Krokodilen-verseuchten Sumpf zu bringen, damit die Handelswege für die Nahrungslieferung schnellst möglichst wieder frei sind und die Seuche sich nicht ausbreiten kann. Also verbrennt er während eines "Spaziergangs" mit Araby einen Haufen Leichen. Aus Arabys Sicht wird diese Grausamkeit genauestens beschrieben und sie kümmert sich vergleichsweise recht wenig darum. Es kann natürlich sein, dass Araby sich entwickelt hat durch dieser Kriese, es kann aber natürlich auch an der Autorin liegen, die sehr sparsam mit Emotionen umgegangen ist. Ebenfalls ein recht großes Manko ist, dass die vielen vielen Ideen, die die Autorin hatte nur teilweise zu Ende ausgeführt wurden. Vielmehr hatte man das Gefühl, dass die Autorin zu einem bestimmten Endergebnis der Handlung kommen wollte und so die Vorstufen sehr kurz gefasst hat. An manchen Stellen sogar so kurz, dass wenn man einen Satz überlesen hat nicht mehr mit der Handlung hinterher kommt. Das nimmt an machen Stellen die Spannung und man ärgert sich auch fast. Ein Beispiel nebenbei. Schon vom ersten Teil an spielen die Masken, die sich nur die Reichen leisten konnten um sich vor der Seuche zu schützen eine große Rolle. Generell finde ich die Idee vom Prinzip her sehr faszinierend. Hingegen ist es enttäuschend, dass man nicht darüber aufgeklärt wird, wie genau sie aussehen und wie sie funktionieren. Es hätte sich durchaus angeboten etwas genauer darüber zu schreiben, da Araby die Tochter des Wissenschaftlers und der Erfinder der Maske ist. Man erfährt lediglich, dass es ein Mundstück gibt und sie ansonsten aus Porzellan ist und nur die Augen frei sind. Doch warum sich diese auf den Besitzer "anpasst" und so kein anderer sie tragen kann und wie sie generell funktioniert bleibt ungeklärt. Schon von Anfang dieses Buches dachte ich, dass es einen weiten Teil geben würde, da sooo viele Fragen noch offen sind und diese unmöglich in diesem Buch alle beantwortet werden konnten, außerdem würden sich selbstverständlich auch noch neue Probleme ergeben. Dieser Meinung war ich auch noch bis zum Ende des Buches. Bis dann in den letzten 10 Seiten alle Fragen und Probleme gelöst wurden und somit gar nicht genug Material für einen weiteren Teil da ist. Von daher finde ich es sehr enttäuschend, dass diese Reihe so plötzlich aufhört und doch manche Sachen einfach im Raum stehen gelassen wurden. Fazit: Ich kann diese Reihe empfehlen, es ist aber keine, die man gelesen haben muss aufgrund von der nur halb -zuende gedachten Ideen, was meiner Meinung nach eins der größten Macken ist. Von daher bewerte ich diese Fortsetzung mit 3 von 5 Sternen.

