Leserstimmen zu
Das Lied des roten Todes

Bethany Griffin

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Mit "Das Lied des roten Todes" setzt Bethany Griffin konsequent ihre Geschichte um Araby, Will, Elliot und deren Kampf um das Überleben und die Zukunft ihrer Stadt fort. Dabei schafft die Autorin es immer wieder, mit neuen Wendungen zu überraschen, die man so einfach nicht erwartet hätte. Sie macht es ihren Protagonisten nicht gerade leicht, denn die Gefühle so ziemlich aller fahren hier ordentlich Achterbahn. Leider werden so manche Szenen, die wirklich Spannung aufbauen, viel zu schnell aufgelöst. Man hat das Gefühl, die Autorin hat den Gedanken nie ganz beendet, sondern möchte schnellstmöglich zum nächsten Ereignis kommen. Dadurch wirken ihre Ideen unausgegoren und nehmen die Spannung ganz schnell wieder weg, obwohl doch soviel Potenzial dahinter steckt und durchaus noch mehr aus der Geschichte herauszuholen wäre. Gerade wenn man bedenkt, wie grausam Prinz Prospero ist oder auch Malcontent. Da gab es Situationen, aus denen man eigentlich sicher nicht so leicht hätte entkommen können und das fand ich schon ein wenig schade. Damit will ich nicht sagen, dass es den Protagonisten zu leicht gemacht wurde, denn Schicksalsschläge haben sie trotzdem zu verkraften, wie auch schon im ersten Band. Leider konnte man dabei gar nicht so wirklich mitfühlen, da die Autorin -in Form von Ich-Erzählerin Araby- stellenweise recht gefühllos erzählt. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass es sich um bloße Aufzählungen handelt und das hat mich dieses Mal oft gestört. Trotzdem gelingt es ihr auch hier wieder, die düstere Atmosphäre zu transportieren, ebenso wie die Hoffnungslosigkeit auf Seiten der restlichen Bevölkerung. Das Finale der Dilogie endet rund, alle Handlungsstränge werden abgeschlossen und es bleiben keine Fragen mehr offen, so dass man als Leser zumindest dahingehend nicht unbefriedigt entlassen wird. Fazit: Leider konnte mich "Das Lied des roten Todes" nicht so sehr begeistern, wie der 1. Band. Bethany Griffin hat durchaus tolle Ideen, die jedoch viel zu schnell abgehandelt werden und so die Spannung, die gerade aufgebaut wurde, zerstören. Die düstere Atmosphäre, einige interessante Charaktere und das runde Ende können immerhin teilweise darüber hinwegtrösten.

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Da ich bereits vom ersten Teil dieser Dilogie total begeistert war, musste ich den zweiten Teil natürlich auch lesen. Es waren einfach noch so viele Fragen offen und die Spannung war unerträglich. An dieser Stelle vielen Dank an den Goldmann Verlag, dass ich dieses Buch zur Rezension bekommen habe. Auch das Cover dieses zweiten Teiles finde ich wirklich wunderschön und ich muss sagen, dass diese beiden Bücher mit die schönsten Cover haben, die es in meinen Regalen zu finden gibt. Direkt am Anfang vom Buch wird man mitten in das Geschehen um Araby und ihre Freunde und Verbündeten geworfen. Man findet sich direkt auf dem Luftschiff wieder, wo der erste Teil geendet hat. Der Einstieg fiel mir dadurch unglaublich leicht und ich konnte direkt wieder in die Geschichte eintauchen. Araby ist in diesem zweiten Teil sehr viel Selbstbewusster und lässt sich nicht mehr so leicht manipulieren wie bereits im ersten Teil. Bereits in "Die Stadt des roten Todes" kam sie wie eine starke Persönlichkeit rüber, allerdings war sie mir da noch ein wenig zu "formbar" und hat nicht getan was sie für richtig hält. Also von mir ein ganz großes Plus an Sympathie für Araby, die offensichtlich den Weg zu sich selbst gefunden hat und das in einer Welt die so grausam ist, dass man sich am liebsten einfach nur verkriechen möchte. Auch ihr soziales Engagement kommt noch weitaus mehr zum Vorschein, sie kümmert sich um ihre beste Freundin April, die an der Seuche erkrankt ist und vollbringt noch sehr viel mehr Dinge, die mir wirklich imponiert haben. Elliot und Will nehmen auch wieder einen großen Teil des Buches ein. Sehr schön finde ich, dass beide mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen haben, dadurch wird es nicht langweilig und ich als Leser war mir damit auch sehr lange nicht sicher, welchen der beiden Männer Araby wählen wird. Mir ist ja immer noch Will sehr viel sympathischer auch wenn er sich im letzten Teil des Buches ordentlich einen geleistet hat, aber irgendwie kann ich es nachvollziehen und ich hätte wohl genau so gehandelt. Schließlich ging es um seine Geschwister. Elliot will die Stadt beherrschen und scheut dabei augenscheinlich vor nichts zurück. Seine Sicht kann ich nicht so gut nachvollziehen, das liegt aber auf keinen Fall am Schreibstil der Autorin, sondern eher daran, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, eine Stadt zu beherrschen. Wirklich positiv ist mir April aufgefallen, war sie doch im ersten Teil mehr das verwöhnte Partymäuschen, so ist sie jetzt wirklich reif geworden. Sie übernimmt Verantwortung und ist mir hier als absolut freundliche Person aufgefallen. Ob es daran liegt, dass sie sich mit der Seuche infiziert hat oder aber daran, dass sie den Ernst der Lage begriffen hat sei dahin gestellt. Auch bringt der Schreibstil der Autorin wieder düstere Bilder einer Welt hervor, die komplett am Abgrund steht und man weiß nicht ob sich alles zum Guten wenden wird oder ob alles den letzten Rest den Bach runter gehen wird. Aber ganz genau das LIEBE ich an diesen Büchern! Hier wird eine Atmosphäre geschaffen, die zum Nachdenken anregt - was wäre wenn es in unserer Welt so aussehen würde? Wie würden wir uns verhalten und vor allem: Hätten wir Angst zu leben? Alles Fragen, die ich mir immer und immer wieder gestellt habe - letztendlich habe ich aber keine wirklich konkreten Antworten gefunden. Zu viel will ich euch aber gar nicht verraten, denn ihr sollt das Buch natürlich selbst lesen, aber ich kann euch sagen, dass ihr euch auf einen absolut tollen Showdown freuen dürft. Teilweise ging es so rasant zu, dass ich einige Stellen noch einmal gelesen habe. Einige Antworten fehlen mir zwar noch, aber trotzdem finde ich, dass das Ende ziemlich gelungen ist. Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für diese beiden Bände der Dilogie von Bethany Griffin, vor allem wenn ihr Dystopien liebt seid ihr hier vollkommen richtig aufgehoben.

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Nicht so gut wie Band 1, aber dennoch lesenswert