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Mit "Das Lied des roten Todes" setzt Bethany Griffin konsequent ihre Geschichte um Araby, Will, Elliot und deren Kampf um das Überleben und die Zukunft ihrer Stadt fort. Dabei schafft die Autorin es immer wieder, mit neuen Wendungen zu überraschen, die man so einfach nicht erwartet hätte. Sie macht es ihren Protagonisten nicht gerade leicht, denn die Gefühle so ziemlich aller fahren hier ordentlich Achterbahn. Leider werden so manche Szenen, die wirklich Spannung aufbauen, viel zu schnell aufgelöst. Man hat das Gefühl, die Autorin hat den Gedanken nie ganz beendet, sondern möchte schnellstmöglich zum nächsten Ereignis kommen. Dadurch wirken ihre Ideen unausgegoren und nehmen die Spannung ganz schnell wieder weg, obwohl doch soviel Potenzial dahinter steckt und durchaus noch mehr aus der Geschichte herauszuholen wäre. Gerade wenn man bedenkt, wie grausam Prinz Prospero ist oder auch Malcontent. Da gab es Situationen, aus denen man eigentlich sicher nicht so leicht hätte entkommen können und das fand ich schon ein wenig schade. Damit will ich nicht sagen, dass es den Protagonisten zu leicht gemacht wurde, denn Schicksalsschläge haben sie trotzdem zu verkraften, wie auch schon im ersten Band. Leider konnte man dabei gar nicht so wirklich mitfühlen, da die Autorin -in Form von Ich-Erzählerin Araby- stellenweise recht gefühllos erzählt. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass es sich um bloße Aufzählungen handelt und das hat mich dieses Mal oft gestört. Trotzdem gelingt es ihr auch hier wieder, die düstere Atmosphäre zu transportieren, ebenso wie die Hoffnungslosigkeit auf Seiten der restlichen Bevölkerung. Das Finale der Dilogie endet rund, alle Handlungsstränge werden abgeschlossen und es bleiben keine Fragen mehr offen, so dass man als Leser zumindest dahingehend nicht unbefriedigt entlassen wird. Fazit: Leider konnte mich "Das Lied des roten Todes" nicht so sehr begeistern, wie der 1. Band. Bethany Griffin hat durchaus tolle Ideen, die jedoch viel zu schnell abgehandelt werden und so die Spannung, die gerade aufgebaut wurde, zerstören. Die düstere Atmosphäre, einige interessante Charaktere und das runde Ende können immerhin teilweise darüber hinwegtrösten.

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Nicht so gut wie Band 1, aber dennoch lesenswert

Von: Atelier Maikind

05.05.2015

***VORSICHT SPOILER*** Band 2 ist beendet und mit ihm die ganze „Das Mädchen mit der Maske“-Reihe. Nachdem Araby mit Elliot, Will und den Anderen aus der Stadt geflüchtet ist, gibt es Differenzen zwischen den Freunden. Dazu kommt, dass April an der Seuche erkrankt ist. Die Gruppe findet einen Zufluchtsort im Sumpf, doch auch dieser ist nicht lange sicher. Doch eine Frage bleibt: Wie soll es jetzt weitergehen? Elliot will zum Palast des Prinzen um Waffen zu stehlen. Araby möchte in die Stadt zurück um nach ihrem Vater zu suchen. Sie hofft, dass dieser ein Heilmittel gegen die Seuche hat. Natürlich setzt sich Araby irgendwie durch. Zusammen mit Will und Elliot geht sie in die Stadt zurück. Leider war dieses Buch nicht so spannend wie das erste. Der Anfang hat sich wirklich ins unendliche gezogen und auch der Mittelteil war einfach nicht so spannend wie im vorangegangenen Buch. Eines muss man aber dennoch sagen: Das Ende war top! Die große Party im Schloss des Prinzen hat mich einfach gefesselt. Ab diesem Moment konnte ich einfach nicht mehr aufhören und habe die letzten 100-130 Seiten in einem Zug durchgelesen. Am spannendsten war das Spiel, dass sich der Prinz für Araby ausgedacht hat. Ich konnte mir die Räume, durch die Araby gehen musste, so gut vorstellen. Manchmal hatte ich direkt das