Von: Atelier Maikind

05.05.2015

***VORSICHT SPOILER*** Band 2 ist beendet und mit ihm die ganze „Das Mädchen mit der Maske“-Reihe. Nachdem Araby mit Elliot, Will und den Anderen aus der Stadt geflüchtet ist, gibt es Differenzen zwischen den Freunden. Dazu kommt, dass April an der Seuche erkrankt ist. Die Gruppe findet einen Zufluchtsort im Sumpf, doch auch dieser ist nicht lange sicher. Doch eine Frage bleibt: Wie soll es jetzt weitergehen? Elliot will zum Palast des Prinzen um Waffen zu stehlen. Araby möchte in die Stadt zurück um nach ihrem Vater zu suchen. Sie hofft, dass dieser ein Heilmittel gegen die Seuche hat. Natürlich setzt sich Araby irgendwie durch. Zusammen mit Will und Elliot geht sie in die Stadt zurück. Leider war dieses Buch nicht so spannend wie das erste. Der Anfang hat sich wirklich ins unendliche gezogen und auch der Mittelteil war einfach nicht so spannend wie im vorangegangenen Buch. Eines muss man aber dennoch sagen: Das Ende war top! Die große Party im Schloss des Prinzen hat mich einfach gefesselt. Ab diesem Moment konnte ich einfach nicht mehr aufhören und habe die letzten 100-130 Seiten in einem Zug durchgelesen. Am spannendsten war das Spiel, dass sich der Prinz für Araby ausgedacht hat. Ich konnte mir die Räume, durch die Araby gehen musste, so gut vorstellen. Manchmal hatte ich direkt das Gefühl, selbst im Palast zu sein und an der Feier teilzunehmen. Gerade in diesem Teil des Buches ging es aber auch manchmal sehr brutal zu. Ich weiß, dass der Prinz grausam ist, aber seine Foltermethoden waren manchmal zu gut beschrieben. Dabei denke ich hauptsächlich an die Stelle, in der Arabys Mutter die Finger zertrümmert werden sollen. Einfach furchtbar. Auch die Wendung im Liebesleben der Hauptdarstellerin hat mich sehr überrascht! Nach Wills Verrat und der Tatsache, dass sie in diesem Buch sehr viel Zeit mit Elliot verbringt hätte ich gedacht, dass ihre Entscheidung am Ende anders lauten wird. Wobei ich meine Lieblingscharaktere eh ständig gewechselt habe. Mir waren einfach beide Kerle sehr ans Herz gewachsen. Einzig mit Thom kam ich gar nicht klar, aber er hatte keine große Rolle im Buch. Natürlich hat mich auch Aprils Werdegang sehr mitgenommen. Dabei hatte ich auf ein Happy End zwischen ihr und Kent gehofft. Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr flüssig. Mittlerweile habe ich mich auch an ihre spezielle Art zu schreiben gewöhnt, deshalb kam ich relativ schnell durch das Buch. Es gab nur einige Kleinigkeiten die ich nach wie vor störend fand. Wobei diese eher auf Charakter und weniger auf dem Schreibstil beruhen. Mich hätten die Seuchen viel mehr interessiert und die damit verbundene Frage, ob die Stadt letztendlich davon befreit wurde. Auch das Leben der Gruppe nach dem Buch wäre sehr interessant gewesen. Wurde Arabys Vater getötet? Ist Elliot Bürgermeister geworden? Hat Kent die Stadt doch noch verlassen? Was hat Arabys Mutter noch gemacht? Wie ist es Malcontent ergangen? War Elliot ein guter Anführer oder auch grausam? Leider wurde all das offen gelassen. Das Cover ist wieder Balsam für die Augen gewesen. Es ist einfach wunderschön und vermittelt die bedrohliche Lage, die im Buch vorherrscht. Das rote Farbschema des ersten Buches wurde hier von dunklem Pink abgelöst. Im Hintergrund sieht man eine Kathedrale, vielleicht ist es auch das Schloss des Prinzen, das kann ich leider nicht genau sagen. Wieder steht ein Mädchen mit Maske im Mittelpunkt des Coverbildes. Der Titel des Buches wurde wieder vom Rest abgehoben. Natürlich finden sich auch hier glänzende Ornamente im oberen Bereich. Diese Gestaltung setzt sich im Buch, sowie am Buchrücken fort. Im Inneren des Buches finden wir vorn den Klappentext und hinten ein Bild der Autorin. Der erste und zweite Band passen perfekt zusammen. Dieses Buch war leider nicht so überzeugend wie der Vorgänger. Erst im letzten Teil des Buches wurde es spannend. Deshalb bekommt „Das Lied des roten Todes“ nur 3 von 5 Sternen von mir. ★★★☆☆ Ich bedanke mich recht herzlich bei dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar und hoffe, dass ich einige Leser für diese Reihe begeistern konnte.