Gefühl, selbst im Palast zu sein und an der Feier teilzunehmen. Gerade in diesem Teil des Buches ging es aber auch manchmal sehr brutal zu. Ich weiß, dass der Prinz grausam ist, aber seine Foltermethoden waren manchmal zu gut beschrieben. Dabei denke ich hauptsächlich an die Stelle, in der Arabys Mutter die Finger zertrümmert werden sollen. Einfach furchtbar. Auch die Wendung im Liebesleben der Hauptdarstellerin hat mich sehr überrascht! Nach Wills Verrat und der Tatsache, dass sie in diesem Buch sehr viel Zeit mit Elliot verbringt hätte ich gedacht, dass ihre Entscheidung am Ende anders lauten wird. Wobei ich meine Lieblingscharaktere eh ständig gewechselt habe. Mir waren einfach beide Kerle sehr ans Herz gewachsen. Einzig mit Thom kam ich gar nicht klar, aber er hatte keine große Rolle im Buch. Natürlich hat mich auch Aprils Werdegang sehr mitgenommen. Dabei hatte ich auf ein Happy End zwischen ihr und Kent gehofft. Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr flüssig. Mittlerweile habe ich mich auch an ihre spezielle Art zu schreiben gewöhnt, deshalb kam ich relativ schnell durch das Buch. Es gab nur einige Kleinigkeiten die ich nach wie vor störend fand. Wobei diese eher auf Charakter und weniger auf dem Schreibstil beruhen. Mich hätten die Seuchen viel mehr interessiert und die damit verbundene Frage, ob die Stadt letztendlich davon befreit wurde. Auch das Leben der Gruppe nach dem Buch wäre sehr interessant gewesen. Wurde Arabys Vater getötet? Ist Elliot Bürgermeister geworden? Hat Kent die Stadt doch noch verlassen? Was hat Arabys Mutter noch gemacht? Wie ist es Malcontent ergangen? War Elliot ein guter Anführer oder auch grausam? Leider wurde all das offen gelassen. Das Cover ist wieder Balsam für die Augen gewesen. Es ist einfach wunderschön und vermittelt die bedrohliche Lage, die im Buch vorherrscht. Das rote Farbschema des ersten Buches wurde hier von dunklem Pink abgelöst. Im Hintergrund sieht man eine Kathedrale, vielleicht ist es auch das Schloss des Prinzen, das kann ich leider nicht genau sagen. Wieder steht ein Mädchen mit Maske im Mittelpunkt des Coverbildes. Der Titel des Buches wurde wieder vom Rest abgehoben. Natürlich finden sich auch hier glänzende Ornamente im oberen Bereich. Diese Gestaltung setzt sich im Buch, sowie am Buchrücken fort. Im Inneren des Buches finden wir vorn den Klappentext und hinten ein Bild der Autorin. Der erste und zweite Band passen perfekt zusammen. Dieses Buch war leider nicht so überzeugend wie der Vorgänger. Erst im letzten Teil des Buches wurde es spannend. Deshalb bekommt „Das Lied des roten Todes“ nur 3 von 5 Sternen von mir. ★★★☆☆ Ich bedanke mich recht herzlich bei dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar und hoffe, dass ich einige Leser für diese Reihe begeistern konnte.

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Nachdem Araby, April, Will und Elliott mit Kents Luftschiff aus der Stadt geflohen sind, steht fest, dass sie so schnell wie möglich dorthin zurückkehren müssen, denn sie müssen Arabys Vater finden. Nur er scheint ein Gegenmittel zu besitzen, das April vor dem Tod durch die Seuche bewahren kann. Araby ist hin- und hergerissen - war ihr Vater ein Mörder, hat er die Seuche in Umlauf gebracht? Und wem soll sie vertrauen, Will, der sie an Malcontent ausgeliefert hat, oder Elliott, der nach wie vor skrupellos ist und dessen oberstes Ziel es ist, die Herrschaft über die Stadt zu übernehmen? Schließlich kehrt Araby zusammen mit Elliott und Will zurück und findet einen Ort der Zerstörung vor. Der Rote Tod hat sich inzwischen ausgebreitet und Malcontent ist damit beschäftigt, seine Soldaten auf die verbliebenen Bürger zu hetzen. In diesem Chaos baut Elliott erneut eine Rebellion auf, während Araby verzweifelt versucht, ihren Vater zu finden, um das Leben ihrer Freundin zu retten. Nachdem mir der erste Teil recht gut gefallen hat, war ich schon sehr gespannt auf Das Lied des roten Todes. Das Mächen mit der Maske 2, dessen Cover ebenso mystisch und geheimnisvoll ist. Diesmal erinnert mich das Mädchen allerdings an eine Adlige, die zu einem venezianischen Maskenball geht, was zumindest teilweise zur Handlung passt. Die ersten Kapitel haben sich für mich ein wenig schleppend gelesen. Ich weiß nicht genau, was mich gestört hat, aber die Handlung konnte mich einfach nicht so schnell mitreißen wie im ersten Teil. Ich glaube, ich hatte mir ein wenig mehr Action erhofft und dass zumindest einige Fragen, die nach dem ersten Teil aufkamen, schneller beantwortet würden. Stattdessen plätschert die Handlung vor sich hin und Araby ist mir leider immer noch nicht sympathischer geworden. Mir kommt sie immer noch wie ein Naivchen vor, das sich leicht manipulieren und umstimmen lässt und selbst nicht wirklich für eine Sache, die ihr am Herzen liegt, einsteht. Auch das ewige Hin und Her zwischen Will und Elliott hat mich zunehmend genervt - mal fühlt sie sich zu dem einen hingezogen, mal zu dem anderen und entscheiden will sie sich vorerst nicht. Es kommt mir ein wenig so vor, als ist es bei Araby Tagesform-abhängig, wen sie gerade lieber mag und lieber küssen möchte. Als die drei in die Stadt zurückkehren, kommt die Handlung ein wenig in Schwung. Wieder gefällt mir das düstere Bild, das Griffin von der Stadt und ihren Bewohnern zeichnet, sehr gut. Was mich im zweiten Teil allerdings massiv stört, sind die plötzlich aufkommenden Konflikte, die zwar erstmal problematisch sind, aber dann allzu schnell und ohne große Schwierigkeiten gelöst werden. Das macht die ganze Handlung in meinen Augen etwas unglaubwürdig und zieht sie vielleicht sogar ein wenig ins Lächerliche. Auch am Ende scheint es, als würde sich beinahe alles von selbst klären: Es ist irgendwie zu einfach. Auch hat es mich beim Lesen ein wenig gestört, dass angesichts von Tod und Zerstörung keine der handelnden Personen wirklich schockiert ist. Das ist allerdings mein persönliches Empfinden, denn natürlich leben Araby und ihre Freunde schon sehr lange mit der Seuche und dem roten Tod und sind vermutlich abgestumpft. Insgesamt hat mich der Roman ganz gut unterhalten, obwohl mir die Handlung hier und da ein wenig zu banal war und mich auch die Protagonistin gestört hat. Nach wie vor ist Griffins Idee einer alles zerstörenden Seuche, der zunächst nur die reiche Oberschicht und schließlich niemand mehr trotzen kann, faszinierend und herrlich düster. Dennoch hat mir der erste Teil wesentlich besser gefallen, im zweiten kam es mir manchmal ein wenig so vor, als würde die Autorin die Handlung um Biegen und Brechen zu Ende bringen wollen - teilweise auf Kosten der Spannung. Doch schließlich wurden alle Fragen beantwortet, die ich hatte und ich bin froh, den zweiten Teil noch gelesen haben. Daher bedanke ich mich herzlich beim Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar und kann euch Das Lied des roten Todes empfehlen, vor allem, wenn ihr den ersten Teil gelesen habt =)