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Dank der Hilfe des Rebellenführers Elliott ist Araby die Flucht aus der seuchengeplagten Stadt gelungen. Noch tief getroffen von Wills Verrat, der sie an den irren Sektenführer Malcontent ausgeliefert hatte, vergräbt sie sich in ihrer Trauer. Und ihren Schuldgefühlen, denn ihr Vater hat die Seuche erschaffen, an der nun auch ihre beste Freundin erkrankt ist. Nur Arabys Vater kann ihr noch helfen, doch der ist spurlos verschwunden. Und dann bricht auch noch eine neue Krankheit aus, der Rote Tod - noch tödlicher, noch schneller wirksam, und es gibt kein Heilmittel! Elliott plant, mit seinen Rebellen den endgültigen Untergang der Stadt zu verhindern. Doch dazu braucht er Arabys Hilfe... Puh, es ist nun wirklich kein gutes Zeichen, wenn man sich am Ende des Buches denkt "Endlich vorbei!", nicht wahr? Dabei hat mir "Die Stadt des roten Todes" eigentlich noch gut gefallen mit der ungewöhnlichen Endzeit-Geschichte in einer seuchengeplagten Stadt. Doch die Fortsetzung war mir dann einfach zu zäh, zu vorhersehbar und arg konstruiert. Insgesamt hat Bethany Griffin meine Geduld hier wirklich eher auf die Probe gestellt, als mir Lesefreuden zu bereiten. Es waren mehrere Faktoren, die dabei zusammengekommen sind und mich genervt haben: die emotionale Distanz zum Leser, die ich ja schon aus Teil 1 kannte, Charaktere, die mir plötzlich einfach nicht mehr sympathisch waren, und eine langatmige Story, deren Ausgang für mich eigentlich schon von Anfang an klar war. Dabei klingt es eigentlich echt spannend: während Araby sich mit Elliotts Leuten in die Sümpfe außerhalb der Stadt flüchtet, kämpfen die Soldaten des Prinzen gegen die fanatischen Anhänger seines Bruders Malcontent, der die ganze Stadt mit dem Roten Tod auslöschen will. Eigentlich eine gute Grundlage für eine actionreiche Schlacht, stattdessen war es jedoch langweilig und zäh. Und wo es schon im ersten Teil stimmungsmäßig eher depri zuging, war das hier natürlich nicht anders und auch diesmal wirkten Arabys Schilderungen wieder sehr emotionslos, weshalb mir ihre Geschichte nicht wirklich naheging. Eigentlich war ich ja vorgewarnt, aber das hat auch keinen Unterschied gemacht. So war mir besonders Arabys Hin und Her zwischen Will und Elliott auch so ziemlich schnurz. Und dann die Charaktere: Araby ist die meiste Zeit ein unsicherer Trauerkloß, bis sie am Ende plötzlich zu einer Heldin mutiert, die ich ihr nicht wirklich abnehmen konnte; Elliott ist so manipulativ und gefühlskalt, dass es offensichtlicher schon nicht mehr geht und Will ist so unauffällig und zurückhaltend, dass ich mich frage, wo der interessante Junge aus dem ersten Teil abgeblieben ist. Insgesamt also keine Kombi, die mich begeistern konnte. Besonders zum Ende hin wurde die Handlung dann auch noch arg konstruiert und erzwungen, als müsste jetzt noch schnell alles passend gemacht werden, was bisher noch nicht gepasst hat. Kein Wunder, dass ich am Ende wirklich froh war, endlich damit durch zu sein. Aber um mal nicht nur zu meckern: Bethany Griffin ist es schon gelungen, einen sauberen Abschluss zu schaffen. Offene Fragen bleiben keine, und auch ein kleiner Ausblick auf die Zukunft wird gegeben, was ich persönlich immer sehr mag. Bei diesem "soliden" Abschluss hat mir aber auch eindeutig der Wow-Effekt gefehlt, Überraschungen gab es eigentlich nicht. Insgesamt war es also ein streckenweise sehr anstrengendes Buch, welches aber wenigstens eine runde Geschichte hinterlässt.