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Nachdem Araby, April, Will und Elliott mit Kents Luftschiff aus der Stadt geflohen sind, steht fest, dass sie so schnell wie möglich dorthin zurückkehren müssen, denn sie müssen Arabys Vater finden. Nur er scheint ein Gegenmittel zu besitzen, das April vor dem Tod durch die Seuche bewahren kann. Araby ist hin- und hergerissen - war ihr Vater ein Mörder, hat er die Seuche in Umlauf gebracht? Und wem soll sie vertrauen, Will, der sie an Malcontent ausgeliefert hat, oder Elliott, der nach wie vor skrupellos ist und dessen oberstes Ziel es ist, die Herrschaft über die Stadt zu übernehmen? Schließlich kehrt Araby zusammen mit Elliott und Will zurück und findet einen Ort der Zerstörung vor. Der Rote Tod hat sich inzwischen ausgebreitet und Malcontent ist damit beschäftigt, seine Soldaten auf die verbliebenen Bürger zu hetzen. In diesem Chaos baut Elliott erneut eine Rebellion auf, während Araby verzweifelt versucht, ihren Vater zu finden, um das Leben ihrer Freundin zu retten. Rezension: Nachdem mir der erste Teil recht gut gefallen hat, war ich schon sehr gespannt auf Das Lied des roten Todes. Das Mächen mit der Maske 2, dessen Cover ebenso mystisch und geheimnisvoll ist. Diesmal erinnert mich das Mädchen allerdings an eine Adlige, die zu einem venezianischen Maskenball geht, was zumindest teilweise zur Handlung passt. Die ersten Kapitel haben sich für mich ein wenig schleppend gelesen. Ich weiß nicht genau, was mich gestört hat, aber die Handlung konnte mich einfach nicht so schnell mitreißen wie im ersten Teil. Ich glaube, ich hatte mir ein wenig mehr Action erhofft und dass zumindest einige Fragen, die nach dem ersten Teil aufkamen, schneller beantwortet würden. Stattdessen plätschert die Handlung vor sich hin und Araby ist mir leider immer noch nicht sympathischer geworden. Mir kommt sie immer noch wie ein Naivchen vor, das sich leicht manipulieren und umstimmen lässt und selbst nicht wirklich für eine Sache, die ihr am Herzen liegt, einsteht. Auch das ewige Hin und Her zwischen Will und Elliott hat mich zunehmend genervt - mal fühlt sie sich zu dem einen hingezogen, mal zu dem anderen und entscheiden will sie sich vorerst nicht. Es kommt mir ein wenig so vor, als ist es bei Araby Tagesform-abhängig, wen sie gerade lieber mag und lieber küssen möchte. Als die drei in die Stadt zurückkehren, kommt die Handlung ein wenig in Schwung. Wieder gefällt mir das düstere Bild, das Griffin von der Stadt und ihren Bewohnern zeichnet, sehr gut. Was mich im zweiten Teil allerdings massiv stört, sind die plötzlich aufkommenden Konflikte, die zwar erstmal problematisch sind, aber dann allzu schnell und ohne große Schwierigkeiten gelöst werden. Das macht die ganze Handlung in meinen Augen etwas unglaubwürdig und zieht sie vielleicht sogar ein wenig ins Lächerliche. Auch am Ende scheint es, als würde sich beinahe alles von selbst klären: Es ist irgendwie zu einfach. Auch hat es mich beim Lesen ein wenig gestört, dass angesichts von Tod und Zerstörung keine der handelnden Personen wirklich schockiert ist. Das ist allerdings mein persönliches Empfinden, denn natürlich leben Araby und ihre Freunde schon sehr lange mit der Seuche und dem roten Tod und sind vermutlich abgestumpft. Insgesamt hat mich der Roman ganz gut unterhalten, obwohl mir die Handlung hier und da ein wenig zu banal war und mich auch die Protagonistin gestört hat. Nach wie vor ist Griffins Idee einer alles zerstörenden Seuche, der zunächst nur die reiche Oberschicht und schließlich niemand mehr trotzen kann, faszinierend und herrlich düster. Dennoch hat mir der erste Teil wesentlich besser gefallen, im zweiten kam es mir manchmal ein wenig so vor, als würde die Autorin die Handlung um Biegen und Brechen zu Ende bringen wollen - teilweise auf Kosten der Spannung. Doch schließlich wurden alle Fragen beantwortet, die ich hatte und ich bin froh, den zweiten Teil noch gelesen haben. Daher bedanke ich mich herzlich beim Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar und kann euch Das Lied des roten Todes empfehlen, vor allem, wenn ihr den ersten Teil gelesen habt =)

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