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Nachdem Araby, April, Will und Elliott mit Kents Luftschiff aus der Stadt geflohen sind, steht fest, dass sie so schnell wie möglich dorthin zurückkehren müssen, denn sie müssen Arabys Vater finden. Nur er scheint ein Gegenmittel zu besitzen, das April vor dem Tod durch die Seuche bewahren kann. Araby ist hin- und hergerissen - war ihr Vater ein Mörder, hat er die Seuche in Umlauf gebracht? Und wem soll sie vertrauen, Will, der sie an Malcontent ausgeliefert hat, oder Elliott, der nach wie vor skrupellos ist und dessen oberstes Ziel es ist, die Herrschaft über die Stadt zu übernehmen? Schließlich kehrt Araby zusammen mit Elliott und Will zurück und findet einen Ort der Zerstörung vor. Der Rote Tod hat sich inzwischen ausgebreitet und Malcontent ist damit beschäftigt, seine Soldaten auf die verbliebenen Bürger zu hetzen. In diesem Chaos baut Elliott erneut eine Rebellion auf, während Araby verzweifelt versucht, ihren Vater zu finden, um das Leben ihrer Freundin zu retten. Nachdem mir der erste Teil recht gut gefallen hat, war ich schon sehr gespannt auf Das Lied des roten Todes. Das Mächen mit der Maske 2, dessen Cover ebenso mystisch und geheimnisvoll ist. Diesmal erinnert mich das Mädchen allerdings an eine Adlige, die zu einem venezianischen Maskenball geht, was zumindest teilweise zur Handlung passt. Die ersten Kapitel haben sich für mich ein wenig schleppend gelesen. Ich weiß nicht genau, was mich gestört hat, aber die Handlung konnte mich einfach nicht so schnell mitreißen wie im ersten Teil. Ich glaube, ich hatte mir ein wenig mehr Action erhofft und dass zumindest einige Fragen, die nach dem ersten Teil aufkamen, schneller beantwortet würden. Stattdessen plätschert die Handlung vor sich hin und Araby ist mir leider immer noch nicht sympathischer geworden. Mir kommt sie immer noch wie ein Naivchen vor, das sich leicht manipulieren und umstimmen lässt und selbst nicht wirklich für eine Sache, die ihr am Herzen liegt, einsteht. Auch das ewige Hin und Her zwischen Will und Elliott hat mich zunehmend genervt - mal fühlt sie sich zu dem einen hingezogen, mal zu dem anderen und entscheiden will sie sich vorerst nicht. Es kommt mir ein wenig so vor, als ist es bei Araby Tagesform-abhängig, wen sie gerade lieber mag und lieber küssen möchte. Als die drei in die Stadt zurückkehren, kommt die Handlung ein wenig in Schwung. Wieder gefällt mir das düstere Bild, das Griffin von der Stadt und ihren Bewohnern zeichnet, sehr gut. Was mich im zweiten Teil allerdings massiv stört, sind die plötzlich aufkommenden Konflikte, die zwar erstmal problematisch sind, aber dann allzu schnell und ohne große Schwierigkeiten gelöst werden. Das macht die ganze Handlung in meinen Augen etwas unglaubwürdig und zieht sie vielleicht sogar ein wenig ins Lächerliche. Auch am Ende scheint es, als würde sich beinahe alles von selbst klären: Es ist irgendwie zu einfach. Auch hat es mich beim Lesen ein wenig gestört, dass angesichts von Tod und Zerstörung keine der handelnden Personen wirklich schockiert ist. Das ist allerdings mein persönliches Empfinden, denn natürlich leben Araby und ihre Freunde schon sehr lange mit der Seuche und dem roten Tod und sind vermutlich abgestumpft. Insgesamt hat mich der Roman ganz gut unterhalten, obwohl mir die Handlung hier und da ein wenig zu banal war und mich auch die Protagonistin gestört hat. Nach wie vor ist Griffins Idee einer alles zerstörenden Seuche, der zunächst nur die reiche Oberschicht und schließlich niemand mehr trotzen kann, faszinierend und herrlich düster. Dennoch hat mir der erste Teil wesentlich besser gefallen, im zweiten kam es mir manchmal ein wenig so vor, als würde die Autorin die Handlung um Biegen und Brechen zu Ende bringen wollen - teilweise auf Kosten der Spannung. Doch schließlich wurden alle Fragen beantwortet, die ich hatte und ich bin froh, den zweiten Teil noch gelesen haben. Daher bedanke ich mich herzlich beim Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar und kann euch Das Lied des roten Todes empfehlen, vor allem, wenn ihr den ersten Teil gelesen habt =)

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Nachdem Araby, April, Will und Elliott mit Kents Luftschiff aus der Stadt geflohen sind, steht fest, dass sie so schnell wie möglich dorthin zurückkehren müssen, denn sie müssen Arabys Vater finden. Nur er scheint ein Gegenmittel zu besitzen, das April vor dem Tod durch die Seuche bewahren kann. Araby ist hin- und hergerissen - war ihr Vater ein Mörder, hat er die Seuche in Umlauf gebracht? Und wem soll sie vertrauen, Will, der sie an Malcontent ausgeliefert hat, oder Elliott, der nach wie vor skrupellos ist und dessen oberstes Ziel es ist, die Herrschaft über die Stadt zu übernehmen? Schließlich kehrt Araby zusammen mit Elliott und Will zurück und findet einen Ort der Zerstörung vor. Der Rote Tod hat sich inzwischen ausgebreitet und Malcontent ist damit beschäftigt, seine Soldaten auf die verbliebenen Bürger zu hetzen. In diesem Chaos baut Elliott erneut eine Rebellion auf, während Araby verzweifelt versucht, ihren Vater zu finden, um das Leben ihrer Freundin zu retten. Rezension: Nachdem mir der erste Teil recht gut gefallen hat, war ich schon sehr gespannt auf Das Lied des roten Todes. Das Mächen mit der Maske 2, dessen Cover ebenso mystisch und geheimnisvoll ist. Diesmal erinnert mich das Mädchen allerdings an eine Adlige, die zu einem venezianischen Maskenball geht, was zumindest teilweise zur Handlung passt. Die ersten Kapitel haben sich für mich ein wenig schleppend gelesen. Ich weiß nicht genau, was mich gestört hat, aber die Handlung konnte mich einfach nicht so schnell mitreißen wie im ersten Teil. Ich glaube, ich hatte mir ein wenig mehr Action erhofft und dass zumindest einige Fragen, die nach dem ersten Teil aufkamen, schneller beantwortet würden. Stattdessen plätschert die Handlung vor sich hin und Araby ist mir leider immer noch nicht sympathischer geworden. Mir kommt sie immer noch wie ein Naivchen vor, das sich leicht manipulieren und umstimmen lässt und selbst nicht wirklich für eine Sache, die ihr am Herzen liegt, einsteht. Auch das ewige Hin und Her zwischen Will und Elliott hat mich zunehmend genervt - mal fühlt sie sich zu dem einen hingezogen, mal zu dem anderen und entscheiden will sie sich vorerst nicht. Es kommt mir ein wenig so vor, als ist es bei Araby Tagesform-abhängig, wen sie gerade lieber mag und lieber küssen möchte. Als die drei in die Stadt zurückkehren, kommt die Handlung ein wenig in Schwung. Wieder gefällt mir das düstere Bild, das Griffin von der Stadt und ihren Bewohnern zeichnet, sehr gut. Was mich im zweiten Teil allerdings massiv stört, sind die plötzlich aufkommenden Konflikte, die zwar erstmal problematisch sind, aber dann allzu schnell und ohne große Schwierigkeiten gelöst werden. Das macht die ganze Handlung in meinen Augen etwas unglaubwürdig und zieht sie vielleicht sogar ein wenig ins Lächerliche. Auch am Ende scheint es, als würde sich beinahe alles von selbst klären: Es ist irgendwie zu einfach. Auch hat es mich beim Lesen ein wenig gestört, dass angesichts von Tod und Zerstörung keine der handelnden Personen wirklich schockiert ist. Das ist allerdings mein persönliches Empfinden, denn natürlich leben Araby und ihre Freunde schon sehr lange mit der Seuche und dem roten Tod und sind vermutlich abgestumpft. Insgesamt hat mich der Roman ganz gut unterhalten, obwohl mir die Handlung hier und da ein wenig zu banal war und mich auch die Protagonistin gestört hat. Nach wie vor ist Griffins Idee einer alles zerstörenden Seuche, der zunächst nur die reiche Oberschicht und schließlich niemand mehr trotzen kann, faszinierend und herrlich düster. Dennoch hat mir der erste Teil wesentlich besser gefallen, im zweiten kam es mir manchmal ein wenig so vor, als würde die Autorin die Handlung um Biegen und Brechen zu Ende bringen wollen - teilweise auf Kosten der Spannung. Doch schließlich wurden alle Fragen beantwortet, die ich hatte und ich bin froh, den zweiten Teil noch gelesen haben. Daher bedanke ich mich herzlich beim Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar und kann euch Das Lied des roten Todes empfehlen, vor allem, wenn ihr den ersten Teil gelesen habt =)

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Ich dachte erst 'Oh nein das ist ja der zweite Teil' doch ich habe ihn angefangen zu lesen und muss sagen ich bin froh das die Autorin so viele Rückblicke in das Buch gepackt hat sonst wäre es für mich sicher noch schwerer geworden der Geschichte zu folgen. An ein paar stellen hatte ich starke Probleme zu wissen was gemeint ist doch es waren durch die Rückblicke weit aus weniger als ich befürchtet hatte. Die Autorin selber hat einen sehr flüssigen und leichten Schreibstil so das man keine Probleme hat mit dem Lesen, eher sogar das Gegenteil ist hier der Fall man ist so im Fluss drin das man wenn man am Ende ist es nicht fassen kann. Natürlich gibt es ein paar langweilige Stellen in dem Buch, doch der Schreibstil macht es einem leicht diese schnell hinter sich zu bringen. Die Geschichte selber hat Schwung und auch das die Orte in der Geschichte viel wechseln finde ich sehr angenehm, was es nicht in jedem Roman ist aber hier würde es gut umgesetzt. Alle Figuren, die Orte und alle Szenen sind wunderbar beschrieben, ausgearbeitet und so gemacht das die Leser sich hineinversetzen können. Ich bin mich sicher die Autorin hat mit der Reihe, die hoffentlich weitergehen wird, etwas geschaffen die noch viele in ihren Bann zieht. Von mir gibt es für das Buch 4 Eulen, was aber daher kommt das ich vielleicht nicht alles so genau verstanden habe da der erste Band gefehlt hat.

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Wow, gerade habe ich das Buch beiseite gelegt und irgendwie, lässt es meine Gedanken noch nicht los. Der erste Band war unglaublich, der zweite Band ist ein gelungener Abschluss für die Dilogie, auch wenn er einige kleine Schwächen aufweist. Ich fand der Anfang hat sich ziemlich gezogen, vieles aus dem ersten Band wurde wiederholt und es dauerte bis die Spannung sich wieder aufbaute, als sie aber da war ging es Schlag auf Schlag und riss einen mit sich. Die Story ist gelungne, es gibt Dinge mit denen man nicht rechnet aber auch einiges was vorhersehbar, also eine gute Mischung. Einzige das Hin und Her zwischen den beiden Männern hat mich sehr genervt, aber naja, Dreiecksbeziehungen sind immer schwierig. Das Cover finde ich nunja, etwas ungeschickt gewählt. Zwar stimmt es, ja, Araby trägt eine ähnliche Maske wie dort abgebildet ist in dem Roman, aber es geht um eine gänzlich andere Art der Masken in dieser Geschichte, da hätte man dann vielleicht lieber wieder die Rückenansicht einer Frau wählen sollen als dieses Motiv (noch dazu dass die helle Haarfarbe nicht zu der dunkelhaarigen Araby passt) Aber naja, das cover wählt ja eher selten der englisch-sprachige Autor hier im deutschen Raum aus. Gelungener Abschluss dieser Dilogie. Wer den ersten Band mochte, wird den zweiten ebenfalls lieben.

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